Der dominante Vampir | Erotische Geschichte - Trinity Taylor - E-Book

Der dominante Vampir | Erotische Geschichte E-Book

Trinity Taylor

3,0

Beschreibung

Die neunzehnjährige Elisa träumt davon, dem Vampir aus ihrem Buch in der Realität zu begegnen. Eines Nachts klingelt während eines Gewitters ein Fremder mit schwarzem Umhang und Zylinder an ihrer Tür und bittet sie um Hilfe. Auch wenn bei ihr eigentlich alle Alarmglocken schrillen sollten, fühlt sich Elisa bei dem geheimnisvollen Mann geborgen. Gleichzeitig spürt sie ein unbändiges Verlangen danach, von ihm berührt, genommen und gebrandmarkt zu werden … Keine Zeit für einen langen Roman? Macht nichts! Love, Passion & Sex ist die neue erotische Kurzgeschichten-Serie von blue panther books. Genießen Sie je nach Geldbeutel und Zeit erotische Abenteuer mit den wildesten Sex-Fantasien. Egal ob Sie nur noch 5 Minuten vor dem Schlafen Zeit haben oder 30 Minuten Entspannung auf der Sonnenliege brauchen, bei uns finden Sie jederzeit die richtige Geschichte! Hinweis zum Jugendschutz Das Lesen dieses Buches ist Personen unter 18 nicht gestattet. In diesem Buch werden fiktive, erotische Szenen beschrieben, die nicht den allgemeinen Moralvorstellungen entsprechen. Die beschriebenen Handlungen folgen nicht den normalen Gegebenheiten der Realität, in der sexuelle Handlungen nur freiwillig und von gleichberechtigten Partnern vollzogen werden dürfen. Dieses Werk ist daher für Minderjährige nicht geeignet und darf nur von Personen über 18 Jahren gelesen werden. Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.

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Seitenzahl: 43

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Impressum:

Der dominante Vampir | Erotische Geschichte

von Trinity Taylor

 

Schon früh hat Trinity Taylor, eine Hamburger Autorin, ihre Passion zum Schreiben entdeckt. Ihre ersten Romane schrieb sie für sich, 2007 startete sie dann mit erotischen Kurzgeschichten durch. Insgesamt hat sie zehn Bücher veröffentlicht, darunter drei Romane und sieben Bücher mit Kurzgeschichten. Momentan arbeitet sie an ihrem elften Buch.

 

Lektorat: Nicola Heubach

 

 

Originalausgabe

© 2012 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: Lorado @ istock.com

Umschlaggestaltung: www.heubach-media.de

 

ISBN 9783862771424

www.blue-panther-books.de

Der dominante Vampir von Trinity Taylor

Es wehte ein kalter Nordwind. Elisa öffnete das Fenster und ließ die Gardinen aufblähen. Sie schloss die Augen und dachte an eine Nacht mit einem Vampir. Sie wusste, dass es nicht normal war. Deshalb behielt sie diese Gedanken für sich. Wenn sie die Augen schloss, sah sie ihn vor sich: eine große, kräftige Gestalt mit schwarzem Umhang und schwarzen Haaren, die zurückgegelt waren. Seine dunklen Augen würden sie durchbohren, würden undurchdringlich sein, nicht von ihr weichen. Sie würde schwach werden und in seine Arme sinken. Dann würde er seine kühlen Lippen auf ihren heißen Hals pressen und ...

»Lisa? Lisa, bist du in deinem Zimmer?«

Elisa löschte die Kerze und schloss schnell das Fenster. Wieso musste ihre Mutter sie ausgerechnet jetzt stören?

»Elisa!« Die Tür ging auf. »Warum antwortest du denn nicht?«

»Tut mir leid, Mum.«

»Hast du etwa geraucht?«

»Nein. Und wenn schon, ist ja meine Lunge.«

Elisas Mutter schüttelte den Kopf über ihre neunzehnjährige Tochter. »Ich wollte dir nur sagen, dass ein Sturm aufkommt und du bitte die Fenster über Nacht geschlossen hältst.«

»Schon klar, Mum.«

»Okay. Dann gute Nacht, mein Kind.«

Elisa hasste es, wenn ihre Mutter sie, »mein Kind« nannte.

»Gute Nacht, Mum.«

Ihre Mutter verließ das Zimmer. Elisa kuschelte sich ins Bett, zog den vierten Band des »Vampir auf Abwegen« hervor und las darin weiter.

Der Wind drückte an die Fenster und ruckelte an ihnen. Elisa hatte erst eine Zeile gelesen, ließ das Buch sinken und blickte hinüber. Der Wind will mir ein Zeichen geben, dachte sie und stand auf. Sie sah sich zur Zimmertür um. Fehlte noch, dass ihre Mutter wieder hereingeplatzt kam. Elisa schloss die Tür vorsichtshalber ab und wandte sich zum Fenster. Dunkle Wolken trieben dahin, ließen ab und an den Mond sehen und schoben sich dann wieder vor ihn. Der Wind pfiff um die Hausecken, und das Laub raschelte in den Bäumen. Elisa öffnete das Fenster. Eine Bö verirrte sich ins Zimmer und ließ ihre Haare wild nach hinten flattern. Die Geräusche der Nacht waren nun viel deutlicher zu hören. Das Heulen, das Rascheln, das Pfeifen. Sie schloss die Augen und stellte sich ihren Vampir wieder vor. Ihren Vampir, den sie die ganze Zeit im Buch verfolgte. Sie wünschte sich, dass er sie verfolgen und sie finden würde. Nur er wäre in der Lage, sie aus ihrem seelischen Bann zu retten.

Ein Donnergrollen war in weiter Ferne zu hören. Elisa öffnete die Augen und blickte zum Bergmassiv. Dort zuckten die Blitze und ließen die Landschaft taghell aufleuchten. Elisa bekam eine Gänsehaut. Irgendetwas war anders als sonst, doch sie konnte nicht sagen, was es war. Sie konnte auch nicht sagen, wie lange sie am Fenster gestanden und dem Naturschauspiel zugesehen hatte, als es an der Haustür klingelte. Elisa zuckte zusammen. Für einen kleinen Augenblick musste sie erst mal ihre Gedanken sortieren. Vorsichtig beugte sie sich aus dem Fenster, um sehen zu können, wer da vor der Tür stand. Regen setzte ein, schnell und doll, er prasselte vom dunklen Himmel. Noch ein Klingeln. Ihre Mutter hatte nicht geöffnet. Warum nicht?

Elisa drehte sich um und rannte zur Zimmertür, stürzte die Treppen herunter und rief: »Mum, da hat jemand geklingelt. Mum?«

Niemand antwortete ihr. So lief sie zur Haustür und riss sie auf. Ein Mann im schwarzen Anzug und Zylinder stand vor ihr. Ein pechschwarzer Umhang flatterte um seine Beine, während der Regen vom Hut tropfte. Die markanten Gesichtszüge und die leichte Blässe, die Elisa auf seinem Gesicht zu erkennen glaubte, machten aus ihm einen ungewöhnlichen Mann.

»Tut mir leid, dass ich Sie zu so später Stunde noch störe, aber mein Wagen ...« Er deutete in irgendeine Richtung in den Regen hinaus. »Er ist einfach stehengeblieben, gab keinen Ton mehr von sich. Vielleicht ist der Keilriemen gerissen. So genau kenne ich mich damit nicht aus. Dürfte ich mal bei Ihnen telefonieren? Leider ist der Akku meines Handys leer.«

Elisa nickte und ließ ihn eintreten. Sie fand, es gebühre der Höflichkeit, jemanden, der in Not ist, ins Haus zu lassen. Sie war noch immer nicht in der Lage zu sprechen. Sie beobachtete seine eleganten Bewegungen, wie man sie eigentlich nur von einer Frau erwartet.

Er holte sie aus ihren Gedanken: »Wo ist denn das Telefon?«

Elisa ging ins Wohnzimmer vor und deutete auf das einzige Telefon im Haus. Ein Blitz zuckte und der Donner krachte sofort hinterher. Elisa duckte ihren Kopf zwischen den Schultern. Der Mann blieb reglos, lächelte milde.