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Der Mensch. Ein Thema, welches schon sehr oft von unendlich vielen Fachleuten abgehandelt wurde. Ich möchte hier nur ein paar (vielleicht auch wieder etwas verwirrte) Gedanken zum "elektronischen Papier bringen, welche mir im Laufe meines verkorksten Lebens über den steinigen Weg gelaufen sind. Ein bestimmt nicht ernst zu nehmender Text und wissenschaftlich in keiner Weise belegt.
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Seitenzahl: 38
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Klaus Fleischer
Der Mensch
Nicht ganz wissenschaftlich!
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Einige Bemerkungen, an den Anfang der Dinge gestellt
Alles fängt am Anfang an
Die Folgen oder was nach der verpatzten Verhütung kommt
Nestbau und seine Randerscheinungen
Veränderungen, die das Leben bedeuten
Es führt kein Weg zurück
Impressum neobooks
Dieses Buch berichtet nicht von grausamen Monstern, coolen Dauerkillern oder gar von Männern fressenden schwarzen Witwen, sondern von allem ist ein wenig davon darin versteckt.
Sind wir denn nicht alle irgendwie oder nur ganz still heimlich in unseren düstersten Gedanken grausame Monster, coole Dauerkiller oder Männer fressende schwarze Witwen?
Nein?
Oh, dann kennen Sie Sich aber verdammt wenig, liebe Leser.
Das Böse ist unter uns, aber Gott sei dank auch immer noch eine ausgewogene Portion Gutes. Wo das alles ist? Unter und ganz tief in uns. Jeden Tag hören und sehen wir ein Stück davon.
Wir sehen es im Fernsehen, in der Presse und wenn man genau hinsieht manchmal auch direkt neben uns. Dein Nachbar, der Partner und der Kollege (-in) am Nachbarcomputer.
Lassen Sie sich überraschen und vor allen Dingen erkennen Sie die Dinge, so wie ich sie im Laufe von unzähligen Jahren und schlaflosen Nächten mir vor Augen geführt habe.
Der Mensch – das schlimmste, was der Menschheit passieren konnte.
Dieses unscheinbare Machwerk von mir möchte teils schwach, teils etwas heller, den Menschen ablichten und ganz vorsichtig zu dem allumfassenden Schluss kommen:
Wir sind doch alle ein wenig „B l u n a“!
Eigentlich dürfte ich diese Offenbarung gar nicht selbst zu Papier bringen, denn man wird mich steinigen, vierteilen und vielleicht sogar an einem dicken Ast eines Baumes aufknüpfen.
Es sollte sich ein Baum oder ein Grashalm diesem heiklen Thema annehmen, aber leider besitzen diese Geschöpfe Gottes nicht solche wichtigen Körperteile wie einen Arm, woran sich dann am Ende in der Regel eine Hand befindet und dann in deren Verlauf mehrere Finger. Denn all diese Dinge sind nun mal notwendig, damit dann ein wichtiges Schreibgerät gehalten werden kann, welches nun einmal unbedingt notwendig ist, wenn etwas wichtiges zu Papier gebracht werden muss.
Meistens ist dann ein solches beschriebenes Blatt Papier auch noch relativ nutzlos und völlig überflüssig, was ich mit Sicherheit von meinem behaupten kann. Aber ich habe im Moment gerade nichts besseres zu tun, also vergeude ich meine kostbare Lebenszeit mit dieser hirnverbrannten Tätigkeit.
Der Mensch.
Schon das Wort „Mensch“ hat eine gewisse Erhabenheit, denn ich empfinde es so (tief in meiner schwarzen Seele) und mit mir noch ganz bestimmt weitere Milliarden „Erhabene“. Man sollte aber besser sagen „Erhobene“, denn der Mensch als solches fühlt sich schon seit seiner Erschaffung als die Krönung der Schöpfung und oftmals sogar als noch ein wenig mehr.
Aber wie sieht es denn nun mal ganz selbstkritisch und nüchtern betrachtet tatsächlich aus? Wo auf dem Treppchen der Welt steht dieses „Superwesen“ Mensch? Ganz oben auf der obersten Stufe oder doch nur ganz unten auf der untersten Kellertreppenstufe der Evolution?
Nehmen wir als kleines Vergleichsbeispiel hier den Baum. Fast jedem Menschen auf unserer Erde als stiller und wichtiger Mitbewohner bekannt und bestimmt noch zahlreicher vertreten als die „Krönung“ aller Lebewesen. Nur wenigen ist dieses Gewächs bisher noch nicht unter die blauen Augen gekommen, wie z.B. den Eskimos in ihrer bitteren Kälte; obwohl diese Randgruppe dank technischer Revolution auch schon über Satelliten – TV verfügen sollen und somit zu mindestens dank Bildschirm das herrliche Grün unserer Erde irgendwann in ihre Iglus gesendet bekommen haben.
Wie vermehrt sich aber nun so ein unscheinbarer Baum? Er blüht ganz still und geduldig vor sich hin, wartet auf die Bestäubung seiner Blütenpracht durch einen unvorhergesehenen Windstoß oder hier und da noch vorhandenen Insekten. Dann bildet er selbständig und ohne Schulabschluss herrliche Früchte, welche später nach ihrer vollen Entwicklung auch noch für die Ernährung ganzer Heerscharen von anderen Mitbewohnern unserer Erde dienen. Einige dieser Früchte bleiben aber ungefressen, fallen überreif und selbstzerstörerisch in Richtung fruchtbarstem Mutterboden und die in ihnen befindlichen Samen und Kerne lassen später wieder neue Bäume sprießen. So ergeht es noch unzähligen weiteren Pflanzen, wie Gräser, Büschen, Blumen und anderen bekannten und unbekannten Mitbewohnern der Mutter Erde. Eigentlich eine völlig unkomplizierte und nüchterne Angelegenheit, nicht wahr?
Aber wie ist es nun bei uns Menschen, die wir über alles zu stehen gedenken?
