Die besten Rezepte für Ihr Kleinkind - Anne Iburg - E-Book

Die besten Rezepte für Ihr Kleinkind E-Book

Anne Iburg

4,5
9,99 €

oder
  • Herausgeber: TRIAS
  • Kategorie: Lebensstil
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2015
Beschreibung

Bye-bye Babybrei!

Irgendwann nach dem 1. Geburtstag ist es soweit: Aus Babys werden Kleinkinder und wer gestern noch auf Karottenbrei <(>&<)> Co. stand, der will heute das Gleiche wie die Großen essen. Bei Mama und Papa häufen sich dann schnell die Fragezeichen: Wie würzig darf es sein? Was ist verträglich, was bereitet Probleme - und ist es okay, wenn mein Kind am liebsten nur noch Wurst mag? In diesem Buch finden Sie die Antworten und über 190 Rezepte, die perfekt auf Kleinkinder abgestimmt sind: gut verträglich, abwechslungsreich - und einfach lecker!

So macht Familienküche Spaß
Sättigende Getränke für Kaufaule, Fingerfood für kleine Erbsenpicker, Gesundes für Gemüseskeptiker - und zu jedem Gericht die Angabe, wie groß die Kinderportion sein sollte. Praktische Küchen-Basics, Infos zur Verarbeitung von Lebensmitteln und tolle Aufpepp-Tipps für Eltern machen das Kochen kinderleicht!

Anne Iburg ist Ökotrophologin und lebt in Kaiserslautern. Von ihr sind bei TRIAS mehrere Ratgeber zu Ernährungsthemen erschienen. Darunter das sehr erfolgreiche Einsteigerbuch "Die besten Breie für Ihr Baby" sowie "Mama-Food".

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 290




Die besten Gerichte für Ihr Kleinkind

Über 190 einfache Rezepte, die Kindern ab 1 Jahr schmecken

Anne Iburg

2. Auflage

Liebe Eltern!

Nun ist das erste Jahr mit Ihrem Baby schon oder fast vorbei. Eine aufregende Zeit – und sie bleibt spannend. Ihr Kind kann und möchte jetzt wie die Großen essen. Am gemeinsamen Familientisch sitzt es sicherlich schon. Es tun sich viele neue Fragen auf und es gibt so manche Unsicherheit: Was ist jetzt wichtig und richtig für mein Kind?

Mein Buch »Die besten Rezepte für Ihr Kleinkind« räumt mit vielen Vorurteilen auf. Kinder dürfen nun fast alles essen und sie mögen vieles. Es gibt kein »Aber«! Wenn, dann sind es die Schranken in den Köpfen der Erwachsenen, die das »Alles probieren und essen« verhindern. Und gerade das zweite Lebensjahr ist bezogen auf die Geschmacksentwicklung von großer Bedeutung. Das belegen die neusten Erkenntnisse aus der Neurobiologie.

Und noch eins sei vorweg verraten: Der Appetit von Kleinkindern bleibt meist meilenweit hinter den Erwartungen der Eltern und insbesondere der Großmütter zurück. Das hört sich lustig an, ist aber traurig, denn heute werden Kinder häufig überfüttert. Und dieses Essverhalten schleppen die Kinder im schlimmsten Fall ein Leben lang in Form von Übergewicht mit sich herum. Die Angabe »Kinderportion« unter jedem Rezept – Kinderhände, Esslöffel oder Stücke – soll Ihnen deshalb als Richtwert dafür dienen, wie groß die Portion für die Kleinen sein sollte. Bitte legen Sie diese Richtwerte jedoch nicht auf die Goldwaage – sie dienen nur zur Orientierung!

Übrigens, unter den Hauptgerichten finden Sie oft ein »Eltern-Extra«. Damit können Sie das Rezept für sich selbst noch etwas aufpeppen.

Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren der Rezepte sowie einen guten Appetit wünscht Ihnen und Ihrer Familie

Anne Iburg

Inhaltsverzeichnis

Liebe Eltern!

Teil I So essen Kinder

1 Gesundes Essen ab eins

1.1 Wie und was essen Sie?

1.1.1 Aufgabe 1

1.1.2 Aufgabe 2

1.2 Gemeinsam essen macht stark!

1.2.1 Essen lernen – ein komplexer Vorgang!

1.2.2 Die Früh-am-Tisch-Esser und die Nachzügler

1.2.3 Wozu der Stress mit dem Familienessen?

1.3 Was gehört zur gesunden Kinderernährung?

1.3.1 Tabelle hin, Tabelle her

1.3.2 Alltagsmaße machen das Abschätzen einfacher

1.3.3 Richtig trinken

1.3.4 Rote Karte für Alkohol, Kaffee & Co.!

1.4 Was steckt in unseren Lebensmitteln?

1.4.1 Kohlenhydrate als Sattmacher

1.4.2 Aufgepasst: Zucker bringt zu schnell Energie!

1.4.3 Stärke bringt lang anhaltende Energie

1.4.4 Ballaststoffe verzögern die Energieaufnahme

1.4.5 Eiweiß ist das Baumaterial

1.4.6 Ohne Fett geht es nicht!

1.4.7 Vitamine

1.4.8 Mineralstoffe und Spurenelemente

1.4.9 Sekundäre Pflanzenstoffe – die Naturarznei!

1.5 Kinder brauchen regelmäßige Mahlzeiten

1.5.1 Ein guter Start in den Tag

1.5.2 Zwischenmahlzeit

1.5.3 Das Mittagessen

1.5.4 Am Nachmittag

1.5.5 Abendbrot

1.6 Essen ist kein Erziehungsmittel

1.6.1 Jeder hilft mit!

1.6.2 Kinder viel über Lebensmittel erfahren lassen

1.6.3 Einkaufen heißt: über das Familienessen entscheiden

1.7 Die häufigsten Elternfragen

1.8 Rezepte für kranke Kids

1.9 Selber kochen leicht gemacht

1.9.1 Zeitmanagement durch Planung

1.9.2 Was heißt gute Vorratshaltung?

1.9.3 Ein Speiseplan muss her!

1.10 Happy Birthday! Feiern mit Kindern

1.10.1 Überlegungen im Vorfeld

Teil II Rezepte für die ganze Familie

2 Frühstücksideen

3 Getränke

4 Dips und Brotaufstriche

5 Salate und Gemüse

6 Suppen und Eintöpfe

7 Eierspeisen

8 Kartoffelspeisen

9 Nudelgerichte

10 Reis und Getreide

11 Fleischgerichte

12 Fischgerichte

13 Pikante Kuchen

14 Desserts und Eis

15 Kuchen und Gebäck

Autorenvorstellung

Verzeichnisse

Impressum

Teil I So essen Kinder

1  Gesundes Essen ab eins

Etwa ab dem ersten Geburtstag interessiert sich Ihr Kind für das Essen der Großen. Und das ist gut so! Denn es braucht nun langsam mehr als nur Milch und Breie.

1 Gesundes Essen ab eins

Kaum zu glauben, Ihr Kind ist jetzt schon ein Jahr alt. Aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden. Fürs Essen bedeutet das: Brei und Fläschchen sind Auslaufmodelle. Jetzt kommt die neue Herausforderung, mit allen gemeinsam am Tisch zu essen.

Für Mütter ist dies meist eine enorme Umstellung. Viele Eltern machen sich jetzt zum ersten Mal Gedanken über die richtige Ernährung ihres Kindes. Was und wie viel muss mein Kind nun essen? Einige Mütter haben sehr hohe Erwartungen an sich: Was sie an sich selbst als Ernährungsfehler ansehen, wollen sie nun von Anfang an konsequent beim eigenen Kind vermeiden. Doch stecken Sie Ihre Ziele nicht zu hoch. Wunsch und Wirklichkeit liegen oft so weit auseinander, dass Sie sich nur selbst enttäuschen.

Wer sein Kind gesund ernähren will, sollte sich selbst einigermaßen gesund ernähren. Nach dem ersten Lebensjahr beginnt nun die Zeit des gemeinsamen Essens. Das Ernährungsverhalten ist sehr stark von der Herkunftsfamilie und in traditionellen Familienformen von der Mutter geprägt. Wenn Sie sich nur Gedanken über eine richtige Ernährung Ihrer Kinder machen und nicht über ein gesundes Familienessen und damit über Ihr eigenes Essverhalten, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie niemals mit dem Essverhalten Ihrer Kinder zufrieden sein werden. Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind wirklich gesund isst, gilt es als Erstes, das eigene Essverhalten unter die Lupe zu nehmen. Denn erst wenn Sie mit Ihrem Essverhalten zufrieden sind und dazu viel Geduld und Freude in der Ernährungserziehung aufbringen, dann werden Sie auch mit dem Essenverhalten Ihrer Kinder zufrieden sein.

Extrawurst? Nicht nötig!

Eigentlich können die Kleinen essen wie die Großen. Diese Ausnahmen sollten Sie beachten:

Kleine und harte Lebensmittel, an denen sich die Kinder verschlucken könnten, z. B. Nüsse und Kerne (auch von Weintrauben), sollten Sie Kleinkindern nicht oder nur zerkleinert geben.

Solange die Backenzähne zum Kauen fehlen, gibt es Gemüse und Obst vor allem gekocht oder zerkleinert.

Vollkorngetreide vorher einweichen oder als Flocken ins Essen mischen.

Brot aus fein gemahlenem Vollkorn mit weicher Kruste ist sinnvoller als Weißbrot.

1.1 Wie und was essen Sie?

Diese Frage ist der erste Schritt zum Ziel einer gesunden Ernährung für Ihr Kind! Aus meiner Erfahrung als Ernährungsberaterin weiß ich: Diese Frage ist vielen Menschen unangenehm. Essen ist eine sehr persönliche Sache, wir müssen, wenn wir über unser Essverhalten reden, sehr viel von uns preisgeben. Unser Wissen über Ernährung ist groß. Wir essen, solange wir denken können, und sind somit die besten Ernährungsexperten für uns selbst. Wir informieren uns gewollt oder auch ungewollt andauernd über gesundes Essen. Die Medien sind voll von Tipps. Im Supermarkt können wir aus einer Fülle von Produkten, die besonders nährstoffreich sein sollen, wählen. Bis auf die naturnahen, unverarbeiteten Lebensmittel sind heute viele Produkte mit Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen oder Omega-3-Fettsäuren angereichert, fettreduziert oder kristallzuckerfrei. Nach einem Gang durch den Supermarkt müsste man zu dem Schluss kommen, dass Essen eigentlich noch nie so gesund war wie heute. Die Studienergebnisse sprechen allerdings eine andere Sprache. Wir machen jede Menge Ernährungsfehler.

Wenn schon bei uns nicht alles richtig läuft, so wollen wir doch, dass es bei unseren Kindern besser läuft. Aber geht das überhaupt? Wenn die Kinder, am Familientisch sitzend, sehen, was ihre Eltern alles so essen? Nein! Also stellt sich die Frage, was wirklich wichtig ist für eine gesunde Ernährung. Und im Anschluss, wie viel ich von dem umsetzen kann, was ernährungswissenschaftliche Institute wie das Forschungsinstitut für Kinderernährung oder die Deutsche Gesellschaft für Ernährung fordern.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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