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- Einsteiger:innen lernen die Grundlagen der Swift- Programmierung und wie sie Apps auf Basis von SwiftUI mit Xcode für die unterschiedlichen Plattformen entwickeln. - Profi s erfahren u. a., wie sie die Versionsverwaltung von Xcode nutzen und welches Vertriebsmodell das richtige für ihre App ist. - Basiert auf aktuellen Technologien wie SwiftUI, SwiftData und Swift Testing - Auf plus.hanser-fachbuch.de: Praxisprojekte zum Ausprobieren und Lernen als Download - Ihr exklusiver Vorteil: E-Book inklusive beim Kauf des gedruckten Buches Der unentbehrliche Begleiter für alle, die mit Swift und SwiftUI eigene Apps für die verschiedenen Apple-Plattformen entwickeln möchten. Von den Grundlagen über Listen und Navigationsstrukturen bis hin zum Umgang mit dem Status werden alle relevanten Themen der App-Entwicklung abgedeckt. Sie können das Buch als Nachschlagewerk für einzelne Funktionen verwenden, aber auch, um sich in neue Themen einzuarbeiten. Aufgrund des modularen Aufbaus finden Sie sich leicht zurecht. Die Programmiersprache Swift, die Entwicklungsumgebung Xcode und die Arbeit mit SwiftUI werden jeweils in einem eigenen Abschnitt behandelt. Das Buch richtet sich gleichermaßen an Einsteiger wie an Profis, die ihr Know-how in Bezug auf die App- Entwicklung für Apple-Plattformen ausbauen und vertiefen wollen. Ganz gleich, ob Sie neu mit der Programmierung in Swift durchstarten und die erste eigene App kreieren oder die Profi -Funktionen von Xcode beherrschen möchten: Das Swift-Handbuch ist Ihr idealer Wegbegleiter. AUS DEM INHALT // - Grundlagen der Swift-Programmierung - Speicherverwaltung mit ARC - Error Handling - Nebenläufi gkeit - Aufbau von Xcode - Debugging und Refactoring - App-Entwicklung für iOS, iPadOS, tvOS, visionOS und_watchOS - Grundlagen von SwiftUI - Liquid Glass - Views und View-Layout - Navigationsstrukturen - Status - Preview und Library - Persistente Datenspeicherung - Übersetzung von Apps - Versionsverwaltung - Unit-, UI- und Performance-Tests - Veröffentlichung im App Store - Business Models für Apps
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 1131
Veröffentlichungsjahr: 2026
Ihr Plus – digitale Zusatzinhalte!
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Den Zugangscode finden Sie am Ende des Werkes.
Thomas Sillmann
Das Swift-Handbuch
Apps programmieren für alle Apple-Plattformen
5., aktualisierte Auflage
Der Autor:
Thomas Sillmann, Hösbach
Print-ISBN: 978-3-446-48502-0 E-Book-ISBN: 978-3-446-48513-6 E-Pub-ISBN: 978-3-446-48605-8
Die allgemein verwendeten Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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© 2025 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München Vilshofener Straße 10 | 81679 München | [email protected]: Sylvia Hasselbach, Kristin Rothe Herstellung: le-tex publishing services GmbH, Leipzig Copy editing: Walter Saumweber, Ratingen Coverkonzept: Marc Müller-Bremer, www.rebranding.de, München Covergestaltung: Thomas West Titelmotiv: © Max Kostopolus Satz: Eberl & Koesel Studio, Kempten Druck: Elanders Waiblingen GmbH, Waiblingen
„Bis zum Mond und wieder zurück haben wir uns lieb.“
Für meinen Vater
Wo Du auch bist, Du begleitest mich auf meiner Reise – bis zu jenem Tag, an dem wir uns wiedersehen und uns viele Geschichten erzählen werden.
Vorwort
Teil I: Swift
1 Die Programmiersprache Swift
1.1 Die Geschichte von Swift
1.2 Die Bedeutung von Swift im Apple-Kosmos
1.3 Das UI-Framework: SwiftUI
1.4 Was Sie als App-Entwickler brauchen
1.5 Programmieren für Beginner (und darüber hinaus): Playgrounds
1.6 Weitere wichtige Ressourcen
1.6.1 Apple-Developer-App
1.6.2 Apples Developer-Website
1.6.3 Swift.org
1.6.4 In eigener Sache
2 Grundlagen der Programmierung
2.1 Grundlegendes
2.1.1 Swift Standard Library
2.1.2 print
2.1.3 Befehle und Semikolons
2.1.4 Operatoren
2.2 Variablen und Konstanten
2.2.1 Erstellen von Variablen und Konstanten
2.2.2 Variablen und Konstanten in der Konsole ausgeben
2.2.3 Type Annotation und Type Inference
2.2.4 Gleichzeitiges Erstellen und Deklarieren mehrerer Variablen und Konstanten
2.2.5 Namensrichtlinien
2.3 Kommentare
3 Schleifen und Abfragen
3.1 Schleifen
3.1.1 For-In
3.1.2 While
3.1.3 Repeat-While
3.2 Abfragen
3.2.1 If
3.2.2 Switch
3.2.3 Guard
3.3 Control Transfer Statements
3.3.1 Anstoßen eines neuen Schleifendurchlaufs mit continue
3.3.2 Verlassen der kompletten Schleife mit break
3.3.3 Labeled Statements
4 Typen in Swift
4.1 Integer
4.2 Fließkommazahlen
4.3 Bool
4.4 String
4.4.1 Erstellen eines Strings
4.4.2 Zusammenfügen von Strings
4.4.3 Character auslesen
4.4.4 Character mittels Index auslesen
4.4.5 Character entfernen und hinzufügen
4.4.6 Anzahl der Character zählen
4.4.7 Präfix und Suffix prüfen
4.4.8 String Interpolation
4.5 Array
4.5.1 Erstellen eines Arrays
4.5.2 Zusammenfügen von Arrays
4.5.3 Inhalte eines Arrays leeren
4.5.4 Prüfen, ob ein Array leer ist
4.5.5 Anzahl der Elemente eines Arrays zählen
4.5.6 Zugriff auf die Elemente eines Arrays
4.5.7 Neue Elemente zu einem Array hinzufügen
4.5.8 Bestehende Elemente aus einem Array entfernen
4.5.9 Bestehende Elemente eines Arrays ersetzen
4.5.10 Alle Elemente eines Arrays auslesen und durchlaufen
4.6 Set
4.6.1 Erstellen eines Sets
4.6.2 Inhalte eines bestehenden Sets leeren
4.6.3 Prüfen, ob ein Set leer ist
4.6.4 Anzahl der Elemente eines Sets zählen
4.6.5 Element zu einem Set hinzufügen
4.6.6 Element aus einem Set entfernen
4.6.7 Prüfen, ob ein bestimmtes Element in einem Set vorhanden ist
4.6.8 Alle Elemente eines Sets auslesen und durchlaufen
4.6.9 Sets miteinander vergleichen
4.6.10 Neue Sets aus bestehenden Sets erstellen
4.7 Dictionary
4.7.1 Erstellen eines Dictionaries
4.7.2 Prüfen, ob ein Dictionary leer ist
4.7.3 Anzahl der Schlüssel-Wert-Paare eines Dictionaries zählen
4.7.4 Wert zu einem Schlüssel eines Dictionaries auslesen
4.7.5 Neues Schlüssel-Wert-Paar zu Dictionary hinzufügen
4.7.6 Bestehendes Schlüssel-Wert-Paar aus Dictionary entfernen
4.7.7 Bestehendes Schlüssel-Wert-Paar aus Dictionary verändern
4.7.8 Alle Schlüssel-Wert-Paare eines Dictionaries auslesen und durchlaufen
4.8 Tuple
4.8.1 Zugriff auf die einzelnen Elemente eines Tuples
4.8.2 Tuple und Switch
4.9 Optional
4.9.1 Deklaration eines Optionals
4.9.2 Zugriff auf den Wert eines Optionals
4.9.3 Optional Binding
4.9.4 Implicitly Unwrapped Optional
4.9.5 Optional Chaining
4.9.6 Optional Chaining über mehrere Eigenschaften und Funktionen
4.10 Any und AnyObject
4.11 Type Alias
4.12 Value Type versus Reference Type
4.12.1 Reference Types auf Gleichheit prüfen
5 Funktionen
5.1 Funktionen mit Parametern
5.1.1 Argument Labels und Parameter Names
5.1.2 Default Value für Parameter
5.1.3 Variadic Parameter
5.1.4 In-Out-Parameter
5.2 Funktionen mit Rückgabewert
5.3 Function Types
5.3.1 Funktionen als Variablen und Konstanten
5.4 Verschachtelte Funktionen
6 Enumerations, Structures und Classes
6.1 Enumerations
6.1.1 Enumerations und switch
6.1.2 Associated Values
6.1.3 Raw Values
6.2 Structures
6.2.1 Erstellen von Structures und Instanzen
6.2.2 Eigenschaften und Funktionen
6.3 Classes
6.3.1 Erstellen von Klassen und Instanzen
6.3.2 Eigenschaften und Funktionen
6.4 Enumeration vs. Structure vs. Class
6.4.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede
6.4.2 Wann nimmt man was?.
6.5 self
7 Eigenschaften und Funktionen von Typen
7.1 Properties
7.1.1 Stored Property
7.1.2 Lazy Stored Property
7.1.3 Computed Property
7.1.4 Read-Only Computed Property
7.1.5 Property Observer
7.1.6 Property Wrapper
7.1.7 Type Property
7.2 Globale und lokale Variablen
7.3 Methoden
7.3.1 Instance Methods
7.3.2 Type Methods
7.4 Subscripts
7.5 Self
8 Initialisierung
8.1 Aufgabe der Initialisierung
8.2 Erstellen eigener Initializer
8.3 Initializer Delegation
8.3.1 Initializer Delegation bei Value Types
8.3.2 Initializer Delegation bei Reference Types
8.4 Failable Initializer
8.5 Required Initializer
8.6 Deinitialisierung
9 Closures
9.1 Closures als Parameter von Funktionen
9.2 Trailing Closures
9.3 Escaping Closures
9.4 Autoclosures
10 Vererbung
10.1 Überschreiben von Eigenschaften und Funktionen einer Klasse
10.2 Überschreiben von Eigenschaften und Funktionen einer Klasse verhindern
10.3 Zugriff auf die Superklasse
10.4 Initialisierung und Vererbung
10.4.1 Zwei-Phasen-Initialisierung
10.4.2 Überschreiben von Initializern
10.4.3 Vererbung von Initializern
10.4.4 Required Initializer
11 Speicherverwaltung mit ARC
11.1 Strong Reference Cycles
11.1.1 Weak References
11.1.2 Unowned References
11.1.3 Weak Reference vs. Unowned Reference
12 Weiterführende Sprachmerkmale von Swift
12.1 Nested Types
12.2 Extensions
12.2.1 Computed Properties
12.2.2 Methoden
12.2.3 Initializer
12.2.4 Subscripts
12.2.5 Nested Types
12.3 Protokolle
12.3.1 Deklaration von Eigenschaften und Funktionen
12.3.2 Der Typ eines Protokolls
12.3.3 Protokolle und Extensions
12.3.4 Vererbung in Protokollen
12.3.5 Class-Only-Protokolle
12.3.6 Optionale Eigenschaften und Funktionen
12.3.7 Protocol Composition
12.3.8 Delegation
12.3.9 Übersicht diverser vorhandener Protokolle
12.4 Key-Path
13 Type Checking und Type Casting
13.1 Type Checking mit „is“.
13.2 Type Casting mit „as“.
14 Error Handling
14.1 Deklaration und Feuern eines Fehlers
14.2 Reaktion auf einen Fehler
14.2.1 Mögliche Fehler mittels Do-Catch auswerten
14.2.2 Mögliche Fehler in Optionals umwandeln
14.2.3 Mögliche Fehler weitergeben
14.2.4 Mögliche Fehler ignorieren
15 Generics
15.1 Generic Functions
15.2 Generic Types
15.3 Type Constraints
15.4 Associated Types
16 Nebenläufigkeit
16.1 Asynchronen Code schreiben und aufrufen
16.2 Mehrere asynchrone Funktionen parallel ausführen
16.3 Priorität von Tasks festlegen
16.4 Ergebnisse über Task zurückliefern und auswerten
16.5 Tasks abbrechen
16.6 Ausführung von Tasks verzögern
16.7 Parent- und Child-Tasks
16.8 Actors
16.9 Main Actor
16.10 Sendable
17 Dateien und Interfaces
17.1 Modules und Source Files
17.2 Access Control
17.2.1 Access Level
17.2.2 Explizite und implizite Zuweisung eines Access Levels
17.2.3 Besonderheiten
Teil II: Xcode
18 Grundlagen, Aufbau und Einstellungen von Xcode
18.1 Über Xcode
18.2 Arbeiten mit Xcode
18.2.1 Dateien und Formate eines Xcode-Projekts
18.2.2 Umgang mit Dateien und Ordnern
18.3 Der Aufbau von Xcode
18.3.1 Toolbar
18.3.2 Navigator
18.3.3 Editor
18.3.4 Inspectors
18.3.5 Debug Area
18.4 Einstellungen
18.4.1 General
18.4.2 Apple Accounts
18.4.3 Intelligence
18.4.4 Behaviors
18.4.5 Navigation
18.4.6 Notifications
18.4.7 Themes
18.4.8 Editing
18.4.9 Shortcuts
18.4.10 Source Control
18.4.11 Components
18.4.12 Locations
18.5 Projekteinstellungen
18.5.1 Einstellungen am Projekt
18.5.2 Einstellungen am Target
18.5.3 Einstellungen am Scheme
19 Dokumentation, Devices und Organizer
19.1 Dokumentation
19.1.1 Aufbau und Funktionsweise
19.1.2 Direktzugriff im Editor
19.2 Devices und Simulatoren
19.2.1 Simulatoren
19.2.2 Devices
19.3 Organizer
20 Debugging und Refactoring
20.1 Debugging
20.1.1 Einfache Konsolenausgaben
20.1.2 Logging
20.1.3 Arbeiten mit Breakpoints
20.1.4 Debug Navigator
20.2 Refactoring
20.3 Instruments
21 Tipps und Tricks für das effiziente Arbeiten mit Xcode
21.1 Code Snippets
21.2 Open Quickly
21.3 Related Items
21.4 Navigation über die Jump Bar
21.5 MARK, TODO und FIXME
21.6 Runtime-Bedingungen
21.7 Shortcuts für den Navigator
21.8 Clean Build
21.9 Coding Assistant
21.10 Playgrounds
21.10.1 Was sind Playgrounds?
21.10.2 Code schreiben und testen
21.10.3 Dateien hinzufügen
21.10.4 Kommentare und Dokumentation
21.10.5 Swift Playgrounds-App
Teil III: App-Entwicklung
22 Grundlagen der App-Entwicklung
22.1 Die Basis: SwiftUI
22.2 Bestandteile einer App
22.2.1 Umsetzung der Daten
22.2.2 Umsetzung der Ansichten
22.2.3 Weitere Frameworks
22.3 Das Design: Liquid Glass
22.4 Die Syntax von SwiftUI
22.5 Aufbau einer App
22.6 Das View-Protokoll
22.7 Aktualisierung von Views mittels Status
22.8 Grundlagen des Status
22.9 Anpassung von Views mittels Modifier
22.10 Gruppierung von Views mittels Containern
22.11 Praxis: Unsere erste App
22.11.1 Bestandteile des neuen Projekts
22.11.2 Änderung des Textes
22.11.3 Einsatz der Preview
23 Views in SwiftUI
23.1 Textdarstellung und -bearbeitung
23.1.1 Text
23.1.2 TextField
23.1.3 SecureField
23.1.4 TextEditor
23.2 Bilder
23.2.1 Image-Instanz erstellen
23.2.2 Größe einer Image-Instanz ändern
23.3 Schaltflächen
23.3.1 Button
23.3.2 EditButton
23.3.3 PasteButton
23.4 Werteauswahl
23.4.1 Toggle
23.4.2 Slider
23.4.3 Stepper
23.4.4 Picker
23.4.5 DatePicker
23.4.6 MultiDatePicker
23.4.7 ColorPicker
23.5 Weitere Views
23.5.1 Label
23.5.2 ProgressView
23.5.3 Gauge
24 View-Layout
24.1 Stacks
24.1.1 HStack
24.1.2 VStack
24.1.3 ZStack
24.1.4 Stacks verschachteln
24.1.5 Lazy Stacks
24.2 Listen
24.2.1 List
24.2.2 ForEach
24.3 Grids
24.3.1 Grid
24.3.2 LazyHGrid und LazyVGrid
24.4 Table
24.4.1 Zellen selektieren
24.4.2 Sortierung ändern
24.5 Container-Views
24.5.1 Form
24.5.2 Section
24.5.3 Group
24.5.4 GroupBox
24.5.5 ViewThatFits
24.6 Weitere Views
24.6.1 ScrollView
24.6.2 OutlineGroup
24.6.3 DisclosureGroup
24.6.4 Spacer
24.6.5 Divider
25 Navigation
25.1 NavigationStack und NavigationLink
25.1.1 Titel in Navigation-Bar setzen
25.1.2 Eigene View zur Darstellung eines NavigationLink nutzen
25.1.3 Anzeige einer Ziel-View auf Basis von Daten
25.1.4 Programmatische Steuerung des Navigation-Stacks
25.2 NavigationSplitView
25.2.1 Verknüpfung von NavigationSplitView und List
25.2.2 Sichtbarkeit der Spalten steuern
25.2.3 Breite der Spalten anpassen
25.2.4 Verhalten von NavigationSplitView unter den verschiedenen Apple-Plattformen
25.3 TabView
25.4 HSplitView und VSplitView
25.5 Funktionen zur Präsentation von Views
25.5.1 Sheet einblenden
25.5.2 View über gesamtes Fenster legen
25.5.3 Popover einblenden
26 Weitere View-Konfigurationen
26.1 Toolbar
26.2 Alerts
26.3 Confirmation Dialog
26.4 Farben
26.5 View-Events
26.6 Eigene Modifier umsetzen und aufrufen
27 Status
27.1 Property
27.2 State
27.3 Binding
27.4 ObservedObject
27.4.1 Datenmodell vorbereiten
27.4.2 Datenmodell in View einbinden
27.4.3 Auf Änderungen reagieren
27.5 StateObject
27.6 EnvironmentObject
27.7 @Observable-Makro und Bindable
27.8 Environment
27.9 SceneStorage
27.10 AppStorage
27.11 Source of Truth vs. Derived Value
27.12 Best Practices
28 Datenhaltung
28.1 UserDefaults
28.1.1 UserDefaults und SwiftUI
28.2 SwiftData
28.2.1 Grundlegende Funktionsweise von SwiftData
28.2.2 Erstellen des eigenen Datenmodells
28.2.3 Model-Container erzeugen
28.2.4 Elemente im ModelContext verwalten
28.2.5 Zusammenspiel mit der Preview
28.3 Core Data
28.3.1 Grundlegende Funktionsweise von Core Data
28.3.2 Grundlegende Elemente beim Einsatz von Core Data
28.3.3 Einen Core Data Stack erstellen
28.3.4 Ein Managed Object Model erstellen
28.3.5 Grundlegende Core-Data-Operationen
28.3.6 Core Data mit SwiftUI
29 Weitere Projektkonfigurationen
29.1 Cross-Platform-Entwicklung
29.1.1 Neue Targets hinzufügen
29.1.2 Target-Zuweisung
29.1.3 Plattform im Code prüfen
29.1.4 Funktionen auf Verfügbarkeit prüfen
29.2 Mehrsprachigkeit
29.2.1 Grundlagen
29.2.2 Verschiedene Sprachen einer App testen
29.3 Asset Catalogs
30 Preview und Library
30.1 Preview
30.1.1 Funktionsweise der Preview
30.1.2 Konfiguration der Preview
30.1.3 Preview ausführen und anhalten
30.2 Library
Teil IV: Source Control und Testing
31 Source Control
31.1 Basisfunktionen und -begriffe der Source Control
31.2 Source Control in Xcode
31.2.1 Bestehendes Projekt klonen
31.2.2 Lokale Änderungen committen
31.2.3 Lokale Änderungen verwerfen
31.2.4 Pull und Push
31.2.5 Aktuelle Branches vom Repository laden
31.2.6 Git-Repository mit neuem Xcode-Projekt erzeugen
31.2.7 Optische Source-Control-Hervorhebungen im Editor
31.2.8 Zugriff auf GitHub, GitLab und Bitbucket
31.3 Source Control Navigator
31.4 Code Review Mode
32 Testing
32.1 Unit-Tests
32.1.1 Unit-Tests mit Swift Testing
32.1.2 Unit-Tests mit XCTest
32.1.3 Neue Test-Datei erstellen
32.1.4 Ausführen von Unit-Tests
32.2 Performancetests
32.3 UI-Tests
32.3.1 Klassen für UI-Tests
32.3.2 Aufbau von UI-Test-Klassen
32.3.3 Automatisches Erstellen von UI-Tests
32.3.4 Einsatz von UI-Tests
Teil V: Veröffentlichung von Apps
33 Veröffentlichung im App Store
33.1 Das Apple Developer Portal
33.1.1 Zertifikate, App IDs und Provisioning Profiles
33.1.2 Code Signing
33.2 App Store Connect
33.2.1 Apps für den App Store vorbereiten und verwalten
33.2.2 Apps erstellen, hochladen und einreichen
33.3 App Store Review Guidelines
34 Das Business Model für Ihre App
34.1 Geschäftsmodelle
34.1.1 Free Model
34.1.2 Freemium Model
34.1.3 Subscription Model
34.1.4 Paid Model
34.1.5 Paymium Model
34.2 App Bundles
34.3 Veröffentlichung außerhalb des App Store
34.3.1 Das Apple Developer Enterprise Program
35 TestFlight
35.1 TestFlight in App Store Connect
35.2 TestFlight im App Store
Herzlich Willkommen in der Welt von Swift, Apples hauseigener Programmiersprache zur Entwicklung von Apps für iPhone, iPad, Mac und Co.! Da Sie dieses Buch in Händen halten, mutmaße ich, dass Sie mehr über die Programmierung für Apple-Plattformen erfahren oder Ihre ersten Schritte in dieser faszinierenden Welt bestreiten möchten.
Bevor ich Sie in die Welt der Programmierung entführe, möchte ich dieses Vorwort dazu nutzen, einige grundlegende Worte über den Aufbau und die Inhalte dieses Buches zu verlieren. Das soll Ihnen als erste Übersicht und weiterer Wegweiser dienen, um bestmöglich mit dem Buch arbeiten zu können und schnelle Erfolge bei der Programmierung zu erzielen.
Das Buch basiert auf der im Herbst 2025 erschienenen Version 6.2 von Swift sowie der Version 26 der Entwicklungsumgebung Xcode. Alle Kapitel der vorherigen Auflage wurden entsprechend aktualisiert sowie um neue Inhalte ergänzt. Hierzu gehören Infos bezüglich Liquid Glass und der aktualisierten SwiftUI-Views, ausgebaute Informationen zum Einsatz von Swift Testing sowie kleinere Ergänzungen beispielsweise zu Self und zu Swift Concurrency.
Generell schlägt diese fünfte Auflage des Swift-Handbuchs inhaltlich den gleichen Weg ein wie die vorherigen Auflagen. Der Fokus liegt klar auf den drei wichtigsten Elementen für die App-Entwicklung für iOS, iPadOS, macOS, tvOS, visionOS und watchOS:
Die Programmiersprache Swift
Die Entwicklungsumgebung Xcode
Die App-Entwicklung mit SwiftUI
Insbesondere SwiftUI ist in dieser Auflistung hervorzuheben. Seit der erstmaligen Vorstellung im Jahr 2019 hat sich SwiftUI massiv weiterentwickelt und bietet inzwischen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Umsetzung und Gestaltung von Apps.
Dieses Handbuch liefert Ihnen handfestes Wissen zu allen drei genannten Bereichen. So lernen Sie die Programmiersprache Swift und ihre verschiedenen Sprachfeatures kennen. Sie erfahren, wie die Entwicklungsumgebung Xcode aufgebaut ist und welche Funktionen Ihnen bei der täglichen Entwicklerarbeit zur Verfügung stehen. Und Sie erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten, die Sie zur Gestaltung von Apps mit SwiftUI nutzen können. Darüber hinaus finden Sie auch Kapitel zur Versionsverwaltung und zum Testing sowie zur Veröffentlichung von Apps im App Store.
Kurzum: Dieses Handbuch soll Ihnen als Grundlage dienen, um einen Überblick über die wichtigsten Bereiche der App-Entwicklung für Apple-Plattformen zu erhalten und Ihnen das nötige Verständnis vermitteln, um das erlangte Wissen in eigenen Projekten zum Einsatz bringen zu können.
Mir ist es wichtig, dass Sie das Buch als Referenzwerk nutzen können. Entsprechend finden Sie je einen eigenen Teil zur Programmiersprache Swift, zur Entwicklungsumgebung Xcode sowie zur App-Entwicklung mit SwiftUI. Das ermöglicht es Ihnen, sich separat mit diesen drei Bestandteilen auseinanderzusetzen und notwendige Infos zu erhalten, ohne diese Inhalte im Buch zu vermischen.
Ich möchte Sie in die Lage versetzen, eigene Apps entwickeln zu können. Zu diesem Zweck halte ich die Code-Beispiele im Buch bewusst klein und setze nicht auf die Umsetzung ganzer Projekte. Stattdessen sollen Sie das nötige Wissen erlangen, um Ihre eigenen Anwendungen erstellen zu können und zu diesem Zweck alles über die dafür notwendigen Komponenten erfahren.
Ein solches Grundverständnis erlaubt es Ihnen außerdem, sich selbstständig in weitere Bereiche einzuarbeiten und künftige Neuerungen mithilfe der Dokumentation anzuwenden.
Über Hanser-Plus stehen Ihnen kleine Beispielprojekte zum Download zur Verfügung, die einzelne Aspekte der App-Entwicklung und der Programmierung mit Swift beleuchten. Diese Beispiele sind bewusst überschaubar gehalten, um den Fokus auf grundlegende Funktionsweisen zu richten und Ihnen einen verständlichen Überblick zu verschaffen. Nutzen Sie diese Beispiele gerne, um darauf aufbauend selbst ein wenig im Code zu experimentieren oder um zu überprüfen, wie sich bestimmte Funktionen umsetzen lassen. Um die Beispiele herunterzuladen, geben Sie auf der Webseite https://plus.hanser-fachbuch.de/ den Code ein, den Sie hinten im Buch finden.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen nun viel Freude mit dem Buch und Erfolg beim Programmieren. Sollten Sie Feedback zum Buch haben, können Sie mich gerne via E-Mail an
kontaktieren.
Ich bin inzwischen seit über zehn Jahren begeisterter Entwickler für die verschiedenen Apple-Plattformen. Ich finde das Apple-Ökosystem, die Programmiersprache Swift und die Entwicklungsumgebung Xcode faszinierend und arbeite jeden Tag voller Begeisterung damit. Ich hoffe, dass ich mit diesem Buch einen Teil meiner Begeisterung auch auf Sie übertragen kann.
Thomas Sillmann
Juli 2025
Kapitel 1: Die Programmiersprache Swift
Kapitel 2: Grundlagen der Programmierung
Kapitel 3: Schleifen und Abfragen
Kapitel 4: Typen in Swift
Kapitel 5: Funktionen
Kapitel 6: Enumerations, Structures und Classes
Kapitel 7: Eigenschaften und Funktionen von Typen
Kapitel 8: Initialisierung
Kapitel 9: Closures
Kapitel 10: Vererbung
Kapitel 11: Speicherverwaltung mit ARC
Kapitel 12: Weiterführende Sprachmerkmale von Swift
Kapitel 13: Type Checking und Type Casting
Kapitel 14: Error-Handling
Kapitel 15: Generics
Kapitel 16: Nebenläufigkeit
Kapitel 17: Dateien und Interfaces
Nach dem Vorwort heiße ich Sie nun an dieser Stelle ein weiteres Mal recht herzlich willkommen in der faszinierenden Welt von Swift. Bevor es im zweiten Kapitel konkret mit der Programmierung losgeht, möchte ich Ihnen an dieser Stelle etwas über die Geschichte von Swift, die Bedeutung der Sprache im Apple-Kosmos sowie die Tools erzählen, die für uns als Entwickler unabdingbar sind.
1.1Die Geschichte von SwiftKeine Bange, das soll hier keine langatmige monotone Geschichtsstunde werden. Falls es Sie auch nicht im Geringsten interessieren sollte, wie Swift entstanden ist, dürfen Sie diesen Abschnitt guten Gewissens gerne überspringen; ich wäre Ihnen nicht böse deswegen. Obwohl ich den Hintergrund, wie Swift das Licht der Welt erblickte, durchaus spannend finde.
Dabei sind viele Details über die genaue Entstehungsgeschichte von Swift gar nicht bekannt. Was man weiß, ist, dass Chris Lattner wohl in gewisser Weise als „Vater“ von Swift bezeichnet werden kann. Er begann die Entwicklung von Swift im Juli 2010 bei Apple aus eigenem Antrieb heraus und zunächst im Alleingang. Ab Ende 2011 kamen dann weitere Entwickler dazu, während das Projekt im Geheimen bei Apple fortgeführt wurde. Das erste Mal zeigte Apple die neue Sprache der Weltöffentlichkeit auf der WWDC (Worldwide Developers Conference) 2014 (siehe Bild 1.1).
Bild 1.1Auf der WWDC 2014 präsentierte Apple Swift erstmals der Weltöffentlichkeit.
Mit dieser erstmaligen Präsentation von Swift überraschte Apple sowohl Presse als auch Entwickler gleichermaßen. Dabei war die Sprache zunächst – ähnlich wie Objective-C – ausschließlich auf die Plattformen von Apple beschränkt. Ein Mac mitsamt der zugehörigen IDE Xcode von Apple waren also Pflicht, wollte man mit Swift Apps für macOS, iOS, watchOS oder tvOS entwickeln. Im Herbst 2014 folgte dann die erste finale Version von Swift, die Apple den Entwicklern zusammen mit einem Update für Xcode zugänglich machte.
Im darauffolgenden Jahr sorgte Apple auf der WWDC 2015 dann für die nächste große Überraschung. Sie präsentierten nicht nur die neue Version 2 von Swift, sondern gaben auch bekannt, dass Swift noch im gleichen Jahr Open Source werden würde. Dieses Versprechen wurde dann am 03. Dezember 2015 umgesetzt und Apple startete die Plattform , um darüber zukünftig alle Weiterentwicklungen und Neuerungen zu Swift zusammenzutragen.
Seitdem hat die Sprache viele weitere Versionssprünge hinter sich und sie entwickelt sich noch immer stetig weiter. Einen großen Beitrag leistet hierbei auch die große Swift-Community, die mögliche Neuerungen und Änderungen vorantreibt.
Heute ist Swift die Sprache der Wahl, wenn es um die Entwicklung von Apps für Apple-Plattformen geht. Darüber hinaus findet Swift aber auch auf immer mehr Systemen wie Linux oder Windows Verwendung, ist dort aber bei weitem nicht so verbreitet wie im Apple-Umfeld.
1.2Die Bedeutung von Swift im Apple-KosmosAus Sicht von Apple ist eines ganz offensichtlich: Swift gehört die Zukunft. Zwar unterstützt Apple noch immer die „alte“ Programmiersprache Objective-C, doch die wird im Gegensatz zu Swift kaum bis gar nicht weiterentwickelt.
Auch ist Swift in bestimmten Bereichen der App-Entwicklung inzwischen ein Muss. Manche Systemfunktionen lassen sich nur mit Swift und nicht mit Objective-C ansteuern. So zeigt Apple auf sehr drastische Art und Weise, welcher Programmiersprache Entwickler ihre Aufmerksamkeit widmen sollten.
Zwar gibt es noch sehr viel Objective-C-Code da draußen und sicherlich diverse Entwickler-Kollegen, die Objective-C im Vergleich zu Swift klar bevorzugen. Doch es ändert nichts daran, dass Swift die Zukunft gehört, und danach sollten auch wir Entwickler uns richten.
Und wenn ich hier persönlich werden darf: In meinen Augen ist Swift nicht nur eine äußerst mächtige und vielseitige, sondern auch wunderschön zu schreibende Programmiersprache. Mit modernen Ansätzen erleichtert sie außerdem Neulingen den Einstieg, und ich behaupte einmal, dass diese Aussage jeder unterschreiben kann, der bereits einmal mit Objective-C entwickelt hat.
Auch Swift mag nicht perfekt sein, doch die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass die Sprache auf einem verdammt guten Weg ist und sowohl von Apple als auch der Open-Source-Community sehr viel Pflege erfährt.
Es mag abgedroschen klingen, doch jetzt ist definitiv der beste Zeitpunkt, sich der Programmierung mit Swift zu widmen.
1.3Das UI-Framework: SwiftUIIn Teil 3 dieses Buches, der sich vollumfassend den spezifischen Besonderheiten der App-Entwicklung widmet, werden Sie sehr sehr viel über SwiftUI lesen. Bei SwiftUI handelt es sich um ein sogenanntes Framework. Frameworks setzen sich aus einem Set verschiedener Funktionen zusammen, die Sie als App-Entwickler nutzen können, wenn Sie das Framework in Ihr App-Projekt einbinden.
Auch wenn SwiftUI nicht direkt etwas mit der Programmiersprache Swift zu tun hat, möchte ich an dieser Stelle ein paar Worte darüber verlieren. Das hängt nämlich mit einer grundsätzlichen Verständnisfrage zusammen, auf die ich in den letzten Jahren öfters gestoßen bin. So gilt:
Swift ist eine Programmiersprache. SwiftUI ist ein Framework, das auf Swift basiert und spezielle Funktionen für die Erstellung von Nutzeroberflächen zur Verfügung stellt.
Wenn Sie also die Begriffe Swift und SwiftUI hören, geht es nicht darum, welches der beiden Sie verwenden sollen. Wenn Sie SwiftUI einsetzen, kommen Sie um ein Verständnis der Programmiersprache Swift gar nicht herum, denn darauf basiert SwiftUI nun einmal. Doch beschränkt sich der Einsatz von Swift nicht nur auf die Entwicklung von Nutzeroberflächen. So gesehen benötigen Sie Swift immer. Es ist die grundlegendste Säule der App-Entwicklung.
Wie gesagt, finden Sie in Teil 3 des Buches weitreichende Informationen zur Nutzung und Funktionsweise von SwiftUI.
1.4Was Sie als App-Entwickler brauchenUm mit Swift Ihre eigenen Apps für iPhone, iPad und Co. entwickeln zu können, führt in der Regel kein Weg an Apples hauseigener Entwicklungsumgebung Xcode vorbei (warum ich hier „in der Regel“ schreibe, erläutere ich noch).
Xcode ist eine App, die exklusiv auf dem Mac zur Verfügung steht und die Sie kostenlos und bequem aus dem Mac App Store herunterladen und installieren können (siehe Bild 1.2).
Bild 1.2Xcode ist Apples vollwertige Entwicklungsumgebung für die Programmierung von Apps.
Xcode bringt alles mit, was Sie für die App-Entwicklung benötigen. Dazu gehört auch Unterstützung für Swift und SwiftUI. Außerdem verfügt Xcode über verschiedene Simulatoren, die es Ihnen beispielsweise ermöglichen, iPhone-Apps direkt auf Ihrem Mac auszuführen und zu testen.
Mithilfe von Xcode erstellen Sie Projekte für Ihre Apps und verwalten darin sowohl den Quellcode als auch weitere Ressourcen wie Bilder. Xcode kann Ihnen darüber hinaus beim Auffinden von Fehlern in Ihrer App helfen und ermöglicht es sogar, Ihre fertige App direkt in den App Store hochzuladen. Mehr zur Veröffentlichung von Apps erfahren Sie im letzten Teil dieses Buches.
Aufgrund dieses großen Funktionsumfangs kann Xcode als durchaus komplexe Anwendung angesehen werden. Das gilt umso mehr, wenn man zuvor noch keinerlei Programmiererfahrung gesammelt hat. Aus diesem Grund liefert Ihnen der zweite Teil dieses Buches einen Rundumüberblick über den Aufbau und die verschiedenen Bestandteile von Apples Entwicklungsumgebung.
Ich habe ja zu Beginn dieses Abschnitts geschrieben, dass zur App-Entwicklung „in der Regel“ kein Weg an Xcode vorbeiführt. Tatsächlich gibt es für das iPad eine Alternative zur vollwertigen Entwicklungsumgebung auf dem Mac: die App Swift Playgrounds (siehe Bild 1.3).
Bild 1.3Swift Playgrounds ermöglicht das Programmieren auch auf Apples iPad.
Swift Playgrounds entstand ursprünglich, um Nutzern die Grundlagen der Programmierung spielerisch näherzubringen. Diese Funktion besitzt die App auch heute noch und sie ist definitiv einen Blick wert. Zusätzlich ermöglicht sie es inzwischen aber auch, vollwertige Apps für iPhone und iPad mit ihr zu entwickeln und direkt in den App Store hochzuladen.
Das ist definitiv eine großartige Sache, doch sollte man sich keinen Illusionen hingeben: Für die professionelle Entwicklung von Apps ist noch immer Xcode das Mittel der Wahl. Xcode bietet deutlich mehr Funktionen und Möglichkeiten als Swift Playgrounds. Dafür erlaubt es Swift Playgrounds, Apps nicht nur auf dem Mac, sondern auch auf Apples iPad zu entwickeln.
Übrigens: Für die App-Entwicklung unterstützt Swift Playgrounds ausschließlich die Programmiersprache Swift sowie das neue UI-Framework SwiftUI. Das ist also ein klarer Grund mehr, sich heute ausgiebig mit diesen beiden so wichtigen Technologien für Apple-Entwickler auseinanderzusetzen.
1.5Programmieren für Beginner (und darüber hinaus): PlaygroundsWenn es um die Entwicklung von Apps geht, arbeitet man in sogenannten Projekten. In diesen verwaltet man neben dem Quellcode auch alle zusätzlichen Ressourcen wie Bilder. Außerdem enthält solch ein Projekt weitere Informationen wie die Versionsnummer und die Unterstützung für optionale Services (beispielsweise iCloud).
Gerade am Anfang erhält man mit solch einem Projekt von Haus aus bereits sehr viele Dateien, die einen gerade als Anfänger überfordern können. Außerdem möchte man in manchen Fällen auch einfach einmal ein wenig mit Swift experimentieren, ohne dafür gleich ein ganzes Projekt erzeugen zu müssen.
Abhilfe schaffen hier die sogenannten Playgrounds (siehe Bild 1.4). In einem Playground können Sie einfach Code drauflos schreiben, ohne sich mit Projektstrukturen und dem Ablauf Ihrer App beschäftigen zu müssen. Per Klick auf einen Button führen Sie den Code aus und sehen umgehend dessen Ergebnis.
Gerade zu Beginn ist es absolut sinnvoll, Ihren Code in Playgrounds zu schreiben und zu testen. So machen Sie sich schnell mit den Grundlagen und der Syntax von Swift vertraut, ohne von den genannten Projektstrukturen ganzer Apps womöglich überfordert zu werden.
Bild 1.4Playgrounds sind ein ideales Mittel, um zu experimentieren und das Programmieren zu lernen.
Gerade wenn Sie bisher nur wenig oder gar keine Erfahrung mit Swift gesammelt haben, empfehle ich Ihnen, die Beispiele in diesem ersten Teil des Buches mithilfe von Playgrounds ebenfalls zu programmieren. Nutzen Sie die Flexibilität von Playgrounds, um ruhig auch selbst zu experimentieren und Dinge auszuprobieren, die Sie interessieren oder die Ihnen in den Sinn kommen. Besser kann man sich mit der Programmierung gar nicht vertraut machen!
Übrigens sind Playgrounds nicht nur ein ideales Mittel, um das Programmieren grundlegend zu lernen. Auch Profis nutzen sie, um sich bequem mit neuen Frameworks oder der Umsetzung einer komplexen Programmlogik auseinanderzusetzen. Entwickler können so Ihren Code unabhängig von einem vollständigen und meist komplexen App-Projekt testen. Hat man eine passende Lösung erarbeitet, kann man diese anschließend in das eigentliche Projekt übertragen.
Mehr zur Verwendung von Playgrounds und wie Sie solche mit Xcode erstellen, erfahren Sie im zweiten Teil dieses Buches.
Swift Playgrounds auf dem iPad
Sie können Playgrounds auch auf dem iPad erstellen und so auf Apples Tablet programmieren. Zu diesem Zweck steht Ihnen eine App mit dem passenden Namen Swift Playgrounds zur Verfügung, die Sie kostenlos aus dem App Store laden können (siehe auch Abschnitt 1.4, „Was Sie als App-Entwickler brauchen“).
Die App eignet sich auch ideal für Einsteiger, die das Programmieren lernen möchten. Sie finden darin verschiedene kleine Lernkurse, die spielerisch die Grundlagen der Entwicklung mit Swift vorstellen. Darüber hinaus können Sie mit der App aber auch die eben beschriebenen Playgrounds erstellen und so ganz frei mit Code und dem Programmieren experimentieren.
Übrigens steht die Swift-Playgrounds-App auch als dedizierte Anwendung auf dem Mac zur Verfügung, unabhängig von Xcode. Falls Sie die genannten Lernkurse daher auch auf dem Mac ausprobieren möchten, können Sie das über die Swift-Playgrounds-App tun. Wenn Sie aber erst einmal näher mit der Swift-Programmierung und der Entwicklungsumgebung Xcode vertraut sind, benötigen Sie die App nicht wirklich auf dem Mac. Xcode liefert Ihnen alles, was Sie brauchen, um Ihre eigenen Anwendungen umzusetzen und Code in separaten Playgrounds zu testen.
In der Welt der App-Entwicklung gibt es keinen Stillstand. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen erscheinen neue Versionen von Programmiersprachen, Entwicklungsumgebungen und Betriebssystemen. Manche dieser Updates verbessern lediglich die Stabilität oder ergänzen praktische neue Funktionen. Andere wiederum ersetzen bekannte Mechanismen durch neue. Entsprechend wichtig ist es, als Entwickler up to date zu sein.
Erfreulicherweise gibt es diverse Ressourcen, über die Sie sich auf dem Laufenden halten können. Nachfolgend möchte ich Ihnen einige davon vorstellen, die ich selbst als regelmäßige Anlaufstellen nutze.
1.6.1Apple-Developer-AppFür macOS, iOS, tvOS und visionOS stellt Apple eine kostenlose Developer-App zur Verfügung (siehe Bild 1.5). Darin finden Sie eine Vielzahl an Videos und diverse Artikel, die spezifische Aspekte der App-Entwicklung erläutern.
Bild 1.5Apples offizielle Developer-App ist die ideale Ergänzung für alle Entwickler.
Insbesondere erhalten Sie über die App Zugriff auf die verschiedenen Session-Videos, die Apple im Zuge seiner alljährlichen Entwicklerkonferenz (Worldwide Developers Conference, kurz WWDC) veröffentlicht. Eine bessere Möglichkeit, sich über die neuesten Techniken im Bereich Swift, iOS und Co. zu informieren, gibt es wohl nicht.
1.6.2Apples Developer-WebsiteEine zentrale Anlaufstelle für alle Apple-Entwickler stellt Apples offizielle Developer-Website dar, die Sie mittels des Links https://developer.apple.com erreichen (siehe Bild 1.6). Sie liefert Ihnen eine Übersicht über die neuesten Entwicklungen und ermöglicht den Zugriff auf Beta-Versionen von iOS und Co. Über diese Website erstellen Sie zudem Ihren eigenen Entwickler-Account und können auf verschiedene Ressourcen wie Zertifikate und App-IDs zurückgreifen. Mehr zu diesen Möglichkeiten erfahren Sie im letzten Teil dieses Buches.
Bild 1.6Über Apples offizielle Entwickler-Website haben Sie Zugriff auf aktuelle Infos und Beta-Versionen.
Wenn Sie sich im Speziellen für die Programmiersprache Swift interessieren, ist die offizielle Website http://swift.org genau das richtige (siehe Bild 1.7). Neben grundlegenden Informationen zu Swift finden Sie dort auch eine vollständige Dokumentation sowie einen Blog, der über kommende Updates und Änderungen der Sprache informiert. Vorbeischauen lohnt sich!
Bild 1.7Die geballte Ladung Swift gibt es auf der offiziellen Website der Sprache unter swift.org.
Sie finden unter
https://letscode.thomassillmann.de
meinen ganz persönlichen Entwickler-Blog. Dort veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen neue Beiträge rund um die App-Entwicklung für Apple-Plattformen. Außerdem gibt es auf meinem YouTube-Kanal unter
https://www.youtube.com/user/Sillivan1988
regelmäßig neue Videos zur App-Entwicklung.
