Die Evolution Gottes - Reinhard Herrmann - E-Book

Die Evolution Gottes E-Book

Reinhard Herrmann

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Beschreibung

Sie suchen ein Buch, in dem klar und verständlich das Wesen Ihres Seins im Einklang mit der Schöpfung beschrieben wird? Dann sind Sie jetzt fündig geworden! "Die Evolution Gottes" ist eine Enzyklopädie über das Design unseres Lebens. Mein Buch offenbart alle wichtigen Hintergründe, die zu unserem jetzigen Dasein geführt haben. Sie müssen kein Experte sein, um die universellen Zusammenhänge zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und religiösem Glauben zu verstehen. In meiner tiefgründigen aber gut verständlichen Analyse führe ich Sie zur Quintessenz - dem Ursprung aller Dinge. Sie werden staunen. Mit dem Wissen aus diesem Buch eröffnet sich eine völlig neue Perspektive für Ihr Leben. Sie können das Hamsterrad fruchtloser Suche verlassen und die Welt mit anderen Augen wahrnehmen. Es liegt ganz an Ihnen, die Energie der Quelle bewusst formgebend einzusetzen. "Die Evolution Gottes" schenkt Ihnen einen tiefen Blick in die Partitur der Schöpfung, beschreibt die Motivation des Dirigenten und zeigt auf den Punkt, wo sich Wissenschaft und Religion treffen könnten. Lassen Sie sich einladen, das Mystikum "Leben" neu zu entdecken. Freuen Sie sich auf eine spannende Reise und präzise Antworten auf wirklich bedeutende Fragen nach Sinn und Herkunft unserer Existenz.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 613

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Dieses Buch widme ich meiner Frau Verena, dem einzigen Stern, der mein Leben wahrhaftig erhellt und mir mit seiner Liebe jeden Tag das Herz öffnet.

Was Sie erwartet

Vorwort

„Die Evolution Gottes“ – der Name des Buches enthält auf den ersten Blick einen Widerspruch. Evolution und Gott: Das geht ja gar nicht zusammen. Auf der einen Seite steht die Wissenschaft - auf der anderen Seite die Religion. Wissenschaft ist keine Religion. Das ist unbestrittene Tatsache. Und doch existieren beide im Grunde so lange, wie Menschen auf der Erde leben. Es gab sogar eine Zeit, in der sie ziemlich eng miteinander verflochten waren. So zum Beispiel die Astronomie und Astrologie. Heute ist das völlig anders. Mal bekämpft man sich, mal geht man friedlich nebeneinander her und hält Händchen oder man ignoriert sich einfach. Wissenschaft und Religion – sie haben die Menschen durch die Zeiten getragen - bis heute. Jeder erklärt die Welt auf seine Weise und ist ewig auf der Suche nach dem Beweis für Gott oder Argumenten gegen ihn. Eine vollständige und für jedermann begreifbare Antwort auf die wichtigsten Fragen eines Menschen (Wo komme ich her? Wer bin ich? Was ist der Sinn meines Lebens?) gibt es von keiner der beiden Seiten.

Was würde sich ereignen, wenn zwischen Religion und Wissenschaft Urzusammenhänge bestehen, die bis heute unerschlossen sind oder besser: für die wir bisher nicht bereit waren, unsere Augen zu öffnen? Zusammenhänge, die sich sowohl in allen Wissenschaftszweigen als auch in den unterschiedlichen Religionen spiegeln! Was geschieht, wenn der Schleier etwas gelüftet wird, Erkenntnisse und Wissen offenbart, nach dem alle suchen und beide Seiten plötzlich merken, wie nahe man sich im Grunde ist? Ein einfacher Schritt aufeinander zu. Würde man ihn gehen?

Besonders in den letzten Jahren sind neben den etablierten Weltreligionen eine Vielzahl esoterischer und spiritueller Gemeinschaften entstanden, deren Anhängerschaft stetig wächst und mit denen andere religiöse Sichtweisen unter die Menschen gebracht werden. Doch selbst wenn man in der New-Age-Bewegung die Spreu vom Weizen trennt und sich mit der Kernerkenntnis dieses „neuen Wissens“ beschäftigt, bleiben die wesentlichen Fragen nach wie vor unbeantwortet.

Die Naturwissenschaften ihrerseits suchen mittels modernster Technologien (wie z.B. im Atomforschungszentrum CERN/Genf) nach dem Urstoff, aus dem alles besteht und der durch eine einheitliche Weltformel beschrieben werden kann. Ein Berg voller Wissen ist bisher angehäuft worden, mit dem sich Atom und Universum noch besser beschreiben lassen. Noch besser ist aber nicht vollständig. Hat man eine Frage beantwortet bekommen, stellen sich zwei neue. Genauso wenig kann uns nach wie vor keine Religion, kein Guru und kein spiritueller Meister wahrhaftig und vollständig darlegen, wer Gott ist. Überall steckt ein Körnchen Wahrheit drin. Aber Wissen besteht aus der Kornernte des Feldes!

Genau das ist mein Anspruch. Ich will „Wissen“, weil mir „Glauben“ nicht reicht. Wer glaubt, stellt die Suche nach Wissen ein und findet sich ab. Irgendwann akzeptiert man einen Sachverhalt, weil er weder mit Geist noch Gefühl weiter durchdrungen werden kann. Schlussendlich bleibt Resignation. Und das Wissen lacht sich ins Fäustchen.

Ich habe so lange nicht aufgehört zu suchen, bis ich die vollkommene Wahrheit hinter den Dingen entdeckt habe. Mit diesem Wissen können alle Fragen, egal ob sie der Gläubige oder der Wissenschaftler stellt und die bis zum heutigen Tag offen geblieben sind, beantwortet werden. Das mag auf den ersten Blick unglaublich oder sogar überheblich klingen. Tausende und Abertausende Bücher sind über „Gott und die Welt“ geschrieben worden – ausgerechnet dieses eine Buch soll jetzt alles aufklären?

Ja, das tut es. Ohne erhobenen Zeigefinger, ohne besondere Euphorie oder Mystik. Es sei denn, sie halten Atome und alles andere, was wir aus dem menschlichen Blickwinkel heraus nicht sehen und anfassen können, dafür.

„Absurd“, sagte die Eintagsfliege, als Sie von der Woche hörte!

Eine Thematik, die unsere Welt seit Tausenden Jahren beschäftigt und dermaßen umfangreich ist, kann in einem einzigen Buch nicht in jedem Detail abgehandelt werden. Das liegt in der Natur der Sache. Jedoch wird das Bild, das ich Ihnen offenbare, vollständig sein. Ich stelle den Stoff – soweit möglich – aus der Sicht des Menschen (mesoskopisch) dar und werde den Leser dabei immer direkt mit einbeziehen. Um zum Wissen vorzudringen, das nun mal zum Großteil „hinter den Dingen“ liegt, werden wir uns auch mit mikroskopischen und makroskopischen Strukturen beschäftigen. Das bedeutet, es wird extrem klein und extrem groß. Aber keine Angst. Ich werde den Stoff verständlich vermitteln, auch wenn er auf den ersten Blick hochwissenschaftlich anmuten mag.

Für den aufmerksamen Leser entrolle ich das Panorama der Schöpfung. Das gelingt, weil ich mich nicht in die Vielfalt der Details verliebe – obwohl die es verdient hätten –, sondern immer essentielle Zusammenhänge stricke. Es ist klar, dass bei einer Gratwanderung zwischen Bibel und Atomphysik Sachverhalte zutage treten, die höchste Aufmerksamkeit einfordern und an manchen Stellen Zeit brauchen, um Platz im Innern des Lesers zu finden. Aber ich bin von Ihnen überzeugt. Sie schaffen das! Ich lade Sie nun ein, diesen Weg mit mir zu gehen, und bitte Sie, offen und vor allem so vorurteilsfrei zu sein, wie es Ihnen möglich ist. Welchen Platz dieses Buch nach der Lektüre in ihrem Bücherschrank bekommen soll? Schieben sie es in die Nische zwischen Bibel und Einsteins Relativitätstheorie!

Wenn Wissenschaft Wissen schafft, mit dem die Menschen einmal etwas Wahrhaftiges anfangen würden, anstatt Waffen für Machtzwecke zu schmieden, und wenn auf der anderen Seite Kriege aus religiösem Fanatismus heraus nicht mehr geführt werden müssen, weil man den gleichen göttlichen Kern in allen Schriften für sich entdeckt hat – was wäre das für eine Welt? Stellen Sie sich weiter vor, in der Wissenschaft vollzieht sich ein Paradigmenwechsel, wie er nach Einsteins Relativitätstheorie das letzte Mal stattfand, nur weil der Suchfokus minimal verändert wird. Die Möglichkeiten dazu werde ich in meinem Buch konkret herausarbeiten. Die neuen Verknüpfungen zwischen Astro- und Atomphysik zur Biologie und Chemie ergäben plötzlich in der Summe ihrer Erkenntnisse ein Annäherungspotential an die Essenz der verschiedenen Religionen.

Vielleicht würden dann die Menschen endlich der Urangst, den wahrhaftigen Gott zu finden, mutiger gegenübertreten können. Denn die ist präsent! Die Wissenschaft müsste sich von ihrer bisherigen Grundeinstellung verabschieden und die Erkenntnis einer bewussten Systematik hinter den Dingen akzeptieren. Generös!

Die Religionen fühlten sich zwar in ihrem jahrtausendelangen Beten bestätigt, aber auch sie kämen nicht umhin, sich womöglich von einer göttlichen Wesenheit zu verabschieden, die nicht so ist, wie es ihr jeweiliger Glauben lehrt. Und nun stellen Sie sich weiter vor: Das würde trotzdem funktionieren! Auf welchem Weg befände sich die Menschheit dann? Würde sie nicht viel mehr miteinander verbinden als heute? Richtig. Es wäre der Weg über den Frieden hin zum irdischen Paradies.

Ich nehme Ihnen gleich wieder die Zuversicht: Sie und ich – wir werden es nicht mehr erleben. Und ich denke, Sie verstehen auch warum. Nicht weil es unmöglich ist. Aber solch ein Umbruch braucht Zeit, viel Zeit. Das ist ein weiter Weg, viel zu lang für eine Generation. Und er benötigt zunächst erst mal die passenden Impulse. Vielleicht gelingt es uns wenigstens in unserem irdischen Leben, den Kompass zu finden, der uns die Richtung weist.

Der erste Band vermittelt das Wissen über unseren Ursprung, dessen systematische Verknüpfung und Wirkung auf die uns umgebende Welt. Der Weg führt uns von den Geheimnissen hinter dem Atom direkt zum rätselhaften Dirigenten der Schöpfung zurück ins Universum mit seinen vielen ungeklärten Phänomenen – und löst sie auf. Die Evolution unserer Erde sowie eine ziemlich anschauliche Abhandlung über das Multiversum führt uns dann zu Band 2, wo der Mensch im Mittelpunkt steht, die wahrhaftigen Hintergründe seiner Existenz, alle Probleme, mit denen er sich herumschlägt und der Sinn des Seins. Dort werden Sie darüber hinaus mit der wahren Substanz der Universellen Energie vertraut gemacht und den Möglichkeiten, sie sinnvoll einzusetzen. Diese Reise wird alle ihre essentiellen Fragen beantworten.

Wenn Sie dieses Buch in sich aufgenommen haben, wissen Sie, wie nahe wir alle miteinander der Quelle sind und wie wenig es bedarf, die Anbindung dahin zu schaffen. Mein Buch beschreibt diesen Prozess. Wissen steht zunächst nur für sich. Zur Wahrheit wird Wissen erst aus Überzeugung in jedem Einzelnen selbst. Das ist stets ein individueller Werdegang. Den kann Ihnen keiner abnehmen. Ich auch nicht.

Zwischen Religion und Naturwissenschaft finden wir nirgends einen Widerspruch. Sie schließen sich nicht aus, wie manche glauben und fürchten, sondern sie ergäzen und bedingen einander.

Max Planck

(Begründer der Quantentheorie, Nobelpreisträger)

Ich werde enthüllen, warum es so ist. Das ist der tiefe Sinn dieses Buches.

Reinhard Herrmann

November 2015

I
ERSTER TEIL

HOFFNUNG - GLAUBE - WISSEN

Hoffnung - Glaube & Wissen

Hoffnung – Glaube – Wissen sind die drei Stufen zur Erkenntnis. Mit Hoffnung wird alles geboren und die Hoffnung stirbt zuletzt. Alle Menschen hoffen, viele glauben, aber nur wenige wissen. Derjenige, der weiß, hat erkannt und ist weiser geworden. Wahres Wissen öffnet Herz und Verstand und ringt dem Leben Möglichkeiten ab, an die man nicht glauben konnte, als man noch gehofft hat. Menschen, die wissen, sollten das Wissen nicht für sich behalten, es an die weitergeben, die beim Glauben stehen geblieben sind oder auf der Hoffnungsstufe verharren. Was jeder Einzelne schließlich mit dem Wissen anstellt, auf welche Art und Weise er es für sich verwendet, ist stets ihm überlassen. Wenn Sie dieses Buch mit der Intention zur Hand nehmen, in aller Offenheit etwas Neues erfahren zu wollen, und der Meinung sind: „Ich hoffe, dass mich mein Glauben zum Wissen führt“, dann sind Sie bereits auf dem Weg dahin.

Hoffnung ist allgegenwärtig, jeder Mensch besitzt sie und nährt sich davon. Mal mehr – mal weniger. Hoffnung ist das Grundelement des menschlichen Lebens und von essentieller Bedeutung. Sie wirkt wie ein kleiner innerer Motor, dessen Antrieb besonders dann bemerkt wird, wenn man denkt, es geht nicht mehr weiter. Hoffnung projiziert überwiegend auf Dinge im Außen, die noch nicht geschehen sind und deren Eintreffen man sich wünscht.

Das Element Hoffnung wird deswegen vollkommen individuell wahrgenommen, weil es extrem differenziert ist und bei jedem Mensch etwas anderes beinhaltet. Hoffnung kann zum Glauben führen oder ist mit ihm verbunden.

Glaube macht im Grunde verführerisch, weil seine Qualität über der Hoffnung liegt und weil man sich darüber mit anderen Menschen austauschen kann. Auch Glaube wird natürlich individuell empfunden, dennoch ist er mehr ein gesellschaftliches Phänomen und wird in Gruppen ausgeübt. Im Gegensatz zu Glaubensreligionen gibt es keine Hoffnungsgemeinschaften. Glaube manifestiert im menschlichen Bewusstsein bereits eine bestimmte Faktenlage, die sich in gewisser Permanenz auf die äußeren Lebensumstände niederschlägt. Deshalb kann er fördernd oder hemmend wirken. Ein gläubiger Mensch vertraut auf den Fluss der äußeren Ereignisse im Sinne einer von ihm unabhängigen Gesetzgebung.

Wissen ist die höchste Stufe der menschlichen Erkenntnis. Es schließt die Vorstufen Hoffnung und Glauben mit ein. Ohne die kommt kein Mensch zu Wissen. Auf der Erde wird Wissen erst dann gesellschaftsfähig, wenn es durch konkrete äußere materielle Beweise belegt ist oder auf nachvollziehbaren Erfahrungen beruht. Wissen kann Berge versetzen. Mit dem daraus veränderten Massenbewusstsein tritt es in die Individualität all derer, die sich damit beschäftigen, und führt demzufolge gegebenenfalls zu einem Paradigmenwechsel. Menschliche Macht benötigt Wissen aus akademischen Leistungen zur Herstellung von Waffen und nutzt darüber hinaus das Wissen um soziologische Verhaltensweisen, damit sie ausgeübt werden kann. Bestimmtes Wissen wird aus diesen Gründen elitär gehalten oder gar vernichtet, damit Machtstrukturen erhalten bleiben. Hoffnung und Glauben werden toleriert – Wissen nicht (das niedrig gehaltene Allgemeinwissen natürlich ausgeschlossen).

Durch Wissen findet die Individualität zu sich selbst.

Mensch 2015

Unsere Erde beherbergt heute 7,3 Milliarden Menschen, die in 200 Staaten mit unterschiedlichen Kulturen, Religionen, Staatswesen und Sprachräumen wohnen. 7,3 Milliarden Individuen, keines gleicht dem anderen, jedes ist ein einzelnes ICH auf der Suche nach seinem eigenen Weg, auch wenn es für viele der Weg inmitten einer Herde ist.

In jedem Mensch schlummert die Sehnsucht nach menschlicher Wärme und Frieden, nach Gesundheit, Glück und Wohlergehen. Das Lachen ist es, was uns verbindet und dem anderen zeigt: Sieh her, mir geht es gut. Nur lachen wir viel zu selten. Ist uns das Lachen vergangen, weil wir das Paradies nicht gefunden haben, nach dem wir schon so lange suchen?

Die meisten Menschen kämpfen tagein, tagaus nur noch ums wirtschaftliche Überleben, sehr viele davon sind krank. Und es sind schon lange nicht mehr nur Afrikaner, Südamerikaner oder Asiaten – vielen Europäern und Nordamerikanern geht es mittlerweile genauso. Kriege und eine neue Völkerwanderung stehen wieder auf der Tagesordnung. Es wächst die Unzufriedenheit mit den gesellschaftlichen Systemen, in denen die Menschen leben. Das betrifft Finanz- und Gesellschaftsordnung gleichermaßen.

Die übergroße Mehrheit der Menschen fühlt sich als Marionette der „Obrigkeit“. Egal, ob das die Bank, die Regierung einer Demokratie oder das Regime einer Diktatur ist. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten ist auch die Umwelt – unser Lebensraum und Nahrungsgeber – so geschädigt worden, wie es in Tausenden von Jahren zuvor nicht geschehen ist. Wir gehen alle miteinander bewusst in die Sackgasse unseres Lebens und haben uns dabei wissentlich die Augen verbunden. In großer Eile und Geschäftigkeit versuchen wir die Sackgasse zu verlängern, zum Beispiel durch Drucken von Billionen von Euro und Dollar, die Banken, Firmen und ganze Länder retten sollen, ohne dass wirkliche WERTE dahinter stehen. Um uns letztendlich doch nur etwas mehr Zeit zu kaufen.

Wo ist der Weg, der aus diesem Dilemma herausführt? Wer kann uns dabei helfen? Brauchen wir nicht Außerirdische, die uns den Pfad der Tugend des Universums vor Augen halten, oder besser einen neuen Christus, den Gott schickt, um wieder die Herzen der Menschen zu öffnen? Vielleicht muss ein totalitärer Weltherrscher erscheinen, der sagt, wo es langgeht, sich um alles kümmert und vor dem wir dann auf die Knie fallen und das tun, was er will? Oder wird sich Gott selbst mit dem Dilemma auseinandersetzen, das die Menschen angerichtet haben, weil er traurig vom Himmel runterschaut und die Zeit gekommen sieht, endlich persönlich einzugreifen?

Egal, irgendwas muss passieren, denn allein finden wir aus der Sackgasse jedenfalls nicht heraus. Meinen Sie? Ich sage Ihnen: Unser Weg ist die Sackgasse. Ja, wir laufen richtig. Wir alle müssen da durch und es wird wehtun. Es gibt leider keine Alternative, die wir uns aussuchen und anwenden könnten. Und es wird auch sonst keiner kommen, uns diese Aufgabe abzunehmen. Weder Außerirdische noch Gott höchstselbst.

Ich werde Ihnen auch erklären, warum das so ist, und dabei helfen, Ihre Augenbinde zu entfernen. Damit Sie sehend und bewusst weitergehen können und sich dabei irgendwann auch noch gut fühlen können. Das ist der Weg. Die Menschheit auf dieser Erde hat ihn seit Jahrtausenden gewählt und ist ihn gegangen. Sie persönlich sind momentan Teil dieses gigantischen Räderwerkes, aber nicht zufällig auf dieser Welt zugange. Der einzige vernünftige Rat, wie man am besten damit umgeht, ist: Weil das Selbst bestimmt – sollte man selbstbestimmt gehen. Denn trotz aller Unkenrufe: Unsere Welt wird nicht untergehen. Die Erde lebt weiter und das tut sie noch ziemlich lange. Sie befindet sich absolut perfekt mitten im Plan der Evolution.

Auf der Suche nach Wissen

Im Grunde bewegen nur zwei Fragen die Menschheit: Wie hat alles angefangen und wie wird alles enden?

Stephen Hawking

(britischer Atomphysiker)

Wer dreht das Rad der Welt und wo kommt sie selbst überhaupt her? Entstanden durch einen (Ur)Knall im Universum oder durch einen Gott? Aber wenn es einen Gott gibt, wo ist er und warum lässt er all die Grausamkeit und das Unrecht zu, das täglich auf der Welt passiert? Wer bin ich? Was ist der Sinn meines Lebens? Ist mit meinem Tod alles zu Ende?

Ich bin mir sicher, diese oder ähnliche Fragen stellt sich irgendwann jeder Mensch, obwohl gleich wieder berechtigte Zweifel aufkommen, wenn man heute in die Runde der Menschheit schaut. Denn wie sieht die Wirklichkeit aus? Wer seinem Tagewerk nachgeht, entweder um zu leben, zu überleben oder um noch mehr Reichtum und Dinge anzuhäufen, der hat keine Zeit für derartige Fragen. Und wer könnte sie schon beantworten? Wenn dann mal Zeit ist – seien wir ehrlich, kaum einer spricht in geselligen Runden über diese Themen. Und die es interessiert reden nicht darüber, damit sie bei den anderen nicht „anecken“ oder von ihnen womöglich als weltfremd angesehen werden. Trotzdem kommt irgendwann der Tag, an dem man sich diese Fragen stellt. Für den einen ist es möglicherweise der dreißigste Geburtstag, der andere liegt gerade zum Sterben im Hospiz. Wenn man stirbt, wird man Antworten hier auf dieser Erde kaum mehr bekommen oder könnte mit ihnen nichts mehr anstellen. Mit dreißig Jahren wohl schon. Doch die Antworten fallen nicht allein vom Himmel. Man muss fragen und bewusst nach ihnen suchen. Damit etwas bewirkt werden kann – wenn einem der Sinn danach steht.

In unserer Welt ist das gesamte Wissen verfügbar, das man braucht, um sich jede Frage beantworten zu können, so unwahrscheinlich das auch klingt. Will jemand wirklich ALLES wissen, auch das, was (scheinbar) noch im Verborgenen liegt, dann reichen Bücher, Internet, Filme und Gespräche mit Experten nicht mehr aus. Die Dinge erschließen sich Stück für Stück in einem selbst, wenn man zunächst unvoreingenommen an sie herangeht, Offenheit in alle Richtungen praktiziert, nichts von vornherein ausschließt und sich vom Mainstream abkoppelt. Das ist Wahrnehmung der persönlichen Freiheit, nicht nur über einen Tellerrand, sondern über die Tellerränder des gesamten Speiseservice zu blicken. So bekommt man schließlich ein Bild von der Welt und deren Zusammenhang geliefert, das es hier so noch nicht gab. Sie fragen mit Blick auf mein Buch: „Wer gibt einem solche Gedanken ein?“ Gegenfrage: Wie ist Albert Einstein auf seine Relativitätstheorie gestoßen?

Stellen wir uns einfach mal vor, das gesamte Wissen über Gott und die Welt wäre ein Bild, das aus sehr vielen Puzzleteilchen besteht, die vor uns durcheinandergewirbelt auf dem Fußboden liegen. Einige Puzzle bilden das Kernwissen der Mathematik, Biologie, Chemie, Physik und Astronomie, andere enthalten Bestandteile der Bibel, des Korans und verschiedener heiliger Schriften. Auf weiteren Puzzles finden wir die Geheimnisse der Gizeh-Pyramiden. Wissenschaftler wie Albert Einstein und Max Planck haben bereits Puzzle gefunden und zusammengesteckt, die wir nun nutzen können. Und es gibt noch viel mehr Puzzleteilchen: Sie beschreiben den Urknall des Universums, enthalten die Schriften der Veden und die Essenz der Religionen. Weitere erklären den Sinn der indischen Palmblattbibliotheken, viele bestehen aus der Informationsflut des Internets, der Darwin’schen Evolutionstheorie oder deuten das elektromagnetische Feld. Stellen Sie nun Ihr Bild zusammen.

Nehmen wir an, Sie sind Wissenschaftler. Dann greifen Sie sich natürlich die Puzzle von Albert Einstein und Max Planck, die der Mathematik, Biologie, Chemie und Physik, vom Urknall, Darwins Evolutionstheorie und die Puzzle vom elektromagnetischen Feld. Ihr Bild ist aber nicht vollständig, weil noch viele Puzzles auf dem Fußboden liegen. Die brauchen Sie nicht, sagen Sie? Man kann ja die fehlenden Teile interpolieren und entsprechend den bereits vorliegenden Informationen logisch ergänzen! Genau das tun Sie – Ihr Bild ist nun fertig. Was sehen Sie? Das Bild zeigt eine graue Gans auf einem Stein.

Jetzt nehmen wir an, Sie sind gläubig und interessieren sich für Religionen. Natürlich greifen Sie sich die Puzzle der Bibel, des Korans, möglicherweise noch ein paar aus dem Internet, den Veden und aus der Biologie. Was fehlt, ergänzen Sie mit ihren Überzeugungen. Zu welchem Bild kommen Sie? Ihr Bild zeigt einen weißen Storch auf einem Baum. Das Bild eines Dritten ergibt folgerichtig wieder etwas anderes. Was ist passiert? Warum sind die Bilder so unterschiedlich? Jeder greift zwar auf vorhandenes Wissen zurück, unterlässt es aber von vornherein, alle Puzzle aufzuheben. Das, was man hat, reicht vollkommen aus, die eigene Weltanschauung zu bestätigen. Wie sieht denn nun das wahrhaftige Bild aus, wenn wirklich alle Teilchen aufgehoben und zusammengesetzt würden? Es zeigt eine bunte Sommerwiese, wo ein weißer Storch auf einem Baum einer grauen Gans, die auf einem Stein sitzt, zublinzelt.

Genau darum geht es! Ich werde aufdecken, dass viele vermeintliche Grundgegensätze im menschlichen Glauben und Wissen vom Ursprung her gar nicht als Gegensatz existieren, sondern einer einheitlichen Quelle entstammen und bewusst implementiert worden sind. Erst die Synthese von Glauben und Wissen ergibt den wahrhaftigen Sinn. Dazu bin ich bis zur Wurzel vorgedrungen, habe jedes Puzzle aufgehoben, es angeschaut, auf mich wirken lassen und es vorurteilsfrei ins Bild gesetzt.

Das komplette fertige Bild zeige ich Ihnen in diesem Buch. Schauen Sie es an und entscheiden dann, ob Sie es für unglaubhaft halten oder mit dem Wissen etwas anfangen können. Im letzteren Fall werden sie eine klare Sicht auf die Welt bekommen, vieles besser verstehen, Zusammenhänge deuten und vielleicht sogar ein paar Dinge in Ihrem Leben anders anpacken.

Religion & Wissenschaft - die Säulen der Welt

Die Wissenschaft, ihr sollt sie ehren, all dünkelhaftem Wahne fern! Denn Gottes sind die, so sie lehren, und Gottes sind, die sie begehren, und wer sie preist, der preist den Herrn.

Koran

Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“

Albert Einstein

(deutscher Physiker, Begründer der Relativitätstheorie)

Zwei große Säulen haben die Welt der Menschen auf dieser Erde bis heute getragen: die Religion und die Wissenschaft. Beide sind essentiell von Bedeutung innerhalb der Menschheitsgeschichte, sonst wären wir längst alle desorientiert im Chaos verschwunden. Interessanterweise blieben diese Säulen – unabhängig von den wechselnden gesellschaftlichen Ereignissen und Machtverhältnissen über die Jahrtausende – nicht nur erhalten, sondern entwickelten sich ständig weiter. Und beide haben sich auf eine faszinierende Art und Weise immer irgendwie ergänzt und gegenseitig die Waage gehalten. Bei dieser Betrachtungsweise darf man sich jetzt nicht auf einzelne Länder oder Zeitabschnitte beschränken, sondern muss das Ganze einbeziehen. In unserer Gegenwart gibt es gewaltige technologische Unterschiede zwischen Nord- und Südhalbkugel. Das trifft auch auf den Glauben zu. Im Osten Deutschlands z.B. glauben einer Studie zufolge weniger als 13 % der Menschen an einen Gott – der weltweit niedrigste Wert. Auf den Philippinen sind es 94 %.1

Das Wort Religion bedeutet: Rückbindung zu Gott. Es gibt mehrere Religionen auf der Welt. Die größte ist das Christentum (ca. 2,2 Mrd. Anhänger) gefolgt vom Islam (ca. 1,4 Mrd.), dem Hinduismus (ca. 0,9 Mrd.), dem Buddhismus (ca. 0,4 Mrd.) und weiteren. Obwohl diese Statistik naturgemäß unscharf ist, darf man daraus getrost den Schluss ziehen, dass die überwiegende Zahl der auf der Erde lebenden Menschen glaubt (oder wenigstens hofft), dass es einen Schöpfergott gibt, wie immer er auch aussieht. Evolution und Gott sind für sie unvereinbar.

Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist.

Die Bibel

(Hebräer 11.3)

Die Wissenschaft beherbergt unter ihrem Dach neben den großen Naturwissenschaften eine Reihe interdisziplinärer Zweige. Es steht außer Frage, dass durch die vielen Technologien, die ihr entstammen (insbesondere in den letzten anderthalb Jahrhunderten), sehr viele Arbeitsplätze auf der Welt entstanden sind und Menschen in Lohn und Brot gehalten haben.

Der Begriff Evolution entspringt einer rein wissenschaftlichen Denkweise. Wenn man von Evolution spricht, denkt man natürlich sofort an Darwin. Laut Wikipedia ist Evolution „die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation.“ Im weiteren Sinne bedeutet Evolution die fortwährende Entwicklung und Entfaltung von allem (Mensch, Tier, Pflanzen, Universum) durch natürliche Prozesse (also durch die Natur selbst) – ohne ein übernatürliches Wesen.

Spontane Schöpfung ist der Grund, warum es statt dem Nichts doch etwas gibt, warum das Universum existiert, warum wir existieren. Es ist nicht nötig, zur Erklärung eine Hand Gottes mit ins Spiel zu bringen.

Stephen Hawking

Das elementare Problem bleibt die religiöse Vorstellung, Gott sei eine Wesenheit. Jemand, den ich nicht sehen kann, aber er sieht auf mich. Gott kennt meine Sorgen und Nöte und ihm kann ich mich jederzeit anvertrauen, er wird mir einen Ausweg zeigen. Wissenschaftlich ein Unding. Sich eine Wesenheit vorzustellen, die im Hintergrund die Marionettenfäden zieht, an dem alle Atome und auch wir Menschen hängen – das ist doch kindisch. Mit dem Gedanken kann man sich als aufgeklärter Mensch nicht anfreunden. Dann belassen wir doch lieber die spontane Schöpfung beim Vater Zufall.

Die Natur ist so, wie sie ist. Es ist ihr egal, wer sie anschaut und wie man über sie denkt. Mehr steckt da nicht dahinter. Oder doch?

Unbestritten für jedermann ist, dass die Natur scheinbar sehr gern spielt. Das äußert sich in ihrer schier grenzenlosen Vielfalt. Da brauchen wir nicht weit ins Universum zu schauen – unsere Erde ist voll davon:

Wussten Sie, dass jede Schneeflocke, die vom Himmel fällt, ein Unikat ist? Und es sind Myriaden, die jeden Tag irgendwo auf der Erde bei passenden Klimaverhältnissen entstehen. Einfach so. Wir können die zauberhaften Strukturen nicht einmal auf den ersten Blick bemerken, sondern sehen nur kleine oder große weiße Flocken. Sie offenbaren sich vollständig, wenn wir genau hinblicken oder die Flocke unter einem Mikroskop anschauen. Also erst dann, wenn wir uns bewusst mit ihr beschäftigen.

Braucht das jemand? Wofür ist das gut? Reicht es der Natur nicht, wenn kleine weiße gefrorene Eisklümpchen entstehen und herunterfallen – alle mehr oder weniger gleich aussehend, für das menschliche Auge nicht zu unterscheiden? Der Zweck wäre auch erfüllt: Schnee. Sie ist nicht in der Lage, sich selbst zu beobachten, also könnte alles viel einfacher und anspruchsloser sein. Es gibt unzählige Beispiele für die unermessliche Vielfalt auf der Erde, besonders in der Pflanzen- und Tierwelt. Das muss ich an dieser Stelle nicht weiter vertiefen und nachweisen. Machen Sie die Augen auf. Überall unverwechselbare Originale! Selbst jeder Mensch ist ein Unikat, auch wenn sich Zwillinge rein äußerlich gleichen. Es sind unterschiedliche Menschen.

Bild 1: Schneeflocken (Wilson Bentley)2

Die Natur reproduziert sich fortwährend in überwältigender Vielfalt und Perfektion. Die Beobachtung dessen ist ausschließlich dem menschlichen Bewusstsein möglich.

Wissenschaftler, die ihr ganzes Leben versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen, und infolge der gewonnenen Erkenntnisse irgendwann zu zweifeln beginnen, ob das Universum aus Zufall – ohne Bewusstseinshintergrund – entstanden ist und Leben rein materielle Ursachen hat, gibt es trotzdem ein paar. Sehr viele sind es nicht. Wohlgemerkt: Ihnen geht es nicht in erster Linie darum, eine Wesenheit Gott zu finden, sondern um die Aufhellung des Grundes für die offensichtliche Systematik hinter den Dingen. Je intensiver man sich damit beschäftigt und nicht in Details versinkt, sondern die Webstruktur entdeckt, desto klarer tritt dieser Sachverhalt vor Augen.

Was aber würden Sie tun, wenn am Grund etwas Göttliches wartet, das so offensichtlich ist, dass wissenschaftliche und atheistische Sichtweise nicht mehr ausweichen kann? Haben Sie den Mut, damit an die Öffentlichkeit zu gehen? Kaum. Schnell ist man als Spinner verrufen, Forschungsgelder werden gestrichen und die Karriere ist in Gefahr. Ausnahmen bestätigen die Regel. Einige große Persönlichkeiten sind in der Vergangenheit selbstbewusst an die Öffentlichkeit getreten und haben sich zum Regisseur des gigantischen Schauspiels Universum geäußert, dessen unbekanntes Sein in der Systematik und Perfektion der Materie zutage tritt. Einer von ihnen war Albert Einstein.

Meine Religion besteht in meiner demütigen Bewunderung einer unbegrenzten geistigen Macht, die sich selbst in den kleinsten Dingen zeigt, die wir mit unserem gebrechlichen und schwachen Verstand erfassen können. Diese tiefe, emotionale Überzeugung von der Anwesenheit einer geistigen Intelligenz, die sich im unbegreiflichen Universum eröffnet, bildet meine Vorstellung von Gott.

Albert Einstein

Verfolgt man diesen Ansatz weiter, sprudeln gleich wieder neue Fragen heraus: Wenn etwas hinter den Dingen steckt, was ist es dann? Wie kann man es finden? Wo kommt es selbst her und was bezweckt es mit der Schöpfung – was ist ihr wahrer tiefer Sinn? Welche Rolle spielt der Mensch dabei? Wer also zieht die Fäden?

Ist es der gütige Gott der Gläubigen, der aus reiner übersprudelnder Liebe besteht, oder eine gigantische Software mit festen Regeln und Programmabläufen? Vielleicht bleibt schlussendlich doch nur ein stupid ablaufender chaotischer Automatismus übrig, begründet aus einer Kette von Zufälligkeiten. Trauen wir uns, diese Fragen zu stellen. Die Antworten werden Sie überraschen!

1 Studie der Universität von Chicago 2012

2 Wilson Bentley (1865–1931) war amerikanischer Farmer und Schneeforscher. Er fotografierte Schneekristalle unter dem Mikroskop und untersuchte die Struktur Tausender Schneeflocken. Bentley kam zu der Überzeugung, dass jede Schneeflocke ein Unikat ist und sich – wenn auch nur in Details – von anderen unterscheidet.)

Jedes Ding hat einen Namen

An dieser Stelle möchte ich keinen Exkurs zur Namensfindung für Ihren Nachwuchs oder Ihr Haustier unternehmen. Ich möchte Vorbehalte und Bewertungen (die mit Namen meistens verknüpft sind) dämpfen. Vorbehalte können nur platziert werden, wenn es einen Namen dafür gibt, und viele Namen führen heute bei den meisten Menschen automatisch zu einem Vorbehalt, weil dann sofort Denkmuster ablaufen, die man sich selbst im Laufe des Lebens gebildet hat. Diese Denkmuster geleiten dann zu einer Bewertung, die immer individuell geprägt ist, aber im Wesentlichen durch das Gruppendenken der Menschen beeinflusst wird. Die Bewertung wirkt im Hintergrund mit und begleitet den Leser auf jeder Seite des Buches. Deshalb ist mir vor den weiteren Ausführungen die Ansprache dieses Themas sehr wichtig.

Tiere und Menschen sind in der Lage, Töne auszusenden und zu empfangen. Das dient der Kommunikation untereinander. Dafür sind spezielle Werkzeuge vorhanden, mit denen hörbare Schwingungen erzeugt und übertragen werden können. Bei Tieren ist diese Funktion hauptsächlich zum Überleben der Art gedacht. Da Menschen miteinander sprechen und somit ihrem Bewusstsein Ausdruck verleihen, benötigen sie Bezeichnungen für das, worüber sie kommunizieren. Das ist der einfache Grund, warum alle Dinge einen Namen haben.

Wenn Paul Müller geboren wird, erhält er diesen Namen von seinen Eltern gleich nach der Geburt. Somit wissen alle, die der jungen Familie gratulieren, wer da in der Wiege liegt. Nur Paul weiß es nicht. Sobald er sprechen kann, redet er über sich zunächst nur in der dritten Person: „Paul will Schokolade!“ Er sagt nicht: „ICH will Schokolade“, sondern identifiziert sich erst dann mit seinem Namen, nachdem ihm bewusst wird, dass er von allen so genannt wird. „Du bist Paul!“ Beim Sternenbild Orion ist das anders. Der Orion weiß nicht, dass er der Orion ist, und das wird auch so bleiben. Gott hat viele Namen, z.B.: Allah, Jehova, Elohim, El Schaddaj – je nach Glaubensrichtung, Herkunft, Kultur und Tradition. Weiß denn Gott, wie er heißt? Kann ich ihn rufen und hört er mich? Eines ist unbestritten: Die Menschen brauchten einen Namen für seine Identifizierung. Auch ich bediene mich natürlich der Namensgebung und werde an späterer Stelle dieses Buches sogar einen neuen Namen von etwas sehr Essentiellem in die Welt setzen.

Trotz allem habe ich überlegt, ob ich in meinem Buch den Namen „Gott“ grundsätzlich mit dem Wort: „Geist“, „Bewusstsein“, „Quelle“, „Ursprung“ oder etwas anderem ersetze, um nicht gleich von vornherein bei einigen Lesern Vorurteile aufzubauen, die zu Bewertungen führen wie: „Das ist doch Quatsch, es gibt keinen Gott“. Ich wollte es erdenklich neutral angehen. Schließlich ist mir schnell klar geworden: Meinem Buch ist es nicht möglich, Vorbehalte auszuschließen.

Das hier ist eine Gratwanderung vom Anfang bis zum Ende. Und da man weiß, nicht jeder verträgt Höhenluft und die meisten sind lieber gern auf der breiten Autobahn unterwegs, obliegt es einzig und allein dem Leser, was er gedenkt zu tun oder zu lassen. Also fange ich erst gar nicht damit an und verwende den Namen Gott. So, wie ihn die meisten kennen, egal welche Emotionen das individuell beim Leser bewirkt.

Gott trägt aber keinen Namen!

Wissen – wozu?

Begleiten Sie mich nun auf eine lange Reise. Wenn wir etwas erfahren wollen, müssen wir uns bewegen, besonders geistig. Wer auf der Couch sitzen bleibt, kann lange warten, bis sein Lebensziel an der Haustür klingelt. Heißt das Reiseziel Wissen, sollte man auf dem Weg dahin wenigstens ein paar Stationen festmachen, an denen ein Stopp eingelegt wird. Kein Imbiss, wohlgemerkt. Diese Haltestellen sind Erlebnisbahnhöfe und nicht einfach zu erkunden.

Auch wenn sie dem einen oder anderen auf den ersten Blick nicht besonders zusagen und er gern vorbeifahren würde, weil’s zu kompliziert werden könnte – bitte steigen Sie mit mir aus, sonst verpassen Sie etwas Wesentliches und haben zum Schluss womöglich mehr Fragen als vorher.

Das, was alle Menschen am meisten interessiert, sind die Geschicke der Menschen selbst, ihre eigenen Probleme: Arbeit, Geld, Beziehung, Krankheit, Tod usw. Jeder lebt in der Gegenwart. Sie ist das Einzige, wo wir uns ausdrücken und darin messen können. Aber für die meisten Menschen ist diese Gegenwart nicht besonders köstlich. Besser werden kann es also nur in der Zukunft. Dann gehören hoffentlich alle Probleme der Vergangenheit an. Alles wird gut. Weiter bergab geht nicht. Also stecken wir heute unsere Hoffnungen in die Zukunft und glauben fest daran, dass sie sich erfüllen. Wissen tun wir es nicht. Alles sinnlos?

Wenn die Sinnhaftigkeit von allem, was uns umgibt, begründet werden könnte, wäre dann unser eigenes Leben sinnlos? Hat der Mensch den Sinn des Großen verstanden, wird er sich selbst wahrhaftig verstehen lernen. Jeder andere Weg ist nur eine Etappe. Das Wissen, ein Ritzel im Weltgetriebe zu sein, dessen Funktion zu verstehen und die eigene Bedeutung darin zu erfahren – ist echte Selbsterkenntnis. Hoffen und Glauben allein nützen da wenig. Dieses Weltgetriebe – nennen wir es Schöpfung – besteht zunächst einmal aus der Erde und dem, was sie hervorgebracht hat, einschließlich unserer eigenen Körper. Natürlich gehören Sonnensystem und Universum dazu. Mensch, Erde, Sonne und Kosmos sind wiederum aus Atomen geformt. Da haben wir unsere Stationen, an denen wir Halt machen müssen, wenn wir wissen wollen, wie Gott tickt. Wer die Systematik hinter den Dingen erkennen will, muss systematisch vorgehen.

Sie möchten einen Blick auf den Reiseplan werfen? Gern. Ich führe Sie zunächst in die Welt des Atoms, dem Baustein der Materie, und von dort auf direktem Weg in die gute Stube des Schöpfers. Kürzer kann man nämlich nicht dahin gelangen. Dann machen wir Station im Universum, wo alle Zusammenhänge zwischen ganz Groß und ganz Klein offensichtlich zutage treten werden. Schließlich begeben wir uns zurück auf die Erde und lernen verstehen, was den Sternenstaub bewegte, diese Perle zu formen und worauf die Einzigartigkeit Mensch wirklich beruht.

Mit diesem Wissen sind wir dann reif, eine weitere große Reiseetappe zu absolvieren. Ich werde Ihnen zeigen, was es mit dem Multiversum auf sich hat, ob es Paralleluniversen gibt und wohin die Schwingungsdimensionen tatsächlich führen. Garantiert nicht hinters Licht! Alle Reiseetappen werden seit vielen Jahren auch von der Wissenschaft und den Religionen intensiv bearbeitet. Insofern beschreibe ich stets die wissenschaftliche Sichtweise zu den einzelnen Komplexen, hinterfrage Problemstellungen und setze sie in Kontext mit der religiösen Ansicht. Keine der beiden Säulen kann eine endgültige Antwort geben. Ich schon und ich werde darüber hinaus viele ungeklärte Phänomene auflösen. Wissenschaftlich und religiös – seriös. Natürlich verstehe ich Ihre Skepsis. Ihr gesunder Menschenverstand sagt Ihnen: So etwas geht nicht! Meine Gegenfrage: Was ist gesunder Menschenverstand?

Der gesunde Menschenverstand ist eigentlich nur eine Anhäufung von Vorurteilen, die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat.

Albert Einstein

Diese Vorurteile müssen Sie natürlich ablegen, sonst geht’s wirklich nicht oder nur sehr schwierig. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Ablage: Solange die Menschen im riesigen Pullover des Universums nur die Maschen zählen, können sie die eingewebten Muster nicht entdecken, nach denen sie eigentlich suchen.

Wenn Sie das Buch gelesen haben – was machen Sie dann mit dem Wissen? Wo hilft es Ihnen im Alltag weiter? Werden Sie dadurch wieder gesund, kommt Ihr Partner zurück, klappt es mit dem neuen Job oder einem Lottogewinn? Sie können gern an die Garderobe zurückkehren und den abgelegten Mantel der Vorurteile wieder anziehen, wenn der Partner bis dahin keine SMS geschickt hat und die Bauchschmerzen immer noch da sind. Ich werde darüber nicht böse sein. Mein Buch heißt nämlich nicht: „Wünsche ans Universum“ oder: „Geheime Gottesgebete zur Selbstheilung“. Im Gegensatz zu der Literatur, wo solche Dinge suggeriert werden, erhalten Sie von mir weder im ersten noch im zweiten Band eine Anleitung für die schnelle Lösung all Ihrer Probleme. Weil das so einfach nicht funktioniert, wie Sie eventuell schon selbst erfahren durften. Was Sie aber bestimmt bekommen, sind Antworten auf die Fragen nach Gott und seiner Schöpfung. Ich werde Ihnen die perfekte Systematik allen Geschehens begreifbar machen, Ihr persönliches Dasein auf diesem Planeten erklären und schildern, weshalb Sie das Leben auf der Erde überleben werden.

Alles ist individuell, auch der Mensch. Man kann sein Dasein erst wirklich ändern, wenn die Zusammenhänge klar sind, in denen man sich befindet. Dann folgt bestenfalls die Entscheidung, Eigenverantwortung zu übernehmen. Die kommt nie von außen, sondern immer aus Ihnen selbst. Wenn Sie diesen Weg beschreiten, werden Sie Zeuge all der Wunder dieser Welt: Heilung, Partnerschaft, Lebensqualität und Glück. Innerer Wandel basiert auf äußeren Impulsen. Einen solchen möchte ich Ihnen mit diesem Buch gern geben. Entscheiden und laufen müssen Sie allein.

Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst.

Dante Alighieri

(Dichter und Philosoph)

Haben Sie inzwischen den Koffer gepackt? Zunächst brauchen Sie nur sehr wenig Gepäck, das erste Reiseziel befindet sich im Mikrokosmos. Es ist das Atom.

II
ZWEITER TEIL

EINE REISE INS NICHTS

Eine Reise ins Nichts

Das Rätsel hinter dem Atom

Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.

Werner Heisenberg

(Physiker und Nobelpreisträger)

Diejenigen von Ihnen, die mit Naturwissenschaften nicht viel am Hut haben, bitte ich – wie schon gesagt – dieses Kapitel auf keinen Fall zu überspringen. Denn wir werden uns nun mit Atomphysik beschäftigen müssen, um zu erkennen, woraus wir selbst und alles besteht, was uns umgibt. Das Atom spielt nämlich die entscheidende Rolle bei der Erkenntnis des Universellen. Die Systematik des ganz Kleinen führt lückenlos zur Systematik des ganz Großen. Ich möchte allerdings weder das komplette Schulwissen wiederholen noch in die Tiefen der Kernphysik vordringen. Das würde den Rahmen hier völlig sprengen. Außerdem liegen diese Informationen mittlerweile abrufbereit für jedermann im Internet oder in der Bibliothek.

Trotz alledem erhalten Sie einen Überblick über die Mikrowelt, den ich Ihnen ziemlich anschaulich präsentieren werde. Umgehen können wir diesen Teil nicht, weil wir anschließend noch viel tiefer vordringen müssen und Sie dafür dieses Wissen brauchen. Dadurch treten zwangsläufig Zusammenhänge ans Tageslicht, die in dieser Art und Weise noch nicht veröffentlicht und weiterverfolgt wurden. Das werde ich aber tun. Deshalb ist der Stoff dieses Kapitels für das gesamte weitere Buch von großer Bedeutung.

Unsere Kenntnis über die Mikrowelt ist nicht so jung, wie die wissenschaftlichen Methoden, die erst den Nachweis dafür erbringen konnten. Die Existenz von subatomaren Partikeln war bereits vor einigen tausend Jahren als bekannte Theorie allgemein akzeptiert, die Theorie vom Atom. Der Ursprung lag höchstwahrscheinlich beim Griechen Demokrit. Er beschrieb das Atom als kleinstes Materieteilchen. Die Araber glaubten dasselbe. Das arabische Wort dharrah bedeutet: Atom. Mehrere Hinweise dazu finden sich im Koran, hier ist einer davon:

Die Ungläubigen sagen, zu uns wird die Stunde niemals kommen. Sprich: Aber sicher, bei meinem Herrn, sie wird über euch kommen – bei Dem, der das Unsichtbare kennt – Dem nicht verborgen ist das kleinste Atom in den Himmeln oder auf der Erde; noch ist etwas kleiner als das oder größer, das nicht in einem offenkundigen Buche stände.

Koran 34:3

Da muss man sich schon fragen: Wie in aller Welt war es möglich, dass Menschen vor so langer Zeit die Existenz der Mikrowelt vorhersehen konnten, ohne irgendwelche technischen Voraussetzungen in der Hand zu halten? Wer hat ihnen das zugeflüstert, damit es aufgeschrieben werden konnte? Ein erster Beweis für Gott als Wesenheit? Betrachtet man die menschliche Entwicklung, gab es zu bestimmten Zeiten immer wieder Persönlichkeiten – sowohl in der Religion als auch in der Wissenschaft –, die Sachverhalte gelehrt haben, die man zum damaligen Zeitpunkt gar nicht wissen konnte. Ihre Impulse hatten weitreichende Folgen, teilweise über Jahrhunderte. Das trifft neben dem Wissen ums Atom (Mikrowelt) vor allem auf die Astronomie und Astrologie (Makrowelt) zu. Geräte, wie man sie heute kennt, standen für die Erforschung des ganz Kleinen und ganz Großen noch nicht zur Verfügung. Trotzdem waren Vorhersagen möglich, die erst viel später in der Menschheitsgeschichte nachgewiesen werden konnten und so Teil des allgemeinen Wissens wurden. Ist die Religion etwa schneller unterwegs als die Wissenschaft?

Alles Eins

Verständigen wir uns zunächst auf die drei grundsätzlichen Betrachtungsweisen, mit der die Welt wahrgenommen werden kann: das ist die makroskopische Sicht (Mensch–Universum), die mesoskopische (Mensch– Erde) und die mikroskopische (Mensch–Atom). Es hängt immer vom Betrachter beziehungsweise seinem Blickmaßstab ab. Wir können zunächst mal nur Erde. Das menschliche Bewusstsein ist aber in der Lage, zu reisen und beliebige Betrachtungsmaßstäbe einzunehmen. Lösen wir uns aus der mesoskopischen Welt, zieht uns das nicht die Beine weg. Ohne Probleme reisen wir in unseren Gedanken mit Überlichtgeschwindigkeit zu den Malediven oder nach Griechenland, wo der nächste Urlaub stattfinden wird. Dasselbe kann man tun, wenn der Atomkern das Reiseziel ist. Oder möchten Sie gern mal unsere Milchstraße von oben sehen? Kein Problem. Was ich damit ausdrücken möchte: Die Summe unserer Erfahrungen lässt es zu, daraus abgeleitet bestimmte Vorstellungen zu entwickeln, für die wir kein faktisches Mikroskop brauchen. Das menschliche Bewusstsein ist selbst eins und damit lässt sich unbegrenzt vergrößern. Wäre es nicht so, müsste ich an dieser Stelle resignieren, weil ich Ihnen etwas erzählen würde, wovon keiner eine Vorstellung entwickeln kann. Ich fordere Sie also auf, es zu benutzen!

Jeder hat in der Schule gelernt: Alles, was wir sehen und wahrnehmen können, besteht schlussendlich aus Atomen. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir menschliche oder tierische Körper betrachten, Pflanzen, Steine, Mineralien, unsere Erde, die Sonne, die anderen Planeten unseres Sonnensystems oder das komplette Universum. Selbst Luft oder andere Gase bestehen in ihrer Grundsubstanz aus Atomen. Dazu gibt es noch die elektromagnetische Strahlung. Deren kleinste Bestandteile sind die Photonen. Das sichtbare Licht ist ein bestimmtes Spektrum dieser Strahlung. Das ist alles. Mehr gibt es nicht. Daraus formte sich, was wir sehen und anfassen können, daraus bestehen wir Menschen.

Halten wir schon mal fest: Aufgrund der wissenschaftlichen Fortschritte ist es heute möglich, den Zustand der Materie (Universum, Erde, Pflanzen, Körper von Mensch und Tier usw.) ziemlich schlüssig durch die mikroskopische Atomwelt und ihre vielfältigen Verknüpfungen zu beschreiben. Wohlgemerkt, nur für die Beschreibung des Zustandes: Alles besteht aus Atomen. Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die Wechselwirkungen untereinander betreffend, werden durch die Wissenschaft jedoch immer in Abhängigkeit zu den jeweiligen Betrachtungsweisen gestellt. Was in der Atomwelt ordnungsgemäß funktioniert, kann man nicht problemlos auf den mesoskopischen Sektor übertragen. Und die kosmischen Gesetzmäßigkeiten stehen wiederum ebenfalls für sich. Wenn über ein physikalisches Grundgesetz gesprochen wird, muss immer die Bezugsebene passen. Redet man zum Beispiel über Gravitation, hat das Atom dabei nichts zu suchen, denn es ist viel zu klein und benötigt andere Theorien. Warum? Weil die Wissenschaft die Geschehnisse im Atombereich noch nicht schlüssig auf den Meso- oder Makrokosmos übertragen konnte. Das ist zwar deren erklärtes Ziel, ohne dass es konkrete Ansatzpunkte gibt, dieses bald zu erreichen. Liegt das an der Theorie, an den Wissenschaftlern oder etwa an der Materie selbst?

Unsere Umwelt ist mesoskopisch, d.h. unsere fünf Sinne sind darauf spezialisiert, sie vorrangig in dieser Erfahrungswelt einsetzen zu können. Wir brauchen etwas, das wir sehen, hören, riechen, schmecken und vor allem anfassen können. Die Vorstellung, dass überall eine Atomstruktur dahinter steckt, raubt uns nicht den Schlaf. Wir bewegen uns in einer Form (Körper) und gehen mit anderen Formen in Kontakt und Reflexion. Noch dazu sind wir menschlichen Wesen auf die Erfahrung Erde beschränkt. Alles auf der Erde passt perfekt zueinander, kann von uns angepackt und wiederum in verschiedenste Kombinationen und Formen umgewandelt werden. Ein ausreichendes Spielfeld. Wenn jemand in einer Großstadt lebt, ist er fast ausschließlich von diesen künstlich und von Menschen geschaffenen Formen aus dem Materiallager Erde umgeben, von dem einen oder anderen Baum am Straßenrand mal abgesehen. Wir nehmen diese Formen wahr und hantieren tagtäglich damit herum. Keiner kümmert sich eine Sekunde darum, dass sie aus Atomen zusammengesetzt sind, obwohl es jeder weiß.

Wenn wir uns auf einen Stuhl setzen, spüren wir das Schwingen der Atome am Hinterteil nicht, aus denen er zweifelsfrei besteht. Und wir fallen auch nicht in die ungeheuren leeren Räume hinein, die zwischen den Atomkernen und ihren äußeren Schalen existieren. Also schauen wir uns das Ganze mal bewusst aus der Nähe an, um zu erfahren, was da unten vor sich geht.

Dazu greifen wir uns jetzt das eingangs erwähnte Bewusstseinsmikroskop und zoomen aus unserer Betrachtungsgrößenordnung tief in den Mikrokosmos hinein. Nehmen wir zunächst das Blatt einer Pflanze zur Hand. Von der äußeren Erscheinungsform, die sich ziemlich klar von allen möglichen anderen Formen unterscheidet, gelangen wir rasch in die Zellstruktur hinein. Wir sehen, dass jede Zelle eine Zellwand, Zellflüssigkeit und einen Zellkern besitzt. Vergrößern wir Zellwand, Zellflüssigkeit und Zellkern weiter, entdecken wir bereits die Molekülstrukturen, aus denen die übergeordneten Formen entstehen: Eiweißstoffe (Proteine), Fette (Lipide) und Zuckermoleküle (Kohlenhydrate). Wir zoomen weiter und stellen fest, dass diese Moleküle wiederum aus einer bestimmten Kombination von verschiedenen Atomen bestehen, die bestimmte Bindungen miteinander eingegangen sind. Alle Atome sind prinzipiell nach dem gleichen Ordnungssystem aufgebaut. Wie ein Baukasten aus dem Kinderspielzimmer. Spaßeshalber wiederholen wir den Vorgang mit einer tierischen Zelle. Abgesehen von geringfügigen Abweichungen aufgrund unterschiedlicher Funktionen sind Tier- und Pflanzenzellen ziemlich ähnlich. Wenn wir in die Molekularstruktur zoomen, gibt es keinen Unterschied mehr (Proteine, Lipide, Kohlenhydrate), in der Atomstruktur ist im Grunde alles gleich.

Jetzt benutzen wir eine menschliche Zelle. Hier ist der Unterschied zur tierischen Zelle frappierend gering, er ist fast nicht mehr auszumachen. Zoomen wir in die Atome hinein, sehen wir dasselbe Bild wie immer. Faszinierend. Zu guter Letzt greifen wir uns ein Stück Eisen und tun mit ihm das Gleiche. Zellen finden wir hier zwar nicht, weil Eisen kein organisches Material, sondern ein Element ist, das aus gleichartigen Atomen besteht – also anorganisch. Aber wenn wir auf der Atomebene angekommen sind, müssen wir uns eingestehen: Dort unten gibt es keinen sichtbaren Unterschied zwischen organischer und anorganischer Materie. Mensch, Tier, Pflanze und Eisenklumpen stellen im Mesokosmos völlig verschiedene Systeme mit unterschiedlichsten Formen und Eigenschaften dar – mikroskopisch determiniert durch unterschiedliche Bindungsverhältnisse von Atomen. Das ist alles.

Eine mystische Vorstellung, die aber wissenschaftlich erwiesen ist. Dieses Experiment können wir beliebig mit allen Materialien wiederholen, die wir auf der Erde und im Kosmos finden. Das Ergebnis ist immer gleich: Das, was im Meso- und Makrokosmos die Formen bildet, die in riesiger Vielfalt existieren, sind Atome mit verschiedener Kernladung, die untereinander kommunizieren, korrelieren und dadurch komplexe Systeme mit einer großen Mannigfaltigkeit an Eigenschaften bilden. Ein Baukastensystem, das im Grunde immer aus den gleichen Bausteinen besteht. Nur ein paar Klötze an der Oberfläche sind jeweils anders figuriert und manifestieren so eine riesige Fülle an Formen.

Noch einmal: Bereits innerhalb des menschlichen Betrachtungsrahmens zeigt sich ein Überfluss an Vielfalt in Form und Farbe, scheinbare Trennung und Autarkie, die im materiellen Ursprung (Mikrokosmos) elementar miteinander verbunden ist. Wie kann so ein kleines Teilchen Galaxien und Sonnensysteme hervorbringen, Planeten formen, denen eine üppige Pflanzenwelt entspringt, Körper von Tieren und Menschen erzeugen und im menschlichen Hirn Bewusstsein hervorrufen?

Ein Baustein mit Köpfchen, der sich selbst an die richtige Stelle manövriert? Lego-Intelligenz? Vielleicht basiert alles – wie die Wissenschaft meint – auf Zufallsereignissen? Atome, die zufällig zusammenstoßen? Kann ja mal passieren, gibt’s ja genug davon. Rekrutierung aus der Urgaswolke – oder eben doch ein Sandkörnchen der Straße auf dem Weg zu Gott?

Wieder ein Bindeglied zwischen Religion und Wissenschaft: das Atom und seine Verhaltensweise. Nur sieht die jeder anders. Ich werde Ihnen das Wissen darüber vermitteln, wo das Atom herkommt, woraus es besteht und was es veranlasst, diese Bindungen zu schaffen, die immer größere Strukturen bilden. Von der molekularen Ebene bis hin zu Zellen, Organen, Körpern, Kristallen, Mineralien, Planeten und Galaxien. Sie werden verblüfft sein. Hinter der Vielfalt und Varianz steckt Systematik. Eines kann das Atom allerdings nicht erzeugen: menschliches Bewusstsein.

Zunächst schauen wir uns aber an, was die Wissenschaft bisher über die Mikrowelt in Erfahrung gebracht hat. Und das ist eine ganze Menge Stoff.

Atomstruktur und Materie

Was ist Materie? Schon wieder so eine Frage, auf die Sie viele Antworten bekommen. Wenn Sie es genau wissen wollen, muss ich Sie leider enttäuschen. Eine erschöpfende Auskunft wird nicht dabei sein. Weil sie keiner parat hat. Materie kann man anfassen (fest), in sie eintauchen (flüssig) oder sie atmen (gasförmig). Ihr Grundbaustein ist das Atom. Aber das besteht fast nur aus leerem Raum. Was ist also nun Materie wirklich? Gehen wir der Frage auf den Grund.

Atome befinden sich in ständiger Wechselwirkung miteinander. Das sichtbare Universum besteht aus Atomen und elektromagnetischer Strahlung. Durch die Wechselwirkung der Atome untereinander wird diese Strahlung absorbiert oder ausgesendet. Diese wenigen Grundprozesse haben unser Universum seit dem Urknall über ca. 13,7 Milliarden Jahre so gestaltet, wie wir es heute vorfinden.

Woraus besteht ein Atom? Kein Mensch hat je eins gesehen, dafür reicht die Technologie der optischen Messgeräte nicht aus. Aber es ist identifiziert und nachgewiesen. Jedes Atom besitzt einen Atomkern und Elektronen, die den Kern umkreisen und seine Hülle bilden. Plus und Minus. Jedes Atom ist immer in Bewegung. Es schwingt in sich. Selbst bei Temperaturen nahe des absoluten Nullpunkts (−273,15 Grad Celsius) hält das Vibrieren an. Die unbekannte Energie, die sich trotz des thermischen Nullpunkts manifestiert, nennt man Nullpunktenergie. Der Atomkern ist nicht exakt rund, hat aufgrund seiner eigenen Rotationsbewegung eher die Form eines Sphäroids und eine positive elektrische Ladung, die aus Protonen und Neutronen besteht. Die elektrische Ladung der Elektronen in seiner Hülle ist negativ. Ein Atom ist nach außen hin im Grundzustand elektrisch neutral, wenn der Atomkern und die Atomhülle die gleiche Anzahl elektrischer Ladungen haben (Protonen, Neutronen und Elektronen). Das Atommodell wurde 1911 vom neuseeländischen Atomphysiker Ernest Rutherford aufgestellt und publiziert. Nach ihm ist es auch benannt.

Das einfachste Atom ist das Wasserstoffatom. Der Atomkern besteht aus einem Proton (+) und wird von einem Elektron (−) umkreist. Wasserstoff ist das Urelement im Universum. So unglaublich das an dieser Stelle klingt: Alles, was ist, stammt ursächlich aus Wasserstoff. Auch heute ist Wasserstoff noch mit Abstand das häufigste Element im Universum. Es ist Bestandteil des Wassers sowie aller organischen Verbindungen. Ohne Wasserstoff keine Sonne, kein Planet und kein Leben.

Bild 2: Modell Wasserstoffatom: ein Elektron und der Atomkern, bestehend aus einem Proton

Das dargestellte Größen-, Form- und Abstandsverhältnisverhältnis entspricht natürlich nicht der Realität. Um uns einen Begriff darüber machen zu können, stellen wir uns vor, wir könnten das Atom so lange „aufblasen“, bis wir es in unserem mesoskopischen Bereich betrachten können. Dazu müssen wir das Wasserstoffatom allerdings um den Faktor eine Billiarde vergrößern! Nun hat der Atomkern die Größe einer Kugel mit einem Durchmesser von 1,7 m. Jetzt stellen wir uns auf den Kern und suchen das Elektron. Aber wir können es nicht finden. Kein Wunder. Das Elektron ist ca. 100 km vom Kern entfernt und hat einen Durchmesser von nur 0,1 mm. Und selbst wenn wir ein großes Fernrohr nehmen könnten: Aufgrund der Geschwindigkeit, mit der das Elektron um den Kern fliegt (knapp unter der Lichtgeschwindigkeit von 300.000 km pro Sekunde), werden wir es nicht aufspüren können. Die Masse des Wasserstoffatoms beträgt 0,000.000.000 .000.000.000.000.000.001.647 g, wobei die zu mehr als 99 % im Atomkern zu finden ist.

In der Mikrophysik verwendet man allerdings die Einheit Elektronenvolt (Energie). Was denn, Masse wird durch Energie ersetzt? Geduld, das lernen wir später. Zugegeben, das sind Zahlen zum Schwindligwerden, schwierig vorzustellen. Aber wir müssen diese Realität annehmen, weil sie erwiesenermaßen so existiert, obwohl wir das Atom nicht sehen können.

Aus diesen Größenverhältnissen lässt sich ein weiterer interessanter Bezug herleiten. Beim Experiment mit unserem Bewusstseinsmikroskop sehen wir anfangs ein Blatt, die Hautoberfläche oder den Eisenklumpen. Alles kann man anfassen und wir spüren, dass wir etwas in der Hand halten. Nun zoomen wir bis zur Atomhülle. Wir haben nichts verändert, nur vergrößert. Jetzt stecken wir den Kopf durch diese Hülle – und sehen im Grunde in einen riesigen leeren Raum hinein. Da ist nichts weiter, vom Anfassen ganz zu schweigen. Dasselbe Bild zeigt sich übrigens auch beim Blick ins Universum durch ein Teleskop: leerer Raum. Unser Universum besteht zu mehr als 99 % aus leerem Raum. Das Atom auch.

Das Verhältnis von leerem Raum zu Materie ist im Universum (makroskopisch) direkt vergleichbar mit dem Zustand im Atom (mikroskopisch). Wie im Großen – so im Kleinen.

Das Wasserstoffatom mit seinem einfachen Aufbau beherrscht das Universum. 93 % aller Atome des Universums sind Wasserstoffatome. Die anderen sind aus Wasserstoff hervorgegangen. Wie, das lernen wir ausführlich im fünften Teil. Ist das Wasserstoffatom etwas Besonderes? Scheint so, wir Menschen bestehen ja zu etwa 65 % aus Wasser. Zudem ist Wasserstoff in jedem organischen Molekül enthalten.

Es gibt drei Zustände, in denen sich die Materie manifestiert und die durch die Eigenschaften der Atome untereinander entstehen: fest – flüssig – gasförmig. Ein vierter Zustand (Plasma) ist dem gasförmigen Aggregatzustand zuzuordnen. Hierbei handelt es sich um Gas, das fast vollständig aus freien Ladungsträgern (Elektronen, Ionen) besteht, wie wir es kurz nach dem Urknall vorfinden. Ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber. Der Urzustand im Universum nach dem Urknall ist gasförmig. Die Zustände flüssig und fest sind aus diesem Urzustand hervorgegangen. Entscheidend sind die Bindungen der Atome untereinander (ihre Wechselwirkungen), auf die wiederum Energie Einfluss hat, die von außen einwirkt (Druck, Temperatur). Elektromagnetische Strahlung spielt also eine entscheidende Rolle dabei. Die Temperatur ist ein bestimmter Frequenzbereich dieser Strahlung. Wenn Stoffe bei 20 Grad Celsius einen festen Aggregatzustand besitzen, spricht man von Festkörpern. Hier sind die Bindungskräfte zwischen den Atomen am größten, sie liegen sehr dicht beieinander und weisen sich gegenseitig ihre Plätze zu. Dennoch herrscht niemals Ruhe. Das Einzelschwingen jedes Atoms bleibt erhalten.

Bild 3: Aggregatzustand: festIn Festkörpern liegen die Atome dicht aneinander. Jedes Atom wird von den umgebenen anderen Atomen an seinem Platz gehalten. Kein Atom befindet sich jedoch in Ruhe, jedes Atom schwingt um seinen Platz herum (in sich selbst).

Bild 4: Aggregatzustand: flüssigIn Flüssigkeiten liegen die Atome ebenfalls dicht an dicht. Sie können aber jederzeit ihre Plätze untereinander tauschen und bewegen sich ständig umeinander herum. Austreten aus dem Verbund (Flüssigkeit) können sie aber nicht ohne Weiteres. Wegen der leichten Verschiebbarkeit der Atome lassen sich Flüssigkeiten gießen, passen sich jeder Gefäßform an, weichen beim Eintauchen fester Körper aus und neigen dazu, eine waagerechte Oberfläche zu bilden. Neben den Bewegungen, die alle Atome ausführen, schwingen sie in sich selbst.

Bild 5: Aggregatzustand: gasförmigIn Gasen bewegen sich die Atome mit großer Geschwindigkeit völlig empirisch und unabhängig voneinander. Sie nehmen deshalb jeden verfügbaren Raum ein. Stoßen sie auf Nachbaratome, werden sie wie Billardkugeln in eine andere Richtung geworfen. Durch diese Eigenschaft verflüchtigen sich Gase im freien Raum sehr schnell.

Wie gesagt – kein Mensch hat je ein Atom zu Gesicht bekommen, da es sich aufgrund der gigantischen Größenunterschiede zwischen Meso- und Mikrokosmos jeglicher Betrachtung entzieht. Aber man hat es mit verschiedenen wissenschaftlichen Methoden weitestgehend aufgespürt und seine Existenz nachgewiesen. Die Grundelemente des Atoms sind sein Kern und die Elektronen – die perfekte Einheit von Plus und Minus. Wir wissen, dass der Kern nahezu rund und positiv geladen ist. Und dass er schwingt. Aber nicht nur das. Der Atomkern rotiert um seine zentrale Achse (Kernspin). Wegen seiner positiven Ladung erzeugt er somit ein schwaches Magnetfeld um sich herum, bildlich gesehen wie ein kleiner Magnetkreisel. Die Kernspintomografie nutzt genau diese Eigenschaft der Atomkerne. Wäre dem nicht so, würde diese Behandlungsmethode nicht funktionieren. Ein rotierendes Sphäroid mit einem Magnetfeld – ein winziger Erdball.

Der Atomkern aller anderen Elemente besitzt mehrere positive Ladungen. Die müssten aufgrund des Elektromagnetismus (positiv stößt positiv ab) auseinanderfliegen. Tun sie aber nicht. Es herrscht eine ominöse Kernkraft, die Zentripetalkraft (nach innen zum Mittelpunkt wirkende Kraft). Sie wirkt wie ein Kontaktkleber. Die Wissenschaft nennt sie große Kernkraft. Ihre Herkunft ist unbekannt.

Exakte Aussagen über die Elektronen machen zu können, fällt noch schwerer. Am Beispiel des Wasserstoffatoms haben wir uns gerade über die Größenverhältnisse unterhalten, die dieses Unterfangen natürlich nicht vereinfachen. Klar ist nur, dass Elektronen die Hülle des Atoms bilden (eher seine äußere Membran) und sich in sogenannten Schalen um den Kern bewegen. Aber es sind – wie wir gleich erfahren – keine kleinen Kugeln, sondern eher Wolkenschleier. Der Hauch einer negativen Ladung.

Die wirkenden Kräfte kennen wir ebenfalls: Zentrifugalkraft (Fliehkraft, wie bei einem Kreisel) treibt sie vom Kern weg (also haben wir es mit ganz schön großen Geschwindigkeiten sprich Energien zu tun) und Elektromagnetismus wirkt anziehend. Diese Kräfte sind im perfekten Gleichgewicht und halten die Elektronenwolke im Orbit. Wäre die Zentrifugalkraft größer, dann würden die Elektronen wegfliegen. Hätte der Elektromagnetismus die Oberhand, stürzten sie auf den Kern zu und vermischten sich dort mit den positiven Ladungen. Wäre die beschriebene Dynamik nicht im Atom, hätten wir einen Klumpen Ladungen (negativ und positiv vermischt), der nichts anderes könnte, als langweilig herumzuhängen. Bindungen mit anderen Atomen zu Molekülen und allen möglichen Formen im Meso- und Makrokosmos – Fehlanzeige. Ein solches Atom werden wir im ganzen Universum nicht finden, weil jedem die kleine unergründliche Energiemaschine innewohnt, deren Herkunft für die Wissenschaft im Dunkeln liegt.

Jedes Atom hat einen positiv geladenen Kern und eine negativ geladene Hülle. Im Atom wirken Zentripetalkraft, die den Kern zusammenhält, Zentrifugalkraft, die Elektronen auf einer Umlaufbahn um den Kern hält, sowie Elektromagnetismus (gleichnamige Ladungen stoßen sich ab – ungleichnamige ziehen sich an).