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Der YouTube-Guide mit MrTrashpack Wolltet ihr schon immer euren eigenen Channel starten und selbst auf YouTube erfolgreich werden? Dann ist dieser Guide genau das Richtige! Erfahrt, was ihr alles zum Dreh eines Videos benötigt, wie ihr möglichst viele Klicks erhaltet, welche Stars ihr euch zum Vorbild nehmen solltet und vieles mehr. MrTrashpack höchstpersönlich verrät euch, wie ihr auf YouTube so richtig durchstarten könnt! Einen Channel erstellen, Videos produzieren und auf YouTube berühmt werden – dieses Buch ist die perfekte Anleitung für den Einstieg in die YouTube-Welt und ein Muss für jeden Abonnenten von MrTrashpack! Bereits im Alter von 10 Jahren wusste Philipp Betz, dass er einmal Moderator werden wollte. Schon 2009 schrieb Phil auf seiner eigenen Website begeistert Artikel über amerikanische YouTuber und verfolgte diese spannende neue Welt. Als YouTube auch in Deutschland immer größere Bekanntheit erreichte, entschied er sich, selbst die Kamera in die Hand zu nehmen. MrTrashpack war geboren. In diesem Guide berichtet er nicht nur von seinen eigenen Erfahrungen, sondern gibt Anfängern auch wertvolle Tipps und offenbart geheime Tricks, wie ihr selbst zu erfolgreichen YouTubern werden könnt.
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Seitenzahl: 143
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Cover
Titel
MrTrashpack
Intro
YouTube - Die Basics
YouTuber, die man gesehen haben muss
Formatentwicklung
Kamera, Ton, Licht & Co.
Die richtige Location finden
Social Media
Neues lernen, Erfahrungen sammeln und teilen
Geld verdienen mit YouTube
Wie präsentiere ich mich selbst?
Netzwerke und Alternativen
Outro
Der Autor
Bildnachweis
Weitere Infos
Impressum
Willkommen zu , der Ausgabe auf Papier oder als E-Book ! Wir freuen uns, dass du dich getraut und das Internet verlassen hast. Aber keine Sorge, das ist nur für kurze Zeit, denn unser Ziel ist es, YouTube mit geilen Inhalten zu rocken!
In diesem Buch erwarten dich also mehr als nur simple Tipps und Tricks, die dir ja jeder geben könnte. Wir gehen einen Schritt weiter und wollen dich optimal auf die spannende YouTube-Welt vorbereiten. Denn wir haben uns zusammengetan, um dir das nötige Know-how zu vermitteln, um dir den Start in diese Welt so einfach wie möglich zu gestalten.
Wer wir sind? Zum einen Heiner Bachmann, der bereits für zwei YouTube-Netzwerke tätig war und jetzt nach vier Jahren sein eigenes Ding aufzieht, um junge und talentierte YouTuber aufzubauen, zu unterstützen und zu vermarkten. Dann wäre da noch meine Wenigkeit – Philipp Betz aka MrTrashpack. Selbst ernannter YouTube-Freak, Kritiker, Fan, Bullshit-Rebell und seit fast sieben Jahren YouTuber und der Typ, der Katja Krasavice als Kanal der Woche hatte (traurig, aber wahr).
Wenn du dieses Buch liest, dann geh nicht gleich davon aus, dass dies eine Anleitung ist, um ohne großen Aufwand schnell zum Erfolg zu kommen. Denn um auf YouTube erfolgreich zu sein, musst du hart arbeiten, und es kann auch ein bisschen dauern. Bist du aber bereit, viel Zeit zu investieren, all dein Herzblut in deinen Kanal zu stecken, und dir sicher, dass auch Rückschläge dich nicht aus der Bahn werfen – dann kannst du richtig durchstarten.
Wir garantieren dir zwar nicht, dass du ein riesiger YouTube-Star wirst, aber wir können dir dabei helfen, die wohl beste Zeit in deinem Leben zu haben. Doch Erfolg heißt nicht, Millionen Abonnenten oder Millionen Views zu haben. Erfolg bedeutet viel mehr als das und du hast es in der Hand, wenn du die Tipps und Tricks in diesem Buch beherzigst.
Viel Spaß und hoffentlich Erfolg mit diesem Buch !
Dein Phil und dein Heiner
YouTube– das Phänomen, die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, der Niedergang des Fernsehens, die Ausgeburt der Hölle,dasMarketinginstrument der 2010er-Jahre, die Goldgrube, der Star-Macher, die Plattform des schlechten Geschmacks, die Verdummung der Menschheit, das Spielfeld der grenzenlosen Kreativität und der freien Meinungsäußerung, das Medium, mit dem Justin Bieber berühmt wurde, und zu guter Letzt die Plattform mit den vielen süßen Katzenvideos.
Irgendwie hat jeder seine eigene Meinung zu YouTube. Aber gerade das macht die Plattform auch so spannend und abwechslungsreich. Auch du hast bestimmt deine ganz eigenen Ansichten. Da du dieses Buch in der Hand hältst, willst du wahrscheinlich auch ein Teil dieser verrückten Welt werden.
Für uns ist YouTube eine Möglichkeit, sich auszutoben, neue Dinge auszuprobieren, kreativ zu sein, Ideen umzusetzen, sich zu amüsieren und natürlich auch, um Geld zu verdienen. Aber um ohne Schwierigkeiten auf YouTube loslegen zu können und Spaß zu haben, solltest du gewisse Dinge vorher wissen.
YouTube Space Promo-Stand: Tense von Applewar, Phil und Manniac
Unendliche Weiten … nee, falsches Setting. Es war einmal vor langer, langer Zeit … na ja, so lange ist es nun auch wieder nicht her, aber YouTube feierte bereits vor zwei Jahren, mit der Eröffnung des YouTubeSpace Berlin, seinen zehnten Geburtstag. Denn am 23. April 2005 veröffentlichte der YouTube-Mitbegründer Jawed Karim das allererste Video. „Me at the zoo“ ist nicht gerade ein Meisterwerk der Filmkunst und haut mit seinen 18 Sekunden bestimmt niemanden vom Hocker. Dennoch zeigt es schon sehr deutlich, was die Plattform eigentlich sein sollte: ein Videoportal für jedermann.
Damals wusste aber noch keiner so genau, welche Knöpfe man drücken musste, wie Videoinhalte aussehen sollten, wie man ein Thumbnail bastelt oder welcher Titel die meisten Klicks hervorruft. Also brachten die YouTube-Macher im Sommer 2011 das YouTube Creator Playbook heraus, um den jungen Videomachern einen Leitfaden zu geben, der erklärt, wie YouTube überhaupt funktioniert. Das Ding schlug ein wie eine Bombe. Im Oktober 2011 gab es dann auch die deutsche Version und nun startete YouTube so richtig durch.
Heiner und ich haben die 90 Seiten des Playbooks damals gelesen, denn für viele war YouTube zu dieser Zeit noch ein Mysterium. Leider können wir in diesem Buch nicht alle Themen ansprechen, deshalb solltest du auf jeden Fall mal bei der Creator Academy vorbeischauen.
In der Creator Academy von YouTube kannst du in verschiedenen Kursen das nötige Know-how zum Videomachen ganz schnell selber lernen.
Trotzdem versuchen wir, hier mal kurz die wichtigsten Facts zusammenzufassen.
Für all diejenigen, die noch keinen Kanal eingerichtet haben, beginnt alles mit der Überlegung: Was will ich mit meinem Kanal eigentlich machen bzw. was ist das Grundkonzept meines Kanals? Für diejenigen, die schon einen Kanal haben, ist das Basiswissen über YouTube dennoch wichtig, denn ihr könnt noch mal einen Schritt zurücktreten und über eure Anfänge nachdenken.
FOLGENDE GEDANKEN SOLLTEST DU DIR MACHEN UND AM BESTEN GLEICH AUFSCHREIBEN:
*In welcheYouTube-Kategoriebzw. welchesGenresoll dein Kanal gehören? Musik, Gaming, Comedy, Beauty & Fashion – die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
*Worin liegen deineStärkenund wie kann dir das bei deinem Kanal helfen? Bringst du deine Familie und Freunde gern zum Lachen? Bist du Fitnessfan und willst deine Erfahrungen teilen? Willst du Wissen an andere weitergeben? Wofür du dich auch entscheidest, zieh dein eigenes Ding durch, sei überzeugend und einfach du selbst.
*Wer würde sich deinen Kanal anschauen bzw. wer ist deineZielgruppe?
*WelchenYouTuberfindest du interessant und warum? Was kannst du von ihm oder ihr lernen?
*Prüfe, wie viel Zeit du für YouTube aufbringen kannst, und erstelle dir einenDreh- und Upload-Plan. Zeitmanagement ist extrem wichtig, denn nur so kannst du regelmäßig Videos veröffentlichen für dich selbst und auch für deine Fans.
*Wie soll dein Kanal aussehen-dasBanneroder derAvatar? Jeder YouTube-Creator hat sein eigenes Branding, seine ganz eigene Marke, die ihn von anderen abhebt. Sei hier kreativ und kopiere niemanden, denn du bist einzigartig.
*WelchenNamensoll dein Kanal tragen? Manch ein YouTuber hat sich, ohne lang zu überlegen, auf einen Namen festgelegt und bereut es im Nachhinein. Das soll dir nicht passieren, denn auch dein Name ist ein Branding.
Wenn du dir zu all dem Gedanken gemacht und skizziert hast, wie alles aussehen soll, kannst du loslegen. Wie du dir technisch einen YouTube-Kanal anlegst, kannst du über folgenden Link sehen.
WICHTIG: DU BRAUCHST EIN GOOGLE-KONTO. ANSCHLIESSEND IST ES RELATIV EINFACH UND SELBSTERKLÄREND.
Du hast jetzt deinen Kanal erstellt und ihm einen Namen gegeben, fehlen noch das Banner, dein Avatar und eine aussagekräftige Beschreibung deines Kanals. Das Kanalbanner ist Ausdruck und Visitenkarte deines Kanals. Hierzu gibt es eine prima Anleitung für Größe und Form über den YouTube-Support-Link. Gleiches gilt für deinen Avatar oder dein Kanalsymbol. Das kann man mit einem Passbild vergleichen. Der nächste Schritt: dein erstes Video hochladen. Vorab solltest du das Video jedoch erst mal drehen .
Kanalbanner von MrTrashpack
Bevor du anfangen kannst, Videos zu produzieren, brauchst du zuallererst eine Idee. Ideen zu finden ist nicht das Problem. Gute Ideen zu finden hingegen schon.
Du kannst es dir natürlich sehr einfach machen und bei anderen bereits erfolgreichen Kanälen vorbeischauen und deren Ideen kopieren. Sollte das Format gerade angesagt sein, dann ist die Chance relativ hoch, dass du auch Zuschauer anlockst, die sich für dein Format … ich meine, für dieses Format interessieren.
Das alles kannst du natürlich machen, so schwimmst du mit dem Mainstream, und wenn dir das Spaß macht, dann leg los. Aber um dich von der Masse abzuheben, musst du schon ein bisschen kreativ sein. Sich an bereits existierenden Ideen zu orientieren, ist die eine Möglichkeit. Eine andere ist, eine Idee, die es bereits gibt, zu nehmen und so anzupassen, dass zumindest dein eigener Charme dem Ganzen eine persönliche Note verpasst – oder hol dir dadurch nur die nötige Inspiration.
Der aber kreativste und auch aufwendigste Weg, ein gutes Format zu erschaffen, besteht darin, sich etwas selbst aus- zudenken und von Anfang bis Ende eigenständig zu planen. Hier stehen dir natürlich mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Der Aufwand dabei ist ganz klar vom Genre und von der Machart deiner Videos abhängig. Im vierten Kapitel werden wir etwas genauer auf den Entstehungsprozess eines Formats eingehen.
Formate sind eine tolle Sache. Deine Zuschauer wissen dadurch ganz genau, was sie auf deinem Kanal erwartet. Du hast so die Möglichkeit, selbst festzulegen, wie deine Zielgruppe in Zukunft aussehen soll. Das kann dir im späteren Verlauf sehr hilfreich sein, wenn es darum geht, mit deinen Videos tatsächlich Geld zu verdienen. Auch kannst du so deine Zuschauerbindung verbessern, weil deine Videos so genau auf deine Fans zugeschnitten sind.
Solltest du immer wieder sehr verschiedene Videos produzieren, kann es passieren, dass deine Zuschauer sich nur für einen Teil deiner Clips interessieren. Das kann mit der Zeit dazu führen, dass deine Zuschauer verwirrt sind und dich deabonnieren oder du nur langsam an Abonnenten dazugewinnst. Es ist also wichtig, dass dein Kanal eine klare Linie verfolgt. Jedoch musst du beachten: Sobald du dich auf ein Format bzw. Genre festgelegt hast, ist es möglich, dass deine Zuschauer nur noch diese Art von Videos sehen wollen.
Ein festes Format sorgt also auch dafür, dass du eine gewisse Freiheit aufgibst, das zu machen, was du gerade wirklich willst. Natürlich kannst du auf deinem Channel immer tun, worauf du Lust hast, aber deine Zuschauer könnten es dir vielleicht übel nehmen. Ich erkläre das mal an einem Beispiel von mir, denn auch ich hatte dieses Problem:
Ich mache nun schon seit sechs Jahren Videos über YouTube. Die erste -Ausgabe ist am 21. Februar 2011 erschienen. Das Format ist bei meinen Zuschauern mit der Zeit immer besser angekommen und mein Kanal dadurch gewachsen. Irgendwann kam jedoch der Punkt, an dem meine Zuschauer nur noch Videos über YouTube von mir sehen wollten. Ich wurde quasi darauf reduziert. Immer wenn ich Videos über andere Themen produzierte und veröffentlichte, gab es eine Deabowelle. Gleichzeitig tauchten auch noch schlechte Bewertungen und zum Teil sehr gemeine und niederschmetternde Kommentare unter den Videos auf.
Die Clips an sich waren nicht schlecht, denn ich hatte sehr viel Liebe und Zeit investiert. Nur meine Community hat eine andere Art von Videos auf meinem Kanal einfach nicht interessiert. Du musst dir also immer vor Augen halten, dass sich auf ein Format festzulegen, auch heißt, eventuell nur noch ein Genre zu bedienen.
MEIN TIPP AN DICH IST DAHER: SOLLTEST DU VERSCHIEDENE FORMATE AUF DEINEM KANAL HABEN WOLLEN, DIE ANDERE COMMUNITYS ANSPRECHEN, LASS DICH NICHT VON NEGATIVEN KOMMENTAREN ODER DISLIKES ABSCHRECKEN. ES IST DEIN CHANNEL UND DU ENTSCHEIDEST, WAS DARAUF PASSIERT.
Was du ebenfalls machen kannst – das habe ich auch gemacht –, ist, einen zweiten Kanal zu erstellen, für all die Videos, die extrem von deinem eigentlichen Kanalkonzept abweichen. Doch auch hier musst du beachten, dass es viel Zeit und Arbeit bedarf, zwei Kanäle gleichzeitig zu managen. 100 Prozent Herzblut auf zwei Projekte zu verteilen, ist nicht einfach, und es kann passieren, dass am Ende einer der Kanäle darunter leidet. Dennoch, ich drück dir die Daumen – du wirst schon den richtigen Weg für dich finden! Ja, und wenn du mehr über die Formatentwicklung lesen möchtest, dann ab zum Kapitel vier …
In den folgenden Kapiteln erfährst du ganz genau, wie du ein Video erstellst und welches Equipment du dazu benötigst. Also gehen wir jetzt mal davon aus, dass du dein Video gedreht hast und es nun fertig zum Upload ist. Gratuliere, jetzt musst du dem Ganzen noch einen passenden Titel, Beschreibung und Thumbnail geben, um es für deine zukünftigen Zuschauer interessant zu machen.
Besonders der Titel ist ein bedeutendes Auswahlkriterium ob jemand sich dein Video überhaupt ansehen will. Drücke dich klar aus und versuche, die Neugier der Zuschauer zu wecken, ohne irreführend zu sein, denn das kann zur Verletzung von YouTube-Richtlinien führen.
Zusätzlich ist die Videobeschreibung wichtig, vor allem der sichtbare Teil, bevor man auf Mehr anzeigen klickt.
Hier kannst du interessante Details unterbringen oder den Themenverlauf deiner Sendung skizzieren. Außerdem musst du an dieser Stelle gegebenenfalls Quellen zu Musik oder Bildern angeben, die du in deinen Videos verwendest.
Auch die Links deiner Social-Media-Kanäle sind hier sehr gut aufgehoben. Inwiefern du jetzt noch Amazon-Links oder Ähnliches verbaust, ist natürlich ganz dir überlassen. Aber auch diese musst du natürlich entsprechend kennzeichnen, wenn du sie in einem Video benutzt.
Tags – ja, auch die gehören zu deinem Video. Sie sind die Keywords und sollen dem YouTube-Algorithmus, also dem Programm, das hinter YouTube steht, dabei helfen, dein Video auffindbar zu machen. Tags zählen zu den sogenannten Metadaten und werden nicht on-page angezeigt, sondern arbeiten im Hintergrund. Wer ein bisschen von SEO (Suchmaschinenoptimierung) versteht, bekommt das auch locker gebacken. Wem das Thema noch völlig unbekannt ist, der kann über folgenden Link auf der Creator Academy einen guten Einblick bekommen. Dort wird genau erklärt, wie man Metadaten optimal einsetzt. Um die Tags, die zur Suche genutzt werden, kurz zu erläutern, versuche, dich in die Lage eines YouTube-Nutzers zu versetzen. Was würdest du in die Suchleiste bei YouTube eingeben, wenn du ein Video finden willst? Welche Worte verwendest du? Wichtig für dich: Erstelle nur Tags, die tatsächlich auch zu deinem Video passen.
Was jetzt noch fehlt, ist das Thumbnail. Übersetzt heißt es „Daumennagel“ und bezeichnet das Vorschaubild zu deinem Video. Diese kleinen Miniplakate sind neben dem Titel wohl am wichtigsten, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Auch hier solltest du keine irreführenden Bilder verwenden, sondern Material aus deinem Video nutzen, das den Inhalt bestmöglich wiedergibt.
Sei ebenfalls vorsichtig mit der Nutzung von Fremdmaterial. Es gab schon Videosperrungen wegen der Verwendung eines Leberwurst-Bildes, wofür der YouTuber keine Rechte besaß. Ein besonderes Missgeschick ist auch Applewar passiert. Sie haben einen Strike bekommen, weil sie das Foto von einem Toastbrot in einem Thumbnail eingebaut haben und dafür keine Bildrechte besaßen. Auch YouTube selbst hat ein Auge auf die Thumbnails und schaut, ob sie den YouTube-Richtlinien entsprechen, denn wenn nicht, kann es zu einer Videosperrung kommen oder unter Umständen auch zu einer Altersbeschränkung, falls YouTube der Meinung ist, dass dein Video nicht für alle Altersgruppen geeignet ist.
So, was noch? Ja klar! Du hast die Möglichkeit, Infokarten, Anmerkungen oder die Abspannfunktion einzufügen. Alle drei Features sind dazu da, deine Community bestmöglich zu informieren. Wie das funktioniert, hat YouTube in seinem Support Center verständlich erklärt.
Jetzt kann dein Video online gehen.
Dein Video wird in die weite Welt geschickt und begeistert hoffentlich eine große Anzahl an Zuschauern. Die ersten Fans werden deinen Kanal abonnieren, unter deinem Video kommentieren, es liken und teilen.
Gerade wenn du schon eine gewisse Menge an Videos veröffentlicht hast, ist es wichtig, mit deiner Community in Kontakt zu treten. Das erfolgt in deinen Videos selbst, wenn du sie zum Beispiel dazu aufforderst, zu kommentieren und ihre Meinung zu einem Thema abzugeben. Man nennt das Call to Action und das führt dazu, dass sich deine Fans mit dir und deinem Kanal identifizieren können.
Um neue Zuschauer auf deinen Kanal aufmerksam zu machen, ist es ebenfalls hilfreich, einen Kanaltrailer zu erstellen, in dem du dich selbst und deinen Kanal vorstellst. Der Trailer muss nicht besonders lang sein. Aber er sollte aussagekräftig sein und neue Abonnenten vom Hocker hauen. Auch das Anlegen von Playlisten mit verschiedenen Themen und sogenannte Abschnitte helfen den Zuschauern, sich auf deinem Kanal zurechtzufinden.
Wie schon in den Fragen erwähnt, ist Zeitmanagement sehr wichtig für dich. Erstelle einen Plan, wann du ein Video veröffentlichen willst. So wissen deine Fans, wann sie auf jeden Fall wieder einschalten müssen. Wenn man als Beispiel nimmt, wissen wir: „Es ist schon wieder Montag, hier ist der Flashback, YouTube-News mit MrTrashpack …“ Na ja, gut, manchmal ist es auch schon mal ein anderer Wochentag. Aber dennoch, ein Upload-Plan ist nicht nur für deine Fans wichtig, sondern auch für deine eigene Planung.
Wenn du regelmäßig Videos veröffentlichst – wobei wir aus Erfahrung sagen können, drei Videos in der Woche sind mindestens notwendig –, wird sich der YouTube-Algorithmus sehr darüber freuen. Möglicherweise tauchst du dann auch auf der YouTube-Startseite oder in den Trends auf. Wenn du mehr als drei Videos posten kannst, ist das natürlich super, doch solltest du dich gerade am Anfang nicht übernehmen.
Um eine richtig aktive und vor allem treue Community aufzubauen, ist es notwendig, deine YouTube-Analytics zu kennen. In den Analytics findest du verschiedene Daten zu deinem Kanal und deinen Videos, anhand derer du Rückschlüsse darauf ziehen kannst, wie gut oder auch eben nicht so gut alles läuft. Die Analytics sind dein Hilfsmittel, um deinen Kanal weiterzuentwickeln. Da sich jede Community anders verhält, bekommst du über die Analytics einen prima Einblick. Die wenigsten mögen Statistiken, aber sie helfen dir, deine Fans, ihre Gewohnheiten und Eigenheiten kennenzulernen. Wir können leider nicht auf jedes Detail der Analytics eingehen, versuchen aber, einige wichtige Punkte vorzustellen, damit du weißt, wie das Ganze funktioniert.
Zuallererst musst du dich in deinen Kanal einloggen. Anschließend öffnest du dein Creator Studio
