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Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) befanden sich die ängstlichen Bewahrer im Clinch mit den furchtlosen Fortschreitern. Gut, dass damals über alle Lagerkämpfe hinweg der Heilige Geist wie ein Föhnsturm brauste, der das Eis in der Kirche zum Schmelzen brachte ... Pointiert und abwechslungsreich führt der Schriftsteller und Theologe Josef Dirnbeck, der als engagierter 14-Jähriger Ministrant das Konzil mit großer Begeisterung verfolgte, durch dieses drei Jahre dauernde Großereignis in Rom. Er erklärt, worum es eigentlich ging, erschließt, was es letztlich gebracht hat und weiß seine Ausführungen mit von so manchen interessanten Beispielen und amüsanten Hintergrundgeschichten aufzulockern. Weil ihn dieses bedeutende Stück Kirchengeschichte nie losgelassen hat und damit es nicht in Vergessenheit gerät, machte Dirnbeck aus seinen Eindrücken zunächst eine Vortragsreihe - und jetzt zur 50-Jahr-Feier des Konzils ein Buch. Als erfolgreicher Sachbuchautor versteht er es, komplizierte Sachverhalte verständlich darzustellen. Seine Stärke liegt im Wortwitz, mit dem er die Geschehnisse in Rom schildert und sie mit seinen autobiografischen Zugängen ausstattet. Und Dirnbeck bleibt auch nicht in der Vergangenheit verhaftet sondern spannt im dritten Kapitel den Bogen in die Gegenwart und zeigt, die Früchte des Konzils für die Gläubigen. Schließlich lassen humorvolle Zeichnungen von Alois Jesner, bekannt als langjähriger Cartoonist der österreichischen Kirchenzeitungen, den geschichtlichen Rundgang zu einem vergnüglichen Erlebnis werden.
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Seitenzahl: 125
Veröffentlichungsjahr: 2012
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Josef Dirnbeck
Anstoß in Rom
So war das mit dem Konzil
Tyrolia Verlag · Innsbruck–Wien
Mitglied der Verlagsgruppe „engagement“
Bibliografische Information Der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet
über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
2. Auflage 2012
© Verlagsanstalt Tyrolia, Innsbruck
Umschlaggestaltung, Zeichnungen im Innenteil sowie am Titel: Mag. Alois Jesner, Linz (Jesner Design)
Lektorat: Mag. Klaus Gasperi, A-6835 Muntlix
Layout und digitale Gestaltung: Tyrolia-Verlag
Druck und Bindung: FINIDR, Tschechien
ISBN 978-3-7022-3169-9 (gedrucktes Buch)
ISBN 978-3-7022-3226-9 (E-Book)
E-Mail: [email protected]
Internet: www.tyrolia-verlag.at
Ein Schauspiel besonderer Art
Ein Jahrhundertereignis
Die Vorgeschichte
Wie organisiert man ein Konzil?
Von der Kutsche zum Flugzeug
Das Ende eines Diktators
Todesstrafe – ja oder nein?
Auf dem Weg zum „mündigen Christsein“
Glauben in der Welt von heute
Gibt es einen intelligenten Gehorsam?
Die Saurier und die Sintflut
Was sagt die Vernunft? Was sagt das Lehramt?
Am „toten Punkt“
Die Kirche muss sich als „Sakrament“ begreifen
Eine hellsichtige Analyse
Vom Mittelalter in die Moderne
Wenn der Droschkenkutscher am Lenkrad sitzt
Ein kabarettreifer Zwischenfall
Das menschliche Element in der Kirche
Das Gleichnis der Glocke
„Zum Altare Gottes will ich treten …“
Latein für immer und ewig?
Tatort Messbuch
„Santo subito“ – anno 1963
Das Eis war gebrochen
Kirche im Dialog
Reizwort „Aggiornamento“
Ein Sprung nach vorn
Über Glaubensfragen darf gestritten werden
Auch beim Zweiten Vatikanum wurde gestritten
„Fortschrittlich“ gegen „verbohrt“
„Ehrsame Konservative“ und „fundamentalistische Fanatiker“
Was in der Kirche steckt
Jugendlicher Geist
Die Zeichen der Zeit erkennen
Ohne den Heiligen Geist geht nichts in der Kirche
Eine folgenreiche Personalentscheidung
Die Amtskirche hat bestimmte Vorstellungen
Alle Gläubigen sind Apostel
Als pilgerndes Gottesvolk unterwegs
Ein mühsamer Lernprozess
Gaslaternen und Jupitermonde
Das Konzil ist nicht vom Himmel gefallen
Die Kirche erwacht „in den Seelen“
Lernfähiger Glaube
Brüderlichkeit zwischen Christen und Juden
Freude und Hoffnung – Irritation und Enttäuschung
War das Konzil gut oder schlecht für die Kirche?
„Giovanni, nimm dich nicht so wichtig …“
Literaturverzeichnis
Der 11. Oktober des Jahres 1962 war ein Donnerstag. An diesem Tag erlebte die Welt ein Schauspiel besonderer Art. Es fand in Rom statt. Das Fernsehen war live dabei. Eine imposante Schar bewegte sich in feierlichem Schritt auf den Petersdom zu. 2850 geistliche Würdenträger zogen von der Scala Regia hinunter in den Dom von Sankt Peter.
Streng geordnet nach ihrer Rangfolge sah man zuerst die Äbte und Prälaten, sodann die Bischöfe und Erzbischöfe, schließlich die Patriarchen und sämtliche Kardinäle der römischkatholischen Kirche. Diese Männer waren die so genannten „Konzilsväter“, die sich an diesem Tag zum ersten Mal trafen, um mit ihren Beratungen zu beginnen. Der damals amtierende Papst hatte nämlich eine Kirchenversammlung einberufen – ein Konzil, das in der langen Reihe der „Ökumenischen Konzile“ das zweite war, das im Vatikan tagte, und daher unter dem Namen „Zweites Vatikanisches Konzil“ in die Geschichte einging.
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