Artemis Fowl - Eoin Colfer - E-Book

Artemis Fowl E-Book

Eoin Colfer

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9,99 €

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Beschreibung

Artemis Fowl, der jüngste Spross einer alten irischen Gangsterdynastie, möchte mit einem unglaublichen Plan den finanziellen Ruin seiner Familie aufhalten. Mit Hilfe des in seinen Besitz gelangten Buchs der Elfen deckt er ein Geheimnis auf, von dem bisher kein Mensch etwas ahnte. Tief unter der Erde hütet das Elfen-Volk einen legendären Goldschatz. Artemis ist zwar erst zwölf, aber hochbegabt und mit Hilfe seines schlagkräftigen Butlers macht er sich auf, das Gold zu rauben ...

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EPUB

Seitenzahl: 275




Das Buch

Ein genialer Meisterdieb, eine kampfbereite Fee und das geheime Buch der Elfen: Artemis Fowl ist gerade mal zwölf Jahre alt, hat aber den Verstand eines Erwachsenen. Der durchtrainierte Computerfreak trägt stets Anzug und Krawatte, darunter hat er jedoch das Herz eines Meisterdiebs – und im Kopf einen ungewöhnlichen Plan: Er will das Vermögen seiner kriminell veranlagten Familie aufbessern. Doch statt wie jeder andere eine Bank zu überfallen, bringt er zuerst mit einem Trick das Buch der Feen in seinen Besitz. Und so entdeckt er ein Geheimnis, von dem kein Mensch je etwas ahnte: Tief unter der Erde haben sie überlebt, die Elfen und Gnome, Kobolde und Feen aus dem Märchen. Artemis beschließt, mit einem Haufen Feengold Stammsitz und Ehre der Fowls zu retten und nimmt Holly Short vom Polizeikorps der Unterirdischen gefangen. Doch sehr schnell muss unser Meisterdieb erkennen, mit was für einem gefährlichen Gegner er sich eingelassen hat …

Der Autor

Eoin Colfer ist Lehrer und lebt mit seiner Familie in Wexford, Irland. Er hat mehrere Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien unterrichtet. Mit Artemis Fowl gelang ihm der internationale Durchbruch.

Von Eoin Colfer sind in unserem Hause bereits erschienen:

Artemis Fowl

Artemis Fowl – Die Verschwörung

Artemis Fowl – Der Geheimcode

Artemis Fowl – Die Rache

Artemis Fowl – Die verlorene Kolonie

Artemis Fowl – Das Zeitparadox

Der Atlantis-Komplex (HC-Ausgabe)

Artemis Fowl – Die Akte

Meg Finn und die Liste der vier Wünsche

Fletcher Moon – Privatdetektiv

Cosmo Hill – Der Supernaturalist

Eoin Colfer

Artemis Fowl

Roman

Aus dem Englischen von Claudia Feldmann

List Taschenbuch

Besuchen Sie uns im Internet:www.list-taschenbuch.de

Alle Rechte vorbehalten. Unbefugte Nutzungen,

wie etwa Vervielfältigung, Verbreitung,

Speicherung oder Übertragung

können zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden.

Ungekürzte Ausgabe im List Taschenbuch

List ist ein Verlag der Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin.

1. Auflage Mai 2003

18. Auflage 2011

© für die deutsche Ausgabe

Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin 2004

© 2003 für die deutsche Ausgabe by

Ullstein Heyne List GmbH & Co. KG

© 2001 für die deutsche Ausgabe by

Econ Ullstein List Verlag GmbH & Co. KG, München/List Verlag

© 2001 by Eoin Colfer

© Textillustrations by Tony Fleetwood, 2001

Titel der englischen Originalausgabe: Artemis Fowl

(Viking, Penguin Group, England)

Umschlaggestaltung und Konzeption: RME – Roland Eschlbeck

und Kornelia Rumberg (nach einer Vorlage von Hauptmann

und Kompanie Werbeagentur, München – Zürich)

Titelabbildung: Nikolaus Heidelbach

eBook-Konvertierung: CPI – Clausen & Bosse, Leck

Printed in Germany

eBook ISBN 978-3-8437-0567-7

Für Jackie

PROLOG

Wie soll man Artemis Fowl beschreiben? Verschiedene Psychiater haben es versucht und sind gescheitert. Das größte Problem dabei ist Artemis’ Intelligenz. Er trickst jeden Test aus, dem man ihn unterzieht. Er hat die gelehrtesten Mediziner zur Verzweiflung gebracht, und so manche von ihnen sind in ihren eigenen Irrenhäusern gelandet.

Artemis ist zweifellos ein Wunderkind. Doch warum widmet sich ein solches Genie kriminellen Aktivitäten? Diese Frage kann nur ein einziger Mensch beantworten – doch der zieht es vor zu schweigen.

Der beste Weg, ein zutreffendes Bild von Artemis zu zeichnen, besteht wohl darin, die mittlerweile berühmte Geschichte von seinem ersten verbrecherischen Unterfangen zu erzählen. Ich habe diesen Bericht aus persönlichen Interviews mit den Opfern zusammengestellt, und im Verlauf der Erzählung werden Sie erkennen, dass dies alles andere als einfach war.

Die Geschichte nahm vor einigen Jahren ihren Anfang, zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Artemis Fowl hatte einen Plan ersonnen, um das Vermögen seiner Familie zurückzugewinnen – einen Plan, der Zivilisationen zerstören und den Planeten in einen Krieg der Völker stürzen konnte.

Damals war er zwölf Jahre alt …

Kapitel 1

Das Buch

Ho Chi Minh City im Sommer. Unerträglich heiß und drückend. Artemis Fowl hätte selbstverständlich solche Unannehmlichkeiten niemals auf sich genommen, wenn nicht etwas ungeheuer Wichtiges auf dem Spiel gestanden hätte. Etwas, das mit dem Plan zusammenhing.

Die Sonne war nichts für Artemis; ihr Licht stand ihm nicht. Lange Stunden zu Hause vor dem Bildschirm hatten die Farbe aus seinem Gesicht vertrieben. Er war bleich wie ein Vampir und beinahe ebenso lichtscheu.

»Ich hoffe, das ist nicht wieder ein Reinfall, Butler«, sagte er mit leiser, scharfer Stimme. »Vor allem nach der Sache in Kairo.«

Es war ein sanfter Tadel, denn zuvor waren sie aufgrund des Tipps eines Informanten von Butler bereits nach Ägypten gereist.

»Nein, Sir. Diesmal bin ich sicher. Nguyen ist ein zuverlässiger Mann.«

»Hmm«, grummelte Artemis zweifelnd.

Die Vorübergehenden wären erstaunt gewesen, wenn sie gehört hätten, wie der riesige Eurasier den Jungen mit Sir anredete. Schließlich befand man sich im dritten Jahrtausend. Doch dies war keine gewöhnliche Beziehung, und die beiden waren keine gewöhnlichen Touristen.

Sie saßen in einem Straßencafé an der Dong Khai Street und sahen zu, wie die Jugendlichen aus dem Viertel mit ihren Mopeds den Platz umkreisten.

Nguyen war unpünktlich, und der armselige Fleck Schatten, den der Sonnenschirm spendete, verbesserte Artemis’ Laune auch nicht gerade, doch das war nur sein üblicher Pessimismus. Unter der Muffeligkeit verbarg sich ein Funken Hoffnung. Würde diese Reise tatsächlich Erfolg bringen? Würden sie das Buch finden? Er wagte es kaum zu hoffen.

Ein Kellner kam an ihren Tisch geeilt: »Noch etwas Tee, die Herren?«, fragte er unter hektischen Verbeugungen.

Artemis seufzte. »Ersparen Sie mir das Theater und setzen Sie sich.«

Instinktiv wandte der Kellner sich an Butler, der ja schließlich der Erwachsene war. »Aber Sir, ich bin doch der Kellner.«

Artemis klopfte ungeduldig auf den Tisch. »Sie tragen handgearbeitete Schuhe, ein Seidenhemd und drei goldene Siegelringe. Ihr Englisch hat einen Hauch von Oxford-Akzent, und Ihre Fingernägel schimmern wie frisch manikürt. Sie sind kein Kellner. Sie sind unser Kontaktmann Nguyen Xuan, und Sie haben diese lächerliche Verkleidung gewählt, um uns heimlich auf Waffen zu überprüfen.«

Nguyen ließ die Schultern hängen. »Das stimmt. Unglaublich.«

»Kaum. Eine zerfranste Schürze macht noch keinen Kellner.«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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