Welcher Bestelltyp bist du? - Mohr Manfred - E-Book

Welcher Bestelltyp bist du? E-Book

Manfred Mohr

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Beschreibung

Bestellungen beim Universum – individuell und maßgeschneidert für dich! Du hast schon etliche Ratgeber zum Thema "Bestellungen beim Universum" durchgearbeitet, dich an alle Tipps und Tricks gehalten, aber trotzdem noch nicht mehr als einen Parkplatz am äußersten Stadtrand manifestiert? Traumwohnung, Traumjob, Traumpartner – was bei deinen Freunden so problemlos funktioniert, wird bei dir einfach nicht geliefert? Manfred Mohr hat sich jahrelang mit genau solchen verzweifelten Leserfragen beschäftigt und herausgefunden: Ob ein Wunsch sich tatsächlich erfüllt, liegt nicht nur an der richtigen Methode, sondern hat auch maßgeblich mit dem Charakter und der Persönlichkeit des Wünschenden zu tun. Er beschreibt in diesem Buch die 21 unterschiedlichen Bestelltypen – und wie jeder am besten zu Traumwohnung, Traumjob und Traumpartner findet. Ein neuer Meilenstein in der Geschichte des Wünschens.

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Seitenzahl: 254

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Manfred Mohr

WelcherBestelltypbist du?

So werden deineWünsche wahr!

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Omega-Verlag ist ein Imprint des Verlages »Die Silberschnur« GmbH

Copyright © 2020 Verlag »Die Silberschnur« GmbH

ISBN: 978-3-89845-641-8

eISBN: 978-3-89845-711-8

1. Auflage 2020

Umschlaggestaltung: XPresentation, Güllesheim; unter Verwendung ver-schiedener Motive von © nednapa, © tatiana_tigris, www.shutterstock.com

Verlag »Die Silberschnur« GmbH · Steinstr. 1 · 56593 Güllesheim www.silberschnur.de · E-Mail: [email protected]

Inhalt

Einleitung

Eine kleine Übersicht zum Lesen dieses Buches

Kapitel 1:Was ist eine Bestellung beim Universum überhaupt?

Kapitel 2:So berechnest du deine Lebenszahl

Kapitel 3:Die Bedeutung deiner Lebenszahl

Eine kleine Analogie zum Einstieg

Deine Lebenszahl und ihre Aufgabe

Die neun Lebenszahlen

Kapitel 4:So bestellen die einzelnen Lebenszahlen

Kapitel 5:Dein Sternzeichen und seine Eigenschaften

Kapitel 6:Wie bestellt dein Sternzeichen am besten?

Kapitel 7:Die Verbindung zwischen deinen Zahlen und Sternen

Kapitel 8:Typische Fragen und Antworten zu den Bestellungen

Nachwort

Anhang

Verwendete Literatur

Veröffentlichungen und Seminare

Über den Autor

Einleitung

Im Jahr 1998 erschien das unscheinbare kleine Büchlein »Bestellungen beim Universum – ein Handbuch zur Wunscherfüllung«, das für viele seiner Leser zum Anlass wurde, sich erstmals über die Kraft der Gedanken bewusst zu werden und ihr Leben mit Hilfe des Wünschens freudiger zu gestalten. Ich selbst bin auch jemand, dem dieses Buch kurz nach Erscheinen in die Hände fiel, und es hat meinen weiteren Werdegang wirklich maßgeblich zum Guten verwandelt.

Einer meiner ersten Wünsche war damals, einmal bei einem der Wochenendseminare von Bärbel mit dabei sein zu dürfen, und dann folgte noch so viel mehr. Ich lernte Bärbel kennen, zog nach München, wir bekamen Kinder und schließlich schrieben wir zusammen Bücher und hielten sogar gemeinsam Vorträge und Seminare. Heute führe ich unsere gemeinsame Arbeit in ihrem Sinne schon seit vielen Jahren fort.

»Deine Zahlen, deine Sterne – welcher Bestelltyp bist du?« ist nun ein neuer Meilenstein bei der Weiterentwicklung des Bestellens. Im Laufe der letzten Jahre habe ich dabei den Menschen selbst immer mehr in den Mittelpunkt gestellt, da wir ganz persönlich es sind, die den Kontakt zum Universum herstellen, und darum entscheiden weitgehend wir allein darüber, wir gut unsere Wünsche beim himmlischen Lieferboten ankommen. Jeder von uns ist aber bekanntlich sehr individuell, und schon lange beschäftigte mich darum der Wunsch, die charakteristischen Eigenarten eines Menschen zu beschreiben und dabei genauer auf die unterschiedlichen Herangehensweisen beim Bestellen einzugehen. Jeder von uns hat spezielle Charakterzüge, und darum wünscht jeder auf seine eigene, ganz besondere Art und Weise.

Dieses Buch möchte dir für eine bessere Verbindung zum Universum zur Seite zu stehen. Aber es möchte noch mehr, es kann dir außerdem dabei helfen, dich insgesamt besser zu verstehen, denn unsere persönliche Herangehensweise ans Universum ähnelt grundsätzlich sehr unserem Umgang mit anderen Menschen oder dem Leben selbst. Jeder von uns hat seine Eigenheiten, Stärken und Schwächen, und im Laufe dieses Buches möchte ich dir zeigen, wie du deine Stärken besser nutzen und deine Schwächen liebevoller in dein Herz nehmen kannst. Das Universum liebt glückliche Menschen, und Glück zieht noch mehr Glück an. Selbstverständlich funktionieren dann die Bestellungen viel besser – wenn ich ganz bei mir und in meiner Mitte bin. Sie sind dann ein netter und sehr erfreulicher Nebeneffekt. Vor allem aber sind wir uns unseres Selbst mehr bewusst und darum ganz allein und für uns in der Lage, unser Leben nach unseren Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Wir werden dabei immer mehr selbst unseres Glückes Schmied – und das Universum hilft uns freundlicherweise dabei.

Woher kommen nun die Informationen über die verschiedenen Persönlichkeiten? Schon lange beschäftige ich mich mit den Möglichkeiten, auf einfache Weise Rückschlüsse auf die unterschiedlichen Charaktere ziehen zu können. Dabei bin ich auf große Gemeinsamkeiten der beiden wohl bekanntesten Methoden dazu gestoßen, der Astrologie und der Numerologie. Beide stützen sich vor allem auf das Geburtsdatum eines Menschen, und daraus lassen sich zwei Ankerpunkte ableiten, die beide gleichermaßen auf den Charaktertyp eines Menschen Einfluss nehmen, nämlich das Sternzeichen und die Lebenszahl. Sowohl die Sterne wie auch die Zahlen wirken zum Zeitpunkt unserer Geburt prägend auf einen Menschen ein. Verwendet man Sternzeichen und Lebenszahl gleichberechtigt bei der Persönlichkeitsanalyse, können sich beide je nach vorhandener Kombination verstärken oder abschwächen, ähnlich wie es in der Astrologie etwa durch die Hinzunahme des Aszendenten zum Sternzeichen geschehen kann. Verwendet man beide Methoden parallel, dann erlaubt dies außerdem verschiedene Blickwinkel und die Aussagen zur Persönlichkeit werden darum feiner und genauer. Dieses neue System zur spielerischen Charakterkunde habe ich in meinem Buch »Deine Zahlen, deine Sterne – sich selbst erkennen, andere verstehen« beschrieben, das die Grundlage für die genauere Persönlichkeitsanalyse schafft, auf der wir nun aufbauen können.

Jetzt möchte ich einen Schritt weitergehen und diese Methode der »Zahlen und Sterne« für das Bestellen erweitern. Dabei werden wir auch sehen, wie wir mit dem Leben als solchem umgehen. Denn jeder von uns lebt seinen Alltag auf ganz besondere und spezielle Weise, und jeder hat ganz persönliche Charakterzüge mit Stärken und Schwächen, die uns als Menschen ausmachen. Wenn wir uns selbst anhand der Zahlen und Sterne besser kennenlernen, kann es uns gelingen, uns in unseren Schwächen liebevoller anzunehmen und darum glücklicher zu werden. Viele unserer persönlichen Probleme entspringen bestimmten Verhaltensweisen und deren Kenntnis ermöglicht es uns, dieses Verhalten zu durchschauen, zu hinterfragen und neue Lösungswege zu gehen. Oft sind unsere Schwächen auch versteckte Stärken und erlauben uns erst, wirklich in unser Potenzial zu kommen, wenn wir sie kennenlernen und den versteckten Schatz in ihnen entdecken.

Um deiner Persönlichkeit immer mehr auf die Spur zu kommen, verwenden wir also zum einen dein Sternzeichen, das du sicherlich schon ein wenig kennst. Außerdem lässt sich aus dem Geburtsdatum noch deine Lebenszahl ableiten, die dir vielleicht eher noch unbekannt ist. Darum fangen wir mit der Beschreibung der neun Lebenszahlen an. Zuerst zeige ich dir, wie du deine Lebenszahl ganz einfach berechnest und dann schauen wir uns die Konsequenzen an, die deine Lebenszahl für deinen Bestelltyp hat. Danach stelle ich dir die zwölf Sternzeichen in gleicher Weise vor. Im Resultat beschreibe ich dir also die möglichen 9 Lebenszahlen plus die 12 hinlänglich bekannten Sternzeichen, was in Summe 21 Bestelltypen ergibt. Man könnte sie auch »Archetypen des Bestellens ans Universum« nennen. Da dir sowohl ein Sternzeichen wie eine Lebenszahl zugeordnet werden kann, besitzt du damit immer gleich zwei Bestelltypen, die dir vom Himmel bei deiner Geburt zur Verfügung gestellt worden sind.

In ihrer Herangehensweise mögen sich Astrologie und Numerologie zwar auf den ersten Blick sehr unterscheiden, jedoch müssen sie sich grundsätzlich ähneln, betrachten sie doch beide die Verhaltensweisen von uns Menschen, wenn auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln. So entspricht die Lebenszahl 6 beispielsweise über weite Strecken den Eigenschaften des Sternzeichens Jungfrau, während die Lebenszahl 8 den Besonderheiten des Sternzeichens Skorpion recht nahe kommt. Da es zwar 12 Sternzeichen, aber nur 9 Lebenszahlen gibt, kann diese Zuordnung jedoch nicht immer genau 1:1 gelingen. Manche Sternzeichen müssen sich darum die Eigenschaften einer Lebenszahl teilen. Hier darum gleich zur Einstimmung ein kurzer Einblick in diesen wichtigen Zusammenhang:

Die Lebenszahl 1

spiegelt die Eigenschaften der Sternzeichen Widder und Wassermann wider.

Die Lebenszahl 2

ähnelt der venusischen Charakteristik

von Stier und Waage.

Die Lebenszahl 3

stellt eine Kombination von Zwilling und Krebs dar.

Die Lebenszahl 4

hat viele Übereinstimmungen mit dem

Steinbock-Prinzip.

Die Lebenszahl 5

kommt der Kombination Löwe mit Zwilling recht nahe.

Die Lebenszahl 6

entspricht wie gesagt sehr der Jungfrau.

Die Lebenszahl 7

hat vieles von Waage und Fisch.

Die Lebenszahl 8

findet sich in ihren Besonderheiten am meisten

beim Skorpion.

Die Lebenszahl 9

hat viele Entsprechungen im Sternzeichen Schütze.

Je nach Kombination können sich also die Zahlen und Sterne verstärken oder abschwächen. Eine Jungfrau mit der Lebenszahl 6 wird die Eigenschaften der beiden verstärkt aufweisen, da beide sich ähneln. Eine Jungfrau mit der Lebenszahl 7 ist stattdessen gegensätzlicher und wird die Besonderheiten von beiden eher abschwächen, wie es etwa bei einer Jungfrau mit Fische-Aszendent der Fall wäre. Später besprechen wir diese gegenseitigen Einflüsse noch eingehender.

So, nach dieser Einführung in das Thema geht es nun aber richtig los. Ich wünsche dir viel Entdeckerfreude beim Lesen und natürlich allzeit gut Bestell‘!

In Verbundenheit

Manfred Mohr

Eine kleine Übersicht zum Lesen dieses Buches

Um das Lesen für dich ein wenig einfacher zu gestalten, möchte ich dir zu Anfang in einer zweiten Einleitung einen kleinen Überblick über dieses Buch geben. Was erwartet dich in den folgenden Kapiteln?

1. Was ist eine Bestellung beim Universum überhaupt?

Für alle, die das Bestellen beim Universum noch nicht kennen, habe ich an den Anfang eine kleine Einführung dazu gestellt. Das Lesen lohnt sich aber auch für »alte Hasen«, die das Wünschen bereits recht gut kennen. Denn es sind genau neun Tipps und Anregungen, die ich dir an die Hand gebe, und ich bringe dann am Schluss diese neun Wunschregeln in Zusammenhang mit den neun Lebenszahlen. Auf diese Weise lernst du nebenbei schon ein wenig Numerologie.

2. So berechnest du deine Lebenszahl

Dann machen wir mit den Lebenszahlen weiter, denn wahrscheinlich kennst du deine eigene Zahl noch gar nicht. Ich zeige dir, wie du deine Zahl ganz einfach berechnest, und gebe dir dazu ein paar Beispiele, damit du dich sicherer fühlst im Umgang mit der Methode. Keine Angst vor Mathematik, es ist ein einfaches Summieren mit kleinen Zahlen. Nur Mut!

3. Die Bedeutung deiner Lebenszahl

Jetzt kennst du deine Zahl und sicher bist du neugierig, was sie denn ganz genau bedeutet. Dazu kommen wir nun. Vorher gebe ich dir aber eine Hilfe, damit du dir die Bedeutung der einzelnen Zahlen besser merken kannst. Über deine Lebenszahl erfährst du so manches über deine Aufgabe wie auch über das persönliche Ziel, das du dir für dein Leben gesetzt hast. Ich stelle dir in diesem Kapitel die einzelnen Lebenszahlen mit ihren Stärken und Schwächen genauer vor.

4. Wie bestellen die einzelnen Lebenszahlen?

Nun verbinden wir die Lebenszahlen mit dem Bestellen und ich gehe auf deine besondere Thematik beim Wünschen ein. Jede Lebenszahl hat ganz besondere Themen, mit ihrer Kraft und Lebensenergie umzugehen, und dies hat natürlich auch Auswirkungen auf das Bestellen. Hier findest du deinen ersten Bestelltyp, der aus deiner Lebenszahl folgt.

5. Dein Sternzeichen und seine Eigenschaften

Danach befassen wir uns in ebensolcher Weise mit den Sternzeichen. Wahrscheinlich hast du dir schon einiges über dein Geburtszeichen angelesen? Und doch würde ich dich bitten, dieses Kapitel für dein spezielles Zeichen nochmals gründlich durchzulesen. Dann kannst du sicher sein, mit deinen besonderen Stärken und Schwächen vertraut zu sein.

6. Wie bestellt dein Sternzeichen am besten?

Wie schon bei den Zahlen, so haben auch die einzelnen Sternzeichen besondere Aufgaben und Herausforderungen beim Wünschen. Hier stelle ich sie dir vor. Damit kennst du nun deinen zweiten Bestelltyp, der aus deinem Sternzeichen resultiert.

7. Die Verbindung zwischen deinen Zahlen und Sternen

Jetzt kennst du die Charakteristiken deines Sternzeichens und deiner Lebenszahl. In diesem Kapitel beschreibe ich dir nun zusammenfassend, wie die beiden miteinander auskommen und wechselwirken. Jeder Mensch hat bestimmte Stärken und Schwächen, die er für sich nutzbar machen sollte – und dies hat auch Konsequenzen für das Bestellen.

8. Fragen und Antworten zu den Bestellungen

Noch Fragen offen? Hier habe ich dir zum guten Schluss die wichtigsten Fragen zum Wünschen aufgeführt, die mich in den letzten Jahren erreicht haben.

Dann können wir jetzt bei der Beschreibung beginnen, was eine Bestellung beim Universum eigentlich ist. Ich hoffe sehr, du lernst dich beim Lesen selbst ein wenig besser kennen und intensivierst dadurch auch deine Verbindung zum Universum immer mehr. Also los!

PS: Übrigens sind zum einfacheren Arbeiten mit diesem Buch alle Stärken und Schwächen der Zahlen und Sterne in den ausklappbaren Seiten des Buchdeckels abgedruckt.

Kapitel 1

Was ist eine Bestellung beim Universum überhaupt?

Für alle, die das Bestellen noch nicht oder nur wenig kennen, möchte ich es dir hier zunächst kurz beschreiben. Viele werden das erste Buch »Bestellungen beim Universum« sicherlich bereits kennen, aber manchmal ist es auch gut, noch einmal in die Grundlagen hineinzuschauen, nach dem Motto: »Man steigt nie zwei Mal in denselben Fluss.« Sowohl der Fluss wie auch wir selbst haben uns im Laufe der Zeit bestimmt verändert, und so lesen und verstehen wir eine scheinbar altbekannte Tatsache vielleicht plötzlich völlig anders und aufs Neue.

Bereits jetzt kannst du einen kleinen Einblick in ein Thema dieses Buches bekommen, indem wir uns schon hier fragen: Wie würden die neun Bestelltypen der unterschiedlichen Lebenszahlen auf diese ersten Zeilen der Einleitung reagieren? Lies also doch einfach weiter, noch ohne deine Lebenszahl zu kennen, und schau ganz unvoreingenommen, welche Beschreibung am besten auf dich zutreffen würde – dann kannst du im nächsten Kapitel entdecken, ob diese Verhaltensweise tatsächlich zu deiner Lebenszahl passt.

Die Lebenszahl 1 ist voller Tatendrang und darum eher ungestüm. Zu lange Einführungen dauern ihr viel zu lange und ermüden sie. Darum blättert sie gern gleich zum nächsten Kapitel weiter. Es ist eben gar nicht ihr Ding, lange Bedienungsanleitungen zu studieren. Sie ist ein Macher und probiert es lieber selbst aus, statt lange herumzulesen, wie es geht.

Die Lebenszahl 2 ist eher kooperativ und würde diese Einleitung lesen, da sie ja vom Autor empfohlen wurde. Typisch für sie wäre, sie ihrem Freund oder Partner laut vorzulesen, um eine gemeinsame Erfahrung daraus zu machen. Ihr macht alles viel mehr Freude, was als gemeinsame Aktivität unternommen werden kann.

Die Lebenszahl 3 ist mehr von ihrem Gefühl geleitet und wird darum je nach Stimmungslage entscheiden, ob sie an dieser Stelle die Einführung zum Bestellen weiterliest oder zum nächsten Kapitel weiterblättert. Ihre Entscheidung wird also vor allem davon bestimmt sein, ob das Buch und der Autor es schaffen, sie emotional zu erreichen und abzuholen.

Bei der Lebenszahl 4 steht zumeist die erbrachte Leistung im Mittelpunkt. Sie würde darum eher hier weiterlesen, um das Buch wirklich ganz gelesen zu haben, wenn sie schon einmal dabei ist. Hat sie jedoch ihren Schatten der Ungeduld noch nicht ganz gemeistert, wird sie natürlich lieber gleich zum nächsten Kapitel übergehen.

Mit der Lebenszahl 5 verhält es sich ebenso. Hier gibt es ebenfalls zwei Möglichkeiten. Ist die Zahl 5 noch eher jung, dann ist ihr die persönliche Freiheit wichtiger und sie wird tendenziell gleich zum nächsten Kapitel übergehen. Es ist außerdem sehr unwahrscheinlich, dass sie das Buch (wie jedes andere auch) überhaupt zu Ende liest, da ihr in der Zwischenzeit sicherlich ein anderes ihrer vielfältigen Interessen dazwischenkommen wird. Hat die Zahl 5 aber diesen Schatten der Freiheitssucht überwunden, dann hat sie wahrscheinlich die nötige Disziplin entwickelt, sich ganz dem Buch zu widmen.

Dagegen ist es für die Lebenszahl 6 keine Frage, sie wird dieses Buch richtig lesen, also von vorn bis hinten. Denn sie hat an sich den Anspruch, alles gut und perfekt zu machen – egal, was sie auch tut. Außerdem wird sie sich Notizen machen beim Lesen, die sie später durchsehen kann. Ihr wird kein Detail entgehen, und sie wird dem Verlag nach der Lektüre eine Liste der Schreibfehler zukommen lassen.

Bei der Lebenszahl 7 wird ihre Entscheidung, weiterzulesen oder zum nächsten Kapitel überzugehen, vor allem davon bestimmt sein, ob sie sich vom Text, dem Inhalt, dem Schriftbild und der gesamten Aufmachung des Buches ästhetisch angesprochen fühlt. Scheinbare Äußerlichkeiten und die Erscheinungsform sind ihr nun einmal sehr wichtig.

Die Lebenszahl 8 wird sogar überhaupt nur zu diesem Buch gegriffen haben, wenn sie an das Bestellen beim Universum glaubt. Unter ihrer Charakteristik finden sich die stärksten Gegner wie auch die größten Befürworter des Wünschens. Wenn sie aber zu der Sorte dieser Zahl gehört, die dieses Buch interessant findet, wird sie es ganz lesen, denn sie stellt gern sehr grundsätzliche Fragen, denen sie dann in der Tiefe nachgehen möchte.

Auf ganz ähnliche Weise wird sich die Lebenszahl 9 überhaupt nur mit diesem Buch auseinandersetzen, wenn das Bestellen in ihre Weltsicht passt und es sich ethisch und moralisch damit verträgt. Wenn sie es aber liest und für gut befindet, wird sie seine Inhalte weitertragen und die Welt wissen lassen. Sie wird sie zum festen Bestandteil ihrer Lebensphilosophie machen und beherzigen.

Na, hast du dich bereits ein wenig entdecken können, deine typische Verhaltensweise? Welcher Lebenszahl würde dein Verhalten am meisten entsprechen? Vielleicht entdeckst du außerdem Einstellungen, die gut auf deine Freunde und Bekannten zutreffen würden. Es lohnt sich, zum besseren Verständnis der Lebenszahlen ein wenig über den Tellerrand zu schauen. Rechne darum gern auch für Bekannte und Freunde deren Lebenszahlen aus.

Dann kommen wir nun zu den wichtigsten Regeln des Bestellens beim Universum. Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass die nun folgenden Wunschregeln am besten gemerkt und verstanden werden, wenn wir uns einfach einmal vorstellen, das Universum sei unser bester Freund. Der Begriff »Universum« ist manchen viel zu abstrakt und nicht zu greifen, darum geben wir ihm doch für einen Moment lang eine menschliche Gestalt. Denk also einmal kurz an deinen besten Freund, deine beste Freundin. Wer fällt dir dabei spontan ein? Nennen wir das Universum doch während der nächsten Beschreibungen so, wie deine Herzensfreundin oder dein Herzensfreund heißt, also zum Beispiel Petra oder Carlo.

Bestellregel Nummer 1:

Bestellung einfach absenden!

Wie würdest du deinen besten Freund um etwas bitten? Vielleicht brauchst du mal wieder seine Bohrmaschine oder jemanden, der einen Abend lang auf deine halbwüchsigen Kinder achtgibt. Wahrscheinlich rufst du ihn an oder fragst ihn spontan, wenn du ihn das nächste Mal siehst. Ganz ähnlich kannst du auf dein Universum zugehen. Einfach offen, ohne Vorbehalte und vor allem in einer freundschaftlichen Art. Das Universum und du, ihr beide seid doch befreundet! Natürlich kannst du es um alles bitten! Bestellungen beim Universum sind genau dasselbe wie Wünsche, die du an Freunde heranträgst. Du siehst es schon allein daran, wie viele deiner Wünsche und der deiner Freunde und Bekannten bisher in Erfüllung gegangen sind. Würde das Universum dir und anderen eure Bestellungen erfüllen, wenn es euch gegenüber feindselig gestimmt wäre? Nein, doch wohl ganz sicher nicht.

Eine der Grundvoraussetzungen dafür, dass Bestellungen beim Universum überhaupt geliefert werden, liegt genau hierin verborgen: Das Universum ist wie ein guter Freund, und darum ist es dir durch und durch wohlgesonnen und auf dich eingestimmt. Der erste Schritt hin zum Bestellen lautet: Tu es einfach! Probiere es aus! Bärbel hat im ersten Buch »Bestellungen beim Universum« erzählt, ihre erste Bestellung nur abgesendet zu haben, um eine davon sehr begeisterte Bekannte endlich loszuwerden. Da die Freundin so sehr drängte, wünschte sich Bärbel mehr aus Verzweiflung einen neuen Partner – und er wurde tatsächlich geliefert. Darum, frisch ans Werk, knips den inneren Schalter an, der deine Verbindung zum Universum herstellt. Jeder von uns hat seinen ganz persönlichen Draht nach oben! Also, nutzen wir ihn doch. Genau dazu ist er schließlich da!

Bestellregel Nummer 2:

Du bist es wert!

So einfach der erste Schritt des Bestellens vielleicht aussieht, in der Praxis gestaltet sich das Wünschen dann doch etwas komplizierter. Es kommen dabei anfänglich Gedanken auf wie: »Das funktioniert doch sicher bei allen, nur bei mir nicht! Bei mir geht das sicherlich schief! Ich mache es bestimmt falsch. Ganz sicher ist ein Haken an der ganzen Sache.« So oder ähnlich hast du bestimmt schon einmal in Bezug auf das Bestellen gedacht. Und, ganz ehrlich, natürlich sind mir solche Gedanken selbst nicht ganz fremd.

Jeder von uns kennt dieses Gefühl, falsch und nicht gut genug zu sein. Darum ist es für jeden von uns eine Lebensaufgabe, den eigenen Selbstwert und die Liebe zu uns selbst zu entwickeln. Und genau darum habe ich wohl auch dieses Buch geschrieben, um unsere Schwächen immer mehr in Stärken zu verwandeln. Dies geht übrigens weit über das Bestellen beim Universum hinaus. Ein gesunder Selbstwert ist die vielleicht wichtigste Voraussetzung für so gut wie alles in unserem Leben. Wie sonst würde es dir gelingen, eine gute und anspruchsvolle Ausbildung zu absolvieren, um nachher eine dich erfüllende Tätigkeit ausüben zu können? Wie, wenn nicht durch ein gerüttelt Maß an Selbstliebe, wärst du dazu in der Lage, einen dich liebenden Partner zu finden und eine dauerhafte Beziehung mit ihm zu führen? Wie sonst könntest du deine Kinder zu selbstständigen und selbstbewussten Menschen erziehen? Sie orientieren sich doch immer zuerst an deinem Vorbild …

Bärbel schrieb darum schon im ersten Buch: »Selbstliebe ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Bestellungen beim Universum!« Und ich möchte hinzufügen, Selbstliebe ist sogar noch mehr, sie ist die Basis für ein erfülltes und glückliches Leben. Durch Selbstliebe erlangen wir das Gefühl innerer Fülle, und dieses Erfülltsein bewirkt dann alles weitere persönliche Glück wie auch einen starken und gut funktionierenden Draht nach oben. Und – vielleicht – bedingt das eine das andere, und beide sind gar nicht voneinander zu trennen.

Bestellregel Nummer 3:

Gefühle sind die geheime Zutat im Zaubertrank!

Aus Regel Nummer 2 ergibt sich folgerichtig gleich die nächste: Ganz allgemein sind die Gefühle, die wir im Moment der Bestellung in uns tragen, sehr entscheidend für ihren Erfolg. Im neuen Jahrtausend, das ich gern als »Gefühlszeitalter« umschreibe, wird uns dies immer mehr bewusst. Ja, es stimmt, anfangs waren die Bestellungen eher eine Sache, die mit positivem Denken in Zusammenhang gebracht wurde. Gedanken sind aber nur die eine Facette unserer inneren Wirklichkeit, Gefühle spielen hier eine vielleicht noch größere Rolle. Das Universum kommuniziert mit uns über unsere inneren Bilder, die durch Gedanken wie auch durch Gefühle bestimmt und hervorgerufen werden. Neale Donald Walsch, der durch seine »Gespräche mit Gott« Weltruhm erlangt hat, vergleicht deshalb das Universum mit einem handelsüblichen Kopierer. Es nimmt seiner Meinung nach auf, was in unserem Inneren vorhanden ist, und kopiert es dann in unsere Zukunft. Denn es denkt, wir wollen noch mehr davon.

Wieder möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen: Ich sehe das Universum eher als einen guten Freund. Er möchte uns helfen und denkt, dass wir uns über diesen geheimen Mechanismus bewusst sind, der uns immerzu mit dem Universum verbindet. Wieder ist Selbstliebe hier eine wesentliche Größe. Denn wenn wir uns selbst lieben, achten wir besser auf unsere Gefühle und sorgen dafür, dass es uns gut geht und wir in einem angenehmen Gefühl leben.

Bestellregel Nummer 4:

Wer schreibt, der bleibt!

Nach diesen eher allgemeinen Grundsätzen werden wir nun etwas praktischer. Wie bestellen wir ganz genau, im Detail? Es hat sich bewährt, den Wunsch auf jeden Fall aufzuschreiben. Zum einen, um eine Dokumentation für unsere Bestellung zu haben, die uns daran erinnert, wenn die Lieferung eintrifft. Oft haben wir nämlich schon ganz vergessen, dass wir vor Wochen oder sogar Monaten den Wunsch abgesendet haben. Zum anderen ermöglicht das Aufschreiben es uns darüber hinaus, den Wunsch noch einmal genauer anzuschauen. Denn wir sollten dabei tunlichst auf Formulierungen verzichten, die »kein« oder »nicht« beinhalten. Das erklärt sich von selbst, wenn wir uns an Regel 3 erinnern.

Wenn ich in ein Lokal gehe und mir ein Essen bestelle, was bekomme ich dann, wenn ich sage: »Ich möchte bitte keine Suppe und keinen Salat!«? Natürlich weiß der Kellner dann nicht, was ich wirklich essen möchte, und bleibt ebenso hilflos wie untätig. Darüber hinaus versteht das Universum solche Verneinungen nicht, da es über die inneren Bilder mit uns in Verbindung steht. Wenn ich keine Suppe möchte, dann ist dies nur über das innere Bild von Suppe möglich. Ganz ähnlich wie bei der Aufforderung, nicht an einen rosa Elefanten zu denken. Denn auch dabei muss ich ja andauend an diesen rosa Elefanten denken, nur um mich zu erinnern, es nicht zu tun. Die Erfahrung lehrt uns darum, dass wir manchmal genau das bekommen, was wir doch ausdrücklich nicht wollen. Ablehnung ist eine unbewusste Anziehungskraft.

Bestellregel Nummer 5:

Den richtigen Moment abpassen

Nachdem wir nun das Wie ein wenig geklärt haben, kommen wir zum ebenso wichtigen Wann. Wie wir bereits wissen, eignen sich die Momente für das Bestellen besonders gut, in denen wir uns wohlfühlen. Zum einen können wir ganz bewusst solche Augenblicke herbeiführen, indem wir vor dem Wünschen schöne Musik auflegen, uns ein nettes Essen kochen oder ein Bad nehmen. Genauso gut können wir uns aber auch in schönen Momenten an das Bestellen erinnern und diesen Augenblick nutzen, zum Beispiel während einer Urlaubsreise beim Sonnenuntergang am Meer, während einer schönen Feier oder bei der nächsten Gehaltserhöhung.

Auf jeden Fall hat es sich bewährt, die Bestellung in einer Form von Ritual abzusenden, bei der du den Fokus für einen Moment ganz auf das Universum richtest. Du kannst dabei eine Kerze anzünden, kurz meditieren oder in dein Herz gehen. Konzentriere deine Aufmerksamkeit einen Atemzug lang ganz auf deinen Wunsch und schick ihn los in den Himmel.

PS: Da es in diesem Buch ja um die Verbindung von den Bestellungen mit den Zahlen und Sternen geht, sei der Hinweis erlaubt, dass gute Termine für Wünsche allgemein immer der Neumond und besonders immer der jeweilige erste Neumond im Sternzeichen Widder sind. Dieser Termin liegt immer irgendwo um Ostern herum.

Bestellregel Nummer 6:

Immer locker bleiben!

Wie immer gibt es beim Bestellen dann noch die Spezialisten, die es besonders gut und richtig machen wollen. Diese Kandidaten zünden statt einer Kerze gleich 20 an, meditieren zwei Stunden statt nur 5 Minuten und wollen das Universum vielleicht auf diese Weise irgendwie bestechen. Nach dem Motto: »Ich hab es doch besonders toll gemacht und verdiene jetzt sicherlich ein Fleißkärtchen wie in der Schule!«

Dies hat aber zumeist einen eher gegenteiligen Effekt auf den Bestellerfolg. Denken wir uns das Universum nochmals als unseren besten Freund, wie würde er auf solche Eskapaden reagieren? Wenn du deiner Frau drei Wochen lang ständig Blumen mit nach Hause bringst, was würde sie dann denken? Wahrscheinlich irritiert sie das schon bald und sie wird denken, du fühlst dich schuldig. Gehst du etwa fremd?

Genauso spürt das Universum das, was hinter dieser ganzen Veranstaltung steckt, und fühlt dein Gefühl im Moment der Bestellung. Wie sieht es denn mit der Selbstliebe eines solchen Menschen aus? Wohl eher nicht so rosig. Denn zumeist denkt jemand, der meint, immer perfekt und vollkommen sein zu müssen, im Gegenteil wohl eher schlecht von sich selbst. Darum der ganze Wirbel.

Außerdem ist jemand, der alles richtig machen will, sicher mehr im Kopf als im Gefühl und kann diesen wichtigen Motor für das Wünschen darum gar nicht wirklich nutzen.

Das Universum ist nicht bestechlich, und das ist doch ganz richtig so. Bleib darum lieber locker, vertraue auf deine freundschaftlichen Bande nach oben und bestell einfach so, wie es sich für dich und dein Gefühl richtig anfühlt.

Bestellregel Nummer 7:

Die Sache mit dem Lieferboten

Wir haben nun also unseren Wunsch in die Hände des Universums gegeben und warten gespannt und voller Vorfreude auf die Zustellung. Dabei hat es sich bestens bewährt, in der Zeit nach dem Absenden der Bestellung auf Hinweise zu achten, die uns über unsere Intuition eingegeben werden. Das Universum nutzt bekanntlich gern unerwartete Wege zur Lieferung unseres Wunsches, auf die wir selbst beim besten Willen niemals kommen würden. Also, mach dir einen Spaß daraus und lausche hin und wieder deiner inneren Stimme, und sei ihre Nachricht auf den ersten Blick auch noch so abstrus. Es könnte nämlich sein, dass dein Kollege Teil der Lieferung werden könnte, wenn du einfach mal mit ihm über deinen Wunsch sprichst. Genauso gut könnte ein alter Freund, der dauernd in deinem Kopf herumspukt und den du schon lange wieder anrufen wolltest, zum Erfüllungsgehilfen für die Zusendung werden. Gib deiner Intuition ein wenig mehr nach und gib ihr eine Chance. So manche Lieferung konnte vom Himmel nicht an den Adressaten gebracht werden, weil dieser einfach immer in die eine und immer in die falsche Richtung geschaut hat. Darum: Tu etwas anderes, folge mehr deinem Gefühl!

Bestellregel Nummer 8:

Es ist der Glaube, der Berge versetzt

Ein wenig ist es mit dem Bestellen wie mit einem Perpetuum mobile. So bezeichnet man eine Maschine, die scheinbar wie von selbst läuft, ohne von außen mit Energie versorgt zu werden. Wenn wir uns so einen Apparat anschauen würden, der frisch zusammengebaut wurde, dann steht er zunächst einfach so da und bewegt sich überhaupt nicht. Wir müssen ihn anwerfen, ihn mit einer Art Aktivierungsenergie versehen, damit seine Räder sich drehen.

Das Bestellen beim Universum können wir ganz ähnlich betrachten, denn unser Verstand kann ebenso wenig glauben, dass es funktioniert. Von einem rein theoretischen Standpunkt aus wird es uns vielleicht immer ein Rätsel bleiben, da das himmlische Räderwerk dahinter für uns wahrscheinlich immer unsichtbar bleiben wird. Wenn wir diese Idee aber mit Energie versorgen, einfach indem wir ihr eine Chance geben und es einfach tun, dann werden wir uns nach dem Prinzip »Trial & Error« (Versuch und Fehler) immer näher an seine Wirkungsweise herantasten. Denn wir wechseln so von der Theorie in die Praxis und vom Denken ins Tun. Und plötzlich erleben wir, dass die Bestellungen tatsächlich geliefert werden.

Wir glauben, was wir erleben und erfahren. Das vielleicht Wichtigste beim Bestellen ist, und hier wiederholt sich Regel Nummer 1 auf höherer Ebene, dass wir es schlicht und ergreifend einmal ausprobieren. Nur indem wir handeln, kommen wir einen Schritt weiter. Und nur indem wir einer Idee eine Chance geben, probieren wir sie tatsächlich aus und prüfen sie auf Herz und Nieren. Ja, ich stimme da jedem Skeptiker zu, das Bestellen beim Universum liegt in seiner Funktionsweise weit außerhalb von dem, was unser Verstand uns erklären kann. Aber es funktioniert trotzdem. Eine Hummel kann aufgrund ihres Gewichts laut wissenschaftlicher Meinung ja auch nicht fliegen. Aber sie tut es doch – und das seit Jahrmillionen.

Bestellregel Nummer 9:

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!

Die häufigsten Bestellungen bei Frauen drehen sich um ihren zukünftigen Traummann und die beliebtesten Wünsche der Männer um ihren baldigen Vorstandsposten. Das ist zwar eine Art Running Gag auf meinen Seminaren, trägt aber doch ein Körnchen Wahrheit in sich. Egal, ob wir nun Traumpartner oder Traumjob betrachten, das Bestellen und seine Lieferungen kommen hier immer an ihre natürliche Grenze. Denn Träume sind nicht von dieser Welt und suchen nach einem Ideal, dass auf dieser Erde in dieser perfekten Form eher unerfüllt bleiben muss.