Die letzte Reise der Hindenburg - Armin Öhri - E-Book

Die letzte Reise der Hindenburg E-Book

Armin Öhri

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Beschreibung

Mai 1937 - Die Hindenburg, das größte Luftfahrzeug aller Zeiten und der Stolz des Dritten Reiches, macht sich auf die Fahrt über den Atlantik. Mit an Bord ist auch der Emigrant Kurt Bäumler, der Hitler-Deutschland endgültig hinter sich lassen möchte und sich für die junge, jedoch verheiratete Amerikanerin Sofie Anderson interessiert. Aber auch Gerüchte, dass ein mörderischer Anschlag auf den Zeppelin geplant sei, lassen in der Reisegesellschaft die gespannte Atmosphäre am Vorabend des Zweiten Weltkrieges zum Siedepunkt kommen …

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Seitenzahl: 158

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Armin Öhri

Die letzte Reise der Hindenburg

Kurzroman

Impressum

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Gmeiner Digital

Ein Imprint der Gmeiner-Verlag GmbH

© 2016 – Gmeiner-Verlag GmbH

Im Ehnried 5, 88605 Meßkirch

Telefon 0 75 75/20 95-0

[email protected]

Alle Rechte vorbehalten

Lektorat: Claudia Senghaas

E-Book: Mirjam Hecht

Umschlagbild: Collage unter Verwendung von: © lakov Kalinin – fotolia.com; © love1990 – fotolia.com

Umschlaggestaltung: Simone Hölsch

ISBN 978-3-7349-9213-1

Motto

»Ich weiß gewiss: Sobald ich wieder Gelegenheit finden werde zu fliegen, werde ich es mit tausend Freuden tun.«

Hermann Hesse; ›Spazierfahrt in der Luft‹, 1911

Widmung

Für Adrian

Donnerstag, 20. Mai 1937

Manchmal wachte er auf. Dann öffnete er mühsam die Augen, ließ seinen Blick über die weiß getünchte Decke schweifen und wartete schicksalsergeben auf den Zeitpunkt, an dem das Morphin in seinem Körper die Wirkung verlor. Die Begriffe Raum und Zeit waren für ihn zu hohlen Worten geworden, zu leeren Hülsen. Weder wusste er die Uhrzeit noch ahnte er mit Gewissheit, was ihm eigentlich widerfahren war.

Die Schmerzmittel, die ihm täglich in Abständen von fünf bis sechs Stunden verabreicht wurden, vernebelten seine Sinne, und so bedachte er die junge Krankenschwester, die ihn sorgfältig wusch, fütterte und pflegte, nur mit einem ausdruckslosen Blick. Bald war es wieder so weit, dass die Schmerzen eintraten. Immer bestimmter spürte er in der Darmgegend die Krämpfe, die unter dem Einfluss des Morphins als Nebenwirkung entstanden. Seine Pupillen verengten sich zu Stecknadelkopfgröße, und obgleich er den Schmerz nicht als quälend empfand, nahm er ihn dennoch deutlich wahr.

Seine Augen suchten ihren Weg von der Decke über die in beigen Tönen gehaltene Wand hin zu der Frau in der weißen Schwesterntracht mit dem aufgenähten Emblem des Krankenhauses. Sie beugte sich über ihn, hielt ihm die Handfläche an die Stirn, um seine Temperatur zu fühlen, und ihr Gesichtsausdruck zeigte Besorgnis. Gütige, herzliche Besorgnis.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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