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Betrachten wir das Leben in einem größeren Rahmen, entdecken wir energetische Zusammenhänge, die uns im Alltag sonst entgehen. Das ganz normale Banale erhält Tiefe und eine Klarheit, die wir nie für möglich gehalten hätten. Es ist, als ob wir auf seinen Avocadokern gestoßen wären, exotisch und doch seltsam vertraut. Das peppt nicht nur den Alltag auf, dass es eine Freude ist, es erklärt auch so manches, was wir bisher nicht verstanden hatten. Und haben wir erst einmal damit begonnen, alles in einem größeren Rahmen zu betrachten und das Leben so richtig farbig wird, wollen wir nicht mehr zurück. Ja wir genießen sogar mehr und mehr den wilden Ritt. Zum Glück! Dieses Buch wirft einen etwas anderen, einen tieferen Blick aufs Leben und bezieht die astrologische Sichtweise nebenbei mit ein. In der Symbolik der Astrologie ist die Lebensphilosophie ebenfalls enthalten. Im Grunde ist sie überall enthalten, das Leben steckt voller Sinn. Wie immer ist der Inhalt witzig spritzig und humorvoll, lesbar für astrologisch Bewanderte wie auch Unbewanderte.
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Seitenzahl: 83
Veröffentlichungsjahr: 2022
Tina Peel
Astrophilosophisches
witzig weise auf den Punkt gebracht
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Astrophilosophisches
Vorwort
Auf die Blockaden, mit Gebrüll!
Liebe an und für sich
Die Bretter, die die Welt bedeuten
Die natürlichste Sache der Welt philosophisch betrachtet
Den Bock zum Gärtner machen?
Über alles und nichts
Der Erwartungsvöllerei auf den Zahn gefühlt
Die Sache mit der Schönheit
Alten Mist wirklich loslassen
Blind fürs Vertrauen
Innere Wachstumsschübe
Die Last der Welt
Die Magie des Lebens
Und plötzlich ist da Licht
Autorenportrait Tina Peel
Bücher und Ebooks
Impressum neobooks
witzig weise auf den Punkt gebracht
Tina Peel
Impressum:
Texte: © by Tina PeelVerlag: Abenteuer Selbsterkenntnis
Tina Peel
Lindachstr. 30
3038 Kirchlindach/Schweiz
Layout: Rita Schüler
Bild von: Beate Bachmann
Übersicht:
Vorwort
Auf die Blockaden, mit Gebrüll!
Liebe an und für sich
Die Bretter, die die Welt bedeuten
Die natürlichste Sache der Welt philosophisch betrachtet
Den Bock zum Gärtner machen?
Über alles und nichts
Der Erwartungsvöllerei auf den Zahn gefühlt
Die Sache mit der Schönheit
Von Trieben aufgerieben?
Alten Mist wirklich loslassen
Blind fürs Vertrauen
Innere Wachstumsschübe
Die Last der Welt
Die Magie des Lebens
Und plötzlich ist da Licht
Autorenportrait
Bücher und Ebooks
Astrophilosophisches
witzig weise auf den Punkt gebracht
Betrachten wir das Leben in einem größeren Rahmen, entdecken wir energetische Zusammenhänge, die uns im Alltag sonst entgehen. Das ganz normale Banale erhält Tiefe und eine Klarheit, die wir nie für möglich gehalten hätten. Es ist, als ob wir auf seinen Avocadokern gestoßen wären, exotisch und doch seltsam vertraut.
Das peppt nicht nur den Alltag auf, dass es eine Freude ist, es erklärt auch so manches, was wir bisher nicht verstanden hatten. Und haben wir erst einmal damit begonnen, alles in einem größeren Rahmen zu betrachten und das Leben so richtig farbig wird, wollen wir nicht mehr zurück. Ja wir genießen sogar mehr und mehr den wilden Ritt. Zum Glück!
In diesem Buch werfen wir einen etwas anderen, einen tieferen Blick aufs Leben und beziehen die astrologische Sichtweise mit ein. In der Symbolik der Astrologie ist die Lebensphilosophie ebenfalls enthalten. Im Grunde ist sie überall enthalten, das Leben steckt voller Sinn, und sehen wir ihn darin, können wir – oh Wunder – nur noch staunen.Trotzdem bleibt es auch für Laien lesbar, und witzig spritzig lesbar aufgrund seiner humorvollen Betrachtungsweise ist es allemal.
So lasst uns nun die geistigen Pferde satteln und auf die Reise gehen, mit Vergnügen.
Eine energetische Nabelschau
Die heftige Pluto-Saturn-Jupiter-Verbindung 2020 war eine echte Bitch. Sorry, doch das Wort drängt sich spontan auf, wenn ich daran denke, und wer bin ich, dass ich diesen doch recht harmlosen Impuls unterdrücke! Wo immer wir auch unsere persönlichen Blockaden haben, die Bitch hat draufgedrückt. Dann ging es dank dieser geballten Ladung an Transformationskraft ordentlich zur Sache, je nach Thema beim einen mehr, beim anderen weniger. Ein Thema wurde besonders häufig und im großen Stil berührt, die Wut.
Wenn ganze Gesellschaften gezwungen werden, sich zu wandeln, was unter dieser besonderen Konstellation offensichtlich angesagt ist, dann darf und kann dieses Thema nicht fehlen. Wut ist tabu und Tabus stehen im Mittelpunkt. Insofern war es logisch und nahe liegend, dass sich die Bitch (ah, tut das gut!) darauf stürzte wie Josua auf die Mauern von Jericho. Die Trompeten klingen immer noch nach.
Als die Wut geboren wurde
… waren wir noch klein. Wenn aus strahlenden Wonneproppen tobende Wüteriche werden, hat das Kind das 2. Lebensjahr erreicht und ist dabei, sein Ich zu bilden und zu erproben. Was sinnvoll klingt, lässt Eltern reihenweise aus den Wolken fallen, als wären Adam und Eva nochmals aus dem Paradies vertrieben worden, was irgendwie auch stimmt. Doch nicht nur ihnen geht es so, auch fürs Kind selbst ist es eine heftige Erfahrung, wenn Eltern nicht mehr in Verzückung geraten, bei jeder Regung, die es zeigt.
Fliegen Spielsachen durch die Luft und andere Kinder werden gekratzt und gebissen, schwingt die Frage mit: „Liebst du mich noch, wenn ich so bin?“. Schwierig, darauf mit „Ja!“ zu antworten, zumal sich alle Augen auf die Eltern richten. Außerdem springt der Wutfloh, vernetzt wie wir sind, von Person zu Person. Man kennt das vom Gähnen, Empathie wurde uns in die Wiege gelegt. Das Ja ist jedoch jetzt unbedingt nötig, „doch dein VERHALTEN ist nicht okay“ gehört ebenso mit dazu. Diese ungestüme Energie will GELENKT, nicht blockiert, zugeritten werden wie ein junges Pferd, aber nicht gebrochen werden. Der Umgang damit muss erlernt werden und das Kind reiten lernen – seine Energie zureiten –, ob es ihm gefällt oder nicht.
Denn, darf man nicht, wie man will, schweigt die Energie nicht still. Sie grummelt heftig im Bauch. Der Volksmund sagt ja „die Wut im Bauch“ und dort landet sie auch. Verknüpft mit dem Gedanken des Liebesverlusts, sind Unterdrückungsmaßnahmen als Hilfsmittel menschlich und werden nun fix installiert. So erstaunt es nicht, dass grummelnde Bäuche mit zunehmendem Alter immer dicker und härter werden. Sie wachsen fast über Nacht, unkontrolliert und sprunghaft wie die Wut. Das hat nicht nur optisch unschöne Auswirkungen. Je mehr Energie blockiert wird und sich im Bauch ansammelt, umso weniger Kraft steckt in den Beinen. Man wird zunehmend unbeweglicher und seelisch unausstehlicher. Egal, wie beherrscht jemand ist, es staut sich einfach eine Menge Frust auf, der sich immer wieder unkontrolliert entlädt. Los wird man sie so nicht, im Gegenteil. Was ist denn nun die Lösung? Sicher nicht jedem und allem mit nacktem Popo ins Gesicht zu springen. Auch nicht seinen Eltern, sie wussten es nicht besser. Gibt es überhaupt eine?
Entschlossenheit macht müde Menschen munter
JA! Natürlich! Schiebt sich der Bauch unübersehbar ins Blickfeld, sieht man gleichzeitig sein Energiepotential. Das zu erkennen, ist doch schon ein Aufsteller für Ausgebremste. Es ist nie zu spät, die Handbremse zu lösen, mit der unser Auto kaum vom Fleck kommt. Auch wer Mars-Saturn-Spannungen im Horoskop sein eigen nennt, kriegt irgendwann günstige Winkel, die ihn darauf aufmerksam machen. Pluto schafft das ganz bestimmt. Verabschieden wir uns also vom Gedanken, dass es eine Folge zunehmenden Alters ist und deshalb zwingend, immer steifer, unbeweglicher und schwächer werden zu müssen. Alles, was verdrängt wird, wird irgendwo im Körper geparkt und wächst dort immer weiter.
Je länger man sich ausbremst, umso dicker wird der Bauch. Auf unsere größten Blockaden, auf die tiefsten Ängste hat es Pluto abgesehen. Damit das in dieser transformierenden Zeit auch gelingt, erhielt er Schützenhilfe von Saturn und Jupiter. Das spricht auch dafür, dass wir jetzt energetisch überhaupt bereit sind für die großen Lektionen in unserem Leben – Grundthemen, die wir bisher nicht lösen konnten. Und diese Blockaden stürmt Pluto, wenn nötig eben auch mal im großen Stil, mit Saturn und Jupiter zur Verstärkung an seiner Seite.
Das kann man bewerten wie man will, nur manchmal müssen wir offensichtlich an den Rand der totalen Ohnmacht geführt werden, bis wir endlich loslassen können. Noch so ein Thema, das jeder gern beherrschen würde, und doch keiner kann. Also werden wir zum Loslassen genötigt. Und geschieht es denn auch. „JETZT ERST RECHT“ schreit der Mensch und reißt so manche Mauer ein. Na also, geht doch! Der Bauch schrumpft, die Kraft wächst. Und siehe da, es ist eine kreative Kraft, die nun einiges auf die Beine stellt. Das war sie von Anfang an, schon als wir glaubten, sie unterdrücken zu müssen, bevor wir damit umgehen konnten. Jetzt lassen sich Brücken bauen und Projekte starten, die wir schon immer umsetzen wollten.
Pluto, Saturn, Jupiter im Steinbock machten uns also auf unsere Mauern und Blockaden aufmerksam. Sie wurden spürbar, bis ins Unerträgliche – bis es uns reichte, und wir endlich Rückgrat und den Bockaden … äh … Blockaden den Stinkefinger zeigten, auch wenn wir damit eigentlich die Umstände meinten. So kommen wir zu unserer wahren Kraft!
Deshalb jetzt noch mal, mit Anlauf und Vergnügen: Auf die Blockaden mit Gebrüll! Zeigen wir der Bitch den Stinkefinger oder … sagen wir doch einfach DANKE für die Entwicklungshilfe. Denn genau das ist sie. Und was sonst noch alles im Bauch zu finden ist, werden wir dann sehen. Er ist eine wahre Wundertüte.
Jeder weiß, wie grundlegend wichtig sie ist. Jeder kennt sie also, jeder will sie, jeder braucht sie und … jeder hat sie tatsächlich, in irgendeiner Form, auch wenn es ihm nicht bewusst sein mag. Sie zeigt sich eben in unterschiedlicher Kleidung, manchmal in Verkleidung, sie kann groß, klein, dick oder verschlissen sein, doch weg ist sie nie. Sie gehört nämlich zur Grundausstattung des Menschen. Wer? Die berühmt-berüchtigte Selbst- oder Eigenliebe. Sie wohnt von Beginn an in dem Samen, aus dem unser Lebensbaum wächst. Ja, dass daraus überhaupt ein Lebensbaum wachsen kann, verdanken wir ihr. Nichts wächst ohne Zuwendung – unsere Zimmerpflanzen können ein Lied davon singen. Sie gedeihen auch nur mit entsprechender Pflege. Das ist die gute Nachricht.
Das Dilemma
Die schlechte Nachricht ist, es scheint ebenso zum Grundprogramm zu gehören, dass wir ständig auf der Suche sind. Okay, das ist im Grunde noch keine schlechte Nachricht. Natürlich gibt es immer etwas, was uns zu unserem Glück noch zu fehlen scheint.
Dagegen ist nichts einzuwenden, denn die Spürnase will ja auch trainiert werden. Doch nach etwas zu suchen, was längst da ist, ist Programm und spricht eher für ein anderes Dilemma. Der Spruch „Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah“ bringt es auf den Punkt. Was da ist, ist irgendwie selbstverständlich. Das macht es sehr schwer, es zu erkennen, wir übersehen es einfach. Dazu gehört offenbar so ziemlich alles, was zum Grundprogramm gehört. Es fällt uns eben leichter, nach etwas zu suchen. Deshalb sind wir so auf die Suche fixiert, dass wir uns schon mal verbiegen, um zu erhalten, wovon wir überzeugt sind, dass es fehlt. Das ist an und für sich kein liebevoller Umgang mit sich selbst.
