Wenn der goldene Schnitt Tango tanzt - Andreas Niederau-Kaiser - E-Book

Wenn der goldene Schnitt Tango tanzt E-Book

Andreas Niederau-Kaiser

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Beschreibung

"Wenn der goldene Schnitt Tango tanzt" Diese Skulptur tanzt nicht. Sie steht und dennoch ist sie Bewegung. Ein Obelisk, 15 Meter hoch, aus der Flucht geneigt um exakt sieben Grad. Sein Inneres: ein präzises Stahlgerüst. Seine Haut: bemalte Holzplatten, überzogen mit schwarzweißen Zackenformen. Formen, die sich wie ein visueller Rhythmus um den Körper winden. Ein Tanz des goldenen Schnitts mit sich selbst. Denn auch hier liegt dem Werk dieselbe Idee zugrunde wie der gleichnamigen Wandarbeit: Auf jeder Fläche existieren vier mögliche goldene Schnittpunkte, je nachdem, wie man das Rechteck liest oder dreht. Von einem dieser Punkte aus beginnt eine imaginäre Linie zu tanzen, zieht Spiralen, Richtungen, Impulse, wandert von Feld zu Feld, von Schnittpunkt zu Schnittpunkt, immer weiter nach oben, wie eine Choreografie aus Proportion und Richtung. Was in der Fläche ein visuelles System war, wird hier zur dreidimensionalen Raumfigur. Die spiegelnden Lackflächen binden das Licht, die Umgebung, die Jahreszeit ein. Die Struktur tritt in Dialog mit Architektur, Natur und Perspektive - besonders in der städtischen Umgebung, in der sie errichtet wurde. Ein stehender Tanz. Ein ruhendes System in Unruhe. Eine gedachte Spirale, gebaut in Stahl. Diese Arbeit ist kein Zeichen. Sie ist eine Haltung. Sie verweigert das Ornament und feiert die Ordnung als Bewegung.

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Veröffentlichungsjahr: 2025

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Skulpturale Intervention, 1984

Grundidee: 1981

Grundfläche: 2 × 2 m

Höhe: 15 m

Neigung: 7°

Material: Stahlgerüst, bemalte Holzplatten

Diese Skulptur tanzt nicht. Sie steht – und dennoch ist sie Bewegung. Ein Obelisk, 15 Meter hoch, aus der Flucht geneigt um exakt sieben Grad. Sein Inneres: ein präzises Stahlgerüst. Seine Haut: bemalte Holzplatten, überzogen mit schwarz-weißen Zackenformen. Formen, die sich wie ein visueller Rhythmus um den Körper winden.

Ein Tanz des goldenen Schnitts mit sich selbst.

Denn auch hier liegt dem Werk dieselbe Idee zugrunde wie der gleichnamigen Wandarbeit: Auf jeder Fläche existieren vier mögliche goldene Schnittpunkte – je nachdem, wie man das Rechteck liest oder dreht. Von einem dieser Punkte aus beginnt eine imaginäre Linie zu tanzen, zieht Spiralen, Richtungen, Impulse, wandert von Feld zu Feld, von Schnittpunkt zu Schnittpunkt, immer weiter nach oben – wie eine Choreografie aus Proportion und Richtung.Was in der Fläche ein visuelles System war, wird hier zur dreidimensionalen Raumfigur. Die spiegelnden Lackflächen binden das Licht, die Umgebung, die Jahreszeit ein. Die Struktur tritt in Dialog mit Architektur, Natur und Perspektive – besonders in der städtischen Umgebung, in der sie errichtet wurde.Ein stehender Tanz. Ein ruhendes System in Unruhe. Eine gedachte Spirale, gebaut in Stahl.

Diese Arbeit ist kein Zeichen. Sie ist eine Haltung. Sie verweigert das Ornament – und feiert die Ordnung als Bewegung.

Sculptural intervention, 1984

Initial concept: 1981

Base: 2 × 2

Height: 15 m

Inclination: 7°

Material: Steel frame, painted wood panels

This sculpture doesn’t dance. It stands – and yet it is movement. A 15-meter- high obelisk, tilted precisely seven degrees off center. Its interior: a rigorous steel frame. Its skin: painted wooden panels, covered in black-and-white jagged forms. Forms that spiral upward like a rhythm, like a code. A tango of the golden ratio with itself.

The concept follows the same logic as the wall-based version of this work: On every rectangular surface, four golden ratio points can be defined – depending on the orientation and reading of the format. From one of these points, an imaginary line begins to move, spiraling outward, linking golden points from panel to panel, carving direction into geometry – a choreography of proportion and expansion.What began as a flat visual system now becomes a three-dimensional body in space. The glossy, reflective surface catches light, weather, and its surroundings. The sculpture enters into a dialogue with architecture, trees, sky – and the viewer’s own movement.

A standing dance. A resting system in motion. A spiral imagined, built in steel.

This is not a symbol. It is a statement. It refuses decoration – and celebrates structure as rhythm.

Entwurf von 1980