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Installieren - Herz verlieren Fee ist 15 und genervt, vor allem von sich selbst: Ihr Outfit ist langweilig, ihr Partyleben quasi nicht vorhanden, sie ist einfach immer nur Durchschnitt. Doch das soll ab sofort anders werden! Kurzerhand programmiert Fee eine App, die ihre Fortschritte streng überwacht. Wirklich streng. Ganz nebenbei sucht diese App auch noch den perfekten Jungen für Fee und schlägt Alarm, sobald Mr. Perfect in der Nähe auftaucht. Aber mit der Wahl der App ist Fee ganz und gar nicht einverstanden …
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Veröffentlichungsjahr: 2014
Installieren – Herz verlieren
Fee ist 15 und genervt, vor allem von sich selbst: Ihr Outfit ist langweilig, ihr Partyleben quasi nicht vorhanden, sie ist einfach immer nur Durchschnitt. Doch das soll ab sofort anders werden! Kurzerhand programmiert Fee eine App, die ihre Fortschritte streng überwacht. Wirklich streng. Ganz nebenbei sucht diese App auch noch den perfekten Jungen für Fee und schlägt Alarm, sobald Mr. Perfect in der Nähe auftaucht. Aber mit der Wahl der App ist Fee ganz und gar nicht einverstanden …
© privat
Marina Boos wurde 1981 in Südwestdeutschland geboren und lebt mittlerweile mit ihrer Familie und einer Unzahl an Büchern in der Elfringhauser Schweiz. Sie hat Informationswirtschaft studiert und arbeitet in einer Öffentlichen Bibliothek. Dort kümmert sie sich um Naturwissenschaften, Technikprobleme, Schüler und … Kochbücher. Ihre Steckenpferde beim Lesen und Schreiben: Thriller und Science Fiction. Leider bleibt ihr nur noch wenig Zeit für Kampfsport und Indischen Tanz, aber dafür genießt sie vom Arbeitszimmer aus den Ausblick ins Grüne.
Mein Handy vibriert und Bella trällert unüberhörbar etwas von einem »süßen Volltreffer im Anmarsch«.
Mein Herz wummert sofort los. Ich straffe meine Schultern, fahre mir mit der Zunge über die Lippen und blicke auf, in der Erwartung, dem Jungen meiner Träume ins Gesicht zu sehen. Aber da sind bloß die warmen, dunklen Augen von Mateo.
»Hi, Fee«, sagt er ernst. Dann steht er einfach nur so da, in seinem grünen Shirt. Unter seinem Arm klemmt ein Basketball.
Das dunkle Grün passt gut zu seinen Haaren und zu seinen Augen, denke ich und spüre, wie meine Knie weich werden. Mein Körper ist wohl noch immer in voller Erwartung auf einen Hauptgewinn in der Lotterie der Liebe.
Gerade noch hörbar quetsche ich ein »Hi« über meine Lippen und versuche so auszusehen, als würden meine roten Wangen von der Sonne kommen. Meine Knie sind Schokoeis im Hochsommer, mein Magen fühlt sich so hart an wie ein Eisklotz in Alaska.
»Wie geht's?«, fragt Mateo locker.
»Öh«, stammele ich.
Mein Handy vibriert.
Fee an Körper: Das ist bloß Mateo! Nicht Robert Pattinson. Beruhig dich!
Es vibriert noch immer. Mein Körper reagiert nicht auf meinen Appell. Verstohlen linse ich auf das Display, wo Bella im schicken, kurzen Sommerkleid und Seidenloop verführerisch dreinblickt. Auf dem Schild über ihrem Kopf steht »FLIRTEN!« - in riesigen Buchstaben.
Flirten? Liebe Güte! Mir würde es schon reichen, wieder normal sprechen zu können. Aber mir fällt nur belangloses Zeug ein. »Ach, ich suche ein Geschenk für meinen Bruder. Aber du kennst ihn ja, es ist nicht so leicht, was für ihn zu finden.«
Mateo lässt seine Augen über die Stände schweifen, als wolle er mir bei der Suche nach dem perfekten Geschenk helfen. Dabei bringt die Sonne seine Iris zum Leuchten. Warmes, dunkles Goldschokobraun. Ich muss sofort aufhören, ihn anzustarren!
»Nerd, Nerd, Nerd«, sage ich zu mir selbst.
Als hätte er meine Gedanken gelesen, sagt er etwas total Nerdiges: »Ich glaube, er würde gern in Arduino oder Raspberry Pi einsteigen. Da wäre ein Buch oder Bastelsatz nicht schlecht. Was Nerds eben so mögen …«
»Klar, da hatte ich auch schon dran gedacht.« Ich versuche selbstbewusst zu lächeln.
Mateo hebt kurz eine Augenbraue. Ist er erstaunt? Hauptsache, er fragt nicht nach, denn die Begriffe habe ich zwar schon gehört, aber ich habe keine Ahnung, was man mit diesen kleinen elektronischen Bauteilen anstellen kann.
»Hauptsache, du kleidest ihn nicht neu ein. Wir Nerds stehen zu unserem miesen Modegeschmack, uns gefällt es nicht, wenn jemand uns aufhübschen will.«
Schreck lass nach. Ist Mateo ein Powernerd? Oder hat Felix ihm alles gepetzt. Meine ohnehin schon schwachen Knie drohen, ihren Dienst zu quittieren.
Er lässt den Basketball einmal auftitschen und schaut mich an, als wäre ich der Albtraum aller Nerds. Wenn es nicht absolut albern wäre, würde ich ihm den Ball aus der Hand schlagen und dann ganz schnell wegrennen.
»Vielleicht sollte ich ihm tatsächlich etwas Nettes zum Anziehen schenken. Dann sieht er mal nicht aus wie von einem fremden Stern.«
Ich strecke mich, drehe mich ein wenig seitlich. Meine Beine sehen in dem kurzen Rock gut aus, wenn ich das mache. Soll er mal sehen, mit wem er es sich hier gerade verdirbt. Irgendwie schaffe ich es, meinen Blick möglichst verächtlich von seinen Turnschuhen bis zu seinem Gesicht schweifen zu lassen. Sieht leider alles recht normal aus, wenn man von der Schaltkreisgrafik auf seinem Shirt absieht. Mist.
»Ach Fee«, sagt er und lacht. »Ganz tief in dir drin bist du absolut in Ordnung.« Kumpelhaft-leicht boxt er mir mit der Faust auf die Schulter und geht.
Meine Kinnlade klappt herunter. Ganz toll. Eine bessere Antwort fällt meinem Hirn nicht ein?
Liv legt mir die Hand auf den Ellbogen. »Was war das?«
Ja, was war das? Und dann dieser Abgang, als sei ich so ein Kumpeltyp-Mädchen ohne jeden weiblichen Reiz, als hätte ich keine hübschen Beine in meinem neuen Rock. Und weshalb regt mich das eigentlich so auf?
»Hübsche Augen«, kommentiert Sabs. Für einige Sekunden ist sie nicht mit ihrem Handy verwachsen. Sie verdreht den Hals, um Mateo hinterherzustarren. »Und ein hübscher Hintern.«
Während meine beiden Freundinnen die verschiedenen Vorzüge von Mateo aufzählen, schaue ich kurz nach Bella. Sie scheint beleidigt zu sein, ihre Arme sind fest verschränkt.
»So wird das nichts, Schätzchen.«
»Wenn du mir weiter nur Nerds vorstellst, ganz sicher nicht«, blaffe ich sie an.
Jetzt wird Bella sauer. Zwischen uns knistert es. Aber nicht romantisch, sondern wie kurz vor einem tödlichen Blitzeinschlag. Ihre roten Locken sehen aus wie die Schlangen von Medusa. Sie stemmt die Hände in die Hüften.
»Ich halte mich genau an deine Wünsche: Gut aussehend, was im Kopf, Humor, passend zu deinem Profil. Was kann ich dafür, dass du auf Mateo stehst? Schnapp ihn dir, bevor Sabs es tut!«
Sie blendet den Auszug aus einer WhatsApp-Unterhaltung ein. Sabs schwärmt darin von Mateos Körperbau und seinen schwarzen Haaren. Unwillkürlich erröte ich.
»Sabs kann ihn haben. Mit Schleifchen drumherum und meinem Bruder obendrauf. Und du hältst dich aus meinen Chats raus!«
Liv stupst mich an. »Alles klar, Honey?«
»Ja, es ist nichts. Ich … habe einfach laut gedacht.«
Neugierig geworden?
E-Book- und Printausgabe dieses Buches erscheinen am 16.07.2014 (ISBN E-Book: 978-3-522-65271-1, ISBN Printausgabe: 978-3-522-50431-7).
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App ins Glück (Leseprobe)
Installieren – Herz verlieren
ISBN 978 3 522 68014 1
Dieses Werk wurde vermittelt durch die
Literaturagentur Schmidt & Abrahams www.schrift-art.net
Einbandgestaltung: Maria Seidel
E-Book-Konvertierung: KCS GmbH, Stelle/Hamburg
© 2014 by Planet Girl
in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, Stuttgart
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Antonia Rothe-Liermann
Miss Emergency – Hilfe ich bin Arzt (Band 1)
ab 16 Jahren
ISBN 978 3 522 65148 6
Planet Girl
Welt – ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl – zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim …
Eine Leseprobe und weitere Infos zum Buch gibt es auf www.planet-girl-verlag.de
Als E-Book von Antonia Rothe-Liermann bereits ebenfalls erschienen:
Miss Emergency – Diagnose Herzklopfen (Bd. 2)
Miss Emergency – Liebe auf Rezept (Bd. 3)
Miss Emergency – Operation Glücksstern (Bd. 4)
Miss Emergency – Überdosis Schmetterlinge (Bd. 5)
Ilona Schmidt
Katertage zum Verlieben
ab 13 Jahren
ISBN 978 3 522 65254 4
Planet Girl
„Wo bin ich denn hier gelandet?“ Der kleine Kater Tiger ist ganz erschrocken, als er dem Basset Brutus und seinem Frauchen Jana direkt vor die Füße purzelt. Und auch Janas Versuche, ihn zu zähmen, sind ihm mehr als suspekt. Außerdem geht es in seinem neuen Zuhause, einem großen Bauernhof, ständig drunter und drüber. Auch gefühlstechnisch, denn Jana ist Hals über Kopf in Marcel verliebt und Dennis wiederum in Jana. Ob Tiger seinem Frauchen zeigen sollte, wer wirklich der Richtige für sie ist?
Eine Leseprobe und weitere Infos zum Buch gibt es auf www.planet-girl-verlag.de
