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Was haben ein schräges Bett und warme Socken mit unserer Gesundheit zu tun? Professor Hademar Bankhofer gibt Rat und hat die ungewöhnlichsten Gesundheitstipps und -rezepte zusammengestellt, die zwar erst kurios erscheinen, aber Linderung bei vielen Beschwerden versprechen. So lösen Tannennadeln und Zwiebeln Schlafprobleme oder erhöhen Salz und Basilikum unsere Konzentration. Einfach mal ausprobieren!
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Seitenzahl: 62
Veröffentlichungsjahr: 2025
Prof. Hademar
Bankhofer
Die ungewöhnlichsten Gesundheirstipps und Rezepte
Impressum
ISBN 978-3-641-33405-5V001
1. Auflage
© 2025 by Bassermann Verlag, einem Unternehmen der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Neumarkter Straße 28, 81673 München
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Projektleitung dieser Ausgabe: Martha Sprenger
Redaktion: Herta Winkler, Holzkirchen
Bildredaktion: Birgit Plinke
Umschlaggestaltung: Atelier Versen, Bad Aibling
Bildnachweis:
Cover: AdobeStock (Ivan Kmit); Lizzy Bankhofer
Fotos: Lizzy Bankhofer; mit Ausnahme von: AdobeStock: 1 (PhotoSG), 2 (Dionisio), 3 (Nitr), 4 (New Africa); iStock: 5 (fcafotodigital); Shutterstock: 6 (LumenSt), 7 (Pixel-Shot)
Die Informationen in diesem Buch sind vom Autor und vom Verlag sorgfältig geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung des Autors, des Verlags und seiner Beauftragten für Personen-, Sachund Vermögensschäden ist ausgeschlossen.
Vorwort
1. Drei warme Bratäpfel gegen Halsschmerz & Heiserkeit
2. Tannennadeln & Zwiebeln lösen viele Schlafprobleme
3. Basilikum, Salz & Zehenreiben für eine Super-Konzentration
4. Mit Gemüsesäften, Pfefferminzöl & Petersilie gegen Migräne
5. Warzen: Zwiebeln, Salz & Bananenschalen helfen!
6. Heiße Pellkartoffeln & Kürbis heilen den Blasenkatarrh aus
7. Mit Haferschleim & Zitrone gegen den Alkoholkater
8. Hühnersuppe & Ingwer vertreiben den Schnupfen
9. Bauchlage & Kümmel gegen Blähungen
10. Kartoffelwasser wirkt schleimlösend bei Husten
11. Nasenbluten: ein Gummiring, Tampons & Apfelessig helfen
12. Nervosität: Lavendelöl & Champignons als Arznei
13. Hexenschuss: Brennnessel & Heublumen helfen
14. Mit Wirsingkohl, Wacholder & Cognac verschwinden Zahnschmerzen
15. Bei Appetitlosigkeit: Grapefruits, Mistel & Mittelfinger helfen
16. Mit Bier, Teebaumöl & Rum gegen Haarausfall
17. Mit Äpfeln, Kaffeebohnen & Rotwein gegen Mundgeruch
18. Haferflocken, Molke & Auberginen senken zu hohe Cholesterinwerte
19. Walzertanzen gegen kalte Füße
20. Abnehmen mit Kresse, Salbei & Obstkernen
21. Niedriger Blutdruck: Apfelessig, Misteltee & schräges Bett
22. Mit Kopfsalat, Schwarztee & Aloe vera gegen Sonnenbrand
Register
Über den Autor
Es passiert im Laufe des Lebens immer wieder: Plötzlich taucht ein Problem auf, für das man eine Ärztin oder einen Arzt benötigen würde. Für diesen Fall wäre es gut, wenn man aus eigener Erfahrung ein Rezept, eine Bewegungsübung oder ein spezielles Nahrungsmittel zur Hand hätte. Oft ist das eine stinknormale Sache, mit der man Selbsthilfe betreiben kann. Ich habe seit vielen Jahren solche Selbsthilfeaktionen präsentiert und im Laufe meines Lebens in meinen Radio- und Fernsehsendungen viele Rezepte vorgestellt. Oft endeten diese Sendungen mit dem Satz „Probieren Sie es doch einfach einmal aus!“ Das klingt so modern, ist es aber nicht. Schon der berühmte griechische Arzt Hippokrates – der Vater der Medizin – beschäftigte sich im Rahmen der Diagnose und der Therapie mit einfachen Rezepten und zeigte seinen Patienten, was sie selbst tun können. Es gab in der Antike schon viele Tipps, die heute durchaus als ungewöhnlich und kurios bezeichnet werden können. Das verrät die Lehre des Hippokrates, wonach die Gesundheit des Körpers von vier verschiedenen Säften abhängt: Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle. Wenn alle Säfte im Gleichgewicht sind, dann ist der Körper gesund. Im Falle einer Erkrankung oder bei Schmerzen hatte man eine breite Palette von Säften und Medikamenten zur Verfügung. Heute kann man auf zahllose Arzneien zurückgreifen. Ich habe dieses Buch geschrieben, um Sie mit den einfachsten Möglichkeiten vertraut zu machen, die man nützen kann, um sich gesundheitlich wohler zu fühlen. Manche werden schmunzeln – mit Recht. Aber mitunter werden Sie staunen, wenn der eine oder der andere Ratschlag wirkt. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen gute Gesundheit und vergessen Sie nicht: Auch mit Lesen kann man etwas für Körper, Leib und Seele tun.
Herzlichst Ihr Hademar Bankhofer
Wir leiden regelmäßig an Halsschmerzen und Heiserkeit. Da die Viren einer Erkältung fast immer durch den Mund und Rachenraum in den Organismus gelangen, beginnt eine Erkältung sehr oft mit Halsbeschwerden. Bei Fieber, eitrigen Mandeln, Ohrenschmerzen, Atembeschwerden und Schmerzen am äußeren Hals muss man sofort zum Arzt, um spätere Schäden an Herz und Nieren zu verhindern. In allen anderen Fällen ist es sinnvoll, die Kräfte der Natur einzusetzen. Ja, und da gibt es ganz schön ausgefallene Rezepte.
Legen Sie genau drei Äpfel mit etwas Honig darauf in eine Pfanne und schieben Sie diese ins Backrohr. Wenn daraus duftende Bratäpfel geworden sind, holen Sie sie raus. Etwas abkühlen lassen und dann genussvoll verzehren. Gut und langsam kauen. Alle drei Bratäpfel hintereinander. Niemand hat bisher herausgefunden, warum dieses Rezept so hervorragend gegen Halsschmerzen und auch gegen Heiserkeit wirkt. Vermutlich werden bei der Zubereitung in den Äpfeln Enzyme frei, welche die Krankheitserreger im Hals bekämpfen.
Wenn Sie die ersten Anzeichen von Halsschmerzen spüren, dann holen Sie eine Packung Quark aus dem Kühlschrank und lassen Sie ihn zimmerwarm werden. Dann verteilen Sie den Quark mit einer Gabel fingerdick auf einem Tuch und legen ihn mit dem Tuch an den Hals. Binden Sie einen Wollschal darüber. Drei Stunden einwirken lassen. Die Inhaltsstoffe des Quarks ziehen Gifte aus der Haut und fördern die Durchblutung des Rachenraumes.
Mit einem kuriosen Naturrezept aus Professor Bankhofers ungewöhnlicher Sammlung können Sie ganz einfach Heiserkeit bekämpfen: drei warme Bratäpfel mit Honig.
Mischen Sie vier Teelöffel Wasser, vier Teelöffel Apfelessig, vier Teelöffel Honig und ½ Teelöffel Cayennepfeffer. Von diesem Sirup lassen Sie zweimal am Tag einen Teelöffel langsam im Mund zergehen. Er wirkt antiviral und antibakteriell.
Sehr leicht kommt bei Halsschmerzen und Heiserkeit eine Kehlkopfentzündung dazu. Daher sollten Sie in der kalten Jahreszeit den Kehlkopf gegen derartige Gefahren schützen. Besorgen Sie sich von Ihrem Metzger Schweineschmalz, reiben Sie damit einmal am Tag kräftig den äußeren Hals ein, wickeln Sie ein Wolltuch darüber. Lassen Sie das Schmalz ein paar Stunden einwirken.
Auch Luciano Pavarotti litt immer wieder an Halsschmerzen und Heiserkeit. Hier sein Lieblingsrezept: Schneiden Sie eine geschälte, rohe Zwiebel in dünne Scheiben. Legen Sie diese in einen Suppenteller und lassen Sie das Ganze mehrere Stunden zugedeckt stehen. Dann die Zwiebelringe herausnehmen, das Zwiebelwasser in ein Glas gießen, damit gurgeln und etwas davon trinken. Schmeckt schlimm. Aber es wirkt.
Wollen Sie ein einfaches, kurioses Naturrezept wissen, mit dem Sie vorbeugen können, damit Sie erst gar keine Halsschmerzen bekommen? Hier ist es: Mixen Sie vier Esslöffel schwarzen Johannisbeersaft (aus dem Reformhaus), einen Esslöffel Bienenhonig und zwei Esslöffel frisch gepressten Zitronensaft. Trinken Sie einmal am Tag diesen Sirup in kleinen Schlucken.
Jeder vierte Deutsche hat Probleme mit dem Einschlafen und mit dem Durchschlafen. Das kann mit der Zeit zu schweren organischen Störungen oder zu Depressionen führen. Millionen Menschen greifen in ihrer Verzweiflung zu Tabletten mit starken Nebenwirkungen. Das ist nicht notwendig. Die Natur wartet mit so vielen wirksamen Rezepten auf. Sie werden staunen, was es da für kuriose Möglichkeiten gibt. Mein Rat: Einfach ausprobieren!
