Die Farbe der Rose - Heidrun Päulgen - E-Book

Die Farbe der Rose E-Book

Heidrun Päulgen

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Beschreibung

Gedichte, Kurzgeschichten und poetische Verse, lebensnah, humorvoll und Hoffnung spendend.

Das E-Book Die Farbe der Rose wird angeboten von BoD - Books on Demand und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Poesie,Lebensweisheiten,Sprüche,Gedichte,Kurzgeschichten

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Seitenzahl: 61

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Gedichte, Kurzgeschichten

und poetische Verse, lebensnah,

humorvoll und Hoffnung spendend.

Inhaltsverzeichnis

Gedichte

Während ich schlief

Lächeln

Spiegelbild

Ein Blick

Ein Bild

Was ich liebe

Meerblick

Falten

Glut

Orakel

Verschlossene Seele

Das Meer

Träume

Im Roten Schleier

Glück

Gedanken

Sterne

Neuer Tag

Frühling

Die Linde

Sommerhimmel

Roter Mohn

Die Farbe der Rose

Weißer Nebel

Kraniche

Herbstzeit

Wintermärchen

Das Fest

Unterm Baum

Wovon mir träumt

Neujahr

Verflogen

Sternenreise

Illusionen

Hoffnung

Erinnern

Alles wird gut!

Erste Liebe

Wahre Liebe

Stilles Verstehen

Verheißung

Nähe

Ungelebte Träume

Kopfkino

Traumpflücker

Traum

Herzschlag

Kraftlos

Falsche Versprechen

Blind

Der Tod

Flucht

Kurzgeschichten

Schaffen wir das?

Flüchtlinge

Hamburg

Vergeben und Vergessen

Geduld

Wolkenbild

Unterwegs sein

Vom Glück das Glück zu erkennen

Einsiedlerhütte

Klara und ER

Else und Karl Friedrich

Der verschollene Ehemann

Gretas Traum

Schlange

Leon

Mira

Tessie

Der braune Koffer

Igit Spinne

Lachen ist gesund

Farbspiele

Robert

Klassentreffen

Zwei Minuten

Zahnweh

Mir geht's nicht gut

Weihnachtsgans

Geht‘s noch

Ich will

Wetterbericht

Spruchwerk

Blütenzauber

Der Stern

Der Ahorn

Tau

Freiheit

Geheimnis

Unruh'

Spiegel

Passwörter

Trockendock

Aufräumen

Trödelmarkt

Glück im Einfachen

Nichts

Ich wünsche Dir

Während ich schlief,

tauschte ich mein Leben,

mein Haus,

meinen Job,

mein Auto,

mein Boot

und zog aus,

um glücklich zu sein.

Während ich schlief.

Lächeln

Ein Lächeln,

das sich wie eine wärmende Decke

um mein Herz legt,

das wie ein Sonnenstrahl

durch dunkle Wolken bricht

und von Vertrauen spricht.

Mehr als tausend Worte

Spiegelbild

Ich zeig dir mein Gesicht,

in der Hoffnung, dass du gütig bist

mit dem Bild, das du reflektierst.

Die Schattenseiten verschweigst,

Die Lebensspuren retuschierst.

Meine Augen und mein Lächeln strahlen lässt.

Ich zeig dir mein Gesicht,

in der Hoffnung, dass du gütig bist.

Ein Blick

Ein flüchtiges Lächeln

im Vorübergehen.

Dein Blick berührt mein Herz.

Du gehst weiter,

ich bleib stehen.

Ein Bild

Hab mir ein Bild von dir gemacht,

nicht auf Pappe und Papier,

auch nicht aus Stein geschlagen.

Ein Bild in sanften Farben,

warm und freundlich, ohne Rahmen.

Hab mir ein Bild von dir gemacht

und trage es im Herzen.

Was ich liebe

Ich liebe den Menschen in dir,

Nicht dass, was dich schmückt.

Den Klang deiner Stimme,

wie du lachst, deinen Blick.

Wie du mich anschaust

und mich berührst,

dich für mein Leben interessierst.

Wie du mir blind vertraust -

einerlei was ich tu,

so bist du.

Ich liebe den Menschen in dir

und jeder Augenblick mit dir

ist Glück.

Meerblick

In deinen Augen liegt das Meer.

Ich will versinken,

ohne zu ertrinken.

Eintauchen auf den Grund

deiner Seele.

Ihre Verwundbarkeit erahnen,

Wärme und Offenheit fühlen.

Vereint sein, und doch frei.

Falten

Längst hat mein Angesicht schon Falten,

die Haut wird welk,

man zählt mich zu den Alten.

Doch sehnt und schwant mir noch

das Glück zu halten,

die Liebe und die Zärtlichkeit.

Mein Herz fühlt jung,

es hat noch keine Falten.

Glut

Der Tag bricht an,

besiegt die Nacht.

Unschuldig noch und ohne Sorgen.

Der Tag bricht an.

Und aus der Asche letzter Glut

ein Traum von neuem Leben spricht.

Der Tag bricht an,

besiegt die Nacht.

Orakel

Wem oft was schwant,

was er längst ahnt,

wer stets orakelt ganz beflissen,

tief im Ungewissen -,

wer sich im Hier und Jetzt nicht bindet,

im Trüben fischt und Trübsal findet,

der geht am Leben blind vorbei,

so schön, wie es auch sei.

Verschlossene Seele

Undurchlässiger Blick,

verschlossene Seele.

Gedanken kreisen,

wie schwarze Vögel

unter dunklen Wolken.

Unverstanden, sprachlos,

schwer zu ertragen.

Das Meer

Das Meer atmet

im Gleichklang

des Wellenschlags.

Weiße Gischt,

die wütend

jede Spur verwischt,

als wäre ich nie da gewesen,

hätte nie bewundert

seine Kraft und seine Farben.

Hätte nie geatmet

seinen Duft.

Träume

Träume, in die Nacht geatmet,

Gedanken, gerade erst gedacht,

sind mit den Wolken fortgezogen…

Wohin trägt sie der Wind?

Roter Schleier

Im roten Schleier sinkt die Schöne nieder,

verneigt sich vor der Dunkelheit.

Verspricht: Am Morgen komm ich wieder.

Was macht sie in der Nacht allein?

Der Mond indes hat kalte Glieder,

er möchte gerne bei ihr sein.

Im roten Schleier sinkt die Schöne nieder,

und lässt den Mond des Nachts allein.

Glück

Glück ist still und tief

Es zündet Licht in mir.

Es ist leicht, flüchtig und frei,

man kann es nicht behalten.

Glück ist für alle da.

Gedanken

Gedanken zieh’n am Horizont

wie dunkles Gewölk.

Und schwerem Regen gleich

tropft Wort für Wort,

und manchmal sacht wie Schnee.

Sterne…

Blinkende Grüße

aus dunkler Vergangenheit,

die mich von der Zukunft träumen lassen

bevor sie verglühen

Neuer Morgen

Erfreue dich am neuen Morgen,

an einem Tag in mildem Licht.

Feg’ aus den Staub der alten Sorgen,

und zähl die dunklen Stunden nicht.

Bleib stets dem Augenblick verbunden,

genieße auch das kleinste Glück,

und hat man dir dein Herz geschunden,

so komm gestärkt daraus zurück.

Halt ein, dem Mammon nachzujagen,

ersticke alle Gier im Keim.

Vergiss nach einem Zweck zu fragen

und widme dich allein dem Sein.

Frühling

Frühling schwebt auf leichten Schwingen,

durch die warme, sanfte Luft.

Hör von weit ein Kinder singen

und die Amsel ruft.

Der Duft von aufgebrochener Erde

weckt Sehnsucht nach Erneuerung,

dass alles wächst und wieder werde,

in ewiger Erinnerung.

Erste Sonnenstrahlen zaubern

Schattenspiele an die Wand,

und ich nehme ohne Zaudern,

doch in Liebe, deine Hand.

Will mit dir sein, will tanzen und lachen,

auch küssen möcht' ich dich,

und andere Sachen will ich machen.

Sag mir, liebst du auch mich?

Die Linde

Groß und prächtig steht die Linde,

wiegt die Zweige stolz im Wind.

In ihrem Schatten duckt ein Blümlein.

Nun hat der Sturm den Riesen umgeweht.

Das Blümlein spricht: „Mich trauert's nicht,

denn endlich steh ich auch im Licht.“

Sommerhimmel

Zerpflückte Wattewölkchen

schweben hoch im Baby blau,

wo ich vom Moos begrüntem Grase

in den Sommerhimmel schau.

Wie weglos scheint das Firmament,

in seiner Unergründlichkeit

nicht Anfang und nicht Ende kennt,

nicht Raum noch Zeit,

- von aller Norm befreit.

Doch spiegelt sich im See vertraut,

zu ehrendem Geleit

Frieden und Gelassenheit.

Roter Mohn

Der Wind weht frisch aus Osten,

treibt Wolken vor sich her.

Und reifes Korn wogt auf den Feldern

wie goldnes Meer.

Wie weit die Blicke schweifen

und endlos scheint die See,

so bleib ich dennoch stehen,

um dicht vor meinen Füßen

den roten Mohn zu sehen.

Die Farbe der Rose

Fragst du den Blinden

Nach der Farbe der Rose,

so wird er sich an ihren Duft erinnern.

Er wird sich an die samtweichen Blüten erinnern

und an die Dornen,

die ihm Schmerz bereiteten,

als er sie brach.

Er wird sich an den Flügelschlag

des Schmetterlings erinnern,

der auf der Blüte saß.

Er konnte die Rose nicht sehen,

dennoch liebte er ihr Rot.

Weißer Nebel

Weißer Nebel legt sich still,

wie ein Schleier übers Tal.

Süßer Duft nach reifen Früchten.

Die Sonne steht schon tief,

und wärmt ein letztes Mal.