Die Einhornkatze - Tomos Forrest - E-Book

Die Einhornkatze E-Book

Tomos Forrest

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Beschreibung

Vier befreundete Einhörner werden durch eine List in das »Verbotene Land« Klytemnestra gelockt, und dort gleich zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Es gibt schrecklich große Harpyien, auf denen Wesen reiten, die alle Einhörner jagen – angeführt von dem riesigen Narbenmann. Doch selbst in Finis Terre, dem Hauptland jenseits aller Grenzen, selbst dort, wo es zunächst idyllisch aussieht, warten Gefahren auf die vier Freunde. Gras, das zerbricht wie Glas, bunte Schmetterlinge, die sich als Blutsauger entpuppen und schließlich Wasser, das bergauf fließt.
Doch diese Gefahren müssen überwunden werden, um zu Mogadur, der Einhornkatze zu gelangen, um die ganze Welt vor der alles vernichtenden Roten Sonne zu retten. Schon bald wird es ein Wettlauf mit der Zeit!
Eine Geschichte die von unbedingter Freundschaft erzählt, von Zusammenhalt auch in großer Not und von den Wundern und Gefahren in einem fremdartigen Land. Doch nicht alle werden heimkehren …

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Tomos Forrest

 

 

Die Einhornkatze

 

 

 

Fantasy Roman 

 

 

 

 

Impressum

 

 

Copyright © by Authors/Bärenklau Exklusiv

Cover: © by Steve Mayer, nach Motiven, 2023

Korrektorat: Bärenklau Exklusiv

Based on the treatment and the characters of Marten Munsonius

 

Verlag: Bärenklau Exklusiv. Jörg Martin Munsonius (Verleger), Koalabärweg 2, 16727 Bärenklau. Kerstin Peschel (Verlegerin), Am Wald 67, 14656 Brieselang

 

Die Handlungen dieser Geschichte ist frei erfunden sowie die Namen der Protagonisten und Firmen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.

 

Alle Rechte vorbehalten

Inhaltsverzeichnis

Impressum 

Das Buch 

1. Kapitel 

2. Kapitel 

3. Kapitel 

4. Kapitel 

5. Kapitel 

6. Kapitel 

7. Kapitel 

8. Kapitel 

9. Kapitel 

10. Kapitel 

11. Kapitel 

12. Kapitel 

Aus der Feder von Tomos Forrest sind weiterhin erhältlich oder befinden sich in Vorbereitung: 

 

Das Buch

 

 

 

Vier befreundete Einhörner werden durch eine List in das »Verbotene Land« Klytemnestra gelockt, und dort gleich zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Es gibt schrecklich große Harpyien, auf denen Wesen reiten, die alle Einhörner jagen – angeführt von dem riesigen Narbenmann. Doch selbst in Finis Terre, dem Hauptland jenseits aller Grenzen, selbst dort, wo es zunächst idyllisch aussieht, warten Gefahren auf die vier Freunde. Gras, das zerbricht wie Glas, bunte Schmetterlinge, die sich als Blutsauger entpuppen und schließlich Wasser, das bergauf fließt.

Doch diese Gefahren müssen überwunden werden, um zu Mogadur, der Einhornkatze zu gelangen, um die ganze Welt vor der alles vernichtenden Roten Sonne zu retten. Schon bald wird es ein Wettlauf mit der Zeit!

Eine Geschichte die von unbedingter Freundschaft erzählt, von Zusammenhalt auch in großer Not und von den Wundern und Gefahren in einem fremdartigen Land. Doch nicht alle werden heimkehren …

 

 

***

 

 

1. Kapitel

 

»Das schaffst du nie, ich bin viel schneller als du, Mari!«

»Werden wir gleich sehen!«, lautete die Antwort des Freundes, und im gestreckten Galopp jagten die beiden Einhörner über die Blumenwiese. Es war ein herrlicher Tag, die Sonne meinte es gut, die Blumen waren aufgeblüht, und die beiden Freunde hatten ihren Spaß.

Doch dann hatte Mari plötzlich abrupt und ohne erkennbaren Grund scharf abgebremst. Seine Hufe bohrten sich dabei tief in den weichen Rasen, und Iseen hatte seine liebe Not, nicht auf ihn zu prallen.

»Was ist denn mit dir los, Mari – warum bremst du mitten im schnellen Lauf so abrupt ab?« Iseen war ungehalten, und das konnte man deutlich sehen. Seine prächtige Mähne, die sonst in den Regenbogenfarben leuchtete, hatte sich feuerrot gefärbt. Das war immer ein Zeichen, dass sich ein Einhorn über etwas ärgerte.

»Hast du das Ding da vorn nicht gesehen? Da glitzert etwas im Gras, eine große, starre Masse!«

»Sei bloß vorsichtig, dass du nicht darauf trittst. Ich habe so etwas auch noch nicht gesehen, aber es könnte ein Stück Mjölnir sein – und das ist nicht gut für ein Einhorn, das weißt du ja wohl!«, antwortete Iseen.

Aber beide waren neugierig genug, sich das seltsame, glitzernde Ding dort näher anzusehen. Schritt für Schritt näherten sich die beiden, immer bereit, beim geringsten Anzeichen von Gefahr die Flucht zu ergreifen.

»Ich gehe nicht weiter heran, Mari – das ist Mjölnir, wie die Gefährten von Fafnir dieses Zauberzeug nennen. Du kannst erkennen, dass es ein Stück vom Himmel zeigt, obwohl es doch auf dem Boden liegt. Das ist Zauberwerk und kann tödlich für uns werden!«

Bevor der Freund antworten konnte, vernahmen die beiden Einhörner eine zarte Stimme, die von dem Glitzerding zu kommen schien.

»Was ist das?«, erkundigte sich Iseen ängstlich.

»Ich habe nichts verstanden, vielleicht nur eine Maus?«

Was jetzt folgte, jagte den beiden Freunden einen derartigen Schrecken ein, dass sie sich zur Flucht wandten.

»Bleibt stehen, ihr Kindsköpfe!«, erklang es jetzt, allerdings in einer Lautstärke, als wäre einer der Riesen von den weit entfernten Bergen aufgewacht und riefe ihnen etwas zu. »Wie kann man denn nur so dumm sein wie diese zwei Einhörner!«

Das ging zu weit! Es war Iseen, der sich zu dem flachen Kristall wieder umdrehte und mit seiner nun rotglühenden Mähne antwortete:

»Und so unverschämt und mit einer so lauten Stimme kann ja wohl nur ein Knorjt sein! Ich weiß, dass ihr Burschen eure Stimme so laut machen könnt, dass man euch sehr weit hört. Das ist ja wohl auch erforderlich, damit man nicht aus Versehen auf euch Winzlinge tritt!«

»Jetzt wird er auch noch frech!«, antwortete die Stimme, und plötzlich sahen die Freunde den Knorjt, der die Grashalme zur Seite bog und auf den Kristall kletterte.

»Das ist so typisch für eure Art. Ängstlich jederzeit auf Flucht bedacht, aber kaum seht ihr ein Wesen, das etwas kleiner ist als ihr, da glaubt ihr, wieder mutig zu sein. Aber ich sage euch beiden, dass die Einhörner ja wohl zu den feigsten Lebewesen im ganzen Land gehören!«

»Hast du das gehört, Mari? Ich glaube, da fordert uns jemand heraus!«, schnaubte Iseen wütend.

»Nun mal hübsch sachte!«, erklang erneut die ungewöhnlich laute Stimme des Knorjt. »Wenn ihr mir das Gegenteil beweisen wollt, dann kommt doch einmal zu mir und traut euch, in den Kristall zu sehen!«

»Warum sollten wir das tun?«, antwortete Iseen trotzig. Aber es war seiner Stimme anzuhören, dass er keineswegs so mutig war, wie er tat.

Der Knorjt stieß ein meckerndes Gelächter aus.

»Da haben wir es – feige wie nur eine Wyt!«, rief er ihnen entgegen. Das war eine üble Beleidigung, denn die Wyts, etwa so groß wie eine Haselmaus, waren flink und – ängstlich, denn die Knorjt jagten sie, fingen sie ein und ritten auf ihnen.

»Auf meinem Rücken wirst du jedenfalls nicht reiten, Knorjt!«, erwiderte Mari trotzig.

»In Ordnung. Aber kommt ihr jetzt endlich näher und werft einen Blick herüber, oder soll ich allen erzählen, dass die beiden wilden Einhörner Mari und Iseen Angst hatten, einen Blick in ein Stück von Mjölnir zu werfen?«

»Dann ist es also wirklich wahr? Das ist ein Stück vom Hammer des Gottes Thor?«

»Selbstverständlich!«, schallte es zurück.

»Das will ich sehen!«, rief Iseen entschlossen aus und trat einen Schritt näher.

»Pass auf dich auf, Iseen! Man erzählt wenig Gutes über diese Kristalle!«, warnte Mari. Erneut lachte der Knorjt laut auf.

Das gab den Ausschlag.

Iseen trat bis dicht an den Rand des flachen Kristalles heran und blinzelte. Alles, was er erkennen konnte, waren die weißen Wolken, die harmlos über ihm am Himmel schwebten. Nichts deutete auf eine Gefahr hin.

»Na und?«, rief Iseen trotzig. »Was ich da sehe, ist der Himmel. Jetzt ist sogar die Sonne dort zu sehen. Also, nichts Besonderes. Das sehe ich genauso, wenn ich morgens aus dem Teich trinke.«

»Du bist einfach nur dumm, Einhorn!«, spottete der Knorjt. »Wenn du deinen Kopf direkt darüber hältst, kannst du einen Blick in das Verbotene Land werfen.«

Bei der Erwähnung spürte Iseen, wie ihm etwas wie ein eiskalter Wind über die Mähne und den Rücken bis zum Schweif fuhr. Zugleich spürte er etwas in seinem Einhorn auf der Stirn, und das beunruhigte ihn.

»Was ist denn nun, Iseen?«, drängte auch der mutig gewordene Mari. »Ein Blick in das Verbotene Land dürfte doch harmlos sein, oder? Außerdem glaube ich nicht an ein solches Land. Wo soll das denn überhaupt sein?«

»Das weiß ich nicht!«, antwortete der Knorjt. »Aber wenn du dich traust, den Blick direkt in den Kristall zu machen, kannst du vielleicht etwas erkennen.«

Beide zögerten noch immer.

»Das Verbotene Land – was ist das überhaupt, und wer lebt dort? Auch Einhörner und Knorjts wie du?«

Ein dröhnendes Gelächter war diesmal die Antwort des Winzlings. Dann erklärte er: »Das Verbotene Land ist KLYTEMNESTRA, ihr Unwissenden. Dort herrscht die uralte Ayse und bewahrt das Wissen über euch Einhörner. So, wie ich euch einschätze, habt ihr aber davon noch nie gehört und seit so unwissend wie am Tage eurer Geburt!«

»Du bist ganz schön dreist, Knorjts!

---ENDE DER LESEPROBE---