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Ein Etrusker wandert aus und macht in Rom Karriere, Hannibal überzieht Italien mit Krieg, Frauen werden verschleppt und vergewaltigt.Es lohnt sich, mit Schülern über Parallelen und Unterschiede zwischen diesen antiken Begebenheiten und heutigen Ereignissen und Phänomenen zu diskutieren: Wie gingen die Römer mit Fremden um? Wie konstruierte sich ihre Identität? Welche Rollen und Eigenschaften schrieben sie Männern und Frauen zu – und inwieweit widersprechen diese Vorstellungen unserem heutigen traditionellen Rollenverständnis?Annette Pohlke hat die für den Lateinunterricht zentralen Stellen aus Livius' "Römischer Geschichte" ausgewählt und mit Übersetzungshilfen versehen.
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Seitenzahl: 520
Veröffentlichungsjahr: 2016
Titus LiviusAb urbe conditaRömische Geschichte
Ausgewählt und herausgegeben von Annette Pohlke
Reclam
2016 Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, StuttgartGesamtherstellung: Reclam, Ditzingen.Made in Germany 2017RECLAM ist eine eingetragene Marke der Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, StuttgartISBN 978-3-15-961129-7ISBN der Buchausgabe 978-3-15-019911-4www.reclam.de
Einleitung
T. Livius – Leben und Werk
Livius in der Schule heute
Zur Textauswahl
Zur Benutzung dieser Ausgabe
Ab urbe condita
1. Vorrede (Praefatio)
2. Romulus und Remus (I 3,9–7,3)
3. Der Raub der Sabinerinnen (I 9,1–13,8)
4. Tarquinius und Tanaquil (I 34,1–39,6)
5. Der Tod der Lucretia und die Vertreibung der Könige (I 58,1–60,2)
6. Die Helden der jungen Republik: Horatius Cocles, Mucius Scaevola und Cloelia (II 10,1–13; 12,1–13,11)
7. Der Leib und die Glieder (II 32,1–12)
8. Coriolan (II 39,1–40,12)
9. Die Gallier belagern das Kapitol (V 47,1–48,9)
10. Vorrede (Praefatio) zum Zweiten Punischen Krieg (XXI 1,1 f.)
11. Hannibal (XXI 4,1–10)
12. Der Weg über die Alpen (XXI 35,4–38,1)
13. Hannibal vor den Toren! (XXII 55,1–57)
14. Eine Göttin zieht um (XXIX 10,4–14,14; XXXVI 37,3–7)
15. Sophoniba (XXX 12,11–15,10)
16. Hannibal verlässt Italien (XXX 20,1–9)
17. Die Schlacht bei Zama (XXX 30,1–31,10)
18. Gehören Frauen in die Öffentlichkeit? (XXXIV 1,1–8,3)
Anhang
Abkürzungen und Symbole
Lernwortschatz
Verzeichnis der Eigennamen
Karte
Literaturhinweise
Hinweise zur E-Book-Ausgabe
T. Livius wurde um 60 v. Chr. in Padua geboren. Seiner Heimatstadt blieb er ein Leben lang treu und kehrte immer wieder dorthin zurück, auch wenn er sich berufsbedingt wiederholt und über längere Zeit in Rom aufhielt. Er war ausgebildeter Rhetor und wirkte nicht nur als Stubengelehrter, sondern auch als Lehrer, unter anderem des späteren Kaisers Claudius.
Über viele Jahre arbeitete Livius an seinem monumentalen Geschichtswerk. Am Schluss umfasste es 142 Bücher, von der Gründung der Stadt Rom, die römischer Tradition nach auf das Jahr 753 v. Chr. zu datieren ist, bis zum Todesjahr des Drusus, 9 v. Chr. Ob eine Fortsetzung bis zum Tod des Augustus (14 n. Chr.) geplant war, ist unsicher, Livius jedenfalls überlebte den Kaiser, sein genaues Todesjahr steht aber nicht sicher fest. Er starb in seiner Geburtsstadt Padua.
T. Livius kommt eine besondere Rolle unter den römischen Historikern zu, und das in doppelter Hinsicht. Zunächst ist er der erste uns bekannte Historiker, der nicht zugleich Politiker war, sondern vor allem Gelehrter: Zur Zeit der Republik waren Historiker immer auch Politiker, was später, in der Kaiserzeit, eher die Ausnahme war. Damit einhergehend wandelte sich die Rolle des Historikers. Er wurde zum Antiquar, zum Sammler und Ordner, der die Dinge anhand seiner Quellen beschreibt. Ein aus eigener Erfahrung im Senat und auf dem Schlachtfeld gebildetes Urteil verlor demgegenüber an Bedeutung.
[8] Livius’ Werk ist zugleich bedeutsam durch seine Wirkungsmacht. Auch wenn weite Teile davon wohl schon in der Spätantike verloren waren, so ist der erhaltene Textbestand immer noch bemerkenswert umfangreich. Darüber hinaus hat es über Auszüge und Zusammenfassungen das Rombild der folgenden Jahrhunderte, ja Jahrtausende geprägt. Bis heute ist die römische Geschichtsschreibung aufs engste mit seinem Namen verknüpft.
Livius ist – neben Cicero, Caesar, Sallust und Ovid – einer der traditionsreichsten Schulautoren. Er gehört fest in den Kanon der »goldenen Latinität«, die mindestens in den letzten 200 Jahren das Maß aller Dinge war, wenn es um Latein ging. Aber in genau dieser Rolle ist Livius heute bedroht. Die konzeptionelle Umgestaltung von Lehrplänen sowie der Fortfall eines ganzen Schuljahres haben Livius um seinen angestammten Platz gebracht. Gerade im Hinblick auf diese Veränderungen scheint eine Neuausgabe, die bei einem umfangreichen Autor wie Livius zugleich eine Neuauswahl bedeutet, sinnvoll (s. dazu auch im Folgenden).
Bei einem derart großen Textumfang stellt sich immer die Frage, nach welchen Kriterien ausgewählt werden soll. Einerseits werden bei einem traditionsreichen Autor wie Livius bestimmte Stücke einfach erwartet. Andererseits lässt sich eine neue Ausgabe nur dann rechtfertigen, wenn sie [9] nicht einfach genau das bringt, was sich dutzendfach bereits anderswo findet, sondern auch Neues bietet.
Die vorliegende Ausgabe will aktuellen Fragestellungen Rechnung tragen – bei der Auswahl wurden die Aspekte »Gender« und »Transkulturalität« besonders berücksichtigt. Über die ausgewählten Einzeltexte hinweg wurden thematische Bögen gespannt und so die einzelnen Texte zueinander in Beziehung gesetzt. In Bezug auf beide Aspekte – die Auseinandersetzung der Römer mit dem Fremden und den Fremden und die unterschiedlichen Rollen und Räume von Männern und Frauen – ist das gemeinsame Element die Spannung zwischen dem Selbst und dem Anderen. Diese Spannung findet sich in den ausgewählten Texten in einer durchaus dynamischen Entfaltung, wiederkehrende Muster stehen dabei überraschenden Wendungen gegenüber.
Welcher Blick auf das Fremde und den Fremden dokumentiert sich in Livius’ Texten? Auffällig ist vor allem die große Offenheit der Römer dem Fremden gegenüber. Rom wird gegründet als ein Gemeinwesen, das sich als offen für jeden definiert, ein Zug, der sich an vielen Stellen festmachen lässt, am deutlichsten aber vielleicht an der Geschichte von Tanaquil und Tarquinius. Heldin dieser Episode ist die ehrgeizige Tanaquil, die ihren Mann zum Umzug nach Rom drängt, weil er dort ihrer Meinung nach auch als Auswärtiger alle Aufstiegschancen hat. Wenn man noch die Geschichte vom Sklavenjungen, der König wird, mit dazunimmt, entsteht der Eindruck, die Römer seien geradezu stolz darauf, dass bei ihnen jeder alles werden kann. Dass die historische Realität eine andere war, wissen wir. Trotzdem ist es eine interessante Facette, gerade wenn man [10] bedenkt, wie viel in der römischen Gesellschaft Tradition und Würde bedeuteten.
Tatsächlich stellt sich natürlich die Frage, wie römische Identität konstruiert wurde, wenn der Ausschluss des Fremden dafür offenbar nicht taugte. Interessant ist, dass sich bei aller grundsätzlichen Offenheit für das Fremde doch zugleich klischeehafte Vorstellungen über Fremde aufzeigen lassen. So ist Tanaquil für Livius die typische Etruskerin, und er schreibt ihr aufgrund ihrer Herkunft bestimmte Eigenschaften zu, Hannibal ist der Punier, Syphax der Numider schlechthin. Identität wird für Livius über Eigenschaften definiert, die seiner Vorstellung nach für einen Angehörigen eines bestimmten Volksstammes typisch sind.
Ebenso feste Vorstellungen hat Livius von den Rollen und Eigenschaften von Mann und Frau, was wenig überrascht. Spannend ist zu betrachten, inwieweit diese Vorstellungen dem traditionellen Bild unserer eigenen Kultur entsprechen bzw. inwieweit gerade nicht. Die relative Rechtlosigkeit und Unterordnung der Frau erwarten wir bei den Römern. Wenn wir aber die einzelnen Protagonisten und ihre Handlungen ansehen, weist vieles in eine ganz andere Richtung. Weinend, seufzend, emotional aufgelöst zum Beispiel begegnen uns bei Livius nur Männer – ganz gegensätzlich zu unseren modernen tradierten Vorstellungen.
Thematisch lassen sich die Texte in zwei Gruppen unterteilen: Erstens geht es um die Entstehung des römischen Gemeinwesens. Dazu gehören die Gründung der Stadt selbst, die Anfänge der Republik nach Vertreibung der Könige und die Schaffung zahlreicher wichtiger Institutionen. [11] In diesen Geschichten geben die Römer sich gewissermaßen selbst Rechenschaft darüber, wer sie sind und woher sie kommen.
Der zweite Themenkreis ist der Zweite Punische Krieg: Wir begleiten Hannibal vom Beginn seiner Karriere in Spanien, bei seinem Zug über die Alpen, bei seinen Siegen und Niederlagen, bis der große Punier letztendlich auf dem Schlachtfeld von Zama dem großen Römer Scipio gegenübersteht.
Vorrede
Die Vorrede (praefatio) wurde mit Bedacht ausgewählt. Hier spricht Livius über seine Absichten, sein Selbstverständnis als Autor und legt in seltener Klarheit seine Meinung zu den Zeitumständen dar. Allerdings gehört sie sprachlich und inhaltlich zu den anspruchsvolleren Stücken, so dass sie nicht unbedingt auch als Erstes gelesen werden sollte.
Romulus und Remus – Die Gründung Roms
Die berühmte Sage von Romulus und Remus und der Gründung Roms ist sicher ein passender Auftakt für eine Auswahl aus Livius’ Geschichtswerk, das die Geschichte Roms eben ab urbe condita – »von der Gründung der Stadt an« – schildern will. Zugleich lassen sich hier aber auch schon typische Züge der livianischen Darstellung aufzeigen: Livius hat eine Vorliebe für Erzählungen, die ihre Lebendigkeit aus der Darstellung der Akteure, ihrer Wünsche, Hoffnungen, Ängste, ihrer Entscheidungen und [12] Taten erhalten. Diese Art der Darstellung ist als romanhaft getadelt worden, andererseits dürfte sie mehr als alles andere Livius’ Wirkung erklären.
Charakteristisch für Livius ist, bei aller Freude an der Erzählung, auch seine Skepsis gegenüber dem Überlieferten aus der Perspektive seiner Zeit heraus. Häufig streut er kurze Bemerkungen ein, wo er die Darstellung für allzu phantastisch hält und den Mythos der rationalistischen Kritik unterzieht. So etwa wenn er andeutet, dass die Mutter der Zwillinge sich die Geschichte von der Zeugung der Kinder durch Mars wohl eher ausgedacht haben dürfte, weil sie hoffte, damit noch am ehesten die ihr drohende Todesstrafe abwenden zu können. Nicht weniger pragmatisch-nüchtern wirft Livius die Frage auf, ob nicht auch die Geschichte mit der Wölfin ganz trivialen Ursprungs ist. An diesen Stellen merkt man ein deutliches Bedürfnis des Livius, für die Leser seiner Zeit einen Kompromiss zu finden, der es erlaubt, die altehrwürdigen Geschichten weiter zu erzählen, aber ohne einen naiven Glauben vorauszusetzen, den Livius seinen Zeitgenossen nicht mehr abverlangen will.
Livius’ Skepsis ist freilich noch nicht die Skepsis der modernen Wissenschaft. Von systematischer Quellenkritik ist Livius ebenso weit entfernt wie davon, die Erzählungen über die römische Frühzeit komplett als Märchen und Legenden abzutun, wie die moderne Geschichtswissenschaft es zu einem großen Teil tut. Gerade aber dieses Sowohl-als-auch, dieses Schon-aber-auch-noch-nicht machen eine Beschäftigung mit Livius interessant.
[13] Der Raub der Sabinerinnen
Kann man eine solche Geschichte heute überhaupt noch lesen? Vor allem: Kann man sie in der Schule lesen? Eine Geschichte über Vergewaltigung und Zwangsverheiratung? Vor allem, wenn am Ende die Opfer das Ganze auch noch gutzuheißen scheinen? Eine Geschichte, die Romulus recht zu geben scheint, wenn er darlegt, dass das Recht jedes Mannes, eine Frau zu besitzen, wichtiger ist als alles andere, nicht nur wichtiger als der Wille der Frau, nein, wichtiger als alles, was Romulus angeblich heilig ist: Gastfreundschaft, die Götter und die von Livius so viel beschworene fides.
Diese Geschichte ist eine Zumutung. Zumindest für uns heute, so hoffe ich. Livius scheint da noch von jedem Zweifel frei zu sein. Alles das kann aber gerade auch dafür sprechen, die Geschichte zu lesen, als eine Art Selbstversicherung. Das ist, wo wir herkommen. Wo stehen wir heute?
Tarquinius und Tanaquil
In vielerlei Hinsicht sind die Erzählungen um Tarquinius nicht anders als die meisten, die sich um die römischen Könige ranken: Sie sollen vor allem dazu dienen, bekannte Institutionen und Einrichtungen zu legitimieren. Allerdings unterscheidet sich Tarquinius von seinen Vorgängern im Amte, denn er ist Etrusker (oder eigentlich eher Grieche, wenn man Livius glauben darf). Dazu kommt die Frau an seiner Seite: Tanaquil, die fremde, etruskische Frau, die aus ihrer Heimat fortgeht, weil man in Rom eben auch als Fremder sein Glück machen kann. Dabei ist Tanaquil mehr [14] als eine fremde und insofern etwas ungewöhnliche Frau. Sie ist Königsmacherin, nicht nur für ihren Mann, sondern später auch für ihren Schwiegersohn.
Der Tod der Lucretia und die Vertreibung der Könige
Am Sturz der Könige als Rache für Lucretia lässt sich ein allgemeiner Zug antiker Geschichtsschreibung festmachen: Historische Umbrüche werden nicht auf die Umstände zurückgeführt, sondern auf Personen. So wird etwa der Untergang der Republik mit dem unmoralischen Handeln der Menschen – und hier ganz besonders der Mitglieder der Oberschicht – begründet. Es gilt aber auch im Hinblick auf das handelnde Individuum. Seine Motivation zum Handeln ist in der Regel eine höchst persönliche und oft emotionale.
Der sexuelle Übergriff spielt als Anlass für den Tyrannenmord in der Antike wiederholt eine Rolle. Schon bei dem berühmtesten aller Tyrannenmorde, nämlich der Ermordung des Hipparchos durch Harmodios und Aristogeiton mit dem folgenden Sturz der Peisistratiden in Athen im Jahr 514 v. Chr., gibt es diese Verbindung. Bei Livius taucht sie beim Sturz der Zehnmänner 451 v. Chr., der auf den Tod der Verginia folgt, nochmals auf. Livius selbst zieht hier eine Parallele zur Abschaffung des Königtums und zum Schicksal Lucretias.
[15] Die Helden der jungen Republik: Horatius Cocles, Mucius Scaevola und Cloelia
Nichts hat Livius und sein Werk so unsterblich gemacht wie seine Porträts großer Helden der römischen Frühzeit. Durch seine Darstellung sind sie zum allgemein europäischen Kulturgut geworden, was sich in der Rezeption in Gemälden, Opern und Dramen manifestiert hat. Horatius Cocles, Mucius Scaevola und Cloelia, die alle drei mit dem Kampf gegen König Porsenna verbunden sind, bieten hervorragende Beispiele für diese Art der exemplarischen Geschichtsschreibung.
Der Leib und die Glieder
Das Bild des Leibes mit seinen Gliedern, die in ihrer Verschiedenheit einander so gut zuarbeiten, gehört zu den einprägsamsten Bildern vom menschlichen Zusammenleben, die wir der Antike verdanken, nicht zuletzt, weil es auch der Apostel Paulus gerne benutzt hat (1. Korintherbrief 12).
Coriolan
Die Episode um Coriolan wurde besonders durch die Verarbeitung Shakespeares berühmt. Zeitlos ist der Stoff zunächst durch das Motiv des großen Mannes, der an sich selbst scheitert. Unter dem Blickpunkt der Rollen und Räume von Männern und Frauen hat die Geschichte interessante Nuancen, die es anzumerken lohnt. Livius’ Schilderung vom Zusammentreffen Coriolans mit seiner Mutter lenkt den Blick schlaglichtartig auf die beiden [16] Protagonisten und auf ein Verhalten, das uns möglicherweise überrascht: Wir sehen den Feldherrn aufgewühlt, nahezu fassungslos, unfähig, seine Gefühle zu beherrschen, während gleichzeitig die Frau, die durch seinen Krieg ihre Existenz und die ihrer Heimatstadt bedroht sieht, ihm beherrscht, ja geradezu kühl entgegentritt. Diese Konstellation wird sich später bei Masinissa und Sophoniba wiederholen: Er weint und klagt, sie sieht die Dinge – einschließlich ihres eigenen Endes – mit nüchterner Sachlichkeit und stirbt mit einem Bonmot auf den Lippen.
Die Gallier belagern das Kapitol
Im 4. Jahrhundert v. Chr. dringen Gallier nach Italien vor. Die etruskischen Stadtstaaten fallen ihnen als Erstes zum Opfer, dann marschieren sie auf Rom. Die Stadt wird erobert, nur der Burgberg, das Kapitol, wird mit Mühe verteidigt. Die Furcht vor den Barbaren, die Angst, trotz aller Erfolge plötzlich überrannt zu werden, hat Livius in seiner Erzählung vom Galliersturm in ein zeitloses Bild gegossen, das für seine Zeitgenossen selbst auf der Höhe der Macht des Imperium Romanum die Furcht vor dem unzivilisierten Fremden lebendig erhielt. In ihm spiegelt sich die Erfahrung des Punischen Krieges ebenso, wie man fast eine Vorahnung der Plünderung Roms in der Völkerwanderungszeit aus ihm herauslesen möchte.
[17] Vorrede (Praefatio) zum Zweiten Punischen Krieg
Livius hat den Zweiten Punischen Krieg als so wichtigen Teil seines Werkes betrachtet, dass er ihm eine eigene Vorrede gewidmet hat.
Hannibal
Zu Anfang stellt uns Livius Hannibal vor, bevor er ihn über die folgenden Kapitel und Bücher zum Protagonisten macht. Die Charakterisierung ist kurz und beschreibt Hannibal vor allem als tüchtigen Anführer, dessen persönliche Qualitäten das Fundament für die späteren Erfolge bilden.
Der Weg über die Alpen
Der Alpenübergang Hannibals gehört zu den bekanntesten Momenten römischer Geschichte überhaupt. Allein schon dies macht es reizvoll, sich die berühmte Szene aus der Sicht einer römischen Quelle anzusehen. Wieder arbeitet Livius Hannibal als zentrale Figur heraus und zeigt ihn mit seinen Feldherrnqualitäten unter widrigen Umständen.
Hannibal vor den Toren!
Der Textausschnitt zeigt uns einen der schlimmsten Momente der römischen Geschichte aus der Sicht der Daheimgebliebenen – und damit auch der Frauen. Die Darstellung höchster Not und Ausweglosigkeit nach der beispiellosen Niederlage bei Cannae, aber auch der Entschlossenheit [18] wurden für spätere Generationen von Römern zur Warnung ebenso wie zum Vorbild, aus dem sie Stärke bezogen.
Eine Göttin zieht um
Auf dem Höhepunkt des Zweiten Punischen Krieges greifen die Römer zu Maßnahmen, die uns ungewöhnlich vorkommen dürften: Sie befragen die Götter und importieren den Kult der kleinasiatischen Magna Mater nach Rom, wo er heimisch wird und von den Römern mit einer Mischung aus Ehrfurcht, Faszination, aber auch Befremden betrachtet wird.
Sophoniba
Das Schicksal Sophonibas – Tochter des Hamilkar und Ehefrau des Syphax – bei der Niederlage Karthagos ist eine der kleinen Geschichten, wie Livius sie liebt, gestrickt um Protagonisten mit ihren menschlichen Stärken und Schwächen. Livius benutzt sie aber zugleich dafür, Laelius’ und Scipios römische Tugenden und ihren Bürgersinn den numidischen Monarchen gegenüberzustellen und sie dadurch deutlicher hervortreten zu lassen.
Hannibal verlässt Italien
Den erzwungenen Weggang aus Italien stellt Livius als die schlimmste Stunde für Hannibal dar. Was Cannae für die Römer war, das muss die Abberufung durch den karthagischen Senat für ihn gewesen sein.
[19] Die Schlacht bei Zama
Wie viele andere römische Historiker nutzt Livius den Moment vor der Entscheidungsschlacht zwischen Scipio und Hannibal, um dem Leser den Konflikt durch Rede und Gegenrede noch einmal kompakt vor Augen zu führen.
Gehören Frauen in die Öffentlichkeit?
Im Kampf um die Aufhebung der Lex Oppia, die in der dunkelsten Stunde des Punischen Krieges den Frauen das Tragen von farbiger Kleidung und Schmuck verboten hatten, prallen in den Reden des M. Porcius Cato und des L. Valerius zwei Frauenbilder harsch aufeinander. Nur oberflächlich geht es um Schmuck und bunte Kleider. Vielmehr geht es um die Frage, ob Frauen Teil der res publica sind. Haben sie das Recht, auf die ihnen eigene Weise am öffentlichen Leben teilzunehmen und zum öffentlichen Wohl beizutragen, oder haben die Männer das Recht, für ihre Frauen der exklusive Zugang zur Welt zu sein?
Der vorliegende Text wurde auf Grundlage der folgenden Ausgaben erstellt:
Bücher 1–5: Titi Livi Ab urbe condita. Rec. et adnot. crit. instr. R. M. Ogilvie. Tomus I: Libri I–V. Oxford: Clarendon, 1974.
Bücher 21, 22 und 34: Livy. Books XXI–XXIII. Transl. by B. O. Foster. Vol. 5. London: Heinmann; Cambridge (Mass.): Harvard University Press, 1929. Reprogr. Nachdr. London: ebd., 1948 [u. ö.]. – Livy. Books XXXI–XXXIV. Transl. by B. O. Foster. Vol. 9. London: Heinemann, 1967 [u. ö]. – Titi Livi Ab urbe condita libri. Ps. 2. Fasc. 1: Libri XXI–XXIII. Ed. M. Müller / W. Weißenborn. Leipzig: Teubner, 1925. – Titi Livi Ab urbe condita libri. Ps. 4: Libri XXXI–XXXVIII. Ed. M. Müller / W. Weißenborn. Leipzig: Teubner, 1895.
Bücher 29 und 30: Titi Livi Ab urbe condita. Rec. et adnot. crit. instr. Stephanus Keymer Johnson et Robertus Seymour Conway. Tomus IV: Libri XXVI–XXX. Oxford: Clarendon, 1935 [u. ö.].
Lesart und Interpunktion wurden im Sinne einer schülergerechten Textaufbereitung den Gepflogenheiten in Schulausgaben und lateinischen Lehrbüchern angepasst. Der Textausgabe liegt die Kenntnis von Reclams Standardwortschatz Latein (Universal-Bibliothek Nr. 19780) zugrunde; die darin aufgeführten Vokabeln sind im Kommentarteil nicht angegeben, es sei denn, sie erscheinen in einer Spezialbedeutung. Ein lektürerelevanter [21] Lernwortschatz mit mehrfach wiederkehrenden Vokabeln, die sich nicht im Standardwortschatz finden, ist der Ausgabe im Anhang beigefügt; auf die darin aufgenommenen Vokabeln weist im Kommentar ein →V hin. Auf Entsprechungen wird mit ~ hingewiesen.
Der Kommentar bemüht sich um Knappheit. Er will sich nicht über Sprachphänomene auslassen, sondern genau die Hilfen geben, die notwendig sind, um beim Übersetzen an erfahrungsgemäß schwierigen Stellen nicht ins Stocken zu geraten oder zu scheitern. Dabei können Wiederholungen nicht ganz vermieden werden, und der erfahrenere Leser wird einiges vielleicht unnötig finden. Andererseits helfen Wiederholungen, um sich Phänomene einzuprägen, bis man sie dann selbstständig erkennen kann. Außerdem sollen sie es dem Nutzer ermöglichen, auch erst bei einem der hinteren Texte in die Lektüre einzusteigen.
Längenzeichen der Vokale wurden im Kommentar nur dann angegeben, wenn dadurch das Erkennen der Form, Deklinations- oder Konjugationsklasse erleichtert oder überhaupt erst möglich wird. Bei Substantiven und Adjektiven der 1. und 2. Deklination (a- und o-Deklination) wurde auf die Hinzufügung von Genitiv und Genus verzichtet, soweit keine Unregelmäßigkeit vorliegt. Nebenformen werden durchgängig erklärt.
Verweise (→) im Kommentar beziehen sich immer auf einen der Anhänge. Bei Eigennamen im Text wird durch →ENV auf das Verzeichnis der Eigennamen verwiesen. Dieses ist bei den vollen Namen nach dem Familiennamen (nomen gentile) geordnet. Soweit sich im Text unvollständige Namensformen finden (z. B. Coriolanus statt Cn. Marcius Coriolanus), wird von der verwendeten auf die [22] vollständige Form verwiesen. Enthalten sind weiterhin die Namen von im Text erwähnten Bergen, Flüssen, Ländern oder Völkerschaften.
(Auswahl)
(1) Facturusne operae pretium sim, si a primordiourbis res populi Romaniperscripserim, nec satis scio nec, si sciam, dicere ausim, (2) quippe qui cum veterem tum volgatam esse rem videam, dum novi semper scriptoresaut in rebus certius aliquid allaturos se aut scribendi arte rudemvetustatem superaturos credunt. (3) Utcumque erit, iuvabit tamen rerum gestarum memoriae principis terrarum populi pro virili parte et ipsum consuluisse; et si in tanta scriptorum turba mea fama in obscuro sit, nobilitate ac magnitudine eorum me, qui nominiofficient meo, consoler. (4) Res est praeterea et immensi operis, ut quae supra septingentesimum annum repetatur et quae ab exiguis profecta initiis eo creverit, ut iam magnitudine laboret sua; et legentium plerisque haud dubito, quin primae origines proximaque originibus minus praebitura voluptatis sint, [26] festinantibus ad haec nova, quibus iam pridem praevalentis populi vires se ipsae conficiunt: (5) ego contra hoc quoque laboris praemium petam, ut me a conspectu malorum, quae nostra tot per annos vidit aetas, tantisper certe dum prisca tota illa mente repeto, avertam, omnis expers curae, quae scribentis animum, etsi non flectere a vero, sollicitum tamen efficere posset. (6) Quae ante conditam condendamve urbem poeticismagis decora fabulis quam incorruptis rerum gestarum monumentis traduntur, ea nec adfirmare nec refellerein animo est. (7) Datur haec venia antiquitati, ut miscendo humana divinis primordia urbium augustiora faciat; et si cui populo licere oportet consecrare origines suas et ad deos referreauctores, ea belli gloria est populo Romano, ut, cum suum conditorisque sui parentem Martem potissimum ferat,tam et hoc gentes humanae patiantur aequo animo quam imperium patiuntur. (8) Sed haec et his similia, utcumque animadversa aut [27] existimata erunt, haud in magno equidem ponam discrimine: (9) ad illa mihi pro se quisque acriter intendat animum, quae vita, qui mores fuerint, per quos viros quibusque artibus domi militiaeque et partum et auctum imperium sit; labente deinde paulatim disciplina velut desidentes primo mores sequatur animo, deinde ut magis magisque lapsi sint, tum ire coeperint praecipites, donec ad haec tempora, quibus nec vitia nostra nec remedia pati possumus, perventum est. (10) Hoc illud est praecipue in cognitione rerum salubre ac frugiferum, omnis te exempli documenta in inlustri posita monumento intueri; inde tibi tuaeque rei publicae, quod imitere,capias, inde foeduminceptu foedum exitu, quod vites. (11) Ceterum aut me amor negotii suscepti fallit aut nullaunquam res publica nec maior nec sanctior nec bonis exemplis ditior fuit, nec in quam civitatem tam serae avaritia luxuriaque immigraverint, nec ubi tantus ac tam diu paupertati ac parsimoniae honos fuerit. (12) Adeo quanto rerum minus, tanto minus cupiditatis [28] erat: nuper divitiae avaritiam et abundantes voluptates desiderium per luxum atque libidinem pereundi perdendique omniainvexere. Sed querellae, ne tum quidem gratae futurae, cum forsitan necessariae erunt, ab initio certe tantae ordiendae rei absint: (13) cum bonis potius ominibus votisque et precationibus deorum dearumque, si, ut poetis, nobis quoque mos esset, libentius inciperemus, ut orsis tantum operis successus prosperos darent.
operae pretium facere
etw. Lohnendes tun
operae pretium facere
etw. Lohnendes tun
operae pretium facere
etw. Lohnendes tun
operae pretium facere
etw. Lohnendes tun
operae pretium facere
etw. Lohnendes tun
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primordium
Ursprung
primordium
Ursprung
primordium
Ursprung
primordium
Ursprung
primordium
Ursprung
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Ursprung
urbs
Stadt (hier: Rom)
urbs
Stadt (hier: Rom)
urbs
Stadt (hier: Rom)
urbs
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urbs
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Romanus
?V
Romanus
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Romanus
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Romanus
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Romanus
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perscribere, -o, -psi, -ptum
sorgfältig aufschreiben
perscribere, -o, -psi, -ptum
sorgfältig aufschreiben
perscribere, -o, -psi, -ptum
sorgfältig aufschreiben
ausim
(altertümlicher Optativ) möchte ich wagen
ausim
(altertümlicher Optativ) möchte ich wagen
ausim
(altertümlicher Optativ) möchte ich wagen
ausim
(altertümlicher Optativ) möchte ich wagen
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(altertümlicher Optativ) möchte ich wagen
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quippe qui
zumal ich ja
quippe qui
zumal ich ja
quippe qui
zumal ich ja
quippe qui
zumal ich ja
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zumal ich ja
quippe qui
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cum … tum
hier: ebenso … wie
cum … tum
hier: ebenso … wie
cum … tum
hier: ebenso … wie
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volgatus
~
vulgatus
bekannt;
vulgare
?V
volgatus
~
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bekannt;
vulgare
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~
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~
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~
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dum
hier kausal: weil
dum
hier kausal: weil
dum
hier kausal: weil
dum
hier kausal: weil
dum
hier kausal: weil
dum
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scriptor
?V
scriptor
?V
scriptor
?V
scriptor
?V
scriptor
?V
scriptor
?V
afferre
hier: berichten
allaturos … superaturos se
(AcI) erg.:
esse
allaturos … superaturos se
(AcI) erg.:
esse
allaturos … superaturos se
(AcI) erg.:
esse
allaturos … superaturos se
(AcI) erg.:
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(AcI) erg.:
esse
allaturos … superaturos se
(AcI) erg.:
esse
rudis, -e
kunstlos
rudis, -e
kunstlos
rudis, -e
kunstlos
vetustas, -atis
(f.) Altertümlichkeit; hier: die der älteren Autoren
vetustas, -atis
(f.) Altertümlichkeit; hier: die der älteren Autoren
vetustas, -atis
(f.) Altertümlichkeit; hier: die der älteren Autoren
vetustas, -atis
(f.) Altertümlichkeit; hier: die der älteren Autoren
vetustas, -atis
(f.) Altertümlichkeit; hier: die der älteren Autoren
utcumque
wie auch immer
utcumque
wie auch immer
utcumque
wie auch immer
utcumque
wie auch immer
utcumque
wie auch immer
utcumque
wie auch immer
iuvat
es macht mir Freude
iuvat
es macht mir Freude
iuvat
es macht mir Freude
iuvat
es macht mir Freude
pro virili parte
so viel ein Mann leisten kann, nach Kräften
pro virili parte
so viel ein Mann leisten kann, nach Kräften
pro virili parte
so viel ein Mann leisten kann, nach Kräften
pro virili parte
so viel ein Mann leisten kann, nach Kräften
pro virili parte
so viel ein Mann leisten kann, nach Kräften
pro virili parte
so viel ein Mann leisten kann, nach Kräften
scriptor
?V
scriptor
?V
scriptor
?V
scriptor
?V
scriptor
?V
scriptor
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nomen
hier: Ruhm
nomen
hier: Ruhm
nomen
hier: Ruhm
nomen
hier: Ruhm
officere, -ficio
in den Weg treten; beeinträchtigen
officere, -ficio
in den Weg treten; beeinträchtigen
officere, -ficio
in den Weg treten; beeinträchtigen
immensus
ungeheuer, groß
immensus
ungeheuer, groß
immensus
ungeheuer, groß
immensus
ungeheuer, groß
immensus
ungeheuer, groß
immensus
ungeheuer, groß
ut quae
ut
(ist hier adverbial, der Konj. erklärt sich durch den kausalen Nebensinn des Relativsatzes) übersetze
ut quae
mit: wie sie ja …, weil sie ja …
ut quae
ut
(ist hier adverbial, der Konj. erklärt sich durch den kausalen Nebensinn des Relativsatzes) übersetze
ut quae
mit: wie sie ja …, weil sie ja …
ut quae
ut
(ist hier adverbial, der Konj. erklärt sich durch den kausalen Nebensinn des Relativsatzes) übersetze
ut quae
mit: wie sie ja …, weil sie ja …
ut quae
ut
(ist hier adverbial, der Konj. erklärt sich durch den kausalen Nebensinn des Relativsatzes) übersetze
ut quae
mit: wie sie ja …, weil sie ja …
ut quae
ut
(ist hier adverbial, der Konj. erklärt sich durch den kausalen Nebensinn des Relativsatzes) übersetze
ut quae
mit: wie sie ja …, weil sie ja …
ut quae
ut
(ist hier adverbial, der Konj. erklärt sich durch den kausalen Nebensinn des Relativsatzes) übersetze
ut quae
mit: wie sie ja …, weil sie ja …
supra septingentesimum annum repeti
mehr als 700 Jahre zurückliegen
supra septingentesimum annum repeti
mehr als 700 Jahre zurückliegen
supra septingentesimum annum repeti
mehr als 700 Jahre zurückliegen
supra septingentesimum annum repeti
mehr als 700 Jahre zurückliegen
supra septingentesimum annum repeti
mehr als 700 Jahre zurückliegen
supra septingentesimum annum repeti
mehr als 700 Jahre zurückliegen
eo … ut
so … dass
eo … ut
so … dass
eo … ut
so … dass
proxima
subst.: das Nächste
proxima
subst.: das Nächste
proxima
subst.: das Nächste
proxima
subst.: das Nächste
proxima
subst.: das Nächste
proxima
subst.: das Nächste
voluptatis
(Gen. partitivus; erläutert
minus
)
voluptatis
(Gen. partitivus; erläutert
minus
)
voluptatis
(Gen. partitivus; erläutert
minus
)
voluptatis
(Gen. partitivus; erläutert
minus
)
voluptatis
(Gen. partitivus; erläutert
minus
)
voluptatis
(Gen. partitivus; erläutert
minus
)
iam pridem
?V
iam pridem
?V
iam pridem
?V
iam pridem
?V
iam pridem
?V
iam pridem
?V
praevalere
sehr stark sein, die Vormacht innehaben
praevalere
sehr stark sein, die Vormacht innehaben
conficere
hier: aufreiben, erschöpfen
conficere
hier: aufreiben, erschöpfen
tantisper … dum
solange
tantisper … dum
solange
tantisper … dum
solange
tantisper … dum
solange
tantisper … dum
solange
tantisper … dum
solange
priscus
alt, altertümlich
priscus
alt, altertümlich
priscus
alt, altertümlich
priscus
alt, altertümlich
priscus
alt, altertümlich
expers
(+ Gen.) frei (von)
expers
(+ Gen.) frei (von)
expers
(+ Gen.) frei (von)
expers
(+ Gen.) frei (von)
expers
(+ Gen.) frei (von)
expers
(+ Gen.) frei (von)
etsi
auch wenn
etsi
auch wenn
etsi
auch wenn
etsi
auch wenn
etsi
auch wenn
etsi
auch wenn
a vero
subst.:
verum
Wahrheit
a vero
subst.:
verum
Wahrheit
sollicitus
beunruhigt (bezieht sich hier auf
animum
)
sollicitus
beunruhigt (bezieht sich hier auf
animum
)
sollicitus
beunruhigt (bezieht sich hier auf
animum
)
sollicitus
beunruhigt (bezieht sich hier auf
animum
)
sollicitus
beunruhigt (bezieht sich hier auf
animum
)
sollicitus
beunruhigt (bezieht sich hier auf
animum
)
efficere
hier: machen (zu etw.)
efficere
hier: machen (zu etw.)
efficere
hier: machen (zu etw.)
efficere
hier: machen (zu etw.)
efficere
hier: machen (zu etw.)
efficere
hier: machen (zu etw.)
poeticus
dichterisch, erdichtet
poeticus
dichterisch, erdichtet
poeticus
dichterisch, erdichtet
poeticus
dichterisch, erdichtet
poeticus
dichterisch, erdichtet
poeticus
dichterisch, erdichtet
magis … quam
mehr … als
magis … quam
mehr … als
incorruptus
unverfälscht
incorruptus
unverfälscht
incorruptus
unverfälscht
adfirmare
~ affirmare
adfirmare
~ affirmare
adfirmare
~ affirmare
adfirmare
~ affirmare
adfirmare
~ affirmare
adfirmare
~ affirmare
refellere
widerlegen, zurückweisen
refellere
widerlegen, zurückweisen
refellere
widerlegen, zurückweisen
refellere
widerlegen, zurückweisen
refellere
widerlegen, zurückweisen
refellere
widerlegen, zurückweisen
in animo esse
im Sinn haben, beabsichtigen
in animo esse
im Sinn haben, beabsichtigen
in animo esse
im Sinn haben, beabsichtigen
in animo esse
im Sinn haben, beabsichtigen
in animo esse
im Sinn haben, beabsichtigen
in animo esse
im Sinn haben, beabsichtigen
antiquitas, -atis
(f.) Alter
antiquitas, -atis
(f.) Alter
antiquitas, -atis
(f.) Alter
antiquitas, -atis
(f.) Alter
antiquitas, -atis
(f.) Alter
antiquitas, -atis
(f.) Alter
humana … divina
beide subst.: Menschliches und Göttliches
humana … divina
beide subst.: Menschliches und Göttliches
humana … divina
beide subst.: Menschliches und Göttliches
humana … divina
beide subst.: Menschliches und Göttliches
humana … divina
beide subst.: Menschliches und Göttliches
humana … divina
beide subst.: Menschliches und Göttliches
primordium
Ursprung, Entstehung
primordium
Ursprung, Entstehung
primordium
Ursprung, Entstehung
primordium
Ursprung, Entstehung
primordium
Ursprung, Entstehung
primordium
Ursprung, Entstehung
cui
~
alicui
cui
~
alicui
cui
~
alicui
cui
~
alicui
cui
~
alicui
cui
~
alicui
consecrare
hier: heiligen, vergöttlichen
ad deos referre
auf die Götter zurückführen
ad deos referre
auf die Götter zurückführen
ad deos referre
auf die Götter zurückführen
ad deos referre
auf die Götter zurückführen
ad deos referre
auf die Götter zurückführen
ad deos referre
auf die Götter zurückführen
auctores
(präd.)
auctores
(präd.)
auctores
(präd.)
auctores
(präd.)
auctores
(präd.)
auctores
(präd.)
Romanus
?V
Romanus
?V
Romanus
?V
Romanus
?V
Romanus
?V
suum
(zu beziehen auf)
parentem
(beides präd.) als seinen Vater
suum
(zu beziehen auf)
parentem
(beides präd.) als seinen Vater
suum
(zu beziehen auf)
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(beides präd.) als seinen Vater
suum
(zu beziehen auf)
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(beides präd.) als seinen Vater
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(zu beziehen auf)
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(beides präd.) als seinen Vater
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(zu beziehen auf)
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(zu beziehen auf)
parentem
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(zu beziehen auf)
parentem
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(zu beziehen auf)
parentem
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(zu beziehen auf)
parentem
(beides präd.) als seinen Vater
suum
(zu beziehen auf)
parentem
(beides präd.) als seinen Vater
suum
(zu beziehen auf)
parentem
(beides präd.) als seinen Vater
conditor
?V
conditor
?V
conditor
?V
conditor
?V
conditor
?V
conditor
?V
Mars
?ENV
Mars
?ENV
ferre
hier: bekannt machen, preisen
ferre
hier: bekannt machen, preisen
tam … quam
so … wie
tam … quam
so … wie
tam … quam
so … wie
tam … quam
so … wie
gentes humanae
Völker der Welt
gentes humanae
Völker der Welt
gentes humanae
Völker der Welt
gentes humanae
Völker der Welt
gentes humanae
Völker der Welt
gentes humanae
Völker der Welt
aequo animo
gleichmütig
aequo animo
gleichmütig
aequo animo
gleichmütig
aequo animo
gleichmütig
aequo animo
gleichmütig
aequo animo
gleichmütig
utcumque
wie auch immer
utcumque
wie auch immer
utcumque
wie auch immer
utcumque
wie auch immer
utcumque
wie auch immer
utcumque
wie auch immer
in magno discrimine ponere
(+ Akk.) großes Gewicht legen (auf)
in magno discrimine ponere
(+ Akk.) großes Gewicht legen (auf)
in magno discrimine ponere
(+ Akk.) großes Gewicht legen (auf)
in magno discrimine ponere
(+ Akk.) großes Gewicht legen (auf)
in magno discrimine ponere
(+ Akk.) großes Gewicht legen (auf)
in magno discrimine ponere
(+ Akk.) großes Gewicht legen (auf)
mihi
(Dat. ethicus)
mihi
(Dat. ethicus)
mihi
(Dat. ethicus)
mihi
(Dat. ethicus)
mihi
(Dat. ethicus)
mihi
(Dat. ethicus)
animum intendere
~
attendere
animum intendere
~
attendere
animum intendere
~
attendere
animum intendere
~
attendere
animum intendere
~
attendere
animum intendere
~
attendere
domi militiaeque
?V
domi militiaeque
?V
domi militiaeque
?V
domi militiaeque
?V
domi militiaeque
?V
domi militiaeque
?V
paulatim
(Adv.) in Kürze
paulatim
(Adv.) in Kürze
paulatim
(Adv.) in Kürze
paulatim
(Adv.) in Kürze
paulatim
(Adv.) in Kürze
paulatim
(Adv.) in Kürze
desidere, -sido, -sedi
sich senken
desidere, -sido, -sedi
sich senken
desidere, -sido, -sedi
sich senken
sequatur
(Subjekt ist immer noch
quisque
)
sequatur
(Subjekt ist immer noch
quisque
)
sequatur
(Subjekt ist immer noch
quisque
)
sequatur
(Subjekt ist immer noch
quisque
)
sequatur
(Subjekt ist immer noch
quisque
)
sequatur
(Subjekt ist immer noch
quisque
)
praecipites ire
kopfüber stürzen
praecipites ire
kopfüber stürzen
praecipites ire
kopfüber stürzen
praecipites ire
kopfüber stürzen
praecipites ire
kopfüber stürzen
praecipites ire
kopfüber stürzen
remedium
Gegenmittel
remedium
Gegenmittel
remedium
Gegenmittel
remedium
Gegenmittel
remedium
Gegenmittel
remedium
Gegenmittel
hoc
~
huc
dazu
hoc
~
huc
dazu
hoc
~
huc
dazu
hoc
~
huc
dazu
hoc
~
huc
dazu
hoc
~
huc
dazu
praecipue
besonders
praecipue
besonders
praecipue
besonders
praecipue
besonders
praecipue
besonders
praecipue
besonders
cognitio, -onis
(f.) Betrachtung
cognitio, -onis
(f.) Betrachtung
cognitio, -onis
(f.) Betrachtung
cognitio, -onis
(f.) Betrachtung
cognitio, -onis
(f.) Betrachtung
cognitio, -onis
(f.) Betrachtung
salubris, -e
heilsam
salubris, -e
heilsam
salubris, -e
heilsam
salubris, -e
heilsam
salubris, -e
heilsam
salubris, -e
heilsam
frugiferus
ertragreich
frugiferus
ertragreich
frugiferus
ertragreich
frugiferus
ertragreich
frugiferus
ertragreich
frugiferus
ertragreich
documentum
Zeugnis
documentum
Zeugnis
documentum
Zeugnis
documentum
Zeugnis
documentum
Zeugnis
documentum
Zeugnis
inlustris
~
illustris
inlustris
~
illustris
inlustris
~
illustris
inlustris
~
illustris
inlustris
~
illustris
inlustris
~
illustris
imitere
~
imiteris
imitere
~
imiteris
imitere
~
imiteris
imitere
~
imiteris
imitere
~
imiteris
capere
hier: begreifen
foedus
?V
foedus
?V
foedus
?V
foedus
?V
foedus
?V
foedus
?V
inceptum
Anfang
inceptum
Anfang
inceptum
Anfang
inceptum
Anfang
inceptum
Anfang
inceptum
Anfang
unquam
~
umquam
unquam
~
umquam
unquam
~
umquam
unquam
~
umquam
unquam
~
umquam
unquam
~
umquam
nulla unquam res publica nec … nec … nec … nec
kein Staat war jemals entweder … oder … oder auch … und auch nicht
nulla unquam res publica nec … nec … nec … nec
kein Staat war jemals entweder … oder … oder auch … und auch nicht
nulla unquam res publica nec … nec … nec … nec
kein Staat war jemals entweder … oder … oder auch … und auch nicht
nulla unquam res publica nec … nec … nec … nec
kein Staat war jemals entweder … oder … oder auch … und auch nicht
nulla unquam res publica nec … nec … nec … nec
kein Staat war jemals entweder … oder … oder auch … und auch nicht
nulla unquam res publica nec … nec … nec … nec
kein Staat war jemals entweder … oder … oder auch … und auch nicht
ditior
(Komparativ zu
dis, ditis
~
dives, -itis
)
ditior
(Komparativ zu
dis, ditis
~
dives, -itis
)
ditior
(Komparativ zu
dis, ditis
~
dives, -itis
)
ditior
(Komparativ zu
dis, ditis
~
dives, -itis
)
ditior
(Komparativ zu
dis, ditis
~
dives, -itis
)
ditior
(Komparativ zu
dis, ditis
~
dives, -itis
)
quam
~
aliquam
quam
~
aliquam
quam
~
aliquam
quam
~
aliquam
quam
~
aliquam
quam
~
aliquam
serus
~
sero
(Adv.)
serus
~
sero
(Adv.)
serus
~
sero
(Adv.)
immigrare
eindringen
ubi
hier: irgendwo
ubi
hier: irgendwo
ubi
hier: irgendwo
ubi
hier: irgendwo
ubi
hier: irgendwo
ubi
hier: irgendwo
parsimonia
Sparsamkeit
parsimonia
Sparsamkeit
parsimonia
Sparsamkeit
parsimonia
Sparsamkeit
parsimonia
Sparsamkeit
parsimonia
Sparsamkeit
adeo quantus … tantus
ja umso … desto
adeo quantus … tantus
ja umso … desto
adeo quantus … tantus
ja umso … desto
adeo quantus … tantus
ja umso … desto
adeo quantus … tantus
ja umso … desto
adeo quantus … tantus
ja umso … desto
luxus
Pracht
luxus
Pracht
luxus
Pracht
luxus
Pracht
luxus
Pracht
omnia
(subst. gebraucht; Objekt zu
pereundi perdendique
)
omnia
(subst. gebraucht; Objekt zu
pereundi perdendique
)
omnia
(subst. gebraucht; Objekt zu
pereundi perdendique
)
omnia
(subst. gebraucht; Objekt zu
pereundi perdendique
)
omnia
(subst. gebraucht; Objekt zu
pereundi perdendique
)
omnia
(subst. gebraucht; Objekt zu
pereundi perdendique
)
invexere
~
invexerunt
;
invehere, -o, -vexi, -vectum
hineinbringen
invexere
~
invexerunt
;
invehere, -o, -vexi, -vectum
hineinbringen
invexere
~
invexerunt
;
invehere, -o, -vexi, -vectum
hineinbringen
querella
?V
querella
?V
querella
?V
querella
?V
querella
?V
querella
?V
tum … cum
hier: dann … wenn
tum … cum
hier: dann … wenn
tum … cum
hier: dann … wenn
tum … cum
hier: dann … wenn
forsitan
~
fortasse
forsitan
~
fortasse
forsitan
~
fortasse
forsitan
~
fortasse
forsitan
~
fortasse
forsitan
~
fortasse
ordiri
beginnen
precatio, -onis
(f.) Gebet
precatio, -onis
(f.) Gebet
precatio, -onis
(f.) Gebet
orsa, -orum
(n.) Beginn
orsa, -orum
(n.) Beginn
orsa, -orum
(n.) Beginn
successus, -us
(m.) Fortgang
successus, -us
(m.) Fortgang
successus, -us
(m.) Fortgang
successus, -us
(m.) Fortgang
successus, -us
(m.) Fortgang
successus, -us
(m.) Fortgang
Livius schildert die Entstehung Roms aus einem Bruderzwist im Königshaus von Alba Longa.
3 (9) […] Proca deinde regnat. (10) Is Numitorem atque Amuliumprocreat;Numitori, qui stirpismaximus erat, regnum vetustumSilviae gentis legat. Plus tamen vis potuit quam voluntas patris aut verecundia aetatis: pulso fratre Amulius regnat. (11) Addit sceleri scelus: stirpem [29] fratris virileminteremit, fratris filiae Reae Silviae per speciem honoris, cum Vestalem eam legisset, perpetua virginitate spem partus adimit.
4 (1) Sed debebatur, ut opinor, fatis tantae origo urbis maximique secundum deorum opes imperii principium. (2) Vi compressa Vestalis cum geminumpartum edidisset, seu ita rata seu quia deus auctor culpae honestior erat, Martem incertae stirpispatremnuncupat. (3) Sed nec di nec homines aut ipsam aut stirpem a crudelitate regia vindicant: sacerdos vincta in custodiam datur, pueros in profluentem aquam mittiiubet.(4) Fortequadamdivinitus super ripas Tiberis effusus lenibus stagnis nec adiri usquamad iusti cursum poterat amnis et possequamvislanguidamergi aqua infantes spem ferentibus dabat. (5) Ita velut defuncti regis imperio in proxima alluvie, ubi nunc ficus[30] Ruminalis est – Romularemvocatamferunt –, pueros exponunt. (6) Vastae tum in his locis solitudines erant. Tenetfama, cum fluitantemalveum, quo expositi erant pueri, tenuis in sicco aqua destituisset,lupamsitientem ex montibus, qui circa sunt, ad puerilem vagitum cursum flexisse; eamsubmissas infantibus adeo mitem praebuisse mammas, ut lingua lambentem pueros magister regii pecoris invenerit – (7) Faustulo fuisse nomen ferunt –, ab eo ad stabulaLarentiae uxori educandos datos. Sunt, qui Larentiam volgato corpore lupam inter pastores vocatam putent; inde locum fabulae ac miraculodatum. (8) Ita genitiitaque educati, cum primum adolevit aetas, – nec in stabulis nec ad pecora segnes – venandoperagraresaltus. (9) Hinc [31]robore corporibus animisque sumpto iam non feras tantum subsistere, sed inlatrones praeda onustos impetus facere pastoribusque rapta dividere et cum his crescente in dies grege iuvenum seria ac iocos celebrare.
5 (1) Iam tum in Palatio [monte] Lupercal hoc fuisse ludicrumferunt, et a Pallanteo, urbe Arcadica,Pallantium, dein Palatiummontem appellatum; (2) ibiEuandrum, qui ex eo genere Arcadum multis ante tempestatibus tenuerit loca, sollemne allatum ex Arcadia instituisse, ut nudi iuvenes LycaeumPanavenerantes per lusum atque lasciviam currerent, quem Romani deinde vocaruntInuum. (3) Huic deditis ludicro, cum sollemne notum esset, insidiatos ob iram praedae amissae latrones, cum Romulus vi se defendisset, Remum cepisse, captum regi Amulio tradidisse ultroaccusantes. (4) Crimini maxime dabant in Numitoris[32] agros ab iis impetum fieri; inde eos collecta iuvenum manu hostilem in modum praedas agere. Sic Numitoriad supplicium Remus deditur. (5) Iam inde ab initio Faustulo spes fuerat regiamstirpem apud se educari; nam et expositos iussu regis infantes sciebat et tempus, quo ipse eos sustulisset, ad id ipsum congruere; sed rem immaturam nisi aut per occasionem aut per necessitatem aperiri noluerat. (6) Necessitas prior venit: ita metu subactusRomulo rem aperit. Forte et Numitori, cum in custodia Remum haberet audissetquegeminos esse fratres, comparando et aetatem eorum et ipsam minimeservilemindolem, tetigerat animum memoria nepotum;sciscitandoqueeodem pervenit, ut haudproculesset,quinRemumagnosceret. Ita undique regi dolusnectitur. (7) Romulus non cum globo iuvenum – nec enim erat ad vim apertam par – sed aliis alio itinere iussis certo tempore ad regiam venire pastoribus ad regem impetum facit; et a domo Numitoris alia comparata manu adiuvat Remus. Ita regem obtruncat.
[33]6 (1) Numitor inter primum tumultum, hostes invasisse urbem atque adortosregiamdictitans, cum pubemAlbanam in arcem praesidio armisque obtinendamavocasset, postquam iuvenesperpetrata caede pergere ad se gratulantes vidit, extemploadvocato concilio scelera in se fratris, originem nepotum, ut geniti, ut educati, ut cogniti essent, caedem deinceps tyranni seque eius auctorem ostendit. (2) Iuvenes per mediam contionem agmine ingressi cum avum regemsalutassent, secuta ex omni multitudine consentiens vox ratumnomen imperiumque regi efficit.
(3) Ita NumitoriAlbana re permissa RomulumRemumque cupido cepit in iis locis, ubi expositi ubique educati erant, urbis condendae. Et supererat multitudo Albanorum Latinorumque; ad id pastores quoque accesserant, qui omnes facile spem facerent parvam Albam, parvum Lavinium prae ea urbe, quae conderetur, fore. (4) Intervenit deinde his cogitationibusavitum malum, regni cupido, atque inde [34]foedumcertamencoortuma satis miti principio. Quoniam geminiessent, nec aetatis verecundia discrimen facere posset, ut di, quorum tutelae ea loca essent, auguriislegerent, qui nomen novae urbi daret, qui conditam imperio regeret, PalatiumRomulus,RemusAventinum ad inaugurandumtempla capiunt.
7 (1) Priori Remo augurium venisse fertur, sex voltures; iamque nuntiato augurio, cum duplex numerus Romulo se ostendisset, utrumque regem sua multitudoconsalutaverat:tempore illi praecepto, at hi numero avium regnum trahebant. (2) Inde cum altercationecongressicertamine irarum ad caedem vertuntur; ibi in turba ictusRemus cecidit. Volgatior fama est ludibrio fratris Remum novos [35]transiluisse muros; inde ab irato Romulo, cum verbis quoque increpitans adiecisset: »Sic deinde, quicumque alius transiliet moenia mea«, interfectum. (3) Ita solus potitus imperio Romulus; condita urbs conditoris nomine appellata.
Proca
→ENV
Proca
→ENV
regnat
(Proca war König in
Alba Longa
→ENV.)
regnat
(Proca war König in
Alba Longa
→ENV.)
regnat
(Proca war König in
Alba Longa
→ENV.)
regnat
(Proca war König in
Alba Longa
→ENV.)
regnat
(Proca war König in
Alba Longa
→ENV.)
regnat
(Proca war König in
Alba Longa
→ENV.)
Numitor
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
procreare
zeugen
procreare
zeugen
procreare
zeugen
procreare
zeugen
procreare
zeugen
procreare
zeugen
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
stirps
→V
stirps
→V
stirps
→V
stirps
→V
stirps
→V
stirps
→V
maximus
hier: ältester
maximus
hier: ältester
maximus
hier: ältester
maximus
hier: ältester
maximus
hier: ältester
maximus
hier: ältester
vetustus
altehrwürdig
vetustus
altehrwürdig
vetustus
altehrwürdig
vetustus
altehrwürdig
vetustus
altehrwürdig
vetustus
altehrwürdig
Silvius
Beiname der Könige von Alba Longa; daher
gens Silvia
~ silvisches Geschlecht ~ Königsgeschlecht von Alba Longa (→ENV)
Silvius
Beiname der Könige von Alba Longa; daher
gens Silvia
~ silvisches Geschlecht ~ Königsgeschlecht von Alba Longa (→ENV)
Silvius
Beiname der Könige von Alba Longa; daher
gens Silvia
~ silvisches Geschlecht ~ Königsgeschlecht von Alba Longa (→ENV)
Silvius
Beiname der Könige von Alba Longa; daher
gens Silvia
~ silvisches Geschlecht ~ Königsgeschlecht von Alba Longa (→ENV)
Silvius
Beiname der Könige von Alba Longa; daher
gens Silvia
~ silvisches Geschlecht ~ Königsgeschlecht von Alba Longa (→ENV)
legare
vermachen
legare
vermachen
legare
vermachen
legare
vermachen
verecundia
→V
verecundia
→V
verecundia
→V
verecundia
→V
verecundia
→V
verecundia
→V
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
virilis, -e
männlich
interimere, -imo, -emi, -emptum
beseitigen
interimere, -imo, -emi, -emptum
beseitigen
interimere, -imo, -emi, -emptum
beseitigen
Rea Silvia
→ENV
Rea Silvia
→ENV
Rea Silvia
→ENV
Rea Silvia
→ENV
Rea Silvia
→ENV
Vestalis, -is
(f.) Vestalin, Priesterin der Göttin Vesta (→ENV)
Vestalis, -is
(f.) Vestalin, Priesterin der Göttin Vesta (→ENV)
Vestalis, -is
(f.) Vestalin, Priesterin der Göttin Vesta (→ENV)
Vestalis, -is
(f.) Vestalin, Priesterin der Göttin Vesta (→ENV)
Vestalis, -is
(f.) Vestalin, Priesterin der Göttin Vesta (→ENV)
Vestalis, -is
(f.) Vestalin, Priesterin der Göttin Vesta (→ENV)
legere
~
deligere
virginitas
Jungfräulichkeit
virginitas
Jungfräulichkeit
virginitas
Jungfräulichkeit
virginitas
Jungfräulichkeit
virginitas
Jungfräulichkeit
virginitas
Jungfräulichkeit
partus
→V
partus
→V
partus
→V
partus
→V
partus
→V
partus
→V
vi compressa
nach einer Vergewaltigung
vi compressa
nach einer Vergewaltigung
geminus
Zwillings-
geminus
Zwillings-
geminus
Zwillings-
geminus
Zwillings-
geminus
Zwillings-
geminus
Zwillings-
partus
→V
partus
→V
partus
→V
partus
→V
partus
→V
partus
→V
seu ita rata
~
seu quia hoc putavit
seu ita rata
~
seu quia hoc putavit
seu ita rata
~
seu quia hoc putavit
seu ita rata
~
seu quia hoc putavit
seu ita rata
~
seu quia hoc putavit
seu ita rata
~
seu quia hoc putavit
Mars
→ENV
stirps
→V
stirps
→V
stirps
→V
stirps
→V
stirps
→V
stirps
→V
patrem
präd.: »als Vater«
patrem
präd.: »als Vater«
patrem
präd.: »als Vater«
patrem
präd.: »als Vater«
patrem
präd.: »als Vater«
patrem
präd.: »als Vater«
nuncupare
benennen
nuncupare
benennen
nuncupare
benennen
nuncupare
benennen
nuncupare
benennen
nuncupare
benennen
dī
~
dei
dī
~
dei
dī
~
dei
vindicare
a
hier: schützen vor
vindicare
a
hier: schützen vor
vindicare
a
hier: schützen vor
vindicare
a
hier: schützen vor
vindicare
a
hier: schützen vor
vindicare
a
hier: schützen vor
vindicare
a
hier: schützen vor
vindicare
a
hier: schützen vor
vindicare
a
hier: schützen vor
vindicare
a
hier: schützen vor
vindicare
a
hier: schützen vor
vincire, vincio, vinxi, vinctum
fesseln
vincire, vincio, vinxi, vinctum
fesseln
vincire, vincio, vinxi, vinctum
fesseln
profluere, -o
hervorfließen
profluere, -o
hervorfließen
profluere, -o
hervorfließen
profluere, -o
hervorfließen
mittere
hier: werfen
mittere
hier: werfen
mittere
hier: werfen
iubet
Subj. ist König Amulius (→ENV)
iubet
Subj. ist König Amulius (→ENV)
iubet
Subj. ist König Amulius (→ENV)
iubet
Subj. ist König Amulius (→ENV)
iubet
Subj. ist König Amulius (→ENV)
iubet
Subj. ist König Amulius (→ENV)
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
forte
quadam
divinitus
durch irgendeine göttliche Fügung
Tiber
→ENV
Tiber
→ENV
Tiber
→ENV
Tiber
→ENV
Tiber
→ENV
lene
stagnum
langsam fließendes Wasser
lene
stagnum
langsam fließendes Wasser
lene
stagnum
langsam fließendes Wasser
lene
stagnum
langsam fließendes Wasser
lene
stagnum
langsam fließendes Wasser
usquam
irgendwo
usquam
irgendwo
usquam
irgendwo
usquam
irgendwo
usquam
irgendwo
usquam
irgendwo
ad iusti cursum … amnis
zum eigentlichen Flusslauf
ad iusti cursum … amnis
zum eigentlichen Flusslauf
ad iusti cursum … amnis
zum eigentlichen Flusslauf
ad iusti cursum … amnis
zum eigentlichen Flusslauf
ad iusti cursum … amnis
zum eigentlichen Flusslauf
ad iusti cursum … amnis
zum eigentlichen Flusslauf
posse
… infantem
(AcI; abhängig von
spem … dabat
)
posse
… infantem
(AcI; abhängig von
spem … dabat
)
posse
… infantem
(AcI; abhängig von
spem … dabat
)
posse
… infantem
(AcI; abhängig von
spem … dabat
)
posse
… infantem
(AcI; abhängig von
spem … dabat
)
posse
… infantem
(AcI; abhängig von
spem … dabat
)
posse
… infantem
(AcI; abhängig von
spem … dabat
)
posse
… infantem
(AcI; abhängig von
spem … dabat
)
quamvis
wenn auch
quamvis
wenn auch
quamvis
wenn auch
quamvis
wenn auch
quamvis
wenn auch
quamvis
wenn auch
languidus
träge dahinfließend
languidus
träge dahinfließend
languidus
träge dahinfließend
languidus
träge dahinfließend
languidus
träge dahinfließend
languidus
träge dahinfließend
mergi
(Inf. Passiv) ertränkt werden
mergi
(Inf. Passiv) ertränkt werden
mergi
(Inf. Passiv) ertränkt werden
mergi
(Inf. Passiv) ertränkt werden
mergi
(Inf. Passiv) ertränkt werden
mergi
(Inf. Passiv) ertränkt werden
ferentibus
(subst.; mitzudenken ist als Objekt noch einmal
infantes
)
ferentibus
(subst.; mitzudenken ist als Objekt noch einmal
infantes
)
ferentibus
(subst.; mitzudenken ist als Objekt noch einmal
infantes
)
ferentibus
(subst.; mitzudenken ist als Objekt noch einmal
infantes
)
ferentibus
(subst.; mitzudenken ist als Objekt noch einmal
infantes
)
ferentibus
(subst.; mitzudenken ist als Objekt noch einmal
infantes
)
defungi, -fungor, -functus sum
(+ Abl.) (etw.) erledigen
alluvies, -ei
(f.) Überschwemmung
alluvies, -ei
(f.) Überschwemmung
alluvies, -ei
(f.) Überschwemmung
alluvies, -ei
(f.) Überschwemmung
alluvies, -ei
(f.) Überschwemmung
alluvies, -ei
(f.) Überschwemmung
ficus Ruminalis
→ENV
ficus Ruminalis
→ENV
ficus Ruminalis
→ENV
ficus Ruminalis
→ENV
ficus Ruminalis
→ENV
ficus Ruminalis
→ENV
Romularis
(Adj. zum Namen
Romulus
→ENV; Livius will also andeuten, dass der Feigenbaum ursprünglich
ficus Romularis
, also »Feigenbaum des Romulus« geheißen habe)
Romularis
(Adj. zum Namen
Romulus
→ENV; Livius will also andeuten, dass der Feigenbaum ursprünglich
ficus Romularis
, also »Feigenbaum des Romulus« geheißen habe)
Romularis
(Adj. zum Namen
Romulus
→ENV; Livius will also andeuten, dass der Feigenbaum ursprünglich
ficus Romularis
, also »Feigenbaum des Romulus« geheißen habe)
Romularis
(Adj. zum Namen
Romulus
→ENV; Livius will also andeuten, dass der Feigenbaum ursprünglich
ficus Romularis
, also »Feigenbaum des Romulus« geheißen habe)
Romularis
(Adj. zum Namen
Romulus
→ENV; Livius will also andeuten, dass der Feigenbaum ursprünglich
ficus Romularis
, also »Feigenbaum des Romulus« geheißen habe)
Romularis
(Adj. zum Namen
Romulus
→ENV; Livius will also andeuten, dass der Feigenbaum ursprünglich
ficus Romularis
, also »Feigenbaum des Romulus« geheißen habe)
vocatam
erg.:
esse
vocatam
erg.:
esse
vocatam
erg.:
esse
vocatam
erg.:
esse
vocatam
erg.:
esse
vocatam
erg.:
esse
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
vastus
ausgedehnt
vastus
ausgedehnt
vastus
ausgedehnt
vastus
ausgedehnt
solitudo
hier: unbewohntes Gebiet
solitudo
hier: unbewohntes Gebiet
solitudo
hier: unbewohntes Gebiet
solitudo
hier: unbewohntes Gebiet
tenet
fama
es hält sich die Sage
tenet
fama
es hält sich die Sage
tenet
fama
es hält sich die Sage
tenet
fama
es hält sich die Sage
tenet
fama
es hält sich die Sage
tenet
fama
es hält sich die Sage
tenet
fama
es hält sich die Sage
tenet
fama
es hält sich die Sage
tenet
fama
es hält sich die Sage
tenet
fama
es hält sich die Sage
tenet
fama
es hält sich die Sage
tenet
fama
es hält sich die Sage
fluitare
im Wasser treiben
fluitare
im Wasser treiben
fluitare
im Wasser treiben
alveus
Behälter (in dem die Kinder ausgesetzt worden waren)
alveus
Behälter (in dem die Kinder ausgesetzt worden waren)
alveus
Behälter (in dem die Kinder ausgesetzt worden waren)
alveus
Behälter (in dem die Kinder ausgesetzt worden waren)
alveus
Behälter (in dem die Kinder ausgesetzt worden waren)
tenuis
hier: seicht
tenuis
hier: seicht
tenuis
hier: seicht
tenuis
hier: seicht
tenuis
hier: seicht
tenuis
hier: seicht
in sicco
auf dem Trockenen
in sicco
auf dem Trockenen
in sicco
auf dem Trockenen
in sicco
auf dem Trockenen
in sicco
auf dem Trockenen
in sicco
auf dem Trockenen
destituere, -stituo
verlassen
destituere, -stituo
verlassen
destituere, -stituo
verlassen
lupa
Wölfin; auch übertragen für: Prostituierte
lupa
Wölfin; auch übertragen für: Prostituierte
lupa
Wölfin; auch übertragen für: Prostituierte
lupa
Wölfin; auch übertragen für: Prostituierte
lupa
Wölfin; auch übertragen für: Prostituierte
sitiens, -ntis
durstig
sitiens, -ntis
durstig
sitiens, -ntis
durstig
sitiens, -ntis
durstig
vagitus, -ūs
(m.) Wimmern, Schreien
vagitus, -ūs
(m.) Wimmern, Schreien
vagitus, -ūs
(m.) Wimmern, Schreien
vagitus, -ūs
(m.) Wimmern, Schreien
vagitus, -ūs
(m.) Wimmern, Schreien
vagitus, -ūs
(m.) Wimmern, Schreien
eam … datum
(ind. Rede)
eam … datum
(ind. Rede)
eam … datum
(ind. Rede)
eam … datum
(ind. Rede)
submissus
hier: herunterhängend
submissus
hier: herunterhängend
submissus
hier: herunterhängend
submissus
hier: herunterhängend
submissus
hier: herunterhängend
submissus
hier: herunterhängend
mitis
→V
mitis
→V
mitis
→V
mamma
Zitze
mamma
Zitze
mamma
Zitze
mamma
Zitze
mamma
Zitze
lambere
belecken
lambere
belecken
magister pecoris
oberster Hirte
magister pecoris
oberster Hirte
magister pecoris
oberster Hirte
magister pecoris
oberster Hirte
magister pecoris
oberster Hirte
magister pecoris
oberster Hirte
Faustulus
→ENV
Faustulus
→ENV
Faustulus
→ENV
Faustulus
→ENV
Faustulus
→ENV
Faustulus
→ENV
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
Larentia
→ENV
Larentia
→ENV
Larentia
→ENV
Larentia
→ENV
Larentia
→ENV
Larentia
→ENV
datos
erg.:
esse
datos
erg.:
esse
datos
erg.:
esse
datos
erg.:
esse
datos
erg.:
esse
datos
erg.:
esse
sunt, qui putent
es gibt welche, die glauben (Konj. wegen des konsekutiven Nebensinns des Relativsatzes)
sunt, qui putent
es gibt welche, die glauben (Konj. wegen des konsekutiven Nebensinns des Relativsatzes)
sunt, qui putent
es gibt welche, die glauben (Konj. wegen des konsekutiven Nebensinns des Relativsatzes)
sunt, qui putent
es gibt welche, die glauben (Konj. wegen des konsekutiven Nebensinns des Relativsatzes)
sunt, qui putent
es gibt welche, die glauben (Konj. wegen des konsekutiven Nebensinns des Relativsatzes)
sunt, qui putent
es gibt welche, die glauben (Konj. wegen des konsekutiven Nebensinns des Relativsatzes)
volgare
~
vulgare
→V
volgare
~
vulgare
→V
volgare
~
vulgare
→V
volgare
~
vulgare
→V
volgare
~
vulgare
→V
lupa
Wölfin; auch übertragen für: Prostituierte
lupa
Wölfin; auch übertragen für: Prostituierte
lupa
Wölfin; auch übertragen für: Prostituierte
lupa
Wölfin; auch übertragen für: Prostituierte
lupa
Wölfin; auch übertragen für: Prostituierte
putent
(Konj. im Nebensatz wegen des konsekutiven Nebensinns)
putent
(Konj. im Nebensatz wegen des konsekutiven Nebensinns)
putent
(Konj. im Nebensatz wegen des konsekutiven Nebensinns)
putent
(Konj. im Nebensatz wegen des konsekutiven Nebensinns)
putent
(Konj. im Nebensatz wegen des konsekutiven Nebensinns)
putent
(Konj. im Nebensatz wegen des konsekutiven Nebensinns)
miraculum
→V
miraculum
→V
miraculum
→V
miraculum
→V
miraculum
→V
miraculum
→V
datum
erg.:
esse
datum
erg.:
esse
datum
erg.:
esse
datum
erg.:
esse
datum
erg.:
esse
datum
erg.:
esse
gignere
→V
itaque
~
et ita
itaque
~
et ita
itaque
~
et ita
itaque
~
et ita
itaque
~
et ita
itaque
~
et ita
adolescere, -olesco, adolevi, adultus
zunehmen, reifen
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
stabulum
Stall, Wirtshaus, Bordell
segnis, -e
müßig
segnis, -e
müßig
segnis, -e
müßig
segnis, -e
müßig
segnis, -e
müßig
segnis, -e
müßig
venari
jagen
venari
jagen
peragrare
durchstreifen (hist. Inf.)
peragrare
durchstreifen (hist. Inf.)
peragrare
durchstreifen (hist. Inf.)
peragrare
durchstreifen (hist. Inf.)
peragrare
durchstreifen (hist. Inf.)
peragrare
durchstreifen (hist. Inf.)
saltus, -ūs
(m.) Wald
saltus, -ūs
(m.) Wald
saltus, -ūs
(m.) Wald
saltus, -ūs
(m.) Wald
saltus, -ūs
(m.) Wald
saltus, -ūs
(m.) Wald
robur
→V
robur
→V
robur
→V
robur
→V
iam non
nicht mehr
iam non
nicht mehr
iam non
nicht mehr
iam non
nicht mehr
iam non
nicht mehr
iam non
nicht mehr
fera
wildes Tier
fera
wildes Tier
fera
wildes Tier
fera
wildes Tier
fera
wildes Tier
subsistere … facere … dividere … celebrare
(hist. Inf.)
subsistere … facere … dividere … celebrare
(hist. Inf.)
subsistere … facere … dividere … celebrare
(hist. Inf.)
subsistere … facere … dividere … celebrare
(hist. Inf.)
subsistere … facere … dividere … celebrare
(hist. Inf.)
subsistere … facere … dividere … celebrare
(hist. Inf.)
latro, -onis
(m.) Räuber
latro, -onis
(m.) Räuber
onustus
beladen
onustus
beladen
onustus
beladen
onustus
beladen
onustus
beladen
onustus
beladen
in
dies
→V
in
dies
→V
in
dies
→V
in
dies
→V
in
dies
→V
in
dies
→V
in
dies
→V
in
dies
→V
in
dies
→V
in
dies
→V
in
dies
→V
in
dies
→V
serium
Ernstes
serium
Ernstes
serium
Ernstes
serium
Ernstes
iocus
Heiteres
iocus
Heiteres
iocus
Heiteres
iocus
Heiteres
iocus
Heiteres
Palatium (mons)
→ENV
Palatium (mons)
→ENV
Palatium (mons)
→ENV
Palatium (mons)
→ENV
Palatium (mons)
→ENV
Palatium (mons)
→ENV
Lupercal
→ENV
Lupercal
→ENV
Lupercal
→ENV
Lupercal
→ENV
Lupercal
→ENV
Lupercal
→ENV
ludicrum
→V
ludicrum
→V
ludicrum
→V
ludicrum
→V
ludicrum
→V
ludicrum
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
ferunt
→V
Pallanteon
→ENV
Pallanteon
→ENV
Pallanteon
→ENV
Pallanteon
→ENV
Pallanteon
→ENV
Pallanteon
→ENV
Arcadicus
arkadisch, in oder aus Arkadien (
Arcadia
→ENV)
Arcadicus
arkadisch, in oder aus Arkadien (
Arcadia
→ENV)
Arcadicus
arkadisch, in oder aus Arkadien (
Arcadia
→ENV)
Arcadicus
arkadisch, in oder aus Arkadien (
Arcadia
→ENV)
Arcadicus
arkadisch, in oder aus Arkadien (
Arcadia
→ENV)
Arcadicus
arkadisch, in oder aus Arkadien (
Arcadia
→ENV)
Pallantium
→ENV
Pallantium
→ENV
Pallantium
→ENV
Pallantium
→ENV
Pallantium
→ENV
Pallantium
→ENV
Palatium
mons
→ENV
Palatium
mons
→ENV
Palatium
mons
→ENV
Palatium
mons
→ENV
Palatium
mons
→ENV
Palatium
mons
→ENV
Palatium
mons
→ENV
ibi … accusantes
(ind. Rede)
ibi … accusantes
(ind. Rede)
ibi … accusantes
(ind. Rede)
ibi … accusantes
(ind. Rede)
Euandrus
→ENV
Euandrus
→ENV
Euandrus
→ENV
Euandrus
→ENV
Euandrus
→ENV
Euandrus
→ENV
Arcas, -adis
Arkader, Einwohner Arkadiens (
Arcadia
→ENV)
Arcas, -adis
Arkader, Einwohner Arkadiens (
Arcadia
→ENV)
tempestas
~
tempus
tempestas
~
tempus
tempestas
~
tempus
tempestas
~
tempus
tempestas
~
tempus
sollemne
→V
sollemne
→V
sollemne
→V
sollemne
→V
sollemne
→V
sollemne
→V
Arcadia
→ENV
Arcadia
→ENV
Arcadia
→ENV
Arcadia
→ENV
Arcadia
→ENV
Arcadia
→ENV
Lycaeum
lykäisch, zum Lycaeum (→ENV) gehörig
Lycaeum
lykäisch, zum Lycaeum (→ENV) gehörig
Lycaeum
lykäisch, zum Lycaeum (→ENV) gehörig
Lycaeum
lykäisch, zum Lycaeum (→ENV) gehörig
Lycaeum
lykäisch, zum Lycaeum (→ENV) gehörig
Lycaeum
lykäisch, zum Lycaeum (→ENV) gehörig
Pana
(Akk. Sg. zu
Pan
→ENV, dessen griechischer Name hier auch griechisch dekliniert wird)
Pana
(Akk. Sg. zu
Pan
→ENV, dessen griechischer Name hier auch griechisch dekliniert wird)
Pana
(Akk. Sg. zu
Pan
→ENV, dessen griechischer Name hier auch griechisch dekliniert wird)
Pana
(Akk. Sg. zu
Pan
→ENV, dessen griechischer Name hier auch griechisch dekliniert wird)
Pana
(Akk. Sg. zu
Pan
→ENV, dessen griechischer Name hier auch griechisch dekliniert wird)
Pana
(Akk. Sg. zu
Pan
→ENV, dessen griechischer Name hier auch griechisch dekliniert wird)
venerare
verehren
venerare
verehren
venerare
verehren
lusus, -ūs
(m. )Spiel
lusus, -ūs
(m. )Spiel
lusus, -ūs
(m. )Spiel
lusus, -ūs
(m. )Spiel
lusus, -ūs
(m. )Spiel
lascivia
Ausgelassenheit
lascivia
Ausgelassenheit
lascivia
Ausgelassenheit
lascivia
Ausgelassenheit
lascivia
Ausgelassenheit
lascivia
Ausgelassenheit
Romanus
→V
Romanus
→V
Romanus
→V
Romanus
→V
Romanus
→V
vocarunt
~
vocavērunt
vocarunt
~
vocavērunt
vocarunt
~
vocavērunt
vocarunt
~
vocavērunt
vocarunt
~
vocavērunt
vocarunt
~
vocavērunt
Inuus
→ENV
Inuus
→ENV
Inuus
→ENV
Inuus
→ENV
ludicrum
→V
ludicrum
→V
ludicrum
→V
ludicrum
→V
ludicrum
→V
ludicrum
→V
sollemne
→V
sollemne
→V
sollemne
→V
sollemne
→V
sollemne
→V
sollemne
→V
insidiatos
erg.:
esse
;
insidiari
(+ Dat.) (jemandem) auflauern
insidiatos
erg.:
esse
;
insidiari
(+ Dat.) (jemandem) auflauern
insidiatos
erg.:
esse
;
insidiari
(+ Dat.) (jemandem) auflauern
insidiatos
erg.:
esse
;
insidiari
(+ Dat.) (jemandem) auflauern
insidiatos
erg.:
esse
;
insidiari
(+ Dat.) (jemandem) auflauern
latro, -onis
(m.) Räuber
latro, -onis
(m.) Räuber
latro, -onis
(m.) Räuber
Romulus
→ENV
Romulus
→ENV
Romulus
→ENV
Romulus
→ENV
Romulus
→ENV
Romulus
→ENV
Remus
→ENV
Remus
→ENV
Remus
→ENV
Remus
→ENV
Remus
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
Amulius
→ENV
ultro
hier: darüber hinaus
ultro
hier: darüber hinaus
ultro
hier: darüber hinaus
ultro
hier: darüber hinaus
ultro
hier: darüber hinaus
ultro
hier: darüber hinaus
accusantes
bezogen auf
latrones
accusantes
bezogen auf
latrones
accusantes
bezogen auf
latrones
accusantes
bezogen auf
latrones
accusantes
bezogen auf
latrones
accusantes
bezogen auf
latrones
crimini dare
(Dat. fin.) zum Vorwurf machen, vorwerfen
crimini dare
(Dat. fin.) zum Vorwurf machen, vorwerfen
crimini dare
(Dat. fin.) zum Vorwurf machen, vorwerfen
crimini dare
(Dat. fin.) zum Vorwurf machen, vorwerfen
crimini dare
(Dat. fin.) zum Vorwurf machen, vorwerfen
crimini dare
(Dat. fin.) zum Vorwurf machen, vorwerfen
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
hostilis
→V
hostilis
→V
hostilis
→V
hostilis
→V
hostilis
→V
hostilis
→V
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Numitor
→ENV
Remus
→ENV
Remus
→ENV
Remus
→ENV
Remus
→ENV
Remus
→ENV
Faustulus
→ENV
Faustulus
→ENV
Faustulus
→ENV
Faustulus
→ENV
Faustulus
→ENV
Faustulus
→ENV
stirps
→V
stirps
→V
stirps
→V
stirps
→V
stirps
→V
congruere, -o
übereinstimmen
congruere, -o
übereinstimmen
congruere, -o
übereinstimmen
congruere, -o
übereinstimmen
congruere, -o
übereinstimmen
congruere, -o
übereinstimmen
immaturus
zu früh
immaturus
zu früh
immaturus
zu früh
immaturus
zu früh
immaturus
zu früh
immaturus
zu früh
subigere, -igo, -egi, -actum
nötigen, zwingen
Romulus
→ENV
Romulus
→ENV
Romulus
→ENV
Romulus
→ENV
Romulus
→ENV
forte
~
fortasse
forte
~
fortasse
forte
~
fortasse
forte
~
fortasse
forte
~
fortasse
forte
~
fortasse
Numitori
(Dat. ethicus) →ENV
Numitori
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audīsset
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