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Wenn Licht die Seele trifft, ist ein neuer Fantasy Roman welcher in unserer heutigen Zeit und in der Zukunft spielt. Die Welt wird von dunklen Mächten geleitet, welche die Menschheit unterdrückt, manipuliert und benutzt. Alisha Stone steht am Anfang ihrer Reise und entdeckt ihre wahre Bestimmung. Licht ist immer stärker als Dunkelheit. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
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Seitenzahl: 327
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Mein größter Dank, geht an meinen Mann und meine Kinder. Ohne euch hätte ich es nicht geschafft. Ich liebe euch von ganzem Herzen. Ihr seid mein Licht, mein Leben, meine Bestimmung.
Textbeginn
3 Jahre früher, Februar 2020 in Deutschland
Zur gleichen Zeit in Washington
März 2020, Deutschland
Rigel 2023 Erdenzeit
Juli 2020, Deutschland
Washington Juli 2020
New York, 2020
Juli 2020, Deutschland
Rigel, 2023 Erdenzeit
Washington, August 2020
Deutschland, September 2020
Rigel, 2023 Erdenzeit
Washington, November 2020
Spanien, Anfang Dezember 2020
Florida, Anfang Dezember
Rigel, 2023
Spanien, Januar 2021
Washington, 20. Januar 2021
Madrid Flughafen, Januar 2021
Rigel, 2023
Malaga, Februar 2021
Dominikanische Republik, Februar 2021
Florida, Februar 2021
Rigel, 2023
Dominikanische Republik, Februar 2021
Rigel, 2023
Florida, März 2021
Miami Alisha, 2021
Miami, Samuel Ross April 2021
Miami, Alisha März 2020
Rigel, 2023
Lousiana, März 2021
Florida, März 2021
Hauptzentrale galaktische Föderation, 2023
Arizona, März 2021
Florida, März 2021
Arizona, März 2021
Hauptzentrale galaktische Föderation 2023
Florida, März 2021
Arizona, März 2021
Florida, März 2021
Hauptzentrale galaktische Föderation, 2023
Los Angeles, April 2021
Russland, Mai 2021
Band 2: Wenn Licht die Seele trifft - Die Unterwelt
“Leise und doch so mächtig, nur sichtbar für jene die es spüren, die es begreifen wollen, die glauben.”
Alles verschwand in einem leicht pastellfarbenen Nebel, friedlich lag die Ruhe vor ihr. Kein Druck, kein Gehetze, keine Fragen, einfach nur Stille, beruhigende, friedliche Stille. Alisha saß mit dem Rücken angelehnt an einem der wundervollen Lichtbäume. Eins der vielen erstaunlichen und beeindruckenden Unterschiede auf Rigel zu unserer Erde. Die Bäume schimmerten in den prachtvollsten Farben, ein Glitzer umgab sie und auch ihre Aura konnte man nicht nur stark spüren, sondern auch sehen. Für Alisha eines der fantastischsten Umstände auf diesem Planeten. Die Seele war greifbar, sichtbar. Auf der Erde war sie das kaum und dann auch nur für diejenigen, die sich ganz der Sachen hingaben. Dies war jedoch auf diesem Planeten alles andere als einfach. Die Erde war durch zogen von unnötigen, zeitfressenden Normen. Die Menschen hielten sich daran, nicht weil sie es verstanden oder gar zelebrierten, viel mehr weil sie es nicht anders kannten. Gewohnheitstiere, dachtesich Alisha und pustet einer der lila leuchtenden Staubpartikel, die vom Baum auf sie nieder schwebten, von ihrer Hand. Sie blickte auf ihrer Tätowierung. Ein Wolf bedeckte ihre ganze rechte Handfläche, Freiheit stand über ihm. Der Rest wurde von Alishas Lichtanzug verdeckt. Dieser Anzug war für sie anfangs so unwirklich, fühlte sie sich doch immer nackt wenn sie in trug. Ein Material das sich an ihren Körper formte, wie eine zweite Haut, er schimmerte in einem warmen Lichtton, sie war innerlich ganz ruhig und entspannt. Ihr Anzug zeigte das auch visuell gut. Alisha atmete tief ein, wie wäre es schön, einfach hier zu verweilen die Ruhe und Stille genießen. Was hatte sie schon alles erlebt, ausgehalten. Ein Kampf der gerade erst begonnen hatte und doch fühlte es sich wie eine halbe Ewigkeit an. Sie blickte an ihrer Hand entlang, ihr Ehering strahlte in einem tiefen blau und man konnte die Kraft die von im ausging spüren. Ja Liebe dachte sich Alisha, die Kraft des Universums, die Kraft die alles andere in den Schatten stellte, selbst ihre eigene. Langsam setzte sie sich auf, ihr Blick streifte den Himmel, ein Himmel den so wenige wirklich gesehen haben. Rigels Sternenhimmel war bis jetzt der Beeindruckenste von allen gewesen, wie Alisha für sich beurteilen konnte. Die Sterne waren so nah, man hatte das Gefühl, sie anfassen zu können. Auch glitzerten sie in verschiedenen Farben und der bunte Nebel vollendete das wunderschöne Farbspektakel. Sie erinnerte sich an den Moment, als sie anfing zu erwachen, die erste Erinnerung an Orion war schmerzlich, verwirrend und unverständlich. Damals wusste Alisha nichts, der Zustand in dem sie sich befand war kaum zu beschreiben. Im Nach hinein verstand sie warum es so sein musste, warum der Weg so schwer war, warum es Leid benötigte um die Mauern zu brechen. Hätte man ihr in dieser Zeit gesagt, daß sie irgendwann zu diesem Sternenbild reisen würde, hätte sie selbst dazu getan, denjenigen aus ihrem Leben zu stoßen. War die Manipulation doch sehr erfolgreich, die sie als Kind durch leben musste. Die dunklen Mächte hatte mit ihr ein Druckmittel, das sie gegen das ganze Universum einsetzen konnten und das taten sie auch. Bis zu jenem Tag als sich alles änderte, als sie aus dem Dornröschenschlaf gerissen wurde. Oh ja wirklich gerissen. Ab dem Tag veränderte sich alles, nicht nur für Alisha sondern für die ganze Welt. Natürlich wollte sich die dunkle Seite schützen, ohne den sogenannten Spielball waren sie ziemlich machtlos. Wie der Lauf der Dinge gezeigt hatte, hielten sie doch noch einige Spielkarten auf der Hand, die sie auch ohne Skrupel an wendeten. Ja es war ein schwerer Weg bis hier her, ein Kampf, bei dem Alisha oft die Hoffnung verlor. Manchmal fragte sie sich, wie es doch möglich war, das alles zu schaffen. Und doch hatten sie es bis hier her geschafft, sie saß auf Rigel einem Planet im Orion, aber tausende Lichtjahre von der Erde entfernt. Obwohl Lichtjahre nun wirklich die falsche Bezeichnung für die Entfernung war, aber die Menschen brauchten lange um die kleinsten Veränderungen an zunehmen, sie waren noch so weit davon entfernt, die ganze Wahrheit zu begreifen und sie zu sehen. Alisha liebte die Menschen, hatten sie ihr doch unfassbar viel Leid angetan und doch stand sie hier und wollte weiter für sie kämpfen, für ihre Liebe. Eine Macht die so unfassbar groß ist, Liebe besiegt alles. Um so mehr weinte Alishas Herz, wenn sie an gewisse Menschen dachte, liebe Menschen, ohne Bosheit in sich und doch so weit weg diese Schönheit einmal zu spüren, zu sehen. Wie konnten sie es begreifen, es war ja auch für sie so unwirklich und so schwer. Ihre menschliche Seite hatte viel von ihrer Seele eingenommen. Es war ein schwerer Weg zur Erkenntnis, was und wer sie wirklich war. Auf der Erde gab es nur ein paar Menschen, die ihr Geheimnis mit ihr behüteten. Das es sie gab, das war sehr vielen Mächten bekannt, alle auf der Suche nach ihr, um Egoismus und Herzlosigkeit über unser Universum zu bringen. Mächte von denen sich die Menschen nicht mal im Ansatz ein Bild machen konnten. Es überstieg ihren Horizont bei weitem. Auch für Alisha war es immer wieder erschreckend wie viel Dunkelheit um sie und alles was sie liebte schwebte. Ihre Kraft, ihre Energie war das was zwischen diesen Mächten und ihnen stand. Es gab Zeiten, da hatten sie die Oberhand, sogar sehr lange.
Die Veränderung und das Erwachen kam erst vor ein paar Jahren. Ein schmerzliches Erwachen, was dann jedoch so viel Erkenntnisse mit sich brachte, so viel Energie und Wahrheit. Es war Zeit.... es war Zeit, das die Spirale durchbrochen wurde und es war ihre Aufgabe, dies zu tun. Ein Kampf für alle und sie selbst. Ein Kampf um die Liebe und die Macht des Universums, des Unendlichen. Eine Welt, die nur darauf wartete Seelen zu begrüßen und von ihnen zu lernen, genau wie diese auch von ihr lernten.
3 Jahre früher, Februar 2020 in Deutschland
Alisha blickte aus dem Fenster, die Straße war nass und es spiegelten sich die grauen Wolken und kahlen Bäume in ihr. Der Februar war immer ein sehr kalter und nasser Monat. Alisha hasste dieses Wetter. Ihr Mann bog in eine Seitenstraße ab, jetzt konnte man das Polizeirevier schon erkennen. Ihre Hände wurden feucht und sie wischte sie immer wieder an ihrer Hose ab. Die Aufregung war nun doch deutlich zu spüren. Jack parkte den kleinen Corsa direkt vor dem Revier, er stellte den Motor ab und blickte seine Frau an. So zerbrechlich, so traurig,nichts war mehr wie früher. Er wollte ihr so gern helfen, ihr etwas von der Last, dem Schmerz nehmen, doch es war ein Teufelskreis. Nur Alisha selbst konnte sich aus dieser Situation befreien. Jack hoffte, das die Anzeige für Gerechtigkeit sorgen würde und Alishas Seele endlich Ruhe finden konnte, ihr Körper sich erholen konnte und sie wieder ein glückliches Leben führen konnte, wie damals. „Du schaffst das Schatz, sie sind alle sehr nett und werden auch vorsichtig sein, sie werden darauf achten, dass es nicht zu schwer für dich wird. Das sind Profis, die machen das nicht zum ersten mal.“ Er blickte in ihre dunklen Augen, vergebens suchte er das Funkeln, dieses Glitzern, was ihn und so viele andere in ihren Bann gezogen hatte. Es war verstummt seit sich alles verändert hatte.
„Wahrscheinlich hast du recht, ich werde rein gehen, dort vorne steht schon unsere Anwältin.“ Alisha gab ihrem Mann einen Kuss und stieg aus dem Auto aus. Vor dem Eingang des Gebäudes stand eine leicht korpulente junge Frau, Alisha ging auf sie zu und begrüßte sie. „Frau Fichte warten sie schon lange, ich hoffe nicht.“ Mit diesen Worten gingen die beidenFrauen in das Polizeirevier. Jack blickte ihnen nach.
„ich hoffe das nun endlich Gerechtigkeit siegt, schlimm genug was Alisha erleben musste. Und noch schlimmer waren diese Monate der Ungewissheit und des Kampfes mit ihren Eltern. Hatten diese zwei ekelhaften Person, alles daran gesetzt seine Frau ganz zu zerstören, damit diese perverse
Vergangenheit ja nicht ans Licht kommt. Doch da haben sie sich mit den falschen angelegt.“ dachte er.
„Wir werden kämpfen, wir werden dafür sorgen, das ihr für das was ihr getan habt gerade stehen müsst.“
Ja er hatte Hoffnung, damals noch Hoffnung in ein Rechtssystem, das die tiefsten Abgründe und die größte Täuschung in sich hat, doch von dieser Erkenntnis waren sie zu diesem Zeitpunkt, alle noch weit entfernt.
Es war ein kleiner Raum. Am anderen Ende des Schreibtisches saßen zwei junge Damen. Alisha setze sich mit ihrer Anwältin gegen über. „Schön das sie es geschafft haben Frau Stone. Frau Fichte wie ich sehe, konnten sie es auch einrichten. Wunderbar dann würde ich sagen fangen wir doch gleich an.“ Die dunkelhaarige Polizistin klappte ihren Ordner auf und holte ein Diktiergerät aus ihrer Tasche. Alisha blickte sich um, ihre Anwältin nickte ihr beruhigend zu. „Mein Name ist Frau Kasmir, ich bin die Kommissarin mit der sie telefoniert haben, Frau Stone sie erinnern sich?“ Eine rothaarige schlanke Dame ergriff das Wort und stellte sich auch noch neben ihrer Kollegin vor. „Wir werden beide das Verhör leiten und somit auch Zeugen im Fall der Befragung werden. Versuchen sie sich zu entspannen, es ist ein sehr mutiger Schritt, den sie hier gehen Frau Stone. Meine Kollegin Frau Hager wird sie nun belehren und dann können wir auch gleich anfangen.“ Alisha nickte stumm. Frau Hager blickte in ihre Unterlagen und ergriff das Wort. „Frau Stone ich muss sie belehren, die Wahrheit zu sagen....“Alisha hörte die Worte der Polizistin, war jedoch nicht wirklich dabei. Bürokratische Belehrungen, Absatz so und Paragraph so, das war für Alisha nicht wirklich von Bedeutung. Doch dann schreckte sie aus ihrem Zustand auf, als Frau Hager, weiter sprach. „Da es ein familiäres Verhältnis gibt, müssen sie nicht aussagen, wollen sie jedoch Stellung zu dem Sachverhalt nehmen, muss ich sie ausdrücklich fragen ob sie sich vom Schweigerecht befreien und eine Aussage machen.“ „Ja ich werde aussagen“ antwortet Alisha. Die Polizistin sprach in ihr Diktiergerät. „Zeugin nimmt Schweigerecht aus familiären Gründen, nicht in Anspruch. Da der Beschuldigte ihr Vater ist würde sie ins Aussageverweigerungsrecht fallen, die Zeugin nimmt dieses jedoch nicht in Anspruch.“ Alisha hatte Tränen in den Augen, ja es war ihr eigenen Vater den sie heute anzeigte. Ein Vater den sie liebte und immer noch nicht fassen konnte, was er ihr alles angetan hatte. Alisha saß jeden Tag mit der gleichen Ratlosigkeit da, wie hatte sie das alles vergessen können. Ihr Therapeut meinte, es wäre der Selbstschutz, es wäre das was sie überleben hat lassen, erst ihr Mann hatte ihr die Sicherheit gebracht, die es benötigte, das dieses Kindheitstrauma zum Vorschein kam. Eine schreckliche Tatsache, missbraucht von ihrem eigenen Vater und das nicht nur einmal. Alisha setzte sich mit den schrecklichen Erinnerungen soweit es ging nicht auseinander, sie wollte auch keine weiteren zum Vorschein bringen, daß was sie wusste reichte um zu erkennen was für schreckliche Menschen ihre eigenen Eltern waren. Auch die absolute Leere, die Erkenntnis keine einzige positive liebevolle Erinnerungen an ihre Kindheit, ihr Elternhaus zu haben, war für Alisha anfangs fast nicht zu ertragen. Es war alles leer, schwarz einfach Nichts überall. Das Graben hatte schnell unschöne Erinnerungen zum Vorschein gebracht, Erinnerungen die einfach nicht so stehen gelassen werden konnte, dachte sich Alisha. Wir leben in einem Land mit Gesetzen und einem guten Sozialsystem, er muss für das was er mir angetan hat bestraft werden. Kinder darf man einfach nicht anlagen, Kinder missbrauchen ist das schlimmste Verbrechen überhaupt. Es tötet die Seele und lässt sie nur noch ein halbes Leben leben, wenn überhaupt, dachte sie sich.
Die Befragung dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Nach 3 Stunden stand Alisha mit ihrer Anwältin und der Kommissarin im Aufzug. „Es war alles stimmig, auch wenn vieles zusammenhangslos erschien, passt doch jeder Teil zum anderen. Trotzdem Frau Stoneist die Rechtslage sehr schwierig und auch die Verjährung könnte in ihrem Fall schon eingetreten sein. Wir werden das ganze Protokoll und ihrer Anzeige fertig machen und uns nochmal über die weiteren Schritte Gedanken machen. Wir bleiben in Kontakt mit ihnen.“ Die rothaarige Kommissarin holte ein Päckchen Zigaretten aus ihrer Tasche und entfernte die Folie von der Verpackung. „Es war sehr mutig von ihnen diesen Schritt zu gehen und sie werden sehen, allein das sie dies getan haben, wird ihnen Erleichterung bringen.“ Mit diesen Worten verabschiedete sie sich von Alisha und Frau Fichte, welche in diesem Zug auch den Heimweg antrat.
Alisha ging auf den kleinen schwarzen Corsa zu. Jack lehnte an dem Auto und rauchte eine Zigarette, ja dachte sie sich, was bin ich froh ihn zu haben. Er ist immer noch bei mir obwohl wir soviel Schlimmes hinter uns haben. Alisha atmete erleichtert auf, ja es stimmte sie fühlte sich besser. Auch die Tatsache das ihr die Beamten mehr Glauben schenkten, als sie sich selbst, war sehr hilfreich für ihr verwirrtes Herz. Endlich ein bisschen Ruhe dachte sie sich. „Na wie war es Schatz, du warst ja ewig da drin.“ Jack ging auf sie zu und nahm sie in den Arm. Sein langer Bart kitzelte Alisha an der Nase. „Ja es war wirklich lange, aber ich fühle mich jetzt schon besser, lass uns nach Hause fahren.“
Zur gleichen Zeit in Washington
„Was meinen sie damit, sie wurde gefunden?.....Warum konnte wir sie dann nie finden?.....Sie wollen mir also erzählen, das sie eigentlich die ganze Zeit vor unserer Nase war!!!! Wer ist sie.....was meinen sie sie wissen es nicht, das kann doch jetzt nicht ihr Ernst sein. Sie sagen es uns nicht?....Mhm....ja....ja verstehe.....sie sind nicht erfreut...mhm... das kann ich mir vorstellen. Was sollen wir denn nun machen? Die andere Seite wird sicher alles dazu tun, sie zu finden.....und genau das sollten wir auch tun.....Gott steh uns bei, fangen sie sofort an Mr Wareck.“....er legte auf. Er blickte ratlos auf den Hörer. Wusste er doch, das es irgendwann passieren würde, doch genau jetzt? Die Dinge waren kompliziert genug gewesen, diese neue Entwicklungbrachte viel Probleme mit sich. Sie hatten sie gefunden, aber wie? Er und seine Anhänger suchten sie schon sein ganzes Leben, nie hatte sie nur im Ansatz eine Spur entdeckt. Wie konnten sie, sie finden und warum gerade jetzt? Der Präsident erhob sich von seinem Stuhl, er drehte sich zum Fenster und blickte auf die perfekte Grünfläche. Perfekt dachte er, was ist das schon, wir haben so viele falsche Ansichten davon. Das sie gefunden wurde, erklärte so einiges. Im Juli letzten Jahres, das erklärte wohl einfach alles an der jetzigen Situation.
Der Deep State hatte seine Ohren und Augen überall, die wussten das schon einige Zeit vor ihnen....ein gutes halbes Jahr!!...Wütend drehte er sich vom Fenster weg. Er atmete tief ein und aus. „Nun gut dachte er, es wird Zeit sich mit den Richtigen zu verbünden und sie zu finden und zwar bevor der DS es tut.“ mit diesem Gedanken setzte er sich wieder an seinen Schreibtisch, hob den Hörer von seinem Telefon ab und sagte: „Miss Trust...verbinden sie mich mit dem Staatsoberhaupt von Nordkorea, stellen sie eine Verbindung zu Vladimir Prost her und auch zum chinesischen Oberhaupt. Sagen sie es ist von größter Wichtigkeit und hat keine Zeit für Aufschub, geben sie den Code lightorion653 an.....ja vielen Dank.“
März 2020, Deutschland
Die Nachrichten waren voll damit, ein Virus, hochansteckend und tödlich. Die Regierung bereitete einen Lockdown vor um Infektionsketten zu durch brechen. Alle Schulen geschlossen, KITAs, Gaststätten, einfach alles. Alisha blickte aus ihrem Küchenfenster, für sie war dieser Umstand gar nicht so dramatisch, da sie seit ihrem Trauma eh nur noch selten vor die Tür ging und Menschen im allgemeinen mied. Trotzdem schnitten diese Maßnahmen extrem in ihren Alltag ein, ihre Tochter war gerade 4 Wochen in einer Betreuung 3 Stunden am Tag, sie hatte sich gerade erst daran gewöhnt, auch der Große konnte nicht in die Schule gehen sich nicht mit Freunden treffen. Das waren alles Dinge die sie belasteten, doch der größte Umstand an dieser Sache war, das die Polizei nicht zu ihrem Vater konnte, da er unter die große Risikogruppe fiel. Ein Umstand der nicht optimal sei, meinte ihre Sachbearbeiterin Frau Hager, es wäre wohl immer besser die Beschuldigten so zusagen abzufangen, das sie nicht darauf gefasst sind. Leider geht das nun nicht und ich werde ihren Vater, sobald der Lockdown vorbei ist vor laden.“ Na toll dachte sich Alisha, das läuft ja alles super.
Rigel 2023 Erdenzeit
Alisha stieg von der kleinen Lichtung herab. Es war immer wieder ein Erlebnis die Schönheit dieses Platzes zu bestaunen. Das Funkeln und Glitzern würde sie wohl immer wieder faszinieren, dachte sie. Sie ging den kleinen Pfad hinab, in der Ferne konnte man schon die Dächer von Scharan sehen.
Was für eine Stadt dachte sich Alisha, in ihrer ganzen Zeit auf der Erde, hatte sie nicht im Ansatz eine so prachtvolle Stadt gesehen. Auch hier leuchtete alles in verschiedenen Farben, es glitzerte und funkelte. Rigel hatte eine ganz andere Art von Licht, von Tag und Nacht. Wenn man das hier eigentlich so nennen konnte. Zeit existierte hier nicht...Zeit dachte sich Alisha, ein Hindernis was die Menschen kaum umgehen können, dadurch entgeht ihnen das Leben und sie werden sich weiter im Kreis drehen. Alisha seufzte und ging auf ihren treuen Begleiter zu, der am Fuße des Berges auf sie wartete.
Ein Pferd, auf den ersten Blick. Doch war es das nicht, viele würden es auf den zweiten Blick als Einhorn einstufen und doch war das auch keine gute Beschreibung für das anmutig Wesen, welches auf vier Beinen stand. Es leuchtete weiß lila grün und der Glitzern umfasste die ganze Statur. Auf seiner Stirn ragte ein Horn heraus welches jedoch eher stofflicher Natur war, ein kleiner Rauchfaden umzogen es ständig, war immer in Bewegung und glitzerte in alle erdenklichen Farben.
„Na mein guter Freund, ich hoffe es hat nicht zu lange gedauert, ich vergesse immer alles wenn ich dort oben bin.“ Alisha klopfte liebevoll den Hals von Arlax, dieser prustete zufrieden und stupste sie mit seinen Nüstern leicht an. „Na dann lass uns mal zurück fliegen.“ Mit diesen Worte schwang sie sich auf seinen Rücken. Arlax breitete plötzlich große weiße Flügel aus und stieg mit Alisha in die Lüfte.
Sie flogen über die Stadtmauer von Scharan, kleine bunte Häuser durchzogen von kleinen Wegen traten erst vereinzelt, dann immer mehr und enger auf. Arlax steuerte auf das größte Gebäude der Stadt, welches man schon von weitem aus der Stadt emporragen sah zu. Sie landeten auf einer großen Balkonfläche, eines prunkvollen Palastes. Leicht erinnerte dieser an Paläste aus dem Orient, kleine Türmchen, Kuppeln und alles in hellen prachtvollen Farben. Scharana war so bunt und doch so dezent, es war einfach schwer in Worte zu fassen. Alisha stieg ab und ging auf die große zweiflüglige Balkontür zu.
„Na endlich, wo warst du denn? Wir warten alle auf dich....“ Ein menschenähnliche Gestalt kam aus der Tür dirket auf Alisha zu. Seine Haut leuchtete bläulich, sein Kopf war wie der der Menschen nur etwas größer. Seine Augen leuchteten in einem sanften grünblau. Marvik, war ein Rigelanier wie er im Buche stand. Auf seinem Kopf trug er den alltäglichen Schmuck. Rigelianier hatten von Natur aus alle keine Behaarung, auch am Kopf nicht. Anfangs war es für Alisha ungewohnt, doch jetzt wäre sie wahrscheinlich eher erstaunt doch mal einen mit Haaren zu sehen. Bei dem Gedanke kicherte Alisha leise vor sich hin. „Tut mir leid Marvik ich hab kurzzeitig die Umstände vergessen, lass uns gleich zu den anderen gehen.“ Mit diesen Worten trat Alisha durch die Balkontür. Arlax prustete Verabschiedung und schwang sich wieder in die Lüfte.
„Nein nein nein, so geht das nicht, ihr versteht nicht, sie werden euch nicht glauben, oh nein sie werden euch sogar jagen und vielleicht sogar töten. Die Menschen können aus Angst viel Schreckliches tun, glaubt mir.“ Marco hatte seine Arme auf der runden Tafel abgestützt und blickte in die Runde. Sie verstanden einfach nicht was er ihnen mitteilte, das erkannte er sehr deutlich in ihren Blicken. Er schnaubte..“Ach vergesst es, hat ja doch keinen Zweck es euch zu erkläre.“ Alisha legte beruhigend ihre Hand auf seine Schulter. Seit sie Marco vor 2 Jahren kennen lernen durfte, hatte sich zwischen ihnen eine sehr familiäre Beziehung entwickelt und sie fühlte sich für ihn verantwortlich, fast so wie für ihre eigenen Kinder. Auch die Tatsache das Marco auch zu den Auserwählten gehörte, machte die Beziehung noch stärker. „Alles gut Marco, lass vielleicht mich mal weiter mit ihnen sprechen“ „Ach die werden dich eh nicht verstehen, so schlau und dann doch so dumm...ach ich geh ein wenig schwimmen wenn es ok ist, muss mich wirklich ein bisschen beruhigen.“ „Mach das, vielleicht geht Nazzis ja mit“ Als Alisha den Name der hübschen Rigelianerin aussprach, wurde Marcos Gesichtsfarbe sofort rot. „Haha sehr witzig.“ Alisha sah ihn an „Warum, ich wette sie wartet darauf, trau dich doch endlich.“ sie stupste in die Seite. „Wie auch immer beruhige dich einfach ein wenig und versuch ab zuschalten. Das habe ich auch gerade gemacht und wie du siehst ist es sehr hilfreich.“ Mit einem breiten Grinsen drehte sich Alisha um und setzte sich an die Tafel der Weisen. Marco seufzte kurz und ging aus dem Raum. „Ja es stimmte schon, einfach kurz runter fahren und dann geht es wieder. Wir wussten das es nicht leicht wird.“ dachte er.
Juli 2020, Deutschland
Alisha atmete tief ein, was für ein Tag, dachte sie sich. Heute waren unglaublich viele Interessenten für ihr Haus gekommen, das machte Hoffnung das diese große Hütte nun endlich verkauft werden konnte. Gott sei dank dachte sie sich. Alisha war dieses große Haus so leid, die Gegend, die Menschen. In den letzten Monaten hatten sich die Ereignisse überschlagen. Vieles konnte sie immer noch nicht begreifen, vieles machte sie auch immer noch wütend. Ach Menschen dachte sie, wie können sie nur so boshaft sein. Alishas Weltbild war nicht mehr das selbe, seit sie sich an so vieles erinnern konnte und es wurde jeden Tag mehr. Wie gern hätte sie einen Schalter in ihrem Kopf betätigt, damit endlich Ruhe einkehrte, doch das lies ihre Seele nicht zu. Es war Zeit, Zeit die Vergangenheit wahr zu nehmen, ob sie wollte oder nicht.
Zwei Tage später meldete sich der Makler bei ihnen, es war fix, das Haus hatte endlich einen Käufer gefunden. Alisha war unglaublich froh, endlich weg hier, weg aus diesem Sumpf, aus einem Land, das so voller Täuschung und Verachtung ist. Ein Land, das von dem Bösen so infiltriert war, das die Menschen gar nicht mehr wussten, was gut bedeutete. Verdrehte Welt dachte sich Alisha, diese geheuchelte Nächstenliebe. Die Pandemie hatte große Einschnitte in das soziale Leben der Menschen gebracht, auch war die Wirtschaft schon jetzt komplett an die Wand gefahren worden. Der Maullappen war ein Zeichen der Unterwerfung, doch die meisten redeten sich ein, daß es ein Zeichen aus Respekt und Nächstenliebe war. Manipulation vom Feinsten, die Menschen waren so gefangen in diesem Netz, voll Angst voll Lügen voll seelischer und auch körperlicher Gewalt. Alisha und ihrer Familie wurde sehr schnell, schmerzlich bewusst, in was für einem Konstrukt sie sich hier bewegten. Jedes Leben hat sein Pensum an Leid und manchmal ist es genau dieses Leid nötig, um das Aufwachen zu bewirkt. Ja so war es auch. Alisha dachte ihre Kindheit, ihre kranken Eltern waren schon das Schlimmste was ihr in diesem Leben widerfahren war, doch die ganze Situation, der Kampf dagegen zeigte ihr, das es noch viel größer und grausamer war, als sie es sich je vorstellen konnten.
Einige Wochen später, es war ein grauer Tag. Die Wolken hingen so tief und düster über der kleinen Stadt Boswell. „Boswell, dachte sich Alisha,“ was für ein passendes Wetter, für so ein ekelhaftes Stück Erde.“ In den letzten Monaten hatte sich diese Gegend, die sich ihre Heimat schimpfte, von seiner wahren Seite gezeigt. Böse, menschenverachtend und pervers. Alishas Anzeige gegen ihren Erzeuger wurde wegen Verjährung eingestellt, der Herr musste nicht mal eine Aussage mache. Er kam einfach nicht und somit wurde es einfach kurzer Hand eingestellt. „Ja Frau Stone was sollen wir tun, auch wenn es die Wahrheit ist gegen die Gesetzeslage können wir nichts machen, uns fehlen dazu noch mehr Beweise. Am besten ist es, wenn sie gegen ihren Vater und die anderen Verdächtigen, die sie im Auge haben selbst ermitteln.“ Dieser Satz der Kommissarin hallte noch immer in Alishas Ohren.
„Selbst ermitteln, ist das nicht euer Job?“ Doch das war noch nicht alles, als die Anklage fallen gelassen wurden, setzen ihre Eltern alles daran, ihrem Mann und Alisha die Kinder weg zu nehmen. Der pädophile Vaterstaat half natürlich kräftig mit und es brach ein Anflug von Ämtern und Vorladungen auf sie ein. Ja ganz toll dachte sich Alisha, du versuchst die zu wehren, suchst Schutz und Hilfe und das kommt dabei heraus. Ihr war noch nicht ganz bewusst mit was für Tieren sie sich gerade anlegte, aber bald wusste sie es.
Doch heute hatte Alisha etwas anderes vor, ihre Erinnerungen wurden immer deutlicher und sie wollte genau dort hin. Der Lockdown schloß die Leute in ihren Häusern ein, doch Alisha wollte davon gar nichts wissen. Sie packte ihre Sachen zusammen, viel brauchte sie nicht. Etwas zu trinken, ein Aufnahmegerät, warme Kleidung und gutes Schuhwerk. Sie war bereit. Ihr Mann kam auf sie zu.
„Willst du das jetzt wirklich machen?“ „Ich muss. Es lässt mir keine Ruhe, ich muss wissen, ob es diesen Ort wirklich gibt oder ob es nur eine Spinnerei in meinem Kopf ist.“ „Ja ich weiß, aber nimm unseren Hund mit, ich fühle mich einfach nicht wohl wenn du alleine in diesen Wald gehst.“Die Waldluft war wie Medizin, Alisha atmete tief ein und aus. Es war einfach beruhigend, der Wald war für sie wie ein großer TV, man konnte umschalten, auf jeden Kanal, den man entdeckte, eine andere wunderbare Geschichte. Aslan freute sich unglaublich, denn Alisha lies ihn oft ohne Leine laufen. Doch nicht heute, das war dem lieben Kerl nur noch nicht bewusst. Heute musste er an ihrer Seite bleiben, erstens weil sie es ihrem Mann versprochen hatten und zweitens weil sie sich dadurch wirklich sicherer fühlte. Aslan war ein großer schwarzer Husky-Labrador-Mischling, anmutig und schön wie ein König. Er würde niemals zulassen, daß jemand Alisha auch nur schief von der Seite anschaute. Das brachte doch eine gewisse Sicherheit mit sich, musste sie zugeben. Sie bog links in den kleinen Feldweg ab, dort war es ein kleines Haus. Der Stil unterschied sich deutlich von den Häusern hier in der Gegend. Es war ein altes Fachwerkhaus mit Fensterläden und Holzbalkon, gleich denen im Allgäu. Alisha blickte in die Schottereinfahrt, von dem großen Waldweg war es gar nicht zu erkennen, doch jetzt sah sie es ganz deutlich. Es war nicht nur ein Haus, nein es standen 3 Häuser im Kreis um eine Art Hof. Alte vergilbte Vorhänge waren in den Fenster zu erkennen, jedes Haus für sich auf seine Weise, sehr runter gekommen. Doch es war eindeutig das sie bewohnt waren, oder benutzt wurden, dachte Alisha wütend.
Ja sie kannte diesen Ort, er begegnete ihr oft im Traum. Jetzt und auch als Kind. Der Blick auf diesen Hof lies sie erschaudernd, es gab in wirklich. Plötzlich wurde die Ruhe von lauten Hundegebell durchbrochen. Es kam von dem Anwesen, Licht ging in einem der Häuser an und Alisha bewegte sich schnell mit ihrem Hund vorwärts. Sie wusste nicht warum die Angst sie gleich so in die Mangel nahm, konnten die Leute nichts sagen, sie ging hier spazieren. Trotzdem war sie froh als sie um die Kurve bog und das Haus aus ihrem Blickfeld verschwand. „Hoffentlich habe sie mich nicht gesehen“ dachte sich Alisha. „ja das war das Anwesen, sie war hier als Kind schon mal gewesen....nicht nur einmal...“ Alisha seufzte, ja da war sie sich sicher, doch mehr gab ihrer Erinnerung einfach nicht preis. „hören sie auf ihr Gefühl, es wird sie zur Wahrheit führen.“ Alisha dachte oft über diese Worte nach, die ihr der Therapeut am Ende ihrer Therapie mit auf den Weg gab. Auf sein Gefühl vertrauen war jedoch sehr schwer, wenn einem von klein auf eingeredet wurde, daß man voller Phantasie stecke und so viel Dinge erfinden würde.
Alles eine perverse Masche, die zur perfekten Manipulation bei getragen hatte. Wütend stieß Alisha einen der Kieselsteine des Feldwegs bei Seite.
Durch die Bäume schafften es vereinzelte Lichtstrahlen bis auf den Waldboden....wunderschön....dachte sie. Aslan war damit beschäftigt die Fährten der Waldbewohner in seine Nase aufzunehmen. Was für ein Hund, dachte sich Alisha, voller Liebe, was war sie froh das er dabei war. Jack hatte so Recht, er gab ihr die Sicherheit die sie brauchte um sich hier in diesem Wald umzusehen. Doch was suchte sie, das Anwesen hatte sie ja entdeckt, doch irgendetwas in ihr trieb sie weiter tief in den Wald. Sie blieb stehen und blickte sich um. Neben ihr ragte ein kleiner Hügel auf, eine Baumwurzel lag schief auf ihm. Alisha blickte sich um, weit und breit war niemand zu sehen, zu hören. „Aslan komm, ich möchte sehen was hinter diesem Hügel ist.“ Und so verließ sie den Feldweg und ging mit ihrem Hund querfeldein auf die Anhöhe zu.
Washington Juli 2020
„Sir ich glaube nicht das wir es so einfach in diese Gegend schaffen.“ Mc Kanci stand nervös neben dem Präsidenten, welcher an seinem Schreibtisch lehnte und ihm geduldig zuhörte. „Bei allem Respekt, ich habe genügend Menschen begleitet, wie sie, die den Kampf gegen diese Monster auf genommen habe...sie...sie leben alle nicht mehr Sir.“ Samuel Ross sah seinen Berater an. „Was hatte dieser Mann Angst.“ dachte er „eine unglaubliche Angst, vor dem was ihnen bevor stand. Zu Recht, doch Schwäche und Angst waren einfach nicht erlaubt, nicht in diesem Krieg, nicht diesmal, diesmal mussten sie wirklich stark sein, denn es war mehr als nur ein Krieg der Völker. Es war ein Krieg der Liebe und des Bösen, ein Krieg für das Erwachen, ein Krieg von unvorstellbarem Ausmaß. Das wusste dieser Mc Kanci gar nicht, und doch war er voller Angst. Wie fast alle Menschen, die Manipulation hatte bestens funktioniert. Die Menschen waren nicht bereit, doch das ändert nichts mehr daran, das es geschehen würde.“ Er blickte seinen nervösen Berater an.“Bleiben sie ruhig Mc Kanci, ich kenne diese Leute, ich kenne sie seit klein auf. Ich weiß ganz genau in was wir uns hier begeben. Unser Vorteil ist, daß sie es nicht wusste, sie haben mich, nein uns, unterschätzt. Verlieren sie nicht den Glauben. Das ist in diesen Zeiten von größter Bedeutung.“ „Ja Sir“ „Haben sie schon Neuigkeiten was DLO an geht?“ Mc Kencis Blick veränderte sich sofort, ein ruhiges Lächeln breitete sich aus. „Was hat dieses Wesen für eine Kraft“ dachte sich der Präsident „allein der Gedanke an sie, lies die Menschen hoffen und Freude empfinden.“
„Wir haben eine wirklich heiße Spur Sir, sie geht nach Europa.“ Europa, dachte sie Ross, was für ein Zufall. „Gut und haben sie schon Genaueres, auch Europa ist nicht klein und wir wissen beide wie durch zogen dieser Kontinent ist. Sollte sie wirklich dort sein müssen wir alles daran setzen, daß sie diesen Kontinent verlässt und am besten zu uns kommt.“ „Ja Sir ich weiß, doch leider haben wir bis jetzt keinen genauen Standort fest machen können, wie sie wissen arbeiten die Regierungen der europäischen Länder gegen uns und nicht mit uns.“
Ja das wusste er und das war auch sonnenklar. Europa war der Ursprung des ganzen Übels, von dort wurden die ganzen Strippen gezogen und das schon seit Jahrhunderten, ach wer weiß, dachte er sich, wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden.
Es war schlimmer, als er es sich je vorstellen konnte. Er ging mit seiner Frau durch die nassen modrigen Gänge. Auf beiden Seiten waren kleine Zellen, sie waren voll von Fekalien, Blut und anderen Sekreten.
Bei Gott was mussten diese Kinder alles erleiden. Jetzt waren die Zellen leer, die Labors, die Metzgerein, die satanistische Gebetssätten, die Luxusräume...er erschauderte. Was für Bestien und davon wussten soviele Menschen. Sie hatten dies alles mit getragen durch ihr Schweigen, durch ihren Drang nach ewigem Leben oder auch nur für ihre eigene Extase. Rump blickte seine Frau von der Seite aus an. Er konnte es sehr gut erkennen. Ihre Augen waren fassungslos, ihre Tränen echt. Dafür liebte er sie so sehr, für ihr gutes Herz, für diese unglaublich menschliche Seite. Die gute Seite, bei Gott der Mensch hatte auch abartig schlechte Seiten an sich, was dieser Dump sehr deutlich zeigte. Eine unterirdische Anlage im Herzen von New York, perfekt, denn wer hätte schon vermutet das sie ihre Gefängnise so offensichtlich poitionierten. Tja Dreisheit siegt und das hat es sehr lang. „Mein Gott Roland, was muss hier alles Schreckliches passiert sein.“ Die Frau des Präsidenten blieb stehen, mehr verkraftet ihre Seele momentan nicht, das spürte er.
„Sollen wir gehen, es wird nicht besser glaub mir, es wird noch schlimmer. Aber ich denke wir haben genug gesehen. Das Team wird die Beweise sicher stellen. Lass uns zum Schiff gehen, ich zeige dir wen wir alles gerettet haben. Es sind so unglaublich viele mein Schatz, so viele die jetzt doch noch eine Chance auf ein Leben bekommen.“ Ms Rump nickte abwesend, konnte sie immer noch nicht begreifen, daß diese Grausamkeit real war. Sie wusste das ihr Mann sich schon sehr lange damit beschäftigte und sie musste sich eingestehen, daß ein Großteil ihrer Seele, die Geschichten nicht glaubte, nicht wahr haben wollte. Doch heute war dieser Teil gestorben, es war die bittere grausame Wahrheit. Kinder gehalten wie Tiere, ihr Leben wertlos, nur da für den Zweck der Elite, für ihre abartigen Vorlieben und Vorstellungen. Was waren das für Kreaturen? Wie konnte diese Gattung an so viel Macht und Einfluß gelangen, wie konnte die Welt so eine Widerlichkeit zu lassen.vor den Augen aller und doch hat es niemand wirklich wahr genommen oder wahr nehmen wollen. Auch sie nicht musste sie sich bitter eingestehen.
New York, 2020
Man konnte soviele Kinder weinen hören, es war schrecklich. Samuel Ross ging mit seiner Frau durch die Korridore des Schiffes. Ein medizinscher Dampfer, für die Öffentlichkeit war er zwecks des Virus vor New York vor Anker gegangen. Doch das war natürlich nicht wahr, dieses Schiff kümmerte sich um die abertausenden Kinder die sie aus dem riesigen Dump in New York gerettet hatten. Kinder mit starken körperlichen Mangelerscheinungen, mit Verletzungen oft auch selbst zu geführt....was mussten diese Kinder alles ertragen körperlich und auch seelisch. Wütend blickte sich der Präsident um, seine Frau blieb vor einem Zimmer stehen, in ihren Augen konnte er das Entsetzen sofort sehen. Er ging auf sie zu „Was ist?“ Er blickte in den Raum vor der Ms Ross stehen geblieben war. Auch ihm blieb sofort die Luft weg. Kleine Babys, es waren in etwa 10 Stück, alle an Beatmungsgeräte an geschhlossen, aller voller Schnittwunden. Eines hatte keine Füße mehr, dem anderen hatte man die Arme amputiert, wieder eines besaß keine Augen mehr. Ross drehte sich schockiert ab, wusste er doch wie grausam sie waren, doch die Opfer, kleine unschuldige Babys, so zu sehen, zeriss ihm fast das Herz. „Komm Schatz, sie sind in guten Händen, diese Menschen werden alles tun, damit es diesen armen Kinder wieder einigermaßen gut geht. Denk daran wir haben sie gerettet und das ist momentan das Wichtigste. Es ist vorbei für diese Kinder, sie haben es überlebt, im Gegensatz zu vielen anderen.“ Seine Frau nickte traurig und wandte sich von dem erschütternden Bild, was sich ihnen bot, ab.
Juli 2020, Deutschland
Aslan zog sie den Hügel hinauf, hatte doch auch Vorteile diese Zieherei. Oben angekommen ging Alishas Blick hinab auf einen kleinen Teich, ganz friedlich lag er da. Um den Teich standen kleine Laubbäume, die Blätter bewegten sich leise im Wind. Plötzlich wurde sie auf etwas untypisches an einem der Bäume aufmerksam. Es hing an einem der Äste, etwas schwarzes, stoffartiges...was war das dachte sie sich. Sie blickte sich nochmal um, um sicher zustellen, daß auch wirklich niemand in der Nähe war. „Komm Aslan, lass und nachschauen was das dort unten ist.“ mit diesen Worten ging sie den Hügel hinab und steuerte direkt auf den Baum mit dem hängenden Stoffstück zu. Je näher sie kam, um so deutlicher wurde es, war das ein Damenslip? Als Alisha direkt vor dem Baum stand, gab es keine Zweifel mehr....da hing ein schwarzer Spitzendamenslip, er war auffällig und sorgfältig an einen der Äste gehängt worden. Hatte in jemand hier vergessen? Wieso hing er dann so auffällig an dem Baum? Alisha nahm den Slip in die Hand, ein ungutes Gefühl überkam sie und im gleichen Moment fing ihr Hund leicht zu knurren an und drehte sich zu dem Hügel von dem sie gekommen war. Alishas Herz pochte, sie waren nicht alleine, daß spürte sie nun auch wie ihr Hund. Sie blickte sich nervös um. „Hallo?“ rief sie „Ist da jemand.“ In diesem Moment wurde aus dem Knurren ihres Hundes ein lautes energisches Bellen. Ein sehr untypisches Verhalten von Aslan, da er eigentlich immer ruhig und brav war. Es war eindeutig etwas oder jemand hier der sie und ihn beobachtete oder sonst etwas tat.
Alisha ging ein paar Schritte auf den Hügel zog, gleichzeitig zog sie ihr Handy aus der Tasche. Sie blickte auf das Display. Kein Empfang, naja egal dachte sie sich, das weiß ja der oder die nicht. Sie blickte in ihr Handy und sprach laut:“ so meine liebe Community, wie ihr seht und hört, sind mein Hund und ich hier nicht alleine. Hier verfolgt uns eindeutig jemand und möchte uns Angst machen. Na du mutiger Kamerad, komm doch mal aus dem Dunklen heraus und zeig dich, zeig dich der Welt, wir sind alle gespannt.“ Sie atmete tief durch, hoffentlich merkte der Unbekannte ihre Unsicherheit und aufkeimende Angst nicht. War sie überzeugend?