Diagnose: Tiefe Traurigkeit - Patricia Vandenberg - E-Book

Diagnose: Tiefe Traurigkeit E-Book

Patricia Vandenberg

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Beschreibung

Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Extra Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. »Tut mir leid!« Mit verschränkten Armen stand Lenni, Haushälterin der Familie Norden, auf der Terrasse. Sie warf einen Blick in die Runde. »Ich kann den Tisch nicht decken, weil kein Geschirr mehr da ist.« Fee saß im Liegestuhl auf dem Rasen und blickte von ihrer Fachzeitschrift auf. »Hat Janni die Spülmaschine nicht ausgeräumt?« »Das auch nicht. Aber das würde eh nichts nützen.« Inzwischen war das Interesse der anderen Familienmitglieder geweckt, die an diesem Sonntagnachmittag im Garten faulenzten. Der Sommer neigte sich seinem Ende entgegen. Jeder Sonnenstrahl wollte ausgenutzt werden. »Ich verstehe nicht.« Um Lenni besser zu sehen, hielt Felicitas die Hand über die Augen. »In seinem Zimmer finden Sie die Erklärung.« Es war offensichtlich, dass die Haushälterin nicht bereit war, sich noch deutlicher zu diesem Thema zu äußern. »Ich glaub, ich weiß, was sie meint«, mischte sich Dési in das Gespräch ein. Sie kannte ihren Zwillingsbruder gut genug, um Lennis Andeutung zu verstehen. »Ich finde die Antwort selbst heraus«, beschloss Fee.

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Seitenzahl: 105

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Dr. Norden Extra – 261 –Diagnose: Tiefe Traurigkeit

Liegt ihm denn gar nichts mehr am Leben?

Patricia Vandenberg

»Tut mir leid!« Mit verschränkten Armen stand Lenni, Haushälterin der Familie Norden, auf der Terrasse. Sie warf einen Blick in die Runde. »Ich kann den Tisch nicht decken, weil kein Geschirr mehr da ist.«

Fee saß im Liegestuhl auf dem Rasen und blickte von ihrer Fachzeitschrift auf. »Hat Janni die Spülmaschine nicht ausgeräumt?«

»Das auch nicht. Aber das würde eh nichts nützen.« Inzwischen war das Interesse der anderen Familienmitglieder geweckt, die an diesem Sonntagnachmittag im Garten faulenzten. Der Sommer neigte sich seinem Ende entgegen. Jeder Sonnenstrahl wollte ausgenutzt werden. »Ich verstehe nicht.« Um Lenni besser zu sehen, hielt Felicitas die Hand über die Augen.

»In seinem Zimmer finden Sie die Erklärung.« Es war offensichtlich, dass die Haushälterin nicht bereit war, sich noch deutlicher zu diesem Thema zu äußern. »Ich glaub, ich weiß, was sie meint«, mischte sich Dési in das Gespräch ein. Sie kannte ihren Zwillingsbruder gut genug, um Lennis Andeutung zu verstehen. »Ich finde die Antwort selbst heraus«, beschloss Fee. Schweren Herzens legte sie die Zeitschrift beiseite und stand auf.

Ihr Mann Daniel sah ihr zu.

»Soll ich das machen?«, fragte er pflichtschuldig. Seine Miene war Antwort genug.

»Schon gut.« Fee winkte ab. »Du kannst Mum schon mal ein kreislaufstärkendes Mittel herrichten«, prophezeite der älteste Sohn Dési. Aus Personalmangel musste seine Freundin, die Bäckerin Tatjana Bohde, an diesem Sonntag in ihrem Café ›Schöne Aussichten‹ arbeiten. Anneka und Felix Norden unterstützten sie dabei. Dési dagegen zeichnete diesmal für den Haushalt verantwortlich und hatte sich extra beeilt mit der Arbeit, um noch möglichst viele der Sonnenstrahlen abzubekommen. Er schaukelte in der Hängematte, während er sich an die eigene Jugend erinnerte. Den kritischen Blick seiner Mutter quittierte er mit einem Lächeln. »Warum schafft man sich eigentlich Kinder an?«, konnte er die eigene Sehnsucht nach Nachwuchs in diesem Augenblick nicht mehr nachvollziehen.

»Um jemanden zu haben, der die Spülmaschine ausräumt!«, konterte Felicitas, ehe sie im Haus verschwand. Ihre Holzabsätze klapperten auf der Treppe. Janni und auch sein Freund härten das verdächtige Geräusch nicht. Versunken in ihre Computerspiel-Welt konnten sie noch nicht einmal das Pochen an der Tür entschlüsseln. Erst als Fee den Kopf zur Tür hereinsteckte und das Licht in der Dunkelkammer einschaltete, zuckten die beiden Teenager zusammen.

»O Mum, wir sind mitten in einer Schlacht. Mach das Licht wieder aus.«

»Bitte!«

»Hä?«, fragte Janni zurück, ohne den Kopf vom Bildschirm zu wenden, über den Monster und anderes Ungetier huschten.

»Bitte mach das Licht wieder aus«, wiederholte Felicitas, jede Silbe betonend. Bevor sie der Bitte nachkam, sah sie sich um. »Sieh mal einer an. Und ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben.«

Mit dieser Bemerkung bekam sie endlich die erhoffte Aufmerksamkeit ihres jüngsten Sohnes. Er legte den Joystick zur Seite und drehte sich zu ihr um. »Warum das denn?« Die Ahnungslosigkeit war ihm ins Gesicht geschrieben. »Lenni kann den Kaffeetisch nicht decken, weil wir kein Geschirr mehr haben. Jetzt verstehe ich, warum.« Fee deutete auf die Berge von Tellern, Schüsseln und Tassen, die wild übereinandergestapelt überall im Zimmer standen. »Außerdem hatte ich dich gebeten, die Spülmaschine auszuräumen, statt Computer zu spielen.«

»Ich hab den Geschirrspüler gefragt, Mum, ehrlich.« Jan legte den Kopf schief. Er schickte seiner Mutter diesen einen Blick, von dem er wusste, dass sie ihm nicht widerstehen konnte. »Er hatte keine Lust. Deshalb hab ich Lucky eingeladen. Er spielt immer gern mit mir.«

Zu seinem Leidwesen errang Jan mit seinem Hundeblick diesmal nur einen Teilerfolg. »Hast du ein Glück! Lenni hat mir erzählt, dass die Spülmaschine jetzt in Spiellaune ist. Bei der Gelegenheit kannst du gleich das Geschirr hier einsammeln und runterbringen. Und nach dem Kuchenessen solltet ihr ein bisschen rausgehen. Das Wetter ist herrlich, die Sonne scheint. Ich schätze mal, der Sommer wird auch dieses Jahr nicht ewig dauern.«

Jan war schon drauf und dran, sich eine Ausrede einfallen zu lassen, warum er im Augenblick unter keinen Umständen runterkommen konnte. Aber sein Freund machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

»Kuchen?«, wiederholte Lucky mit glänzenden Augen. »Selbst gemacht?«

»Von Lenni höchstpersönlich!« Fee freute sich, dass wenigstens ein Fisch angebissen hatte. Dann würde der zweite auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. »Es gibt hausgemachten Bienenstich und Zwetschgendatschi mit Schlagsahne.«

Das ließ sich Lucky nicht zwei Mal sagen. Er sprang vom Stuhl auf und begann, das Geschirr einzusammeln. »Das ist ja voll fett! Beeil dich, Jan, damit wir auch noch was abkriegen«, befahl er seinem Freund. »Bei uns daheim gibts nur gekauften Kuchen. Die Gelegenheit kann ich mir auf keinen Fall entgehen lassen!«

*

»Sind die Kolatschen schon glasiert?« Tatjana wirbelte in die Backstube. »Und was ist mit dem Zwetschgen-Streusel-Kuchen? Die Gäste …« Der Rest des Satzes erstickte in ohrenbetäubendem Geheul.

Anneka Norden, die ein Blech mit Backwaren balancierte, zuckte zusammen. Es hätte nicht viel gefehlt, und die Pracht wäre am Boden gelandet und mit ihr die Hoffnungen der Gäste. Trotzdem überwog das Mitgefühl, das sie mit ihrer Wahlschwester hatte. Auf einem Bein hüpfte Tatjana in der Backstube herum.

»Was ist passiert?«

»Mein kleiner Zeh ist in Partylaune«, antwortete die Bäckerin zwischen Weinen und Lachen. »Er hat sich gerade die Kante gegeben.«

Anneka brachte das Blech in Sicherheit. Sie nahm Tatjana an der Hand und drückte sie auf einen Stuhl in der Ecke. »Lass mal sehen.« Fachmännisch untersuchte sie die Verletzung. »Wenn du Pech hast, ist er gebrochen.«

Doch davon wollte Tatjana nichts wissen.

»Unsinn. Ich bin Layla in ›World of Conquest‹, die hat Knochen aus Titan. Die können nicht brechen.«

Anneka verstand kein Wort.

»Wovon redest du?« »Na, von diesem Computerspiel, das Janni immer spielt. Er hat mir ein paar Sachen gezeigt.« Tatjana machte einen vorsichtigen Gehversuch.

Annekas Interesse war geweckt. »Verstehst du, wie man sich stundenlang mit so was beschäftigen kann?«

»Keine Ahnung. Außerdem konnte ich ehrlich gesagt nicht so viel erkennen.« Bei einem Autounfall vor vielen Jahren hatte Tatjana nicht nur ihre Mutter, sondern auch ihr Augenlicht verloren. Behindert hatte sie sich dennoch nicht gefühlt. Das lag an ihren übrigen Sinnen, die sich auf fast mystische Art und Weise geschärft hatten. Tatjana fühlte, was normale Menschen nicht einmal sehen konnten. Diese Fähigkeit war auch nach einer Operation, bei der sie einen Teil ihres Augenlichts zurückbekommen hatte, erhalten geblieben. Für Computerspiele genügte es trotzdem nicht. »Dabei hat Janni mir die Kontraste extra scharf eingestellt.«

»Ich werd nie verstehen, was der Reiz an diesem Kram ist. Mal abgesehen davon, dass so viel Computerspielen ungesund ist.«

»Arbeit ist auch nicht gesund«, konterte Tatjana augenzwinkernd. Sie deutete auf ihren kleinen Zeh im Flipflop. Hinter ihr tauchte Felix im Durchgang zur Bäckerei auf. »Darf ich den Damen einen Kaffee zur Plauderei servieren?« Er schnitt eine Grimasse. »Oder verspürt ihr die unstillbare Lust, mich draußen ein bisschen zu unterstützen? Wenn ich die Lage richtig einschätze, laufen in naher Zukunft ein paar Gäste Amok.«

»Tut mir wahnsinnig leid, Felix. Mein kleiner Zeh wollte unbedingt mit der Wand kuscheln. Aber ich bin schon wieder einsatzfähig.« Tatjana lächelte ihm zu. Sie nahm das Blech, das Anneka auf der Arbeitsplatte abgestellt hatte, und schmuggelte sich an Felix vorbei durch den Vorhang, der die Backstube vom Verkaufsraum trennte. Die rotsamtene Gardine war ein Relikt aus der Zeit, als Tatjana noch nicht Besitzerin der Bäckerei gewesen war. Seither hatte sich viel verändert. Die zweckmäßigen Tische und Stühle waren einer fantasievollen Einrichtung aus Altbeständen von Freunden und Verwandten gewichen. Sitzkissen und Vorhänge in schönen Stoffen und warmen Farben spiegelten sich in der mit gehämmertem Silber verkleideten Decke. Lampen in allen Stilrichtungen hingen über den Tischen. Derart aufgepeppt hatte sich das Café schon bald zum Publikumsmagneten entwickelt. Die Mitarbeiterin Marla steuerte selbstgemalte Bilder bei. Sie verkauften sich wie die Köstlichkeiten, die die findigen Bäckerinnen in der Backstube erdachten. »Herrje, hier steppt ja immer noch der Bär!«, seufzte Tatjana mit einem Blick ins Café. Die Tür zum Hinterhof stand bei dem schönen Wetter offen. Zwischen Geranien-Töpfen und wuchernden Rosenstöcken fühlten sich die Gäste wie im Urlaub. Felix war der Bäckerin gefolgt und bezog wieder Posten an seinem Arbeitsplatz.

»Wenn Mario und Marianne auf die Roseninsel gehen und ich meine Pilotenausbildung anfange, brauchst du unbedingt eine neue Kraft.« Er bediente die Kaffeemaschine. Es zischte und brodelte, und der Duft vermischte sich mit dem Geruch von Zucker. Während er die Milch aufschäumte, dachte er über das Problem nach. »Ein Glück, dass Marla später einspringt. Apropos einspringen: Was ist eigentlich aus Titus geworden?«, erkundigte er sich nach dem Schüler, der hin und wieder in der Backstube ausgeholfen hatte. Tatjana legte Kolatschen, Zitronentorte und Obstwähe auf Teller. »Keine Ahnung. Den hab ich schon eine ganze Weile nicht mehr zu Gesicht bekommen. Dabei hat er sich gar nicht dumm angestellt. Ich hatte vor, ihm eine Lehrstelle anzubieten.« Sie stellte die Teller aufs Tablett, auf dem schon der Kaffee wartete.

»Lass mich das lieber machen.« Felix Tonfall ließ keinen Widerspruch zu. »Nicht, dass heute noch ein Unglück passiert und du nicht mit Dési aufs Street Life Festival gehen kannst.«

»Stimmt, das Festival! Das hätte ich glatt vergessen.«

»Das würde ich dir nicht empfehlen«, grinste Felix. »In letzter Zeit arbeitest du eh schon mehr als mein Bruder. Und das will was heißen.« »Du hast recht«, seufzte Tatjana und überließ Felix das schwere Tablett. Sie spürte selbst, dass sie am Limit arbeitete. Damit brachte sie nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch ihre Beziehung zu dem Arzt in Gefahr. Das wollte sie keinesfalls riskieren. »Morgen rufe ich Titus an. Ich muss noch irgendwo seine Telefonnummer haben.«

*

»Wie hast du das denn geschafft?«, erkundigte sich Daniel Norden. Er sah Janni und Lucky nach, die schwatzend und lachend im Haus verschwanden. Die beiden waren Désis Vorschlag gefolgt und wollten im Arbeitszimmer ein Brettspiel spielen. Fee machte keinen Hehl aus ihrer Selbstzufriedenheit.

»Hausgemachte Leckereien sind immer noch unwiderstehlich. Heute wie damals«, verkündete sie lächelnd. Angenehm satt lehnte sie sich im Stuhl zurück. »Genauso wie reale Spiele.«

»Man muss der Jugend von heute nur ein bisschen auf die Sprünge helfen«, wollte Dési bei der Verteilung von Lob nicht leer ausgehen. »Sie ist keineswegs computersüchtig. Ab und an braucht sie nur eine Erinnerung, dass es im Leben noch was anderes gibt als Action-Helden und die Jagd nach immer neuen Spiellevels.«

Dési saß mit am Tisch. Sie hatte die langen, dünnen Beine hochgezogen und betrachtete das, was von ihren Fingernägeln übrig geblieben war. »Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so wahnsinnig viel Spaß macht, zu zweit Malefiz zu spielen«, sagte sie wie zu sich selbst.

Nachdenklich musterte Daniel seine Tochter. »Stimmt. Vielleicht sollte ich mich zu ihnen setzen und mitspielen. Kommt jemand mit?«

Dési wich dem Blick seines Vaters aus und sah auf die Uhr.

»Ich kann leider nicht. Muss bald heim, mich duschen und umziehen. Tatjana und ich gehen doch heute Abend auf das Street-Live-Festival in München.«

»Du kannst ja die Jungs fragen, ob sie mitgehen wollen«, machte Fee einen Vorschlag, der auf wenig Gegenliebe stieß. »Da ist für jedes Alter was dabei. Essstände, Losbuden, Verkaufsstände …«, zählte sie auf.

»Ehrlich gesagt bin ich froh, wenn ich meine Freundin mal für mich hab.«

»Verständlich. Im Augenblick hat sie ja nicht gerade wenig zu tun.« Daniel Norden erhob sich und wandte sich an Dési, die sich immer noch mit ihren abgekauten Fingernägeln beschäftigte. »Dich brauche ich ja wohl nicht zu fragen, ob du Lust hast, oder?«

Sie schenkte ihrem Vater ein Engelslächeln.

»Stimmt auffallend.«

Daniel seufzte und ergab sich in sein Schicksal. Auf dem Weg ins Arbeitszimmer machten ihn verdächtige Geräusche hellhörig. Er eilte den Gang hinunter, öffnete die Tür. Und hielt die Luft an.

Janni und Lucky saßen einträchtig nebeneinander am Schreibtisch und starrten auf den Bildschirm. Sie waren so vertieft, dass sie Daniel nicht bemerkten. »Von Online-Malefiz war nicht die Rede gewesen«, machte sich der Vater bemerkbar. »Ich wusste gar nicht, dass das auf meinem Rechner installiert ist.«

Endlich gab sich Janni die Ehre und sah hoch.

»War es auch nicht«, gab er ungerührt zu. »Aber ist ja kinderleicht. Wenn du willst, zeig ich‘s dir.«

»Danke, so war das nicht gemeint. Abgesehen davon solltet ihr die Finger vom Computer lassen.«

Jannis Gesichtsausdruck sprach eine deutliche Sprache.

»Mann, Dad! Es ist dasselbe Spiel. Ob wir es nun auf einem Brett spielen oder auf dem Bildschirm.«

»Ist es nicht. Deine Mutter und ich wollten, dass ihr ein echtes Spiel spielt. Im echten Leben.«

Jan überlegte kurz. »Schau‘s dir doch wenigstens mal an. Die Grafik ist echt cool gemacht«, machte er einen Vorschlag zur Güte.