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Mit diesem kleinen Pony wird Lesen ein magisches Vergnügen! Dieses bezaubernde Kinderbuch der Bestsellerautorin Sue Bentley eignet sich perfekt für Grundschülerinnen ab der 2. Klasse und zum Vorlesen für die Kleinen. Die warmherzigen Geschichten um das verzauberte kleine Pferd Komet sind das ideale Geschenk für Mädchen ab 7 Jahren. Eine fantastische Geschichte eines verzauberten fliegenden Ponys und seiner menschlichen Freundin Elly darf die Ferien bei ihrer Tante verbringen. Doch als sie erfährt, dass sie nicht auf den Ponys reiten kann, ist sie sehr traurig. Diese Ferien werden sicher schrecklich langweilig und einsam! Aber als sie das magische Pony Komet kennenlernt, kommt alles anders. Elly und Komet erleben gemeinsam viele Abenteuer! - Perfekt für Mädchen ab 7 Jahren zum Selberlesen und zum Vorlesen für die Kleinen - Große Buchstaben und serifenlose Schrift erleichtern das Lesen - Viele entzückende Bilder lockern die Geschichte auf - Spannende Geschichten zum Selberlesen – so verfestigt sich die Lesekompetenz - Ideal für kleine Tierfreundinnen Über das Buch Mit ihren magischen Geschichten verzaubert die Bestsellerautorin Sue Bentley die Herzen der Kinder. Das kleine Zauberpony Komet findet in jedem Abenteuer eine Freundin, die ihn beschützt und deren Leben er mit seiner Magie gehörig durcheinanderwirbelt. Mit Komet erlebt man jede Menge Abenteuer! Geschichten, die zu Herzen gehen, verzaubern und Lust aufs Lesen machen!
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Veröffentlichungsjahr: 2017
Vollständige eBook-Ausgabe der Hardcoverausgabe
Text copyright © Sue Bentley, 2009
Illustrations copyright © Angela Swan
Titel der Originalausgabe: Magic Ponies – A New Friend
Die Originalausgabe ist erstmals 2009 bei Puffin Books (Penguin Books Ltd), London, erschienen
© 2017 arsEdition GmbH, Friedrichstr. 9, 80801 München
Alle Rechte vorbehalten
Text: Sue Bentley
Übersetzung: Katharina Jürgens
Innenillustrationen: Angela Swan
Coverillustration: Andrew Farley
Umschlaggestaltung: Grafisches Atelier arsEdition unter Verwendung einer Illustration von Andrew Farley
Umsetzung eBook: Zeilenwert GmbH
ISBN ebook 978-3-8458-2399-7
ISBN Printausgabe 978-3-8458-2047-7
www.arsedition.de
Alle Rechte vorbehalten. Unbefugte Nutzungen, wie etwa Vervielfältigung, Verbreitung, Speicherung oder Übertragung können zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden.
Für Silver – so aufregend und schon früh Anstoß für viele Ideen
Cover
Titel
Impressum
Widmung
Steckbriefe
PROLOG
KAPITEL EINS
KAPITEL ZWEI
KAPITEL DREI
KAPITEL VIER
KAPITEL FÜNF
KAPITEL SECHS
KAPITEL SIEBEN
KAPITEL ACHT
KAPITEL NEUN
Weitere Titel
Leseprobe zu "Ein echter Herzenswunsch"
»Warte auf mich!«, rief Komet und schwang sich in den dunklen Nachthimmel hinauf.
Das Mondlicht schimmerte auf seinen goldenen Flügeln, dem cremefarbenen Fell, der wallenden Mähne und dem langen goldenen Schweif. Die tiefvioletten Augen des magischen Ponys funkelten vor Vergnügen. Es liebte es, mit seiner Zwillingsschwester Fangen zu spielen.
»Komm schon, du Schnarchnase! Du kriegst mich sowieso nicht!«, rief Sternschnuppe. Sie kam im Sturzflug an Komet vorbeigesaust, dann schoss sie wieder in die Höhe und verschwand in einer flauschigen Wolke.
Komet sah, wie die Kette um ihren Hals in allen Farben des Regenbogens aufblitzte. Er schnappte nach Luft. Sternschnuppe trug den Lebensstein! Er schützte die Himmelslicht-Herde, zu der sie gehörten, vor den Dunkelpferden, die ihre Magie rauben wollten. Es war verboten, den Stein von der Sternenstaubinsel fortzuschaffen, auf der sie lebten.
»Warte, Sternschnuppe! Komm zurück!«, rief Komet.
Doch in der kühlen, nächtlichen Stille hörte er bloß das Lachen seiner Schwester. Er breitete seine goldenen Flügel aus und jagte in Windeseile hinter ihr her. Immer höher stieg er, bis er die Wolkendecke durchbrach. Der Himmel über ihm war tiefschwarz und mit Sternen übersät.
Sternschnuppe war direkt vor ihm. Sie drehte sich zu ihm um, und ihre Augen blitzten schelmisch, während sie die Flügel anlegte und sich erneut zum Sturzflug bereit machte.
»Sternschnuppe, nicht! Der Lebens-«, rief Komet in dem verzweifelten Versuch, sie aufzuhalten.
Klirr-Ritsch! Ein leises Geräusch durchschnitt die Stille, als die Kette um Sternschnuppes Hals zerriss.
»Oh nein!« Ein eisiger Schauer durchlief Komet, während der magische Stein spurlos in den Tiefen des Sees unter ihnen versank.
Sternschnuppes Augen weiteten sich vor Schreck. »Auweia! Was habe ich getan?«, keuchte sie.
»Wir müssen den Stein wiederfinden! Los, komm!«, drängte Komet, jagte hinunter zum See und tauchte hinein. Sternschnuppe folgte ihm.
Der See war eiskalt und pechschwarz. Die beiden Ponys suchten lange nach dem Stein, aber er war nirgends zu finden. Gerade als Komet aufgeben wollte, bemerkte er auf dem Grund des Sees ein sanftes Schimmern. Mit letzter Kraft tauchte er noch einmal in die Tiefe und schaffte es, den Stein heraufzuholen.
»Ich hab ihn!«, rief er, als er wieder an die Oberfläche kam. Doch er war allein. Wo war Sternschnuppe geblieben?
Eilig flog das junge geflügelte Pony zurück zur Sternenstaubinsel, um seine ungestüme Schwester zu finden und sie zu beruhigen, dass alles in Ordnung war.
Als Komet auf der Insel im saftigen Gras landete, trat ein älteres Pferd mit einem weisen Gesicht zwischen den Bäumen hervor.
»Meteor!« Komet senkte ehrerbietig den Kopf, bevor er den magischen Stein vor dem Anführer der Himmelslicht-Herde ins Gras legte.
»Gut gemacht«, sagte Meteor mit tiefer Stimme. »Deine Schwester war sehr leichtsinnig, aber du hast unsere Herde vor großem Unheil bewahrt.«
Komet verteidigte seine Zwillingsschwester: »Sternschnuppe hat es nicht böse gemeint. Ich bin sicher, dass es ihr schrecklich leidtut. Wo ist sie?«
»Sternschnuppe ist davongelaufen«, antwortete Meteor ernst. »Offenbar dachte sie, der Stein wäre für immer verloren, und hatte Angst, dass sie gewaltige Schwierigkeiten bekommen würde.«
»Aber wo könnte sie denn hingelaufen sein?«, fragte Komet verwirrt.
»Wir wissen es nicht. Wenn du sie finden willst, musst du den Stein um Rat fragen.«
Komet blickte auf den Stein, der plötzlich zu wachsen begann. Helle Lichtstrahlen zuckten daraus hervor, bis sich in ihrer Mitte schließlich ein Bild formte. Komet sah, wie Sternschnuppes Hufe einen unbekannten Waldboden in einer weit entfernten Welt berührten.
Sein Herz zog sich zusammen vor Schmerz, als er sich ausmalte, dass seine Zwillingsschwester in dieser gefährlichen, fremden Welt ganz allein war. Er musste sie finden! Hellviolettes Licht blitzte auf und eine Wolke aus glitzerndem Sternenstaub begann um Komet herumzuwirbeln. Wo gerade noch das prachtvolle geflügelte Pferd gestanden hatte, erschien nun ein stämmiges Fuchspony mit hellem Langhaar und leuchtend violetten Augen.
»Geh nun, junger Freund«, drängte Meteor. »Nutze die Tarnung, um Sternschnuppe zu finden, ehe die Dunkelpferde sie entdecken.«
Violette Funken knisterten in Komets fuchsbraunem Fell. Er schnaubte leise, während er spürte, wie die Kraft in ihm wuchs. Die Wolke aus Sternenstaub wirbelte immer schneller um ihn herum, und Komet fühlte, wie er hineingezogen wurde, wie in einen Tunnel.
