Die Befreiung der Liebe - Yoshi Frey - E-Book

Die Befreiung der Liebe E-Book

Yoshi Frey

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Beschreibung

Mein Buch ist für mich ein Manifest für eine Rebellion unserer Herzen, ein Manifest für die Revolution der Liebe. Es gibt für mich keine Befreiung, denn die Befreiung unserer Liebe. Wenn die Liebe befreit ist, dann ergibt sich alles andere von selbst. Ich sehe den einen oder anderen schon schmunzeln über so viel Tagträumerei, aber für mich ist die Revolution der Liebe die einzig wirklich konkrete Utopie, die den Alptraum unserer Welt transformieren kann. Es ist nicht so, dass die Utopie der Liebe erreicht werden müsste. Es ist DAS, was ist und was wir in Wirklichkeit sind. Diese Utopie ist vielmehr so nahe, dass sie von allen bei der Suche nach dem Glück übersehen, also verachtet wird und darum ist unsere Erfahrung die, vom Glück getrennt zu sein. Unsere vorgebliche Suche ist eigentlich eine Strategie der Flucht. Um unser Glück zu befreien, brauchen wir uns also bewusst werden, wie und warum wir DAS, was wir sind und wonach wir uns alle sehnen, permanent verachten. Das Leiden an der Ignoranz in welchem wir leben, ist also nur eine kollektive menschliche Sinnestäuschung, verursacht durch das Drama, in welches unsere Liebe und unser Bewusstsein verwickelt ist. Das ist die Botschaft dieses Buches: Unser Leiden ist eine Illusion.

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Seitenzahl: 84

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Vorwort

Mein Buch ist für mich ein Manifest für eine Rebellion unserer Herzen, ein Manifest für die Revolution der Liebe. Es gibt für mich keine Befreiung, denn die Befreiung unserer Liebe. Wenn die Liebe befreit ist, dann ergibt sich alles andere von selbst.

Ich sehe den einen oder anderen schon schmunzeln über so viel Tagträumerei.... aber für mich ist die Revolution der Liebe die einzig wirklich konkrete Utopie, die den Alptraum unserer Welt transformieren kann. Es ist nicht so, dass die Utopie der Liebe erreicht werden müsste. Es ist DAS, was ist und was wir in Wirklichkeit sind.

Diese Utopie ist vielmehr so nahe, dass sie von allen bei der Suche nach dem Glück übersehen, also verachtet wird und darum ist unsere Erfahrung die, vom Glück getrennt zu sein. Unsere vorgebliche Suche ist eigentlich eine Strategie der Flucht. Um unser Glück zu befreien, müssen wir uns also bewusst werden, wie und warum wir DAS, was wir sind und wonach wir uns alle sehnen, permanent ver-achten. Das Leiden an der Ignoranz in welchem wir leben, ist also nur eine kollektive menschliche Sinnestäuschung, verursacht durch das Drama, in welches unsere Liebe und unser Bewusstsein verwickelt ist.

Das ist die Botschaft dieses Buches: Unser Leiden ist eine Illusion. Wenn wir uns des Dramas bewusst werden, dann haben wir die großartige Chance, das Leiden zu überwinden.

Die Heil(ig)ung geschieht nicht durch positive Suggestion oder gezwungenes Glauben, sondern durch das Bewusstmachen und Integrieren unseres Schattens, durch die Akzeptanz der Anteile in uns, die wir verurteilen und zurückweisen. Es ist die Ur-Teilung in Gut und Böse, die uns aus dem Paradies der Einheit mit unserem höheren Selbst wirft.

Die Bewusstwerdung, dass und wie wir uns selbst geurteilt haben, wird uns mit unserem Selbst heilen, eins machen und damit heiligen - und unsere Liebe befreien.

Ich beschreibe in meinem Buch den Weg in die Illusion der Separation von unserem Selbst und versuche den Schatten dem Leser ins Bewusstsein zu bringen, im Wissen, dass dies der Weg zurück nach Hause ist, in die bewusste Gewahrung unseres göttlichen All-eins-Seins. Vielleicht wirkt das Buch dadurch manchmal düster und für manchen daher abstoßend. Die Reise in unsere Unterwelt ist aber notwendig, um neu geboren werden zu können.

Wir werden in eine ignorante Welt geboren. Das absolute, offene, freie und mit allem verbundene Sein, das, was wir - frei von allen Konzepten - sind, wird ignoriert und ver-achtet. Das ist eine unerhörte Kränkung, die jeder auf individuelle Weise erfahren musste. Es spinnt sich um jede individuelle Kränkungsgeschichte die Identität einer individuellen Person:

Weil der Schmerz der Verletzung so überwältigend schien, schützten und versteckten wir das "goldene", offene Kind in uns. Wir leben fortan unter den Bedingungen von unserer Angst. Wir präsentieren stattdessen der Welt eine schützende Maske (lat. persona) hinter der wir uns, unser wirkliches Sein, verstecken. Wir passen uns der herrschenden Ignoranz an und verraten dabei uns selbst, um überleben zu können. Wir wurden von Blinden geblendet und sind nun selbst blind für unsere Quelle.

Wir haben die Einheit mit uns verloren, weil wir unser wahres Selbst vergessen haben, während wir es beschützen wollten.

Wir vergaßen unser goldenes Kind, - und wir vergaßen sogar, dass wir vergessen haben.

Das Ego entsteht. Unsere Identität wird das, was wir glauben zu sein. Wir glauben also, wir sind, was wir glauben. Wir sind mit Überzeugungen identifiziert, die in Wahrheit die bedingungslose Freiheit und Liebe, die wir eigentlich sind, zurückweisen. Unsere Selbst-Verneinung ist somit unsere Identität. Wir leben das Leben eines falschen Ichs und fürchten nichts mehr, als dass uns unser Selbstbetrug in unser Bewusstsein gelangt. Wir schlafen und träumen den Traum eines falschen Ichs, welches sich seine Existenz um jeden Preis beweisen muss.

Unser Ego entpuppt sich als eine Diktatur für unsere Liebe und unsere Freiheit. Die Identifikation mit Erklärungen, Wertungen und Geschichten, die Ich-Bestätigungen, die ununterbrochen durch unser Bewusstsein rauschen, erzeugen eine Sinnestäuschung, eine Illusion der Trennung zwischen uns und dem Wirklichen.

Unsere Separation vom Leben bzw. von unserer Liebe drückt sich in der zerstörerischen Weise aus, wie wir uns und die Schöpfung behandeln.

Die Kränkung von uns Selbst wird so zur Krankheit des Planeten. Unsere irrtümliche Identität wird zur Ursache unserer Selbstzerstörung.

Weil wir an unserer schützenden Identität unbewusst festhalten, darum weisen wir unser wirkliches Sein in permanenter und zwanghafter Wiederholung zurück. Wir sind es selbst, die die Kränkung und den Schmerz der Separation von Augenblick zu Augenblick erneuern.

Weil wir die Kränkung in uns verdrängen, darum wiederholen wir sie. Dadurch, dass wir die Selbstverneinung in uns leugnen, zwingen wir uns, sie in unserem individuellen und kollektiven Schicksal immer wieder neu zu inszenieren. Wir leben dadurch im Orbit unseres verdrängten Dramas. Das ist Ignoranz. Das ist ein alptraumhaftes Leiden ohne Bewusstsein und ohne Ende. Es ist ein Teufelskreis, der die Hölle erzeugt, in der wir schon seit langem leben.

Die Befreiung von unserer Ignoranz geschieht, wenn wir jeden Schutz aufgeben, den Schmerz unserer verletzten Liebe in Liebe und Bewusstheit annehmen und wir uns so wieder, mit dem was ist und was wir sind, vereinen. Die Auflösung des Dramas geschieht, wenn wir uns unserer Verantwortung bewusst werden, sie anerkennen, uns verzeihen und die Schuld an unserer Separation in bewusster Selbstliebe auflösen. Es ist der Ausgang aus unserer selbstverschuldeten Illusion der Trennung vom Ganzen.

In einer radikalen Entspannung lassen wir unsere Angst, unsere Identifikationen und unseren Schutz los. Wir werden wieder verletzlich, offen und unschuldig wie ein Kind. Das ist der Zustand, in welchem das Erwachen aus dem Vergessen stattfinden kann, und wir uns im All-Einssein erinnern, wer wir wirklich sind und was wirklich IST.

Mein Buch möchte dazu inspirieren, sich zu erinnern.

Vergiss aber bitte nicht - alles sind nur Worte über das Unsagbare - und darum von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Sie können nicht die Wahrheit selbst sein, aber vielleicht inspirieren die Worte dich, die Wahrheit in Dir zu finden.

Das, worauf der Text hinweisen möchte, kann nicht vom Verstand erfasst werden. Der Verstand selbst und der Wunsch nach Erklärung ist ein großes Hindernis auf dem Weg zur Selbsterkenntnis. Der Verstandschützender Wächter über unser Herz- muss vielmehr überlistet werden, damit die Weisheit, die Du bist, ihren Weg ins Freie findet. Ich empfehle darum, das Buch wie ein Gemälde oder ein Gedicht zu lesen. Was zunächst unverständlich erscheint, wird vielleicht später klar.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass, wenn im Text die „Wir“-form benutzt wird, im allgemeinen „wir“ Menschheit gemeint sind. Ich bin mir bewusst, dass das als eine unzulässige Verallgemeinerung aufgefasst werden kann. Nicht jeder Leser kann sich darum im Gemeinten wiederfinden. Ich bitte diese Leser, mir diesen Kunstgriff zu vergeben. Mein Rat: nimm nur die Inspiration mit, die Dir hilft dich selbst besser zu verstehen

Alles Liebe und viel Freude beim Lesen

Yoshi Frey

Ubbhult 2019

Inhaltsverzeichnis

Verwicklungen der Liebe

Der Deal

Der verleugnete Schmerz

Das unaufgelöste Urdrama- die Kreuzigung des Heiligen

Die Kränkung der Liebe, die wir sind

Das Ego – Schutz und Gefängnis

Vergessen – und nur ja nicht erinnern!

Unsere Weltbilder: Sicherheit und Kontrolle

Der Traum von Wissen und Macht

Die Macht der Erklärungen

Der Zwei-fehler

Beweise

Der Blick durch die Schleier der Separation

Die Verleugnung der Verleugnung

Mein Krampf – mein Ego

Der Kontrollbedarf des Egos

Die Anerkennung von Schuld und Verantwortung

Der Schock der Bewusstwerdung

Selbstliebe ist Liebe zur Liebe

Die Angst vor der Wahrheit

Der Tod

Der Puls des Lebens

Alles ist ein Fliessendes

Der Tanz der Identitäten

Die Lust an der Verwicklung

Wir sind DAS, wonach wir suchen

Die Erinnerung

Nach der Erinnerung

Die Gnade der Separation

Danke!

Frei sein, heisst verletzlich sein

Liebe ist..

I. Verwicklungen der Liebe

Willkommen im Traum

Liebende und Liebender

Schön, dich zu sehen.

Wie hat Dir deine Geschichte bisher gefallen?

Köstlich?

Aufregend?

Verwirrend?

Ermüdend?

Schmerzhaft?

Was wäre dieses Lebensdrama

ohne all die schmerzhaften Verwicklungen

unserer Liebe?

WER?

Sind wir eigentlich?

- ohne das Versteck in welchem wir unser „goldenes

Kind“ vergaßen?

Willst Du dich erinnern und aus dem Vergessen aufwachen?

Aus Angst, jemand könnte uns zurückweisen, so wie wir sind, haben wir eine Person gespielt, die uns Sicherheit gab und von der wir hofften, dass sie die Anerkennung erhält, die man dem, was wir wirklich sind, nicht schenken wollte.

Jede Anerkennung für unsere Anpassung wiederholt jedoch nur unsere Kränkung und den Schmerz, dass wir, der wir wirklich sind, nicht gesehen werden.

Wir zeigen ein Bild von uns und vergessen dabei uns, der wir sind. Wir sind so beschäftigt, uns vor dem Gefühl der Wertlosigkeit zu beschützen, oder es zu kompensieren, dass wir dabei das zu Beschützende, das Kind in uns, vergessen haben. Wir sind Gefangene unseres Selbstbildes, weil wir vergessen haben, wer wir wirklich sind.

Das Vergessen, wer wir wirklich sind, erzeugt in uns die Illusion, wir wären von unserem wahren Sein, d.h. von unserer Liebe und von unserem Glück für immer getrennt. Das Vergessen erzeugt, mit anderen Worten, die Illusion, dass wir und das Absolute Getrennte sind. Es erzeugt die Illusion, dass wir ein Jemand, dass wir etwas von unserer absoluten Liebe Abgesondertes sind.

Wir identifizieren uns mit unserem Bild von uns selbst. Unser Glauben, wir seien ein vom Alles abgetrennter Jemand, ist in Wahrheit die Verneinung unseres wirklichen Seins und die Ursache unseres Dramas.

Diese Illusion verursacht ein tiefes und von uns mit der Zeit mehr und mehr verdrängtes Leiden. Wir wollen unsere Illusion, um jeden Preis aufrechterhalten - weil wir Angst haben, unserer Verletzung, unserem Schmerz und der Wahrheit, wer wir wirklich sind, zu begegnen. Die Verdrängung und Zerstreuung wurde so zu unserem innersten Lebenszweck.

Wir haben unsere ganze Kultur darauf aufgebaut. Unsere Ökonomie und Politik spiegelt und fördert unsere Wahl, das Urdrama unserer Liebe und unseres Bewusstseins zu verleugnen -

und gerade durch die Verleugnung der Selbstverneinung re-inszenieren wir unser Leiden

- permanent,

- von Augenblick zu Augenblick.

Die Kränkung der Liebe zu verleugnen, ist erneut eine Kränkung der Liebe, die wir sind.