Als sich der Weihnachtsmann das Bein brach - Barbara Hauck - E-Book

Als sich der Weihnachtsmann das Bein brach E-Book

Barbara Hauck

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Beschreibung

Geschichten um den Weihnachtsmann in der Weihnachtsnacht. Überall auf der ganzen Welt ist er unterwegs, um Kinder in dieser besonderen Nacht glücklich zu machen. Man kann gespannt sein, was alles so passieren kann.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 32

Veröffentlichungsjahr: 2015

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FÜR NILS UND MONIKA

Inhaltsverzeichnis

Der Beinbruch

Eingeschneit

Der Nussknacker

Das Schlittschuhrennen

Reni, das Rentier

Der Weihnachtsmann in Florida

Die rasenden Rentiere

Der Beinbruch

Es war der 23. Dezember, ein Tag vor Heiligabend. Der Weihnachtsmann hatte mit seinem großen Schlitten und den Rentieren in einer riesigen Scheune beim Bauern Korn Platz gefunden. Er musste ja noch eine große Menge von Paketen, die für die vielen Kinder in dieser Gegend bestimmt waren, mit bunten Schleifen und hübschen Aufklebern verzieren und auf seinem Schlitten verstauen.

Die Zeit war knapp und der Weihnachtsmann musste sich beeilen. Die Rentiere mampften frisches, leckeres Heu, um sich für die letzte Fahrt vor Heiligabend zu stärken. Schließlich waren all die vielen Pakete und Päckchen verziert und der Weihnachtsmann wollte mit dem Aufladen beginnen. Zuerst wollte er mit den großen Teilen anfangen, weil die am schwersten waren und unten liegen mussten.

Er griff nach dem Paket, das am schwersten aussah und hob es hoch.

Plötzlich rutschte dem Weihnachtsmann das Paket aus den Händen und krachte auf sein Bein. Ein stechender Schmerz zuckte durch sein Schienbein.

Der Weihnachtsmann fiel auf den Boden und konnte sich nicht mehr bewegen. Laut rief er nach dem Bauern Korn. Der kam angelaufen und fragte, was los sei.

Als der Bauer die Bescherung sah, meinte er zum Weihnachtsmann:

„Das Bein scheint gebrochen zu sein. Du musst unbedingt zum Arzt.“

Da es aber mitten in der Nacht war, hatte der „Menschenarzt“ seine Praxis nicht mehr geöffnet. Nur der Tierarzt war die ganze Nacht zu erreichen.

„Dann müssen wir eben zum Tierarzt gehen. Denn wer gebrochene Tierbeine behandeln kann, kann auch gebrochene Menschenbeine schienen,“ sagte energisch der Bauer Korn. Er lud den Weihnachtsmann auf seinen Traktor und ratterte mit ihm zum Tierarzt. Schnell stand fest, dass das Bein wirklich gebrochen war. Ein Gipsverband musste her und der Doktor sagte zum Weihnachtsmann, dass er sich unbedingt schonen müsse und nicht laufen dürfe.

Der Weihnachtsmann war verzweifelt. Wie sollte er die ganzen Geschenke zu den Kindern kriegen, wenn er sich nicht bewegen durfte? Heiligabend würde wohl ausfallen müssen.

Von dem Lärm und der Aufregung um den Weihnachtsmann war der kleine Sohn des Bauern Korn wach geworden. Er schlüpfte aus dem Bett, schlich in die Scheune und versteckte sich. Er lauschte und erfuhr so von dem Problem, das der Weihnachtsmann hatte und dass die Bescherung am Heiligabend wohl nicht stattfinden würde.

Schnell fasste der Junge einen Entschluss und rannte in die Nacht hinaus. Leise weckte er nacheinander alle Kinder des Dorfes und versammelte sie um sich. Aufgeregt erzählte er, was passiert war und so schnell sie konnten rannten sie zur Scheune. Sie wollten, wenn der Weihnachtsmann schliefe, gemeinsam die Geschenke auf den Schlitten laden und verstauen. Denn Heiligabend ohne Geschenke, das war unmöglich. Die Kinder schlichen in die Scheune, in der sich Bauer Korn noch um den Weihnachtsmann kümmerte. Er legte ihn vorsichtig ins Bett und gab ihm heiße Milch zum Einschlafen. Jedes der Kinder suchte sich ein Versteck, in dem sie darauf warteten, dass auch Bauer Korn sich ins Bett legen und einschlafen würde.

Als es endlich soweit war, schlichen die Kleinen zu den Geschenken und fleißig wie die Heinzelmännchen schichteten sie unter großen Anstrengungen die Pakete auf den Schlitten. In den frühen Morgenstunden war alles fertig und die Kinder schlichen müde nach Hause.

Am nächsten Morgen nach dem Aufstehen ging Bauer Korn in die Scheune und machte riesengroße Augen. Er weckte sofort den Weihnachtsmann, um ihm den vollgepackten Schlitten zu zeigen.