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Mehr als 200 Jahre lang war die SOL, das Fernraumschiff von Terra, auf seiner ziellosen Reise durch die Tiefen des Alls isoliert gewesen, bis Atlan in Kontakt mit dem Schiff kommt. Die Kosmokraten haben den Arkoniden entlassen, damit er sich um die SOL kümmert und sie einer neuen Bestimmung zuführt. Jetzt schreibt man an Bord des Schiffes den Oktober des Jahres 3792, und der Arkonide hat trotz seines relativ kurzen Wirkens auf der SOL entscheidende Impulse zu positiven Veränderungen im Leben der Solaner gegeben - ganz davon abgesehen, dass er gleich nach seinem Erscheinen die SOL vor der Vernichtung rettete. Inzwischen hat das Generationenschiff Tausende von Lichtjahren zurückgelegt, und unter Breckcrown Hayes, dem neuen High Sideryt, hat längst eine Normalisierung des Lebens an Bord stattgefunden. Allerdings sorgen unerwartete Ereignisse immer wieder für Unruhe und Gefahren. So ist es auch im so genannten "Sternenuniversum", in das die SOL durch einen Hyperenergiestoß versetzt wurde. Wenn die Solaner diesen Kosmos, der kaum Leben enthält, verlassen wollen, dürfen sie kein Risiko scheuen. Das tun die Solaner auch nicht, sondern sie setzen ihr Leben ein, als der Kampf um den Dimensionstransmitter entbrennt - der Kampf um DAS AUGE ZUM JENSEITS ...
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Seitenzahl: 120
Veröffentlichungsjahr: 2012
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Nr. 572
Das Auge zum Jenseits
Der Kampf um den Dimensionstransmitter
von Peter Griese
Mehr als 200 Jahre lang war die SOL, das Fernraumschiff von Terra, auf seiner ziellosen Reise durch die Tiefen des Alls isoliert gewesen, bis Atlan in Kontakt mit dem Schiff kommt.
Die Kosmokraten haben den Arkoniden entlassen, damit er sich um die SOL kümmert und sie einer neuen Bestimmung zuführt. Jetzt schreibt man an Bord des Schiffes den Oktober des Jahres 3792, und der Arkonide hat trotz seines relativ kurzen Wirkens auf der SOL entscheidende Impulse zu positiven Veränderungen im Leben der Solaner gegeben – ganz davon abgesehen, dass er gleich nach seinem Erscheinen die SOL vor der Vernichtung rettete.
Inzwischen hat das Generationenschiff Tausende von Lichtjahren zurückgelegt, und unter Breckcrown Hayes, dem neuen High Sideryt, hat längst eine Normalisierung des Lebens an Bord stattgefunden. Allerdings sorgen unerwartete Ereignisse immer wieder für Unruhe und Gefahren.
So ist es auch im so genannten »Sternenuniversum«, in das die SOL durch einen Hyperenergiestoß versetzt wurde. Wenn die Solaner diesen Kosmos, der kaum Leben enthält, verlassen wollen, dürfen sie kein Risiko scheuen.
Atlan – Der Arkonide sucht den Weg ins eigene Universum.
Hidden-X – Der Gegner der Solaner schickt Kämpfer aus.
Jetlagged – Erster Kämpfer der Urjaner.
Henter – Adjutant des Ersten Kämpfers.
Sanny und Argan U – Atlans Gefährten in der Not.
Chybrain und Wöbbeking
Die Flut von Informationen erreicht mich mit einer zeitlichen Verzögerung, denn noch sind nicht alle Speicher fertig. Die kleinen Baumeister handeln auch trotz meiner strengen Anweisungen oft bewusst langsam.
Als ob sie etwas daran ändern könnten, dass mit dem Flekto-Yn die erste uneinnehmbare Festung des Kosmos entsteht!
Immerhin ist es ärgerlich, denn durch die Verzögerungen könnten wesentliche Informationen verlorengehen oder so spät bei mir eintreffen, dass meine Gegenreaktionen den notwendigen Erfolg verfehlen.
Die Vorverarbeitung dauert noch zu lange. Ich bin ärgerlich, denn ich könnte etwas übersehen.
Also strecke ich meine körperlosen Fühler hinaus, taste mich durch die Weiten des Universums, ohne dabei meine sichere Wohnstatt verlassen zu müssen.
Es ist an der Zeit, dass ich meinen Machtbereich wieder vergrößere. Die Pause, die ich mir gönnen musste, weil ich im Ysterioon etwas übersehen hatte, ist zu Ende.
Ich prüfe Xiinx-Markant, aber dort wird in den nächsten Zeiteinheiten noch keine Entscheidung fallen.
Ich taste nach dem Schalter, ohne mich zu zeigen. Ich ignoriere seine verzweifelten Rufe. Wenn er sich nicht selbst zu einem Teil hilft, werde ich mich nicht melden. Er muss sich rehabilitieren.
Seine Existenz lenkt meine Erinnerung auf Atlan und das Raumschiff, das seine Bewohner SOL nennen.
Ich habe mich lange Zeit nicht mehr um sie gekümmert, weil sie nach meinem Wissen nicht mehr gefährlich sind.
Der Arkonide muss tot sein oder zumindest wahnsinnig. Keine Macht des Kosmos hätte ihn von meinem Bannstrahl befreien können.
Die SOL mochte wohl noch vorhanden sein. Aber nicht in meinem realen Universum sondern in einem anderen, nicht minder realen. Es gibt aber keinen Weg von dort hierher zurück. Soll dieses mächtige Schiff in der leblosen Einsamkeit kreuzen, bis es in einer fernen Zeiteinheit zu Staub zerfallen wird.
Oggar fällt mir ein. Jenes merkwürdige Wesen, das einen Hauch der fernen Vergangenheit mit sich schleppt.
Ich suche ihn, aber ich kann ihn nicht finden. Sein Körper ist nicht wirklich – in meinem Sinn. Er ist kein Leben, er ist eine brüchige Konserve für kümmerliche Geister.
Und dennoch! Ich hätte ihn gern zu meinem Knecht gemacht, denn er wäre einem Winzling, wie es Hapeldan ist, bestimmt überlegen. Aber sein unfassbares Bewusstsein entzieht sich meinem Fühler, und seinen künstlichen Körper kann ich nicht spüren.
Ein Gedanke gerät in meine Fänge! Sofort schärfen sich meine Sinne, verstärkt sich die Aufnahmebereitschaft. Die kleinen Baumeister zucken unter dem geistigen Schlag zusammen, obwohl ich sie gar nicht gemeint hatte oder treffen wollte.
Was erregt mich so sehr?
Es ist etwas Bekanntes an diesem Gedankenstrom, der durch die unfassbare Dimension eilt, in der sich nur das Immaterielle bewegen kann. Etwas, das mich an ...
... an die Solaner erinnert!
Sofort verbessere ich meine Erkenntnisse.
Es ist nicht ein Gedankenstrom. Es sind zwei.
Sie sind miteinander verwandt, sehr eng sogar. Und sie tauschen für wenige Sekunden ihre Informationen aus.
Verblüffung erfüllt mich, denn der eine der beiden Partner befindet sich nicht in meinem realen Raum. Er denkt in einer anderen Bezugsebene, von der aus seine Gedanken eigentlich gar nicht bis zu mir gelangen können dürften.
Es muss eine künstliche Verbindung von meinem realen Raum in dieses Bezugsgebiet geben. Das bedeutet gleichzeitig, dass gewaltige Kräfte am Werk sind, und so etwas interessiert mich immer.
Ich taste durch den künstlichen Übergang, während ich jedes Wort des gedanklichen Gesprächs in mich aufnehme.
Dort steht eine uralte Maschine. Sie hat den Übergang bewirkt, der jedoch technisch sehr unvollkommen ist.
Ich brauche nicht einzugreifen, denn die Maschine wird sich gleich selbst zerstören.
Die anderen Wesen, die dort stehen, kann ich nicht aufnehmen. Sie sind zu weit jenseits der Barriere.
Nur einer denkt bewusst in den realen Raum hinein.
Sein Name ist Federspiel.
Ich kenne ihn.
Er ist einer der Vasallen dieses Atlan.
Er ist von der SOL!
Und dann erkenne ich die andere Bezugsebene. Es ist das Universum ohne nennenswertes Leben. Das Universum der Einsamkeit, der isolierten Sterne, in das ich die SOL geworfen habe.
Vor vielen Zeiteinheiten habe ich dort auch einmal einen Platz für mich gesucht, aber nichts gefunden außer den nutzlosen EINZIGEN. Sie haben damals Übergänge in andere Universen gebaut.
Um eine solche Stelle muss es sich auch hier handeln. Sie wurde aktiviert, und Federspiel denkt durch sie hindurch mit ...
... Oggar!
Da ist er, der Unnahbare!
Ein Teil von ihm muss mit Federspiel, dem Solaner, verwandt sein.
Dieser Teil denkt zurück.
Er heißt ...
Ich kann den Namen nicht erfassen. Oggar schützt durch eine geistige Kraft alles in sich. Ich müsste den großen Spiegel benutzen, um ...
Die Maschine zerbricht.
Der Kontakt besteht nicht mehr.
Wesentliche Teile von dem, was sich in großer Ferne abgespielt hat, konnte ich empfangen. Sie sind allesamt unwichtig.
Was zählt, ist allein der Inhalt der gedanklichen Informationen.
Er ist erschreckend und belustigend zugleich.
Langsam ziehe ich mich in mich selbst zurück und überdenke das Ausgewertete. Ein Teil von mir zeigt Verblüffung und Empörung, aber ich als Ganzes gestehe keinen Fehler ein.
Die Gründe für meinen scheinbaren Irrtum müssen woanders liegen. Es ist nämlich kein Irrtum, was ich erfahren habe.
Nicht nur die SOL existiert noch, obwohl nach der Zeitrechnung der Zweibeiner viele Jahre vergangen sind. (Vielleicht hat sich seit meinem letzten Aufenthalt im Universum der Einsamkeit dort der Zeitablauf geändert? Aus dem Gehörten ergeben sich Hinweise darauf.)
Die SOL schickt sich an, einen Übergang in meinen realen Raum zu finden! Ich will diese ärgerlichen Wesen hier nicht!
Und was noch viel eindrucksvoller ist, ist die Tatsache, dass er nicht nur lebt. Er ist auch geistig völlig gesund.
Die orangerote Riesensonne stand im Rücken der SOL, die, im freien Fall auf die völlig gleichmäßige Kugel von 48.400 Kilometern Durchmesser zufiel. Der Antrieb war desaktiviert worden. Die Eigengeschwindigkeit nach dem letzten Linearflug beförderte das gewaltige Hantelschiff durch den Raum.
Die grellen Strahlen von Aqua, wie die Solaner diesen Stern genannt hatten, malten bunte Streifen auf die Hülle des Planeten, der eigentlich gar keiner war.
Atlan stand aufrecht vor dem Hauptbildschirm in der Kommandozentrale der SOL und betrachtete sinnend dieses Bild.
Die Szene strahlte absolute Friedfertigkeit aus.
Die bunten Bänder, die das Licht der Riesensonne auf Aqua-I erzeugte, reihten sich aneinander und verschoben ihre Farben in allen Nuancen des Regenbogens, je näher das Generationenschiff der gewaltigen Wasserkugel kam.
Fünfzigmal mehr Wasser enthielt dieser Ball, als es der Rauminhalt der guten alten Erde war, mit der sich der Arkonide mehr verbunden fühlte als mit seinem Geburtsort Arkon im Kugelsternhaufen M 13.
Nur im Innern dieser gewaltigen Wassermasse gab es einen vergleichsweise lächerlich kleinen Kern, ein uraltes Wunderwerk einer untergegangenen Technik, eine 22 Kilometer durchmessende Kugel aus hochverdichteter Eisen-Nickel-Legierung.
Bereits einmal hatte Atlan diesen Ort aufsuchen können, besser gesagt, müssen, denn freiwillig waren er und seine Begleiter nicht durch den Höllenschlund auf Aqua-II gegangen, der sich als ein Transmitter entpuppt hatte, dessen Gegenstelle, einseitig gepolt, im Innern dieser Metallkugel arbeitete.
Diese Ereignisse lagen knapp 14 Tage zurück, und in der Zwischenzeit hatten sich Dinge ereignet, die einerseits eine rasche Rückkehr in das heimatliche Universum unmöglich erscheinen ließen, andererseits aber auch eine linde Hoffnung in dem Unsterblichen geweckt hatten.
Das Sternenuniversum, in das Hidden-X, jene unheimliche Macht, die SOL verschlagen hatte, gab noch immer Rätsel auf. Zweifellos handelte es sich um eine reale Daseinsebene, anders als das perfekt illusionistische Bild, das die Landschaft im Nichts abgegeben hatte. Aber was besagte das schon.
Atlan kam sich vor wie ein Schiffbrüchiger, der auf eine unbewohnte Insel verschlagen worden war.
Die SOL war abgeschnitten vom eigenen Universum, und diese Trennung hatte etwas Endgültiges an sich.
Das Sternenuniversum war von einer grausamen Leblosigkeit. Ganze drei intelligente Lebensformen hatte man in sieben Wochen gründlicher Suche und Forschung entdecken können. Gemessen an der Zahl der Planeten, die man in dieser endlosen Öde ausgemacht hatte, war diese Zahl sogar noch unwahrscheinlich hoch, denn, das Sternenuniversum wurde dadurch charakterisiert, dass Planeten, die Leben tragen konnten, eine absolute Rarität waren.
Zuerst war man auf die Aquarianer gestoßen, die sich Nuun nannten und auf Aqua-II, einem scheinbaren Parallelplaneten zu Aqua-I, lebten.
Dieses pygmäenähnliche, hominide Völkchen lebte in einer Verworrenheit, die beispiellos war, denn ihre ursprüngliche Welt Nuun hatte sich unter einem mächtigen Wassergürtel verborgen gehalten.
Nun stellte Aqua-I, das die Nuun jetzt Neu-Aqua nannten, wieder eine einigermaßen normale Welt dar, denn durch den Angriff der EINZIGEN waren die gewaltigen Wassermassen verdampft und in den freien Weltraum entwichen.
Schon bei der Annäherung an das Aqua-System, als Breckcrown Hayes zu dem neuen Bewahrer der Nuun, Fallund Kormant, Funkkontakt aufgenommen hatte, hatte es sich gezeigt, dass dieses Volk seine neuen Probleme, den Wiederaufbau ihrer Welt, in den Griff bekommen hatte.
Auch jetzt spielten noch die Ortungs- und Funkanlagen. Atlan überließ diesen Teil der Arbeit ganz dem High Sideryt und konzentrierte sich auf das, was ihn im Innern von Aqua-I erwartete.
Zahlreiche große Schiffe der Nuun, ihre früheren Unterwasser-Schlachtschiffe, die auch bedingt raumtauglich waren, kreisten um Neu-Aqua. Sie setzten dort alle Mittel ein, um sich zusammenballende Wolken aus Wasserdampf zu zerstreuen und in den Freiraum zu vertreiben, so dass die Gefahr von sintflutartigen Regenfällen abgewendet wurde.
Auch das verfolgte der Arkonide.
Er dachte an die EINZIGEN, jene schlangenähnlichen Intelligenzen, die sich für die alleinberechtigte Lebensform in diesem Universum gehalten hatten.
Die SOL hatte den EINZIGEN von Gersenter einen Schlag versetzt und sie gleichzeitig auf ihre Dekadenz aufmerksam gemacht. Der Beherrscher Keit, die unsterbliche Verkörperung der grausamen Ideologie dieses Volkes, war tot.
Atlan rechnete fest damit, dass die EINZIGEN diese Niederlage nicht so schnell verdauen würden, um ihr Wahnsinnstreiben fortzusetzen.
Auch für die Bewohner von Neu-Aqua war dieser Umstand von Bedeutung.
Mit einem Ohr hörte der Arkonide auf den Funkverkehr zwischen der SOL und dem Bewahrer Kormant. Auch dessen rechtmäßiger Vorgänger, Perester Fassyn, meldete sich zu Wort und nahm erfreut die Berichte der Solaner über die Auseinandersetzungen mit den EINZIGEN zur Kenntnis.
Die dritte Intelligenz, die man angetroffen hatte, stellte den Garantiefaktor für die Ruhe in dieser Sektion des Sternenuniversums dar. Das waren die Dormiganer, von denen niemand wusste, wie sie aussahen und lebten. Nicht einmal der Mutant Bjo Breiskoll und die Paramathematikerin Sanny aus dem Volk der Molaaten, die bei den überlebenden Dormiganern gewesen waren, hatten eine Vorstellung von dieser Lebensform, die nichts weiter beanspruchte als Weltraumkälte, das Vakuum und totes Gestein.
Die wiedererstarkten Dormiganer hatten sich aber vor zwei Tagen von der SOL mit dem Versprechen verabschiedet, auf die selbstherrlichen EINZIGEN zu achten.
Auf Gersenter, der Heimatwelt der Schlangenähnlichen, hatte Atlan einen ersten Hinweis darauf bekommen, dass dieses Volk in seiner längst vergangenen Blütezeit die technischen Möglichkeiten besessen hatte, aus der eigenen Existenzebene in ein anderes Universum zu wechseln.
Wie dieser Vorgang ablief, war ein völliges Rätsel geblieben, denn bei dem Versuch, die Maschine tief im Boden des Herrschersitzes von Keit in Betrieb zu nehmen, hatte sich diese – vermutlich auf Grund ihres Alters – selbst zerstört. Dennoch war wenigstens ein teilweiser Kontakt in das angestammte Universum gelungen. Federspiel hatte es geschafft, unter höchst merkwürdigen Umständen eine telepathische Verbindung zum Bewusstsein seiner Zwillingsschwester Sternfeuer herzustellen.
Sternfeuers Körper ruhte zusammen mit dem von Cpt'Carch an einem sicheren Ort in SOL-City, jenem Abschnitt nahe der Kommandozentrale im Mittelteil der SOL, den der High Sideryt Atlan und seinem Team zur persönlichen Verfügung gestellt hatte. Die Körper verwesten nicht, was auf eine Nebenwirkung des Dislozierungsprojektors aus Oggars HORT zurückzuführen war.
Nun existierten die Bewusstseinsinhalte dieser beiden Solaner zusammen mit dem des Pers-Oggaren Oggar in einem Kunstkörper, der jedoch im angestammten Universum verblieben war, um den abtrünnigen Molaaten Hapeldan zu jagen, der als wichtigstes Werkzeug von Hidden-X betrachtet wurde.
Und mit diesem Kunstkörper, mit Sternfeuers Bewusstseinsanteil, hatte Federspiel den kurzen gedanklichen Austausch vorgenommen.
Für Atlan bedeutete dies in erster Linie, dass bewiesen war, dass es einen Übergang in das eigene Universum gegeben hatte und damit auch weiterhin geben könnte.
Die Rückkehr in den heimatlichen Bereich war also möglich. Sie war das zentrale Problem Atlans und aller Solaner.
Außerdem bot das Sternenuniversum nichts, was das Leben hier mit einem sinnvollen Gehalt hätte füllen können. Der einzige Vorteil, den der unfreiwillige Aufenthalt hatte, war die starke Vermutung, dass ihr Gegner Hidden-X hier nicht wirkte.
Nach der Selbstzerstörung der Maschine auf Gersenter waren auch die Wissenschaftler der EINZIGEN ratlos gewesen. Der letzte Hinweis, den Atlan erhalten hatte, stellte nicht mehr als einen Hoffnungsschimmer dar.
Die Station im Kern von Aqua-I, auch erbaut von den technisch hochstehenden Vorfahren der Gersenter, erfüllte zu einem Teil angeblich die gleiche Funktion wie die zerstörte Maschine. Zwar war die Aqua-I-Maschine zu einem anderen Zweck gebaut worden, nämlich Wassermassen aus einer anderen Bezugsebene abzuzapfen und über Aqua-I nach der Welt der Nuun zu leiten, damit dieses Volk nach dem Willen der selbstherrlichen EINZIGEN vernichtet wurde.
