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Die schönsten Dr. Norden Romane in einer Serie zusammengefasst. Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Er sucht nach Hintergründen, nach der Ursache, warum dem Patienten nicht zu helfen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. »Hier ist ein Band. Bitte schreiben Sie schnell den Bericht für die Kollegen in der Behnisch-Klinik, Wendy«, bat Danny Norden die treue Assistentin. Es war später Vormittag, doch Wendy wusste jetzt schon nicht mehr, wo ihr der Kopf stand. »Der Junge muss so schnell wie möglich in die Klinik, Verdacht auf Bänderriss, vermutlich mit knöcherner Beteiligung des Sprunggelenks. Ich hab schon einen Wagen angefordert.« Danny reichte Wendy die kleine Kassette und nahm die nächste Patientenakte, die auf einem Stapel auf dem Tresen lag. Das Wartezimmer war bis auf den letzten Platz belegt. »Henrik wartet in meinem Zimmer auf der Liege. Bitte rufen Sie mich, wenn der Wagen da ist.« Der junge Arzt ging hinüber zum Wartezimmer und öffnete die Tür. Erwartungsvolle Gesichter wandten sich ihm zu. »Herr Comenius, bitte«, rief Danny seinen nächsten Patienten selbst auf, um Wendy wenigstens diesen Weg zu sparen. Inzwischen war Dr. Norden an den Tresen getreten. »Lassen Sie mir bitte schnell einen Überweisungsschein für Frau Paulsen raus. Ihre Bauchschmerzen haben sich als drohender Darmverschluss entpuppt«, bat er sie. »Die arme Frau Paulsen.«
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Seitenzahl: 112
Veröffentlichungsjahr: 2022
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»Hier ist ein Band. Bitte schreiben Sie schnell den Bericht für die Kollegen in der Behnisch-Klinik, Wendy«, bat Danny Norden die treue Assistentin. Es war später Vormittag, doch Wendy wusste jetzt schon nicht mehr, wo ihr der Kopf stand. »Der Junge muss so schnell wie möglich in die Klinik, Verdacht auf Bänderriss, vermutlich mit knöcherner Beteiligung des Sprunggelenks. Ich hab schon einen Wagen angefordert.« Danny reichte Wendy die kleine Kassette und nahm die nächste Patientenakte, die auf einem Stapel auf dem Tresen lag. Das Wartezimmer war bis auf den letzten Platz belegt. »Henrik wartet in meinem Zimmer auf der Liege. Bitte rufen Sie mich, wenn der Wagen da ist.« Der junge Arzt ging hinüber zum Wartezimmer und öffnete die Tür. Erwartungsvolle Gesichter wandten sich ihm zu. »Herr Comenius, bitte«, rief Danny seinen nächsten Patienten selbst auf, um Wendy wenigstens diesen Weg zu sparen.
Inzwischen war Dr. Norden an den Tresen getreten.
»Lassen Sie mir bitte schnell einen Überweisungsschein für Frau Paulsen raus. Ihre Bauchschmerzen haben sich als drohender Darmverschluss entpuppt«, bat er sie.
»Die arme Frau Paulsen.« Wendy kannte und schätzte die tapfere alleinerziehende Mutter schon seit Langem. Sie erinnerte sich noch gut daran, als Dr. Norden die Schwangerschaft festgestellt hatte. »Wer kümmert sich denn dann um ihren Kleinen, wenn sie in die Klinik muss?« Trotz allem Stress kam die Menschlichkeit und Fürsorge in der Praxis Dr. Norden niemals zu kurz.
»Im Moment ist Tobias im Betriebskindergarten und wird nachher von Anabels Freundin abgeholt«, erklärte Daniel, der dieses Problem schon mit seiner Patientin besprochen hatte.
Es war ihm wichtig, dass Anabel so unbesorgt wie möglich in die Klinik gehen konnte. Das war eine wichtige Lektion, die er auch seinem Sohn weitergab. Ein Patient, der sich neben seiner Krankheit mit allen möglichen Sorgen herumschlagen musste, hatte eine schlechtere Chance auf Heilung als der, der sich in aller Ruhe seiner Behandlung und Genesung widmen konnte.
»Dann ist es ja gut.« Auch Wendy war erleichtert.
Daniel Norden betrachtete die Patientenkarten, die sie auf seine Seite des Tresens gelegt hatte.
»Ganz schön viel los heute, was?«, bemerkte er beiläufig und öffnete die nächste Akte. Herr Sporer kam mit seiner kleinen Tochter zur U-Untersuchung. Ein erfreulicher Besuch, zumal die kleine Sophie ein fröhliches, stets gut gelauntes kleines Mädchen war.
»Und nicht nur heute«, seufzte Wendy verhalten, als die Praxistür aufging und zwei Sanitäter hereinkamen.
»Wir sollen einen Jungen abholen, Henrik Baumann.«
»Ach, du liebe Zeit …, und ich habe den Bericht noch nicht mal geschrieben!«, rief Wendy erschrocken und griff nach der Kassette, die immer noch dort lag, wo sie sie hingelegt hatte. »Einen Augenblick bitte. Ich bin gleich so weit. Sie können den Jungen inzwischen holen. Ich sag nur rasch Danny Bescheid.« Sie hob den Hörer, als Dr. Norden die Stirn runzelte und auf Anabel Paulsen deutete, die blass und mit angespannter Miene auf einem Stuhl im Flur saß.
»Die Überweisung …«, erinnerte er sie an das dringend benötigte Schriftstück, damit auch Anabel sofort in die Klinik gebracht werden konnte.
Wendy machte sich unverzüglich an die Arbeit.
*
An diesem Dienstagnachmittag glich die Praxis einem Bienenstock, und als der letzte Patient die Tür hinter sich zugegezogen hatte, sank Wendy erschöpft auf ihren Stuhl und schloss die Augen. Sie wollte eben tief durchatmen, als sie schon wieder Schritte hörte.
»Die Praxis ist geschlossen«, rief sie, bevor sie überhaupt gesehen hatte, um wen es sich bei dem späten Besucher handelte.
»Keine Sorge«, erwiderte eine freundliche und wohlbekannte Stimme. »Ich bin ganz pflegeleicht.«
»Oh, Frau Dr. Norden. Bitte entschuldigen Sie.« Schlagartig war Wendy hellwach und saß kerzengerade an ihrem Schreibtisch. »Ich wollte nicht …«
»Schon gut.« Herzlich lächelnd trat Fee an den Tresen. Seit sie ihre Ausbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie machte, waren auch ihre Tage lang und anstrengend aber nicht minder interessant. Glücklicherweise konnte sie einen Teil der mehrjährigen Ausbildung an der Behnisch-Klinik absolvieren. Von dort kam sie jetzt auch. Sie hatte sich telefonisch mit ihrem Mann verabredet und freute sich, bei dieser Gelegenheit auch ihren großen Sohn Danny zu sehen. Doch als ihr Blick auf das ungewohnte Durcheinander auf Wendys Schreibtisch fiel, wurde sie stutzig. »Was ist denn hier passiert?«, fragte sie verwundert.
Die Assistentin folgte dem Blick der Ärztin und war kurz davor, in Tränen auszubrechen.
»Ist es nicht entsetzlich? Ich arbeite den ganzen Tag wie verrückt, und trotzdem sieht es in letzter Zeit fast jeden Abend so aus hier«, schniefte sie und zupfte ein Papiertuch aus der Box auf ihrem Schreibtisch. »Dabei fange ich jeden Morgen schon eine Stunde früher an. Aber es nützt einfach nichts. Seit Danny in der Praxis ist und wir darüber hinaus das Zertifikat bekommen haben, haben wir deutlich mehr Patienten.«
»Die Praxis platzt aus allen Nähten«, bestätigte Daniel Norden, der aus seinem Behandlungszimmer gekommen war und seine Frau mit einem zärtlichen Kuss begrüßte. »Nicht nur arbeitstechnisch. Auch der Platz wird langsam knapp.«
»Ein paar Behandlungszimmer mehr wären wirklich nicht schlecht«, bestätigte Danny. Er hatte die Stimme seiner Mutter gehört und schnell die letzte Diagnose des Tages eingegeben, bevor er den Computer herunterfuhr und sich zu seinen Eltern gesellte.
Wendys Augen wurden groß und rund.
»Aber ich komme doch jetzt schon kaum nach mit dem Blutdruckmessen, Blut abnehmen, Impfungen, Wunden versorgen«, erklärte sie aufgeregt. »Mal abgesehen von den Befunden, die geschrieben, den Rezepten und Überweisungen, die ausgedruckt werden müssen, bin ich ja auch noch für die Termine und das Telefon zuständig.«
Fees nachdenklicher Blick wanderte von einem zum anderen.
»Ich denke, in diesem Fall gibt es nur eine Lösung: Wendy muss dringend entlastet werden.«
»Du meinst, wir sollten eine weitere Assistentin einstellen?« Skeptisch wiegte Daniel Norden den Kopf. »Darüber habe ich natürlich auch schon nachgedacht. Allerdings würde ich lieber erst mal abwarten, wie sich die Patientenzahlen über einen längeren Zeitraum entwickeln. Möglicherweise ist der Effekt des Gütesiegels nicht nachhaltig, und wir kehren irgendwann wieder zum Normalzustand zurück«, gab er zu bedenken.
»Dann hätten wir eine zusätzliche Kraft und müssten sie wieder entlassen.« Unwillig schüttelte Danny den Kopf. »Auch kein schöner Gedanke.«
Diese Bemerkung brachte Fee auf eine Idee.
»Ich habe heute Jenny Behnisch getroffen. Sie hat mir von einer Krankenschwester erzählt, Janine Merck. Sie denkt darüber nach, den Beruf zu wechseln, weil ihr die Arbeit zu schwer ist. Um herauszufinden, ob Arzthelferin das Richtige ist, ist sie auf der Suche nach einem Praktikumsplatz in einer Praxis.«
»Das ist DIE Lösung für unser Problem!« Danny war in seinem jugendlichen Temperament sofort Feuer und Flamme von der Idee seiner Mutter. »Dann können wir in Ruhe ausprobieren, wie das klappt, und Frau Merck fest anstellen, wenn es ihr und uns gefällt.«
Daniel lachte, amüsiert über die sorglose Unbekümmertheit und Begeisterungsfähigkeit, die sein Sohn an den Tag legte. Hin und wieder erinnerte Danny ihn an ein ungestümes Fohlen, das man wieder einfangen musste.
»Immer langsam mit den jungen Pferden«, verlangte er denn auch schmunzelnd und wandte sich an Wendy, um die es ja schließlich ging.
»Was halten Sie denn von dieser Idee?« Er wollte auf keinen Fall über den Kopf seiner Assistentin hinweg entscheiden. »Sollten wir einen Versuch wagen?«
Wendy ließ ihren Blick über ihren überfüllten Schreibtisch wandern und haderte mit sich.
»Ich weiß ja nicht …«, äußerte sie zögernd ihre Bedenken. »Nicht, dass ich was gegen junge Leute habe. Aber man hört doch immer wieder von diesen jungen, aufmüpfigen Dingern, die alles besser wissen und sich nichts sagen lassen …, vor allen Dingen eine Krankenschwester …, die weiß sicher alles besser. Und wenn ihr jetzt schon alles zu viel ist …«
»Ich glaube nicht, dass Sie sich bei Frau Merck darüber Gedanken machen müssen«, konnte Fee die Bedenken sofort zerstreuen. »Ich habe sie kennengelernt. Obwohl sie schon Mitte dreißig ist, ist sie eine sehr mädchenhafte, zarte Person. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Arbeit in einer Klinik zu schwer für sie ist. Aber fachlich ist sie sehr kompetent, strebsam und fleißig, wie mir auch Jenny versicherte. Sie werden sich gut mit Janine verstehen.«
In all den Jahren, in denen Wendy nun schon in der Praxis Dr. Norden arbeitete, hatte sie sich immer auf ihren Chef und seine Familie verlassen können. Ihr Vertrauen war unerschütterlich, und so gab es keinen Grund mehr, diesem Vorschlag nicht zumindest probeweise zuzustimmen.
»Ja, wenn das so ist, dann sollten wir einen Versuch wagen.« Sie lächelte zufrieden. Doch der Anblick ihres Schreibtisches erinnerte sie an die im Moment unabänderlichen Tatsachen. »Und jetzt mache ich mich besser mal wieder an die Arbeit. Sonst sitze ich morgen früh noch da.«
»Kommt überhaupt nicht infrage«, entschied Daniel resolut, diesmal ohne seine treue Assistentin um ihre Meinung zu fragen. »Sie gehen jetzt mit uns essen.«
»Aber die Arbeit …«, wagte Wendy einen schwachen Protest.
»Die läuft nicht davon«, versicherte Dr. Norden und reichte Wendy galant den Arm. »Und wer weiß, vielleicht hat Frau Merck ja kurzfristig Zeit und kann Ihnen schon bald unter die Arme greifen.« Er begleitete Wendy zur Tür, während sich Fee bei ihrem großen Sohn einhakte. Zufrieden mit dieser Entscheidung freute sie sich auf einen harmonischen Ausklang des Tages und blickte zuversichtlich in die nahe Zukunft.
*
»Darfst du dann bald wieder heim?«, fragte der kleine Tobias mit ängstlicher Stimme und sah seine geliebte Mama aus großen feuchten Kinderaugen an. Er lag neben ihr im Krankenhausbett und kuschelte sich eng an sie, als wollte er sie nie wieder loslassen.
Anabels beste Freundin Katja Querndt hatte ihn gebracht. Selbst Mutter von drei Kindern war sie Anabels Fels in der Brandung und passte auf Tobias auf, wann immer Not am Mann war. Bisher hatte es sich glücklicherweise nur um Stunden gehandelt, die Tobi bei der quirligen Familie verbrachte. Doch die Krankheit der alleinerziehenden Mutter hatte einen längeren Aufenthalt im Hause Querndt erforderlich gemacht.
Tapfer lächelnd streichelte Anabel ihrem fünfjährigen Sohn durch das blonde weiche Kinderhaar.
»Herr Dr. Norden kommt nachher noch vorbei und sieht nach mir. Dann darf ich wieder nach Hause gehen«, versicherte sie das, was sie am Morgen bei der Visite mit Frau Dr. Behnisch besprochen hatte.
»Bist du dann wieder ganz gesund?« Fragen über Fragen bewegten den Jungen, und Anabel wurde das Herz schwer. Vor so einer Situation hatte sie sich am meisten gefürchtet, als sie sich seinerzeit für das Kind entschieden hatte.
Sie schickte ihrer Freundin Katja, die sich die Zeit genommen hatte, nicht nur auf Tobias aufzupassen, sondern auch noch mit ihm in die Klinik zu kommen, einen dankbaren Blick.
»Natürlich bin ich dann ganz gesund. Schon morgen gehen wir wieder gemeinsam in den Kindergarten«, versprach Anabel feierlich. »Dann kannst du wieder mit Simon spielen.«
»Au ja! Simon hat mir versprochen, dass ich ihn mal besuchen darf. Dann zeigt er mir seine ferngesteuerten Autos.« Spontan, wie Kinder nun einmal waren, ließ sich Tobias schnell ablenken, und seine Augen leuchteten schon wieder mit seinen Wangen um die Wette, als er an das Versprechen seines allerbesten Freundes dachte.
Anabel zögerte. Simon war der Sohn des Juniorchefs, in dessen Betriebskindergartens sie arbeitete. Ein Besuch in Matthias Herwegs Privathaus verbot sich von selbst. Da sie Tobi aber nicht enttäuschen wollte, wich sie einer Antwort aus.
»Wir werden sehen. Jetzt komme ich erst mal wieder heim.«
»Meine Mami!«, seufzte Tobias zufrieden und drückte ihr einen feuchten, schmatzenden Kuss auf die Wange.
Anabel wechselte noch ein paar dankbare Worte mit ihrer besten Freundin Katja, die eigentlich mit ihrer eigenen Familie schon genug zu tun hatte. Glücklicherweise lebte sie in einer harmonischen Ehe, und ihr Mann verbrachte so viel Zeit wie möglich im Kreise seiner Lieben.
»Es macht mir immer wieder Mut zu sehen, dass es so was noch gibt«, murmelte Anabel. »Fast ein Drittel meiner Kindergartenkinder sind schon Scheidungswaisen. Ist das nicht furchtbar traurig?«
»Ich verstehe auch nicht, warum die Menschen sich nicht mehr umeinander bemühen. Ich finde, dass ein intaktes Familienleben neben einer guten Gesundheit das höchste Gut ist«, erklärte Katja gedankenlos.
»Tja, leider ist das Leben kein Wunschkonzert. Ich habe im Augenblick weder das eine noch das andere«, seufzte Anabel geknickt, und Katja tat ihre Bemerkung sofort leid.
»Ich schicke mal einen besonders dringenden Wunsch ans Universum«, versprach sie fast feierlich und nahm Tobias an der Hand. Langsam wurde es Zeit, ihre Kinder vom Turnunterricht abzuholen und nach Hause zu fahren. »Es soll dir einen tollen Mann spendieren. Wenn du den ganzen Stress erst mal los bist, kommt auch deine Gesundheit wieder in Ordnung. Du wirst schon sehen.«
»Dein Wort in Gottes Ohr …, oder ins Ohr des Universums …, wie auch immer«, lachte Anabel und sah den beiden wehmütig nach. Wieder einmal schmerzte der Gedanke an die Vergangenheit. Warum hatte alles so kommen müssen? War sie wirklich zu jung und blauäugig gewesen, wie ihre Eltern ihr immer vorgeworfen hatten?
*
Süße siebzehn! Anabel hatte gerade das erste Jahr ihrer Ausbildung zur Erzieherin hinter sich, als sie Kai kennengelernt hatte. Er war der Erste gewesen, der sie so angesehen hatte, wie sich Liebespaare im Film immer ansahen. Mit diesem zärtlichen Lächeln auf den schönen Lippen, diesem verzauberten Ausdruck in den Augen, der nur ihr allein gehörte.
»Schau mir in die Augen, Kleines«, hatte Kai ihr immer das berühmte Filmzitat zugeraunt, bevor er sie schwindlig geküsst hatte.
