Die Hure und ihr neuer Zuhälter - Gaby Seamon - E-Book

Die Hure und ihr neuer Zuhälter E-Book

Gaby Seamon

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2,99 €

Beschreibung

Sie wollte nur einmal ausprobieren, ob sie damit Geld verdienen kann, vielleicht auch diesen Kick spüren. Jetzt steht sie an den richtigen Stellen auf der Straße, lächelt Männern zu, und alles läuft nicht so übel. Doch eines Tages taucht ein Kunde auf, mit dem sie nicht gerechnet hat.

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Seitenzahl: 40

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Die Hure und ihr neuer Zuhälter

TitelseiteDas BuchKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5AnhangImpressum

Die Hure und ihr neuer Zuhälter

von

Gaby Seamon

– Erotik –

Das Buch

Sie wollte nur einmal ausprobieren, ob sie damit Geld verdienen kann, vielleicht auch diesen Kick spüren. Jetzt steht sie an den richtigen Stellen auf der Straße, lächelt Männern zu, und alles läuft nicht so übel. Doch eines Tages taucht ein Kunde auf, mit dem sie nicht gerechnet hat …

Kapitel 1

Sie war ein wenig zu früh dran, aber die Nacht hatte sich bereits über die Stadt gelegt. Langsam sollte sie sich so einen „schlampigen“ Mantel suchen, denn es wurde irgendwie immer kühler. Bis zu diesem Platz am Lagerhaus, wo sie bei so manchem Mann erfolgreich gewesen war, schaffte es der Wind nicht ganz. An diesem Abend musste sie wohl eine Weile warten, bis ihr jemand entgegenkam und sie ansprach. Auf der anderen Straßenseite ging jemand entlang – und ging einfach weiter.

Bei ihren Aufbruch am späten Nachmittaghatte sie dieses Kribbeln gespürt, fast wie beim ersten Mal. Jemand hatte ihr damals Geld angeboten, nicht nur einen Drink – und beim nächsten Mal hatte sie direkt danach gefragt. Sie wollte das noch eine Weile machen, bis sie genug verdient hatte. Ein Geräusch ließ sie aus ihren Gedanken aufschrecken. War das … die Polizei? Nein, nur ein Lieferservice.

Larissa trug dieses Höschen, das kaum etwas bedeckte, obwohl ihr dieser knappe Rock fast noch besser gefiel. Aber sie musste sich danach richten, was bei ihrer Kundschaft am besten ankam. Ob es diesmal wohl wieder jemand im Gebüsch des Parks treiben wollte? Vielleicht sogar im Stundenhotel, das von hier aus gut zu sehen war. Aber für einige war der Aufpreis zu teuer. Einige boten ihr ein extra Trinkgeld an, wenn sie … und die Kondome waren sowieso abgelaufen.

Ein anderes Auto fuhr vorbei, nicht zu schnell, aber es hielt nicht an. Dieser andere Mann dort drüben schien auch andere Pläne zu haben, als mit ihr zu sprechen. War er auf dem Weg zu ihrer „Kollegin“? Toll, vielleicht hätte Larissa doch einen nuttigen Mantel anziehen sollen. Aber die Strumpfhose, die sie trug, musste für den Moment genügen. Da war noch jemand.

Sie wollte dem Mann nur ein dezentes Lächeln schenken. Aber sie beschloss, vorerst nicht zu aufdringlich zu sein. Das war doch der Plan gewesen, oder? Wenn die Dinge in dieser Nacht nicht gut genug liefen, konnte sie in der nächsten Nacht immer noch mutiger sein oder es erneut mit Werbung versuchen. Ja, der Mann schien nicht ganz zufällig hier vorbeizukommen. Bingo! Vielleicht sollte sie einfach ein paar langsame Schritte in seine Richtung machen. Nur was, wenn es einer dieser verdeckten Ermittler war? Eigentlich war das, was sie tat, doch nicht verboten, oder? Vielleicht hätte sie dort etwas anmelden sollen, oder wie war das jetzt genau? Wie auch immer, sie stand einfach hier, na und?

„Oh, guten Abend, schöne Frau“, wurde sie angesprochen, ohne das Gesicht dieses Mannes erkennen zu können. Es war, als wäre er ein Privatdetektiv mit einem großen Hut, der nicht zu viel Aufmerksamkeit erregen wollte. Aber im Halbdunkel war einfach nicht genug zu sehen. Hörte sich seine Stimme jetzt nach Ärger an, oder wollte er wirklich etwas von ihr? Zuerst holte sie tief Luft und versuchte, ihr rasendes Herz zu ignorieren.

Sie drehte sich weiter in seine Richtung und erkannte nun deutlich einen ziemlich großen und wahrscheinlich sehr starken Mann. Als hätte er es nötig, zu einer Dame zu gehen, um sie zu verkaufen. Sofort kamen ihr diese Geschichten über Zuhälter in den Sinn. Aber damit hatten die Behörden doch schon vor Jahren aufgeräumt, oder nicht? Ich schätze, sie gingen dahin, wo es einfacher war. Nein, es sah schon so aus, als wolle er sich ein wenig amüsieren.

„Oh … guten Abend, mein Herr. Lust auf ein bisschen … Spaß?“

Verdammt, wie abgestanden war das denn bitte? Wenn sie eine getragen hätte, hätte sie vielleicht auch ihren Mantel ein wenig geöffnet. Sein Lächeln blieb immer noch zurückhaltend, aber er schien sich auf sie einzulassen. Am besten. Aber wenn sie sich ihn vorstellte …

Larissa hätte erwartet, dass er in diesem Moment nach ihr greifen würde, um zu sehen, wofür er bezahlte. Aber er stand einfach nur vor ihr und schaute von oben auf sie herab. Die Brise fühlte sich wohl auch für ihren Kunden zu kühl an.

„Wirst du es bis zum Ende schaffen?“, fragte er etwas lauter als halblaut.

„Äh … ja.“

„Gut, ich habe ein schönes Plätzchen, kommst du mit?“

„Ja, nun …“

Toll, er wollte also in ihrem Mund kommen. Wenn es sein musste, und wenn er den üblichen Aufpreis zahlte, dann sollte er es tun. Mit einem Ort meinte er wahrscheinlich seine Wohnung. Oder vielleicht die eines Bekannten, der ihn durch eine willige Straßenhure nehmen wollte. In zwanzig Minuten würde sich das Ganze sicher wieder lösen, und dann wäre sie weg. Das Tolle war auch, dass sie nicht mehr viel zu verlieren hatte. Ihre Sachen waren in einem Schließfach am Bahnhof versteckt und auch sonst war noch nichts abhanden gekommen. Und jetzt verfolgte sie ihn.