BigBen spricht - Silvia Hollenstein - E-Book

BigBen spricht E-Book

Silvia Hollenstein

0,0

Beschreibung

Liebevoll annehmend, zutiefst weise und frei von menschlichen Wertigkeiten unterrichtet der geistige Lehrer "BigBen", in Trance übermittelt von Silvia Hollenstein. Gesammelte Unterweisungen, Meditationen und kraftvolle Rituale aus dem Jahre 2018 sind Inhalt dieses Buches. Die klare und humorvolle Präsenz von BigBen berührt durch ihre Natürlichkeit und bewegt bis ins Herz. Seine Mitteilungen sind horizonterweiternd und ermutigen im Alltag, wirken heilend und bringen neue Sichtweisen. Er hilft, Heilkräfte zu aktivieren und öffnet durch seine Energie das Bewusstsein für tiefe Erfahrungen und Entwicklungsschritte.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 279

Veröffentlichungsjahr: 2020

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhaltsverzeichnis

Vorwort von Ursula Zuber-Alber, Systemische Beratung und Supervision, Frauenfeld

Silvia Hollenstein, Trance-Medium, Praxis „Du Königskind“

Wie alles begann

Trance

BigBen

Es folgen BigBen’s Mitteilungen aus öffentlichen Vorträgen und Kursen aus dem Jahre 2018.

Zu Ostern, 29. März 2018

Über Grenzen gehen

Quickborn, April 2018

Trance

Trance Zirkel, 19. April 2018

Sichtweisen

Vortrag, 21. April 2018

Geburtstag

Trance Zirkel, 24. Mai 2018

Prägungen

BigBenSpecial, 26./27. Mai 2019

Wohlfühlen und Wohlsein

Veränderung bewirken

Reise durch den Körper: Gelenke

Mantra formulieren

27. Mai 2018

Seele, Seelenimpulse

Segnung

Trance-Zirkel, 31. Mai 2018

Alltag und Trance

Trance-Zirkel, 7. Juni 2018

Gnade

Trance-Zirkel nach der Sommerpause, 30. August 2018

Angst

Trance-Zirkel, 13. September 2018

Wahrnehmung

Zirkelabend, 4. Oktober 2018

Zu Hause sein

BigBen Special Abend, 27. September 2018

Die Wirkung von Gefühlen

BigBen Spezial Abend, 25. Oktober 2018

Körper sein

Die zwei Berater

Trance-Zirkel, 1. November 2018

Hinter den Vorhang schauen

Trance-Zirkel, 8. November 2018

Werde wieder Abenteurer!

Öffentlicher Abend in Stuttgart, 26. Oktober 2018

Freude

BigBen Spezial Stuttgart, 27. Oktober 2018

Den inneren Frieden wahren

Wahre Vergebung

Übertragung durch die Lichtkugel

Lebensaufgabe

BigBen Spezial, 24./25. November 2018

Form wahren, Form geben, Form sprengen

Aufbrechen

Freude

Freude nutzen

Der Weg zurück

Vom Dunkel ins Licht

Wenn Worte euch verletzen…

Perlen des Herzens

BigBen Spezial, 8./9. Dezember 2018

Entscheide dich, was du bist

König und Knappe

Welcher Rat soll dir dienen?

„Ja“ sagen zu dir selbst

Den Tanz der Energien auflösen

Friede und Ruhe

Wirk-Stoff

Veränderung geschieht in jedem Augenblick

BigBen Lichterabend, Dezember 2018

Dein Jahrbuch erstellen

Sinn geben, Sinn sehen

Weihnachtsgeschichte

Vorwort von Ursula Zuber-Alber, Systemische Beratung und Supervision, Frauenfeld

Es ist schon ein paar Jahre her, als ich einen Tag „Trance Seminar“ buchte. Zuvor hatte ich noch nie etwas davon gehört. Ich bin aber neugierig und offen, Neues zu erfahren. Dort sah ich zum ersten Mal in meinem Leben, wie ein Geistwesen, durch eine Person spricht. Das war etwas unheimlich, aber auch faszinierend. Auch heute noch muss ich sagen, dass das Phänomen beeindruckt. Ich find es aber schade, wenn man bei der Faszination oder Abwehr dagegen stehen bleibt. Die Frage ist doch vielmehr: was wird gesagt? Und bewegt mich das? Interessiert mich das? Bewirkt das etwas für mich - wird mein Herz berührt?

An dem Seminar lernte ich Silvia Hollenstein kennen und hörte „BigBen“ zum ersten Mal sprechen. Und ja, ich war interessiert, was sie zu sagen hatte! Und ich wurde zutiefst berührt, was „BigBen“ zu sagen hatte. Der Anfang einer langjährigen Freundschaft mit Silvia und BigBen war gelegt.

So besuchte ich anschliessend die wöchentlichen Treffen zum „Trance üben“ bei Silvia. Am Schluss der Abende liess Silvia jeweils BigBen die Abschlussrunde machen - das heisst, er redete zu uns. Für mich war das stets das Highlight der Woche. Seine Worte, manchmal allgemein an die Gruppe gerichtet, manchmal persönlich an einen Teilnehmer/In, beeindruckten mich. Ich begann diese Worte aufzuschreiben, da ich feststellte, dass es Unterweisungen sind, die ich wieder hören, aber auch lesen möchte, weil sie sich entfalten, und weil sie zu gehaltvoll sind, um in einem Mal verstanden und ausgeschöpft zu werden.

Silvia und ich lernten uns in dieser Zeit auch besser kennen und schätzen. Silvia ist für mich eine so lebensfrohe, offene, interessierte Frau, in keiner Weise arrogant oder „abgehoben“ im Umgang mit ihren Fähigkeiten, manchmal sogar fast zu bescheiden. Eine sehr spezielle „normale“ Frau. So tauschten wir uns aus auf gemeinsamen Spaziergängen, die ich gerne nutzte, um Silvia meine neuen Ideen zu unterbreiten. Dort entstand auch die Idee BigBen eine Plattform zu geben, um eine Gruppe anzuleiten und nicht nur in Einzelberatungen zu wirken. Daraus machte Silvia die „BigBen Spezial“ Seminare. Die Aussagen habe ich in der Folge ab Tondatei für mich niedergeschrieben. Daraus sollte ein Buch entstehen, sagte ich zu Silvia.

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, war ich immer schon fasziniert von Worten - und zwar von Worten, die etwas bewegen. Als Therapeutin und Supervisorin arbeite ich gerne mit Menschen, bin interessiert, dass es ihnen besser geht, dass sie sich weiterentwickeln. Ich bin geschult darin, Menschen zu begleiten, dass sie freier, mutiger, glücklicher, ausdrucksstark werden. Dass sie Krisen nicht nur überstehen, sondern damit umgehen, sie in ihrem Leben integrieren können.

Als Therapeutin und auch als Mensch weiss ich, wie befreiend es ist, wenn wir uns lösen von Einengungen, von Meinungen, von nicht befähigenden Mustern. Ich weiss um die Kraft, Schattenseiten anzuschauen und das, was einem im Leben passiert, zu reflektieren. Ich freue mich, wenn Menschen ihre Fähigkeiten entfachen. Aber ich weiss auch: da gibt es noch mehr.

Als spiritueller Coach bin ich der Meinung, dass es nicht nur darum gehen kann, mit unserer Identität besser zurecht zu kommen und weniger dominiert zu sein, sondern darum, das was wir aufgebaut haben wieder abzubauen: die Identität. Auf der einen Seite bauen wir sie auf, damit es uns besser gehen soll, auf der anderen Seite bauen wir sie dann wieder ab, damit wir frei werden.

Und genau das macht BigBen in seinen Gesprächen. Er eröffnet Horizonte, berührt - und zwar dort, wo du es selbst gerade brauchst, dort wo es für dich weiter geht. Mit Einsichten alleine ist es nicht getan, das wissen wir alle. Durch die Worte von BigBen erhältst du neue Sichtweisen, eine Horizonterweiterung, einfache Anleitungen genauso wie komplexe und anspruchsvolle Unterweisungen; immer wieder mit Übungen versehen, die im Alltag einzubauen und umzusetzen sind. Auch wirst du merken, wenn du das Buch liest, dass seine Worte eine heilende und wohltuende Wirkung haben, die dich frei macht und befähigt, das Erkannte umzusetzen.

Ich bin ein suchender Mensch, etwas rastlos, aber über die Jahre habe ich zu mehr Ruhe gefunden. Aus dieser Ruhe heraus zu leben, das ist sehr bereichernd. Das ist ein Geschenk, das ich aus der Teilnahme an diesen Seminaren erhalten und mir damit erarbeitet habe. Aus diesem inneren Frieden heraus meine Entscheidungen zu treffen und das Leben zu gestalten - das ist mein grösstes Geschenk. Mit diesem Buch möchte ich einem Meister die Gelegenheit geben, dass seine Worte für viele Menschen zugänglich sind und den Menschen, die nicht an den Seminaren teilnehmen können, eine Möglichkeit, die Worte zu vernehmen. Mögest du daraus das nehmen, was dich bewegt und dir guttut: das, was für deinen Weg und deine Entwicklung wichtig ist.

www.alpha-et-omega.ch

Silvia Hollenstein, Trance-Medium, Praxis „Du Königskind“:

Wie alles begann

Es war nie mein Wunsch, als Medium zu arbeiten. Und noch viel weniger, mich der Trance zu verpflichten. Doch mittlerweile bin ich überzeugt, dass die Dinge, die geschehen sollen, einen suchen. Und finden. Und dass es dann gilt, sich der Herausforderung zu stellen - Kneifen zählt nicht! So habe ich mich auf diesen Weg eingelassen, und wurde unzählige Male dafür beschenkt. Das kostbarste Geschenk daraus ist die Gegenwart meines Geistführers BigBen. Tagtäglich erlebe ich seine Weisheit und seine Kraft für mich selbst genauso wie für Menschen, die seinen Rat suchen.

Lange hat mich das Thema „Geistführer“ nicht angesprochen. Ich halte nichts von Hokuspokus und habe es gerne einfach und direkt. So betrachtete ich diesen „Kontakt“ als zu sagenumwoben und unnötig. Diese Ansicht veränderte sich schnell nach unserem ersten gemeinsamen „Tête-à-Tête“ - so nennt BigBen die persönlichen Gesprächsrunden gerne. Es war mir sofort klar, dass diese Begegnung zwar für den Verstand schwierig einzuordnen war, dass ich aber trotzdem nicht mehr auf diesen weisen „geistigen Lehrer“ verzichten möchte. Dies war unser gemeinsamer Start und geschah zeitgleich mit dem überraschenden Kennenlernen der medialen Trance.

Trance

Als Trance wird der veränderte Bewusstseins-Zustand bezeichnet, der einem geistigen Wesen ermöglicht, direkt durch den Körper des Trance-Mediums zu wirken und zu kommunizieren.

Hierzu übt das Medium, die Hirnfrequenz soweit abzusenken, dass keine Gedanken, Bilder oder Farben mehr geformt oder wahrgenommen werden können. Dieser Zustand wird auch in der Hypnose-Therapie genutzt. Das Absenken der Hirnfrequenz ist ein völlig normaler und alltäglicher Vorgang: jedes Einschlafen und Aufwachen führen durch diese Bewusstseins-Stufe.

Ein Trance-Medium übt, diesen Zustand bewusst herzustellen und diese „Gedankenleere“ möglichst konstant zu halten. Dies bedarf viel Übung und wird stark davon geprägt, wie das persönliche Befinden ist und welche Alltagssituationen beschäftigen. Wenn es dann aber zunehmend gelingt, entsteht ein „innerer Raum“, der zum einen sehr wohltuend und erholsam ist, zum andern die Grundvoraussetzung ausmacht für ein Arbeiten in Trance.

Diesen „inneren Raum“ stellt das Medium nun der geistigen Welt zur Verfügung für direkte Interaktion. Das „Team-werden“ ist kein Können, sondern ein jahrelanger Prozess. Diese Verbindung geschehen lassen bedingt grosses Vertrauen in die geistige Welt. Nur mit viel Übung können Erfahrungen gesammelt werden und daraus Vertrautheit entstehen. Jede Veränderung, jede neue Begebenheit fordert wieder heraus. So geht es immer und immer wieder darum, als Medium „ja“ zu sagen und auf ein Neues die Erlaubnis zu geben, dass geschehen darf.

Als Trance-Medium kann man nicht bestimmen, welcher geistiger Lehrer/In in der Trance nahekommt und was er/sie tut oder sagt. Auch wird nicht jeder Trance-Zustand von der geistigen Welt für Austausch genutzt. Das Trance-Medium ist also einfach Kanal, nicht Bestimmender.

Das Körpersystem des Mediums ist in dieser Arbeit stark gefordert: es gilt, den Zustand der Trance und die Verbindung mit dem Geistwesen zu halten und dabei konstant Energie zur Verfügung zu stellen. Die ungewohnte, höhere Energie des Geistwesens kann zudem muskuläre Reaktionen wie Anspannung und Zittern bewirken. Dies lässt sich nicht beeinflussen.

Die Arbeit als Trance-Medium finde ich zutiefst berührend: zum einen erlebe ich selbst die geistige Welt unbeschreiblich nahe, zum andern ist es für Aussenstehende eine wundervolle Möglichkeit, geistige Präsenz unverfälscht und direkt erleben zu können.

BigBen

Kaum hatte ich mich bereit erklärt, mich der Trance-Erfahrung zu öffnen, war da schon bald diese Energie - liebevoll, humorvoll, zutiefst mutmachend und geduldig: Benedikt. Für mich ist er etwas wahrhaft Grosses - so ist sein Vorschlag, ihn doch „BigBen“ zu nennen, sehr stimmig. Und gleichzeitig Ausdruck seines Schalkes und seiner Zeitlosigkeit genauso wie seiner Fähigkeit, Sinn zu vermitteln.

Wenn ich aus dem Zustand der Trance zurückkomme, weiss ich jeweils nichts von seinen Worten, mit denen er die Menschen unterrichtet, sich auf ihre Nöte einlässt, ihnen Heil schenkt und ihnen Mut macht. Umso verblüffender sind jeweils die Rückmeldungen: Menschen, die ich nicht kenne und nichts von ihrem Leben, ihren Herausforderungen weiss, erzählen mir: wie sie von ihm erkannt wurden, wie er ihre persönlichsten Themen angesprochen hat und wie er Hilfe und Kraft gab. Immer wieder kann ich einfach nur staunen: hier geschieht etwas, das der Verstand nicht fassen kann, das im Herz aber direkt berührt - und dies in einer Tiefe, die ich so nicht kannte.

Seine Aussagen werden aufgezeichnet - so können persönliche Gespräche mehrmals verinnerlicht werden. Seine Unterweisungen und Schulungen aus Vorträgen und Kursen bringt meine liebe Freundin Ursula Zuber-Alber zu Papier, sehr darauf bedacht, an den Mitteilungen nichts zu verändern. BigBen’s Sprache und Ausdrucksweise unterscheidet sich stark von der meinen. Zudem benutzt er Worte nicht einfach nur als Informations-Überbringer, sondern genauso als Energieträger für Heilung oder Öffner für neue Denksysteme. Das soll auch in den geschriebenen Texten erhalten bleiben.

Es war Ursulas Idee, die gesammelten Texte allen Interessierten zur Verfügung zu stellen. Mit grosser Begeisterung und viel Einsatz hat sie massgeblich dazu beigetragen, dass dieses erste Buch von BigBen entstehen durfte.

Von Herzen danke, liebe Ursula!

Dein kraftvolles Mutmachen, dein unglaublicher Einsatz, deine Begeisterung und deine Liebe zur geistigen Welt haben dieses Buch ermöglicht! Ich freue mich, mit dir die Texte für das zweite Buch zu sammeln und in Form zu bringen! Du bist ein Geschenk.

Es folgen BigBen’s Mitteilungen aus öffentlichen Vorträgen und Kursen aus dem Jahre 2018.

BigBen spricht:

Zu Ostern, 29. März 2018

Über Grenzen gehen

Meine Lieben, Freude herrscht ob dem geplanten oder ungeplanten Zusammentreffen. So wurde Gelegenheit gegeben, sich wieder zu sehen, einzutauchen, anzuknüpfen an Zurückliegendes und es gleich sofort wieder in die Gegenwart zu holen. Vertrautheit stellt sich immer ganz schnell wieder ein, wenn sie einem vertraut war, nicht wahr?

Nun denn freu ich mich, dass wir uns alle hier austauschen konnten. Verschiedene Welten, verschiedene Leben, verschiedene Situationen in einem kleinen Kreis versammelt. Wie berührend sich einlassen doch sein kann!

Wir könnten zum naheliegenden Fest des auferstehenden Lichtes ganz philosophisch darüber sprechen, was Sinn des Menschseins ist, denn genau dies wird so klar aufgezeigt. Es geht nicht darum etwas zu erreichen, etwas zu sein, sondern sich daran zu entwickeln und immer mit dem Wissen dabei zu sein, dass selbst nach der Vollendung des Lebens ein Weitergehen Gewissheit ist. Dies kann man auf das Leben und das Sterben beziehen, dies kann man aber auch auf jede einzelne Situation im Leben selbst beziehen.

Dinge, die einem fordern, an die Grenzen bringen. Dinge, von denen man denkt, meint, sie übersteigen das eigene Fassungsvermögen: alles wird überstanden, selbst das Scheitern, das Straucheln, sogar das ach so nicht in der Tugend liegende Aufgeben. Und in dem man es übersteht, hat man es gemeistert. Denn nicht das Ergebnis zählt, sondern das daran wachsen - und manchmal ist der einzige wirklich wichtige Wachstumsschritt derjenige des Akzeptierens, dass es einfach überstanden werden musste.

Sich selbst Raum geben ist die Herausforderung im Beruf, Alltag, sogar in der spirituellen Praxis. Das kann ganz vielseitig geschehen und doch sollte es ganz individuell, ganz eigen vonstattengehen und sich dem Herausfordernden stellen: was macht es, wenn der Raum nicht so einnehmbar ist, wie man es wünschen würde, wie man meint, es brauchen zu müssen. Eben genau an diesen Stellen geht es darum, sich daran zu erinnern, dass man mehr ist als Körper, mehr ist als Mensch, mehr ist als diese eine Situation. Und dass es darum geht, daraus hervorzutreten, weiter zu gehen. Dort ist das Licht, dort wird es Licht, das ist Neu-Interpretation des Osterfestes, ohne euch eine Predigt halten zu wollen.

Macht euch selbst nicht zum Opferlamm und steht die Herausforderungen durch in Anerkennung, dass ihr viel mehr seid als das, wonach sich Herausforderungen gerne anfühlen. Nirgends fühlt man sich kleiner und menschlicher als in dem Moment, in dem man seine eigenen Grenzen wahrnimmt und nie fühlt man sich stärker und grösser, verbundener als in dem Moment, wenn man seine eigene Grenze überschritten hat. Nun denn geht es nicht darum, euch selbst Grenzen aufzusetzen - sie kommen von alleine, die Momente, in denen man meint anzustehen. Dann wünsche ich euch: erinnert euch an diese Worte des sich klein- und sich grossfühlens. Alles hängt nur an dem einem Punkt, wo ihr die Grenze wahrnehmt. Ich wünsche euch Festtage! Feiert eure Grossheit, auch wenn ihr sie nicht durch Grenzen erfahrt. In der Gemeinsamkeit liegt Friede, wenn man es nimmt, wie es ist und nicht die eigene Begrenzung dabei sucht.

Ich schicke euch für diese Zeit den Segen der geistigen Welt, auf dass ihr fröhlich suchet und noch zufriedener findet - und ich meine nicht die Grenzen. Ich danke Euch für eure Aufmerksamkeit.

Quickborn, April 2018

Trance

Meine Lieben, welch ungebührliche Freude mich erfüllt, mitten in diesem wundervollen Beisammensein Raum zu erhalten, um mich gleich selbst vorzustellen. Alle seid ihr hier gelandet, alle seid ihr aus eurem Leben, mit eurem Leben hier angekommen. Jeder bringt sein Ding mit in die Runde und so treffen sich hier ganz viele Welten, vereinen sich, um gemeinsam Erfahrungen zu machen, einzutauchen, weiter zu kommen.

Geistige Welt kann man als „spuky“ betrachten, kann man nüchtern zu erfassen versuchen - am einfachsten lässt man es einfach wirken, das habt ihr heute Morgen schon ausführlich getan und es ist eine Freude für die meinige Seite, teilhaben zu dürfen, wenn das Herz des Menschen zum Wege wird und alles was da ist, sich zeigen darf.

Nun denn geht es weiter auf diesem Weg, dazu seid ihr ja hier - nicht wahr. Ich könnte euch etwas über Trance erzählen, macht allerdings nicht so viel Sinn, denn es gilt sie zu erfahren. Und je weniger man dabei im Kopf ist, umso einfacher gestaltet sich das „damit unterwegs sein“. Ihr alle habt sie schon erfahren, getestet, erlebt. Dabei kam Energie zu eurer Energie. Ihr habt Verbundenheit gespürt oder nicht gespürt - egal. Ihr wusstet, dass sie da war, wer da war wusstet ihr vielleicht nicht. Und genau das ist, wofür ich euch danken möchte: dass ihr euch darauf einlässt, ohne zu wissen wer da kommt. Das zeugt davon, dass ihr der meinigen Seite volles Vertrauen entgegenbringt.

Dafür danke ich euch, denn das ist die Basis unserer Verbindung. Nur so kann gemeinsam etwas geschehen. Die Energie, die ihr da gespürt, erlebt, willkommen geheissen habt, ist nicht neu in eurem Energiefeld, darum ist es auch für einige gar nicht so als Veränderung zu spüren, weil es dem Wahrnehmen vertraut ist. Und es gilt, es nicht zu bewerten, sondern einfach zu beobachten - einen Katalog anlegen aus Erfahrungen, die man nur selbst machen kann, das ergibt mit der Zeit ein recht ausführliches Bild, das kann ich euch versichern. Die Energie, die Energien, die da sind, die mit euch wirken, durch euch wirken, begleiten euch schon lange vor eurem ersten Atemzug auf Erden, sie sind vertraut mit eurer Seele, sie sind voller liebevoller Achtung für euch und euren Weg. Darum könnt ihr ihnen voll und ganz euer Dasein übergeben. Mit all dem, was euch beschäftigt, einschränkt, herausfordert.

Und zwar gilt das nicht nur einfach für den Zustand der Trance, sondern es gilt ganz allgemein für euer ganzes Leben. Das, was ihr heute übt, hilft euch genauso sehr im Alltag immer wieder ins Vertrauen zu finden - egal in welchem Hickhack ihr euch befindet. Und so ist es denn Lebensschule, ihr müsst nur üben, nicht zu viel zu denken. Toll nicht wahr? Die ganze Welt trainiert euch darin, möglichst viel zu denken, viel zu wissen, zu speichern und jederzeit abrufen zu können. Das macht Eindruck. Mit meiner Welt funktioniert’s gleich anders rum. Denn, wenn man nicht mehr denkt, ist man einfach. Und das, was man einfach ist, ist man voll und ganz. Das ist pures da-sein, das ist pulsierendes Leben.

Ich verlange nicht, dass ihr nie mehr denkt, wäre auch nicht Ziel der Sache. Gedanken sind eine tolle Einrichtung, sie können Energien formen, bahnen, man kann sogar Dinge damit erreichen. „Wissen ist Macht“ sagt der Mensch - ihr könnt euch dieser Macht gerne bedienen. Dies macht in einer mächtig gemachten Welt aber nicht die Macht des Daseins - seid euch dem einfach bewusst und lasst euch selbst mehr sein als das, was ihr wisst!

Manchmal definieren sich Menschen über ihr Wissen, fühlen sich dadurch gut oder weniger gut. Dabei ist es einfach eine Art der Möglichkeiten, wie der Mensch funktionieren kann. Es ist aber nicht das Mensch-sein. Und ich freue mich, dass ihr hier seid - denn dies zeigt, dass ihr wisst, dass da noch mehr ist, dass da noch mehr sein soll und dass es von euch gelebt werden möchte. Wir können niemanden dazu zwingen, diesen Teil des lebendig seins zu schauen: der freie Wille ist das höchste Gut! Das sollte der Mensch akzeptieren, und das akzeptiert die geistige Welt genauso.

Aber wenn da nur ein Funke davon ist in einem Menschenherzen, der danach sucht, dass das Leben doch noch mehr sein kann, so sind wir zur Stelle und helfen so viel wir dürfen.

Nun denn, habt ihr viel Erfahrung gesammelt heute Morgen, habt euren Weg gefunden. Nun geht es weiter - und ich weiss, dass da noch ein Thema ist, bei dem meine Freundin (er meint Silvia) um meine Hilfe gebeten hat, und gerne möchte ich das angehen, wenn ihr mir erlaubt.

Nun…(er steht auf und geht zu einer Person)…..bitte ich euch alle gleichzeitig, uns zu helfen. Ich bitte euch, die Augen zu schliessen, eure Möglichkeit zu wählen mit der ihr gut und einfach in die Trance findet und Trance-Energie entstehen lässt….

(Er arbeitet mit der Person).

Meine Liebe, so danke ich den Welten für die Unterstützung……hm es ist nicht Sinn und Zweck des Menschseins, die Lasten anderer zu tragen. Selbst in Liebe verbunden wird es nicht zur Aufgabe …und wir dürfen getrost darauf vertrauen, dass keine Menschenseele alleine ist, an keinem Ort des Daseins und so ist es an der Zeit, dass du deine Mitte dein Eigen nennst.

(Er arbeitet weiter mit dem Energiefeld der Person)

Hm, ich danke euch dafür, mitgetragen zu haben und möchte euch sagen: es ist kein Zufall, dass wir hier versammelt sind und auch kein Zufall, was alles aus den verschiedenen Welten hier mit hineingebracht wurde. Ich danke euch.

Trance Zirkel, 19. April 2018

Sichtweisen

Meine Lieben, welch’ Freude, euch alle hier zu treffen! Immer wieder aufs Neue sich aufraffen, ganz bewusst konzentriert Zeit und Energie einsetzen für das, was man findet, ist es wert, dass man es mit Leben füllt.

Das tut ihr regelmässig, und es entsteht ein Kreis der Freude, wenn man sich sieht. Man ist sich nahe. Man teilt, was erlebt wird. Dies alles setzt Energie frei - Energie, die genau dies unterstützt, was ihr hier gemeinsam tut. Dazu kommt, dass die meinige Seite sich solche Gelegenheiten niemals entgehen lässt! Mit viel Freude und unglaublich grosser Liebe sind wir jeweils dabei. Und es geht nicht darum zu beurteilen - sich selbst wie auch andere - es geht ganz einfach darum, es zu tun. Es zu ermöglichen. Sich dabei zu beobachten. Sich danach auf die Schultern zu klopfen für das, was möglich war genauso wie für das, was man vielleicht zurückgehalten hat. Denn weil es einem bewusst ist, passiert es das nächste Mal nicht mehr - nicht wahr? So ist nichts Misserfolg, sondern alles vorwärts gehen. Und was ist es denn anderes, was der Mensch gerne tut, als Vorwärtskommen!

Und manchmal meint er, er bleibe stecken, gehe gar zurück, komme nicht vom Fleck. Nun ist es immer aus der eigenen Sichtweise heraus betrachtet und, seid mir nicht böse, gänzlich unmöglich zu bewerten, wenn man selbst im Schlamm steckt.

Erst später, manchmal Jahre später, kann man Wertschätzen, welchen Weg man genommen hat. Was gegangen ist, was man bereit war, kommen zu lassen.

Darum seid gnädig zu euch selbst. Sich selbst zu bewerten ist Fehlinterpretation in den meisten Fällen, weil die Sichtweise viel zu klein ist und viel zu eingeengt. Wenn ihr es aus dem Aspekt des Bewusstseins tun würdet, sähe es ganz anders aus. Doch alles was der Verstand erkennt, erfasst, packt er in Kisten und zwar immer in Vertraute.

Darum kann aus dem Verstand kein Fortschritt entstehen, erst wenn man den Verstand übergeht, ihn austrickst, oder ihn nicht gar so wichtig nimmt, kann wirklich Wahres, wirkliche Veränderung geschehen.

Verstand interpretiert, seid euch dessen bewusst.

Bewusstsein lebt - und das ist das, was ihr tut! Ordnet euch nicht in die falsche Kategorie und seid froh, habt ihr einen Verstand, und seid genauso froh, könnt ihr ihn ab und an missachten, denn ihr seid mehr! Dies ist keine Schmeichelei meinerseits, dies sind einfach Fakten, die liebt ihr doch so sehr. Nun denn, das Tun bringt Veränderung, das sich Einlassen, das Zulassen, das Nichts-desto-trotz. Das ist die Qualität, die uns zum Jubeln bringt, das ist worauf wir unsere Mauern bauen. Es geht nicht um fundiertes Wissen, es geht um Begeisterung! Und es geht nicht um bewertetes Können, es geht um Liebe und den Mut, ihr zu folgen, wohin sie auch zieht.

Nun denn, wünsche ich euch nicht unbedingt den Frühling - den habt ihr schon. Auch nicht Farben, Formen, Blumen - die seht ihr schon. Ich wünsche euch die Fähigkeit, all’ dies ganz bewusst zu erleben und in diesem Bewussten wieder zu spüren, wie wohl es tut, da zu sein. Egal was manchmal auch dagegen spricht, es ist doch gut, da zu sein - das ist Frühling!

Vortrag, 21. April 2018

Geburtstag

Meine Lieben, mit viel Freude nutze ich diese Gelegenheit, solange sie sich bietet, nicht wahr!

Leben kommt und verstreicht jede Minute, jede Sekunde. Alles gebraucht und benötigt, um Leben zu leben. Die Zeit streicht dahin und der Mensch versucht sie zu fassen, indem er sie zählt. Nun denn, zählen wir die Jahre, wie sie kommen und gehen. Doch das eigentliche Leben zählen wir dabei nicht.

Nun meine liebe Freundin mag wohl zahlenmässig immer wieder eins draufbekommen, nicht wahr? Und ihr alle kennt das genauso - doch lässt sich das, was sich als Leben empfindet in keiner Art und Weise fassen in all dem Zahlen-Gezähle.

Leben ist das, was pulsiert! Das, was einen prägt. Häufig auch das, was wehtut, schmerzt, was verändert, was bewältigt werden muss. Leben ist das, was freut, einem das Herz übergehen lässt vor Gefühlen, vor berührt sein.

Immer hat es damit zu tun, was man erlebt, was einem begegnet. Häufig auch, wer einem begegnet, nicht wahr? Vieles definiert sich in Gemeinschaft, in Verbundenheit, in der Begegnung verschiedener Menschen, so wie ihr dies heute erlebt - zusammengeführt an einen Punkt. Vielleicht habt ihr euch schon gekannt, vielleicht auch nicht. Doch gemeinsam miteinander teilt ihr, was ihr hier erlebt. Nehmt es mit in euer „da sein“ und bei einem Jedem und einer Jeden hinterlässt es einen ganz individuellen Abdruck, passend zu dem, was man sonst so denkt, so erlebt, was einem gerade sonst so beschäftigt.

Und so ist all das gemeinsam Erlebte wieder so etwas Individuelles, wie man sich kaum vorstellen kann. Pulsierendes Leben, das ist, was euch ausmacht, was ins Bewusstsein gelangt. Das Leben versucht man zu fassen - bringt es in Situationen, Prüfungen, durchläuft verschiedene Ausbildungen, sucht neue Herausforderungen. So wird Erleben messbar. Und doch steckt hinter allem immer nur das, was beobachtet, das was aufnimmt. Das ist immer da - das seid ihr, meine Lieben.

Ihr seid keine Titel und ihr seid keine Definitionen, sondern einfach beobachtendes, aufnehmendes «Sein». Es lässt sich nicht in Geburtstagen festhalten, nicht einmal durch Sterbedaten. Es lässt sich nicht definieren, es hat keinen Anfang und kein Ende und doch ist es für den Menschen kaum möglich, dies in seinem Bewusstsein zu erfassen: was er denn ist.

Es sind immer nur wieder Momente mit Aha-Erlebnissen, die einen darin schulen zu entdecken, wie doch alles zusammenhängt. So kann man an einem Geburtstag auch nicht wirklich davon sprechen, dass man in etwas Neues startet. Man kann es sich wohl so verkaufen und man kann auch denken, dass man vieles hinter sich lässt. Zeit, Bilanz zu ziehen, manchmal Bilanz zu fälschen.

Verkauft es euch wie es euch Spass macht, denn es ist nicht mehr als das. Spürt eure Verbundenheit, jeden Tag. Die Verbundenheit mit euch selbst wäre zuerst einmal ein ganz gutes Kapitel. Dazu gehört, sich selbst treu sein, genauso wie sich immer wieder Raum zu schaffen, sich selbst zu sein. Man gehört sich nie selbst und doch macht es soviel Sinn, es immer wieder zu versuchen, denn das Leben nimmt einen ein.

Meine liebe Freundin geniesst es mit euch, weil mit jedem von euch ihr das Herz aufgeht. Sie liebt es, Nähe zu spüren, das ist mein grosser Vorteil und ich weiss, welche Freude ihr ihr bereitet mit eurem «da sein», denn es gibt nichts Kostbareres als das „Sein“. Das ist Lebensschule, das ist die grosse Entdeckung - und vielleicht auch die Enttäuschung, dass es nicht mehr ist. Aber das ist echt.

Versuch in deinem Leben dieses «echt sein» jederzeit zu spüren, dich nicht in die Bredouille bringen zu lassen. Dich nicht dazu verleiten zu lassen, das zu werden was du tust oder das zu werden was dich fordert - sondern immer und jederzeit klar darin zu sein, dass du nur bist, was all dies wahrnimmt.

Dann bist du in dir und dann bist du losgelöst und doch mit allem verbunden. Dann bist du in der Kraft.

Das ist, was ich zum heutigen Tag zu sagen pflege und ich wünsche euch viel geselliges, fröhliches Miteinander im Bewusstsein, welch’ Geschenk es ist, Menschen um sich zu haben, die einen verstehen, die einen kennen und dennoch mögen. Scherz bei Seite - geniesst das Leben, denn das ist das Beste, was man damit machen kann.

Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und freue mich auf jedes Wiedersehen. Doch nun viel Spass, hipp, hipp - hurra!

Trance Zirkel, 24. Mai 2018

Prägungen

Meine Lieben - welch Freude! Energien beleben nicht nur Menschen, Energien beleben die Welt. Macht euch darauf gefasst. Es gibt Momente im Leben, in denen man selbst nicht mehr weiss, was Sache ist, wohin es gehen soll, was geschehen soll und wo und wie man sich dazu positionieren darf. In diesen Momenten ist man des Menschseins manchmal etwas überdrüssig. Versucht sich mit Gedanken, Möglichkeiten zu erschaffen, aus dem ganzen Karussell auszutreten - so sehr wünscht sich der Mensch, dass das Leben im Einklang von sich geht und man in Ruhe, gefasst und harmonisch den frühen Morgen bis zum späten Abend auskosten kann.

Das sind Erinnerungen der Seele, das sind Sehnsüchte aus einem Wissen, das nicht irdischer Herkunft ist, und beileibe sind es nicht Begebenheiten, die in diese Welt passen. Doch man sucht sie immer, man vermisst sie, man sehnt sich danach. Und ab und an schafft man es, ein paar Augenblicke zu erhaschen, in denen es sich so anfühlt, als ob der Himmel auf Erden angekommen ist. Und so häufig macht es traurig, betrübt, gar wütend, wenn diese Augenblicke sich auflösen wie Schnee im März.

Es braucht das Bewusstsein, dass Friede und Harmonie schwierig im Einklang sind mit irdischen Energien und dass Veränderung, dass holperige Strassen das Hauptgebiet ausmachen auf diesem Stern: dass es hier darum geht, sich den Frieden im Innern zu erschaffen. Ihn lebendig zu halten, losgelöst vom Aussen. Und schon sind wir wieder auf einem Widerspruch gelandet - nicht wahr? Wo doch der Mensch alles aufnimmt, ihn alles prägt, was er beobachtet, was er hört, was er fühlt. Und genauso, wie die Wirkung von aussen ins Innen dringt, funktioniert der umgekehrte Weg - ja.

Welch Segen, einen Menschen in der Nähe zu haben, der den Frieden in sich trägt - selbst wenn Menschen am Streiten sind - ohne dass etwas gesagt werden muss, verändert sich das Klima im Raum. Seid euch dessen bewusst - ihr seid Kraftwerke, die Frieden erzeugen! Frieden muss nicht mit Pauken und Trompeten eingeläutet werden, schon gar nicht erkämpft, denn Frieden wächst von Innen nach Aussen, wortlos, sogar tatenlos. Nicht, dass ich euch sagen möchte, ihr sollt nichts mehr tun. Nur dass euch bewusst ist, dass eure Wirkung eures eigenen inneren Zustandes euer Aussen mitprägt.

Was für eine Kunst, wenn man sich selbst fleissig unter Beobachtung halten kann, denn nicht selten weiss man nicht, wie es einem geht, bevor es einem gesagt wird. Schenkt euch eure Aufmerksamkeit, seid achtsam mit euch selbst- dann trägt ihr Frieden in euch und in die Welt.

Nun denn - langer Rede kurzer Sinn: sei Friede, geniesse, und beobachte dein eigenes Kraftwerk!

Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit, wünsche euch einen friedlichen Tagesabschluss mit euch selbst und freue mich auf ein Wiedersehen, ich danke euch.

BigBenSpecial, 26./27. Mai 2019

Wohlfühlen und Wohlsein

Meine Lieben, ich möchte mich zuallererst für euer da-sein bedanken, für euer offen sein, für eure Neugier und vor allem für eure Bereitschaft, euch, mit Verlaub, auf meine Ideen einzulassen!

Es ist Geschenk für mich, für die meinige Seite, wenn Menschen sich ganz bewusst darauf einlassen und dafür öffnen, was geschehen darf aus Inspiration von anderen Welten. Nun denn, ganze zwei Tage bleiben uns, um neue Wege zu entdecken, alte Dinge zu verabschieden, innerlich Reinigung zu erfahren. Wir haben also keine Eile - und seid euch gewiss: die Aufräumarbeit hat schon vor Tagen begonnen mit dem, dass ihr euch auf dieses Wochenende eingestellt habt. - Nicht nur im äusseren Bereich braucht es Vorbereitung, auch innerlich wird alles von der Seele her dazu getan, dass möglich wird, was sein darf!

Vielleicht hat die eine oder andere dies körperlich oder geistig oder im seelischen Empfinden bewusst erfahren, vielleicht lief es unbewusst ab - macht keinen Unterschied. Nun denn, ich möchte diese zwei Tage gerne unter ein Motto stellen, es ist im Trend:

Nun - was haltet ihr davon, wenn wir uns in dieser gemeinsamen Zeit um Wohlfinden und Wohlsein kümmern? Ihr habt alle eine Kerze auf eurem Stuhl vorgefunden und ich möchte euch darauf hinweisen, dass diese Kerze eine ganz besondere ist, nicht weil sie auf diesem Stuhl auf euch gewartet hat, sondern weil sie in der Lage ist, ein Licht zu tragen, Licht zu spenden, für etwas zu brennen - ein wundervolles Sinnbild für euch selbst. Und ihr kennt sicher alle, dass Kerzen nicht immer wunderbar brennen und grosse Flammen werfen. Die einen brauchen etwas Fürsorge, dass sie wirklich eine Flamme erzeugen können. Andere wiederum löschen viel zu früh, obwohl da noch so viel Potential gewesen wäre und noch einmal andere sind gar nicht in der Lage zu brennen. Auch da gibt es wieder viel Parallelen zu Menschen in ihren Aufgaben, in ihren Wünschen, in ihren Leben.

Eure Kerze soll hell leuchten, soll Licht bringen, soll Freude bereiten - das ist die Qualität eurer Seele. Und was es auch immer ausmacht, dass eine Flamme zu früh erlöscht oder nur zögerlich Licht spendet - das sind alles die Bereiche, die mit dem Wohlsein verknüpft sind. Wer kennt es nicht: mit Sorgen im Genick lässt es sich nicht aus dem Herzen strahlen und mit Schmerzen im Körper lässt es sich nicht freudvoll schauen. Wohlsein ist der Ausdruck der Seele, dass es soweit in Ordnung ist, dass das innere Licht brennen kann, ungehindert. Dies ist möglich, auch wenn dem Menschen gewisse Dinge widerfahren. Es ist sogar möglich, wenn nicht alles einfach im Lot ist. Und genau an diesem Punkt möchte ich mit euch genauer hinschauen: