Die Büromaus wird erzogen! - Anne Hope - E-Book

Die Büromaus wird erzogen! E-Book

Anne Hope

4,0

  • Herausgeber: epubli
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2016
Beschreibung

Als der Laborleiter Andreas seine neue Assistentin Mia kennenlernt, hält er sie für ein schüchternes Mauerblümchen. Doch bald schon entdeckt er ihre Lust nach einer ganz speziellen Art der Behandlung. Aus der anfänglichen Büroaffäre entwickelt sich bald schon ein heißes Spiel. Mia will sich ohne Kompromisse unterwerfen lassen, doch das geht nur mit eiserner Disziplin und Bestrafung … ein hemmungsloses Spiel beginnt!

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Seitenzahl: 51

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Anne Hope

Die Büromaus wird erzogen!

 

 

 

Dieses eBook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Anne Hope

Kapitel 1 - Ein verführerisches Angebot

Kapitel 2 - Das Spiel beginnt

Kapitel 3 - Die widerspenstige Sklavin

Kapitel 4 - Unendlicher Druck

Inhalt

Impressum tolino

Anne Hope

Die Büromaus wird erzogen!

© 2016 Anne Hope

All rights reserved

Cover © greenlatern - Fotolia.com

Kapitel 1 - Ein verführerisches Angebot

Immer noch fühlte es sich nicht ganz richtig an.

Ich war wie ein Fremdkörper in dieser Stadt, kannte nur wenige Leute und die Abende verbrachte ich allein. Alles für die Karriere, die mir so lieb und teuer war, dass ich beinahe alles andere vergessen hatte.

Seit ein paar Wochen war ich nun hier und dafür extra von München nach Berlin gezogen. Die neuen Kollegen waren nett und die Arbeit machte Spaß, aber so richtig hatte ich mich noch nicht in meiner neuen Umgebung eingelebt. Meinen Aufgabenbereich im Institut bearbeitete ich allein.

Als einzige Unterstützung war mir eine technische Assistentin zugeteilt, die ich mir mit den Kollegen vom Labor nebenan teilte. Die Arbeit mit Mia, meiner Assistentin, war eigentlich sehr angenehm, obwohl sie ein sehr zurückhaltendes und schweigsames Wesen hatte. Mehrmals hatte ich sie schon gebeten mich einfach nur Andreas zu nennen. Doch nach ein paar Stunden schien ihr schüchternes Nicken vergessen zu sein und wir waren wieder beim Sie.

Eigentlich hatte ich mich schon damit abgefunden, dass unser Verhältnis für immer distanziert, um nicht zu sagen kühl sein sollte. Doch das machte mir nicht aus. Ihr Fleiß und ihre Sachkenntnisse waren herausragend. Das reichte mir für den Moment. Obwohl ich natürlich des Öfteren schon daran gedacht hatte...

Im Grunde war Mia eine bildhübsche Frau, etwa in meinem Alter, aber sie machte wenig aus sich und über persönliches hatte ich in der ganzen Zeit noch keine fünf Sätze mit ihr gesprochen. In den Kaffeepausen, wenn sich alle im Aufenthaltsraum trafen, war sie zwar stets mit anwesend und folgte schüchtern lächelnd den Unterhaltungen, sagte aber selbst fast nie etwas, es sei denn sie wurde direkt angesprochen.

Ihr Kleidungsstil war brav, beinahe schon ein wenig bieder: Lederslipper, altmodische Jeans, hellblaues oder pinkfarbenes Sweat-Shirt und darunter ein Bluse, deren Kragen hochgeschlossen war. Dazu hatte sie ihre hellblonden Haare stets zu einem Pferdeschwanz zurückgekämmt. Über Freunde oder gar einen Mann in ihrem Leben war mir nichts bekannt.

***

Es war an einem Freitagabend und ich wollte noch auf ein Getränk oder zwei in eine Kneipe. Blöder Weise hatte ich meinen Geldbeutel im Labor vergessen und musste noch mal zurück ins Institut. Als ich unseren Flur betrat, bemerkte ich noch Licht in meinem Labor. Ich öffnete die Tür und sah Mia. In ihrem weißen Laborkittel stand sie vor mir und fütterte ein Analysegerät mit Proben. Ich blickte auf die Uhr.

»Sag mal, was machst du denn noch hier? Es ist 21 Uhr, glaubst du nicht es wird langsam Zeit hier mal den Löffel fallen zu lassen und nach Hause zu gehen?«

Mia lächelte mich freundlich an und sagte: »Ich habe doch ein paar Tage Urlaub nächste Woche und deshalb wollte ich das eben noch fertig machen!«

»Mensch Mia, das hat doch noch Zeit. Komm lieber mit auf ein Gläschen Wein!«

Ich dachte nie, dass sie einwilligen würde und sagte diese Floskel mehr als Höflichkeit. Ihre Antwort überraschte mich jedoch.

»Eigentlich bin ich ja auch fertig. Ja, warum nicht? Ich komme mit. Lass mich nur noch ein paar Sachen wegräumen!« Etwas verdutzt blieb ich wie angewurzelt stehen. Ich benötigte ein paar Sekunden, um mich aus der Starre zu lösen, schließlich half ich ihr und zehn Minuten später standen wir draußen auf der Straße.

»Lass uns einfach hier in den Laden ums Eck gehen. Der ist zwar ein bisschen schummerig, aber ganz lustig!«, schlug ich vor und reichte ihr meinen Arm zum Einhaken.

Der Laden hatte kein spezielles Publikum. Vom einsamen Thekensäufer, über Krawattenträger bis hin zu Studenten war alles in der Kneipe vertreten. Wir setzten uns an einen Tisch in der Ecke und bestellten Wein. Die erste Zeit erzählte eigentlich nur ich. Mia redete nur, wenn ich sie etwas fragte. Das war manchmal etwas anstrengend, aber ich kannte sie ja auch nicht anders. Aber, als aus einem Gläschen Wein langsam aber sicher vier oder fünf Gläser wurden, wurde auch sie etwas redseliger. Irgendwann setzte sich ein Pärchen an den Tisch neben uns und zog die Aufmerksamkeit von Mia auf sich. Die Frau war groß und stämmig, hatte hennarot gefärbtes, langes Haar und trug Lederjeans und einen langen Ledermantel. Ihr Typ war mindestens ein Kopf kleiner und spindeldürr.

»Kennst du die Beiden?«, fragte Mia.

Ich schüttelte mit dem Kopf.

»Sie geht mal wieder Gassi mit ihm!«, flüsterte sie mir zu. »Sie macht was?«, fragte ich verwundert.

»Ja Andreas, ist doch klar. Sie ist eine Dom und er ein Sub und sie führt ihn aus!«

Ich verstand nicht ganz, was sie so sicher machte. »Kennst du die denn?«

»Nicht wirklich, aber das sieht man doch auf den ersten Blick!«

Ihre plötzliche Offenheit verblüffte mich. In diesem Moment schien sie selbstbewusst, als würde es das graue Mäuschen aus dem Labor gar nicht geben. Interessiert ließ ich meinen Blick schweifen. Ich konnte an den Beiden nichts erkennen, was ihre These bestätigen würde.

»Wenn es ihnen Spaß macht ist doch schön!«

Mia schaute mir interessiert in die Augen. »Findest du das nicht abstoßend?«

»Warum sollte ich?«, fragte ich zurück und erklärte ihr ausführlich meine Position. So lange alle Beteiligten einverstanden und vor allem erwachsen sind fand ich überhaupt nichts dabei. Außerdem hatte ich selbst schon erlebt wie erregend Rollenspiele sein können. Immerhin war ich was das Thema anging bestimmt kein unbeschriebenes Blatt. Und überhaupt, Leute mit einem Fetisch räumen ihrer Sexualität deutlich mehr Raum und Zeit in ihrem Leben ein und das ist doch gut. Mia hing mir während meiner Ausführungen förmlich an den Lippen.

Zu ihrer Meinung gefragt, antwortete sie nur: »Ich erzähl es dir mal die Tage in aller Ruhe!«

Das fand ich zwar ein wenig unfair, aber es war inzwischen auch spät genug und wir beide waren ziemlich müde. Kurz darauf bezahlten wir und ich begleitete sie noch zum Taxistand.

***