Das geschenkte Paradies oder die verdiente Hölle - Charis A. Blatti - E-Book

Das geschenkte Paradies oder die verdiente Hölle E-Book

Charis A. Blatti

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Beschreibung

Gottes Paradiesherz setzte uns, resp. das erste Menschenpaar, ursprünglich in den lieblichen Garten Eden damit wir einzig Seine Werke geniessen sollen. 1. Mose 1:8 Gott schuf den Menschen, um mit einem Wesen Gemeinschaft pflegen zu können, das Ihm ähnlich ist. Der "moderne Mensch" hat die neue Schöpfung durch institutionisalisierte, kirchliche Organisationen ersetzt. Der Mensch wies im Paradies den Willen Gottes zurück. Er suchte seinen eigenen Willen und Glauben. Die Geschichte darüber, dass der Teufel die Herrschaft des Menschen im Garten an sich riss und die geistliche Natur des Menschen änderte, seinen Körper zum Herrn seines Geistes machte, ist in diesem Buch weiter erläutert. Nur wenigen von uns ist bewusst, dass die grössten Mächte nicht materieller, sondern geistlicher Natur sind. Viele Menschen meinen irrtümlich in einer religiösen Vorstellung, dass sie dabei etwas oder alles ändere aufgeben müssen und in eine "christliche Gefangenschaft" schlittern. Doch dies ist nicht so! Du kannst als Geretteter weiterhin dein belastetes altes Leben mit seinen Lastern weiterleben. Es ist eine Ehre, Sein göttliches Leben zu leben und völlig freiwillig! Ist dir das bewusst? Wenn die Menschen die Schönheit und Freiheit dieses höheren Lebens aus Gott erkennen könnten, würden sie nicht zögern, es anzunehmen. Jesus war nicht gekommen, um eine neue Lehre oder neue Religion zu verbreiten. Seine Mission war auch nicht, die Welt zu verurteilen, sondern sie zurück in die Gemeinschaft mit Gott dem Vater und dem Paradies des Überflusses zu führen und vor dem ewigen Schicksal in der Hölle zu errettten. Er selbst wurde ja gerade von den religiösen Juden verurteilt, gerade wegen dem, dass Er Gott Seinen Vater nannte. Jesus kam als Retter von der Negativität der organisierten Religion, die verdammt, demoralisiert, bedroht und die Persönlichkeit des Menschen verleugnet. Religion sah Gesetze und Vorschriften schon immer heiliger als das Leben an.

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Charis A. Blatti

Das geschenkte Paradies oder die verdiente Hölle

Gott verschenkt sich - entegegen der organisierten Religion

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Vorwort

Die Entstehung der alten Schöpfung

Die Wiederherstellung der alten Erde nach der Rebellion Satans

Der Grund für die Schöpfung und das Paradies

Adam – Gottes Ebenbild

Die grossen geistlichen Mächte

Gottes und unser aller Widersacher

Des Menschen Rebellion gegen Gottes Integrität

Die vermischte DNA – die Nephilim und die Sintflut

Nach der Sintflut

Der verlorene Mensch steuert leider zur Hölle

Der Weg der Ungehorsamen

Die Erlösung der Menschheit

Gottes Wille ist immer das Beste für uns

Die Wiedererlangung des ursprünglichen Paradieses und Jesus Christus – keine Religion – das Fest!

Gottes Wille ist die neue Geburt

Jesus - dein Stellvertreter

Werde Erbe des ungeschöpften Gottes und erhalte ewiges Leben

Unsere praktische Identifizierung mit Jesus

Der gegenwärtige Dienst Jesu

Die legalen Rechte des Sünders bei der Annahme Jesu

Der Name Jesus

Der erneuerte Sinn ist das Wichtigste nach der Wiedergeburt

Gesinnung des Fleisches oder der neuen Schöpfung

Was Glauben wirklich ist

Das neue, grosse Bekenntnis ist das A und das O im neuen Bund

Sich im Wort üben

Gottes Wille ist Sein Wort - dein Bekenntnis gibt dir Besitz

Die Handlung ist das Bekenntnis

Erlöst zur Sohnschaftshandlung

Paxis zum neuen Selbst

Die neue Schöpfung

Die neue Vater-Tatsache

Er ist der Herr, der jeden Mangel ausfüllt

Gemeinschaft mit dem Vater-Gott

Das Geschäft des Gebets

Praktische Versorgung durch den himmlischen Vater

Geistige Nahrung

Gottes Liebe Agape oder menschliche Selbstliebe Philia

Die Herrschaft der Liebe Gottes vs. kirchliches System

Seid vom religiösen Bild von Jesus erlöst

Praxis gesunde Selbstachtung entgegen der Religion

Religiöse Zwänge oder frohe Botschaft?

Wohlstand ist der Wille Gottes

Ruhe, Frieden und Freude im Geist

Weisheit, Gunst, Erfolg, Schutz und Wohlergehen

Jesus – die KRAFT meines Lebens

Praxis Segen handeln lassen und bekennen

Der Fleissige wird vor bedeutenden Menschen stehen

Wir sind mehr als Ueberwinder

Die entthronten Weltbeherrscher dieser Welt

Praktische Beanspruchung unserer Rechte gegen die entthronten Herrscher

Säen & Ernten, der geschlossene Kreislauf

Umverteilung des Reichtums der Welt

Das Hochzeitsmahl des Lammes

Verklärte Leiber

Neue Erde – neuer Himmel

Dank und Lob und Preis

Nachwort

Impressum

Vorwort

Vorwort

Gottes Paradiesherz setzte uns, resp. das erste Menschenpaar, ursprünglich in den lieblichen Garten Eden damit wir einzig Seine Werke geniessen sollen. 1. Mose 1:8 Gott schuf den Menschen, um mit einem Wesen Gemeinschaft pflegen zu können, das Ihm ähnlich ist.

Gott erschuf den Menschen, damit dieser zur Erfüllung Seines Vorsatz auf der Erde leben sollte. Sein (und unser aller) Feind Satan jedoch bildete, um den gottgeschaffenen Menschen unter seine Herrschaft zu bringen, auf dieser Erde seinGEGEN-GOTT-WELTSYSTEMaus; er hat die Menschensystematisch in Religion, Kultur, Erziehung, Industrie, Geschäfte, Unterhaltung usw. eingespannt, indem er durch die gefallene Natur der Menschen wirkt, ja sogar in ihrem Sich-Verausgaben für Lebensnotwendigkeiten wie Nahrung, Kleidung, Wohnung, Fahrzeug, Vertrauen und Sicherheit aufgrund materieller Dinge (nichtige Ehre des Lebens). Das man eine derartig sklavische Welt nicht liebt, ist die Grundlage zu überwinden und zum Paradies zurück zu finden.

Der „moderne Mensch“ hat die neue Schöpfung durchinstitutionisalisierte, kirchliche Organisationenersetzt.

Diese steinernen Kirchen und all die käuflichen Sachen, insbesondere der Katholischen Kirche und das Klerus-Laiensystem, warenniedie Absicht Gottes. Er baute keine steinernen Kirchen und Fabriken. Der Mensch sollte einzig geniessen und Sein Unterherrscher sein.

Der Mensch wies im Paradies den Willen Gottes zurück. Er suchte seinen eigenen Willen und Glauben. Im Trachten nach seinem Willen zur Unabhängigkeit von Gott kam jedoch dieser Wille in Knechtschaft von (Gottes Widersacher) Satans Wille.

Die erste Menschheit übergab den Liebestraum Gottes in die Hände eines Feindes und gab Seinem Feind die Herrschaft, die der grosse Vater-Gott ihm gegeben hatte und dies geschah auf einer so legalen Grundlage, dass Gott den Vertrag nicht einfach ausser Kraft setzen oder annullieren konnte.

Die Geschichte darüber, dass der Teufel die Herrschaft des Menschen im Garten an sich riss und die geistliche Natur des Menschen änderte, seinen Körper zum Herrn seines Geistes machte, ist in diesem Buch weiter erläutert. Nur wenigen von uns ist bewusst, dass die grössten Mächte nicht materieller, sondern geistlicher Natur sind.

Der Mensch wurde zum Diener der Sinne, sein Geist leitete ihn nicht mehr. Der Geist des Menschen wurde der Natur Satans (Widersacher), dem geistlichen Tod, untertan. Darin bezeugen wir die Liebestragödie. Gottes Schöpfung, die Er aus Liebe geschaffen hatte, wurde zum Sklaven des Hasses und der Hölle.

In ihrem Zustand des geistlichen Todes schauten die Menschen auf diese Satan-Verfluchte-Schöpfung und dachten, dass Gott, wenn es Ihn gibt, inaktiv sei, nur ein Zuschauer der weltlichen Angelegenheiten. Aber in der Zeit, in der der geistliche Tod regierte, war der Schöpfer weit davon entfernt, inaktiv zu sein. Er war dem Menschen gegenüber noch nie inaktiv und gedankenlos, genauso wenig, wie Er es bei Seiner Vorbereitung bezüglich der Ankunft des Menschen in dieser Welt war.

Der Mensch heute, verblendet von seinem geistlichen, unsichtbaren Vater Satan, weiss nicht, dass Satan, der Feind Gottes, zu Anbeginn der Menschheitsgeschichte der Herrscher dieser Welt wurde.

Er weiss nicht, dass durch die Uebertretung des Einen der Tod die Oberherrschaft übernahm.

Er wandelt in der Nichtigkeit seines Sinnes und dieses Denken ist verfinstert und verblendet durch die Innewohnung des geistlichen Todes.

In diesen Strudel von Hass und Leid, von Tränen, Qual und Angst wurde der Sohn Gottes, das Herz Gottes und des Paradieses, hineingeboren. Jesus kam, um die verlorene Herrschaft des Menschen und das ursprüngliche Paradies wiederherzustellen und vor der Hölle zu erretten. Jesus bedeutet ja so viel wie „Gott-Errettet“. Er kam, um Freude und Fülle zurückzubringen und Armut, Schmerz und Mangel zu zerstören. Die Liebe manifestierte sich im Fleisch.

Jesus war nicht gekommen, um eine neue Lehre oder neue Religion zu verbreiten. Seine Mission war auch nicht, die Welt zu verurteilen, sondern sie zurück in die Gemeinschaft mit Gott dem Vater und dem Paradies des Überflusses zu führen und vor dem ewigen Schicksal in der Hölle zu errettten.

Er selbst wurde ja gerade von den religiösen Juden verurteilt, gerade wegen dem, dass Er Gott Seinen Vater nannte. Jesus kam als Retter von der Negativität der Religion, die verdammt, demoralisiert, bedroht und die Persönlichkeit des Menschen verleugnet. Religion sah Gesetze und Vorschriften schon immer heiliger als das Leben an.

Den Menschen zu seiner ursprünglichen Beziehung und zum Paradies zurückzubringen, das war und ist Jesu Aufgabe. Nicht eine Fabrik sondern der geschenkte Hochgenuss von Gottes Leben selbst und des Paradiesgartens, DAS ist eigentlich die Bestimmung des Menschen! Zurück zum Paradiesherz und zur Paradies- und Reichtumsmentalität!

Er sagt:

Ich kenne die Pläne, die ich für euch habe; Pläne des Wohlergehens und nicht des Leidens; Pläne um euch eine Zukunft zu geben. Jeremia 29:11

Gottes Herzenswunsch ist die Erlösung der Menschheit in`s Paradies.

Tatsache ist, dass Gott die Vögel zum Fliegen, die Fische zum Schwimmen geschaffen hat undfür die Menschen vorgesehen hat, dass sie glücklich, erfolgreich, gesund und produktiv seien im Paradies, das ER schuf.Er will immer das Beste, ständige Freude und Fröhlichkeit.Jesus, (lat. Gott-Errettet) will dich zum Paradies und zum täglichen Genuss des Baumes des Lebens zurückbringen! Er bezahlte den Preis dafür mit dem Golgatha-Werk und Seinem Blut, dass es möglich ist!

Eines JEDEN Menschen Berufung ist, mit Gott durch Jesus Christus versöhnt zu werden – es gibt keine bessere Berufung!

Gott ist ein vollkommener Geber und ist unendlich reich. Geben ist Seine grösste Freude! Er möchte in allem der Gebende und Handelnde sein. So ist die Errettung vor der endgültigen Hölle einzig Sein Werk und nicht durch „gute“ Taten.

Viele Menschen meinen irrtümlich in einer religiösen Vorstellung, dass sie dabei etwas oder alles ändere aufgeben müssen und in eine „christliche Gefangenschaft“ schlittern.Doch dies ist nicht so! Du kannst als Geretteter weiterhin dein belastetes altes Leben mit seinen Lastern weiterleben. Es ist eine Ehre, Sein göttliches Leben zu leben und völlig freiwillig! Ist dir das bewusst?

Wenn die Menschen die Schönheit und Freiheit dieses höheren Lebens aus Gott erkennen könnten, würden sie nicht zögern, es anzunehmen.

Was würde es nicht alles für Menschen bewirken, wenn man eine Nation gründen könnte, in der alle Teilhaber der göttlichen Natur sind! Wie sehr wäre sie Gott ähnlich!

Es würde jedes wirtschaftliche Problem und jeden sozialen Streitpunkt lösen, der uns als Menschen begegnet.

Dieses Buch geht auf die Thematik des Paradieses und der Hölle gestern heute und morgen ausführlich ein. Es vermittelt viele zeitlos wertvolle Übungen, die jeder ohne Ansicht von Stand und Besitz von viel Geld ausführen kann.

Alle Interessierten können ihre gesegneten Rechte und Privilegien in Jesus Name und Person praktisch kennenlernen.

Dies Werk sei Jesus Christus gewidmet mit herzlichem Dank!

Fixiere dich nicht auf den Ersteller oder Überbringer dieses Buches,

sondern verlass dich von ganzem Herzen auf den Dreieinen!

Ehre dem Vater, der der unermessliche Ursprung des Paradieses!

Ehre dem Sohn Jesus, der es vollbrachte und für uns verfügbar machte!

Ehre und rufe den Geist, der Ihn und es uns bringt, vollbringt und einwirkt!

Ehre dem Dreieinen allein!

Tod und Leben, geschenktes Paradies

Die Entstehung der alten Schöpfung

Als Gott die Erde und das Universum, alles Sichtbare in Existenz brachte, schuf Er es ohne Materie. Die Erde und das gesamte, unvorstellbar grosse Universum wurde durch Gottes Wort, durch den Befehl Gottes geschaffen. Ein Gott der Liebe verfolgt damit einen Plan, der weit darüber hinausgeht, Materie zu schaffen oder einfach nur vergängliches Leben hervorzubringen.

Das Universum ist allein durch das Wort Gottes geschaffen, nicht aus etwas, gemacht worden, das sichtbar war.Und Gott sprach. 1. Mo. 1:14Er sprach das ganze Universum in Existenz aus etwas, was Er in Seinem Inneren gebildet hatte. Die Sinneserkenntnis kann das nicht begreifen.Hier ist ein Wesen, dass gross genug ist, ja grösser, ein Universum und seine Galaxien in Existenz zu sprechenund darüber zu herrschen.

Deshalb, weil Er unermesslich gross ist und auch, weil Er in einem Licht wohnt, das den blossen Betrachter umfallen liesse, kann Gott vom menschlichen Auge nicht gesehen werden.

Wenn wir die Bibel sorgfältig studieren, werden wir entdecken, dass die Erde als Planet schon länger erschaffen worden war. Dasselbe gilt auch für den Rest des grenzenlosen Universums. Die Bibel offenbart uns das tatsächliche Entstehungsdatum des Weltalls und der Erde nicht. Es muss jedoch unweigerlich ein Zeitraum bestanden haben, wenn die Erde tatsächlich, wie die Wissenschaftler meinen, schon länger existiert hat, die sechs Schöpfungstage aber erst vor etwa 6000 Jahren geschehen sind. Dieser nicht näher definierte Zeitraum müsste dann zwischen den Ereignissen im 1. Mose Vers 1 (nämlich der Erschaffung von Himmel und Erde) und Vers 3 (den Schöpfungstagen) gelegen haben. Die gesamte Schöpfung hat Gott irgendwann in der Vergangenheit, möglicher-weise wirklich vor Jahrmillionen vollendet.

Es gibt keinen Anhaltspunkt über die Länge der Phase, in der die Schöpfung zumindest zeitweilig von Dunkelheit und Leere beherrscht war. Die Formulierung in Vers 2 Und die Erde war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe ist ein Seinzustand, der sich durch einen gigantischen Krieg ergab.

Dies ist logisch, weil Gott nichts „Wüstes und Leeres“ schafft. Und weil Gottes Widersacher nun einmal (leider) eine unumstössliche Tatsache ist. (Dazu später mehr)

Gott hat einen perfekten Plan für das Universum mit seinen Abermillionen von Galaxien, mit seinen zahllosen Sonnensystemen. Die gesamt Natur lehrt uns, dass Gott Vollendetes mit der Fähigkeit erschafft, sich selbst zu reproduzieren, wobei sich nicht verwandte Spezien nicht kreuzen. (Zum Beispiel Fisch mit Krokodil oder Wildkatze mit Hauskatze)

Als Gott die heute bestehende Natur erstmals hervorbrachte, schuf Er ausgewachsene Tiere und Pflanzen, die sich vermehren konnten – nicht beispielsweise Samenkörner und Vogeleier, aus denen erst etwas heranwachsen musste.

Wir studieren das Universum um uns herum und sind uns der Tatsache bewusst, dass es Sein Werk ist. Die Grösse des Universums geht über unser Fassungsvermögen hinaus. Wir könne die Entfernung der Sterne nicht ganz ergründen, die Millionen von Kilometern entfernt sind. Wir wissen, dass der ungeschöpfte Schöpfer dieses Werkes grösser ist. Wir wissen, dass im Bereich eines unsichtbaren Atoms dieselbe intelligente Ordnung manifestiert ist, welche die Welt der Sterne steuert. So wissen wir auch, dass der Schöpfer genauso intelligent ist, wie die intelligente und gesetzmässige Ordnung der ganzen Schöpfung.

Würde Er in Seiner unermesslichen Schöpferweisheit Sein Vorhaben nur teilweise ausführen, um für einen Zeitraum, der das menschliche Vorstellungsvermögen übersteigt, die Erde als ein nutzloses Etwas brach liegenlassen? Es war nie Seine Absicht.

In Jeremia 4:23 lesen wir von einer Verwüstung der Erde, die sich nicht auf die Zukunft bezieht. Die Erde wurde wüst und leer. Alles Leben auf ihr wurde vernichtet, was aber nicht unbedingt menschliches Leben beinhalten muss. Manche sprechen von einer prä-adamitischen Rasse, also einer Zivilisation vor der Zeit Adams. Einer Welt, in der Saurier, Riesenechsen und viele längst ausgestorbene Tiergattungen lebten, lange bevor Menschen geschaffen wurden. Einer Welt mit voradamitischen Wesen, die in den Städten und Gärten hätten wohnen können, wie sie in Jeremia 4 beschrieben wurden.

Zu einer Zeit, als der Mensch noch gar nicht erschaffen war, war unser Planet ein wunderschöner Ort. Doch obwohl Gott ihn geschaffen hat, um bewohnt zu sein. Zwischen Vers 1. Mose 1 und 2 musste eine grosse oberflächliche Zerstörung stattgefunden haben.

Die Wiederherstellung der alten Erde nach der Rebellion Satans

Dabei vergessen sie aber absichtlich, dass schon vorlängst Himmel waren und eine Erde aus Wasser durch Gottes Wort entstanden ist. Und dass durch diese, die damalige Welt infolge einer Wasserflut zugrunde ging. 2. Petrus 3:5-6

Petrus erwähnte den Untergang einer früheren Welt, eine Tatsache, die einige bewusst verleugneten. Diese (voradamitische) Welt wurde, wie auch zur Zeit Noahs, durch eine Ueberflutung zerstört. Jedoch sind erhebliche Unterschiede zwischen der Sintflut Noahs und der Flut der Vorzeit festzustellen.

Petrus erwähnt den Untergang einer ganzen Welt, griechisch Kosmos, eines Weltsystems. Dagegen blieb mit Noah und sieben anderen Menschen das damalige System trotz der Sintflut erhalten. Das 1. Kapitel im 1. Buch Mose spricht nicht nur von Wassern, die die Erde bedeckten, sondern auch von einer Finsternis (Vers 2). Noahs Flut entstand durch einen 40tägigen Dauerregen und ging dann im Laufe der Zeit zurück, indem die Wassermassen verdunsteten, Hingegen war die Flut im 1. Mose von globalem Ausmass – und sogar so weitreichend, dass sich kein Wasser mehr in der Atmosphäre, sondern alles Wasser auf der Erde befand.

Und Gott machte die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste, dass es so ward. Und Gott nannte die Feste Himmel. 1. Mose 1:6-8

Gott nahm von dem Wasser, dass sich auf der Erdoberfläche befand und somit alles Land überflutete, und setzte es als Wolken und als Bestandteil der Atmosphäre um die Erde. Danach sammelten sich die auf der Erde verbliebenen Wassermassen in tieferen Flächen, so dass Kontinente und Meere entstanden. 1. Mo. 1:9

Rückblickend müssen wir feststellen, dass die Flut, die noch vor Erschaffung des Menschen die Erde in einen kalten und leblosen Planeten verwandelte, weitaus grössere Ausmasse als die Sintflut gehabt haben muss.

Zusammenfassend kann man den sogenannten Schöpfungsbericht im 1. Mose 1 einen „Bericht der Wiederherstellung“ nennen, Denn die Schaffung von Atmosphäre, Land und Meeren, von Sonne, Mond und Sternen, das Entstehen der verschiedenen Pflanzen- und Tierarten ist keine Schöpfung im eigentlichen Sinn, sondern ein Wiedererrichten dessen, was schon einmal gewesen war.

Wenn nach Aussage der folgenden Schriftstellen (1. Mo. 1:1, Jesaja 45:18; 14:4; 2. Petrus 3:5) bereits eine intakte, bewohnbare Erde, wahrscheinlich mit einer entwickelten Flora und Fauna existierte, ist diese nach ihrer Verwüstung nicht neu und ursprünglich geschaffen, sondern wiederhergestellt worden.

Damit schmälere ich natürlich nicht den Akt Gottes als solches, denn schliesslich wurden offensichtlich Zerstörungen von universellem Ausmass aufgehoben und tierisches Leben erschaffen, ohne auf bereits oder noch Bestehendes zurückgreifen zu können. Jedoch war die ursprüngliche Schöpfung noch grösser.

Der Grund für die Schöpfung und das Paradies

Die Erschaffung des Universums und die Erschaffung des Menschen, der Krone der Schöpfung, verweist auf einen intelligenten, allmächtigen Schöpfer. Nur ein Mensch, dessen Verstand durch eine Entscheidung, nicht an Gott zu glauben, verblendet ist, wird anderweitig glauben.

Diese Schöpfung, regiert von der eisernen Hand festgelegter Gesetze, offenbaren dem Menschen einen Meisterschöpfer. Damit glauben wir, dass der Schöpfer eine Schöpfung kreierte, damit sie einen bestimmten Zweck erfüllte, was der Grund ist für deren Existenz.

Der Grund für die Erde und das Paradies ist der Mensch. Gott stattete diesen Menschen mit Fähigkeiten aus, sich an der Schönheit Seines Werkes bewusst zu erfreuen und dessen Reichtümer zu nutzen.

Jesaja 45:18: Denn also spricht der Herr, der Schöpfer des Himmels, der Gott, der die Erde gebildet und bereitet hat; er hat sie...erschaffen...um bewohnt zu sein.

Das Wort erklärt hier, dass Gott diese Erde schuf, damit sie von Menschen bewohnt sei: In seinen schöpferischen Handlungen begegnete Er jedem zukünftigen Bedürfnis, das der Mensch in seinem Leben auf Erde haben würde. Jeder Schritt in der Schöpfung weist als Ziel auf den Menschen hin. Die Erde mit ihren Feldern, den Früchten, den Pflanzen, den Wäldern, dem Vieh. Wir sehen, dass der Schöpfer bei der Vorbereitung dieser Heimstätte für den Menschen, Seine persönliche Aufmerksamkeit widmete. Welche Sorgfalt, welche Bedachtsamkeit, welche Liebe ist in Seiner Vorsorge für den Menschen manifestiert, den Er nach Seinem Bilde schuf, um mit ihm über die Schöpfung zu herrschen.

Zeitalter um Zeitalter arbeitete Er daran, Fundgruben aller Arten von Reichtum für Seinen Menschen anzulegen. Er füllte das Erdinnere mit Speichern von Eisen, Kupfer, Silber und Gold und mit einer Vielfalt von Metallen, Chemikalien und Kräften.

Die Zeichen der Schönheit und Harmonie; der Entwurf eines intelligenten Schöpfers, sind immer noch offenbar. Der grosse Architekt des menschlichen Bedarfs und der Freude kannte die Bedürfnisse des Menschen, während er noch ungeboren war und in der Schöpfung wunderbaren Plan wurde diesen Nöten begegnet. Der Mensch ist die einzige Kreatur, die sich an der Schönheit der Erde erfreuen oder ihre Reichtümer nutzen kann.

Der Grund der Schöpfung des Menschen ist das Vaterherz Gottes!

Die Familie ist das grundlegende Element der Gesellschaft. Epheser 3:14 offenbart, dass der menschliche Vater nur ein Abbild des Vater- Gottes ist. Die menschliche Vaterliebe besteht, weil Gott seit Ewigkeit im Grunde ein Vater-Gott war und ist. Es ist natürlich, dass das Vaterherz Gottes sich nach Söhnen und Töchtern sehnte. Diese sehnsüchtige Leidenschaft nahm Gestalt an und Gott plante, einen Menschen zu schaffen, der mit Ihm als Sein Kind wandelte. Der Mensch sollte in der Vaterliebe Gottes einen Platz als Sohn einnehmen. Er sollte die Antwort auf den Hunger des Vaters nach Kindern sein.

Einige Schriftstellen, die die Fürsorge des Vaters für Seine Kinder offenbaren, sind Matth. 7:11, 6:8, 6:25, Johannes 16:27, 17:23, 1. Petrus 5:7, Philipper 4:6, 7:19, Jh. 14:23

Er hatte Engel, die Ihm als Diener dienten, aber Er wollte Kinder, darum verbrachte Er mit der wunderbaren Geduld der Liebe, Zeitalter für Zeitalter mit der Vorbereitung der Erde und den Himmeln für Seinen Menschen als Fernziel.

Der ursprüngliche Traum des Schöpfer-Gottes war eine Familie von Söhnen und Töchtern, an deren Liebe und Erwiederung Sein Geist und Seine Natur sich erfreuen konnten. Er schuf im innersten dreiteiligen Wesen des Menschen seinen Geist, der nur Gott, der Geist des Lebens ist, aufnehmen soll, als ein Gefäss und aus freien Stücken. Dies konnten und können weder die Engel noch die menschenähnlichen, voradamitischen Wesen.

Wenn Gott den Menschen so sehr wollte und den Menschen so sehr liebte, dass Er Millionen von Jahren mit der Vorbereitung für ihn verbrachte, welch einen Stellenwert hat dann der Mensch in Gottes Herzen, in Seinem Traum, in Seiner Ewigkeit.

Gemäss der Schrift existiert sowohl ein geistlicher als auch ein physischer Bereich. Die physischen Sinnesorgane können nur einen Reiz von Dingen wie Materie empfangen. Deswegen können die menschlichen Sinne nur einen physischen oder materiellen Bereich für ihn wahrnehmen. Der Vater, der Heilige Geist, die Engel, Satan und die Dämonen sind alle Geistwesen. Die 5 physischen Sinne können den geistlichen Bereich nicht kontakt-ieren. Ein Fisch mag genauso sagen, dass es nichts ausserhalb des Wassers gibt, so wie ein Mensch, begrenzt in seiner Sinneserkenntnis sagt, es existiert nichts als nur Materie.

Das Verlangen des Vaters ist Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft muss vom Menschen kommen, nicht als instinktive Antwort, sondern als Ergebnis seiner tiefen Liebe und seiner eigenen Entscheidung. Ohne den freien Willen, wäre Gottes Geschöpf eine Maschine gewesen und kein Mensch – eine Puppe oder Roboter, statt eine Person. Mit einer Puppe könnte es keine Gemeinschaft geben. Der Mensch war das Objekt der Liebe und Zuneigung des Vater-Gottes. Es war die Freude des Vaters, Seinem Menschen die Herrschaft über die Werke, die Er geschaffen hatte, zu geben.

Der Mensch ist der Grund für die Schöpfung. Er wurde zur Freude, zur Glückseligkeit und zum Frieden erschaffen, um dem sehnsüchtigen Herzenshunger des grossen Vater-Gottes zu erwidern. Krankheiten, Tod, Hass und Rache hatten keinen Platz in des Schöpfers ursprünglichen Plan und der gegenwärtige Zustand der Gesellschaft ist nicht „normal“.

Diese Dinge waren nie ein Teil des ursprünglichen Planes. Sie sind das Produkt eines Eindringlings, nämlich des Teufels mit seinen gefallenen Engeln.

Adam – Gottes Ebenbild

Da das Neue Testament davon spricht, dass die Gläubigen Gottes Kinder und von Gott gezeugt sind, ist es nur vernünftig, Adam als Gottes Ebenbild zu bezeichnen.

Der Vater-Gott hatte das Recht, den Menschen zu erschaffen, wie ein Mann und eine Frau das Recht haben, ein Kind zur Welt zu bringen. Gott hatte genauso das Recht, Jesus die Auferstehung zu geben und Ihn mit uns, den Glaubenden Jesu, zu einer neuen Schöpfung zu beleben. Er steht souverän über der Schöpfung!

Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserem Bild und ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht. 1. Mo. 1:26

Hebräer 2:5-8 und Psalm 8:4: Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk Deiner Finger, den Mond und die Sterne, die Du gemacht hast: Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass Du auf ihn achtest? Du hast ihn nur ein wenig niedriger gemacht als Gott; mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönt. Du lassest ihn herrschen über die Werke Deiner Hände; alles hast Du unter seine Füsse gelegt.

Da bildete Gott der Herr den Menschen aus Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und also ward der Mensch eine lebendige Seele.

1. Mose 2:7

So wie sein Geist entspricht auch der Leib der Gestalt Gottes. Der Mensch war in Gottes Ebenbild geschaffen, mit einem Geist gleicher Natur, der nur Ihn, Gott selbst, aufnehmen sollte. Gott gab ihm einen Leib, stattete ihn mit der Fähigkeit zu herrschen aus und setzte einen zeitlichen Rahmen, in dem der Mensch die Erde als Statthalter Gottes verwalten sollte. Gewissermassen schloss Gott einen Pachtvertrag von 6000 Jahren mit Adam. Durch den Sündenfall jedoch übertrug Adam seine Autoritätsposition an Satan. Als der Herr Jesus als Mensch auf die Erde kam, um diese Position wieder zurückzugewinnen, versuchte der Teufel Ihn zu Fall zu bringen. Eine der Versuchungen war, dass Jesus den Teufel anbeten sollte, im Gegenzug würde Ihm Satan alle Reiche der Welt und dessen Autorität geben.

Adam und Eva waren im Ebenbild Gottes geschaffen. Sie waren gerecht und konnten Gemeinschaft mit Gott haben. Sie kannten das Böse nicht und Gottes Plan für sie war, erfolgreich zu sein und nicht zu versagen. Gott schuf den Menschen, um in Seiner Herrlichkeit zu leben.

Gott hatte die Menschen geschaffen, um mit ihnen Gemeinschaft zu haben. Er sehnte sich so sehr nach einer Familie. Er krönte Adam, den ersten Menschen, mit Herrlichkeit und Ehre (Psalm 8:5). Die Herrlichkeit Gottes lag auf Adam. Er sah genauso aus wie Gott. Er trug ein Kleid aus Licht und hatte die gleiche Kraft und Autorität und Erscheinung wie Gott selbst. Die Autorität und Herrlichkeit Gottes in Adam strahlte durch sein Fleisch die Herrlichkeit Gottes aus.

Der Mensch wurde der Herr dieser Erde. Andere Geschöpfe leben zu seiner Freude; die Erde liefert ihre Vorräte an Früchten, Brennstoffen und Mineralien für den Menschen.

Anstatt ein ganzes Menschengeschlecht durch ein einziges Wort zu schaffen, schuf Er einen Mann und eine Frau und sagte zu ihnen: Ich erlaube euch, Meine Kinder zu gebären, sie grosszuziehen, sie zu unterrichten, für sie zu sorgen, sie zu lehren, ihnen meine Liebe zu zeigen und auf Mein Herzensverlangen zu reagieren.

Der Mensch war vor Grundlegung der Welt zur Sohnschaft vorherbestimmt. Schon vor Grundlegung der Welt beabsichtigte Er eine Familie und der Mensch ist die Antwort auf diese Absicht. Er wollte Kinder haben, die auf der gleichen Stufe, auf Augenhöhe wie Er stehen, während Geschaffenes gegenüber seinem Schöpfer immer eine Stufe tiefer stehen.

Wir wissen, dass er geschaffen wurde, um der Gefährte des Schöpfers zu sein. Er sollte nicht den Platz eines Dieners gegenüber einem Herrn oder eines Haustieres für seinen Eigentümer einnehmen, sondern er sollte ein Sohn und Gefährte sein, ein Gefährte des ewigen Vaters durch die ganze Ewigkeit hindurch.

Gott gab dem Menschen die Herrschaft über alle Werke Seiner Hände, wie es in 1. Mose 1:28 und Psalm 8:4 beschrieben ist.

Wenn ich Deinen Himmel betrachte, das Werk Deiner Finger, den Mond und die Sterne, die Du gemacht hast: Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass Du auf ihn achtest? Du hast ihn nur ein wenig niedriger als Gott gemacht; mit Ehre und Schmuck hast Du ihn gekrönt. 1. Mose 1:28 und Ps. 8:4

Als Nächstes kann man sehen, dass Gott ihm die Herrschaft über alle Werke Seiner Hände gab. Er herrschte nicht nur über das Tierreich, sondern auch über die Naturgesetze der Schöpfung. Er herrschte über die Sterne in ihrer Laufbahn. Er war Gottes Unterherrscher. Er gab diesem wunderbaren Wesen einen Platz an zweiter Stelle in Seiner Schöpfung; gleich nach Ihm selbst, mit einer Herrschaft, die so weit wie der Himmel reichte und mit Autorität über jeden Planeten und Stern des Universums.

Er war keinem Wesen und keinem Gesetz untertan, ausser Gott und dem Gesetz der Liebe.

Jesus, der frei vom Makel der Sterblichkeit geboren wurde, hatte dieselbe Autorität und Herrschaft, wie der erste Mensch. Jesus herrschte als uneingeschränkter Herr und Herrscher der Schöpfung.

Der Mensch wurde als ein vollkommenes menschliches Wesen mit endlosem menschlichen Leben geplant und geschaffen. Als Adam von Gott erschaffen wurde, wurde er als vollkommenes menschliches Wesen erschaffen, mit einem freien Willen und der Verantwortung. Wenn er nicht so erschaffen worden wäre, dann wäre er ein Automat, eine Maschine unter der Führung seines Schöpfers gewesen. Wen das der Fall gewesen wäre, dann hätte der Mensch Gott nicht mehr Freude erweisen können, als eine Maschine seinem Erfinder.

Der Tod hatte keine Herrschaft über ihn. Er hatte physisches Leben, das die Kraft der Erholung in dem Masse hatte, dass er nie erschöpft wurde; er war auch nicht der Krankheit oder dem Tode unterworfen.

Die physiologischen Gesetze, die physische Natur des Menschen, erneuerte sich alle sieben Jahre. Das war das Geheimnis des Menschen, der immerwährende Frische in physischer Hinsicht hatte.

Jesus hatte denselben physischen Körper. Er wurde nicht auf natürliche Weise empfangen, somit hatte Er keinen Anteil an der Sterblichkeit durch Seine Mutter. Er war dem Tod nicht unterworfen.

Er sagte in Johannes 10:18: Niemand nimmt mein Leben von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen.

Der Tod hatte keine Herrschaft über Jesus, bis Er unser Sündenstellvertreter wurde und unsere Sündennatur auf Ihn gelegt wurde. Erst dann wurde Er (Jesus) sterblich und dem Tode unterworfen. Ausser Gott dem Allmächtigen war kein Wesen grösser als Er.

Satan, der schon einmal versucht hatte, Gottes Plan zu verhindern, sah am Menschen genau das, was er früher einmal hatte und nun wieder wollte. Vor ihm sollte Adam den Garten verteidigen – aber nicht nur den Garten, sondern den Plan Gottes als Ganzes.

Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allen Bäumen der Gartens; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen. 1. Moses 2:16

Die grossen geistlichen Mächte

Nur wenigen von uns ist bewusst, dass die grössten Mächte nicht materieller, sondern geistlicher Natur sind. Die Dinge, die sie beherrschen sind nicht Euros oder Aktien, auch nicht Grundstücke, sondern es sind geistliche Mächte, die sie dazu bringen, hinter Euros und Grundbesitz her zu sein.

Zwei dieser Kräfte stammen von Gott, zwei vom Feind. Diese grossen geistlichen Mächte beherrschen heutzutage die Menschheit. Es gibt drei Willen. Gottes Willen, den Willen des Menschen und den Willen Satans.

Die zwei aufbauenden Kräfte sind Liebe und Glaube. Die zwei zerstörerischen Kräfte sind Hass und Unglaube. Es gab noch nie zuvor ein derartiges Bedürfnis nach klarer, intelligenter Lehre über Liebe und Glaube wie heute. Jede Universität sollte einen Lehr-gang über diese zwei Hauptkräfte, die die Menschheit heute beherrschen, anbieten.

Nur wenige Menschen kennen die zerstörerische Kraft des Unglaubens, respektive die aufbauende, schöpferische Kraft des Glaubens.

Hass und Glaube stammen aus derselben Quelle. Liebe und Glaube kommen von Gott. Gott war durch all die Zeiten hindurch die alleinige aufbauende Kraft. Gott ist der Urheber allen Friedens, der Urheber von Fülle, gesegneten Familien, der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe.

Satan ist der Urheber des Hasses. Er handelt im Bereich des Unglaubens. Er ist der Urheber und die Quelle von Armut, Krankheit, zerstörten Familien, des Alkoholismus, der Spaltungen und es Hasses.

Die neue Art der Liebe, die Jesus brachte, ist die Lösung für die Familienprobleme. Sie bringt wahren Gauben in die Familie.

Gottes und unser aller Widersacher

Wenn wir uns mit dem Plan Gottes befassen, müssen wir uns auch immer vergegenwärtigen, dass es schon seit sehr, sehr langer Zeit einen Widersacher gibt, der das Vorhaben Gottes stets verhindern und zunichte machen möchte.

In Seiner Allmacht hat Er Wesen geschaffen, die Ihm ähnlich sind und volle Entscheidungsfähigkeit haben.

Er ist ein Geschöpf, das die Fähigkeit besitzt, frei zu entscheiden. Die Bibel nennt ihn Teufel oder Satan. Gott hat den Teufel nicht erschaffen. Gott hat ein Engelswesen geschaffen, dass voll von Schönheit und Weisheit war. Luzifer war der Morgenstern, sehr wahrscheinlich der erste Engel den Gott schuf.

Er war ein Cherub, angetan mit kostbaren Steinen und Verzierungen und Musikinstrumenten. Er diente Gott und war in einen Garten, genannt Eden, auf der Erde gesetzt, offensichtlich um Gottes Herrlichkeit zu repräsentieren. Aber wegen seiner überwältigenden Schönheit hat er sich selbst erhoben.

Du warst ein Muster der Vollendung, voll der Weisheit und vollendet schön in Eden dem Gottesgarten warst du. Geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sardes, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold gearbeitet waren deine Ohrringe und des Perlenschmucks. Von Gold gearbeitet waren deine Tamburine und Flöten, am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet. Du warst ein glänzender, schirmenden Cherub und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt. Ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine. Du wart ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde. Hesekiel 28:11-17

Luzifer ist lat. und bedeutet Glanzstern, Sohn der Morgenröte. Mit welcher Haltung verwaltete er die Verantwortung und die Macht, die ihm vom Schöpfer verliehen worden war? Er wollte immer noch mehr!

Dein Herz hat sich erhoben ob deiner Schönheit, du hast deine Weisheit zunichte gemacht wegen deines Glanzes.

Wegen seiner hohen Stellung und seiner Schönheit wurde dieses Geistwesen stolz. So entstand Satan (Widersacher). Dies war eine selbstständige Entscheidung eines freien Willens, entgegen der ursprünglichen Absicht Gottes.

Er sagte: Zum Himmel will ich steigen und meinen Thron über Gottes Sterne (Engel) setzen, auf dem Versammlungsberg im höchsten Norden will ich wohnen. Ich will zu den Wolkenhöhen mich erheben und gleich sein dem Allerhöchsten!

Den Engeln wurde die Fähigkeit gegeben, frei und aus eigenen Stücken Gott zu dienen. Andernfalls hätte Gott hingebungslose, nur auf Kommando reagierende Roboter gemacht. Diese Freiheit beinhaltet allerdings auch die Möglichkeit, gegen Gottes Willen zu handeln. Genau dies taten der Teufel, seine Engel und die voradamitischen Wesen. Diese menschenähnlichen Wesen hatten alle grosse Kräfte, sehr grosses Wissen über Materie und dessen Anwendung und waren, nicht wie die Menschen, keine Gefässe für Gott, sondern eigenständig. Sie hatten aber einen freien Willen.

Luzifer war von Gott auf die Erde gesetzt (vor der Menschheit) und mit Macht, Weisheit und Schönheit ausgestattet. Doch er wollte seinen Thron im Himmel aufrichten; er wollte Gott gleich sein.

Er wollte Gott sein – der uneingeschränkte Herrscher des Universums. Es war sein Plan, den Himmel unter Kontrolle zu bringen. Warum auch nicht? Schliesslich war er ja vollkommen.

Ein Drittel der Engel konspirierte mit Satan (ehem. Luzifer) Es war Gott, der seinen Namen änderte, als dessen Charakter andere Züge annahm.

Doch er vergass, dass nicht er der Schöpfer des Universums war. Dann handelte Gott.

Hesekiel 28:15: Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest bis an dir Missetat gefunden wurde. Durch deinen grossen Handel wurdest du voll Frevels und hast dich versündigt. Da verstiess ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich du schirmender Cherub hinweg aus der Mitte der feurigen Steine. Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen.

Jesaja 14;12:Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Morgenstern, wie bist du zu Boden geschmettert, der du die Völker niederstrecktest!

Da sprach er (Jesus) zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen. Lukas 10:18

Jesus, der Sohn Gottes, hatte Luzifers Rebellion und Niederlage im Himmel miterlebt.

„Ja, hinunter zu den Toten fuhrest du, zur tiefsten Grube.“

Die Revolte Luzifers und seiner Anhänger, die Gottes alleinige Herrschaft im Himmel ablösen sollte, endete in einer grossen Niederlage. Er war „vom Himmel gefallen“ und wurde „zu Boden geschmettert“. Aber nicht nur scheiterte sein Vorhaben, auch wurde er seiner Herrschaft entledigt.

Es war eine gigantische Schlacht, die sich nach der Auffassung einiger Interpreten auf das Universum auswirkte und dazu führte, dass die Erde wüst und leer wurde.

Satan verlor seine sehr hohen Ämter und Stellung als er gegen Gott rebellierte.

Sowohl die gefallenen Engel als auch die voradamitischen Wesen verloren ihren irdischen Körper. Satan, seine Engel und seine Dämonen sind illegale Fremdlinge auf diesem Planeten. Sie hätten keine rechtmässige Autorität und wurden nicht auf Erden geboren.

„Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit den Mächten, mit den Gewalten, mit den Weltbeherrschern dieser Finsternis, mit den Geistern der Bosheit in den Himmeln.“ Epheser 6:12

Satan und seine Engel wurden körperlos aus dem Himmel verbannt und ihr Aufenthaltsort wurde auf den Planeten Erde, den sie völlig verwüsteten, beschränkt.

Einige Tatsachen über Satan:

Er war ein Engel des Lichts und leitete die Anbetung im Himmel.

Er war ein gesalbter Cherub der beschützt und am Thron stand.

Er fiel, als er versuchte, den Thron Gottes einzunehmen.

Er war vollkommen an Schönheit und Weisheit.

Er hat nichts von seinem Wissen verloren.

Seine Natur wurde durch seinen Fall total verändert.

Adam gab ihm die Herrschaft über die Erde.

Er beherrscht die Erde und den Menschen.

Er hat die Macht, Stürme, Seuchen, Kriege, Krankheiten und den Tod zu bringen.

Er trachtet danach, Gottes Plan in unseren Herzen einzunehmen. Er möchte unsere Anbetung haben.

Er wird beim Kommen Christi gebunden und in die Hölle geworfen werden.

Beim letzten Gericht kommt er in den „Feuersee“ und dies beendet seine schreckliche Herrschaft für immer.

Die ursprüngliche und ultimative Sünde des Teufels ist Auflehnung, Rebellion gegen Gott. Jede Sünde, die ein Mensch in seinem Leben tun mag, resultiert letztlich aus einer Ablehnung, einer herbeigeführten Unabhängigkeit von Gott.

Bei den Eigenschaften und Motivationen Satans ist es nicht verwunderlich, wenn sich seine neue Natur auf der Erde ausgebreitet hat. Die Erde, die ursprünglich bereitet war, um menschliches Leben zu ermöglichen, wurde in ein Chaos der Verwüstung und völlige Finsternis gestürzt.

Satan wird der Gott dieser Welt genannt (2. Korinther 4:4) Satan versuchte Jesus mit den Worten: „ Dir will ich alle diese Herrschaft und ihre Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übergeben (von Adam), und ich gebe sie, wem ich will.“ Luk. 4:6

Das Wort „Welt“ bezeichnet das materielle Universum als ein von Gott geschaffenes System (Matth. 25:34, Joh. 17:15, Apg. 17:24, Eph. 1:4, Offb. 13:8). In Joh. 1:29, 3:16, 2. Korinther 4:4 und Römer 5:12 ist das gefallene Menschengeschlecht gemeint, das durch Satan verdorben und als Material für sein übles Weltsystem in Beschlag genommen worden ist. Ein Weltsystem des Teufels, nicht die Erde.

Gott erschuf den Menschen, damit dieser zur Erfüllung Seines Vorsatz auf der Erde leben sollte. Sein (und unser) Feind Satan jedoch bildete, um den gottgeschaffenen Menschen unter seine Herrschaft zu bringen, auf dieser Erde sein GEGEN-GOTT-WELTSYSTEM aus; er hat die Menschen systematisch in Religion, Kultur, Erziehung, Industrie, Geschäfte, Unterhaltung usw. eingespannt, indem er durch die gefallene Natur der Menschen wirkt, ja sogar in ihrem Sich-Verausgaben für Lebensnotwendigkeiten wie Nahrung, Kleidung, Wohnung, Fahrzeug, Vertrauen und Sicherheit aufgrund materieller Dinge (nichtige Ehre des Lebens). Das man eine derartig sklavische Welt nicht liebt, ist die Grundlage zu überwinden.

Satan war vermutlich davon überzeugt, die Menschheit für immer in seiner Gewalt zu haben. Seiner selbstsüchtigen Natur entsprechend, war ihm der Gedanke völlig fremd, dass Gott selbst leiden und den Preis bezahlen würde, der notwendig war, um die Menschen zurückzugewinnen. Satan hatte keine Ahnung von der Liebe Gottes. Er dachte nicht im Traum daran, dass Gott seinen einzigen Sohn opfern würde, um die Menschheit zu retten.

Des Menschen Rebellion gegen Gottes Integrität

Das ist die Geschichte darüber, dass der Teufel die Herrschaft des Menschen im Garten an sich riss und die geistliche Natur des Menschen änderte, seinen Körper zum Herrn seines Geistes machte.

Der Mensch wurde zum Diener der Sinne, sein Geist leitete ihn nicht mehr. Der Geist des Menschen wurde der Natur Satans (Widersacher), dem geistlichen Tod, untertan. Darin bezeugen wir die Liebestragödie. Gottes Schöpfung, die Er aus Liebe geschaffen hatte, wurde zum Sklaven des Hasses.

Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserem Bild und ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh auf der ganzen Erde, auch über alles, was auf Erden kriecht. 1. Mo. 1:26

Hebräer 2:5-8 und Psalm 8:4: Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk Deiner Finger, den Mond und die Sterne, die Du gemacht hast: Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass Du auf ihn achtest? Du hast ihn nur ein wenig niedriger gemacht als Gott; mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönt. Du lassest ihn herrschen über die Werke Deiner Hände; alles hast Du unter seine Füsse gelegt.

Das ist ein Bild für den Menschen Gottes im Garten, ehe der Tod durch Ungehorsam kam.

Diese gewaltige Autorität, diese grossartige Ehre, die Gott dem Menschen verliehen hatte, wurde durch den Gehorsam zur Versuchung der Schlange, den Händen des Feindes übergeben. Der Mensch wurde dem Teufel untertan, statt ihn zu zertreten!

Er war Gottes „Unterherrscher“ gewesen. Was für ein wunderbares Wesen muss er gewesen sein (er lebte auch nach dem Fall noch rund 1000 Jahre) mit einem Verstand, der so fähig war, dass er die gesamte Tier- und Pflanzenwelt benannte und mit einer so gewaltigen Herrschaft, dass ihm selbst der Himmel untertan war.

Dann fiel er durch Zweifel an Gottes Integrität unter die Herrschaft Satans. Dieser riss die Oberherrschaft an sich. Er wurde zum Herrn und Haupt des Menschen. Satan wurde zum „Gott dieser Welt“. Er wurde der geistliche Vater der menschlichen Rasse. Politisch gesehen, wurde er der Fürst (Superpolitiker) dieser Welt.

Die Natur Satans ist der Tod, so wie das Leben Gottes Natur ist. Die erste Manifestation der satanischen Natur ist Hass. Hass, Egosimus, Bitterkeit und Mord sind die domi-nierenden Eigenschaften der Herrschaft Satans. Die zerstörerischen Naturgesetze kamen in Existenz, als der Mensch fiel und der Teufel die Herrschaft über die Erde erlangte. Der Mensch wurde zum Sklaven des Teufels. Er besitzt keine Offenbarungserkenntnis (Erkenntnis des ewigen Lebens). Deshalb ist er vollständig von der Erkenntnis abhängig, die er durch seine Sinne erlangt. Sein Körper wurde zu seinem Herrn.

Gott hatte dem Menschen die legale Autorität verliehen, über das Universum zu herrschen. Diese universale Herrschaft war das heiligste Erbe, das Gott dem Menschen geben konnte.

Als Gott den Menschen schuf, gab Er ihm die Wahlmöglichkeit, entweder die Frucht (nicht Apfel) vom Baum des Lebens oder vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Die eine hätte ihn mit Gott vereint und es hätte keine Vereinigung mit dem Teufel und der damit verbundenen Leidensgeschichte gegeben. Die eine hätte ihm ewiges Leben und Unsterblichkeit für seinen Körper gegeben; die andere geistlichen Tod und Sterblichkeit für seinen Körper.

Aber dann tat der Mensch, dieser wunderbare Mensch, das Unvorstellbare: Er beging ein Verbrechen gegen die Ewigkeit, gegen seine ungeborene Nachkommenschaft, gegen die Schöpfung und gegen den Schöpfer. Er übergab den Liebestraum Gottes in die Hände eines Feindes und gab Seinem Feind die Herrschaft, die der grosse Vater-Gott ihm gegeben hatte und dies geschah auf einer so legalen Grundlage, dass Gott den Vertrag nicht einfach ausser Kraft setzen oder annullieren konnte.

Adam übergab diese legale Herrschaft in die Hände von Gottes Feind, dem Teufel, quasi als Tauschpreis für die Erkenntnis von Gut und Böse.

Als der Mensch im Garten das unvorstellbare Ungehorsams-Verbrechen beging, büsste er sein Recht auf die Natur Gottes ein und wurde Teilhaber der Natur von Gottes Feind.

Diese Natur wird geistlicher Tod genannt im Gegensatz zu Gottes Natur, dem geistlichen Leben.

Der geistliche Tod ist die Natur von Gottes Feind. Er ist genauso eine Realität wie das ewige Leben.

Beide Naturen sind ewig. Keine von beiden kann zerstört werden. Die eine bringt Hass, Ignoranz, Eifersucht, Bitterkeit und Mord hervor.

Die andere erzeugt Liebe, Güte, Kultur, Verbesserung, Freude und schöpferische Fähigkeit.

Das eine bringt Verbrechen, Elend, Mord, Sterblichkeit und Tod hervor. Das andere bewirkt Leben, Liebe und Licht, Selbstlosigkeit. Das sind die süssen Früchte des wiedergeborenen Geistes. Das eine macht die Erde zur Hölle, während das andere den Himmel auf Erden bewirkt.

Gott war durch die ganze lange Menschheitsgeschichte hindurch dazu verpflichtet, Satans rechtmässigen Stand anzuerkennen, denn Adam hatte das legale Recht, seine Herrschaft und seine Autorität den Händen des Feindes zu übertragen, was er ja auch tat, durch seinen Gehorsam zum Baum des Todes.

Adam wurde vom Teufel nicht verführt. Er wusste um die Schritte, die zu diesem schrecklichen Verbrechen führten. Seine Frau Eva wurde verführt.

Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, das Weib aber wurde verführt und geriet in Uebertretung. 1. Timotheus 2:13

Adam kannte Gott, er kannte Satan, er kannte die Resultate dieses unvorstellbaren Verbrechens, das er beging. Er beteiligte sich aus Liebe zu seiner Gefährtin. Gott hatte den Menschen auf die Konfrontation mit dem Teufel vorbereitet. Adam erhielt von Gott eine konkrete Anweisung und tappte nicht im Dunkeln. Gleichzeitig wollte Gott durch dieses Gebot Seinen Respekt gegenüber dem freien menschlichen Willen zum Ausdruck bringen. Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass Gott nicht ein unsinniges, nicht erfüllbares Gebot erliess, weil Er Spass daran gefunden hätte. Weil Gott eine Liebesbezeugung zu den Menschen aufbauen wollte, die von Herzen kam, also nicht aus Zwang erfolgte, musste Er ihnen die Alternative offen lassen, sich auch gegen Ihn zu entscheiden. Die Freiheit des Menschen gegen den Willen Gottes zu handeln, zeigt die enorme Grösse Seiner Liebe zu den Menschen. Wären wir in die Lage Gottes versetzt, würden wir jeglichen freien Willen des anderen untergeordneten Geschöpfes ausschliessen, damit alles „nach unserer Pfeife tanzt“. Doch Gott ist nicht so. Er schuf weder die Engel noch die Menschen mit einem programmierten Willen, der sie letztlich zu roboterähnlichen Wesen machen würde. Gott wollte, dass die Menschen diese Liebe aus freien Stücken erwidern.

Adam war der Herr über sich selbst, über die Schöpfung und Satan. Der Mensch musste sich nicht unterwerfen, bis er sich entschied, sich zu unterwerfen. Seine Sünde war freiwillig. Er wusste, was er tat und welche Auswirkungen es haben würde, doch um der Frau willen und um ihre Freundschaft aufrechtzuerhalten, beging Adam freiwillig Hochverrat gegenüber Gott.

Er tauschte für die Erkenntnis des Guten und Bösen seine Autorität an einen unbarmherzigen Herrscher ab und nahm das Wesen seines neuen Gottes – Satan – an. Gott hatte beabsichtigt, dass ihnen nur Gutes widerfährt und sie gar nicht erst in die Erfahrung des Bösen kommen.

Gott gab dem Menschen nicht nur die Macht des freien Willens, sondern auch Erkenntnis in einem Uebermass. Er warnte ihn auch, dass er, wenn er ungehorsam werden würde, sicherlich sterben würde. In dem Moment, da Adam Hochverrat beging, starb er sofort in seinem Geist, aber erst 930 Jahre später physisch.

So wie der körperliche Tod eine Trennung darstellt – nämlich die Trennung des Geistes und der Seele vom Leib – verhält es sich auch beim Tod im geistlichen Bereich. Der Geist hört nicht auf zu existieren, aber er wird von Gott getrennt und lebt unter anderen Bedingungen weiter. Der Mensch lebt nicht mehr in Gottes Reich, sondern im Herrschaftsbereich des Teufels.

Dieser eine Mensch (Adam/Eva; Ein Fleisch) gehorchte der Stimme Satans, beging Hochverrat und wurde Untertan Satans. Satan (ehem. Luzifer) wollte diese Welt regieren. Er begehrte diese Position, die der Mensch innehatte. Er erlangte sie, indem er der Herrscher des Menschen wurde. Er wurde es, indem er dem Menschen seine Natur einpflanzte und für den Menschen das wurde, was Gott hätte sein sollen – sein Vater.

Der Mensch wurde also zum Teilhaber der satanischen Natur, die ihm der Teufel einhauchte. Er wurde nach und nach zum Untertan des Teufels und die Kinder, die er hervorbringt, sind zur Freude des Teufels. Er wurde durch den Fall auch ein Erbe des Elends, der Schmerzen, der Krankheit und des Todes.

Tote Insekten und Tiere liegen verwesend in der Sonne und Adam, der ungekrönte König, kriecht unter der eisernen Ferse Satans.

Die Auswirkungen des Ungehorsams und der unheiligen Unterordung:

Erstens wurde Gottes Plan vereitelt.

Zweitens brachte er die Trennung von Gott und Mensch mit sich.

Drittens gab es Satan die universale Herrschaft über Gottes Schöpfung die Erde.

Viertens zog dies eine völlige Bindung des Menschen an Satan nach sich.

Fünftens brachte er einen zerstörerischen Fluch über das Tier- und Pflanzenreich.

Die Schöpfung wurde unter der Herrschaft der Liebe geplant. Das ganze Tierreich lebte in einer Atmosphäre der Liebe und des Friedens. Mit dem Fall bekam das ganze Tierreich eine neue Natur. Wie von einem Windhauch wurde ihnen ein Geist des Hasses, der Hinterlist, der Angst und der Rache eingehaucht.

Der Mensch ist jetzt plötzlich sterblich. Eine neue Natur trat in ihn ein und er wurde zum Tod verdammt. Es ist nicht mehr die Natur Gottes, sondern die des Feindes, des Teufels. Eine ähnliche Natur wird dem Tierreich eingehaucht, teuflisch, grausam und bösartig.

Der Geist des Menschen erfährt eine Veränderung; er wurde zu einem Teilhaber der satanischen Natur, des geistlichen Todes und er stirbt geistlich. Nun wird er plötzlich zum Hasser Gottes, seine ganze Natur ist Rebellion gegen Gott. Er verliert die Gemeinschaft und seinen rechtmässigen Stand vor Gott. Er verliert seine Liebe und empfängt Hass und Rache. Er verliert seinen Glauben und empfängt zögernden, wankenden und hindernden Unglauben. Er verliert seine Ruhe, seinen Frieden und seine Freude.

Wäre Gott nicht absolut gerecht gewesen, dann hätte Er Satan enteignet und den Menschen bestraft, aber stattdessen trifft Seine Gnade Vorsorge für die Erlösung der Menschheit durch Jesus.

Gott gab dem Menschen eine zeitlich begrenzte Herrschaft von sechstausend Jahren. Der Einfachheit wegen können wir es auch eine gepachtete Herrschaft nennen. Als Adam Hochverrat gegenüber Gott beging und seine Herrschaft und Autorität in die Hände Satans übergab, nahm Satan Adams Pacht und konsequenterweise wird Satans Herrschaft so lange dauern, wie Adams Herrschaft gedauert hätte.

Satan (zu deutsch: Widersacher), der die Stunden seiner Herrschaft über den Menschen enden sieht, wird seine bittersten Zornesschalen über das Menschengeschlecht ausgiessen, um Gott zu verletzen und die Menschen zu vernichten, bevor er letztendlich in den „Feuersee“ geworfen wird.

Wir können so viele Gesetze erlassen wie wir wollen; doch bis wir nicht die Natur des Menschen verändern, wird die Sünde wachsen und gedeihen. Die einzige Hoffnung des Menschen besteht darin, eine neue Natur zu bekommen.

Nach dem Ungehorsam resp. Sündenfall wurden den Menschen tatsächlich die Augen für Gutes und Böses geöffnet, doch geschah dies nicht durch irgendwelche Wirkstoffe in der Frucht, sondern durch Ungehorsam zu der Liebe und Integrität Gottes und Unterordnung zu Satan. An jenem Tag unterstellten sich Adam und Eva einer fremden Autorität, sie gaben sich einem anderen Gott hin. Adam machte Satan aus freien Stücken zu seinem Herrn und Vater.

Adam und Eva fühlten sich nackt und schämten sich deshalb. Hier geht es nicht darum, ob sie vorher Kleidung getragen haben oder nicht, Ursache für ihre Scham war auch nicht eine sexuelle Sünde. Sie hatten ihre „geistliche Kleidung“ verloren. Nacktheit symbolisiert in der Bibel Schwäche. Er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Rock der Gerechtigkeit mich bekleidet. (Jesaja 61:10) Sie hatten durch den Sündenfall ihre Gerechtigkeit, ihre Herrlichkeit und Ehre verloren.

Adam und Eva bedeckten vor dem Fall ihren Körper mit Herrlichkeit, die aus ihrem inneren Wesen heraus gebildet wurde. Die Autorität und Herrlichkeit Gottes in Adam strahlte durch sein Fleisch die Herrlichkeit Gottes aus. Die Sünde beraubte den Menschen der Herrlichkeit Gottes. Als er Gott ungehorsam war, verlor er die innere Kraft, diese Herrlichkeit zu erzeugen und hervorzubringen. Er hatte kein Leben in sich, um diese Bedeckung festzuhalten. Der geistliche Tod hielt Einzug in ihn und es konnte nur Finsternis von ihm ausgehen. Es gab keine Herrlichkeit mehr in Adam, die hätte offenbart werden können. Was für ein verheerender Schlag gegen Gottes Menschen, den Gott nach seinem eigenen Bilde geschaffen hatte.

Am Abschluss des 3. Kapitels im 1. Buch Mose lesen wir vom verfluchten Erdboden und von der Mühsal des Lebens, die Adam und Eva von nun an ertragen sollten. Nun eröffnet sich dem Menschen die Erkenntnis des Guten und Bösen. Doch die unbequemen Folgen seiner Uebertretung hat er sich selbst zuzuschreiben; er selbst hat sich den Fluch zugezogen.

Zu alledem wurde der Mensch auch noch aus dem Paradies, aus dem Garten Eden vertrieben, denn nun soll er nicht auch noch seine Hand ausstrecken und Baum des Lebens nehmen und ewig (so) leben. 1. Mose 3:22

Die vermischte DNA – die Nephilim und die Sintflut

Gottes Absicht war, den Menschen an der Schöpfung teilhaben zu lassen und ihm ein Leben in Seiner Gemeinschaft und Seinem Segen zu schenken. Mit diesem tragischen Fall des Menschen jedoch erfuhr der Plan Gottes eine nachhaltige Veränderung. Kein anderes Ereignis hatte die Menschheitsgeschichte so entscheidend beeinflusst wie die erstmalige Auflehnung gegen Gott. Durch sie brach somit ein neues Zeitalter an. Bisher hatten die Menschen aus einem Gottesbewusstsein heraus gelebt, nun mussten sie ihr Leben meistern, indem sie zwischen Gut und Böse unterschieden und durch ihre Instinkte.

Der Mord an Abel war nur der Anfang, denn die Geschichte lehrt uns, dass auf diese grausame Tat eine nicht endende Reihe von Misshandlungen, Morden und Kriegen folgte, die sich die Menschheit bis auf den heutigen Tag gegenseitig zufügte. Mehr und mehr fielen die Menschen, die sich durch Kain, Seth und weitere Söhne und Töchter Adams vermehrten, von Gott ab. Henoch war eine glückliche Ausnahme in einer Reihe von Generationen, die der Abgötterei und Unzucht verfallen waren, so dass Gott ihn sogar entrückte.

Hinzu kam eine äusserst dramatische Entwicklung:

Als sich aber die Menschen zu mehren begannen auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Söhne Gottes (hier sind gefallene Engel gemeint) dass die Töchter der Menschen schön waren und nahmen sich von allen diejenigen zu Weibern, welche ihnen gefielen. Die Riesen waren auf Erden in jenen Tagen, und zwar daraufhin, dass die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen kamen und diese ihnen gebaren. 1. Mose 6:1-4

Ein nicht bibelgläubiger Leser würde diese Verse sicherlich als Legende oder Hirngespinst abtun. Wir sollten allerdings der Bibel erlauben, sich selbst zu erklären. Wir stellen fest, dass der Begriff „Söhne Gottes“ auch für Engel verwendet wird. Wir erinnern uns, dass alle Engel von Gott als vollkommene Wesen erschaffen worden waren, dass sich jedoch einige gegen Ihn aufgelehnt haben. Diese Abkehr von Gott hebt aber nicht die Tatsache auf, dass sie göttlicher Abstammung sind und als „Söhne Gottes“ bezeichnet werden, genauso wie jeder Mensch von Gott geschaffen ist, ob er errettet ist oder nicht. In Hiob 1:6 lesen wir: Nun geschah es eines Tages, da kamen die Gottessöhne , um vor den Herrn hinzutreten; unter ihnen auch der Satan.

Und dass Er die Engel, welche ihr Fürstentum nicht bewahrten, sondern ihre eigene Behausung verliessen, für das Gericht des grossen Tages mit ewigen Banden unter der Finsternis verwahrt hatte. Judas 6-7

Bei der Sünde der gefallenen Engel handelte es sich um Unzucht und Chaos gegen Gottes Ordnung. Es war die Verbindung zwischen den Töchtern der Menschen und den „Söhnen Gottes“. Wie aber war das möglich, da Engel keinen Leib haben und wohl auch nicht „freien“ können? Demzufolge müssten diese gefallenen Engel irgendeine Art von Körper angenommen haben, um Unzucht begehen zu können. Judas (nicht Judas Ischarioth – der Verräter) sagte, dass sie ihr „Fürstentum“ verliessen. Wir haben bereits gehört, dass Engeln ein Herrschaftsbereich zugewiesen wurde. (Kolosser 1:16) Wenn das Wort „Fürstentum“ als solch ein Herrschaftsbereich zu verstehen ist, dann bedeutet die Aussage von Judas, dass diese gefallenen Engel ihren angestammten Bereich verlassen und über ihre Autorität gehandelt haben.

Der Umstand, dass sie ihre Autorität überschritten hatten, kann die Antwort darauf sein, warum Gott ausgerechnet diese Dämonen in der Hölle hat verwahren können. Sie verliessen ihre „Behausung“. Natürlich könnten wir hier meinen, dass sie auch ihre Wohnstätte verlassen und sich auf der Erde bewegt haben. Das mit „Behausung“ übersetzte griechische Wort heisst „Oiketerion“ und wird ebenfalls im 2. Korintherbrief 5:2 verwendet. Dort heisst es: Denn in diesem (Zelt) seufzen wir vor Sehnsucht darnach, mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet zu werden...“

Paulus sagt hier, dass die Heiligen mit einem neuen Körper, der nicht sterblich ist wie der jetzige – mit einer Behausung vom Himmel – überkleidet werden.

Es sieht so aus, als haben diese dämonischen Engel genau diesen ihren „unsterblichen, geistlichen“ Leib verlassen, um für eine gewisse Zeit einen menschenähnlichen, zeugungsfähigen Körper angenommen. Dadurch wurden sie haftbar.

In 1. Mose 6:1 ist die Rede von einer Zeit, „als die Menschen sich zu mehren begannen auf Erden.“ Wir können ohne Zweifel behaupten, dass dieser Vers von der Lebzeit Adams, der 930 Jahre alt wurde, bis hin zu Noah handelt. In dieser Zeit verkehrten Menschen und Engel miteinander, durch deren Vereinigung Riesen hervorkamen. Mit der Mischrasse ging offensichtlich eine abgrundtiefe Gottlosigkeit einher, denn „da reute es den Herrn, dass Er den Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte Ihn in Seinem Herzen.“ 1. Mose 6:6 Zudem verursachte Satan die Mischehen der Linie Kains mit der gerechten Linie Sets. Das verdarb die Linie, durch den der Erlöser kommen sollte noch viel mehr.

Die Menschheit war dabei, sich selbst auszulöschen. Scheinbar hatten sich alle Menschengeschlechter bis auf Noahs Familie mit den Satans-Engeln, Kains Erben oder den hervorgegangenen Nachkommen vermischt. Bald würden keine Menschen mehr aus der „Rasse“ Adam übrig sein, nur noch die Riesen und deren Kinder. Denn zu alledem würden die Riesen, die den Menschen in körperlichen und auch in mentalen Fähigkeiten überlegen waren, die Vernichtung der menschlichen Rasse beschleunigen. Diese Mischlinge liessen sich auch als Götter verehren, hatten merkwürdige, sehr langgezogene Schädel und verunstaltete, riesige Körper. Sie waren gleich ihrem Vater, Satan und äusserst brutal, quälend, egoistisch, mordend und sehr gefrässig. Selbst ein verzerrtes musikalische Gen Satans (ehem. Luzifer) hatten einige. Man fand bei Ausgrabungen riesige Panflöten aus Elfenbein, die als Musikinstrumente funktionieren mussten, aber nur von gigantischen „Menschen“ gespielt werden konnten.

Man denke dabei auch an die Zyklopen, die einäugigen Riesen in der griechischen Mythologie, oder Herkules und andere „Halbgötter“ der Griechen, deren Väter aus dem Olymp herabstiegen, um sich mit irdischen Frauen zu verbinden. Weiter seien auch der Sagitarius (halb Menschengestalt und halb Pferd) und der bekannte Geissbock, den der Teufel als Mischwesen verkörpert. Indem die satanischen Himmelswesen ihre DNA mit Menschen und Tieren vermischten, entstanden die verzerrtesten Kreaturen. Die israelitischen Kundschafter, die das verheissene Land durchforscht hatten, haben nicht übertrieben, sondern sind tatsächlich von riesenhaften „Menschen“ in Angst und Schrecken versetzt worden.

4. Mose 13:33: Wir sahen auch Riesen daselbst, Enakskinder aus dem Riesengeschlecht, und wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken, und also waren wir auch in ihren Augen.

Auch Goliath, den David im Kampf besiegte, stammte aus dieser Mischrasse. Vor und nach der Sintflut verkehrten die Engel mit den Menschen und brachten ein Riesengeschlecht, hebräisch „Nephilim“ hervor. Gib diesen Begriff mal bei Google ein. (http://de.wikipedia.org/wiki/Nephilim) Es gibt viele Skelett- und Knochenfunde die das beweisen.

5. Mose 1:28: Wohin sollen wir ziehen? Das Volk ist grösser und höher (gewachsen) als wir. Die Städte sind gross und bis an den Himmel befestigt.

Diese Riesen haben wahrscheinlich auch die grossen Stätten der Ägypter, Azteken, Inkas, etc. gebaut, mit den riesigen Steinen (wie auch in Baalbek), den perfekten Mauern, die mit damaligen Mitteln in so kurzer Zeit nicht gebaut werden konnten. Es gibt auch zeichnerische und schriftliche Hinweise auf die bauenden Riesen, z. Beispiel im Buch Henoch.

2. Samuel 21:20: Und wieder kam es zum Kampfe bei Gat: dasselbst war ein Mann von grosser Länge, der hatte je sechs Finger an seinen Händen und je sechs Zehen an seinen Füssen, vierundzwanzig an der Zahl; der stammte auch von Rahpha.

Zusammengefasst: Es war Satans Versuch von Anfang an die Pläne YHWHs zu durchkreuzen und die Menschenseelen zu zerstören. Dazu gebrauchte er eine Schar Engel, die sich mit Frauen kreuzten/vereinten, um die menschliche DNA und Blutlinie zu verändern. Durch die Veränderung der Menschheit und Beschädigung des Samens der Frau, indem sie nicht mehr vollständig menschlich war, wollte Satan sicherstellen, dass ein rein menschlicher Messias nie hätte geboren werden können! Dadurch wollte Satan die Geburt des Messias verhindern; der hätte natürlich ein Mensch sein müssen und nicht zum Teil gefallener Engel.

Noah war in Hinsicht auf seine rassische Reinheit makellos unter seinen Zeitgenossen. Dann müsste man daraus schliessen, dass Noah nicht nur gerecht war, indem er Gott glaubte, sondern dass er zumindest nahezu der einzige war, der sich von der Unzucht mit Engeln ferngehalten und dessen Familie keine Riesen hervorgebracht hatte.

Gott hat die Sintflut nicht einfach aus einem unkontrollierten Groll heraus kommen lassen. Die Sintflut kam nicht, weil Gott sich an den Menschen rächen wollte. Der eigentliche Grund für die Sintflut, die übrigens in alten Überlieferungen vieler Kulturen dokumentarisch überliefert ist, war die Bewahrung der Gerechten. Das Vorhaben die Menschen durch Jesus, den fleischgewordenen Sohn Gottes zu retten, wäre durch die Nachkommenschaft der völlig durchmischten Menschheit, gescheitert.

Im 600. Lebensjahr Noahs, 1656 Jahre nach der Erschaffung Adams, brach die Sintlflut herein. Alle Quellen der grossen Tiefe (1. Mose 7:11) und alle Fenster des Himmels öffneten sich für 40 Tage und setzten die gesamte von Menschen bewohnte Erdoberfläche unter Wasser.

Offensichtlich wurden die Engel, die gesündigt hatten, so wie Judas beschreibt, nicht zur Zeit Noahs in Gebundenheit gebracht, sondern erst später, als die Unzucht nochmals aufflammte und wiederum die Menschheit bedrohte. Jetzt stand das Ueberleben des Volkes Israel, das den „Samen“ (Jesus) hervorbringen sollte, auf dem Spiel. Ist dies der Grund, warum Gott den Israeliten auftrug, die Völker um sie herum zu bekriegen und manchmal ganze Dörfer und Städte vom Erdboden zu vertilgen?

Nach der Sintflut

Von der Zeit der Sintflut bis zum Turmbau zu Babel wurde Gott Jahwe angebetet. Nicht, dass alle Menschen es akzeptierten, aber die Erkenntnis und Offenbarung des wahren Gottes war in ihren Köpfen zu frisch, um andere Götter aufzurichten.

Als die Menschen sich zu mehren begannen, entschlossen sie sich für eine dauerhafte Besiedlung, um dort eine Stadt und einen Turm zu bauen, damit sie nicht über die ganze Erde zerstreut würden. (1. Mose 11:4)