Dein Reich komme! - Mathias Schnürle - E-Book

Dein Reich komme! E-Book

Mathias Schnürle

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Beschreibung

Dein Reich komme! Mit diesem Titel – mit dieser Bitte – sollen diese Meditationen zu den Wochensprüchen überschrieben sein. Vielleicht wird Sein Reich schon bald für alle sichtbar kommen und vollendet sein – wenn nicht, wächst es hoffentlich in vielen Herzen und Leben Woche für Woche und Jahr für Jahr. Hierzu sollen die Meditationen zu den Wochensprüchen ein wenig beitragen.

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Seitenzahl: 49

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Dein Reich komme!

Mit diesem Titel – mit dieser Bitte – sollen diese Meditationen zu den Wochensprüchen überschrieben sein.

Vielleicht wird Sein Reich schon bald für alle sichtbar kommen und vollendet sein – wenn nicht, wächst es hoffentlich in vielen Herzen und Leben Woche für Woche und Jahr für Jahr. Hierzu sollen die Meditationen zu den Wochensprüchen ein wenig beitragen.

Mathias Schnürle

Dein Reich komme!

Meditationen zu den Wochensprüchen und Festen des Kirchenjahres

1. Auflage

Verlag Linea Bad Wildbad 2024

© 2024 Verlag Linea, Bad Wildbad Umschlagbild: Archiv Verlag Linea E-Book-Erstellung: CPI books GmbH, Leck

ISBN 978-3-939075-81-3

Weise mir,Herr, Deinen Weg, dass ich wandle in Deiner Wahrheit, erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich Deinen Namen fürchte. (Psalm 86,11)

Vorwort

Als die Jünger Jesu Christi den Herrn vor 2000 Jahren fragten, wie sie denn beten könnten, gab Er ihnen als Antwort unter anderem diese Bitte: “Dein Reich komme!” Gottes Reich – Gottes Königsherrschaft – wie im Himmel, so auf Erden! Seither wurde diese große und wunderbare Bitte unzählige Male zum himmlischen Vater gebracht.

Er hat ihnen aber auch gesagt, dass das Reich Gottes nahe gekommen ist und dass Sein Reich schon mitten unter ihnen ist. (Mt. 4,17; Mk. 1,15; Lk. 17,21)

In dieser Spannung leben die Nachfolger Jesu seither auf dieser Welt: Das Reich Gottes ist schon angebrochen! Es ist schon da! Wo Er Raum hat, wo Er herrschen darf, da sind Er und Sein Reich schon gegenwärtig. Und zugleich bleiben die Sehnsucht, der Wunsch und die Bitte, dass Sein Reich endgültig kommt. Dass es vollkommen offenbar wird und dass Sein göttlicher Friede alles erfüllt.

Viele viele Jahre sind es schon, seit in Jesus das Reich Gottes nahe zu uns Menschen gekommen ist. In der Gemeinde der Nachfolger Jesu haben sich Feste und Festzeiten gebildet, Tage des Gedenkens, des Rückblicks und der Vergegenwärtigung dessen, was Gott getan hat. Zugleich sind die Feste auch Ausblick auf Gottes Zukunft mit dieser Welt. Jahr für Jahr wieder – und wieder neu. So, wie es schon zur Zeit Jesu im Judentum mit Laubhüttenfest, Passa, großem Versöhnungstag usw. war. Die Gemeinde Jesu hat die großen Heilstaten Gottes des Neuen Bundes, als Erfüllung der Feste Israels, an deren Stelle gesetzt: Weihnachten, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten.

Ebenso wurde der Ruhetag, der Sabbat, von Samstag auf Sonntag verschoben – auf den Tag der Auferstehung des Herrn. Früheren Generationen war es vielleicht viel bewusster als uns heute, dass die Woche seither mit dem Sonntag – dem Tag der Auferstehung Jesu – beginnt und die Nachfolger Jesu die Woche bewusst im Licht der Auferstehung begannen und durchlebten.

In der Geschichte der Gemeinde Jesu hat sich so – zum Teil schon sehr früh, zum Teil auch später – eine Einteilung des ganzen Jahres, entlang der großen Heilstaten Gottes und deren Bedeutung für uns gebildet.

Und so begleiten die Feste und Festzeiten den einzelnen Glaubenden ganz persönlich durch sein Leben und vergegenwärtigen immer neu den Herrn und Sein Werk. Gleichzeitig begleiten sie die Gemeinde Jesu durch die Zeiten, bis er wiederkommt und Sein Reich vollendet – und sie erinnern die ganze Welt daran.

Den einzelnen Sonntagen bzw. den Wochen wurden um das Jahr 1920 herum feste Wochensprüche zugeordnet, die sich wie die Feste jedes Jahr wiederholen. Die letzte Veränderung wurde im Jahr 2018 vorgenommen. Dieser geänderte Bestand der Wochensprüche und Sprüche zu den Festtagen liegt den folgenden Meditationen zugrunde (am Ende des Buches sind ein Verzeichnis der Wochensprüche und ein Verzeichnis der Bibelstellen angefügt).

Dein Reich komme!

Mit diesem Titel – mit dieser Bitte – sollen diese Meditationen zu den Wochensprüchen überschrieben sein.

Vielleicht wird Sein Reich schon bald für alle sichtbar kommen und vollendet sein – wenn nicht, wächst es hoffentlich in vielen Herzen und Leben Woche für Woche und Jahr für Jahr. Und vielleicht können die folgenden Meditationen ein wenig dazu beitragen.

Bad Wildbad, im Herbst 2024

Der Beginn des Kirchenjahres

Das Kirchenjahr beginnt nicht am 1. Januar sondern mit der Advents- und Weihnachtszeit – am 1. Advent.

Das Kirchenjahr beginnt mit dem Fest und dem Gedanken, dass Gott Mensch wurde – mit einer vierwöchigen Einstimmung und Vorbereitung auf dieses Fest.

Der große, ewige Gott – der Schöpfer des Himmels und der Erde – der Hohe und Erhabene – der im Himmel wohnt und hoch über der Erde thront – Er lässt sich herab zu uns – wollte uns nahe kommen und kam uns damit so nahe, wie niemals zuvor.

Der ferne Gott wurde einer von uns, um uns und die Welt mit sich zu versöhnen.

Gott wurde Mensch, damit wir Ihn in Jesus sehen und erkennen können, um Seinen Willen, Sein Wesen – Sich selbst – sichtbar und begreifbar zu machen.

Der König kam als Kind und Knecht.Der Herr kam arm und doch voll Herrlichkeit und brachte Sein Reich – nicht von dieser Welt.

Wochenspruch 1. Advent

Siehe, dein König kommt zu dir,

ein Gerechter und ein Helfer. (Sacharja 9,9b)

Der König kommt! – Der König!

Er möchte von sich aus kommen – Sein Wille ist es.

Der gerechte König – der Helfer.

Der König, der ganz anders ist.

Der arm ist und auf einem Esel reitet. (9,9c)

Der beste König, den man sich vorstellen kann.

Der beste Herr, dem man dienen kann.

Der selbst helfen und dienen möchte.

Er möchte kommen – kommen zu mir!

In mein Herz – in mein Leben!

Was für eine Botschaft – was für ein Glück!

Was für ein Wunder – was für eine Freude!

Du Tochter Zion, freue dich sehr! (9,9a)

Ja, komm, Herr Jesus!Mein König und mein Herr!

***

Wochenspruch 2. Advent

Seht auf und erhebt eure Häupter,

weil sich eure Erlösung naht. (Lukas 21,28)

Erlösung!

Befreiung – Überwindung – Heilung – Heil!

Brauchen wir Erlösung?

Sehnen wir uns nach Erlösung?

Die lange verheißene Erlösung kommt – in einer Person – wunderbar haben sich die vielen Vorhersagen erfüllt.

Der Erlöser ist gekommen!

Der Erlöser ist da – ganz nah!

Der Erlöser kommt wieder!