Die astrologischen Häuser - Deborah Houlding - E-Book

Die astrologischen Häuser E-Book

Deborah Houlding

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Beschreibung

Die astrologischen Häuser werden als ein Rad des Lebens angesehen, in dem sich das gesamte Spektrum der menschlichen Erfahrung abbildet. Sie stellen uns immer wieder vor Fragen. Zum einen gibt es mehrere Berechnungsmethoden. Aber auch ihre Deutung ist nicht immer einvernehmlich. Warum wurden die Häuser in der Antike auf diese Weise gestaltet und woher kommen die Grundbedeutungen für jedes Haus? Deborah Houlding forscht in die Geschichte und liefert erstmalig ein klares Bild über die Entstehung der Häuser und deren grundsätzliche symbolische Bedeutung.

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Seitenzahl: 244

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Standardwerke der Astrologie

2. Korrigierte Auflage 2012

ISBN 978-3-89997-600-7

© Deborah Houlding, 2006

© der deutsche Ausgabe Chiron Verlag Tübingen, 2012

Das gesamte Werk ist im Rahmen des Urheberrechtsgesetzes geschützt. Jegliche vom Verlag nicht genehmigte Verwertung ist unzulässig. Dies gilt auch für die Verwertung durch Film, Funk, Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger jeglicher Art, elektronische Medien sowie für auszugsweisen Nachdruck und die Übersetzung.

eBook-Herstellung und Auslieferung:Brockhaus Commission, Kornwestheim

www.brocom.de

Druck: CPI, Leck

Umschlag: Judith Hamann, Tübingen

Satz: Ronald Parusel, Sigmaringen

Foto © istockphoto.com

Zu beziehen im Buchhandel oder über:

Chiron Verlag, Postfach 1250, D-72002 Tübingen

www.chironverlag.com

Inhalt

Vorwort

Horoskopkreise und Tierkreiszeichen

Die Theorien der Häuserbedeutung

Einführung in die Teilung der Himmelssphäre

Die Hemisphären

Die Quadranten

Eckstellung

Die Freuden

Ein historischer Überblick

Die Kardinalpunkte und die Bedeutsamkeit der solaren Philosophie Ägyptens

Die untere Himmelsmitte (IC): 4. Haus

Der Aszendent (AC): 1. Haus

Die Himmelsmitte (MC): 10. Haus

Der Deszendent (DC): 7. Haus

Aspekte und Pforten: 2. Haus / 8. Haus

Die Achse 2. Haus / 8. Haus

Planetare Freuden: 5. Haus / 11. Haus

Das 5. Haus

Das 11. Haus

Der König und die Königin: 3. Haus / 9. Haus

Das 3. Haus

Das 9. Haus

Abschluss und Niedergang: 6. Haus / 12. Haus

Das 12. Haus

Das 6. Haus

Häuserherrschaft in der Praxis

Das 1. Haus

Das 2. Haus

Das 3. Haus

Das 4. Haus

Das 5. Haus

Das 6. Haus

Das 7. Haus

Das 8. Haus

Das 9. Haus

Das 10. Haus

Das 11. Haus

Das 12. Haus

Die Häuserproblematik

Die Häuser als dreidimensionale Teilung des Raums

Schwierigkeiten bei der auf der Ekliptik beruhenden Teilung des Raumes

Die auf dem Raum beruhende Alternative

Projizierte Häuserteilungen: Zeitsysteme

Mach‘ es möglichst einfach!

„Starke Orte“ bei Ptolemäus und die Erweiterung des Einflusses der Häuser

Verwirrungen über die „Grenze der Eckstellung“

Die Kröte schlucken - auch wenn sie einem nicht schmeckt

Anhang A: Glossar

Anhang B: Die Planetenstunden

Die Berechnung der Planetenstunde

Anhang C: Al Birunis Ratschlag zur Ermittlung der Geburtszeit

Kapitel 524: Verfahren bei einer Nativität

Kapitel 525: Keine Geburtszeit - die Verwendung des Animodar

Literatur

Vorwort

von Robert Hand

Die Häuser sind in der modernen Astrologie der Baustein mit den größten Problemen, und doch sind sie zugleich einer ihrer grundlegendsten Bestandteile. Wer sich mit moderner Astrologie auskennt, weiß, dass die Debatte um die richtige Methode der Berechnung der Häuserspitzen lange getobt hat. Wir haben heute eine außerordentliche Methodenvielfalt: Koch, Campanus, Placidus, Regiomontanus, äquale Häuser, Meridianhäuser, Morin usw. Die genaue Lokalisierung der Häuser ist äußerst wichtig, denn sehr viele Techniken hängen von einer exakten Kenntnis der Häuserspitzen ab. Jedoch scheint die Astrologie auch heute der Lösung dieses Problems noch keinen Schritt näher gekommen zu sein. Aber das wissen wir alle.

Es scheint aber nicht so klar zu sein, dass sich das Häuserproblem nicht ausschließlich auf deren mathematische und astronomische Herleitung beschränkt. Wir haben auch ein zunehmendes Problem mit den Deutungsinhalten der Häuser. Besonders in den letzten Jahrzehnten setzte eine ernsthafte Verschiebung hinsichtlich der Bedeutung der Häuser ein. Wir geraten also nicht nur bezüglich der korrekten Rechenmethode in Widersprüche, sondern auch im Hinblick auf die Deutung der Häuser. Deborah Houlding befasst sich im vorliegenden Buch hauptsächlich mit diesem zweiten Problem, also den Unterschieden in der Symbolik.

Es ist nicht schwierig nachzuvollziehen, wie es zu dieser Situation kommen konnte. Ich selbst habe in meinen Anfangszeiten ganz ohne Häuser gearbeitet, weil mir ihre Interpretation und die Anordnung ihrer symbolischen Bedeutung wunderlich und willkürlich erschien. Doch sogar die Deutungen der Häuser, so wie sie uns seit dem 19. Jahrhundert überliefert sind, lassen zugrunde liegende Muster vermuten. Ich habe mich in meinem Buch Horoskopsymbole mit einigen davon befasst. Zum Beispiel sind allgemein gesprochen die Häuser über dem Horizont eher sozialer und kollektiver Natur, während die Häuser unter dem Horizont eher persönlich und individuell ausgerichtet sind. Häuser, die zueinander in Opposition stehen, scheinen zwei Aspekte ein und desselben Lebensbereiches zu sein. Häuser auf der linken (aufgehenden) Seite des Horoskops sind mehr mit den Taten des Geborenen verbunden, während die Häuser auf der rechten (untergehenden) Seite mehr mit der Erfahrung des Individuum zu tun haben usw.

Jedoch lässt keines dieser Muster sich für jedes Haus in jedem Abschnitt des Horoskops beibehalten. Jedes Bemühen, die Bedeutung der Häuser vernünftigen Kategorien unterzuordnen und eine Art zusammenhängender, theoretischer Grundlage zu schaffen, misslingt, weil eines oder mehrere Häuser nicht in ein bestimmtes Schema passen.

Deswegen ist die Versuchung groß, die Bedeutung der Häuser zu „berichtigen“, so dass jene Häuser, die nicht stimmig sind, passend gemacht werden können. Ich habe mehrere solcher Anpassungen in meinem Buch Horoskopsymbole1 vorgeschlagen, Vorschläge, die ich heute sehr viel zögerlicher machen würde. Es könnte sich letzten Endes herausstellen, dass wir diese Angleichungen vornehmen müssen. Aber zuvor sollten wir den Entstehungsprozess der Bedeutung der Häuser im Laufe der Geschichte gründlich verstanden haben.

Nachdem ich Zugang zu vielen der älteren Schriften im Original oder in Übersetzungen hatte, wurde mir klar, dass den meisten Studenten der Astrologie diese Möglichkeit leider verwehrt bleibt. Es ist also eine Diskussion über die Kernfrage der Interpretation der Häuser notwendig. Zusätzlich benötigen wir eine gute Zusammenfassung der Entwicklung ihrer Deutung im Laufe der Zeit. Diese gab es bislang nicht. Das vorliegende Buch schießt diese Lücke jedoch. Hier haben wir eine vorzügliche Kritik an der Tendenz jener modernen Astrologen, die mit der Tradition improvisieren und diese verändern, ohne dem, was die Tradition sagt, genügend Beachtung zu schenken. Der Großteil dieses Buches befasst sich mit der Geschichte der Interpretation der Häuserachsen und den unterschiedlichen Deutungsansätzen, die für jeden sichtbar dargelegt werden. Es kann in letzter Instanz zutreffen, dass die moderne Astrologie eigene Wege gehen muss, um eine Lösung für die Häuserproblematik zu finden. Aber lassen Sie uns das wenigstens erst dann tun – falls wir es tun müssen, wenn wir die Möglichkeiten der alten Überlieferungen ausgeschöpft haben. Nach diesem Buch, meine ich, gibt es keine Entschuldigung mehr dafür, die überlieferte Geschichte zu ignorieren. Ich würde mir wünschen, dass selbst jene Astrologen, die kein besonderes Interesse an traditioneller Astrologie, also der Astrologie vor 1700 haben, und die das Häuserproblem scharfer Kritik unterziehen wollen, diesen Schritt erst dann gehen, nachdem sie dieses Buch zu Rate gezogen oder selbst vergleichbare Forschungen betrieben haben.

Horoskopkreise und Tierkreiszeichen

Die Theorien der Häuserbedeutung

Jedes Gestirn wird freilich unter welchem Bild auch immer von den Häusern des Kosmos geprägt; das Haus überlagert Sternennatur, bringt Gaben und Schaden; die Sphäre durchwandelt Jedes Gestirn, erhält dort die Kräfte und schenkt sie dem Himmel.Manilius2

Schon seit dem klassischen Altertum waren die Häuser einer der vier Hauptbestandteile der Astrologie. Zusammen mit den Planeten, Zeichen und Aspekten bildet ihre zwölffache Aufteilung der Himmelssphäre einen der grundlegenden Bausteine der astrologischen Deutung. Jedoch trotz all der vielen Bücher, die von der unentbehrlichen Botschaft der Häuser sprechen, existiert merkwürdigerweise nur sehr wenig in der zeitgenössischen Literatur, das eine echte Würdigung dieser ausschlaggebenden Bedeutung durch eine Darlegung fördert, woher deren Bedeutung kommt. Der Ursprung ihrer Symbolik wird kaum verstanden und von modernen Astrologen wurde nur wenig daran gesetzt, die Bedeutung der Häuser zu definieren und zu erforschen.

Es scheint so, als sei eine Tradition bezüglich der Charakteristik der Häuser aufgebaut worden mit wenigen oder gar keinen Gedanken daran, wie diese zu ihren überlieferten Deutungsinhalten kamen. Woher wissen wir, was sie bedeuten? Die meisten von uns lernen deren Auslegung am Beginn des Studiums, indem wir uns mechanisch auf ein System von Begriffen zur Häuserbedeutung besinnen, die wir im Gedächtnis verankern und in die Praxis integrieren. Wir lernen, dass das 2. Haus für Wohlstand und Finanzen steht– aber warum? Schwangerschaft gehört in das 5. Haus– aber warum? Gefängnisstrafen sind im 12. Haus, Tod im 8.Haus und Reisen im 9. Haus zu finden– aber wiederum ist es wichtig zu fragen, warum.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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