Wie der Mensch denkt, so lebt er - James Allen - E-Book

Wie der Mensch denkt, so lebt er E-Book

James Allen

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Beschreibung

James Allen war wohl einer der ersten Autoren, der sich mit der Macht der Gedanken und ihrem Einfluss auf unser Leben auseinandergesetzt hat. „Wie der Mensch denkt, so lebt er“ – im Original „As A Man Thinketh“ – ist bis heute sein bekanntestes und erfolgreichstes Buch. Die in diesem Buch präsentierten Leitsätze und Ideen haben faszinierenderweise auch heute noch ihre Gültigkeit. In der Übersetzung von Herausgeberin Katrine Hütterer findest du Allens Anweisungen und Empfehlungen zur Persönlichkeitsentwicklung, möglichst nah an seinen eigenen Worten. In seinem berühmtesten Werk „Wie der Mensch denkt, so lebt er“ erklärt James Allen die Verbindung zwischen Geist, Körper und Handlung. Mit der Metapher eines Gartens lehrt er die Leser, wie sie die Negativität ausmerzen und stattdessen nützliche, positive Gedanken in ihren Geist pflanzen können. Die Lektionen, enthalten in „Wie der Mensch denkt, so lebt er“: • Die Wirkung des Denkens auf die Umstände • Wie Gedanken auf Gesundheit und Körper wirken • Die Rolle des Denkens auf dem Weg zum Erfolg • Klarheit und Gelassenheit …und vieles mehr! Also, warte nicht länger! Hol‘ dir das Buch und damit alte Weisheiten aus Jahrtausenden, die James Allen alle erprobt und danach erst publiziert hat.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Vorwort des Autors

Denkweise und Charakter

Die Wirkung des Denkens auf die Umstände

Wie Gedanken auf Gesundheit und Körper wirken

Gedanken und Ziele

Die Rolle des Denkens beim Erreichen der Ziele

Visionen und Ideale

Klarheit und Gelassenheit

Über James Allen

Quellen

Weitere Bücher der Herausgeberin

James Allen

Wie der Mensch denkt,

so lebt er

James Allen

Wie der Mensch denkt, so lebt er

Herausgegeben von Katrine Hütterer

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Dieses Buch ist auch als Taschenbuch erhältlich.

Impressum:

James Allen: Wie der Mensch denkt

Titel der Originalausgabe: As A Man Thinketh

Erstausgabe in englischer Sprache: 1903

Übersetzung aus dem Englischen: Katrine Hütterer

Es handelt sich beim englischsprachigen Original dieses Buches um ein gemeinfreies Werk.

2020 Katrine Hütterer

c/o AutorenServices.de Birkenallee 24 DE - 36037 Fulda

Herstellung und Verlag: tolino media

ISBN: 9783752122602

Covergestaltung: Yvonne Kalb Coverdesign und -bild: Canva

www.katrinehuetterer.com

„Der Geist ist die Meisterkraft, die formt und macht, und der Mensch ist der Geist, und er nimmt immer wieder das Werkzeug des Denkens und bringt, indem er formt, was er will, tausend Freuden, tausend Übel hervor. Er denkt im Verborgenen, und es kommt zu bestehen: Die Umwelt ist nur sein Spiegel.“

James Allen

Einleitung

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ich freue mich, dass du dieses Buch in deinen Händen hältst. „As A Man Thinketh“ war das erste Buch von James Allen, das ich gelesen habe und es hat mich sofort berührt. Es steckt so viel Weisheit in seinen einfachen Worten und beispielhaften Erklärungen. James Allen lebte von 1864 bis 1912 und hat uns ein immenses Gesamtwerk hinterlassen. Schon lange vor den Meistern des Gesetzes der Annahme, Neville Goddard und Joseph Murphy, hat James Allen seinen Leserinnen und Lesern dieses wunderbare Gesetz in seinen Büchern zugänglich gemacht.

Seine Frau Lily sagte über ihn: „Er schrieb nie Theorien oder um zu schreiben; aber er schrieb, wenn er eine Botschaft hatte, und es wurde nur dann eine Botschaft, wenn er sie in seinem eigenen Leben gelebt hatte und wusste, dass es gut war. So schrieb er Fakten, die er durch Übung bewiesen hatte.“

Ich wünsche dir viel Freude bei der Lektüre!

Katrine Hütterer im November 2020

Vorwort des Autors

Dieser kleine Band (das Ergebnis von Meditation und Erfahrung) ist nicht als erschöpfende Abhandlung über das vielbeschriebene Thema der Macht der Gedanken gedacht. Es ist eher suggestiv als erklärend, und sein Ziel ist es, Männer und Frauen zur Entdeckung und Wahrnehmung der Wahrheit anzuregen, dass – „sie selbst ihre eigenen Schöpfer sind“;

dass der Geist der Lehrmeister von beidem ist, in ihrem Inneren der ihres Charakters, und im Äußeren, der ihrer Lebensumstände;

und dass sie, falls sie ihr Geschick bisher in Unwissenheit und unter Schmerzen gewoben haben, dies von nun an in Erleuchtung und vom Glück geleitet tun können.

James Allen - Ilfracombe, England

Denkweise und Charakter

Die Weisheit "Wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, ist er es auch" umfasst nicht nur das gesamte Wesen eines Menschen, sondern ist auch so umfassend, dass er jeden Zustand und jeden Umstand seines Lebens erreicht. Ein Mensch ist buchstäblich das, was er denkt, sein Charakter ist die vollständige Summe aller seiner Gedanken.

Wie die Pflanze aus dem Samen entspringt und nicht ohne ihn sein könnte, so entspringt jede Handlung eines Menschen den verborgenen Samen des Denkens und hätte ohne sie nicht erscheinen können. Dies gilt gleichermaßen für solche Handlungen, die als "spontan" und "nicht vorsätzlich" bezeichnet werden, als für solche, die absichtlich ausgeführt werden.

Die Handlung ist die Blüte unseres Denkens, und Freude oder Leid sind seine Früchte. Deshalb erntet der Mensch als süße oder bittere Früchte, was er selbst gepflanzt hat.

„Unsere Gedanken haben uns erschaffen.

Was wir in Gedanken sind, wird zu unserer Wirklichkeit.

Wer seinen Geist mit bösen Gedanken füllt,

dem folgt Leid, wie der Karren dem Ochsen.

Wer jedoch seine Gedanken beständig rein hält,

dem folgt Freude so sicher wie der eigene Schatten.“

Der Mensch ist kein künstlich geschaffenes Wesen, sondern wächst natürlichen Gesetzmäßigkeiten folgend, und Ursache und Wirkung gelten im verborgenen Reich der Gedanken ebenso absolut und unbeirrbar, wie in der Welt der sichtbaren und materiellen Dinge.

Ein nobler und gottgleicher Charakter ist kein Glücksfall oder ein Produkt des Zufalls, sondern das natürliche Ergebnis der fortgesetzten Bemühung, richtig zu denken, und der lange gepflegten Verbindung mit gottähnlichen Gedanken. Ein unedler und roher Charakter ist, denselben Gesetzmäßigkeiten zufolge, das Ergebnis ständig gehegter niedriger Gedanken.

Der Mensch erschafft oder erledigt sich selbst; mit seinen Gedanken schmiedet er die Waffen, mit denen er sich selbst zerstört. Aber auch die Werkzeuge, mit denen er sich eine himmlische Wohnstätte voller Freude, Kraft und Frieden schafft, formt er selbst.

Durch die richtige Wahl und wahre Anwendung des Denkens steigt der Mensch zur göttlichen Vollkommenheit auf; durch missverstandene und falsche Anwendung seiner Gedanken steigt er unter das Niveau wilder Tiere hinab. Zwischen diesen beiden Extremen liegen alle Charakterstufen, und der Mensch ist ihr Schöpfer und Meister.

Von all den wunderbaren, die Seele betreffenden Wahrheiten, die in unserer Zeit wiederentdeckt und ans Licht gebracht wurden, ist keine erfreulicher und keine stimmt, dank ihres göttlichen Versprechens, zuversichtlicher, als diese - dass der Mensch Meister seiner Gedanken ist, und dass er seinen eigenen Charakter, seine Lebensumstände, sein Umfeld und sein Schicksal gestaltet.

Als ein Wesen, das mit Macht, Intelligenz und Liebe ausgestattet ist, und als Herr seiner eigenen Gedanken besitzt der Mensch den Schlüssel für jede Situation und verfügt in seinem Inneren über transformierende und regenerative Kräfte, die es ihm ermöglichen, zu dem zu werden, was er sein will.

Der Mensch ist immer der Meister, selbst dann, wenn er sich schwach und völlig verlassen fühlt; allerdings verhält er sich in Zeiten der Schwäche und Niedergeschlagenheit oft unklug und führt seinen „Haushalt“ schlecht.

Wenn er jedoch beginnt, seine Situation zu überdenken und gewissenhaft nach den Gesetzmäßigkeiten zu forschen, die ihn in seine Lage gebracht haben, wird er zum weisen Herrn, der seine Energie intelligent einsetzt und seine Gedanken auf erfolgversprechende Themen richtet. Das macht ihn zum bewussten Herrn seiner Lage, zu dem ein Mensch nur dann werden kann, wenn er die Gesetze des Denkens in sich selbst entdeckt. Voraussetzung für diese Entdeckung sind: Anwendung, Selbstanalyse und Erfahrung.

So wie man nur durch intensives Suchen und Graben auf Gold und Diamanten stößt, findet der Mensch nur dann all jene Wahrheiten, die mit seinem Sein verbunden sind, wenn er in den Tiefen seiner Seele gräbt. Dass er selbst es ist, der seinen Charakter formt, sein Leben gestaltet und sein Schicksal bestimmt, kann er zweifellos beweisen, indem er seine Gedanken wahrnimmt, überprüft und ändert, während er die Effekte beobachtet, die sie auf ihn, auf andere und auf seine Lebensumstände haben; geduldig die Anwendung übt und bei allem Ursache und Wirkung erforscht; jede Erfahrung, und sei sie noch so banal und alltäglich, dazu nutzt, die Selbsterkenntnis zu erlangen, die ihm Verständnis, Weisheit und Macht verleiht.

In diesem Zusammenhang entfaltet der Spruch „Wer suchet, der findet, und wer anklopft, dem wird aufgetan.“ mehr als bei jeder anderen Sichtweise seine zuverlässige Gesetzmäßigkeit. Denn nur mit Geduld, Übung und unerschütterlicher Beharrlichkeit kann der Mensch durch das Tor zum „Tempel der Erkenntnis“ treten.

Die Wirkung des Denkens auf die Umstände

Den Geist des Menschen kann man gut mit einem Garten vergleichen, den man klug pflegen oder verwildern lassen kann. Aber egal, ob man ihn kultiviert oder vernachlässigt, er muss und wird etwas hervorbringen. Wurden keine nützlichen Pflanzen gesät, werden die Samen nutzloser Unkräuter im Überfluss darin landen, um zu wachsen und sich weiter zu verbreiten.

Wie ein Gärtner seinen Garten pflegt, ihn frei von Unkraut hält, und nur die Blumen und Früchte anbaut, die er benötigt, so sollte der Mensch den Garten seines Geistes pflegen, indem er alle falschen, nutzlosen und unlauteren Gedanken entfernt und die geistigen Blumen und Früchte, also richtige, nützliche und lautere Gedanken, bis zur Perfektion kultiviert.

Durch diesen Prozess wird der Mensch früher oder später feststellen, dass er es als Gärtner seiner Seele zur Meisterschaft gebracht hat und der Regisseur seines Lebens geworden ist. Er wird auch in sich selbst die Gesetzmäßigkeiten des Denkens entdecken und mit ständig wachsender Genauigkeit feststellen, wie er die Kraft seiner Gedanken am besten einsetzt, um seinen Charakter, seine Lebensumstände und sein Schicksal zu formen und zu gestalten.

Denken und Charakter sind eins. Und weil sich der Charakter nur im Umfeld und in den Lebensumständen manifestieren und selbst entdecken kann, wird sich herausstellen, dass sich die äußeren Lebensbedingungen eines Menschen immer in Harmonie zu seiner inneren Einstellung befinden.

Dies bedeutet nicht, dass die Lebensumstände eines Menschen jederzeit einen Zustandsbefund für seinen gesamten Charakter darstellen, sondern dass diese Umstände so eng mit einigen vitalen Gedankenelementen in seinem Inneren verknüpft sind, dass sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt für seine Entwicklung unabdingbar sind.

Jeder Mensch befindet sich dort, wo er nach dem Gesetz des Seins gerade steht. Die Denkweise, die er in seinen Charakter integriert hat, hat ihn dorthin gebracht, und in der Anordnung seines Lebens gibt es kein Zufallselement, aber alles ist das Ergebnis eines Gesetzes, das sich nicht irren kann.

Dies gilt sowohl für die Menschen, die sich in ihrer Situation „fehl am Platz“ fühlen, wie für jene, die damit zufrieden und im Einklang sind.

---ENDE DER LESEPROBE---