Berühr mich! Erotische Geschichten - Laura Young - E-Book

Berühr mich! Erotische Geschichten E-Book

Laura Young

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Beschreibung

Dieses E-Book entspricht 224 Taschenbuchseiten ... Ein neuer Star am ErotikHimmel: Laura Young erregt mit ihren Worten & SexGedanken wie keine andere: Verführt auf einer Segelyacht, angeheizt von einem CallBoy, SexSpiele mit der FootballMannschaft, auf der Jagd nach dem ergebenen Sklaven, oder beim GangBang for Ladies … Freuen Sie sich auf stimulierende Geschichten mit viel Sex. Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.

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Seitenzahl: 286

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Wahrheit oder Pflicht

Charlie kraulte wie immer zärtlich die wenigen, blonden Härchen über ihrer Scham und brachte sie damit zum Schnurren.

»Du tust so gut, Darling«, flüsterte Jenna und griff mit beiden Händen nach seinem Kopf, um ihn zum Kuss zu sich herunterzuziehen. Er presste seine nicht mehr ganz prallen Lippen auf ihre und erwiderte die Zärtlichkeit.

»Ich liebe dich«, sagte er heiser, und sie streichelte sanft über seine ergrauten Schläfen.

Dann genoss sie seine Liebkosungen, die sich ihren Venushügel entlang einen Weg suchten und die kleine Perle fanden. Er war erfahren und wusste genau, wie er sie befriedigen konnte. Seufzend lehnte sie den Kopf wieder gegen seine Brust und spreizte die Schenkel ein wenig weiter, um es ihm leichter zu machen. Im Fernseher lief noch tonlos der Film, den sie gerade gemeinsam gesehen hatten: »Ein verlockendes Spiel«. Er handelte von einer Footballmannschaft in den zwanziger Jahren.

Charlie selbst besaß als Eigentümer eines großen Ölkonzerns ein erfolgreiches Team der NFL, die Boston Patriots, und American Football war sein größtes Hobby. Aufgrund seines Alters übte er den Sport schon lange nicht mehr aktiv aus, dafür fieberte er im Stadion mit seiner Mannschaft mit. Bei jedem Touchdown fürchtete Jenna, er könnte vor Freude einen Infarkt erleiden.

Gekonnt kreisten seine Finger weiter auf ihrem Kitzler, und sie schnurrte dankbar. Vorsichtig tauchte er den Mittelfinger zwischen ihre Labien, die er sanft teilte, um sich ihrer Feuchte zu bedienen.

Er saß mit gespreizten Beinen hinter ihr, und sie hatte sich beim Fernsehen im Bett gemütlich an seine Brust gekuschelt. Natürlich konnte er wie meistens die Hände nicht von ihr lassen. Sie wusste, dass er ihre Jugend und ihren Körper über alles liebte.

Charlie war dreißig Jahre älter als Jenna; ihre Freundinnen hatten sie vor ihrer Hochzeit vor fünf Jahren für verrückt erklärt, aber sie liebte ihn wirklich.

Jenna arbeitete damals als Pressereferentin für die Pats, und schon nach zwei beruflichen Treffen führte er sie zum Essen aus. Seine Herzlichkeit und Verliebtheit ihr gegenüber schmeichelten ihr.

Sie litt nicht unter einem Vaterkomplex, und Charlie war trotz seines Alters im Geiste jung geblieben. Er teilte ihren Humor und natürlich ihre Begeisterung für den Sport.

Nach wenigen Dates wurden sie ein Paar, und als er ihr nur drei Monate später einen Heiratsantrag machte, erklärte er sein eiliges Handeln mit den Worten: »In meinem Alter sollte man nicht länger warten als nötig, Darling. Wer weiß, wie lange ich es noch mache.«

Seine Offenheit beeindruckte sie, und sie hatte eingewilligt.

Charlie schob sie vorsichtig nach vorn von seinem Schoß und krabbelte über das Bett, bis er mit dem Gesicht zwischen ihren Beinen landete. Jenna seufzte und lehnte ihren Rücken gegen das Kopfteil, dann genoss sie seine geschickte Zunge, die flink über ihre Labien fuhr.

Der Film lief ohne Ton weiter. Während Charlie sie gekonnt leckte, betrachtete Jenna die trainierten Spieler in ihren Uniformen mit den breiten Schulterpolstern. Sie legte beide Hände um seinen Hinterkopf, um das Tempo zu dirigieren, das sie brauchte, um zu kommen.

Die raue Zunge wurde schneller. Sie spürte die Stoppeln seines nicht ganz glatt rasierten Kinns an der empfindlichen Haut ihrer Oberschenkel. Er schob einen Finger in sie hinein und massierte sie, dann ließ er den kleinen Finger zwischen ihre Pobacken rutschen und rieb an dem engen Ring, der ihren Anus verschloss.

Jenna spürte die Feuchtigkeit, die aus ihr herausrann und sich über Charlies Kinn ausbreitete, dann kam sie leise seufzend.

Ihre Knie zitterten noch immer, als Charlie zwischen ihren Beinen auftauchte und sich mit dem Ärmel das Kinn trocken rieb. »Darling, ich liebe es, wenn du in meinem Mund kommst«, sagte er stolz. Er nahm ihre Hand und küsste sie.

Jenna seufzte. »Ich wünschte, wir könnten richtig miteinander schlafen«, sagte sie leise und fuhr mit den Händen durch sein Haar. »Versteh mich nicht falsch, ich liebe es, wenn du das tust, aber ...«

Charlie drückte sie an sich und legte die Stirn zwischen ihre vollen Brüste. »Es tut mir leid, Darling«, antwortete er. »Du weißt, dass es nichts mit dir zu tun hat. Das Alter, der Stress ... Ich kann einfach nicht so, wie ich will. Aber ich bin glücklich mit dir und zufrieden mit dem, was wir haben.«

Jenna schüttelte den Kopf.

»Das sagst du immer, aber du sollst doch auch etwas davon haben«, sagte sie enttäuscht.

Er schmunzelte. »Es genügt mir völlig, dich verwöhnen zu dürfen.«

Charlie vergötterte seine junge Ehefrau, die schon die Vierte in seinem Leben war, und tat alles für Jenna. Und sie liebte ihn. Er gab ihr, was sie brauchte und verwöhnte sie wirklich, wo er konnte. Nur das Eine, das sie so sehr vermisste, war ihm nicht möglich.

»Zieh dich doch aus dem Geschäft zurück«, sagte sie und versuchte, ihn mit einem kindlichen Schmollmund zu locken. »Du hast doch genug Geld, du kannst einfach alles verkaufen und es ruhig angehen lassen. Vielleicht ...«

Er lachte und strich ihr die Haare aus der Stirn wie einem kleinen Mädchen.

»Ich bin noch nicht so weit«, erklärte er geduldig. »Gib mir ein paar Jahre Zeit, dann werde ich mich ganz und gar dir widmen. Versprochen.«

Charlie stand auf und ging ins Bad, um sich bettfertig zu machen. Jenna blieb noch sitzen und starrte in den Fernseher, wo George Clooney gerade eine lebhafte Diskussion mit einem der Spieler führte.

Charlie brauchte immer lange im Bad, er duschte morgens und abends und rasierte sich auch ständig, weil er sich seiner grauen Barthaare schämte. Nur mit Mühe hatte sie ihn davon abbringen können, seine Haare zu färben.

»Ich mag graue Schläfen«, hatte sie gesagt. »Bitte lass sie so, wie sie sind.«

Er hatte ein Problem damit, so alt zu sein. Nicht zuletzt heiratete er sie auch ihrer Jugend wegen, denn trotz ihrer dreißig Lebensjahre sah sie noch immer aus wie ein Twen. Sie war stolz darauf und pflegte ihren Körper wie einen kostbaren Garten.

Beim Anblick der Footballspieler im Fernseher dachte sie wieder an Jimmy, den jungen Quarterback der Pats. Jede Woche begleitete sie Charlie ins Stadion, und ihr Mann ließ es sich natürlich nicht nehmen, nach dem Spiel in die Kabine zu gehen und der Mannschaft zum Sieg zu gratulieren.

Sie schlich meistens hinterher und blieb in der Tür stehen.

Die nackten verschwitzten Männerkörper machten sie an, aber das konnte sie Charlie unmöglich gestehen.

Besonders Jimmy hatte es ihr angetan. Wenn er, nur mit einem weißen Handtuch um die Hüften bekleidet, vor ihr stand und sie unverschämt frech angrinste, wurde ihr heiß. Sie wusste, dass draußen am Hintereingang ganze Horden junger Mädchen lauerten, die kreischten, sobald die Tür aufging. Und sie wusste, dass er nicht nur großzügig Autogramme dort verteilte, sondern ab und zu einige der Groupies mit zu sich nach Hause nahm.

»Jimmy ist ein schlimmer Finger«, sagte Ellen stets. »Der lässt nichts anbrennen. Und wenn die Gerüchte stimmen, hat er auch ordentlich was zu bieten. Du weißt schon, wo.«

Ihre Freundin hatte Jennas Job als Pressereferentin der Mannschaft übernommen, nachdem sie Charlie geheiratet hatte. Er war der Meinung, es schicke sich nicht, dass sie als Frau des Besitzers weiter für das Team arbeitete, und sie hatte sich in ihr neues Luxusleben als Ehefrau gefügt.

Ellens Worte heizten Jennas Fantasie an, und fortan fragte sie sich, wie groß Jimmys Geschlecht unter dem Handtuch wirklich war.

»Wovon träumst du?« Charlie trug einen seidenen Pyjama und hatte die Haare ordentlich zurückgekämmt. Er war stolz darauf, für sein Alter noch relativ viele Haare zu haben und hegte diese wie einen Augapfel.

»Ach, nichts«, antwortete Jenna und verschwand ebenfalls im Bad, um sich für die Nacht vorzubereiten.

Als sie ins Bett zurückkehrte, lag ihr Mann schon auf dem Rücken und schnarchte leise. Sie lächelte und zog vorsichtig die Bettdecke über seinen Oberkörper, dann kuschelte sie sich an ihn und schlief ein.

***

Am Samstag saß Jenna, wie so häufig, neben Charlie in der VIP-Loge des Bostoner Stadions und feuerte die Mannschaft kräftig an. Sie liebte die Atmosphäre bei den Spielen, schließlich war sie früher in der High School selbst Cheerleaderin gewesen und hatte es sogar zur Anführerin geschafft. Natürlich träumte sie damals davon, mit den Spielern der Schulmannschaft ins Bett zu gehen, wie alle Mädchen. Aber sie war immer zu schüchtern gewesen, um den Anfang zu machen, und so musste sie meistens zusehen, wie die weniger attraktiven, aber forscheren Mitschülerinnen das Rennen machten.

Die Pats gewannen mit 40 zu 34 nach einem großartigen Touchdown von Jimmy Storm und zogen unter lautem Jubel in die großzügige Kabine ein.

Charlie erhob sich. Er grinste über das ganze Gesicht, was die Lachfältchen um seine Augen verstärkte und auch Jenna automatisch zum Lachen brachte.

»Die Jungs sind einfach die Besten!«, rief er und küsste sie euphorisch auf den Mund. Jenna hakte sich bei ihm unter.

»Du hast hoffentlich nicht vergessen, welcher Tag heute ist?«, fragte sie und sah ihn erwartungsvoll an. Er runzelte die Stirn.

»Der vierte Juni, warum?«

Enttäuscht zog sie eine Schnute, bis er beinahe schmerzhaft das Gesicht verzog.

»Darling, es tut mir so leid! Wie konnte ich das vergessen? Ich habe so viel gearbeitet letzte Woche, und dann das wichtige Spiel heute ...« Er zog sie an sich und umarmte sie. »Das ist schrecklich, wirklich. Und ausgerechnet jetzt habe ich auch noch einen Geschäftstermin.«

Jenna holte tief Luft und hob den Kopf. »Heute? An unserem Hochzeitstag?« Ihr wurde schwindelig.

Charlie hatte ihren Jahrestag noch nie vergessen, und sie hatte fest damit gerechnet, dass nach dem Spiel eine besondere Überraschung auf sie warten würde. Immerhin hatte sie den ganzen Tag lang versucht, sich ihren Ärger nicht anmerken zu lassen. Nicht einmal Blumen hatten morgens zum Frühstück auf sie gewartet.

Die Enttäuschung trieb ihr einen Kloß in den Hals.

»Es ist schlimm, ich weiß. Aber ich mache es morgen wieder gut. Versprochen! Leider muss ich gleich los, Dr. von Wolf wartet schon auf mich.« Er zeigte auf den Ausgang der Loge, wo ein älterer Herr im Anzug ungeduldig zu ihnen herübersah.

»Bitte, geh du für mich zu den Spielern und gratuliere ihnen, Darling. Und entschuldige mich bei Donald.«

Er küsste sie und verließ mit seinem Gast die Loge. Jenna blieb wie betäubt stehen und starrte auf die Menschen, die plaudernd und lachend aus dem Stadion drängten, bis sie allein war. Dann sah sie auf das leere Spielfeld und haderte mit ihrem Schicksal.

Vielleicht sollte sie Ellen fragen, ob sie auf einen Frauen­abend Lust hätte? Ja, das war eine gute Idee, das würde sie später tun. Seufzend ging sie die Tribüne hinab und betrat, den zwei freundlich nickenden Security-Mitarbeitern zulächelnd, die heiligen Hallen.

In der Kabine roch es wie immer nach Schweiß, Pheromonen und Deodorant. Aus der Dusche quoll heißer Wasserdampf, der die Spiegel beschlug und den Raum in ein Tropenhaus verwandelte.

Jenna wedelte mit der Hand vor ihrem Gesicht herum und bahnte sich einen Weg durch die Bänke an den Spinden vorbei, bis sie endlich auf Donald traf.

»Hey«, sagte der Trainer freundlich und hauchte zwei Luftküsse gegen ihre Wangen. »Ganz allein heute? Wo ist Charlie?«

Jenna seufzte. »Er hat noch einen Termin. An unserem Hochzeitstag!«

Donald zog die Nase kraus und tätschelte ihren Arm. »Armes Häschen«, sagte er. »Das tut mir leid für dich, aber wie ich ihn kenne, wird er sich etwas einfallen lassen, um dir den Tag zu versüßen.«

Sie hob die Schultern und versuchte zu lächeln.

»Wer weiß, was er ausheckt. Vielleicht kommt die große Überraschung ja morgen.«

Dr. von Wolf war ein schwerreicher Industrieller, der schon seit Jahren Interesse an Charlies Imperium hatte. Insgeheim hoffte sie, dass er endlich einem Verkauf zustimmte und sie morgen damit überraschte, dass er sich nun in den Ruhestand zurückziehen würde. Ihr Herz klopfte schneller bei dem Gedanken, und schon verflog ihre schlechte Laune.

»Hallo, Mrs Carter«, sagte Jimmy und reichte ihr höflich die Hand. Sie konnte kaum den Blick von seiner muskulösen, noch nassen Brust lösen. Er kam gerade aus der Dusche und roch nach Seife. Sein ganzer Körper war sorgfältig rasiert, und wenn er sich bewegte, tanzten die Muskeln auf seiner Brust verführerisch.

Jenna bemühte sich, ungerührt zu wirken und erwiderte seinen kräftigen Handschlag.

»Herzlichen Glückwunsch«, sagte sie lächelnd und sah ihm in die strahlend grünen Augen. Sie wirkten so verschmitzt wie die eines kleinen Jungen, obwohl er nur ein paar Jahre jünger war als sie selbst. »Das war ein tolles Spiel, Charlie ist sehr glücklich und zufrieden mit euch.«

Jimmy lachte. »Das will ich doch hoffen, dass unser lieber Sponsor keinen Grund zur Klage hat«, erwiderte er und zog das Handtuch um seine Hüften enger zusammen.

Sie atmete tief ein. Die heiße feuchte Luft erschwerte das Atmen, und sie spürte, wie sich ihre blonden Locken kräuselten.

»Jenna, du solltest heute mit uns feiern, wenn Charlie dich schon einfach so an eurem Hochzeitstag allein lässt«, rief Donald.

Einer der Spieler schüttelte eine Flasche Champagner kräftig, bevor er sie mit einem lauten Knall öffnete. Unter dem Johlen der anderen quoll der Champus heraus und entlud sich in einer schäumenden Fontäne.

Jimmy betrachtete sie lächelnd. »Alles in Ordnung?«, fragte er und zog ihr wortlos den teuren Blazer von den Schultern. »Der ist doch viel zu warm hier drinnen«, sagte er, und Jenna nickte dankbar.

Sie trug einen kurzen Rock und ein Top mit Spaghettiträgern. Den Blazer hatte sie nur Charlie zuliebe in der Loge angezogen, weil er es gern hatte, wenn sie etwas seriös in der Öffentlichkeit wirkte. Zuhause dagegen durfte sie so freizügig herumlaufen, wie es ihr – und ihm – gefiel.

Kevin kam grölend und nackt aus der Dusche und hob beide Hände applaudierend über seinen Kopf.

Jenna errötete bei seinem Anblick und bemühte sich, nicht zwischen seine Beine zu sehen. Allerdings war das, was er dort vor sich hertrug, nicht gerade klein und durchaus appetitlich.

Er zuckte zusammen, als er Jenna sah, und zog hektisch ein großes Handtuch über seine Halberektion. »Sorry, Mrs Carter«, murmelte er. »Ich wusste nicht, dass Sie noch hier sind!«

Die anderen schlugen sich vor Lachen auf die Schenkel.

Jenna liebte die herbe Männlichkeit, die von den Spielern ausging. Das Spiel war so aggressiv, dass sie sich in der Kabine, umgeben von Adrenalin und Pheromonen, wohlfühlte, auch wenn die Luft zum Schneiden dick war.

»Schon okay«, murmelte sie und wandte sich rasch ab.

Einer der Spieler drückte ihr eine geöffnete Champagnerflasche in die Hand.

»Für Sie«, sagte er und zwinkerte ihr zu. Irritiert sah sie sich um, konnte aber keine Gläser entdecken.

»Soll ich etwa aus der Flasche ...?«, fragte sie hilflos, und einige der Männer lachten.

»Na klar! Mit Gläsern dauert es doch viel zu lange«, sagte Jimmy und prostete ihr mit einem Bier zu. Zögerlich setzte sie das kühle Glas an die Lippen und trank direkt aus der Flasche. Natürlich schäumte der Champagner über und rann ihren Hals hinab bis ins Dekolleté.

Beschämt wischte sie mit dem Handrücken über ihr Kinn und versuchte, das Rinnsal zu trocknen.

»Machen Sie sich nichts draus«, sagte Jerome, der große Schwarze, der aufgrund seiner mächtigen Statur von den Fans The Bus genannt wurde. Auch ohne das Trikot mit den Schulterpolstern war seine Größe beeindruckend, er überragte Jenna um eineinhalb Kopflängen. »Tun wir auch nicht.« Die anderen lachten wieder.

Die Stimmung war ausgelassen und heiter, und langsam setzten sich die Spieler auf die Bänke, tranken und plauderten. Weitere Bierdosen wurden aus dem Kühlschrank geholt und herumgereicht. Nach einer halben Stunde verabschiedete sich Donald als erster.

»Jungs, übertreibt’s nicht«, sagte er und zwinkerte in die Runde. »Wir sehen uns morgen Vormittag zum Training!«

Auch Jenna stand auf und merkte, dass ihr schwindelig war. Sie hatte wohl im Rausch gut die halbe Flasche geleert, und da sie sonst nur selten Alkohol trank stieg ihr der Champagner zu Kopf.

»Ich sollte auch besser gehen«, sagte sie und ertappte sich dabei, dass sie unwillkürlich lispelte, wie immer, wenn sie Alkohol getrunken hatte.

»Ach nein!«

»Warum denn?«

»Wie schade!«

Die elf Männer riefen durcheinander, und sie lächelte geschmeichelt. »Ich will euch nicht vom Feiern abhalten. Ich weiß ja, dass ihr normalerweise etwas – nun ja – anders feiert«, sagte sie und nahm ihren Blazer von einem Kleiderhaken.

Jimmy grinste. »Wir haben noch nicht Brüderschaft getrunken«, sagte er, und einige der anderen applaudierten pfeifend. »Mrs Carter, tun Sie uns den Gefallen. Ich würde mich freuen, wenn ich zukünftig Jenna zu Ihnen sagen dürfte.«

Er hielt ihr seine Bierdose entgegen. Sie lachte und stieß mit der Champagnerflasche dagegen. Jenna kicherte, als Jimmy den Arm um sie legte und seine Lippen sich ihren näherten.

»Auf die Wange«, hauchte sie noch, dann traf sein Mund ihren mit Wucht. Ein heftiger Schmatz, der sie elektrisierte. Er schmeckte nach Bier, nach Anstrengung und nach Mann, und trotz der Dusche roch sie den Schweiß des Spiels noch ganz fein auf seiner Haut. Sie riss die Augen auf und versuchte, ihn von sich zu schieben, aber der Versuch blieb natürlich vergeblich.

Jimmy hielt sie fest in seinen Armen und kitzelte mit seiner Zungenspitze an ihrer Unterlippe, vorwitzig und frech, während die anderen hinter ihm grölten. Endlich ließ er von ihr ab, und sie schnappte nach Luft, als er sie aus seinem Klammergriff erlöste. Ihr Herz pochte heftig, dann verzog sie den Mund und versuchte zu schimpfen.

»Wenn Charlie das wüsste«, sagte sie und hoffte, dass diese Drohung Wirkung zeigen würde. Aber Jimmy hob nur gleichgültig die Schultern und trank wieder einen Schluck aus seiner Bierdose, als Jerome sich zwischen sie schob. »Nun bin ich dran«, sagte der riesige Schwarze und lächelte freundlich. »Auf dich, Jenna!«

Er stieß mit seiner Flasche gegen ihre, und bevor sie etwas erwidern konnte, presste er schon seine vollen, weichen Lippen auf ihren Mund.

Jenna schloss die Augen und genoss Jeromes Kuss, der warm und feucht war. Als der dritte Spieler auf sie zukam, spitzte sie automatisch die Lippen und ließ sich bereitwillig küssen. Nachdem sie mit allen elf Spielern Brüderschaft getrunken hatte, war ihre Flasche leer, ihr Kopf verdreht und ihr Schoß so feucht wie die Handtücher der Jungs.

Nicht alle waren so forsch gewesen wie Jerome und Jimmy. Einige hatten nur kurz ihre Lippen auf ihre gedrückt, andere sogar nur ihre Wangen gestreift, aber die ungeteilte Aufmerksamkeit dieser elf begehrten Sportler hatte ihr Gesicht gerötet und ihre Knie in Knetmasse verwandelt.

»Jetzt sollte ich aber wirklich ...«, sagte sie unsicher und wankte auf die Tür zu.

»Wir haben doch gerade erst angefangen«, meinte Jimmy leise und stellte sich direkt vor sie. Noch immer machte keiner der Männer Anstalten, sich etwas anzuziehen. Als sei es das Natürlichste der Welt, plauderten sie alle noch halbnackt miteinander.

»Wie wär’s mit einer Runde Wahrheit oder Pflicht?« Er nahm ihr die leere Champagnerflasche aus der Hand und grinste. »Wer hat Lust?«

Die Männer lachten, aber alle wollten mitspielen.

»Ich sollte ... Also, ich muss wirklich ...«, stotterte Jenna, aber Jimmy verzog sein Gesicht zu einer beleidigten Miene, der sie kaum widerstehen konnte.

»Ohne dich macht das doch keinen Sinn«, flüsterte er, und sie erschauerte, als sie seinen warmen Atem auf ihrer Haut spürte.

Er ließ keinen Zweifel daran, was er damit bezweckte, und sie war hin- und hergerissen zwischen Scham, Angst und Erregung. Sie dachte an Charlie, der sicherlich wütend und enttäuscht wäre, wenn sie sich champagnerbeseelt auf eine Nummer mit dem attraktiven Quarterback einließe.

Aber dann fiel ihr wieder ein, dass er sie schließlich heute an ihrem Hochzeitstag hatte sitzen lassen. Strafe muss sein, dachte sie und grinste. Es war nur ein Spiel, und wenn sie in dessen Verlauf den einen oder anderen weiteren Kuss einsammeln konnte – warum nicht? Sie würde monatelang genug Material für ihr Kopfkino haben.

»Okay, legen wir los!« Sie setzten sich auf die Bänke, in zwei Gruppen gegenüber, und Jimmy legte die leere Flasche auf den Boden zwischen ihnen.

»Ich fange an«, verkündete er und drehte die Flasche, die nun auf der Erde herumwirbelte. Als sie immer langsamer wurde und beinahe zum Stehen kam, legte er seinen nackten Fuß darauf, sodass sie auf Jenna zeigte.

»Hey«, protestierte sie. »Das gilt nicht!«

Die anderen lachten, aber Jimmy blieb ungerührt. »Hier spielen wir nach meinen Regeln«, sagte er frech. »Ich bin schließlich der Quarterback.«

Jenna schmollte, ließ sich aber mit kribbelnden Händen auf sein Spiel ein.

»Also, Mädchen – Wahrheit oder Pflicht?«

»Wahrheit«, antwortete Jenna und grinste. So leicht würde sie es ihm nicht machen, auch wenn sie sich selbst danach sehnte, ihn noch einmal zu küssen.

»Gut – was trägst du unter deinem verschärften, kurzen Röckchen?« Seine Augen blitzten, als er die Frage stellte.

»Gar nichts«, antwortete sie keck und warf die langen, blonden Haare nach hinten.

Wieder kam Gelächter auf, zwei der Männer pfiffen anerkennend. »Das glaube ich dir nicht«, sagte Jimmy und sah ihr fest in die Augen. Jenna wurde rot.

»Wieso zweifelst du daran?«, fragte sie schnippisch und schlug instinktiv die Beine übereinander.

»Beweise es doch, wenn es stimmt«, schlug Jimmy vor. Jerome tat so, als fiele er gleich in Ohnmacht, was bei dem riesigen Kerl höchst komisch wirkte und eine erneute Lachsalve zur Folge hatte.

»Das werde ich ganz sicher nicht tun!« Jennas Beine zitterten vor Aufregung, aber Jimmy blieb hart.

»Falls du sie noch nicht kennst, nenne ich dir noch einmal meine Spielregeln: Wer Wahrheit wählt und lügt, muss eine Pflicht übernehmen, die sich der Angelogene aussuchen darf. Ich habe auch schon eine sehr feine Idee für dich. Vielleicht möchtest du deine Antwort nach dieser Information überdenken?«

Jenna schluckte und sah ihn herausfordernd an. Seine Mundwinkel zuckten vor unterdrücktem Lachen, das machte sie wütend. Schließlich senkte sie den Blick und murmelte: »Einen schwarzen String.«

»Wie bitte? Ich glaube, das haben nicht alle verstanden«, sagte Jimmy laut und hielt eine Hand hinter sein Ohr. »Einen schwarzen String!«, wiederholte sie lauter und griff zur Flasche. »Jetzt bin ich dran.«

»Du hast Glück, dass ich dir diese Antwort abkaufe und nicht auf einen Beweis bestehe«, meinte Jimmy und lachte. Der etwas kleinere, blonde Eric, der aufgrund seiner Jugend und ungeheuren Wendigkeit von den anderen The Kid genannt wurde, grinste.

»Also ich möchte das schon gern sehen«, sagte er, und Jenna wunderte sich über die Nonchalance, mit der er das hervorbrachte. Die anderen klatschten zustimmend.

»Du hast ihn gehört, Jenna. Es liegt nicht in meiner Macht, das zu verhindern. Also zeig es uns.«

Jimmy lehnte sich zurück gegen die Wand, verschränkte die Arme vor der breiten, nackten Brust und lächelte auffordernd.

Jenna holte tief Luft. Wenn sie jetzt kniff, hätte sie sich den Respekt der Spieler für immer verspielt. Wenn sie mitmachte, würde sie als Frau des Chefs, die den Spielern ihren Slip zeigt, in die Geschichte des Vereins eingehen. Und womöglich würde Charlie erfahren, wie sie sich benommen hatte. In seinem Verein!

Doch der Champagner, die schwüle Wärme und der Anblick der elf gut gebauten, halbnackten Männer machten sie mutig. Also stand sie auf, schob ihren Rock hoch und drehte sich um, sodass sie der Mannschaft ihren Hintern präsentierte. Nur ein dünnes Bändchen zwischen den Pobacken schmückte die zarte Haut.

Lautes Johlen brach aus, Pfiffe und Applaus füllten die Kabine, was Hitze in ihre Wangen schießen ließ. Mit glänzenden Augen zog sie den Rock wieder über ihre Hüften und pustete eine Locke aus ihrer Stirn.

Die Anerkennung der anderen über ihren Mut und, so bildete sie sich zumindest ein, ihren prächtigen Hintern, beflügelte sie. Tapfer griff sie zur Flasche und drehte sie hastig auf dem Boden. Als sie kurz vor dem Stillstand war und auf Jimmy zeigte, stellte sie rasch ihren Fuß auf den Flaschenbauch.

»Hey!«, rief einer der anderen enttäuscht, aber Jenna lachte.

»Jimmys Regeln«, sagte sie und hob entschuldigend die Schultern. Der blonde Quarterback grinste und nickte. »Also, Mädchen. Ich wähle die Pflicht.«

Sie schluckte, damit hatte sie nicht gerechnet. Dabei hatte sie sich gerade so eine gute Frage für ihn überlegt, die mit dem Gerücht zu tun hatte, das sie von Ellen kannte. Enttäuscht runzelte sie die Stirn und dachte fieberhaft nach.

»Du sollst Jerome küssen«, sagte sie dann frech und ließ sich lachend auf die Bank fallen. Jimmy riss verwundert die Augen auf. »Waaaas?«

Jerome sah ebenso konsterniert aus wie er, und Jenna frohlockte über ihren Einfall, der auch den anderen Spielern ein ungläubiges Murmeln entlockte.

»Du hast Pflicht gewählt«, sagte sie hochnäsig. »Also bitte.«

Jimmy fing sich rasch wieder. Er stand auf und ging zu dem nervös wirkenden Jerome rüber. Dann presste er dem großen Schwarzen den Mund auf die Lippen, so schnell, dass Jenna die Berührung kaum sehen konnte.

»So nicht«, maulte sie. »Einen richtigen Kuss will ich sehen!« Die anderen lachten wieder und feuerten die zwei mit Fußgetrampel an. »Küsst euch! Küsst euch!«, riefen sie und johlten wie Indianer auf dem Kriegspfad.

Jimmy warf ihr einen misstrauischen Blick zu, bevor er sich zu dem sitzenden Jerome herabbeugte. Er nahm dessen Gesicht in beide Hände, öffnete leicht seinen Mund und begann, die Lippen des anderen mit seiner Zunge zu liebkosen. Jerome sah nicht gerade begeistert aus, doch nach ein paar Sekunden erwiderte er den Kuss und Jenna sah zu, wie die beiden Zungen miteinander spielten.

Die anderen waren still geworden und beobachteten das Spiel, und Jenna wurde immer heißer. Der Anblick jagte ihr ein erregtes Prickeln zwischen die Beine, sodass sie die Männer rasch unterbrach.

»Reicht, danke!«, sagte sie, und als Jimmy sich sichtlich erleichtert zurückzog, klatschten die anderen Spieler Beifall für seinen Mut.

Jerome wirkte etwas durcheinander und rückte sein Handtuch zurecht. Jenna glaubte, eine leichte Erektion darunter gesehen zu haben und schmunzelte. Es wäre der Albtraum eines jeden Spielers, für schwul gehalten zu werden, das sichere Aus für die Karriere, aber immerhin hatte sie die beiden wildesten Jungs mit dieser Nummer jetzt in der Hand. Sie musste wohl nicht mehr befürchten, dass sie Charlie von ihrem unfreiwilligen Strip vorhin erzählten.

Jimmy drehte die Flasche erneut, die auf Kevin, einen noch sehr jungen Spieler, zeigte. Er entschied sich für die Wahrheit und beantwortete die Frage nach seinem letzten Sexpartner mit »Ich selber!«, was wiederum Gelächter auslöste.

Jennas Fantasie ging mit ihr durch, angeheizt von der Atmosphäre, dem Geruch und dem Champagner. Sie stellte sich vor, wie alle elf Männer nach dem Spiel gemeinsam in die Dusche gingen und gleichzeitig onanierten. Sie sah die verzerrten Gesichter, die muskulösen Körper unter dem warmen Wasser, glitschige Seife, Schaum auf der Haut, spritzende Fontänen der Lust, und sie hörte das laute Stöhnen, das unisono erklang. Sie selbst stand mit gespreizten Beinen in der Mitte der Mannschaftsdusche, während die Männer sie anstarrten und dabei an ihren Schäften rieben.

Sie wurde so rot, dass sie kaum wagte, einem von ihnen ins Gesicht zu sehen. Wenn Charlie wüsste, was sie hier trieb, woran sie dachte, wäre er außer sich. Er würde sich scheiden lassen von ihr, wenn er ahnte, was in ihrem Kopf vorging. Aber die Gedanken sind frei, dachte Jenna und lächelte vor sich hin.

Die Fragen waren schlüpfrig, aber unschuldig, die die Spieler sich gegenseitig stellten, trotzdem spürte Jenna, dass jede einzelne davon ihrer Fantasie neue Nahrung gab. Zwischen ihren Beinen war es schon so feucht geworden, dass sie froh war, nicht erneut ihren Slip zeigen zu müssen. Der hätte sie jetzt ziemlich sicher verraten.

»Glückstreffer«, sagte Jimmy, als die Flasche wieder auf Jenna zeigte. Sie schnaufte und wippte nervös mit dem Fuß. Sie war die Einzige, die in der Runde Schuhe trug, aber sie war ja auch die Einzige, die überhaupt bekleidet war, wenn man Badetücher nicht zu alltäglicher Kleidung zählen wollte.

»Wahrheit«, sagte sie, lieber auf Nummer Sicher gehend. Jimmy nickte. »Wie du meinst. Dann beantworte mir bitte folgende Frage ... Wann hast du das letzte Mal Sex gehabt?«

Lautes Grölen machte sich breit, als Jenna puterrot wurde. »Wie bitte?«, fauchte sie. »Was soll das ...?«

Jimmy grinste. »Du hast mich ganz sicher gut verstanden. Ich habe gefragt, wann du das letzte Mal gevögelt hast.«

Jenna atmete hörbar ein. »Du weißt, dass ich verheiratet bin«, sagte sie leise, und einige der Spieler glucksten verhalten. »Aber es ist tatsächlich eineinhalb Jahre her.«

Sie stieß die Luft durch die Nase aus, nachdem die Worte heraus waren, und die plötzliche Stille im Raum war beeindruckend. Man hätte eine Haarnadel fallen hören können.

Es stimmte aber, denn damals hatte Charlie ihr zuliebe eine Viagra genommen und war nur knapp dem Notarzt entgangen. Daraufhin hatte sie ihm verboten, das jemals wieder zu tun und beteuert, dass seine Gesundheit auf jeden Fall wichtiger sei als ein bisschen Sex.

»Ist das dein Ernst?«, fragte Jimmy, und Jenna nickte.

Sie lächelte gequält. »Ich werde keine weiteren Erklärungen dazu abliefern, und es ist mir auch egal, ob du mir das glaubst. Beweisen kann ich es sowieso nicht.«

Jetzt stand Jimmy auf und grinste.

»Oh doch, Mädchen«, sagte er leise und ging auf sie zu. Jennas Herz raste, und sie spürte, wie alles Blut ihren Kopf verließ und sich zwischen ihren Beinen sammelte, als er unmittelbar vor ihr stehen blieb. Sein Geschlecht befand sich direkt vor ihren Augen, nur getrennt von ihr durch das Badetuch, und sie konnte den herben Moschusgeruch darunter deutlich wahrnehmen.

»Ich kenne einen sehr guten Weg, das zu beweisen.« Sie schüttelte den Kopf, doch ihr Körper gehorchte ihr schon lange nicht mehr.

Als er sie zu sich heraufzog und in seine Arme nahm, schloss sie die Augen, bot ihm ihre Lippen dar und versank in dem anschließenden Kuss.

Vergessen waren die anderen Spieler, die sie neugierig beobachteten, vergessen war Charlie, dem ja nicht einmal ihr Hochzeitstag mehr wichtig schien, vergessen war ihre Furcht, die Jungs könnten sich über sie lustig machen. Sie wurde wieder zur siebzehnjährigen Cheerleaderin in seinen Armen, das Herz voller Träume, den Schoß voller Begehren, und sie küsste ihn mit der ganzen Sehnsucht, die sich in ihr gesammelt hatte.

Als sie seine Erektion an ihrem Bauch spürte wurde ihr klar, was sie vermisste. Sie brauchte es plötzlich so sehr, dass es schmerzte. Ihr Innerstes verzehrte sich danach, nach einem Schwanz, der sie heftig stieß, dessen Härte ihr bewies, wie begehrenswert sie war, der sie durchdrang und sie Frau sein ließ.

Jimmy strich mit beiden Händen über ihren Rücken und schob ihr Top vorsichtig hoch, dann zog er es über ihren Kopf. Er trat einen Schritt zurück und musterte sie mit unverhohlener Neugier.

Jenna hielt den Atem an und zog den Bauch ein, drückte den Rücken durch und präsentierte ihren wohlgeformten Körper, auf den sie stolz war. Der Quarterback stieß einen Pfiff aus und lächelte. »Dass der alte Charlie so etwas Schönes nicht gebührend würdigt«, sagte er, dann beugte er sich herab und nahm eine ihrer Brustwarzen zwischen seine Lippen.

Jenna erschauerte und hielt sich an seinem Nacken fest. Ihr war schwindelig, sie schwankte und glaubte, gleich hinfallen zu müssen, vor allem wenn Jimmy heftiger an ihren Brustwarzen sog und sie ganz in seinem Mund aufnahm. Sie schloss die Augen, um die anderen nicht zu sehen, die sie natürlich beobachteten, doch es war ruhig geworden im Raum. Jimmy öffnete ihren Reißverschluss und schob den Rock über ihre Hüften nach unten. Dann griff er nach dem Bändchen ihres Strings und riss es mit einem Ruck durch, sodass der winzige Slip hinabfiel.

Sie widerstand dem Impuls, die Hände vor den Körper zu legen, um sich vor den Blicken zu schützen. Stattdessen erinnerte sie sich wieder an den Tagtraum unter der Dusche und präsentierte sich den elf Männern lächelnd. »Wunderschön«, murmelte Jimmy und ging vor ihr in die Knie, als wolle er ihr einen Antrag machen. Behutsam vergrub er seinen Mund zwischen ihren Schenkeln.

Jenna zitterte am ganzen Körper, als sie die raue Zunge spürte. Sie wollte sich hinsetzen oder hinlegen, sie würde so nicht lange das Gleichgewicht halten können, doch als sie schwankte, schob Jerome sich plötzlich hinter sie. Erleichtert lehnte sie den Rücken gegen den riesigen Muskelprotz und ließ sich fallen.

Jeromes Hände glitten nach vorn und streichelten vorsichtig ihre nackten Brüste. Seine dunklen Hände boten einen reizenden Kontrast auf ihrer hellen Haut. Ihr Busen war nicht klein, aber Jeromes Hände konnten ihn komplett bedecken.

Jimmy leckte sie gekonnt und ausdauernd. Immer wieder stieß er kurz mit der Zunge in sie hinein, um kurz darauf über ihre Perle zu reiben, die hart geworden war und unter der schützenden Haut hervorkam.

»Aaaah, Jimmy«, stöhnte sie, als Jerome anfing, ihre Nippel zu kneifen und die Brüste zu kneten. Dann spürte sie, wie eine weitere Hand sich an ihr zu schaffen machte.

Jemand drängte einen Finger in sie, während Jimmy weiter leckte, zwang ihre Labien auseinander und tauchte in ihre Feuchte ein. Sie spreizte die Beine weiter und ließ ihn hinein, dann wagte sie, die Augen wieder zu öffnen.

Die anderen Männer saßen nach wie vor auf den Bänken und starrten beinahe fassungslos auf die kleine Gruppe. Einigen war das Handtuch verrutscht, und sie offenbarten eine deutliche Erektion.

Jenna genoss den Anblick, ließ die Augen über die Muskeln und die entblößten Glieder huschen und atmete die Männlichkeit ein, die sich in dem kleinen Raum ausbreitete. Sehnsüchtig gab sie sich den kundigen Fingern und Zungen hin, die ihre Lust aufheizten.

Einer der Spieler war aufgestanden und goss etwas Champagner über ihren Bauch, der sofort schäumend an ihr herabrann und auf Jimmys Gesicht tropfte. Er verteilte das sprudelnde Getränk gekonnt auf ihrer Scham, was ihr einen erneuten wollüstigen Seufzer entlockte.

Dann wurde sie von mehreren Händen in die Luft gehoben, nackt bis auf die hochhackigen Sandalen, und durch den Raum getragen. Sie schwebte, sie flog, gehalten von den starken Armen der Männer, die wie auf einer Prozession mit ihr durch die Umkleide gingen und ihrer Schönheit stumm huldigten.

Im Sanitätsraum öffnete Jenna die Augen, als man sie auf eine breite Lederliege setzte. Jimmy stellte sich vor sie und spreizte ihre Beine. Er legte ihre Schenkel auf seine breiten Schultern und küsste sie lustvoll.

Sie schmeckte die Leidenschaft und Gier in seinem Kuss, und sie knabberte an seinen Lippen, während seine Zunge sie aufwühlte und mit ihr spielte. Sein hartes Glied streifte an ihren Labien und ihrer Klit entlang, wie zufällig, und sie erschauerte sehnsüchtig bei jeder kleinen Berührung.

Jerome schob sich hinter sie auf die Liege und zog sie zwischen seine Beine. Seine Erektion war mächtig und drückte sich fest gegen ihre Pobacken, aber er machte keine Anstalten, in sie einzudringen. Stattdessen kümmerten sich seine Hände wieder ausgiebig um ihre harten Nippel, die sich dunkelrot gefärbt hatten und wie kleine Kirschkerne von ihren Brüsten abstanden.