Gehimmelt leben - Matthias Hoffmann - E-Book

Gehimmelt leben E-Book

Matthias Hoffmann

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Beschreibung

In Gehimmelt leben geht es um einen Perspektivwechsel. Es macht uns den Himmel schmackhaft, ohne dabei die Erdhaftung zu verlieren. Wir brauchen geöffnete Augen dafür, dass „der Himmel los ist“! Gottes Realität kommt in unsere kleine Welt mit all ihren Herausforderungen und Unmöglichkeiten. Gehimmelt leben ist ein neuer Zugang zu einem alltagstauglichen Lebensstil der Intimität und Kraft aus der unmittelbaren Gegenwart Gottes, dort, wo sich Himmel und Erde berühren. Das Buch strahlt eine tiefe, vertraute Freundschaft mit Abba-Vater aus. Es lädt ein, Altbekanntes aus einer anderen Perspektive zu betrachten und eigene beglückende Himmels-Erfahrungen zu sammeln. Der Schreibstil ist erzählerisch-interessant, humorvoll-kreativ, biblisch-geistreich, übernatürlich-lebensnah. Ein Buch für Tiefgänger, Fragensteller und Weiterdenker, das darauf wartet, im Alltag von jedem Leser persönlich weitergeschrieben zu werden.

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Seitenzahl: 240

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Matthias Hoffmann

Gehimmelt leben

Den Himmel in unseren Alltag holen

GloryWorld-Medien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Auflage 2020

© 2020 Matthias Hoffmann

© 2020 GloryWorld-Medien, Xanten, Germany, www.gloryworld.de

Alle Rechte vorbehalten

Bibelzitate sind, falls nicht anders gekennzeichnet, der Elberfelder Bibel, Revidierte Fassung von 2017 entnommen. Weitere Bibelübersetzung:

LUT: Lutherbibel, Revidierte Fassung von 2017

Das Buch folgt den Regeln der Deutschen Rechtschreibreform. Die Bibelzitate wurden diesen Rechtschreibregeln angepasst.

Lektorat/Satz: Manfred MayerUmschlaggestaltung: Kerstin & Karl Gerd Striepecke, www.vision-c.deFoto: Adobe Stock

ISBN (epub): 978-3-95578-483-6

ISBN (Druck): 978-3-95578-383-9

oder in jeder Buchhandlung

 

Inhalt

Mein Vorwort

Teil A: Wie im Himmel, so auf Erden

1 Auf dem Weg nach Haus’

2 Zeit für eine Atempause

3 Die weiße Feder

4 Himmel nochmal …

5 Das kleine blaue Wunder

6 @home

7 Die Reise

8 Imagination

9 Erinnerungsschätze

10 Der Schalom-Mantel

Teil B: Himmlische Freunde

11 Abraham: Sternenhimmel

12 Noah: Beruhige dich

13 Josua und Kaleb: Riesen zum Frühstück

14 Ruth: Weggemeinschaft

15 Habakuk: Umarmung

16 Jesaja: Zeit für Neues

17 Mose und Elia: Warten auf dem Felsen

18 Matthias: Erste Wahl

19 Daniel: Ein fetter Segen

20 Simeon und Hanna: Die messianische Erwartungsgemeinde

Teil C: Gehimmelt leben

21 Dank-bar

22 Meine Schatzinsel

23 R-Evolution: Zurück zum Vaterhaus

24 Geliebt leben

25 Kinderleicht

26 Atem holen

27 Feste feiern

28 Kunterbunt

29 Adios

30 Den Himmel in unseren Alltag holen

Ausklang

 

 

 

 

 

 

 

Die Tatsache,dass sich unser Herz nach etwas sehnt,was es auf der Erde nicht gibt,ist ein Beweis dafür,dass der Himmelunsere Heimat sein muss!

 

C. S. Lewis

 

 

 

Wie schön muss es erst im Himmel sein,wenn er von außen schon so schön aussieht!

 

Pippi LangstrumpfAstrid Lindgren

Antworten auf meine Umfrage unter Freunden und Weggefährten:

„Gehimmelt leben“ bedeutet für mich …

 

… beim Vater geborgen sein und IHM in allen Umständen vertrauen!“

Thomas Hascher

… dass mein Herz durch ein festes Band mit einem Anker verbunden ist, der im Herzen des Vaters liegt und mir unabhängig von den Lebensumständen unaufhörlich Hoffnung, Trost und Frieden sowie ein tiefes Aufatmen vermittelt!

Hans-Günther Franke

… Leidenschaft und Entspanntheit, die in der unermesslichen Liebe meines Gottes gegründet sind!

Günther Öhrlich

… mit beiden Herzensfüßen auf dem zu stehen, was Abba über mich aussagt, und darin zu laufen.

Corinna Löbig

… in einem ständigen Zwiegespräch mit Abba zu leben!

Manfred Löbig

… auf dem Weg nach Hause zu sein und den Weg zu genießen!

Frank Hasler

… täglich unter einem offenen Himmel – mit allen Ressourcen in und mit der Liebe des Vaters alltagstauglich leben!

Petra Leppert

… durch Jesus als eine neue, übernatürliche Schöpfung zu leben!

Anselm Moser

… den Willen Gottes sichtbar und erfahrbar machen!

Christine Moser

… ER ist bei mir und ich bei IHM und ich bin die Einladung zu dieser Gemeinschaft!

Martina & Michael Kinzel

 

Widmung

Dieses Buch widme ichmeinen geliebten EnkelkindernJosephine und …

 

MEIN VORWORT

Als ich Anfang dieses Jahres unsere Planungen im Gebet vor Gott ausbreitete, empfand ich, dass mein himmlischer Vater und Freund zu mir sprach: „Dieses Jahr werden einige Termine ausfallen. Aber lasst euch davon nicht beeindrucken oder verunsichern. Ich beschenke euch dadurch mit unverhofften Freiräumen!“

Damals ahnte ich wirklich noch nicht, was dann kommen sollte: die sogenannte „Corona-Krise“ mit dem fast weltweiten „Lockdown“. Über mehrere Wochen und Monate eine unerwartete S-ABBA-t-Zeit mit vielen Freiräumen. Tja, und was macht ein Buchautor mit solch einer geschenkten Zeitspanne? Er schreibt wieder einmal ein neues Buch!

Bei einer Zooführung habe ich erfahren, dass Känguruweibchen immer eine befruchtete Eizelle in sich tragen, die sie aktivieren können, wenn es dran sein sollte. So ungefähr geht es mir. In mir leben so viele unausgesprochene Ideen und noch nicht aufgeschriebene Worte, die nur darauf warten, geboren zu werden. Mein Herz und meine Fantasie sind voll davon. Umso mehr freue ich mich jetzt darauf, einige von diesen frischen Offenbarungen und unfertigen Himmelsgedanken mit euch, liebe Leser, zu teilen.

Vielleicht ist dies das erste Buch von mir, das du in Händen hältst. Dann möchte ich dich kurz auf meinen Schreibstil vorbereiten. Ich schreibe in der Regel so, wie ich auch sonst gerne zu Menschen spreche: Das ist nahbar, alltagspraktisch, unvollkommen, humorvoll, tiefgehend, hoffentlich „Geist-reich“ und im Wort Gottes verwurzelt. Ich will meine Leser auf einen Weg mitnehmen, den jeder für sich persönlich an der Hand Gottes weitergehen darf. Mir geht es nicht darum zu zeigen, wie wunderbar ich und mein Glaubensleben sind (wobei ich wirklich sehr glücklich über meine Freundschaft zu Abba-Vater bin!) – sondern es begeistert mich, wenn ich viele Menschen zu einer originalen, persönlichen Herzensbeziehung mit unserem Gott und Vater inspirieren kann.

In meinem neuen Buch Gehimmelt leben geht es um einen Perspektivwechsel. Ich lade dich ein, dich umzuorientieren; Neues zu durchdenken, zu sehen und spürbar zu erleben. Ich will dir den Himmel schmackhaft machen, ohne dabei die Erdhaftung zu verlieren. Erde und Himmel: Das sind die zwei Orte, auf die es ankommt!

Ge-ERDE-t sein und ge-HIMMEL-t leben!

Gut, dann kann es ja jetzt losgehen mit unserer Entdeckungstour. Auf zu neuen Ufern! Schön, dass du mit dabei bist!

Matthias HoffmannSommer 2020

 

TEIL A: WIE IM HIMMEL, SO AUF ERDEN

Im ersten Teil meines Buches lade ich dich ein, dass wir uns gemeinsam dem spannenden Thema „HIMMEL“ nähern.

Hast du dir schon einmal Gedanken über den Himmel gemacht? Wie mag es dort sein?

Es gibt sehr viele Meinungen und diverse Ansichten darüber. Ich möchte nicht nur eine weitere Position rechthaberisch vertreten. Mir liegt es viel mehr daran, dass meine Leser selber auf den Geschmack kommen.

Der Himmel ist eine erfahrbare Realität – das bezeugt uns Gottes Wort, die Bibel. Es lohnt sich, wie du sehen wirst, mehr darüber zu erfahren und zu erleben!

 

Kapitel 1: Auf dem Weg nach Haus’

Wo ist mein Zuhause?

Auf die Frage „Wo wohnst du?“, können die meisten Leute eine Auskunft geben. Das steht aufgeschrieben in unserem Personalausweis und ist immens wichtig für viele Belange des Alltags. Ohne Adresse sind wir aufgeschmissen. Die Mehrheit der Menschen auf der Welt haben einen festen Wohnsitz, wobei die Anzahl der Flüchtlinge und Migranten in den letzten Jahren enorm zugenommen hat. Auch in unserer reichen westlichen Welt gibt es viele Obdachlose und Entwurzelte.

Jedoch muss da, wo wir wohnen, noch lange nicht unser Zuhause sein. In England gibt es das schöne Sprichwort: „Houses are made by bricks. But homes are made by hearts!“ („Häuser werden aus Steinen gemacht. Aber ein Heim, ein Zuhause, wird aus Herzen gebaut.“)

Mit Zuhause bzw. Heimat verbinden wir oftmals mehr als ein Gebäude oder eine Wohnung. Da schwingen Emotionen, Erinnerungen und Atmosphäre mit. Zuhause ist da, wo unsere Familie und Freunde sind, wo wir echtes Leben erfahren können, wo wir Glücksmomente und schwere Stunden durchleben. Ein Rückzugsort, eine Zufluchtsburg, ein sicherer Platz. Dazu fallen uns Worte ein, wie: Gemütlichkeit, Geborgenheit, Vertrautheit.

Jeder Mensch braucht solch einen „anheimelnden“ Ort der Annahme, wo man sich fallen lassen kann. So sind wir geschaffen worden. Der Verlust von Heimat wird zum Verlust von Lebensqualität. Ohne äußeres Zuhause findet unser Inneres nur schwerlich einen Ruheort. Krisenzeiten sind Nestbauzeiten. Der Fachausdruck dafür heißt „Cocooning“. Die aufgescheuchte Nacktschnecke unserer Seele sucht verzweifelt ihr neues Schnecken-Haus.

Zum Nachsinnen

• Schließe jetzt bitte mal deine Augen und versuche dich zu konzentrieren: Wie sieht dein Zuhause aus? Wie fühlt es sich an? Wonach riecht es, schmeckt es? Welche Menschen sind da? Welche Emotionen und Erinnerungen werden in dir wach? Geht es dir dabei gut – oder ist es eher unangenehm?

• Schau dich innerlich einmal um. Welche Gegenstände, welche Äußerlichkeiten gehören für dich unbedingt dazu?

• Ist dein Ort der inneren Sicherheit dort zu finden, wo du äußerlich wohnst? Mit anderen Worten ist dein Haus auch dein Zuhause?

• Was bedeutet für dich Heimat?

Das Wort Heimat gewinnt für viele von uns erst an Bedeutung, wenn wir längere Zeit in der Fremde verbringen. Auf einmal realisieren wir, welche vertrauten Dinge uns fehlen. Welches Essen wir vermissen. Wie schon allein der Klang von Worten unserer Muttersprache uns glücklich machen kann. Erst seitdem ich im „intergalaktischen“ Reisedienst unterwegs bin, um die Botschaft von Gottes Vaterliebe weiterzugeben, habe ich entdeckt, wie sehr „deutsch“ ich doch bin. So sehr ich auch andere Kulturen und Sprachen mag, fehlen mir in der Ferne das „deutsche“ Brot und die ach-so-gewohnten „deutschen“ Eigenarten (ich überlasse es jetzt jedem Leser selber, diese Leerstelle zu füllen, was das wohl bedeuten mag).

Unsere Wohnung auf der Erde

Die Erde ist unser Zuhause. Wie schön ist denn das?! Hast du schon mal darüber nachgedacht, auf was für einem herrlichen Planeten uns unser himmlischer Vater ein Zuhause geschenkt hat? Bestimmt kennst du einige Bilder vom Mond oder Mars oder anderen Himmelskörpern. Soweit ich diese Fotos in Erinnerung habe, sieht es da nicht sehr einladend aus. Endlos weite Stein- und Geröllwüsten, Extremtemperaturen und keine Luft zum Atmen. Das sind alles keine Lebensräume für uns Menschenkinder. Dagegen lässt es sich hier auf unserer kleinen blauen Kugel überwiegend sehr gut leben! Ich liebe Papas Schöpfung! Du auch?! Ich liebe das Meer und die Berge, das satte Grün und die bunte Vielfalt. Diese Erde ist ein sehr guter Ort! Sie ist ein Meisterwerk und unserem Papa im Himmel absolut sehr gut gelungen. Das sollten wir IHM ruhig öfter mal sagen!

Sicherlich kennst du die Redewendung „geerdet sein“. Damit ist gemeint, dass jemand mit beiden Beinen auf der Erde steht. Er ist nicht schwärmerisch abgehoben und flüchtet sich auch nicht in Wunschwelten, sondern lebt real und verantwortungsbewusst. Er ist im Hier und Heute, mittendrin im Getümmel der Erde zu Hause.

Ja, das wünsche ich mir für uns Christen! Viel zu lange hat das vermeintliche Christentum des Abendlandes einen anderen Eindruck hinterlassen. Viel zu lange wollten die Christen gar nicht hier auf Erden zu Hause sein und dazugehören. Sie untermauerten ihre fehlende Weltverantwortung und ihre egoistische Weltflucht mit Bibelworten vom Himmel. So entstand ein entsetzlicher Widerspruch zwischen Himmel und Erde, künstlich herbeigeführt durch Ignoranz und religiöses Pharisäertum. Das hat aber gar nichts mit dem Herzen unseres himmlischen Vaters zu tun.

Die frömmelnde Argumentation lautet folgendermaßen: „Habt nicht lieb die Welt … Himmel und Erde werden vergehen … Ich sah eine neue Erde …!“ Ein schreckliches Gespinst aus Lügen und Halbwahrheiten wird gesponnen. Daraus resultiert die Fehleinschätzung: Diese Erde ist nicht wichtig, weil sie von der Macht der Sünde kontaminiert und verdorben wurde. Deshalb muss und wird sie durch das Gericht Gottes zerstört werden. Das Einzige, worauf es ankommt, ist das Jenseits: Gottes neue Welt, der Himmel.

Das brachte uns durch die Jahrhunderte: zuerst die Weltvergessenheit im Mittelalter; in Folge davon die Rechtfertigung von Unrechtsherrschaften mit der Vertröstung auf eine bessere Welt danach; Leibfeindlichkeit; Unterdrückung der Schwachen (Frauen, Kinder, Sklaven); die Kirche als Machtapparat und Herrschaftssystem.

Es kam schon bald, wie es kommen musste. Das Pendel der Geschichtsuhr schlug zurück in die andere Richtung. Im Zeitalter der sogenannten Aufklärung wurde dann der Mensch in den Mittelpunkt gestellt. Jetzt wollte man den Himmel abschaffen. Geerdet zu leben, bedeutete fortan, der Ratio, der menschlichen Vernunft, zu folgen, und sich nicht mehr länger christlichen Glaubensdogmen zu beugen. So geriet der Himmel über die letzten Jahrhunderte mehr und mehr in Vergessenheit. Heutzutage scheint die Himmelswelt bestenfalls noch etwas Mystisch-angehaucht-Sternen-Verstaubtes für Esoteriker, Moslems und evangelikale Fundamentalisten zu sein – quasi für die Ewiggestrigen, die halt nicht genug geerdet leben.

Welche Rolle spielt noch der Himmel?

Im modernen Sprachgebrauch ist nur noch sehr wenig vom Himmel die Rede. Die Werbung verspricht uns zwar, dass diese Schokolade himmlisch schmecken soll oder der Urlaub auf jener Trauminsel verliebte Hochzeitspaare bis in den siebten Himmel bringen wird. Aber das war es dann auch schon. Selbst in den Kirchen gibt es nur wenige Anhänger, die von der Existenz eines Himmels überzeugt sind. Das wurde mir als Pastor bei so mancher Beerdigung schmerzhaft vor Augen geführt. Wenn ich Hinterbliebene fragte, was sie so denken, wo der Verstorbene jetzt sei, hörte ich allerlei abstruse Gedanken. Das reichte vom Rad der ewigen Wiedergeburten über das atheistisch-nihilistische „Da is’ nix mehr und kommt nix mehr!“ bis hin zum weit verbreiteten Geisterglauben, dass der Verstorbene als Geist-Energie ganz nahe bei ihnen bliebe.

Wer kennt denn noch den Himmel?

Wir Europäer haben schon seit langem den Kontakt zum Himmel verloren. Die säkularen Zeitgenossen leiden an einer kollektiven Amnesie: der Himmelsvergessenheit! Betrachtet man Gemälde aus der Zeit des Mittelalters wird man fast ausschließlich bildreiche Vorstellungen über das Jenseits vorfinden. Diese Überdosis führte zum genauen Gegenteil. Was der Teufel nicht verhindern kann, das übertreibt und verzerrt er missbräuchlich. Vornehmlich die Christen Europas haben eine Allergie gegen die schrägen Überzeichnungen und Missdeutungen jener Epoche entwickelt. Wir scheinen jetzt immun dagegen zu sein: „Komme uns keiner mehr mit dem Himmel!“

In weiten Teilen der Erde sieht es hingegen völlig anders aus. Da scheint die Sehnsucht nach dem Himmel noch vorhanden zu sein. In allen Weltreligionen gibt es ein starkes Wissen um die Transzendenz, die unsichtbare Welt(en). Auch wenn der Weg dahin, die Lebensweisen und Glaubensansichten sehr unterschiedlich sein mögen, haben sie fast alle etwas gemeinsam: der Wunsch nach oder der Glaube an das ewige Leben (in welcher Form auch immer). Je ärmer die Menschen dabei sind, umso mehr gehören der Glaube an eine unsichtbare Welt, die uns umgibt, und die Hoffnung auf eine bessere, ewige Zukunft zum Weltbild und zur Verständnishilfe ihrer Existenz.

Was bedeutet das nun für uns reiche und gebildete Europäer? Ist für uns damit der Weg, an den Himmel zu glauben, etwa versperrt? Sind wir zu rational, zu abgeklärt und aufgeklärt? Leben wir etwa zu geerdet?

Fragen zum Weiterdenken

• Wie sieht es bei dir aus?

• Welche inneren Bilder und Vorstellungen, welche Erzählungen und Träume hast du vom Himmel?

• Glaubst du an ein ewiges Leben nach dem Tod? Wie stellst du dir das vor?

• Welche Empfindungen hast du, wenn du über die Ewigkeit nachsinnst: Freude, Zweifel, Neugierde, Angst, Hoffnung …?

Auf dem Weg nach Haus’

Diese Überschrift ist ein Zitat aus einem Kinderlied, das ich nach wie vor sehr liebe. Da heißt es: „Mit Jesus in dem Boot, kann ich lachen in dem Sturm – auf dem Weg nach Haus’!“ Mir gefällt die Vorstellung, dass mein Leben eine Reise ist. Und zwar eine Reise mit einem konkreten Ziel: Ich darf nach Hause kommen. Heimkommen. Zum Vater kommen. Ins Vaterhaus SEINER Liebe kommen. Wenn du bereits mehr von meiner Biographie kennen solltest, dann weißt du ja, wie sehr bedeutsam für mich die Entdeckung von Gottes liebendem Vaterherzen war und ist und ewig bleiben wird!

Am Tiefpunkt einer Lebenskrise entdeckte ich die offenen Arme meines himmlischen Abba-Vaters – ähnlich wie der verlorene Sohn in Lukas 15. Diese Begegnung hat mein Leben revolutioniert und transformiert. Endlich habe ich das wahre Leben gefunden, nach dem ich immer Ausschau hielt. Ich kann wirklich sagen: Ich bin am Ziel meiner Träume angelangt! Das Leben in der Freundschaft mit Abba-Vater ist für mich ein Stück Himmel auf Erden geworden. Wie dankbar bin ich, dass ich in den letzten fast zwanzig Jahren Botschafter dieser wunderbaren Liebe des Vaters in Deutschland und vielen anderen Nationen auf der Erde sein durfte. Und mehr noch: Ich bin SEIN Freund, SEIN geliebter Sohnemann und Vertrauter SEINES Herzens!

Nun werde auch ich Jahr für Jahr älter. Ich bin in die Jahre gekommen und lebe, wie ich es für mich persönlich nenne, auf meiner Route 66 – also kurz vor der Rente. Das Älterwerden macht schon etwas mit einem. So mancher schreibt dann seine herbstbunten Memoiren, wie ein Thomas Gottschalk, oder wie die frühere Bischöfin Margot Käßmann. Deren lesenswertes Buch trägt den vielsagenden Titel „Das Zeitliche segnen“. Darum geht es, wenn einem die Augenblicke im Stundenglas des eigenen Lebens mehr und mehr durchrieseln, wenn man dem Himmel gefühlt näherkommt. Du stehst nun häufiger am Grab von lieben Freunden, von denen du Abschied nehmen musst. Im Herbst des eigenen Erlebens sieht die Welt anders aus. Da lohnt es sich, das Zeitliche zu segnen. Das Vergängliche loszulassen. Damit deine Hände frei werden, um Neues zu empfangen.

Der Herbst meiner bzw. unserer Lebensreise hat noch viele sonnige Stunden. Er ist herrlich bunt, wie der kanadische Indian Summer. Das ist auch die Zeit für Erntedankfeste. Da darf man die Früchte seines Lebens ernten und genießen. Eine schöne Lebensphase. Das fühlt sich so ein bisschen wie Opawerden an. Du darfst die Enkel verwöhnen und für sie beten, trägst aber selber nicht mehr die Verantwortung der Erziehung. Also, wen es betrifft – das ist doch eine gute Lebensphase, oder?!

Wenn da nicht am Horizont die Grenzen wären. Begrenzungen, die unaufhörlich immer näherkommen. Vielleicht sind sie dem einen oder anderen meiner Leser bereits mächtig nahe auf die Pelle gerückt. Ich meine damit: Krankheit, Schwäche, Verluste, Einsamkeit. Das sind die Mahner, die Erinnerer unserer Seele und unseres Körpers. Sie sagen uns eindeutig und unumwunden: „Du bist auf dem Weg nach Haus’!“ Alles hat SEINE Zeit! Dein und mein Leben sind endlich, begrenzt und haben Anfang und Ende. Wir kommen woher und wir gehen wohin.

Das, was wir Leben nennen, findet dazwischen statt, zwischen Erde und Himmel. Beide Orte sind unser Lebensraum. Wir haben zwei Wohnungen. Unser erster Wohnsitz war und ist im Himmel. Wir entstammen SEINER ewigen, göttlichen, himmlischen Vaterliebe. Wir sind Gedanken Gottes, die Gestalt angenommen haben, die ER in Existenz rief. Der Himmel ist unsere wahre Heimat und die Quelle unseres Lebens.

Und dann brachte Abba-Papa uns auf die Welt. Die Erde ist unser zweiter Wohnsitz. Und wie gesagt, ich mag mein irdisches Zuhause auch sehr gerne. Jedoch wohnen wir hier nur temporär. Übergangsweise. Höchstens für ein paar Dekaden von Menschenjahren. Kaum vergleichbar mit unserem ewigen Zuhause.

Darf ich uns daran erinnern: Wir sind auf dem Weg nach Haus’!

Egal, ob du momentan zwanzig Jahre zählst oder schon siebzig Jahre lang als Erdenbürger hier verweilst – wir ALLE sind auf dem Heimweg. Die Bibel nennt uns „Fremdlinge und Pilger“ (vgl. Eph 2,12 / 1 Pt 2,11), Leute auf der Durchreise.

Reisen ist schön! Da kann man viele Entdeckungen machen und erlebt so manches Abenteuer. Ich bin gerne ein Weltenbummler! Aber ich liebe es dann auch, nach langer Tour wieder nach Hause zu kommen. Verstehst du, was das bedeutet?

Das Gleichnis vom Reisen und Nachhause-Kommen hilft mir dabei, besser zu empfangen, was der Vater mich lehren will:

Sei geerdet!Lebe gerne, intensiv und genussvoll auf diesem wunderschönen Planeten Erde.Mache deine Entdeckertour. Aber bitte, verliere und verlaufe dich hier nicht.Die Erde ist nicht dein Ziel.Du weißt doch, dass das, was du hier siehst, noch nicht die ganze Realität ist.

Darum: Lebe gehimmelt!Vergiss dein wahres Zuhause nicht, deine wahre Identität.Es gibt noch so viel mehr. Meine Himmelswelt ist so viel größer.Komm, schließe deine Augen und spüre MEINE Nähe.Das ist der Glanz des Himmels, der dich umgibt.ICH bin doch bei dir!Wie im Himmel, so auf Erden!

Fragen

• Was denkst du darüber? Kannst du das nachvollziehen, dass wir auf dem Weg nach Hause sind?

• Wie siehst du das mit deinem ersten und zweiten Wohnsitz?

• Reist du gerne durch die Welt? Welche Abenteuer hast du dabei machen können?

• Wie ist das für dich, nach einer Reise wieder nach Hause zu kommen?

• Wo stehst du in Gefahr, dich hier auf der Erde zu sehr zu verlieren?

• Welche Perspektive würde dich locken, mehr über den Himmel zu erfahren?

 

Kapitel 2: Zeit für eine Atempause

Atemlos durch die Nacht

Ich schreibe mein neues Buch mitten in der sogenannten „Corona-Krise“. Es bleibt abzuwarten, wie man diese besondere Auszeit in der Rückschau betrachten und bewerten wird. Für meine Frau Karin und mich sind diese Wochen und Monate, so wie für viele andere Menschen in unserem Land und weltweit ebenso, einerseits eine Zeit der Einschränkung: Kurzarbeit, Beschneidung von demokratischen Grundrechten, wie der Religions- und der Bewegungsfreiheit, sowie der Wegfall aller Termine. Andererseits entpuppt sich diese Phase für uns als unerwartete Sabbatzeit. Geschenkte Zeit zum Aufatmen und neue Freiräume für viele Projekte, für die es vorher nicht genügend Zeiträume gab.

Einige fragen, wie es sein kann, dass ein kleines Virus die ganze Welt lahmlegt? Schon wittern einige Personen unheilvolle Verschwörungen dahinter. Ich habe in den letzten Wochen hunderte von Mails mit den unterschiedlichsten Deutungen und Meinungen dazu erhalten. Das kann einen schon ganz schön konfus machen. Darum war mir von Anfang an wichtig zu fragen, wie Gottes Perspektive dazu ist. Was sagt Abba zu all dem? Ich musste IHN selber hören und nicht nur die Worte anderer. Man braucht nicht erst Politiker, Meinungsforscher oder Virologe zu sein, um die Komplexität der Herausforderung zu erahnen. Natürlich darf man auch unterschiedlicher Meinung sein, was die richtige Verhältnismäßigkeit mit dem Umgang einer weltweiten Pandemie ist. Im Rückblick wird sich vieles als gutgemacht und anderes als falsch erweisen. So ist das doch immer in Krisen.

Schauen wir uns mal das ganze Szenario unter Abbas Vergrößerungsglas an:

Fest steht doch über allem: Jesus regiert! Unser Gott führt immer die Regie. ER hat die Krone aller Kronen auf. Nichts geschieht ohne SEIN Einverständnis. ER ist voller Liebe und Geduld mit den Nationen. Von IHM kommt niemals eine Seuche. ER ist nicht der Initiator von Unheil. Wohl aber kann unser König noch selbst das Böse für SEINE guten Pläne brauchbar machen. Unser Gott stoppt alles und schickt uns nach Hause.

Zu mir hat Abba gesagt: „Das war die sanfteste Art, die ganze Welt, alle meine Kinder aufzuwecken – wach zu machen und ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen!“

Unser Abba gibt quasi allen Menschen Hausarrest und eine Zeit zur Besinnung.

Seid still und erkennt, dass ICH Gott bin! (Ps 46,11).

Was geschieht, vereinfacht gesagt, wenn jemand an Corona erkrankt?

Bei schwerem Krankheitsverlauf kommt es zu einem Versagen der Lunge. Die Menschen sterben an Atemnot. Deshalb war es so enorm wichtig, in kurzer Zeit genügend Beatmungsgeräte zu besorgen. – Was für ein Sinnbild! Unserer Welt geht die Puste aus. Atemlos durch die Nacht.

Die erhöhte Sensibilisierung für die Klimaschäden hatte es schon deutlich gezeigt, dass unserem Planeten die Luft wegbleibt. Armut, Hunger und Kriege haben Millionen von Menschen auf eine gigantische Völkerwanderung geschickt. Auch dabei geht sehr vielen die Luft aus. Es trifft vornehmlich die Schwachen, Kinder und Alten. Die Welt steht vor einem Burnout. Sie braucht eine neue Beatmung, neue Inspiration – das heißt doch die Übersetzung dieses Wortes.

Wenn ich mir dann noch den genauen Zeitraum anschaue, wann die Corona-Krise die Welt getroffen hat: Die Chinesen feiern ihr Neujahrsfest und sind zu Hause. Die Juden feiern ihr Passafest und sind zu Hause. Die Christen feiern ihr Osterfest und sind zu Hause. Die Moslems feiern den Ramadan und sind zu Hause. Es scheint wie bei einem Computer zu sein. Der RESET-Knopf ist gedrückt. Alle Systeme fahren herunter und werden anschließend neu gestartet.

Aber wird die Welt wirklich hinhören, was Abba ihr zu sagen hat? Werden SEINE Kinder auf IHN hören?

Fragen zum Weiterdenken

• Wie hast du diese Zeit der Krise erlebt und durchlebt?

• Was war und ist dir dabei wichtig geworden?

• Konntest du die geschenkte Zeit nutzen? Kannst du jetzt die Freiräume, die Abba dir ermöglicht, erkennen und ergreifen?

• Was versucht ER dir und deinem Herzen mitzuteilen? Hast du IHN gehört?

Was uns den Atem rauben will

Da, wo ich früher kirchlich zuhause war, wurde für alle Probleme der Welt ein Auslöser genannt. Die Ursache hieß abgekürzt: Sünde. Und Sünde, das war allen klar, ist moralisches Fehlverhalten. Der Mensch handelt gegen Gottes Gebote. Demnach ist Sünde der Bruch von Gesetzen. Das wiederum ruft nach Bestrafung. Also mehr oder weniger ein klar umrissenes Bild von Schwarz-Weiß-Denken. Jeder wusste in diesem System, was gut und was böse ist. Wer nicht danach handelt, ist selber schuld und hat die Strafe verdient. Auch wenn von Gnade und Vergebung gepredigt wurde, so konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Macht der Sünde irgendwie schwerer wog. Ich erinnere mich noch daran, wie dieser Druck der Verdamnis mir geistlich über viele Jahre die Luft zum Atmen nahm.

Was nimmt denn den Menschen die Puste? Ist es ein falsches Gottesbild? Zu streng – oder zu wischiwaschi? Sind es pharisäische Selbstgerechtigkeit und gesetzlicher Leistungskrampf oder zu liberale Beliebigkeit? Oder ist es gar die Geistvergessenheit und daraus resultierende Kraftlosigkeit. Ein allzu irdisch-verhafteter Kopfglaube, in dem es keinen Platz mehr für Zeichen und Wunder gibt?

Für sehr viele Zeitgenossen ist es schlicht weg der Alltagsstress, der einem die Luft in der Kehle abschnürt. Beruf, Ehe, Familie, Haus, Garten, Hobbys und dann noch Gemeinde – alles unter einen Hut bringen. Unmöglich! Da bleiben viele auf der Strecke. Müde und ausgebrannt. Zu viel Druck im Topf. Zuviel Druck im Kopf – und auch zu viel Druck im Herzen. Was nehmen wir uns nicht alles zu Herzen?! Wir können gegen die Flut an Informationen aus dem Internet fast gar nicht ankommen. Sie braust wie eine Tsunamiwelle ungefiltert, zerstörerisch über unsere Gefühle hinweg und reißt alles mit sich. Unser Leben ist viel zu viel, zu laut, zu schnell, zu unwuchtig!

Wir haben Angst … uns am Coronavirus anzustecken, Krebs zu bekommen, unsere Arbeitsstelle zu verlieren, in der Prüfung zu versagen, dass unser Partner stirbt, dass unsere Kinder die falschen Wege im Leben einschlagen. Wir fürchten uns vor Klimawandel und Atomwaffen, Terrorismus und Naturkatastrophen, eigentlich vor allem, was wir selber nicht beeinflussen und kontrollieren können. Deshalb fürchten wir uns auch voreinander und am meisten vor unserem eigenen Herzen, das wir auch nicht selber steuern und verändern können. Jesus sagt:

In der Welt habt ihr Angst (Bedrängnis, Enge); aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden! (Joh 16,33).

Fragen zum Weiterdenken

• Was raubt dir momentan den Atem? Was lässt dich atemlos werden?

• Wo ist dir selbst dein Glaube zur schweren Last geworden?

• Welche Stressfaktoren lassen sich in deinem Alltag identifizieren?

• Wo sitzen deine Ängste?

• Kannst du Gottes „Fürchte dich nicht!“ hören?

Abba hält für dich die Welt an

Gerade weil es so vieles auf der Erde gibt, was uns den letzten Sauerstoff aus den Lungenflügeln pressen will, kommt unser Gott und Vater immer wieder neu und hält für uns die Welt an. ER kennt uns genau und weiß, dass wir, du und ich, eine himmlischeWiederbelebung (Reanimation) dringend benötigen.

Wie gesagt – es gibt viele unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen zu dem, was momentan hier auf dem Erdball abläuft. Eine vergleichbare, globale Ausnahmesituation hat es so schon lange nicht mehr gegeben. Ist das Ganze nur viel Fake und übertriebener Hype – oder eine ernsthafte existentielle Bedrohung der ganzen Menschheit? Wer, außer unserem Gott, hat da wirklich den Überblick? Die Geschichtsbücher werden es uns später einmal erzählen und vermutlich dann auch nicht zu einer einheitlichen Beurteilung finden. Kann es deshalb sein, dass wir diese extreme Weltlage durchleben müssen, weil dahinter noch ganz andere Gedanken und Pläne zum Zuge kommen wollen?

Ich denke jetzt nicht an konspirative Bedrohungen durch Geheimdienste oder profitgierige Weltkonzerne, sondern ich denke an ewige Pläne direkt aus Abbas Herzen. Gute Gedanken aus dem Herzen unseres Ewig-Vaters:

Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR. Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren. Ruft ihr mich an, geht ihr hin und betet zu mir, dann werde ich auf euch hören. Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR (Jer 29,11-14a).

Glaube mir bitte, das ist und bleibt Gottes tiefstes Anliegen für SEINE Menschenkinder: ER will uns Zukunft und Hoffnung schenken! Gottes Motivation wird niemals bestimmt durch Rachegelüste, eitle Ehrsucht oder willkürliche Wutausbrüche. SEIN Herzschlag ist durch und durch getränkt mit abgrundtiefer Liebe und Barmherzigkeit. Wenn es um Gottes Agape-Liebe für diese Welt geht, dann ist es unmöglich, dabei zu übertreiben. Immer und ewig wird ER uns lieben. Das hat ER uns versprochen:

Ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir meine Güte bewahrt! (Jer 31,3).

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat! (Joh 3,16).