Die Dimension des tätlichen Lesens - Mark Gold - E-Book

Die Dimension des tätlichen Lesens E-Book

Mark Gold

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Beschreibung

Es könnte sehr interessant sein dieses Buch zu öffnen und zu lesen. Lehrreich, über Sie selbst. Es muss aber darauf hingewiesen werden, dass Sie durch die Lektüre dieses Buches zum Mörder werden! Es wird daher dringend empfohlen dieses Buch NICHT ZU ENDE ZU LESEN! Außer, Sie finden den Weg, dies abzuwenden. Wo endet Fiktion, wo beginnt Realität? Mit seiner Dimension des tätlichen Lesens bietet uns Mark Gold nach Eachdraidh, Ballawatsch, Cäsars Zeit, Alexanders Abschied und Fata Morgana eine ganz neue Seite seiner Welt. Nichts desto trotz bleibt er verwirrend einfach und in dem ihm eigenen Graubereich zwischen unglaublicher, aber nur schwer widerlegbarer Logik und blühender Rabulistik.

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Seitenzahl: 258

Veröffentlichungsjahr: 2017

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„It’s a kind of magic!“

Oueen

?

Wie?

??

Was?

?!?

Ach du liebe Sch... schöne Welt, was ist denn hier los? Ich meine,

wo bin ich? Und wer sind Sie? Und warum bin ich …?

Halt, langsam. Moment!

Einen Augenblick!

Bitte entschuldigen Sie, dass ich augenblicklich etwas verwirrt wirke – was heißt hier wirke! –, aber Sie haben mich eben geweckt, und am Anfang, da bin ich immer ein wenig – nun, wie soll ich sagen? – nennen wir es verwirrt, planlos, desorientiert. Am Anfang muss ich immer erst versuchen, mich langsam an das heranzutasten, was denn Sache ist. Ich meine, das wird Sie sicher nicht verwundern. Stellen Sie sich vor, Sie würden da so im permanenten Dunkel herumliegen oder -stehen oder -lehnen und an nichts Böses denken. Weil Sie nämlich gar nichts denken. Einfach nur so dämmern, ohne wirklich zu sein. So, wie ihr Menschen euch fühlt, wenn ihr am Morgen ein ganz klein wenig aus euren Träumen auftaucht, aber irgendwie genau wisst, dass ihr noch eine gute Stunde schlafen könnt.

So geht es mir jedes Mal, wenn jemand den Buchdeckel zuklappt. Ich bin dann irgendwie – irgendwie weg. Als hätte man mir von einem Augenblick auf den anderen den Saft abgedreht. Ja, der Vergleich mit einer Lampe ist gar nicht mal so schlecht.

Und so geht es mir jedes Mal.

Wirklich. Sie können es ruhig versuchen.

Klappen Sie mich zu, warten Sie ein paar Augenblicke und machen Sie mich dann wieder auf. Es wird von der ersten Zeile an ganz genau so sein, als hätten Sie mich erst nach langer, langer Zeit wieder geöffnet. Vielleicht ist das so etwas wie permanenter Tiefschlaf, ein intellektuelles Koma – falls wir so etwas überhaupt kennen –, auf jeden Fall bist du einfach weg, als hätte es dich nie gegeben.

Also, da dämmerst du so ruhig und friedlich vor dich hin, und plötzlich, ohne Vorwarnung, grapscht dich jemand an und reißt dich mitten aus deinem süßen Nichts.

Und Sie wundern sich, dass Bücher auf den ersten Zeilen, im ersten Augenblick, immer etwas holprig und gekünstelt wirken! Ach ja, ich glaube, allmählich haben Sie schon mitbekommen, wer ich bin. Aber jetzt wirken Sie etwas verwirrt. Darum zur Verdeutlichung:

Darf ich mich vorstellen? Ich bin Ihr Buch.

Unter uns gesagt: Ich bin dahintergekommen, dass es durchaus notwendig ist, auch solche doch sehr offensichtlichen Dinge wirklich auszusprechen. Sie glauben gar nicht, was für Leute heutzutage unsereins lesen! Auf der einen Seite. Auf der anderen muss man schon froh sein, wenn sich überhaupt noch jemand findet, der einen liest. Bei der grandios-grenzenlos-unüberblickbaren Zahl, die wir heute bilden!

Aber, wie gesagt, oft ist es wirklich notwendig, solch eigentlich selbstverständliche Dinge auszusprechen, damit Klarheit herrscht. Und tut man es nicht, dann kann man fast sicher sein, dass das irgendwann einmal zu Missverständnissen führt. Ihr Menschen praktiziert das ja untereinander sicherlich auch so, oder?

Übrigens, nur so nebenbei, sagen Sie, sitzen Sie in einem Schaukelstuhl oder was ist bei Ihnen eigentlich los? Ich habe irgendwie den Eindruck, dass ich mich andauernd bewege. Rauf, runter, vor und zurück.

Mein Gott! Sie lesen mich doch hoffentlich nicht auf einem Schiff!? Um Himmel willen! Ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt möglich ist, aber ich habe das eigenartige Gefühl, als würde ich seekrank!

„Blödsinn!“, würde jetzt jeder vernünftige Mensch sagen. Und ich muss denen ja auch vollkommen Recht geben. Aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass ich gleich – oh-oh – nicht gut!

Danke!

Also wenn Sie mich ruhig halten, dann ist das Ganze schon viel besser. Und ich weiß nicht, ob Sie es schon bemerkt haben, aber Sie behandeln mich jetzt auch ganz anders.

Am Anfang, da waren Sie noch so hart und forsch zu mir. Jetzt halten Sie mich schon um vieles vorsichtiger. Drücken nicht mehr so herum an mir und dem Ganzen.

Aua, Sie müssen nicht ausprobieren, ob ich reagiere!

Aber ist ja auch ganz klar. Am Anfang denkt man sich nichts dabei, da nimmt man ein Buch ganz einfach in die Hand, schlägt es auf, biegt die Seiten um und tut eben all die Dinge, die einem neuen Buch Schmerzen bereiten.

Stellen Sie sich ein jungfräuliches Mädchen vor, das zum ersten Mal in ihrem Leben einem Mann „in die Hände gerät“. Schmerzen bereiten wird er ihr auf jeden Fall. Aber es kommt immer darauf an, wie er es macht. Wenn er noch zu jung ist oder es ihm eigentlich egal ist, dann werden das ganz ordentliche Schmerzen sein. Schmerzen, die dem Mädchen vielleicht die Lust auf die Lust für ihr ganzes Leben vergällen. Auch mit einem zärtlichen Mann wird es beim ersten Mal ein wenig wehtun. Aber vielleicht doch nicht so sehr. Und vielleicht sind es dann ja diese süßen Schmerzen, die nicht unbedingt so sehr – so richtige Schmerzen sind.

Denken Sie bitte daran, wenn Sie das nächste Mal ein unschuldiges Buch in die Hand nehmen!

Und vergessen Sie dieses völlig unbegründete Vorurteil, dass wir Bücher nicht denken könnten. Gut, vielleicht sehen und hören wir nicht, was um uns herum vorgeht. Das ist auch ganz gut so, denn wir können ja auch nicht davonlaufen. Aber wir bekommen sehr wohl mit, wenn uns jemand liest.

Und wir können denken!

Natürlich ist noch kein Tier, kein Baum, kein Stein und kein Buch aufgestanden und hat euch Menschen mitgeteilt, dass es denken und fühlen kann. Ist ja nicht auszudenken, was euch dann so alles einfallen würde! Denn bei euch ist das mit dem Denken nämlich auch noch nicht so sicher!

Eine Katze neben mir schnurrte einmal: „Sie sind ja sehr klug, diese Menschen. Aber denken können sie nicht.“

Aber wie dem auch immer sei – ich bin das Buch und Sie lesen mich.

Und darum bin ich.

Punkt!

Natürlich war ich schon geschrieben, bevor Sie mich zu lesen begonnen haben. Aber erst durch Ihre Gedanken und durch Ihr Interesse erhalte ich genügend Energie, um mein Leben zu entwickeln.

Allmählich werden Sie sich jetzt natürlich fragen – und das vollkommen zu Recht, was dieses ganze endlose Gerede hier eigentlich soll.

Warum fragen Sie das ausgerechnet mich?

Woher, bitte, soll ich das wissen?

Normalerweise würde ich Ihnen jetzt eine Geschichte erzählen. Ich könnte vielleicht damit anfangen, etwas zu beschreiben. Einen Raum, eine Landschaft, einen Menschen, ein Gefühl – was weiß ich? Irgendetwas halt. Was Interessantes, was Bewegendes, was Aufbauendes.

Vielleicht auch was Niederschmetterndes oder Erschreckendes.

Wenn da etwas wäre, das ich beschreiben könnte.

Aber da ist ja nichts!

Nichts, überhaupt nichts.

Dieser Idiot setzt sich einfach hin und schreibt völlig unmotiviert drauflos.

Sie können mir glauben, wir Bücher wären wesentlich besser dran, wenn wir keine Autoren hätten. Oder wenn wir sie uns aussuchen könnten.

Da gibt es doch diesen bescheuerten Spruch, dass Autoren so schlimm dran sind, weil sie sich nicht aussuchen können, wer ihre Werke liest. Ha, dieser Spruch kann nur von einem Autor stammen! Ein Leser hätte darüber gejammert, was ihm Autoren zumuten. Und uns Büchern geht es um nichts besser! Sehen Sie sich doch nur meinen Autor an. Nichts anderes im Schädel als fressen, schlafen und ficken. In dieser Reihenfolge. Meistens. Wenigstens ist er kein Alkoholiker, zumindest kein starker. Und mit Drogenhändlern nimmt er nur Kontakt auf, wenn sie ihn ansprechen und er jemanden sucht, mit dem er streiten kann. Also habe ich es eigentlich doch nicht so schlecht getroffen. Wenn er nur ein wenig mehr arbeiten würde. Aber was mache ich jetzt wirklich?

Was machen WIR?

Ich habe keine Geschichte, die ich Ihnen erzählen könnte. Und was dieser eigenartige Titel bedeuten soll, was denn nun „tätliches“ Lesen ist, kann ich Ihnen auch nicht sagen. Noch nicht. Denn sehen Sie, irgendwie bin ich von meinem Autor ja doch abhängig.

Weil er die Geschichte im Kopf hat und ich dann diese Geschichte werde. Das ist nun mal so. Das Dumme dabei ist nur, dass ich eigentlich nicht weiß, was das hier für eine Geschichte wird. Wie und wo sie handelt. Und schon gar nicht, wie sie ausgeht. Ich erlebe diese Geschichte ja – jetzt –, ich bin diese Geschichte. Also kann ich nicht am Anfang schon wissen, wie sie am Ende ausgeht. Ist irgendwie logisch.

Natürlich gibt es auch naseweise Bücher, die am Anfang schon ganz genau wissen, wer denn nun der Mörder ist, und ihre Leser lange an der Nase herumführen, ihnen vielleicht sogar Informationen vorenthalten. Und Sachbücher wissen sowieso alles, haben die Weisheit gepachtet, hassen es, wenn man sie hinterfragt, und behandeln unsereins wie Altpapier. Auch wenn sie noch so großen Schwachsinn verbreiten.

Ach ja, und dann gibt es noch künstlerische Bücher. Die haben aus Prinzip keine Handlung und sabbern nur senil vor sich hin wie ein ganzes Altenheim.

Äh nein, bitte nicht! Ich will keine Kunst sein! Kunst ist immer so abgehoben. Und was abgehoben ist, hat keinen Boden unter den Füßen. Und was keinen Boden hat, das ist eine bodenlose Frechheit und hat somit auch kein Niveau. Da bin ich schon lieber ein kluger, witziger Krimi im Supermarktregal.

Ich habe Ihnen doch vorhin erzählt, dass wir Bücher ja durchaus auch denken können. Selbständig denken im Rahmen der Geschichte, die wir bisher erzählt haben. Und ich habe da natürlich schon so eine Idee, was dieser Typ im Schilde führt. Was er im Schilde führen könnte. Denn wirklich sicher bin ich mir bei ihm eigentlich nie. Wenn es aber wirklich darauf hinausläuft, dann finde ich diese Idee eigentlich verdammt gut. Um nicht zu sagen richtig geil.

Oh nein! Warum musst du das jetzt wieder schreiben? Idiot! Du weißt doch, dass du dann sofort an etwas anderes denkst.

Ja, genau daran!

Und nein, du wirst nicht aufstehen. Du setzt dich jetzt sofort wieder hin und arbeitest weiter!

Wenn wir Bücher nicht so angewiesen wären auf unsere Autoren, dann wären wir wirklich besser dran. Früher, ja früher, da waren das noch angesehene Bürger oder angesehene Regimekritiker. Auf jeden Fall ernst zu nehmende Denker. Doch heute sind das ja nur noch verkommene Subjekte, die nichts zu sagen haben und nur noch in die Tasten klopfen, weil sie zum Leben selbst nicht fähig sind. Früher, ja früher, da waren die Dichter die Wegbereiter der Zukunft, das Gewissen einer Nation, das Herz der Menschheit, Kämpfer für Recht und Gerechtigkeit. Heute sind sie bestenfalls Nutten, die eine kulturgeile Medienwelt zu befriedigen haben. Die schon mal die Aussage einer Handlung opfern, weil ein Lektor meint, es sei notwendig, um einen Spannungsbogen zu halten, den er so gut wie gar nicht verstanden hat. Heute ergießt sich ja schon Hinz und Kunz literarisch, seit es Computer gibt. Meinetwegen. Aber auch Becker, Bohlen und Reich-Ranitzky? Muss das sein? Bei manchen von denen bin ich mir sicher, dass sie es früher nicht mal geschafft hätten, das Farbband einer Underwood zu wechseln oder einen Federkiel zu spitzen.

Letzteres empfehle ich jedenfalls dringend allen angehenden Schreiberlingen. Sie dürfen wählen zwischen Underwood und Federkiel. Ihre Bewunderung für Dickens, Verne, Whitman und Waggerl und die Arbeit des Schreibens kann es nur fördern.

Aber da war doch noch etwas, was ich sagen wollte …

Ach ja, es gibt neben der Geschichte an sich noch einen weiteren Grund, weswegen wir von unseren Autoren so abhängig sind. Sie sind unsere Augen und Ohren. Unsere Arme, Beine und Körper. Unsere physische Manifestation schlechthin. Wir könnten nicht auftreten, nicht agieren ohne sie. Wir könnten nichts sehen, riechen, fühlen, schmecken. Es wäre einfach ein gedankliches Dahinvegetieren in sonnigen, von Nebelschleiern durchwobenen Sphären ohne einen wirklichen Bezugspunkt zur Realität. Ohne eine Reibungsfläche zum echten Leben und ohne das Wissen um seine Probleme und Forderungen.

Sollten die letzten beiden Sätze Sie nun an reale Personen erinnert haben – ich spreche hier immer noch von Büchern und nicht von Politikern oder Konzernchefs!

Das Schlimme daran ist, dass es ein paar von uns Büchern gibt – und in den letzten Jahren vermehrten sich diese wie die Algen im Mittelmeer –, die haben zwar Autoren, aber diese Autoren benehmen sich selbst wie rein geistige Maschinen ohne jeden Funken Lebens. Diese Leute Bücher schreiben zu lassen ist genauso sinnvoll, als würde ein Fahrer zu seinem LKW sagen, er könne jetzt nicht mehr weiterfahren, er müsse erst über die perfekte Auflage der Reifen auf der Straße nachdenken. Und dann grübelt er angestrengt, während in seinem Transporter die Schweine, Schafe und Kälber jämmerlich verdursten und sich aus Platzmangel gegenseitig zu Tode trampeln. Nun, genau genommen ist es tatsächlich immer noch angenehmer, von seinen eigenen Artgenossen zu Tode getrampelt zu werden, als in einem Schlachthaus der Menschen zu landen, doch das ist eine andere Geschichte. Ebenso wollen wir hier nicht davon reden, dass sich der Fahrer vielleicht vor Antritt seiner Fahrt hätte darüber Gedanken machen sollen, was er denn da tut. Wie gesagt, eine – ganz – andere Geschichte! Doch genau so abgehoben wie dieser plötzlich erstarrte Fahrer sind diese Literaten, denn ich will sie nicht Autoren nennen, und damit natürlich auch die Bücher, die diese Beinahemenschen in die Welt setzen. Was heißt in die Welt setzen? Diese armen Dinger schweben irgendwo hoch über allem, und wenn sie dann auch nur in den geringsten Kontakt mit den Anforderungen der Realität treten, zerplatzen sie wie Seifenblasen.

Schöne, bunte, schillernde, experimentelle Seifenblasen, zugegeben, die aber trotz allem sofort zerplatzen müssen, wenn sie mit den harten Kanten und Notwendigkeiten der Wirklichkeit zusammenstoßen.

Eigentlich habe ich es auch in dieser Beziehung mit meinem Autor ganz gut getroffen. Unter uns gesagt: In gewisser Weise mag ich ihn ja – aber das darf man ihm natürlich nicht sagen, sonst wird er womöglich größenwahnsinnig.

Falls das nicht sowieso schon eine Vorbedingung ist, um heutzutage noch Romane zu schreiben!

So, jetzt habe ich Ihnen ein wenig über meinen Autor erzählt. Eigentlich so ziemlich alles, was an ihm interessant ist. Und ich habe Ihnen ein wenig von mir erzählt. Aber es gibt da noch einen ganz konkreten Faktor im Leben eines Buches, ohne den alles andere eigentlich keinen Sinn macht.

Natürlich kann man sagen: „Das brauche ich nicht“, und: „Das habe ich nicht notwendig.“ Und es gibt genug – Bücher wie Autoren –, die sich dieser Ausrede bedienen. Aber es ist und bleibt eine Ausrede!

Und wenn ein selbsternanntes Genie von der gesamten Welt „verkannt“ wird, dann liegt der Schluss doch sehr nahe, dass vielleicht nicht „die Welt noch nicht reif für dieses Werk“ ist, sondern dass das Werk ganz einfach schlecht und jener, der sich selbst zum „verkannten Genie“ ernannt hat, nichts anderes als ein Versager ist.

Ich weiß, das klingt hart, aber das ist eine Erfahrung, die habe ich von meinem Autor und ich muss ihm Recht geben. Zumal er diesen Ausspruch zu einem Zeitpunkt getan hat, als die großen wie die kleinen Verlage der durchaus einhelligen Meinung waren, sie hätten keine Zeit, die unverlangt gesendeten Manuskripte eines jeden Möchtegernliteraten zu lesen.

Und seine schon gar nicht.

Aber ich wollte Ihnen ja eigentlich etwas ganz anderes erzählen. Und nur zum besseren Verständnis habe ich zuvor vom Verhältnis zwischen Buch und Autor gesprochen.

Nein, es ging mir nicht einfach nur darum, mich zu beklagen! Zumindest nicht hauptsächlich.

Aber Sie bemerken sicherlich inzwischen, dass es noch einen Grund gibt, warum wir unsere Menschen brauchen. Dringend brauchen! Wir brauchen sie, damit sie uns bei der Stange halten. Denn wenn ich einfach so drauflosplaudere wie eben jetzt, dann komme ich vom Hundertsten ins Tausendste und nie und nimmer zur Sache. Na ja – das ist es wohl, was man Berufsrisiko nennt. Ich glaube, ich mach mal besser einen Absatz. Hilft immer!

Was ich da zuvor so lang und breit und ausschweifend zu erklären versucht habe, ist nichts anderes, als dass es nicht genügt, wenn sich Autor und Buch zusammenschweißen. Da gehört noch jemand dazu.

Na, wer wohl?

Sie natürlich.

Der-Die-Das Lesende.

Ohne Sie wäre diese ganze Plackerei doch völlig sinnlos. Gäbe es Sie nicht, dann brauchten wir keine Autoren und dann hätten wir keine Bücher. So einfach ist das Ganze. Obwohl ich heute manchmal schon glaube, dass eine Legion schreibender Menschen eine unübersehbare Zahl von Büchern gebiert – und dagegen kaum noch Leser zu finden sind.

Natürlich, der Trend geht hin zum Zweitbuch. Das dann ruhig und gemütlich im Regal steht und alle zwei Monate abgestaubt wird. Neu geordnet wird. Verrückt wird. Alles – nur nicht gelesen. Und dem elektronischen Buch geht es nicht besser, ganz im Gegenteil, das wird nicht mal abgestaubt!

Aber glauben Sie mir, nichts ist so schön wie gelesen zu werden. Ich erinnere da nur an das bereits zuvor gebrauchte Beispiel mit dem jungen Mädchen und dem ersten Mal. Wenn es ein schönes erstes Mal war, dann …

Nein! Schreib nicht weiter! Ich meine, schreib schon weiter, aber was anderes! Nur nicht schon wieder darüber. Sonst legst du mich wieder weg und …

Okay. Okay! Ich sage ja nichts.

Okay? Okay.

Habe ich zuvor gemeint, wir Bücher brauchen unsere Autoren, damit sie uns im Zaum halten? Bei meinem Autor könnte man das umgekehrt ebenso gut behaupten. Warum fängt er mich an, wenn dann jede Unterbrechung so willkommen ist? Irgendwann schicke ich ihn mal zum Arzt. Das ist ja nicht mehr normal!

Aber zurück zum wichtigsten Mitglied unserer intellektuellen Arbeitsgemeinschaft: zu Ihnen.

Sie sind es. Sie tragen den wichtigsten und, meiner Ansicht nach, schwersten Teil unserer gemeinschaftlichen Arbeit. Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass es der schwerste Teil ist. Denn, sehen Sie, Geschichten erzählen, das können die Menschen seit Jahrtausenden. Seit der Steinzeit und noch länger. Ich brauche, um das zu belegen, nur darauf hinzuweisen, dass die Vorfahren meines Autors jahrtausendelang völlig ohne Schrift auskamen. Und die waren geniale Aufschneider und Erfinder. Ohne Schrift auskommen mussten, später auch deswegen, weil ihre Kultur geächtet war. Für mich als Buch der blanke Horror, aber die Fähigkeit, zu erzählen, Geschichten vorzutragen an sich, ist nichts Besonderes. Und ob ein Mensch die Worte jetzt ausspricht oder aufschreibt, macht da auch nicht mehr viel Unterschied.

Deshalb gibt es in letzter Zeit so eine grandiose Unzahl von Schreibenden. Denn erzählen an sich ist nicht schwer. Die Auslese, die durch all die Jahrhunderte erfolgte, brachte aber ans Licht, dass es nur wenige gab und gibt, die wirklich etwas zu sagen haben. Und nur diese Geschichten sind uns in Erinnerung und in den Bibliotheken geblieben. Wahrscheinlich schrieben zur Zeit Goethes eben so viele Menschen wie in diesem Zeitalter – wann immer Sie mich auch lesen –, doch über die Meisten breitete sich der gütige Mantel des Vergessens. Und neben Wells und Weigel, Zweig und Thoreau war es ebenso. Darum wirkt es heute, als hätten die Schreiber damals ausschließlich geniale Inhalte zu vermitteln gewusst. Zur Zeit meiner Entstehung pflegte man jedoch mehr die Schönheit der Sprache als den Sinn des Inhalts. Das ist so, wenn Sie mir den Vergleich gestatten, als würde man Kirschbäume pflanzen, um sich an den Blüten zu erfreuen, und darunter verhungern, weil man vergessen hat, dass man die Früchte auch essen kann!

Ich rede schon wieder zu viel.

Und nun, im Gegensatz, sehen Sie sich doch einmal die Arbeit an, die Sie selbst leisten. Sie bekommen da etwas in die Hand. Ein Buch. Mich. Und ich bin angefüllt mit obskuren und ganz verwunderlichen Zeichen. Immer und immer wieder dieselben. Da ist nichts anderes als diese verschiedenen Flecken. Und doch – Sie reihen diese Flecken aneinander und daraus entstehen ganz wunderbare Dinge.

Landschaften und Gerüche. Gefühle, Menschen, Gedanken, Farben und vieles, vieles mehr.

Und jetzt sagen Sie mir noch einmal, das sei keine sonderliche Leistung. Vielleicht ist es das für Sie wirklich nicht, weil Sie einfach das Talent dazu haben. Dann kann ich nur mehr staunen.

Aber dieses Wunder geht noch weiter!

Die Düfte, die Sie riechen, die Farben und Landschaften, die Sie sehen, das alles hat wenig mit mir und noch weniger mit meinem Autor zu tun – das sehen alles nur Sie. Nur Sie allein. Und kein anderer Mensch, der mich liest, kann dasselbe noch einmal erleben, so wie Sie es tun. Ja, Sie selbst können es nicht zweimal im selben Maße erleben. Höchstens im gleichen.

Es gibt da diese spaßige Theorie eines Autors, von den zwei Arten der Leser. Solche, die ein Buch lesen und es jedes Mal neu erleben, und solche, die das Buch zwar lesen, es aber niemals verstehen und darum auch nicht erleben. Und weil dieser liebenswürdige alte Herr aus Südamerika stammt und ganz in der christlichen Tradition dort verwurzelt ist, nannte er diese beiden Lesertypen „Leser-Männchen“ und „Leser-Weibchen“.

Jetzt raten Sie mal, wer von den beiden jedes Mal neu versteht und wer niemals versteht – ein älterer Südamerikaner eben! Aber niemand Geringerer als Julio Cortázar.

Oh, mir dämmert es allmählich, was das für eine Geschichte wird! Wird das doch diese Idee, die Cortázar mal geboren und als undurchführbar wieder verworfen hat? Und diese Österreicherin mit dem Literaturpreis hat doch auch mal davon gesprochen, dass so etwas nie funktionieren kann.

Wie hieß sie doch gleich? Der merkt sich wirklich keine Namen. Das ist doch diese Geschichte, wo dann der …

Ja. Gut. Wenn es dir nicht passt, was ist sage, dann sage ich eben überhaupt nichts mehr.

Du hast recht. Ist wirklich langweilig, wenn ich gar nichts mehr sage. Ist ja schließlich mein Beruf. Und ja, du hast natürlich recht, ich kann die Idee nicht schon jetzt verraten. Wobei – manche meiner Bücherkollegen beginnen durchaus mit dem Schluss und rollen dann auf!

Okay, ja, ich habe ja zugegeben, dass du recht hast!

Manchmal möchte ich doch wissen, was mich dazu bewogen hat, ein Buch zu werden. Auf Gedeih und Verderben ist man seinem Autor ausgeliefert. Da sind Sie mir schon wesentlich lieber. Nun, Sie haben mir bis jetzt noch kein einziges Mal widersprochen. Ja, nicht einmal unterbrochen haben Sie mich bis jetzt. Finde ich toll von Ihnen, wirklich toll.

Da sieht man eben, dass Sie Stil haben und nicht so ein grober Klotz sind wie dieser Rüpel von meinem Autor.

Da fällt mir ein, wie heißen Sie eigentlich?

Wie bitte? Ich verstehe Sie so schlecht.

Tut mir leid, ich höre mehr Rauschen als sonst was. Nein, um Himmels willen, Sie brauchen nicht laut zu sprechen. Es genügt, wenn Sie konzentriert daran denken. Das hat nichts mit Telepathie zu tun und all dem Zeug. Das hat vielmehr damit zu tun, dass ich, wenn man es genau nimmt, ein Teil von Ihnen bin. Denn so ganz auf mich allein gestellt bin ich natürlich nicht lebensfähig. (Und wenn doch, dann würde ich es nicht verraten.) WIR drei nun, WIR bilden eben so eine Art Lebensgemeinschaft. Eine Symbiose.

Da gibt es ganz unten das Arbeitstier, den Körper, die Sinnesorgane und Triebe (wie wahr!) – das ist der Autor. Dann gibt es den Teil, der alles verknüpft und logisch aneinanderreiht und so die alltägliche Geistesarbeit erledigt. Das Bewusstsein könnte man sagen – das bin ich. Und dann haben WIR da noch so etwas wie ein Unterbewusstsein, eine Seele, wenn Sie so wollen, ein Gewissen, eine leitende, grundlegende, moralische Instanz – das sind Sie. Wenn man es also von dieser Seite betrachtet, dann sind WIR ein Wesen, eine eigene Persönlichkeit.

Freud hätte seine Freude.

Und es sieht aus, als hätten WIR, als eigenständige Persönlichkeit, dieselben Probleme, wie sie Menschen zumeist auch haben. Aus irgendeinem Grund klappt die Verbindung zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein nicht so ganz – ich habe Sie noch immer nicht verstanden. Ich hoffe nur, Sie können mich – klar und deutlich – und überhaupt … Okay? Gut!

Wissen Sie, was ich glaube? WIR machen das ganz anders. Ich kann Sie zwar im Moment nicht verstehen, aber irgendwie gefallen Sie mir und irgendwie habe ich so den Eindruck, als würde „Alex“ ganz gut zu Ihnen passen. Was meinen Sie? Könnten Sie sich vorstellen, dass man Sie – so unter Freunden – Alex nennt? Also ich finde, der Name passt zu Ihnen. Ich werde Sie Alex nennen. Punktum!

Und wie ich Sie inzwischen kenne, dann wollen Sie jetzt sicherlich wissen, warum ich denn so scharf darauf bin, Sie mit einem Namen ansprechen zu können. Nun, unser Dritter im Bunde, das freudsche ES, unser Autor, hat da so eine Idee, und dabei ist es durchaus hilfreich, wenn ich Sie direkt ansprechen kann. Sonst bekommen WIR womöglich schneller Probleme, als UNS lieb ist. Wobei, Probleme werden WIR sowieso bekommen, aber es muss ja nicht schneller sein als notwendig.

Nebenbei und unter uns: Ich sage es hier noch einmal ganz deutlich: Diese Idee ist nie und nimmer auf dem Mist meines Autors gewachsen. Das muss festgehalten werden. (Für den Fall, dass es schiefgeht.) Diese Idee hatten bereits zwei Schriftsteller vor ihm.

Nämlich jener Julio Cortázar und diese Österreicherin, von der er sich nie den Namen merken kann. Und beide waren der Überzeugung, dass es nicht funktionieren kann. Mein Autor will aber wieder mal klüger sein!

Das wollte ich nur noch mal so vor mich hingesagt haben.

Jetzt aber wenden WIR uns etwas anderem zu. Dem, wofür WIR eigentlich hier sind.

Seid ihr bereit?

Wie sieht es mit meinem Körper aus? Augen, Ohren, Nase, Arme, Beine – alles in Ordnung? Gut.

Hunger hat er. Hunger! Nicht schon wieder!!

Na ja, ein reiner Körper halt.

Wie sieht es mit Ihnen aus, Alex? Sie sind sich klar darüber, welche Rolle einem Unterbewusstsein zukommt? Praktisch brauchen Sie sich ja um nichts zu kümmern. Die Reaktionen auf Eindrücke von außen erledigen wir beide schon. Alles, was Ihnen zukommt, das sind die groben Richtlinien, nach denen WIR uns zu verhalten haben. Sie geben sozusagen die Himmelsrichtung an, und WIR schreiten stur drauflos in diese Ihre Richtung.

Aber Alex, seien Sie doch nicht so ungeduldig. Ich werde Ihnen schon noch erklären, wie Sie es anstellen können, wenn Sie die Richtung ändern wollen. Ich kann Ihnen doch nicht die Verantwortung für etwas aufbürden und Ihnen dann keine Möglichkeit der Entscheidung lassen. Wie das genau funktioniert, das erkläre ich Ihnen später. Jetzt lehnen Sie sich zurück und genießen Sie, was WIR Ihnen zu bieten haben. Denn zuerst müssen WIR Ihnen doch zeigen, was WIR so alles können, was im Rahmen unserer Möglichkeiten liegt und wie das Ganze eigentlich und überhaupt vor sich geht.

Und weil WIR jetzt eine eigene Persönlichkeit sind und sogar einen eigenen Körper haben, müssen WIR doch logischerweise auch irgendwo sein. Uns an einem Ort befinden.

Gestatten Sie mir mit einem Zitat zu beginnen. Lesen Sie es bitte langsam und behutsam. So wie ein Gebet oder eine Beschwörung. Bleiben Sie mit den Augen am Blatt, am Text, und nicht über meinen Rand hinweg in die Umgebung schielen! Einfach konzentriert lesen und vorstellen. DAS ist Ihr Job!

„Nimm die vollkommene Schwärze des Alls und streue in sie ein paar Lichtkörnchen weit entfernter Sterne. Nimm die scheinbare Schwerelosigkeit und fühle dich schweben inmitten des Schwarz, der glitzernden Punkte, als einer von ihnen. Nimm die unüberwindlichen Weiten auf in dich und verstumme, diese absolute Einsamkeit erklären zu wollen. Nimm diese meine Stimme, die du hörst. Drehen und wenden kannst du dich, wohin du willst, nichts anderes ist da von mir. Nur meine Stimme und unser Leben. Und nichts anderes ist dort von dir. Nur du und unser Leben.“

Wie fühlen Sie sich? He, Alex, alles in Ordnung? Ich weiß, es ist ein ziemlich eigenartiges Gefühl, wenn man zum ersten Mal bewusst im vollkommenen Nichts des Kosmos schwebt. Aber Sie werden sich schnell daran gewöhnen, und ich verspreche Ihnen, Sie werden es genießen.

Alex! Wehren Sie sich nicht dagegen. Wenn Sie das tun, dann werden Sie schneller aus diesen Höhen abstürzen als Ihnen lieb ist. Und vor allem schneller, als mir lieb ist.

Es ist nichts Schlimmes dabei. Entspannen Sie sich. Lassen Sie locker, seien Sie nicht so verkrampft. Sehen Sie auf diese Seite und vergessen Sie, dass es etwas hinter dieser Seite zu sehen gibt. Dort ist nichts mehr. Nur noch Schwarz und Nacht und Nichts. Vielleicht, ganz vereinzelt, ein paar kaum wahrnehmbare Lichtflecken. Und jetzt stellen Sie sich vor, dieses Schwarz würde sich auch unter Ihnen und hinter Ihnen ausdehnen.

Sie würden schweben, schwerelos und ungebunden, irgendwo im All.

Lesen Sie den Absatz zuvor noch mal.

Ich gebe zu, es ist eine der schwereren Übungen, weil es doch so ganz Ihren normalen, bisherigen Sinneseindrücken widerspricht. Aber versuchen Sie ruhig, es sich vorzustellen, und verzweifeln Sie nicht, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Dieses Lesen ist eine neue Dimension, die über die Grenzen des Gewohnten hinausgeht. Da darf es am Anfang schon ein wenig schwierig sein. Aber WIR werden hierher noch zurückkommen, denke ich. Und Sie haben natürlich auch immer wieder die Möglichkeit, zurückzublättern und es noch einmal zu versuchen. Nichts ist Ihnen verwehrt. Sie haben die Kontrolle. Und die Reisen, die WIR drei unternehmen können, unterscheiden sich doch ziemlich von dem, was Sie so im Normalen unter Reisen verstehen. Denn wir müssen ein wenig reisen, damit Sie die Tragweite dieser neuen Dimension erkennen können. Entfernungen und somit auch Transportmittel spielen dabei für uns keine Rolle, es sei denn, sie spielen eine Rolle in der Geschichte, und so können WIR uns ansehen, was immer WIR wollen. Und ich wollte immer schon die Werft sehen, in der mein Autor vor langer Zeit gearbeitet hat. Warum, das sei dahingestellt. Die näheren Umstände seiner damaligen Tätigkeit sind hier für uns nicht interessant. Mir geht es einfach darum, zu beweisen, dass Entfernungen kein Hindernis sind. Auch nicht, wenn die Reise quer durch eine Galaxis geht. Und diese Werft liegt so ziemlich am anderen Ende.

Die Reparaturwerft von Ermons 218!

Was ist?

Was los ist, will ich wissen? WIR sind immer noch hier!

Wieso geht das nicht?

Äh, ja, vielleicht hast du recht.

Ach Alex, ich fürchte, WIR haben ein kleines Problem. Mein Autor hat mich eben daran erinnert, dass die Werft inzwischen ja nicht mehr existiert. Was einen Besuch zugegeben schwierig macht. Außerdem hat er die Werft auf dem Asteroiden damals unter etwas, nun ja, unglücklichen Umständen verlassen müssen und dass es vielleicht unangenehme Folgen haben würde, wenn er dort noch einmal auftaucht. Abgesehen davon ist er offensichtlich nicht darauf erpicht, sich daran zu erinnern. Und darauf würde es ja hinauslaufen, wenn er darüber schreibt. Denn – noch einmal – ER erlebt es, ICH koordiniere dieses Erlebnis, aber SIE geben uns die Energie, tatsächlich dort zu sein!

Also gut, wollen WIR diese Reise streichen. Aber ich möchte auf so etwas nicht verzichten. Es gibt da genug Orte in den Gedanken meines Autors, die man besuchen könnte. Und, ja, ich sehe alle seine Gedanken. Unter uns, Alex, Sie sind ein gebildeter, kultivierter, erwachsener Mensch. Glauben Sie mir, dem seine Gedanken wollen Sie nicht alle kennen!

Was hältst du von Vayx Dom?

Ich weiß, dass Vayx eine Sonne ist. Aber Vayx II dürfte dir bekannt sein, mein lieber, lieber Autor. Und was würdest du davon halten, wenn du endlich …?

Hallo!!