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Nach der Zwischenlandung auf Loors, dem Planeten der Brangeln, ist der Kontinent Pthor-Atlantis längst wieder zu einem neuen Flug durch die Dimensionen des Kosmos gestartet. Leider ist es Atlan trotz allergrößtem persönlichen Einsatz nicht gelungen, die Steuerung Pthors in seinem Sinn zu beeinflussen. Der Kurs des Kontinents wird somit von den mysteriösen Beherrschern der Schwarzen Galaxis bestimmt - und nach allem, was man von ihnen weiß, liegt es auf der Hand, dass die Unbekannten mit Pthor und seinen Bewohnern nichts Gutes im Sinn haben. Die Zukunft sieht also nicht gerade rosig aus für Atlan und seine Mitstreiter. Alles, was sie gegenwärtig tun können, ist, die Lage auf Pthor zu stabilisieren und eine gewisse Einigkeit unter den verschiedenartigen Clans, Stämmen und Völkern herbeizuführen. Erste Erfolge in dieser Richtung beginnen sich abzuzeichnen, als Atlan sich den Abgesandten aus allen Teilen des Landes als neuer König vorstellt. Doch dabei kommt es zu einem Zwischenfall im KORRIDOR DER DIMENSIONEN ...
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Veröffentlichungsjahr: 2012
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Nr. 377
Korridor der Dimensionen
In der Gewalt der Krolocs
von Hans Kneifel
Nach der Zwischenlandung auf Loors, dem Planeten der Brangeln, ist der Kontinent Pthor-Atlantis längst wieder zu einem neuen Flug durch die Dimensionen des Kosmos gestartet.
Leider ist es Atlan trotz allergrößtem persönlichen Einsatz nicht gelungen, die Steuerung Pthors in seinem Sinn zu beeinflussen. Der Kurs des Kontinents wird somit von den mysteriösen Beherrschern der Schwarzen Galaxis bestimmt – und nach allem, was man von ihnen weiß, liegt es auf der Hand, dass die Unbekannten mit Pthor und seinen Bewohnern nichts Gutes im Sinn haben.
Die Zukunft sieht also nicht gerade rosig aus für Atlan und seine Mitstreiter. Alles, was sie gegenwärtig tun können, ist, die Lage auf Pthor zu stabilisieren und eine gewisse Einigkeit unter den verschiedenartigen Clans, Stämmen und Völkern herbeizuführen.
Atlan – Der neue König von Pthor wird gefeiert.
Razamon, Balduur und Fenrir – Zwei Krieger und ein Wolf starten zu einem Erkundungsflug.
Heyzer Cor – Kommandant der Krolocs.
Pona – Eine Eripäerin.
Actic
Eine Stunde lang oder etwas länger musste Atlan vergessen, dass Pthor nichts anderes war als ein Brocken fliegenden Verderbens auf dem Weg ins Chaos. Ohne Vibrationen und Erschütterungen raste Pthor weiter; das Ziel war die Schwarze Galaxis. Atlan war gezwungen, diese Situation vorübergehend zu verdrängen, denn in kurzer Zeit würde man ihn zum König von Atlantis machen.
Der Park war voller Bewohner Pthors. Die Stimmung unter den etwa eineinhalbtausend verschiedenen Wesen war keineswegs feierlich oder euphorisch. Sie waren aus allen Teilen von Atlantis gekommen.
Eine kleine Delegation von Beobachtern aus Wolterhaven. Glitzernde, kalt wirkende Robotkörper mit stählernen Armen und Gelenken. Ihre Sehzellen blinkten unbeteiligt und prüfend. Eine Gruppe phantastisch bewaffneter Pygmäen aus dem Blutdschungel. Rund um die Krieger, die nach Fäulnis und rohem Fleisch stanken, standen Dellos mit flachen Gesichtern und unbeteiligten Mienen. Eine Gruppe aus Aghmonth wartete neben Bewohnern von Donkmoon und sah unbewegt hinüber zum großen Portal der Pyramide. Alle waren sie in die FESTUNG gekommen; Atlans Boten waren tagelang unterwegs gewesen und hatten sie zusammengerufen.
Eine Gruppe Piraten von den Ufern des Regenflusses hatte sich ebenfalls hierher gewagt. Die Männer schienen überrascht zu sein, dass sie nicht angegriffen wurden.
Atlan stand auf der obersten Stufe. Hinter ihm befand sich die glatte, aufwärts strebende Fläche der größten Pyramide.
Eine unangenehme und peinliche Sache, Arkonide?, sagte sarkastisch der Logiksektor.
So war es.
»Du musst mehr fröhliche Überzeugungskraft zeigen. Du bist kurz davor, in höhere Würden aufzusteigen, Atlan«, murmelte Razamon dicht neben Atlan. »Und in höhere Verantwortlichkeit.«
»Danke. Deine Worte sind ein rechter Trost«, gab der Arkonide zurück. Er ließ seine Augen zwischen den Wänden der kleineren Pyramiden, die in Wirklichkeit Beiboote eines riesigen Raumschiffs waren, hin und her gehen. Die Masse der »Feiernden« starrte mit wenig Begeisterung zurück.
»Außerdem ist dieser Augenblick für Pthor und unsere Absichten von entscheidender Wichtigkeit«, erklärte Thalia von der anderen Seite. Dellos gingen durch die Reihen der Wartenden, verteilten Getränke und Essen.
»Das ist allerdings richtig«, sagte Atlan ruhig und dachte an den Energieschirm um die Seele von Atlantis und an das falsche Schaltelement.
»Und darüber hinaus«, sagte Razamon drängend, »ist es bei der ungewöhnlichen Mentalität deiner vielen neuen Untertanen von entscheidender Wichtigkeit, mit Macht und Nachdruck aufzutreten.«
Sie befanden sich alle in einer Art Vorhof der FESTUNG. Die Erwartung unter den Delegationen stieg; sie ahnten nicht, was der neue Herrscher ihnen zu sagen hatte. Es gab Hunderte verschiedener Gerüchte, die von einer neuen Tyrannenherrschaft bis hin zum anderen Extrem, einer milden Verwaltung, über das gesamte Spektrum der Möglichkeiten reichten.
Razamon fluchte lautlos; wieder einmal jagte der Zeitklumpen ihm einen kurzen und heftigen Schmerz durch das Bein. Dann sagte der Atlanter:
»Bereit, Atlan? Die Magier machen bereits bedenkliche Gesichter.«
Atlan nickte.
»Keine Sorge, ich werde nicht stottern!«
Razamon lachte rau. Er gab einen Wink nach hinten. Aus dem Innern der Pyramide marschierten zwei Reihen festlich gekleideter Dellos. Sie waren martialisch aufgemacht mit blitzenden Halbpanzern, breiten Gürteln und runden Helmen. In ihren Händen trugen sie lange Fackeln. Es gab kaum Wind, daher bildeten die silberfarbenen Rauchfahnen eine Art Wall oder Gitter entlang der Treppenstufen. Über die Stufen lag ein weißer Teppich aus unbekanntem Material. Atlan ging fünf Schritte geradeaus und blieb stehen. Auf einen zweiten Wink begann aus unsichtbaren Lautsprechern eine Musik, deren Charakter er kannte. Er hatte ähnlich barbarische Rhythmen ebenso auf Arkon wie auch auf Terra und anderen Welten gehört. Fanfaren und Posaunen schrien auf, donnernde Trommelschläge skandierten, klirrende Beckenschläge ließen die Wartenden zusammenzucken.
Atlan wandte sich halb um, schenkte Razamon ein kaltes Grinsen und sagte durch den Lärm:
»Beeindruckend, Freund Razamon. Die Noten stammen von den Berserkern?«
»Nicht alle. Ich habe auch Kulturgut der Erde mit einbauen lassen«, erwiderte der Atlanter schlagfertig.
Atlan winkte ab. Es musste wohl sein. Jedenfalls bemerkte er in den Gesichtern vieler Besucher so etwas wie Erwartung oder Spannung. Die eingeladenen Abordnungen kamen etwas näher. Es waren fast alle wichtigen Bevölkerungsgruppen dieses erstaunlichen Landes vertreten. Sie würden jedes Wort der Rede bis in den letzten Winkel von Pthor verbreiten, das war sicher.
Die Musik und die starr dastehenden Dellos, von deren Fackeln Rauchsäulen hochstiegen, bildeten einen Teil von Razamons Vorbereitungen. Er verstand eine Menge von Massenregie. Nach drei oder vier Minuten änderte die Musik ihren Charakter und wurde weicher. Sie schien gleichermaßen Härte und Milde des neuen Herrschers zu versinnbildlichen. Als sie endete, zuckten zwischen den Spitzen der verschiedenen Pyramiden Blitze hin und her.
Als totale Stille eingetreten war, nickte Thalia ihrem Freund zu.
»Viele von euch kennen mich schon«, sagte Atlan. Er merkte sofort, dass sich der Auffangstrahl eines unsichtbaren Mikrophons auf ihn richtete, denn seine Worte wurden hundertfach verstärkt. »Die meisten haben von mir erfahren.
Ich bin Atlan.
Odin, der Mächtige, hat mich nach dem Sieg über die furchtbaren Herren der FESTUNG dazu bestimmt, über Pthor zu herrschen. Das werde ich tun, zusammen mit den klügsten Ratgebern, die ich finden konnte. Ganz Pthor ist vor kurzer Zeit aus dem VONTHARA-Schlaf erwacht, aber das Erwachen erfolgte in eine schlimme Zeit hinein. Nach allem, was wir wissen, ist Pthor auf dem Weg zurück in die Schwarze Galaxis.«
Atlans Worte hallten durch den Park und über den Vorplatz der FESTUNG. Er beobachtete seine Zuhörer mit brennender Aufmerksamkeit; er musste sich ihrer Hilfe versichern, denn sonst würden alle Anstrengungen vergeblich bleiben. Pthor und Atlan würden jeden einzelnen Kämpfer und alle Anstrengungen brauchen, um gegen die Herren der Schwarzen Galaxis zu bestehen.
Atlan wählte auch die nächsten Sätze mit Bedacht.
»Im Augenblick sieht es schlimm aus für uns alle«, rief er aus. »Pthor wird von der Seele aus gesteuert, und die Seele bringt uns direkt in die Schwarze Galaxis. Der Grundgedanke meiner Herrschaft ist es, allen Geschöpfen zu helfen, in deren Kulturen Pthor seine bösen Spuren hinterlassen hat. Dazu müssen wir die Herrschaft über Steuermann, Seele von Pthor und La'Mghor wieder zurückbekommen. Ihr wisst, dass aus der Dimensionsschleppe ein falsches Hauptschaltelement mitgebracht und eingebaut worden ist.«
Er überging geflissentlich, dass er es gewesen war, der mit dem falschen Schaltelement getäuscht worden war.
»Der Steuermann in den Pyramiden ist dank der unermüdlichen Pflege der schönen Thalia wieder zu sich gekommen und erholt sich zusehends. Ich denke, dass wir auf seine Unterstützung bauen können, meine Freunde.«
»Ausgezeichnet!«, schrie jemand aus der Menge. Es schien einer der Magier aus der Barriere von Oth gewesen zu sein.
»Danke!«, gab der Arkonide trocken zurück. In die tiefgestaffelten Reihen der Gäste kam leichte Bewegung. Sie drängten sich näher an den freien Platz vor der untersten Stufe heran.
»Es wird allerdings noch einige Zeit dauern, bis der Steuermann in die Steuerung von Pthor machtvoll eingreifen kann«, rief Atlan. »Aus diesem Grund haben wir alle uns ausgedacht, dass diese Feierlichkeit nicht zu einer Orgie der Trunkenheit und des Jubels wird. Aber sie wird euch allen zeigen, dass eine neue Zeit für Pthor angebrochen ist.«
Die Dellos, die mit Gläsern, Bechern und gefüllten Krügen zwischen den Gruppen umhergingen, schenkten lautlos ihre Getränke aus. Copasallior, der Weltenmagier, bewegte seine sechs Arme wie eine ungeduldige Spinne, schob sich näher an Atlan heran und rief laut:
»Um deine Herrschaft zu festigen, Atlan, und um dir zu zeigen, dass wir dich verstehen und in deinem Sinn kämpfen werden, haben die Magier dir ein Geschenk gebracht!«
Atlan blickte den Magier mit den basaltfarbenen Augen an. Die wallenden Gewänder, in die sich Copasallior kleidete, blähten sich auf, als der Magier an der Seite von Koratzo herankam und dicht vor der untersten Stufe stehen blieb. Atlan ging ihnen entgegen; er wusste nur, dass die Magier mit einem schweren Wagen gekommen waren.
»Was immer es ist, ich danke euch«, sagte Atlan und fragte sich, welches Geschenk ihm ausgerechnet der Weltenmagier und der Stimmenmagier machen würden. Koratzo drehte sich um und sagte etwas zu einem Helfer.
Der Wagen wurde nach vorn geschoben. Jemand riss die Plane zur Seite. Das vage Licht fiel auf eine große Menge von Parraxynt-Bruchstücken. Graues Metall, voller Runen und Zeichen, in allen Formen und Größen, lag in der Höhlung der Ladefläche auf einem dunklen Stück Stoff. Atlan sah in die blauen Augen des Stimmenmagiers.
»Ich bin überrascht und dankbar«, sagte Atlan. Die herandrängende Menge sah, worum es sich handelte. Ein lautes Murmeln der Verwunderung breitete sich aus. Atlan griff in den Wagen hinein und hob ein mittelgroßes Bruchstück heraus. Er packte das Stück, ging einige Stufen hinauf und stemmte es hoch.
»Seht alle her!«, rief der Arkonide.
Tausende Augen starrten ihn und das stumpfgraue Stück Metall an.
»Das ist nur ein kleiner Teil des Geschenks aus der Großen Barriere von Oth«, rief Atlan wieder. »Sie brachten einen ganzen Wagen voll davon.«
»Wenn du noch mehr davon bekommst und einige Wochen lang Puzzlespiele betreibst«, flüsterte Razamon in Atlans Ohr, »dann wirst du Pthors Geheimnis fast gelöst haben.«
»Fast«, gab Atlan mit unbewegtem Gesicht zurück. »Es fehlen mir noch einige Hunderttausend kleinere und größere Brocken dazu. Wie witzig.«
Die Bewohner von Pthor schrien mit mäßiger Begeisterung, aber es war erkennbar, dass sie dieses Zeichen richtig deuteten. Jemand, der eine solch große Menge Parraxynt-Stücke besaß, war schon allein aus diesem Grund der Mächtigste.
Atlan hob das Bruchstück noch ein wenig höher über seinen Kopf hinauf und rief, so laut er konnte:
»Ich danke den Magiern für dieses hochherzige Geschenk. Ich werde jedes Bruchstück aufbewahren und versuchen, es mit anderen zu einem mächtigen Ganzen zusammenzusetzen. Aber, meine Freunde aus allen Teilen von Pthor – eines sage ich euch:
Ich will euch nicht anlügen. Pthor ist auf dem Weg in die Schwarze Galaxis. Harte Zeiten brechen für uns an. Die Herrscher dort werden uns zu strafen versuchen. Unsere Aufgabe wird höllisch schwer sein. Jeder von uns wird sein Bestes geben müssen. Übertriebene Angst ist unsinnig, aber Vorsicht ist angebracht.
Ich danke euch, dass ihr gekommen seid. Sagt allen, die ihr treffen werdet, was wir hier besprochen haben.
Und nun ...«
Razamons Regie war bestechend. Als Atlan sich anschickte, die letzten Worte seiner Ansprache an das immerhin gedämpft begeisterte Publikum zu richten, ertönte wieder eine Taktfolge jener dröhnenden, krachenden und heulenden Musik. Fast gleichzeitig rissen die Rauchschwaden aus den Fackeln ab; meterhohe Flammen kalten Lichts schlugen in den verhangenen Himmel hinauf. Die Musik schwieg plötzlich. Atlan holte Luft.
»Und nun versucht, trotz allem mit Heiterkeit zu feiern. Esst und trinkt, sprecht miteinander, versucht alle, in den Räumen und den Parks der FESTUNG euch wohl zu fühlen. Denn die FESTUNG ist nicht mehr länger das Zentrum der bösen Macht oder der Sitz des Verderbens. Ich danke euch, meine Freunde.«
Als Atlan die Arme senkte, auf den Wagen zuging und das Parraxynt-Stück vorsichtig zu den anderen zurücklegte, beendete ein letzter Tusch die offiziellen Feierlichkeiten. Aus den Fackeln der aufgereihten Dellos kamen wieder Rauchwolken. Atlan ging langsam, flankiert von Thalia und Razamon, die Treppenstufen wieder aufwärts.
»Es war ehrlich und überzeugend«, sagte Thalia leise und legte ihre Hand auf Atlans Arm.
»Ich habe es immerhin versucht«, gab der Arkonide zurück. »Hoffentlich habe ich den einen oder anderen überzeugt.«
Die beiden Magier folgten Razamon, Thalia und Atlan die Stufen hinauf und ins Innere des pyramidenförmigen Raumschiffs. Der Weltenmagier blickte den Arkoniden lange aus seinen Basaltaugen an. Dann sagte er nachdrücklich:
»Wenn alles wahr ist, was du sagtest, Atlan, dann werden wir wohl viel von den angesprochenen Plänen verwirklichen können.«
»Ich habe versucht, so ehrlich wie möglich zu sein«, murmelte Atlan.
»Wenn die stille Heiterkeit ein wenig mehr um sich gegriffen hat, dank des Alkohols«, schaltete sich Thalia ein und dachte daran, dass eigentlich auch ihre Brüder bei dieser Feier hätten anwesend sein müssen, »dann werden wir uns unter die Gäste mischen.«
»Mit Vergnügen«, sagte Atlan. Aus völlig unerklärlichen Gründen fühlte er sich unsicher; er ahnte kommendes Unheil. Er wusste nicht, warum ihn diese Stimmung gerade jetzt überfiel – es gab keinen Grund dafür. Trotzdem fühlte er den Stachel der Angst und des starken inneren Zweifels.
Er dachte kurz an den Mann in der Porquetor-Rüstung, der angeblich seinen Originalkörper suchte. Noch ein weiteres Rätsel, das sich irgendwann würde lösen lassen. Als die Gruppe der fünf Personen die oberste Plattform erreicht hatte, glaubte Atlan, unter seinen Sohlen eine kurze Erschütterung zu spüren. Er blieb stehen und fragte alarmiert:
»Habt ihr es auch gemerkt?«
»Was sollen wir gemerkt ...?«, murmelte Razamon und unterbrach sich jäh, als ein zweiter, harter Stoß sie alle traf. Hinter ihnen klangen Schreie und Flüche auf. Ein dritter, lang anhaltender Rammstoß ließ die Treppenstufen wanken und schüttelte die Stämme und Äste der Bäume. Einige Pthorer wurden zu Boden geschleudert, andere sprangen erschreckt in die Höhe und rannten wild durcheinander.
Atlan klammerte sich am Rahmen der Schleusentür fest und fluchte unterdrückt. Als er den Kopf hob, sah er voller Schrecken, dass sich der Himmel zu verdunkeln begann. Die Schwankungen und Stöße blieben, änderten aber ihren Rhythmus.
Sie glichen den Erschütterungen, die einen großen, schnellen Raumkörper trafen, wenn er nacheinander mit kleineren Hindernissen kollidierte.
