Wir spielen Alltag - Lizzie Doron - E-Book

Wir spielen Alltag E-Book

Lizzie Doron

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Beschreibung

»Vielleicht sind wir schon morgen nicht mehr da.« Für dieses Land hat sie ihr Leben lang gekämpft – für eine Heimat ohne Verfolgung, für Frieden mit den palästinensischen Nachbarn, für Freiheit und Demokratie. Dann kam der 7. Oktober und erschütterte alles, was vorher war. Während Sirenen heulen und die Gedanken bei den verschleppten Geiseln sind, führt die Regierung einen Krieg, der noch mehr Menschen tötet und keine zurückbringt. An welche Zukunft kann man da noch glauben? In einer Zeit fehlender Antworten schreibt Lizzie Doron von ihrem Alltag, den es nicht gibt und der doch weitergeht: Begegnungen mit Hinterbliebenen, absurd-komische Szenen mit den Enkeln im Luftschutzraum, politische Diskussionen beim Friseur, schal werdende Gedenkveranstaltungen, Schweigen am Telefon mit dem palästinensischen Freund. Das bewegende Zeugnis einer traumatisierten Gesellschaft.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 109

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Über das Buch

Frieden ist möglich – in dieser Hoffnung wurde Lizzie Doron mit dem 7. Oktober zutiefst erschüttert. Wie lässt sich weitermachen nach einer solchen Katastrophe?

Auch nach Beginn eines Waffenstillstands und der Rückkehr einiger Geiseln scheint der Frieden ferner denn je – für die Familien der israelischen Entführten und Getöteten, für die Palästinenser in Gaza, die alles verloren haben, doch auch für die Autorin in ihrem Leben zwischen Tel Aviv und Berlin. Lizzie Doron hat die letzten anderthalb Jahre festgehalten: In kurzen, eindringlichen Geschichten erzählt sie von ihrem Familienleben zwischen Sirenen und von inneren Zerreißproben, vom Ringen um Überblick und Empathie inmitten von Hass und Zerstörung und vom Alltag einer traumatisierten Gesellschaft.

Lizzie Doron

Wir spielen Alltag

Leben in Israel seit dem 7. Oktober

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke

Dieses Buch ist im Gedenken an die Opfer dieses Krieges geschrieben, an die, die überlebt haben,

wie an die, die umgekommen sind.

Es ist für alle, die trotz des Entsetzens die Hoffnung nicht aufgeben und an ein gutes Ende glauben.

HERBSTSAAT

Alarm

7. Oktober 2023

6:29 Uhr

Dani, mein Mann, schüttelt mich unsanft. »Alarm, Lizzie! Steh auf! Luftalarm!«

»Lass mich schlafen«, brumme ich.

»Wach auf!« Er wird ungehalten. »Im ganzen Land ist Luftalarm!«

 

Wir eilen in den Schutzraum am Ende des Flurs.

Mein Handy läuft über vor Nachrichten und Eilmeldungen. »Raketenangriff auf Israel«. »Luftalarm in verschiedenen Landesteilen«.

Wir schalten den kleinen Fernseher im Schutzraum an. Verwirrt wirkende Moderatoren verlesen WhatsApp-Nachrichten, die sie offenbar ununterbrochen erhalten.

»Schickt die Armee!«

»Hilfe, sie bringen uns um!«

»Was zum Teufel passiert hier?« – eine Nachricht aus einem der Kibbuzim.

 

Ich rufe meine Tochter an, die mit ihrer Familie für ein paar Tage in Eilat ist, um den Geburtstag ihrer Frau, Neta, zu feiern. Mit verschlafener Stimme raunzt sie mich an: »Was willst du, Ima? Wir sind im Urlaub, und da rufst du um sieben Uhr morgens an?«

»Dana, es ist Krieg!«

»Bist du verrückt geworden?«

»Eben nicht«, antworte ich.

 

Es ist Krieg, Krieg, Krieg sage ich auch mir selbst immer wieder.

Während im Hintergrund Detonationen zu hören sind, die Explosionen der Raketenabwehr, laufen die Anweisungen des Heimatfrontkommandos in Endlosschleife über die Bildschirme: »Bitte suchen Sie einen Schutzraum auf und bleiben Sie dort mindestens zehn Minuten.«

Als wir wieder rauskommen, schaltet Dani den Fernseher im Wohnzimmer an.

Ich mache Kaffee.

Wir lassen uns vor dem Fernseher nieder, starren auf die Bilder, lauschen den Augenzeugenberichten, wir zittern, und wir schweigen.

 

8:30 Uhr

Meine Freundin Ella ruft an. Sie sagt, der Sohn des Bruders ihres Mannes Ofer habe angerufen und gesagt, seine Ima und sein Aba* sind tot.

»Wer ist tot?«, frage ich.

»Die Mutter und der Vater.«

»Welche Mutter, welcher Vater?« Ich kann ihr nicht folgen.

»Ofers Neffe, Michael, er ist erst zehn, hat angerufen und gesagt, Ima und Aba sind tot. Und dass er und seine große Schwester sich im Schrank versteckt haben und dass ihre kleine Schwester, die drei ist, verschwunden ist.« Das ist es, was Ella mir sagt, ich höre die Worte wie aus weiter Entfernung.

»Auschwitz«, sage ich; das kommt einfach so aus mir heraus.

»Nein, Lizzie, das passiert hier und jetzt!«

»Wo?«

»In Kfar Aza.«

Mein Kopf hat keinen Empfang. »So etwas hat es bei uns in Israel noch nie gegeben«, beharre ich. »Die Armee ist unterwegs, du wirst sehen.«

 

Am Mittag informieren Freunde aus Kfar Aza die Familie, dass die Eltern von Michael und Amalia ermordet wurden und ihre dreijährige Schwester Avigail offenbar nach Gaza entführt worden ist.

Zur selben Zeit tritt der Premierminister vor die Fernsehkameras und verkündet: »Unser Volk ist im Krieg.«

Einberufungsbefehle gehen an Reservisten, im Fernsehen und den sozialen Netzwerken sind apokalyptische Szenen zu sehen: Wie Terroristen die Kibbuzim an der Grenze zu Gaza durchkämmen und sich an städtischen Kreuzungen postieren.

Wir sehen brennende Häuser, ganze Autokolonnen, die in Flammen aufgehen, und Menschen, die aus ihren Häusern und Betten gezerrt und nach Gaza verschleppt werden, unter Johlen und Freudengeschrei der Terroristen. Und ständig mehren sich Berichte und Gerüchte über unzählige Todesopfer.

In Tel Aviv heulen die Luftschutzsirenen in einem fort. Wir laufen in den Schutzraum und kommen wieder heraus, wie ferngesteuert, mit steifem, verspanntem Körper laufen wir, Entsetzen im Blick.

Was soll das werden? Was passiert hier? Wir starren in den Fernseher, Stunde um Stunde, und verfolgen einen Horrorfilm.

 

19:00 Uhr

Danis Telefon klingelt. »Ich verstehe nicht«, höre ich ihn sagen. »Du fragst mich, ob Svirsky ermordet wurde?«

Luftalarm.

Das Gespräch bricht ab.

Wieder hasten wir in den Schutzraum.

»Kann sein, dass Svirsky ermordet wurde«, sagt Dani wie zu sich selbst.

Er schwitzt.

Als wir den Schutzraum wieder verlassen, ruft er Tami an, eine gemeinsame Freundin von ihm und Rafi Svirsky aus ihrer Zeit bei den Scouts, den HaTzofim*.

»Es gibt Gerüchte«, sagt sie.

»Gerüchte reichen nicht.« Dani entscheidet sich für die Hoffnung; er ruft Bela an, die mit Jona gesprochen hat, die all die Jahre Kontakt zu Svirsky hatte und sagt, sie könne ihn nicht erreichen. Sie sagt, ein paar Freunde hätten das Sekretariat im Kibbuz Be’eri angerufen, aber da gehe niemand ran.

»In Be’eri ereignet sich eine große Katastrophe«, sagt ein Reporter im Fernsehen. »Wir werden von Hilferufen überschwemmt. Es besteht große Sorge um das Leben vieler Familien.«

»Kommt, wir gründen eine WhatsApp-Gruppe«, schlägt einer der Freunde in einer Nachricht vor. »Jeder, der etwas von Svirsky hört, meldet sich.«

Luftalarm.

Wieder im Schutzraum.

Svirskys Freunde aus der Grundschule, vom Gymnasium und aus der Jugendbewegung HaNo’ar* haben sich in ihrer Machtlosigkeit zwischen den imaginären vier Wänden von WhatsApp versammelt. Die Nachrichten beginnen zu strömen.

Shlomit schreibt, ihr Sohn sei unterwegs zu den Ortschaften um Gaza, um Leute zu retten.

»Dann frag ihn, was in Be’eri los ist«, bittet Tamar.

»Ich habe schon seit Stunden keinen Kontakt mehr zu ihm«, antwortet Shlomit. »Ich mache mir große Sorgen.«

»Es kommt alles in Ordnung.« Das ist Zwicka, der zu der Gruppe gestoßen ist und versucht zu beruhigen. »Vertrau auf unsere Armee«, schreibt er Shlomit.

»Alles wird gut sein«, schreibt Udi, ein anderer Freund.

»Es gibt Gerüchte, auch seine Frau Orit sei getötet worden«, schreibt Chani.

 

Es ist inzwischen spät geworden. Die WhatsApp-Gruppe der Freunde sendet noch immer Nachricht um Nachricht.

»Wer erinnert sich noch an die Wohnung seiner Eltern im Rothschild-Boulevard?«

»Wer erinnert sich noch an Svirskys jeckische* Mutter?«

»Hat sie nicht immer gesagt, wir müssen auf der Hut sein, die Deutschen legen nur eine Mittagspause ein?«

»Nein, das war die Mutter von Pundak. Aber das hat ihr auch nicht geholfen, Pundak ist im Libanon gefallen.«

»Oh, Mann, wie konnte ich den vergessen«, schreibt Zwicka bestürzt.

»Auch Gidi und Kobi sind im Krieg getötet worden.« Tamar fügt der Liste weitere Namen hinzu.

»Das macht doch alles keinen Sinn«, sagt Dani laut zu mir, »das kann gar nicht sein. Wir haben ihn doch erst vor zwei Wochen gesehen, auf der Demonstration, haben über alte Freunde gesprochen, über all die, die sich jetzt auf WhatsApp zusammentun. Das ist doch wie ein Wahn.«

»Vielleicht hat er ja trotz allem überlebt«, sage ich.

»Aber es sieht nicht gut aus«, sagt Dani. Er ist ganz blass geworden.

 

Kurz vor Mitternacht kommt noch eine Nachricht.

»Liebe Freunde«, schreibt Ariela. »Heute Morgen hat Svirsky mir geschrieben, es seien Terroristen im Kibbuz, aber er hat mich gebeten, es für mich zu behalten. Er hasst Panik. Heute Mittag habe ich ihm eine Nachricht geschickt, doch die hat nach wie vor nur ein Häkchen. Ich habe ihm noch mehrfach geschrieben, aber er antwortet nicht. Mehr weiß ich auch nicht.«

Schließlich verstummt die WhatsApp-Gruppe. Dani und ich bleiben vor dem Fernseher, wir sind weder durstig noch hungrig noch müde. Nur fassungslos.

***

Drei Wochen später, am 29. Oktober, wurde offiziell bekanntgegeben, im Kibbuz Be’eri seien insgesamt fünfundachtzig Menschen ermordet worden, sechsundzwanzig Personen vermute man unter den nach Gaza Entführten, und dreißig würden als vermisst gelten. Rafi und Orit Svirsky zählten zu den Ermordeten. Ihr Sohn Itai zu den Entführten. Listen, die nicht endgültig waren.

»Hättet ihr je geglaubt, dass wir mit siebzig noch mal einen Freund auf die Liste der Gefallenen setzen würden?«, fragte einer der Freunde in der WhatsApp-Gruppe.

Niemand antwortete ihm.

 

Am 16. Januar 2024 teilte der Armeesprecher mit, Itai Svirsky, der Sohn von Rafi und Orit, der Bruder von Merav und Jonathan, sei in Gaza ermordet worden.

Da existierte die WhatsApp-Gruppe schon nicht mehr.

Live

8. Oktober

Seit mehr als vierundzwanzig Stunden sitzen Dani und ich vor dem Fernseher, an Schlaf ist nicht zu denken, und unser Hirn verarbeitet noch immer nicht, was unsere Augen sehen.

Dana ruft an.

»Ima, die Welt geht unter, auch hier in Eilat ist es beklemmend«, sagt sie. »Man könnte meinen, wir wären weit weg von allem. Aber auch hier ist niemand mehr auf der Straße, alle Geschäfte sind geschlossen, und aus den Kibbuzim kommen die ersten Flüchtlinge, sie kommen barfuß und im Pyjama ins Hotel. Als wären sie in einem Traum unterwegs und weit weg von der wirklichen Welt. Aber die Kinder kriegen mit, dass etwas Beängstigendes geschieht. Anfangs wollte ich sie ablenken und habe sie mit an den Pool genommen, aber Alon hat gesagt, dass das Wasser im Schwimmbecken tickt und dass er Lärm und Detonationen von unten hört, und Eitan hat jemanden Arabisch sprechen gehört und gefragt, ob das ein Terrorist ist. Ich habe das Gefühl, wir müssen zurück nach Hause, nach Tel Aviv. Wir haben einen Wagen gemietet und machen uns bald auf den Weg.«

»Bleibt im Hotel«, bitte ich. »Es heißt, im Negev seien Terroristen unterwegs, und man muss mit Drohnen rechnen und sogar mit Raketen …«

»Es reicht, Ima«, Dana fährt mir über den Mund. »Wir reden später.« Dann legt sie auf.

 

Ich ordere eine Lieferung aus dem Supermarkt, Mineralwasser, H-Milch, Eier, Mehl und Kerzen, für den Fall, dass es Stromausfälle gibt. Und Batterien, Toilettenpapier. Von vorherigen Kriegen habe ich eine vollständige Liste im Kopf.

Eine halbe Stunde später ruft Dana wieder an. »Ich schicke dir jetzt unseren Live-Standort, bitte bleib in der Leitung, bis wir zu Hause sind, dann kannst du, sollte etwas passieren, Rettungskräfte rufen.«

Ich weiß, auch ihr ist klar, wenn ihnen etwas zustößt, wird niemand kommen, um sie zu retten. Nichts funktioniert mehr. Wer soll sie da finden, mitten in der Wüste, denke ich und behalte die Antwort für mich.

Sie schicken einen Link. Und fahren los, die beiden Mütter, Ima Neta und Ima Dana, der achtjährige Eitan, der siebenjährige Alon und der zweijährige Uri.

»Viereinhalb Stunden sagt das Navi«, höre ich Neta sagen.

Ich bleibe atemlos in der Leitung. Höre, wie die Kinder betteln, ihre Lieblingsvideos auf YouTube sehen zu dürfen, wie sie bitten, ein Lied zu hören, das Coffin Dance heißt, und allein der Name des Songs bringt mich schier um den Verstand.

Dani starrt weiter auf den Fernseher und schweigt, der Verlust seines Freundes Svirsky macht ihn stumm. Und ich lege das Telefon nicht aus der Hand, nicht für eine Sekunde.

»Es gibt keine Stopps«, höre ich Neta zu den Jungs sagen. »Uri macht Pippi in die Windel und ihr in die Flaschen, die wir mitgenommen haben.«

»Und Kacki?«, will Alon wissen.

»Was rauskommt, kommt raus«, antwortet seine Mutter Neta.

Ich höre, wie alle lachen.

Dann erklärt Dana den Söhnen ein neues Spiel: Bei Luftalarm müssen sie raus aus dem Auto und sich auf den Seitenstreifen legen. »So, mit den Händen über dem Kopf.«

»Eine Hand oder zwei Hände?«, fragt Alon.

Und Eitan lacht und sagt: »Drei Hände!«

»Und warum nur auf dem Kopf?«, will Alon wissen. »Muss man die Beine nicht schützen?«

»Der Kopf ist am wichtigsten«, sagt Dana.

»Survival training«, murmele ich. Und zu mir selbst, aber offenbar laut genug, sage ich noch, der Armee zufolge hätten sie eineinhalb Minuten, die Kinder aus dem Wagen zu holen, sich mit den Händen über dem Kopf auf den Boden zu legen, und dann müssten sie zehn Minuten so bleiben.

»Ima, sei ruhig«, fährt Dana mich an.

Ich schweige. Dann stelle ich auf Lautsprecher, lege das Handy ab und beginne, die Küche auf Hochglanz zu bringen. Nach einer Stunde ist der Akku fast leer, ich hänge das Telefon ans Ladegerät und höre, wie Eitan fragt: »Was steht da?«

»Es gibt hier ein Wildtierreservat«, antwortet Neta.

»Ich will wilde Tiere«, krakeelt Uri.

»Das nächste Mal«, sagt Neta.

»Wann ist das nächste Mal?«

»Beim nächsten Mal.« Kindern gegenüber spricht man das Wort Krieg nicht aus.

»Wilde Tiere, ich will jetzt wilde Tiere!«, brüllt Uri minutenlang, bis er sich beruhigt hat.

»Und was, wenn sie auf uns schießen, weil sie denken, wir sind Terroristen?«, fragt Dana Neta flüsternd.

»Die Straße ist frei, gib endlich Gas.«

Ich schweige.

»Ich hab Pipi in die Flasche gemacht«, verkündet Alon stolz.

Uri fängt wieder an zu weinen, gibt keine Ruhe, will wilde Tiere, und Ima Neta beginnt zu singen: »Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp.«

Und auch ich singe, denn das beruhigt. Lässt die Zeit vergehen. Es sind noch dreieinhalb Stunden, bis sie wohlbehalten zu Hause sind. Gebe Gott, Amen.

»Ima, guck mal, da steht, es gibt hier eine Krokodilfarm.« Eitan freut sich, dass es ihm gelungen ist, das Schild zu lesen. »Können wir da anhalten?«