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Jenseits - aber nicht ungeachtet - aller Auseinandersetzungen über den Ursprung dieser Abhandlung, schreiben wir sie Ibn al Arabi zu, in respektvoller Wertschätzung für die mündlichen Überlieferungen, die diesen Text auf ihn als geistigen Urheber zurückführen. Diese Abhandlung wird von vielen als grundlegender Text jeden Weges zur Einheit und Wahrheit betrachtet.
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Seitenzahl: 29
Veröffentlichungsjahr: 2015
Nur die Einheit ist
Die Unmöglichkeit der Auslöschung der Existenz
Nichts außer Ihm existiert
Er ist sein Name und das was Benannt ist
Sterben vor dem Sterben
Er ist jetzt genau wie Er war
Sich selbst erkennen
Der Weg Zur Einheit
Erkennender und Erkannter sind Eins
Die Wahr-Nehmung der eigenen Existenz
Zusammenfassung
Wir veröffentlichen diesen Text, weil wir wissen, dass er, so wie er hier vorliegt, mit der Lehre, dem Geist, der Wahrheit der Tradition und der Kraft zur Wandlung begabt ist, und diese jedem, der sich auf diesen Text aufrichtig und offenen Herzens einlässt, offenbar werden.
Jenseits - aber nicht ungeachtet - aller Auseinandersetzungen über den Ursprung dieses Textes, schreiben wir ihn Ibn al Arabi zu, in respektvoller Wertschätzung für die mündlichen Überlieferungen, die den Text auf ihn als geistigen Urheber zurückführen, wie für alle grossen Religionen, ohne deren Entwicklung dieser Text so nicht sein könnte.
In Dank und in Liebe zum Grössten Araber, zu Der Tradition und der Kette der Meister, zu ihm, Alfredo Offidani.
IM NAMEN GOTTES, DES BARMHERZIGEN UND GNÄDIGEN, IHN BITTEN WIR UM SEINE HILFE.
2 Du bist Er und Er bist Du.
Glorie sei Allah, vor dessen Einzigartigkeit es nichts Vorrausgehendes gibt das nicht Er wäre, Er der der Erste ist! Glorie sei Allah, nach dessen Einmaligkeit es kein Danach gibt das nicht Er wäre, Er der der Nächste ist!
3 In Bezug auf Ihn gibt es kein Vorher noch Nachher noch Hoch noch Tief; weder Nah noch Fern, nicht Wie, noch Ding, kein Dort, keinen Zustand, kein Aufeinanderfolgen von Momenten, noch Zeit, noch Raum, noch Sein.
Er ist wie Er ist.
Er ist der Eine ohne Notwendigkeit zur Einheit.
Er ist der Einmalige ohne Notwendigkeit zur Einmaligkeit.
4 Er besteht nicht im Namen noch im Genannten, denn er ist der Name und der Genannte. Es gibt keinen Namen außer Ihm. Es gibt keinen Genannten außer Ihm. Deshalb sagt man: Er ist der Name und der Genannte.
5 Er ist der Erste ohne etwas vor Ihm. Er ist der Letzte ohne etwas nach Ihm.
Er ist Offenkundig ohne Äußerlichkeit. Er ist Verborgen ohne Innerlichkeit. Denn es gibt nichts Vorheriges noch Nachheriges, es gibt nichts Äußerliches noch Innerliches, außer Ihm.
6 Dieses Mysterium muss verstanden werden, um nicht in den Fehler derer zu verfallen, die an die Inkarnationen der Gottheit glauben.
Er ist in keinem Ding und kein Ding ist in Ihm. Er muss erkannt werden, aber nicht durch Wissenschaft, Intelligenz, Imagination, Scharfsinn, durch die Sinne, das äußere Sehen, das innere Sehen, das Verständnis oder durch Überlegung.
7 Niemand außer Ihm kann Ihn sehen. Niemand außer Ihm kann Ihn erfassen. Niemand außer Ihm kann Ihn verstehen. Keiner außer Ihm kann Ihn verbergen.
Er sieht sich und kennt sich. Sein undurchdringlicher Schleier besteht in seiner Einzigartigkeit. Er Selbst ist Sein Schleier. Sein Schleier ist Seine eigene Existenz. Seine Einzigartigkeit verschleiert Ihn in Unerklärbarkeit.
8 Niemand hat Ihn gesehen, sieht Ihn, oder wird Ihn sehen. Kein Gesandter, Prophet, Heiliger oder Engel nähert sich Ihm. Sein Prophet ist Er. Sein Bote ist Er.
Seine Botschaft ist Er. Sein Wort ist Er. Er hat sein Selbst mit Ihm selbst gesandt, von Ihm selbst an Ihn selbst, ohne Vermittler oder Zufälligkeit die außer Ihm wäre. Keine Verschiedenheit von Zeit, Raum oder Natur besteht zwischen Ihm der den Boten schickt, der Botschaft, und dem Empfänger der Botschaft.
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