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Mein Auto macht was es will und kassiert dabei Tickets... Hallo und herzlich willkommen in diesem Buch über meine bisherigen und aktuellen Fahrzeuge. Tatsächlich geht es um meine verschiedenen Autos und deren Geschichten, zu einem großen Teil sogar autobiografisch. Andere Erzählungen sind durch Übertreibung anschaulicher gemacht und ein paar wenige sogar frei erfunden. Überlassen wir es eurer Vorstellung, was tatsächlich passiert und was meiner Fantasie entsprungen ist. Stellt euch einfach vor, dass wir jetzt gemeinsam um einen runden Tisch herum sitzen und ich erzähle dabei eine Geschichte nach der anderen über das, was ich mit meinen Fahrzeugen erlebt habe. Dabei switche ich gelegentlich gedanklich zwischen den unterschiedlichen Autos hin und her, aber auch zwischen den Zeiten. Ein unterhaltsamer Plausch soll es nun werden zwischen uns. Vielleicht kommt euch sogar die eine oder andere Begebenheit bekannt vor. Viel Freude beim Lesen und lieben Dank Susanne Gripp
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Seitenzahl: 52
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Vorwort
Das Auto hat Schuld
Das erste Abenteuer mit dem eigenen Wagen
Gefährliche Unterschätzung der Fliehkräfte
Behandele dein Auto immer gut
Ein Scirocco driftet mit Pirouette
Aquaplaning und breite Reifen
Die Autosuche
Der Honda Jazz
Meine Familie lernt Beuli kennen
Mister B wird frech und kassiert Tickets
Mein Pferd, ein Seat Arosa
Mercedes 280 SE von 0 bis 350.000 Kilometern
560er, die Rakete
Mein eigener Mercedes C180
Der Stern, der mein Leben rettete
Mein Mercedes lässt mich nicht einsteigen – Der gelbe Engel rettet uns
Heckantrieb im Winter, wie eine Achterbahnfahrt
Peugeot 205 Lacoste und seine Mängel
Peugeot 205 und die Schweizer
Bad Soden-Salmünster bei Schnee
VW Vento, der bittere Abschied
Golf III GTD
Unterwegs mit meinem schwarzen Golf II
Der schwarze Golf auf dem nächtlichen Parkplatz
Die rasante Fahrt mit dem 911er Porsche
Der knallrote BMW Alpina mit Heckflosse
Rancho Matra Simca Talbot oder so ähnlich
Mister B rettet den Fasan
Die lieben Rehe; Kadett, Agila und Mercedes
Opel Zafira
Der weiße Mercedes, der nur ein einziges Wochenende fahren durfte
1967, Opa und sein hellblauer Opel Rekord 1,5 Liter
Der grüne 5er BMW und sein Fahrer, der mit dem Schalk im Nacken
DOT-Nummer
Hallo und herzlich willkommen in diesem Buch über meine bisherigen und aktuellen Fahrzeuge.
Tatsächlich geht es hier zu einem großen Teil sogar autobiografisch um meine verschiedenen Autos und deren Geschichten. Andere Erzählungen sind durch Übertreibung anschaulicher gemacht, und ein paar wenige sogar frei erfunden.
Überlassen wir es der Fantasie der Leserschaft, was tatsächlich passiert und was meiner Fantasie entsprungen ist.
Stellt euch einfach vor, dass wir jetzt gemeinsam um einen runden Tisch herum sitzen und ich dabei eine Geschichte nach der anderen über das erzähle, was ich mit meinen Fahrzeugen erlebt habe. Dabei switche ich gelegentlich gedanklich hin und her zwischen den unterschiedlichen Autos, aber auch zwischen den Zeiten.
Ein unterhaltsamer Plausch soll es nun werden zwischen uns beiden. Vielleicht kommt euch sogar die eine oder andere Begebenheit bekannt vor.
Viel Freude beim Lesen und lieben Dank
Susanne Gripp
Liebe Hersteller der unterschiedlichsten Fahrzeuge, verzeiht mir bitte, sollten meine Geschichten nicht ganz euren Idealvorstellungen entsprechen, aber es ist, wie es ist.
Liebe Freunde des vierrädrigen Fortbewegungsmittels, ich kann euch etwas erzählen, das ist kaum zu glauben:
Mein Auto führt ein Eigenleben.
Wir befinden uns im Mai 2025, und mittlerweile bin ich fest davon überzeugt, dass der Prototyp meines derzeitigen Autos ein Autoscooter vom Rummelplatz gewesen sein muss.
Ich werde euch kurz berichten, wie es mit mir und meinen Autos ausgesehen hat, bevor „Mr. B“ in mein Leben gefahren ist. Das B in seinem Namen steht übrigens für Beuli.
Inzwischen fahre ich seit mehreren Jahrzehnten Auto. Nur mal so am Rande erwähnt, einen Motorradführerschein habe ich auch, sogar noch einen von früher, mit einer damaligen sofortigen Fahrerlaubnis für das Fahren von Motorrädern mit einer unbegrenzten Kubikzahl. Man kann mir also nicht vorwerfen, dass ich keinerlei Erfahrung mit dem Fahren auf Deutschlands Straßen habe. In den ersten Jahren meiner Fahrerlaubnis habe ich ungefähr fünfhundert Kilometer von meinem Elternhaus entfernt eine Lehre gemacht. So kam es damals zustande, dass ich während der ersten Jahre als Autofahrerin ungefähr fünfzigtausend Kilometer pro Jahr gefahren bin. Fast ausschließlich mit meinem allerersten Auto, einem alten R5. Wir haben uns sehr gut verstanden, René, so hieß er, genauer gesagt, René Renault. Wir zwei waren sehr gute Freunde.
Ich hatte ihn noch nicht einmal eine Woche, als ich beschloss, spontan nach Frankreich, genauer gesagt nach Paris, zu fahren. Zum Glück bekam ich den Montag kurzfristig frei. Meine Freundin und ich waren sehr aufgeregt, endlich einmal die französische Hauptstadt kennenzulernen, da sollte es eigentlich hingehen. Es war schon Sonnabendmittag, und das Wetter ließ sehr zu wünschen übrig. Ein Novembersturm machte uns einen Strich durch die Rechnung. Ich gab alles, traute mich dennoch nicht schneller als achtzig Stundenkilometer zu fahren, langsamer durfte ich ja nicht ohne einen besonderen Grund auf der Autobahn fahren, ich hatte gut aufgepasst während der Theoriestunden. Ich war absolute Fahranfängerin und kämpfte mich mit Hilfe von René durch den Sturm. Ich fuhr ganz rechts, fast schon mit den rechten Rädern auf dem Seitenstreifen und hielt das Lenkrad mit beiden Händen fest, trotzdem wackelte der Wagen von Zeit zu Zeit erheblich. Bis Windstärke elf hatten sie angesagt. Wenn ich mich jetzt zurückerinnere, waren an diesem Tag nicht viele Fahrzeuge unterwegs. Wir wollten nach Paris, die Stadt der Liebe. Irgendwann wurde es dunkel, und ich war erschöpft. Ich lenkte meinen Renault auf einen Rastplatz, und wir kauften uns eine ganze Kleinigkeit zu essen und einen Kaffee. Dann machten wir es uns im Auto so gemütlich, wie es nur ging, Decken hatten wir vorsichtshalber dabei.
Am anderen Morgen hatte sich der Sturm deutlich gelegt, irgendwann am frühen Abend waren wir dann endlich in Metz. So genau wusste ich nicht, welche Abfahrt eines sehr großen Kreisverkehrs ich nun nehmen sollte. Zum Glück fuhr ich einen Renault, ein französisches Auto, und die anderen Autofahrer hatten Nachsehen mit uns. Nach der zweiten Kreisumrundung setzte sich ein Auto erst neben und dann vor uns. Der Fahrer gab uns ein Zeichen, ihm zu folgen. Wir fuhren bis zu einem großen Parkhaus und stiegen leicht verunsichert aus. Er teilte uns dann in drei Sprachen mit, englisch, französisch und deutsch, dass ich meinen Autoschlüssel abgeben sollte, damit der Wagen platzsparend eingeparkt werden könne, er würde uns gerne in eine Bar einladen.
