Die Toten im See - Alfred Preis - E-Book

Die Toten im See E-Book

Alfred Preis

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Beschreibung

Die Toten vom See Der Sektenprediger Siggi Jesser ist nach einem Fernsehaufritt in seiner Garderobe ermordet worden. Das Mörderprofil entspricht dem des Serienmörders der seit einigen Monaten prominente Personen auf bestialische Weise ermordet. Der Sender beauftragt den Privatdetektiv Tom Jensen den Mörder von S. Jesser zu ermitteln. Dabei stößt er in ein Bienennest, denn es gibt eine Menge Leute die ein Motiv hatten den Prediger in die Hölle zu schicken. Es stellt sich bei den Ermittlungen von Tom Jensen heraus, das Jesser andere Wertvorstellungen für sich gelten ließ. Zusammen mit seinem Freund Demann, Hauptkommissar und Leiter der Mord 1 in Trier, sind sie dem Mörder auf der Spur. Einig sind sich die Freunde in der Beurteilung der Lage, dass hier ein Trittbrettfahrer arbeitet, der dem Serienmörder den Mord an Jesser zuschieben will. Als auf Jensen geschossen wird, weiß der Detektiv das er dem Mörder auf der Spur ist.

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Seitenzahl: 123

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Alfred Preis

Die Toten im See

Detektiv Jensen klärt auf

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Anmerkung

Bassauer griff nach dem Rasiermesser, als die Meldung im Radio kam.

Das Klingeln an der Wohnungstür weckte die Beiden auf

Der folgende Tag war ein Samstag

Hauptkommissar Demann lag auf einer Sonnenliege

Am Tag darauf

Annemie Leis, was kann ich für Sie tun

Als Tom in der Bücherei ankam

11.45 Uhr, Tom beobachtet das Bürogebäude

Armin Bassauer jagte seinen BMW in Richtung Autobahn,

Es war kurz nach 1,oo Uhr als Tom zu Hause eintraf

Horst Naumann, ein pensionierter Burgschauspieler,

Polizeihauptmeister Peter Thömmes

Dizzi schaute von den vor ihr liegenden Bilanzen auf

Kurz nach 8.oo Uhr betrat Tom die Räume der Stiftung und wunderte sich das Annemie Leis noch nicht anwesend war.

Hauptmeister Thömmes lies seine Waffe fallen

Kurz bevor der Notarztwagen eintraf

Punkt 20.oo Uhr steuerte Roland Köhler seinen Citroen C5

Werner, ein pensionierter Lehrer

Dr.Thomas Blajic,

Es fällt mir zwar schwer zuzugeben,

Drei Wochen später.

5 Jahre später…………

Impressum neobooks

Anmerkung

Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig.

Liebe Brüder und Schwestern,

jeder von uns muss seinen Beitrag leisten< rief die sonore, angenehm klingende Stimme von Siggi Jesser durch das Mikrofon, während im Hintergrund ein Chor von einer CD summte.

Der hochgewachsene grauhaarige Prediger mit dem Dreitagebart und der sympathischen Stimme war in diesem Moment in einigen tausend Wohnzimmern und Küchen zu hören.

Jesser schloss ein paar Sekunden lang die Augen, ehe er ausrief >Jesus lebt! Und er ist mitten unter uns, aber er will nicht, das wir die Hände einfach in den Schoß legen< Eine kleine rhetorische Pause soll die Wirkung seiner Worte unterstreichen. >Er will das wir Barmherzigkeit üben! Jeder einzelne von uns ! Das geht am besten wenn Sie Ihren Geldbeutel öffnen, um großzügig das Leid deines Nächsten zu lindern. Wir brauchen Krankenhäuser und Schulen. Schulen in denen die Kinder nicht den Umgang mit Messer und Schlagring lernen, um später dann als Analphabeten ins Leben zu gehen – als Menschen die nicht einmal in der Lage sind das Wort Gottes zu lesen. Aber das alles kostet Geld, viel Geld, sehr viel Geld. Mehr Geld als jeder von euch im ganzen Leben verdienen wird. Doch wenn jeder von euch, jeder, der im Augenblick mir zuhört, nur 5 Euro spendet, dann kämen schon mehrere Hunderttausende zusammen<.

Eine freundliche Frauenstimme nannte jetzt eine Kontonummer bei der Stadtsparkasse Trier, und der Chor im Hintergrund wurde lauter und beendete die Sendung.

Siggi Jesser ging den Flur zu seiner Garderobe entlang. Er fühlte sich müde und war froh, die wöchentliche Sendung bei RPR Trier hinter sich gebracht zu haben. Irgendjemand klopfte ihm auf die Schulter.

>Du warst großartig, Siggi! < rief ihm einer ins Ohr und war dann auch wieder weg. Am Zigarrengeruch erkannte Jesser das es Manfred Bobenhausen gewesen sein musste, der Aufnahmeleiter.

Einen Augenblick später stand Jesser dann vor seiner Garderobentür. Er hatte die Tür gerade geöffnet, da packte ihn jemand an der Schulter.

>He, Siggi ! Einen Moment! < Jesser drehte missmutig den Kopf zu Roland Köhler herum, der einen ganzen Kopf kleiner war als der Prediger. Köhler war ein kleiner, zum Übergewicht neigender Mann mit ungesunder Gesichtsfarbe. Die änderte sich erst wenn er 3 Wochen in Spanien auf seiner

Finca Urlaub machte. Jesser konnte seinen Stellvertreter nicht ausstehen. Und im Augenblick wollte er nichts anders, als einfach allein zu sein. In der Sendung hatte er sich wieder einmal mental völlig verausgabt.

Jesser stöhnte genervt. >Was gibt es denn so wichtiges, Roland? <

>Eine Unterschrift!<

>Hätte das nicht bis morgen Zeit? < >Nein Siggi, das muss heute noch raus<.

Köhler hielt dem Prediger einen Kugelschreiber unter die Nase, und Jesser knurrte etwas Unverständliches in seinen Dreitagebart hinein, nahm den Stift und ließ sich die Papiere geben auf denen seine Unterschrift so wichtig war.

Jesser kritzelte lustlos seinen Namen, oder das was andere dafür halten sollen.

>War das alles? <

>Ja< nickte Köhler. >Mach’s gut Siggi. Sehen wir uns morgen? <

>Auf jeden Fall ! Ich habe nämlich noch ein Hühnchen mit dir zu rupfen! <

Köhler guckte erstaunt. >Ach ja? <

>Nicht jetzt. Morgen Roland, morgen…< Er rieb sich die Augen und rief Köhler nach, >Grüß Emy von mir! <

Köhlers Gesicht veränderte sich ein wenig. In seinen blassgrauen Augen blitzte es auf einmal. Aber das dauerte nur einen Augenblick lang. Köhler grinste schwach und sah, wie Jesser seine Garderobentür schloss.

Jesser ließ sich in seinen Sessel fallen und schloss die Augen. Er versuchte nichts anderes als einfach abzuschalten. Es dauerte immer eine Weile bis er wieder zu sich selbst fand und normal denken konnte.

Siggi Jesser hatte keine Ahnung wie lange er in seinem Sessel gesessen hat, als es plötzlich an seiner Garderobentür klopfte. Er schreckte hoch und rief >Ja? <

Jesser stand auf und öffnete die Tür.

Dann ging alles blitzschnell und ehe Jesser begriffen hatte was vor sich ging, war er schon so gut wie tot. Ein rasiermesserscharfes Messer hatte ihm im Bruchteil einer Sekunde die Halsschlagader geöffnet. Jessers Gesicht wurde starr, seine Augen traten vor Schreck weit aus ihren Höhlen heraus. Dumm gelaufen für Siggi. Mit beiden Händen fasste er sich an den Hals, aber das Blut rann ihm in Strömen zwischen den Fingern hindurch. Panik erfasste Jesser. Er wollte schreien, aber es kam kein Laut über seine Lippen. Er wusste das es aus war, wenn nicht ein Wunder geschah. Und mit den Wundern ist es auch nicht mehr so wie früher. Er röchelte und blickte dabei seinem Mörder in die Augen, der in aller Ruhe zuschaute wie sein Opfer langsam verblutete.

Dann wandte sich der Mörder ab, schloss die Tür und machte sich davon.

*

Tom Jensen legte die Füße auf den Schreibtisch in seinem doch etwas in die Jahre gekommenen Büros in der Trierer Innenstadt, und kippte die Lehne seines Sessels nach hinten. Vor ihm lagen die beiden Aufträge die er zu erledigen hatte. Es war nichts tolles, aber es brachte bares und er musste am 1. des Monats seine Miete zahlen und essen musste er auch noch.

Es klopfte an der Tür. >Ja bitte! < rief Tom und schaute in Richtung Türe.

Ihr Kostüm saß wie angegossen, aber korrekt. Und an ihrer Frisur schien jedes einzelne Haar ihrer rotblonden Mähne exakt gestylt worden zu sein. Vermutlich gehörte sie zu denjenigen, die in ihrem Job gut funktionieren und die Karriereleiter nach oben rutschte. Wenn sie überhaupt einen Fehler hatte, dann der, dass sie einen entzückenden französischen Akzent sprach.

>Ja bitte Lady, was kann ich für Sie tun< sagte Tom und nahm die Füße vom Schreibtisch.

>Sie sollen der Beste sein<

>Schon möglich<

>Suchen Sie mir einen Optiker der billiger ist als…….Quatsch, mein Name ist Marie Claire Blajik, ich bin Chefredakteurin bei RPR TV Trier.

Wegen des Mordes an Siggi Jesser bin ich bei Ihnen Herr Jensen. Sie werden davon gehört haben<.

Tom Jensen, der bekannte Trierer Privatdetektiv schaute Marie Claire kurz an und nickte.

>Ich habe davon flüchtig in der Zeitung gelesen. Siggi Jesser ? Das ist doch dieser smarte Jehova Prediger, oder? <

>Ja, Herr Jesser hatte bei uns eine wöchentliche Sendung die überaus erfolgreich war. Wir bekommen Waschkörbe voller Fanpost in denen die Leute uns bitten den Mörder zu finden um ihn zur Rechenschaft zu ziehen<.

>Und< fragte Tom >gibt es schon Hinweise? <

>Das ist es ja eben< meinte Marie Claire Blajic. >Unserem Eindruck nach tritt die Polizei auf der Stelle. Der Mord geschah schon am 13. des Monats…<

>Das ist mehr als eine Woche her.<

>Ja, sehr gut erkannt Herr Jensen. Und bisher scheint man keinen Schritt weiter zu sein. Die Polizei redet immer um die Sache herum und alles läuft darauf hinaus das sie nichts in der Hand haben. Nicht das Geringste.<

Sie zuckte mit den Schultern und schaute neben den Schreibtisch wo sich gerade der Hund von Tom Jensen streckte und gähnte.

>Ist das ihr Hund? < fragte Marie Claire und lächelte Inor an.

>Ja, es ist mein Partner. Ein ausgebildeter Polizeihund, der mir schon des öfteren fast das Leben gerettet hat< grinste Tom und schaute auf Inor.

>Wollen Sie den Auftrag übernehmen und den Mörder von Siggi Jesser suchen? <

>Klar, aber meine Dienste kosten eine Kleinigkeit…<

>Kein Problem. Ich bin autorisiert Ihnen einen Vorschuss in der von Ihnen gewünschten Höhe zu zahlen< sagte Marie Claire und zückte das Scheckheft.

>Ansonsten versichere ich Ihnen das unser Unternehmen sich nicht kleinlich zeigen wird<. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht als sie den Scheck ausschrieb und Tom herüberreichte.

>Stopp, ich habe Ihnen ja noch keine Zahl genannt…<. Tom brach den Satz abrupt ab als er die Summe auf dem Scheck gesehen hat und wurde ganz nervös. Alleine von diesem Vorschuss konnte er 4 Monate gut leben. Jetzt sind die beiden alten Aufträge in den Hintergrund getreten.

Er lächelte seine Auftragsgeberin an und sagte >Ich brauche alle Informationen die Sie haben und wenn sie noch so unbedeutend erscheinen<.

>Ich habe einen Ordner für Sie zusammengestellt, der Ihnen bestimmt hilfreich ist<.

Sie legte den grauen Leitz Ordner auf den Tisch und Tom nahm ihn an sich und blätterte drin herum während sie sich hinsetzte und die Beine übereinander schlug. Unterdessen ging eine Nebentür auf und Dizzi Simon, Tom’s bildhübsche braunäugige Assistentin, betrat den Raum. Ein Traum von einer Frau. Dunkelblondes Haare umschmeichelten ein Gesicht das einer Miss Germany in nichts nachstand. Eine Figur mit den Taummassen-90-63-90 und das bei handlichen 172 cm.

Sie brachte Kaffee und den hatte Tom auch dringend nötig, denn den Großteil der vergangenen Nacht war er mit einer Observierung beschäftigt gewesen. Mittlerweile hat auch Inor mitbekommen das Tom’s Assistentin den Raum betreten hatte und sprang wie wild um Dizzi herum.

Marie Claire Blajik hob kurz die Augenbrauen, als Dizzi ihr Kaffee einschenkte. Dann blickte sie zu Tom der gerade an seiner Tasse schlürfte.

>Ich hoffe Sie sind zufrieden? <

Tom nickte beifällig.

>Ich sehe das Herr Jesser Vorsitzender einer Stiftung ist…<

>War, < verbesserte Marie Claire. >Er war, Vorsitzender des Vereins ‚ Hilfe zur Selbsthilfe e.V. und das schon seit Jahren. Die wöchentliche Sendung bei RPR war mehr oder weniger ein Nebenjob, in den er sich aber voll reinhängte. <

>Wie lange hatte Jesser diesen Job< fragte Tom und sah Marie Claire fragend an.

>Seit ca. 2 Jahren. Wir hatten vorher schon eine ähnliche Sendung, mit einem anderen Prediger, aber Jesser war einfach besser. Und zwar um Längen.<

>Woran lag das? <

>An Jesser. Ganz alleine an ihm. Sagen Sie bloß Sie haben von dieser Sendung nie gehört? < Tom lächelte dünn.

>Nun, in meinem Job hat man keinen geregelten Feierabend. Wenn andere Leute vor der Glotze sitzen, habe ich oft noch was zu tun und Prediger sind nicht meine Welt<.

>Ich verstehe<.

>Und was war nun so besonders an Jesser? Er ist schließlich nicht der einzige Prediger der eine eigene Sendung hat<.

>Stimmt, aber er traf genau den Nerv der Leute und knöpfte ihnen auch noch Geld ab<. zwinkerte Marie Claire und kraulte Inor hinter den Ohren was ihm sichtlich gefiel<.

>Aber das nahm man einem Mann wie Siggi Jesser nicht übel. Er hatte einfach das gewisse Etwas. Persönlichkeit, wenn Sie verstehen was ich meine.

Sein Tod stürzt unseren Sender auch in Schwierigkeiten, denn wer soll sein Nachfolger werden? Aber das ist nicht Ihr Problem Herr Jensen<.

>Glücklicherweise. Ich frage mich nur weshalb ein so beliebter Mann umgebracht wird. Hatte er vielleicht Feinde? <

>Nein, natürlich gibt es da immer die üblichen Rivalitäten<.

Sie machte eine Pause und meinte dann: >Wenn Sie keine Fragen mehr haben? <

Marie Claire erhob sich und Tom brachte sie zur Tür. Als er zurückkam, sah er Dizzi in den Unterlagen blättern, die Marie Claire Blajik zusammengestellt hatte.

>Sie gefällt dir wohl? < Dizzi schaute Tom mit ihrem Ichbringdichum Blick an, an den sich Tom schon seit Jahren gewöhnt hat. Seine Assistentin war maßlos eifersüchtig und

Freundin, Buchhalterin und Sekretärin in einer Person und gut aussehende Frauen in Tom’s Nähe lösten bei ihr Alarmstufe Rot aus.

>Lass den Quatsch, was hälst du davon< fragte Tom und strich sich durch sein angegrautes Haar. Dizzi zuckte mit den Achseln.

>Ich weiß es nicht. Die Sache ist schon eine Woche her. Und Halsschlagader aufgeschnitten, klingt ziemlich schlimm<. Sie strich sich die blonde Mähne zurück und setzte sich auf Tom Schoß.

>Du solltest die Finger davon lassen, < sagte sie bestimmt.

>Wovon< grinste Tom und nestelte an Dizzi’s Bluse, die wie immer keinen BH trug.

*

Die Stiftung hatte ihre Büros in der Theodor Heus Allee in einer pickfeinen Etage.

Von Tom Jensens Residenz bis dahin war es nicht weit und Tom legte diesen Weg zu Fuß zurück.

>Was kann ich für Sie tun< lächelte ein entzückendes Wesen Tom an, als er dort auftauchte. Die junge Frau hatte ein feingeschnittenes Gesicht und Ihre Haare waren eine Mischung aus Sportlichkeit und Eleganz.

Tom musterte sie kurz und erwiderte ihr Lächeln.

>Mein Name ist Jensen, Tom…<

>Der Privatdetektiv? < unterbrach sie Tom’s Vorstellung.

Tom hob die Augenbrauen. >Bin ich so bekannt, oder wurde ich angekündigt, < meinte er ironisch.

>Ich hoffe nicht das Ihre Eitelkeit zu viel Schaden nimmt wenn ich Ihnen verrate, dass ich nur erraten habe wer Sie sind, weil es vorher die Runde machte das der Sender Sie engagiert

hat. <

>Ich hoffe ich werde es überleben, aber eigentlich bin ich mit einem Herrn Köhler verabredet. Er leitet doch jetzt die Stiftung oder irre ich mich? <

>Nein, Sie irren sich nicht. Er war Herrn Jessers Stellvertreter und nun…Es war irgendwie logisch das er den Posten übernimmt. <

>Macht er auch die Sendung? <

>Nein, dazu hat er kein Talent<.

>Ich verstehe. Wo ist Köhlers Büro? <

>Am Ende des Ganges rechts. <

Tom wollte sich schon in Bewegung setzen, da hielt ihre Stimme ihn zurück.

>Er ist nicht dort…Sie können mir ruhig glauben Herr Jensen. <

>Sehe ich aus als würde ich Ihnen misstrauen, Frau….<

>Leis, Annemie Leis. Und wenn Sie es genau wissen wollen: Sie sehen so aus als würden Sie mir kein Wort glauben<.

Tom grinste. >Berufskrankheit, in meinem Job wird man ziemlich oft belogen meine Liebe<.

>Wie wäre es dann wenn wir beide uns ein wenig unterhalten. Schließlich ist Köhler ja nicht da<.

>Liebend gern, aber nicht während der Bürozeit Herr Jensen. Ich habe jede Menge Arbeit die sich nicht von selbst erledigt<.

>Kann die nicht bis morgen warten? <

>Nein, ich überprüfe gerade alle Spesenabrechnungen auf Anweisung von Herrn Köhler<.

>Ich glaube, wir sollten uns nach Büroschluss mal treffen wenn Sie mehr Zeit haben<.

Sie lachte und zeigte Ihre überkronten Zahnreihen,

>Gehen Sie immer so ran? <

>Ab und zu schon, wenn ich einen Mörder suche<.