3,99 €
Als Lana den geheimnisvollen Schriftsteller Ethan Pierce trifft, verändert sich ihr Leben mit einem Schlag. Hinter seinem charmanten Lächeln verbirgt sich ein Mann mit dunkler Vergangenheit, der niemanden mehr an sich heranlässt. Und doch übt er auf Lana eine unwiderstehliche Anziehung aus, die sie weder begreifen noch leugnen kann. Zwischen ihnen knistert es vom ersten Moment an – eine gefährliche Mischung aus Verlangen, Vertrauen und Angst. Je näher Lana Ethan kommt, desto deutlicher spürt sie die Schatten, die ihn verfolgen. Aber sie weiß auch: Wenn sie ihm ihr Herz öffnet, könnte sie alles verlieren – sich selbst eingeschlossen. Ein Liebesroman voller Leidenschaft, Schmerz und Hoffnung – über zwei Seelen, die einander finden müssen, um endlich heil zu werden.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2026
Liebesroman
Als die Journalistin Lana auf einer Lesung dem berühmten und geheimnisvollen Autor Ethan Pierce begegnet, verändert sich ihr Leben für immer. Ethan, bekannt für seine provokativen Romane und seinen gefährlichen Charme, zieht Lana sofort in seinen Bann. Hinter seiner kühlen Fassade verbirgt sich ein Mann voller Leidenschaft – und einer Vergangenheit, die ihn bis heute verfolgt.
Zwischen ihnen entflammt eine unwiderstehliche Anziehung, die Lana in eine Welt aus Verführung und Sinnlichkeit führt. Ethan fordert sie heraus, ihre Hemmungen fallen zu lassen, während er selbst darum kämpft, seine inneren Dämonen zu überwinden. Jeder Moment mit ihm bringt Lana näher an die Grenzen ihrer Selbstbeherrschung – und an die tiefsten Wünsche ihres Herzens.
Doch je näher sie sich kommen, desto klarer wird, dass Ethan etwas in sich trägt, das ihn daran hindert, sich vollständig zu öffnen. Kann Lana die Mauer durchbrechen, die er um sein Herz gebaut hat? Oder wird seine Vergangenheit die Liebe zerstören, die sie beide so sehr begehren?
Ein fesselnder Liebesroman voller Leidenschaft, Geheimnisse und der Kraft, sich trotz aller Widrigkeiten auf die Liebe einzulassen.
Ich bin total aufgeregt. Heute Abend werde ich ihn endlich live und in Farbe sehen – Ethan Pierce, den zur Zeit erfolgreichsten Autor sinnlicher und erotischer Romane. Ich habe jedes seiner Bücher verschlungen und oft genug ist mir der Atem gestockt.
Seine Geschichten sind keine gewöhnlichen Liebesromane. Ethan schafft es, das Sinnliche in Worte zu fassen, die tief unter die Haut gehen. Es ist wie ein Spiel aus Verlangen und Verzweiflung, das er mit seinen Figuren spielt. Jede seiner Erzählungen dringt in verborgene Winkel menschlicher Sehnsüchte ein und entlarvt die feinen Unterschiede zwischen Lust und Schmerz, Freiheit und Bindung. Seine Protagonisten kämpfen gegen innere Dämonen und verlieren sich in verbotenen Begierden und unerwarteten Abgründen.
Seine Worte packen mich jedes Mal wie ein Sog und katapultieren mich in eine Welt, die beängstigend und gleichzeitig verführerisch ist.
„Ich bin so gespannt auf ihn“, raunt mir meine Freundin Vivien zu. „Seine Romane sind wirklich der Hammer. Ich kann es gar nicht erwarten, ihn endlich in echt zu sehen. Er hält eigentlich kaum Lesungen, oder?“
„Nein, das hier ist eine absolute Ausnahme. Es heißt, dass er nicht gern in der Öffentlichkeit steht und sehr zurückgezogen lebt. Er hat seit Jahren keine Lesungen mehr veranstaltet.“
„Die Location ist schon mal cool“, stellt Vivien fest und sieht sich begeistert um. „Das passt einfach perfekt.“
Damit hat sie recht. Der Saal, in dem die Lesung stattfindet, strahlt eine dezente Eleganz aus. Die Wände sind in samtigem Schwarz gehalten, wodurch die roten Details besonders hervorstechen. Rote Akzente finden sich überall: in den schweren Samtvorhängen, die den Raum von der Außenwelt abschirmen, den weich gepolsterten Ledersesseln, Blumen, Kerzenhaltern und Lampen.
Entlang der Wände ziehen sich schmale rote Lichtstreifen, die über die schwarzen Flächen wandern und dem Raum eine geheimnisvolle Tiefe geben. Der Boden ist mit einem dicken schwarzen Teppich bedeckt, der ein dezentes rotes Muster trägt und den Weg zur Bühne betont. Dieser wirkt wie eine stille Grenze, die den Bereich der Zuschauer von der Bühne trennt.
Ein leichter Duft von Kerzenwachs und edlem Parfüm erfüllt den Raum. Von der Decke hängen schwarze Kristallleuchter, die den Saal in eine fast magische Atmosphäre tauchen. Die Kombination aus Schwarz und Rot schafft eine sinnliche und einladende Stimmung.
Ich nehme einen Schluck von meinem Rotwein und schließe kurz die Augen. Der Geschmack ist voll und intensiv – ein bisschen wie das, was man über Ethan Pierce hört. Unkonventionell, fordernd und unvergesslich.
Ich lasse das Glas sinken und versuche, mich auf den Grund meiner Anwesenheit zu konzentrieren. Ich bin Journalistin und soll einen Artikel über Ethan Pierce schreiben. Es ist nicht mein erstes großes Porträt. In den letzten Jahren habe ich mich auf Künstler und kreative Persönlichkeiten spezialisiert – von Malern über Musikern bis hin zu Filmregisseuren.
Geschichten von Menschen, die Grenzen überschreiten und uns mit ihrer Kunst eine neue Perspektive schenken, haben mich schon immer fasziniert. Doch Ethan Pierce ist anders. Er ist kein gewöhnlicher Autor, der über seine Arbeit plaudert oder gerne im Rampenlicht steht. Er ist ein Rätsel und die Art Mensch, die mich herausfordert, hinter die Fassade zu blicken und zu verstehen, was ihn antreibt.
Über ihn gibt es so wenige Informationen, dass ich mich anfangs gefragt habe, ob ich überhaupt genug Material für einen Artikel finden würde. Aber vielleicht ist genau das der Grund, warum ich hier bin. Seine Worte sprechen Bände, aber wer ist der Mann dahinter? Woher hat er seine Ideen? Wie lebt er? Hat er eine Partnerin?
Ich will einen Blick auf den Mann erhaschen, der mit seinen erotischen Romanen Hunderttausende in seinen Bann zieht.
Über Ethan ist so gut wie nichts bekannt.
Keine Interviews, keine persönlichen Einblicke, keine Geschichten, die seinen Ruhm als Mann der Fantasie erklären könnten. Nur seine Bücher. Worte, die so ehrlich und intensiv sind, dass sie den Leser wie einen Schlag treffen.
Ich blicke zur Bühne. Noch ist er nicht da, aber die Spannung im Raum ist bereits deutlich spürbar. Die Gäste flüstern leise miteinander, als würden sie alle dasselbe empfinden – die Vorfreude und die vage Hoffnung, dem Mythos Ethan Pierce etwas näher zu kommen. Ich frage mich, wie es wohl sein wird, wenn er liest und ob er in seinen Worten dieselbe Kraft und Hingabe zeigt, die seine Geschichten auszeichnen.
Meine Augen schweifen durch den Raum und kehren zurück zur Bühne. Ein leises Prickeln zieht durch meinen Körper, als sei ich mir schon jetzt bewusst, dass dieser Abend mich auf eine Art berühren wird, die höchst ungewöhnlich ist.
Plötzlich wird es ganz still im Raum. Alle Blicke sind auf die Bühne gerichtet, wo Ethan Pierce gerade erscheint. Er wirkt größer, als ich erwartet habe. Seine Haltung ist aufrecht und doch entspannt, als wüsste er genau, dass er die Kontrolle über diesen Raum hat. Er hat dunkle Haare, die ihm ein wenig ins Gesicht fallen und ein scharf geschnittenes Profil. Seine Augen sind fast schwarz und durchdringend, als könnten sie bis auf den Grund einer Seele blicken. Für einen kurzen Moment habe ich das Gefühl, dass sein Blick auf mir ruht, und ich halte instinktiv den Atem an.
Dann tritt er ans Mikrofon. Als er zu sprechen beginnt, erfüllt seine Stimme den Raum – tief, rau, ein bisschen wie das Geräusch von zerknittertem Papier. Ich kann mich nicht bewegen, nicht einmal blinzeln. Es ist, als hätte er die Zeit angehalten. Ich bin gefangen in diesem Moment, in dem alles andere unwichtig wird.
Vivien beugt sich leicht zu mir, ohne den Blick von Ethan zu nehmen.
„Wow“, flüstert sie. „Das ist also Ethan Pierce. Irgendwie ist er anders, als ich ihn mir vorgestellt habe.“
„Wie hast du ihn dir vorgestellt?“, frage ich leise zurück, meinen eigenen Blick wie hypnotisiert auf ihn gerichtet.
„Keine Ahnung“, murmelt sie, und ich kann das Staunen in ihrem Tonfall hören. „Nicht so präsent.“
Ethan schlägt ein Buch auf und beginnt zu lesen.
„Ihre Lippen waren zum Greifen nah, und doch schien eine unsichtbare Barriere sie von mir zu trennen. Es war, als würde die Luft zwischen uns brennen, ein Feuer, das keinen Sauerstoff brauchte, sondern nur das Verlangen, das wir beide unterdrückten.
Ihre Augen suchten meine, dunkel vor Sehnsucht, doch darin lag auch eine Angst, die mich wie ein Dolch traf. Sie wollte, was ich wollte – das war unübersehbar. Aber sie wollte es nicht zugeben, nicht einmal vor sich selbst.
‚Sag es mir‘, flüsterte ich, und meine Stimme war rau vor der Anspannung, die meine Brust zusammenzog. ‚Sag, dass du mich genauso willst, wie ich dich.‘
Sie schüttelte den Kopf, doch ihr Körper verriet sie. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten, als würde sie sich selbst zurückhalten. Ihre Lippen bebten, und ich wusste, dass jedes Wort, das sie sagen wollte, eine Lüge wäre.
‚Du machst es so schwer, nein zu sagen‘, hauchte sie schließlich, und ihre Stimme brach.
‚Dann sag es nicht‘, entgegnete ich. Mein Atem ging flach, als ich die letzten Zentimeter zwischen uns überbrückte. Meine Finger strichen über ihre Haut, und sie zitterte unter meiner Berührung. Aber noch immer hielt sie sich zurück, noch immer war da diese Mauer, die sie um sich gebaut hatte.
Es war ein süßer Schmerz, sie so nah zu spüren und doch zu wissen, dass sie sich mir nicht hingeben würde. Nicht wirklich. Nicht jetzt. Ihre Zurückhaltung war wie ein Gift, das langsam durch meine Adern sickerte, aber das Verlangen, das sie in mir auslöste, war das Gegengift. Es hielt mich am Leben, auch wenn es mich zerstörte.“
Seine Stimme wird eindringlicher, als würde er sie an jeden Einzelnen im Raum richten – oder nur an mich? Ich schlucke unmerklich, und mein Herzschlag beschleunigt sich. Ethan liest weiter.
„Ihre Hände fuhren hoch, um mich zurückzudrängen, doch ihre Berührung war alles andere als entschieden. Es war ein Zögern, ein innerer Kampf, den sie nicht gewinnen konnte. Ihre Finger ruhten auf meiner Brust, zitternd, als wollten sie mich fortschieben und zugleich festhalten.
‚Hör auf...‘ Ihre Worte waren ein Flüstern, mehr Luft als Klang. Aber ich konnte hören, dass sie es nicht meinte. Ihre Stimme verriet sie, dieser Hauch von Verlangen, der in jedem Laut mitschwang.
‚Ich werde aufhören‘, murmelte ich, während meine Finger über ihren Arm glitten, so sanft, dass es wie eine Erinnerung an eine Berührung wirkte.
‚Wenn du wirklich willst, dass ich es tue, sag es... und ich gehe.‘
Ihre Augen weiteten sich, ihre Pupillen verschmolzen fast mit der Dunkelheit darin.
‚Ich...‘ Sie schluckte, ihr Atem ging flach, und in diesem Moment wusste ich, dass sie es nicht sagen würde. Konnte. Es war nicht der Wille, der sie daran hinderte, sondern die Wahrheit, die bereits aus ihr sprach, ohne dass sie es bemerkte.
Ich ließ meine Hand weitergleiten, bis meine Finger ihre Taille fanden, die Wärme ihrer Haut durch den dünnen Stoff spürten. Ihr Körper spannte sich an, aber nicht aus Angst – es war das Echo von etwas, das sie nicht mehr verleugnen konnte.
‚Ich hasse dich dafür, dass du das mit mir machst‘, flüsterte sie schließlich, ihre Stimme brüchig. Aber auch jetzt wich sie nicht zurück.
‚Nein‘, erwiderte ich leise, und mein Atem streifte ihr Gesicht. ‚Du hasst dich dafür, dass du dein Verlangen nicht aufhalten kannst.‘
Meine Hand wanderte tiefer, über die Kurve ihrer Hüfte, während ihre Lippen sich öffneten, aber keine Worte herauskamen. Ihre Knie gaben leicht nach, und ich spürte, wie sie sich unwillkürlich gegen meine Berührung drängte – nicht um sich zu wehren, sondern um mir näher zu sein. Ihre Gegenwehr war nur eine Fassade, die unter der Last ihrer eigenen Begierde zerbrach.
Ihre Nägel gruben sich in meine Brust, ein letzter verzweifelter Versuch, sich zu retten. Doch als meine Lippen ihre Haut fanden, erstarb ihr Widerstand in einem Keuchen, das sich anhörte wie ein ungewolltes Geständnis. Sie war verloren, genau wie ich.“
Seine Stimme durchdringt den Raum mit einer Klarheit und Tiefe, die jede Silbe zu einem eigenen Kunstwerk macht. Er spricht nicht einfach – er lebt die Worte und formt sie mit einer solchen Präzision, dass sie wie Streicheleinheiten wirken. Jeder Satz trägt eine Spannung in sich, die mich unwillkürlich auf die Kante meines Stuhls rutschen lässt. Ich kann nicht wegsehen, nicht weghören. Es ist, als hätte er einen unsichtbaren Faden zu mir gespannt, der mich immer mehr in seine Welt zieht.
Mein Blick klebt an ihm, während er uns in die tiefsten Tiefen seiner Fantasie entführt. Die Geschichten, die er erzählt, pulsieren vor ungezähmter Leidenschaft. Jede Emotion, ob Verlangen, Schmerz oder stille Freude, erfasst mich mit einer Intensität, die mich erschüttert.
Ich spüre, wie sich mein Atem unbewusst seinem Rhythmus anpasst, wie meine Wangen heiß werden, während ich seinen Worten lausche. Es fühlt sich an, als würde er nicht zu einem Raum voller Menschen sprechen, sondern nur zu mir. Vielleicht bilde ich es mir ein, aber es gibt einen winzigen, flüchtigen Moment, in dem seine Augen über die Menge gleiten und bei mir stehenbleiben.
Die Welt um mich herum verschwimmt. Es gibt nur noch ihn und diese Worte. Und mich, die sich völlig in ihnen verliert.
Mein Herz schlägt schneller, als ob es verstehen würde, dass hier etwas Besonderes passiert. Etwas, das mich verändert. Diese Geschichten öffnen etwas in mir, von dem ich nicht einmal wusste, dass es verschlossen war. Ich fühle mich verletzlich und gleichzeitig unendlich lebendig. Seine Stimme und seine Präsenz fordern mich heraus, mehr zu fühlen, mehr zu sein.
Und dann, als er seinen letzten Satz mit einem Hauch von Melancholie beendet, bleibt ein Nachhall zurück – in meinem Kopf und in meinem Herzen. Ein Teil von mir will aufstehen und die Distanz zwischen uns überwinden. Aber ich bleibe wie erstarrt sitzen, während ich versuche, diesen Moment festzuhalten.
Als der Applaus aufbrandet, nehme ich ihn wie durch Watte wahr. Ethan hebt den Kopf und bedankt sich mit einem leichten Lächeln. Ich sitze da und bin unfähig, mich zu rühren, während ein Gedanke sich in meinem Kopf festsetzt: Was auch immer das hier ist – ich will mehr davon.
Ethan schließt das Buch. Für einen Moment bleibt es vollkommen still im Raum. Sein Blick wandert langsam über die Reihen, als wolle er sicherstellen, dass jeder noch in seinem Bann ist. Seine Haltung bleibt entspannt, doch seine dunklen, durchdringenden Augen scheinen jeden einzelnen Gast zu fixieren.
„Worte sind mehr als nur Buchstaben auf Papier“, sagt er schließlich. „Sie sind Werkzeuge, Waffen, manchmal sogar Ketten. Aber in ihrer besten Form sind sie Schlüssel zu Türen, die wir selbst verschlossen haben und zu Wünschen, die wir uns nicht eingestehen wollen.“
Ich kann meinen Blick nicht von ihm abwenden. Jede seiner Bewegungen ist präzise und kontrolliert. Er könnte auf der Bühne stehen wie ein Schauspieler, der die Rolle seines Lebens spielt – aber nichts an ihm wirkt inszeniert. Das hier ist Ethan Pierce, pur und ungefiltert, und die Erkenntnis lässt mir eine Gänsehaut über den Rücken laufen.
„Haben Sie sich jemals gefragt, warum Sie bestimmte Bücher nicht aus der Hand legen können?“, fährt er fort. „Warum manche Geschichten in Ihnen widerhallen, während andere einfach verblassen?“
Wieder macht er eine Pause. Ich halte unbewusst den Atem an.
„Es ist, weil diese Geschichten etwas mit Ihnen machen. Weil sie etwas in Ihnen wecken, das Sie vielleicht vergessen oder verdrängt haben. Und vielleicht zeigen sie Ihnen etwas von sich selbst, das Sie noch nie gesehen haben.“
Seine Worte treffen mich wie ein Blitzschlag. Es fühlt sich an, als spräche er direkt zu mir, als wüsste er von meinen eigenen verborgenen Sehnsüchten und Ängsten. Ich spüre, wie sich meine Wangen röten.
„Ein Buch kann ein Spiegel sein“, sagt er mit leiser, eindringlicher Stimme. „Doch es kann auch eine Tür sein. Manchmal schauen wir hinein, um uns selbst zu erkennen, und manchmal treten wir hindurch, um etwas völlig Neues zu entdecken. Die Frage ist: Haben Sie den Mut, die Tür zu öffnen?“
Während Ethan spricht, kann ich mich nicht dagegen wehren, ihn nicht nur zu hören, sondern auch zu fühlen. Seine Stimme, tief und doch sanft, scheint direkt in mein Innerstes zu dringen.
Mein Puls beschleunigt sich, und ich spüre die Wärme, die sich von meiner Brust bis in meine Wangen ausbreitet. Es ist mehr als Bewunderung, was ich für ihn empfinde – es ist eine Art von Anziehung, die mich aus der Bahn wirft. Ethan Pierce ist nicht einfach nur ein Mann. Er ist eine Kraft, eine Präsenz, die alles andere verblassen lässt. Er hat die Fähigkeit, die Welt um sich herum zum Schweigen zu bringen, und ich bin machtlos, mich dem zu entziehen.
Ich beobachte die Art, wie seine Hände sich bewegen, wie er mit der Intensität seiner Worte spielt, wie sein Blick die Menge beherrscht. Es ist, als würde er jede Person im Raum entkleiden, nicht physisch, sondern emotional.
Vivien lehnt sich zu mir.
„Ist das normal?“, raunt sie mir zu. „Ich meine, so zu reagieren, wenn jemand nur redet?“
Ich reiße meinen Blick widerwillig von Ethan los und sehe sie an.
„Keine Ahnung“, murmele ich. „Aber es fühlt sich definitiv nicht normal an.“
„Wie macht er das? Er sitzt nur da und spricht, und trotzdem fühlt es sich an, als hätte er alle hier hypnotisiert. Das ist nicht normal. Kein Mensch sollte so eine Wirkung haben.“
Sie schüttelt den Kopf, als könne sie ihre eigenen Gedanken nicht fassen.
„Aber verdammt, es funktioniert.“
Und es stimmt. Ethans Ausstrahlung ist überwältigend, und es gibt keinen Weg, sich dem zu entziehen.
Ich lehne mich zurück und lasse mich in meinen Sitz sinken, während ich versuche, mein rasendes Herz zu beruhigen. Um mich herum sind alle gebannt, niemand wagt es, auch nur zu husten. Und ich frage mich, wie es möglich ist, dass Ethan Pierce allein durch seine Worte so viel Macht ausüben kann.
Er liest weiter und ich verfalle ihm immer mehr, bin wie im Rausch, wie in Trance. Ich habe jedes Zeitgefühl verloren und fahre erschrocken zusammen, als ich realisiere, dass die Lesung offenbar vorbei ist. Sind wirklich schon zwei Stunden vergangen? Es kommt mir einerseits vor wie eine Ewigkeit und andererseits wie ein Wimpernschlag.
Und dann – für den Bruchteil einer Sekunde – trifft sein Blick den meinen. Es ist so flüchtig, dass ich fast glaube, es mir eingebildet zu haben, doch mein Herzschlag sagt etwas anderes.
Vivien stupst mich in die Seite.
„Ich hole uns was zu trinken“, verkündet sie und erhebt sich. „Bleibst du hier?“
„Ja, ich will noch kurz sitzen bleiben.“
Ich schließe für einen Moment die Augen und atme tief durch. Als ich sie wieder öffne, hat sich der Raum schon etwas geleert.
Und dann sehe ich ihn. Ethan hat sich von der Bühne entfernt und steht in einer kleinen Gruppe am Rande des Raums. Er spricht mit jemandem, doch sein Blick wandert ab und zu in meine Richtung.
Es ist der Moment, in dem mir bewusst wird, dass er mich tatsächlich bemerkt hat. Ich habe mir das vorhin nicht eingebildet. Der große Autor Ethan Pierce hat von mir Notiz genommen! Ich kann es gar nicht glauben.
Er sagt etwas zu seinem Gesprächspartner, geht zur Bar, bestellt etwas zu trinken, dreht sich um – und sieht mich direkt an.
Ein Prickeln läuft über meinen Rücken, als sich unsere Blicke erneut treffen. Ethan zögert nicht lange. Mit langsamen, lässigen Schritten durchquert er den Raum, ohne den Blick von mir zu lösen. Die Menschen um ihn herum scheinen ihn nicht zu berühren, wie Wellen, die sich an einem Felsen brechen.
Und dann steht er vor mir.
Ethan bleibt keine Armlänge von mir entfernt stehen.
„Guten Abend.“
Seine Stimme vibriert durch meinen ganzen Körper wie eine unsichtbare Berührung. Er hebt eine Augenbraue, als ob er genau wüsste, welche Wirkung er auf mich hat.
Ich öffne den Mund, um etwas zu sagen, aber mein Gehirn ist wie leergefegt. Stattdessen bringe ich nur ein nervöses Lächeln zustande, während mein Herz wie wild pocht.
„Ethan Pierce“, stellt er sich vor und streckt mir die Hand entgegen. Seine Lippen verziehen sich zu einem Lächeln, das zwischen Amüsement und Neugier liegt. Ich ergreife seine Hand und habe sofort das Gefühl, in eine Steckdose gefasst zu haben.
„Lana Carter“, erwidere ich heiser.
Immerhin kann ich mich noch an meinen Namen erinnern, ohne in meinem Ausweis nachsehen zu müssen.
„Angenehm.“ Ethans Blick verbrennt mich fast. „Miss Carter, sind Sie interessiert an mehr als nur der Lesung?“
Seine Stimme trifft mich mitten ins Herz und lässt mir kaum Raum zum Atmen.
Interessiert an mehr? Was meint er damit? Mein Kopf arbeitet auf Hochtouren, doch seine Präsenz ist so berauschend, dass ich keinen klaren Gedanken fassen kann. Mechanisch nicke ich. Natürlich bin ich interessiert an mehr. An viel mehr sogar.
Sein Blick gleitet kurz zu meinem leeren Glas.
„Haben Sie schon genug vom Wein, oder kann ich Ihnen noch ein Glas anbieten?“
Es ist keine plumpe Anmache, sondern eine Einladung – und irgendwie habe ich den Eindruck, dass es eine Einladung zu viel mehr als nur einem Glas Wein ist.
„Sehr gern“, erwidere ich mit piepsiger Stimme.
Er nickt knapp und gibt dem Kellner, der gerade vorbeikommt, ein Zeichen. Innerhalb von Sekunden hält er ein neues Glas in der Hand und reicht es mir.
„Auf einen Abend, der vielleicht mehr bietet, als Sie erwartet haben“, sagt er geheimnisvoll und blickt mir tief in die Augen.
Meine Finger berühren flüchtig seine, als ich das Glas entgegen nehme, und ich spüre ein Prickeln, das meinen Arm hinaufwandert. Ethan scheint es ebenfalls zu bemerken, aber er sagt nichts.
Eine leise Stimme in mir warnt mich, dass ich mich auf gefährliches Terrain begebe. Ethan ist nicht einfach irgendein Mann, und die Gefühle, die er in mir auslöst, sind keine, die ich leichtfertig zulassen sollte. Aber wie soll ich mich schützen, wenn allein seine Präsenz mich umhaut? Ethan Pierce könnte alles sein, was ich mir je gewünscht habe – und alles, wovor ich Angst habe.
„Was hat Ihnen an der Lesung gefallen?“ will er wissen, und seine Stimme gleitet wie Samt über meine Haut.
Sein Tonfall ist ruhig, fast beiläufig, doch in seinen Augen glimmt eine Neugier, die mich aus dem Gleichgewicht bringt. Wie soll ich in Worte fassen, was diese Lesung mit mir gemacht hat? Wie erkläre ich ihm, dass es nicht nur seine Worte waren, sondern vor allem er selbst und seine fatale Wirkung auf mich?
Meine Wangen beginnen zu brennen. Was, wenn er merkt, dass meine Antwort viel mehr mit ihm selbst als mit der Lesung zu tun hat?
Sein Blick scheint keine Antwort zu dulden, die nicht ehrlich ist, und doch ist es genau das, was ich ihm nicht geben kann. Ich kann ihm ja schlecht sagen, dass er mich als Mann komplett umhaut.
„Es war intensiv“, ringe ich mir ab und ärgere mich darüber, denn das sagt so gar nichts aus. Aber leider fällt mir in seiner Gegenwart überhaupt nichts mehr ein.
Seine Lippen verziehen sich zu einem amüsierten Lächeln, und er neigt leicht den Kopf.
„Intensiv“, wiederholt er langsam, fast genüsslich. „Ein interessantes Wort. In welcher Hinsicht?“
Mein Herz schlägt schneller, während ich verzweifelt nach einer Antwort suche, die unverfänglich klingt.
„Ihre Worte“, setze ich an. „Sie waren so eindringlich. Sie haben etwas in mir berührt.“
„Etwas?“
Er hebt eine Augenbraue, und ich spüre, wie seine Neugier mich wie ein Scheinwerfer durchleuchtet.
„Was genau habe ich in Ihnen berührt?“
Mein Atem stockt, und ich weiß, dass ich längst die Kontrolle über dieses Gespräch verloren habe.
„Ich weiß es nicht genau“, stammele ich verzweifelt und meine Wangen brennen. Ich klinge wie ein pubertierender Teenager, der in seinen Lehrer verknallt ist. Mein Gott, ist das peinlich!
„Es hatte einfach eine starke Wirkung.“
Sein Blick verharrt auf mir und ich wünsche mir, er würde woanders hinsehen.
„Wirkung ist kein Zufall“, erklärt er. „Ich frage mich, ob es meine Worte waren oder etwas anderes.“
Mein Mund ist trocken, und mein Kopf schreit danach, etwas zu sagen, das dieses Gespräch zurück in harmlose Bahnen lenkt. Doch mein Körper verrät mich. Meine Atmung geht zu schnell, und ich weiß, dass er es bemerkt.
„Wahrscheinlich beides“, bringe ich hervor.
Mist. Das klingt wie ein Geständnis. Und was meine ich überhaupt mit beides?
Er tritt einen Schritt näher.
„Beides“, wiederholt er leise. Sein Blick ist jetzt so durchdringend, dass ich ihn kaum ertrage.
„Meinen Sie damit meine Bücher und auch... mich?“
Mein Herzschlag stolpert. Jedes Wort, das ich sage, wird ihm zu viel verraten.
„Ich meinte Ihre Präsenz“, versuche ich mich zu retten.
Ich erkenne einen Hauch von Belustigung in seinen Augen, aber auch etwas anderes, das mich verunsichert und gleichzeitig fasziniert.
„Meine Präsenz“, sagt er, und seine Augen verengen sich leicht.
Ich lache nervös.
„Ich denke, es war die Kombination aus allem. Ihre Worte, Ihre Art zu sprechen...“
„Und mir selbst“, ergänzt er selbstbewusst, ohne den Blick von mir abzuwenden.
Ich suche verzweifelt nach einem Weg, die Spannung aufzulösen, die sich zwischen uns aufgebaut hat.
„Vielleicht ein bisschen“, murmele ich verlegen.
„Nur ein bisschen? Das wäre fast enttäuschend.“
Ich kann nicht antworten, nicht bei dem Tempo, mit dem mein Herz schlägt. Seine Worte, seine Nähe, alles an ihm scheint darauf ausgelegt zu sein, mich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Und er weiß es – er genießt es.
„Ich schätze Ehrlichkeit“, teilt Ethan mir mit.
Seine Stimme ist rau und weich zugleich.
„Und ich merke, dass Sie versuchen, mir auszuweichen. Aber ich glaube, wir beide wissen, dass da mehr ist.“
Mein Mund öffnet sich, aber ich finde keine Worte. Alles an ihm – seine Haltung, sein Ton, der Funke in seinen Augen – sagt mir, dass er genau weiß, was er in mir auslöst.
„Ich habe Sie beobachtet“, fährt er fort. „Wie Sie mich angesehen haben, während ich vorgelesen habe. Sie waren nicht nur in meinen Worten gefangen, Lana. Sie waren in mir gefangen.“
Mein Puls rast, und ich weiß, dass ich etwas sagen sollte, aber stattdessen starre ich ihn nur an.
Er tritt noch ein Stück näher, so nah, dass ich seinen dezenten Duft wahrnehmen kann.
„Ich möchte Sie nicht verunsichern“, murmelt er, und sein Ton ist jetzt weicher, fast sanft.
„Aber ich denke, Sie sollten wissen, dass diese Anziehung nicht einseitig ist.“
Meine Augen weiten sich, und ich spüre, wie mir die Luft wegbleibt.
„Ich...“
Meine Stimme versagt, und ich hasse mich dafür, wie verletzlich ich mich in diesem Moment fühle.
„Sie müssen nichts sagen“, sagt er ruhig. „Ich wollte nur, dass Sie es wissen. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich Sie nicht verdammt begehrenswert finden würde. Mehr, als ich sollte.“
Die Worte treffen mich wie ein Schlag, doch gleichzeitig breitet sich eine ungeahnte Wärme in mir aus. Ich sehe ihn an und bin unfähig, etwas zu erwidern. Sein Blick bleibt auf mir ruhen, tief, forschend, und in diesem Moment habe ich das Gefühl, dass er jede meiner Unsicherheiten sieht – und sie doch nicht verurteilt.
Ich reiße meinen Blick von ihm los und merke, wie sich meine Gedanken langsam wieder ordnen. Sein Geständnis hallt noch in mir nach, aber ich zwinge mich, mich auf das zu konzentrieren, weshalb ich überhaupt hier bin.
„Ich danke Ihnen, dass Sie so offen sind. Aber ich bin eigentlich hier, um Ihnen ein paar Fragen zu stellen. Ich bin Journalistin und würde gern über Sie schreiben. Würden Sie das zulassen?“
Ethans Blick ist unergründlich.
„Sie wollen also über mich schreiben. Interessant. Ich frage mich, was Sie in mir sehen?“
„Das ist genau das, was ich herausfinden möchte. Sie sind ein Phänomen. Ihre Bücher bewegen Menschen auf eine Weise, die selten ist. Und doch halten Sie sich selbst fast vollständig im Verborgenen. Ich denke, das macht Sie zu einer faszinierenden Figur.“
Ich hole tief Luft und greife nach meinem Notizblock, der sich plötzlich viel zu schwer in meiner Hand anfühlt.
„Ihre Bücher haben eine unglaubliche Intensität. Woher nehmen Sie diese Emotionen?“
„Eine gute Frage“, findet Ethan.
Sein Blick ruht noch immer auf mir, viel zu intensiv.
„Aber keine einfache Antwort. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst mehr fühle, als gut für mich ist. Oder daran, dass ich nie gelernt habe, meine Dämonen loszulassen. Schreiben ist eine Möglichkeit, ihnen zu entkommen – oder zumindest, sie zu kontrollieren.“
Ich nicke und mache mir Notizen, doch ich spüre, wie seine Worte etwas in mir zum Schwingen bringen.
„Also ist Schreiben für Sie kathartisch?“, frage ich.
„Katharsis? Vielleicht“, sagt er nachdenklich. „Aber manchmal denke ich, dass das Schreiben die Wunde nur offen hält, anstatt sie zu heilen. Es ist ein Balanceakt – zwischen dem Schmerz und der Erleichterung.“
Ich halte kurz inne, bevor ich die nächste Frage stelle.
„Und Ihre Charaktere? Viele von ihnen kämpfen mit inneren Konflikten. Sind sie ein Spiegel von Ihnen selbst?“
Sein Lächeln verschwindet, und für einen Moment wirkt er fast verletzlich.
„Vielleicht sind sie das“, gibt er zu. „Oder vielleicht bin ich nur ein guter Beobachter. Aber Sie sollten wissen: Jeder Autor lässt ein Stück von sich in seinen Geschichten zurück.“
Ich nicke wieder, aber meine Gedanken beginnen zu rasen. Was genau hat er in diesen Geschichten hinterlassen? Und warum fühlt es sich an, als würde er mit jeder Antwort, die er gibt, mehr von sich zeigen, als er beabsichtigt?
Auch bei seinen folgenden Antworten habe ich diesen Eindruck. Und er fasziniert mich mit jedem Satz mehr.
Plötzlich taucht Vivien wie aus dem Nichts neben mir auf, ein Lächeln auf dem Gesicht und ein Glas Rotwein in der Hand.
„Lana, ich habe dich gesucht“, teilt sie mir mit.
Ihre Stimme ist warm, hat aber auch einen neckenden Unterton. Ehrlich gesagt habe ich Vivien über meine Begegnung mit Ethan total vergessen – wie ich in seiner Gegenwart alles vergessen habe.
Ihre Augen wandern neugierig zu Ethan und bleiben einen Moment an ihm hängen, bevor sie sich wieder mir zuwendet.
„Aber wie ich sehe, bist du beschäftigt.“
Ich öffne den Mund, um etwas zu sagen, doch Vivien hebt eine Hand, um mich zu unterbrechen.
„Keine Sorge, ich will gar nicht stören.“
Sie wirft Ethan einen charmanten Blick zu.
„Ich bin sicher, Sie halten sie ganz schön auf Trab.“
Ethan neigt den Kopf und schenkt ihr ein höfliches Lächeln.
„Ich gebe mein Bestes“, erwidert er mit einem Funkeln in den Augen.
„Das glaube ich sofort“, grinst sie und schwenkt ihr Glas, bevor sie sich mir wieder zuwendet.
„Lana, ich wollte mich verabschieden. Wir reden morgen, ja? Und vergiss nicht, mir alles zu erzählen.“
Ihr Tonfall ist beiläufig, aber natürlich bemerke ich den vielsagenden Blick, den sie mir zuwirft.
„Klar“, sage ich und spüre, wie meine Wangen heiß werden. „Bis morgen.“
„Bis morgen“, wiederholt sie und wirft Ethan einen letzten, wissenden Blick zu. „Schönen Abend noch.“
Sie dreht sich um und verschwindet in der Menge, während ich ihr nachschaue. Ethan beobachtet mich aus den Augenwinkeln, und ein kleines Lächeln spielt um seine Lippen.
Jetzt ist der Moment gekommen, weshalb ich eigentlich hier bin. Ich muss mich konzentrieren, auch wenn die Art, wie Ethan mich ansieht, alles in mir durcheinander wirbelt.
„Also, Mister Pierce“, beginne ich. „Sie sagten, dass Geschichten mehr zeigen können, als wir bereit sind zu sehen. Glauben Sie, dass Ihre Bücher das über Sie verraten?“
Er hebt eine Augenbraue und ist sichtlich amüsiert über meinen Ansatz.
