Bea macht blau - Tessa Hennig - E-Book
oder
Beschreibung

Hasta la vista, Schwesterherz!

Bea reicht's: Die Tochter ist ausgezogen, der Mann nimmt sich dennoch keine Zeit für sie und hat auch noch eine Affäre. Kurzerhand macht sie sich auf den Weg zu ihrer Schwester Karin ins Baskenland. Und plötzlich findet sie sich an einem Ort voller Künstler, Surfer und hängengebliebener Hippies wieder, die das Leben eher entspannt sehen. Deutsche Tugenden treffen auf gepflegtes Chaos und spanische Lässigkeit. Zwischen Tapas, Strand und Vino findet Bea tatsächlich wieder Spaß am Leben und einen Mann, bei dem sie ins Träumen gerät. Doch dann kommt es erstens anders und zweitens als sie denkt...

Baskenland olé: Der neue Roman der Spiegel-Bestsellerautorin!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Das Buch

Für Vollblut-Mama Bea brechen harte Zeiten an: Ihre Tochter Caroline hat gerade Abitur gemacht und ist ausgezogen. Zurück bleiben ein leeres Haus und ein Ehemann, der sich kaum noch für Bea inter­essiert – für andere Frauen allerdings schon. Bea packt kurzerhand ihre Sachen und fährt zu ihrer Schwester Karin ins Baskenland. Keine leichte Entscheidung, denn Bea und Karin haben sich noch nie sonderlich gut verstanden. Und natürlich geraten die beiden auch jetzt wieder aneinander: Karin hat Bea ja prognostiziert, dass sie mit ihrer Ehe eine Bruchlandung hinlegen wird. Wer opfert seine Träume schon für Mann, Kind und Herd? Karin jedenfalls nicht. Allerdings ist ihr Leben in einem ausgemusterten Wohnwagen inmitten von Aussteigern, Künstlern und hängengebliebenen Hippies auch nicht das Gelbe vom Ei. Trotz aller Unterschiede stellen die Schwestern fest: In Zeiten der Not müssen sie zusammenhalten. Und dann ist da ja auch noch die alte Jakobsweg-Pension, in der sie schon als Kinder ihre Ferien verbracht haben und die inzwischen leer steht. Zusammen wollen sie sie wieder auf Vordermann bringen. Eine echte Herausforderung, denn wenn deutscher Kontrollwahn auf spanische Lässigkeit trifft, bleibt das Chaos nicht aus. Doch so schnell gibt Bea nicht auf …

Die Autorin

Tessa Hennig schreibt seit vielen Jahren erfolgreich große TV-Unterhaltung. Mit Mutti steigt aus gelang ihr auf Anhieb ein Bestseller. Wenn sie vom Schreiben und ihrem Wohnort München eine Auszeit benötigt, reist sie auf der Suche nach neuen Stoffen und Abenteuern gern in den Süden.

Von Tessa Hennig sind in unserem Hause bereits erschienen:

Mutti steigt aus · Elli gibt den Löffel ab ·Emma verduftet · Lisa geht zum Teufel·Mama mag keine Spaghetti ·Alles außer Austern·

Tessa Hennig

Bea macht blau

Besuchen Sie uns im Internet:

www.ullstein-buchverlage.de

Wir wählen unsere Bücher sorgfältig aus, lektorieren sie gründlich mit Autoren und Übersetzern und produzieren sie in bester Qualität.

Hinweis zu Urheberrechten

Sämtliche Inhalte dieses E-Books sind urheberrechtlich geschützt. Der Käufer erwirbt lediglich eine Lizenz für den persönlichen Gebrauch auf eigenen Endgeräten.

Urheberrechtsverstöße schaden den Autoren und ihren Werken, deshalb ist die Weiterverbreitung, Vervielfältigung oder öffentliche Wiedergabe ausdrücklich untersagt und kann zivil- und/oder strafrechtliche Folgen haben.

In diesem E-Book befinden sich Verlinkungen zu Webseiten Dritter. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich die Ullstein Buchverlage GmbH die Inhalte Dritter nicht zu eigen macht, für die Inhalte nicht verantwortlich ist und keine Haftung übernimmt.

ISBN ISBN 978-3-8437-1540-9

Originalausgabe im List Taschenbuch

List ist ein Verlag der Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin.

1. Auflage Juli 2017

© Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin 2017

Kapitel 1

Besser geht’s nicht! Bea hatte allen Grund, auf ihre Tochter stolz zu sein. Und wie sich Caroline über ihr Abiturzeugnis freute: eins Komma drei. Die besondere Fürsorge einer pflichtbewussten Mutter hatte sich gelohnt: vitaminreiche Kost in den Wochen davor, Befreiung von sämtlichen Aufgaben im Haushalt, kleine Motivationsspritzen in Form von Geschenken – kurzum: alles richtig gemacht. Natürlich wurde ihr ausgeklügelter Schlachtplan innerfamiliär nicht wahrgenommen, geschweige denn gewürdigt. Das undankbare Los des Mutterdaseins. Matthias führte Carolines gutes Abschneiden sowieso auf seine Gene zurück. »Und natürlich auf deine«, hatte er sich gestern Abend noch abgerungen, nachdem Bea zur Feier des Tages Carolines Lieblingsessen, Schweinelende natur mit Kroketten und Pfifferlingen, auf den Tisch gestellt hatte. Bea hielt ihrem Mann zugute, dass er es augenzwinkernd von sich gegeben hatte, aber sicherlich auch nur, weil er ihre offensichtliche Verstimmung bemerkt haben musste. Vergessen und vergeben – auch daran gewöhnte man sich als »Muttertier«. Umso wichtiger waren die kleinen Highlights des Lebens. Carolines heutige Abifeier gehörte dazu.

»Jetzt kannste dir den Studienplatz ja frei aussuchen«, sagte Matthias leichthin, kurz bevor sie mit dem Wagen auf den Parkplatz des Tegernseer Gymnasiums einbogen.

Ausnahmsweise kommentierte Caroline das nicht. Vermutlich, weil sowieso klar war, dass sie in München studieren würde, also nicht weit weg von daheim und noch dazu kostengünstig, denn Beas Freundin hatte Caro ein Zimmer in ihrer Schwabinger Wohnung in Aussicht gestellt. Alles perfekt geregelt.

Bea nahm sich daher vor, den Abend in vollen Zügen zu genießen. Der große Tag ihrer Tochter war auch endlich mal wieder ein würdiger Anlass, um sich in Schale zu werfen. Das schicke Dunkelblaue hatte sie bestimmt seit eineinhalb Jahren nicht mehr aus dem Schrank geholt. Matthias stand der schwarze Anzug ebenfalls ausgesprochen gut. Mit seinem Dreitagebart und dem graumelierten Haar hatte er ein bisschen was von George Clooney, jedoch mit leichtem Bauchansatz, den das Schwarz vorteilhaft kaschierte. Caroline hingegen glänzte in ihrem hellblauen Abendkleid wie Cinderella, auch wenn sie brünett war und einen Kurzhaarschnitt hatte.

Die Begrüßungsorgie vor dem Eingang zur Aula begann – Küsschen hier, Küsschen da. Allen voran Jens und Gisela, ihres Zeichens Immobilienmakler und die Eltern von Carolines Freundin Emma. Die beiden sparten nicht mit Komplimenten.

»Du siehst bezaubernd aus«, meinte Gisela an Caro gerichtet.

»Ganz die Mama«, schob Jens hinterher. Das ging runter wie Öl, auch wenn Bea rund dreißig Jahre älter als Caroline war und um ein paar Falten reicher, die sie im Gegensatz zu Gisela erst gar nicht wegzuspachteln versuchte. Gisela stand angesichts ihrer glatten Stirn sowieso unter Botox-Generalverdacht. Umso wertvoller war Jens’ Kompliment. Wann hatte ihr Matthias eigentlich zuletzt gesagt, dass er sie attraktiv fand? Funkstille im Gehirn, also musste das eine halbe Ewigkeit her sein.

»Emma hat organisiert, dass wir zusammensitzen – ganz vorn an der Bühne«, stellte Gisela glückselig fest. Im Gegensatz zu Bea freute sie sich sicher darauf, aus dem Nähkästchen ihrer Kosmetikerin zu plaudern und damit zu prahlen, wo sie in diesem Jahr überall Urlaub machen würden. Bea kannte das schon aus leidvoller Erfahrung. Verdammt, Caroline, warum ist ausgerechnet Emma deine beste Freundin? Und die krallte sich Caroline auch gleich.

»Komm. Wir gehen die Abirede noch mal durch.« Und weg waren die beiden. Verständlich, denn die jungen Leute wollten vermutlich unter sich sein. Zwei weitere Sprösslinge seilten sich von den Eltern ab und verschwanden in der Aula, wie Bea aus den Augenwinkeln mitbekam.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!