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Eine gebildete pakistanische Frau aus höchsten Kreisen des Landes schreibt über die Umstände ihrer Bekehrung und die sich daraus ergebende Nachfolge Christi. An der Seite ihres Mannes, der als Diplomat sein Land in England und Frankreich vertrat, hatte Bilquis Sheikh die westliche Welt kennengelernt. Auf verschiedenen Partys war sie zwar mit Christen zusammengekommen, hatte jedoch von ihnen niemals ein klares Zeugnis von Jesus Christus vernommen. Nach ihrer Scheidung und Verstoßung war ihr Leben arm und einsam geworden. Sie zog sich auf das väterliche Anwesen in Wah zurück, einer kleinen Provinzstadt zu Füßen des Himalaja. Vergeblich suchte sie im Islam Geborgenheit und Gewissheit. Sie sah keinen Sinn in Allahs Vorherbestimmung, dass sie künftig als Verstoßene ein einsames Leben führen sollte. So begann sie aufrichtig nach der Wahrheit zu suchen und fand schließlich in Christus ein neues, sinnerfülltes Leben. - Für diese Neuauflage wurde das Buch überarbeitet und ergänzt.
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Seitenzahl: 281
Veröffentlichungsjahr: 2013
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Die amerikanische Originalausgabe erschien unter dem Titel I Dared To Call Him Father bei Chosen, a division of Baker Publishing Group, Grand Rapids, Michigan, 49516, USA.
Copyright © 1978, 2003 by Bilquis Sheikh
Alle Rechte, auch des auszugsweisen Ab- und Nachdrucks, bleiben vorbehalten.
Aus dem Englischen übertragen von Eva Heumann und Detlev Simon (Kapitel 14 und Ergänzungskapitel)
16. Auflage 2009 (1. Aufl. im ASAPH Verlag)
© 2009 ASAPH Verlag
Print: ISBN 978-3-940188-16-8 (Best.-Nr. 147416)
eBook: ISBN 978-3-95459-528-0 (Best.-Nr. 148528)
Titelgestaltung: joussenkarliczek, D-Schorndorf
Satz: Jens Wirth
Druck: Schönbach-Druck, D-Erzhausen
Printed in the EC
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ASAPH, D-58478 Lüdenscheid, E-Mail: [email protected]
Meinem Enkel Mahmud gewidmet,
meinem kleinen Gebetspartner,
der mir in vielen einsamen Stunden
eine Quelle der Freude und des Trostes war
Eigentümerhinweis
Impressum
Widmung
Inhalt
Vorwort
1 - Etwas macht mir Angst
2 - Das fremde Buch
3 - Die Träume
4 - Die Begegnung
5 - Die Wegkreuzung
6 - Wie ich Seine Nähe suchen lernte
7 - Die Taufe mit Feuer und Wasser
8 - War Bewahrung mit im Spiel?
9 - Der Boykott
10 - In der Gegenwart Gottes leben
11 - Der Wind dreht sich
12 - Zeit der Aussaat
13 - Sturmwarnung
14 - Flucht
Nach dem Buch
Erinnerungen an die Blumendame
Durch den Osten bereichert
Ein eigenartiges Buch!
Eine gebildete pakistanische Frau aus höchsten Kreisen des Landes schreibt über die Umstände ihrer Bekehrung und die sich daraus ergebende Nachfolge Christi. An der Seite ihres Mannes, der als Diplomat sein Land in England und Frankreich vertrat, hatte Bilquis Sheikh die westliche Welt kennengelernt. Auf verschiedenen Partys war sie zwar mit Christen zusammengekommen, hatte jedoch von ihnen niemals ein klares Zeugnis von Jesus Christus vernommen.
Nach ihrer Scheidung und Verstoßung war ihr Leben arm und einsam geworden. Sie zog sich auf das väterliche Anwesen in Wah zurück, einer kleinen Provinzstadt am Fuße des Himalaja. Vergeblich suchte sie im Islam Geborgenheit und Gewissheit. Sie sah keinen Sinn in Allahs Vorherbestimmung, dass sie künftig als Verstoßene ein einsames Leben führen sollte. So begann sie aufrichtig nach der Wahrheit zu suchen und fand schließlich in Christus ein neues, sinnerfülltes Leben. Die Wege, die Bilquis Sheikh zum Glauben an Jesus Christus führten, erscheinen uns westlichen Christen eigenartig und fremd. Wir würden eher eine vernunftgemäße Überzeugung aufgrund einer theologischen Diskussion oder eines Dialogs erwarten.
Bilquis Sheikh dagegen hatte als Mensch des Ostens seltsame Erscheinungen, Visionen und Träume, die sie zum Glauben an Jesus Christus führten. Dabei haben diese Erscheinungen einen seelsorgerlichen Charakter, die sie zu echten Entscheidungen auf dem Grund der Bibel führen und vor Fehlentscheidungen bewahren. Das Leben in ständiger Gemeinschaft mit dem lebendigen und gegenwärtigen Herrn Christus bleibt ihr immer die entscheidende Frage. Wo die Gegenwart Jesu sich von ihr zurückzieht, da weiß Bilquis Sheikh, dass sie anders zu handeln hat.
Man wird dabei an gewisse biblische Geschichten erinnert, die auch von Visionen, Träumen und Hinderungen des Geistes sprechen. Man denke an die Führungen Abrahams, Jakobs, Josephs, an die Weisen aus dem Morgenland, die ersten christlichen Zeugen wie Petrus, Paulus und Philippus u. a., deren Visionen in unserer westlichen Theologie kaum Beachtung finden.
Und doch ist – biblisch gesehen – Glaube nicht nur eine Zustimmung und Einsicht zu einem Dogma, vielmehr eine Gewissheit der Nähe Gottes, ein Wagnis und Gehorsam in seinem Namen.
„Glaube besteht darin, dass das gegenwärtige Leben durch Hoffnung auf Künftiges bestimmt ist, dass es sich dem unsichtbaren Wirken Gottes aussetzt und sich von ihm prägen lässt.“
So übersetzt Jörg Zink den Anfang des 11. Kapitels des Hebräerbriefes. Die in dem Buch der Begum Bilquis gegebenen Berichte über Führungen sind alles andere als Träumereien oder Traumdeutungen im üblichen Sinne. Begum Bilquis wehrt sich gegen jede vom eigenen Ich bestimmte Deutung. Vielmehr beruft sie sich auf das Wort Gottes, das ihr den Sinn der Visionen erschließt und ihr Kraft und Wegleitung gibt. Ihr ist bewusst, dass es auch dämonische Einflüsterungen gibt, denen man in der Wachheit des Geistes Jesu begegnen müsste. Das Buch erweist sich als Aufruf, mit der biblischen Wahrheit ernst zu machen und in der Nachfolge Jesu den Glauben zu bezeugen, ohne dabei das Kreuz zu verleugnen.
Pfarrer W. Höpfner
Gründer des Orientdienstes e. V.
Das seltsam beunruhigende Gefühl in mir wurde stärker, als ich langsam den Kiesweg in meinem Garten entlangschritt. Es dämmerte schon stark. Schwer hing der Duft der spät blühenden Narzissen in der Luft. Was machte mich nur so unruhig? Ich blieb stehen und sah mich um. In einiger Entfernung, jenseits der weiten Rasenfläche, sah ich in meinem Hause die Lichter aufleuchten, welche die Dienstboten im Speisesaal anzündeten. Draußen erschien alles friedlich und still. Ich streckte die Hand aus, um einige der stachligen weißen Blüten für mein Schlafzimmer zu pflücken. Als ich mich vorbeugte und nach den hohen Stängeln griff, fegte etwas an meinem Kopf vorbei.
Ich richtete mich erschrocken auf. Was war das? Etwas, was ich als etwas Kaltes, Unheimliches empfand, war wie ein Nebel an mir vorbeigestrichen. Der Garten erschien mir plötzlich düsterer. Ein kühler Wind hatte sich erhoben und bewegte die Zweige der Trauerweide. Ich erschauerte.
Nimm dich zusammen, Bilquis, schalt ich mich selbst. Deine Fantasie hält dich zum Narren. Trotzdem raffte ich meine Blumen zusammen und lief rasch auf das Haus zu, wo mir erleuchtete Fenster Wärme und Beruhigung versprachen. Die soliden weißen Steinmauern und Eichentüren boten Schutz. Während ich auf dem knirschenden Kiesweg zum Haus eilte, ertappte ich mich bei einem raschen Blick über die Schulter. Ich hatte früher immer gelacht, wenn jemand von übernatürlichen Dingen sprach. Natürlich war dahinten gar nichts gewesen – oder doch?
Als Antwort fühlte ich einen festen, sehr realen Schlag auf meiner rechten Hand. Es war unheimlich. Ich schrie auf, stürzte ins Haus und schlug die Tür hinter mir zu. Meine Dienstboten eilten herbei und blickten mich entsetzt und stumm an, da ich wohl selbst wie ein Geist aussah. Erst als es Zeit zum Schlafengehen war, fand ich den Mut, mit meinen beiden Zimmermädchen über jenes kalte Etwas zu sprechen. „Glaubt ihr an übernatürliche Dinge?“, fragte ich, nachdem ich mein Erlebnis erzählt hatte. Weder Nur-jan, eine Moslemin, noch Raisham, eine Christin, beantworteten mir meine Frage. Nur-jan fragte nur zitternd, ob sie den Dorf-Mullah rufen könne; es handelte sich um einen Scheich der Moschee, der Weihwasser mitbringen und den Garten reinigen würde. Aber mein gesunder Menschenverstand war zurückgekehrt, und ich wehrte mich zutiefst gegen solch einen dummen Aberglauben. Außerdem wollte ich auf keinen Fall, dass das Dorf von der Sache erfuhr. Ich versuchte, über ihre Besorgnis zu lächeln, und sagte, etwas zu abrupt, fürchte ich, ich wolle keinen Heiligen, der auf meinem Grundstück böse Geister auszutreiben vorgebe.
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