Dr. Lammers in Bedrängnis - Patricia Vandenberg - E-Book

Dr. Lammers in Bedrängnis E-Book

Patricia Vandenberg

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Beschreibung

Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist. »Feierabend!« Mit einem Blick auf die Uhr – sie hing im Vorraum des Operationssaals an der Wand – zog Dr. Felicitas Norden die OP-Maske vom Gesicht und warf sie zielsicher in den Abfalleimer. »Da sieht man mal wieder, wie ungerecht die Welt ist«, scherzte die Kinderärztin Carola May, die bei dem Eingriff assistiert hatte. »Ich darf heute Nachtschicht schieben.« Die Handschuhe schnalzten, als sie sie von den Fingern zog. Sie gesellte sich zu ihrer Chefin, die an einem der Waschbecken stand und sich die Hände wusch. Fee drehte den Kopf. Ihr Lächeln war verschmitzt. »Dafür haben Sie das Vergnügen, unseren neuen Kollegen einzuarbeiten. Ich kann mir unangenehmere Aufgaben vorstellen.« Diese Anspielung hatte ihre Berechtigung. Götz Grabmann, der das Team der Pädiatrie seit ein paar Tagen verstärkte, bestach durch Traummannqualitäten. Er sah nicht nur auf unaufdringliche Art und Weise gut aus, sondern war auch noch groß und gut gebaut. Sein fein geschnittenes Gesicht mit schmalen, grünen Augen und leicht gebogener Nase wurde von vollen Lippen dominiert. Schon nach den ersten Stunden der Zusammenarbeit war Fee sein humorvolles Wesen aufgefallen. Zudem schien er zuverlässig, klug und warmherzig zu sein. Kurzum: Götz Grabmann war ein Mann, bei dem sich selbst eine treue Ehefrau wie Felicitas Norden ein paar Träumereien nicht verkneifen konnte. In ihre Gedanken hinein tönte Carolas mädchenhaftes Kichern.

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Seitenzahl: 105

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Dr. Norden – 25 –Dr. Lammers in Bedrängnis

Hilfe kommt von ungeahnter Seite

Patricia Vandenberg

»Feierabend!« Mit einem Blick auf die Uhr – sie hing im Vorraum des Operationssaals an der Wand – zog Dr. Felicitas Norden die OP-Maske vom Gesicht und warf sie zielsicher in den Abfalleimer.

»Da sieht man mal wieder, wie ungerecht die Welt ist«, scherzte die Kinderärztin Carola May, die bei dem Eingriff assistiert hatte. »Ich darf heute Nachtschicht schieben.« Die Handschuhe schnalzten, als sie sie von den Fingern zog. Sie gesellte sich zu ihrer Chefin, die an einem der Waschbecken stand und sich die Hände wusch.

Fee drehte den Kopf. Ihr Lächeln war verschmitzt.

»Dafür haben Sie das Vergnügen, unseren neuen Kollegen einzuarbeiten. Ich kann mir unangenehmere Aufgaben vorstellen.«

Diese Anspielung hatte ihre Berechtigung. Götz Grabmann, der das Team der Pädiatrie seit ein paar Tagen verstärkte, bestach durch Traummannqualitäten. Er sah nicht nur auf unaufdringliche Art und Weise gut aus, sondern war auch noch groß und gut gebaut. Sein fein geschnittenes Gesicht mit schmalen, grünen Augen und leicht gebogener Nase wurde von vollen Lippen dominiert. Schon nach den ersten Stunden der Zusammenarbeit war Fee sein humorvolles Wesen aufgefallen. Zudem schien er zuverlässig, klug und warmherzig zu sein. Kurzum: Götz Grabmann war ein Mann, bei dem sich selbst eine treue Ehefrau wie Felicitas Norden ein paar Träumereien nicht verkneifen konnte.

In ihre Gedanken hinein tönte Carolas mädchenhaftes Kichern.

»Stimmt. Vor allen Dingen, weil unser Sunnyboy Single ist.«

Fee nahm ein Handtuch vom Stapel und trocknete sich die Hände.

»Tatsächlich? Das wusste ich gar nicht.«

Wieder kicherte Carola.

»Warum auch? Sie sind ja eine glücklich verheiratete Frau. Aber unter uns einsamen Herzen spricht sich so was natürlich schnell herum«, seufzte sie und folgte Felicitas, die im Begriff war, den Vorraum zu verlassen. Höchste Zeit, nach Hause zu fahren. Ihr zweitältester Sohn Felix hatte den ersten Teil seiner praktischen Ausbildung zum Verkehrspiloten in Amerika abgeschlossen und nutzte ein paar freie Tage, um die Familie zu besuchen. Diese seltene Gelegenheit, wenn sich wieder einmal alle um den großen Esstisch versammelten, wollte Felicitas so ausgiebig wie möglich genießen. Mit einem Anflug von Ungeduld hielt sie Carola May die Tür auf. »Leider schläft die Konkurrenz nicht«, erklärte die.

Diese Bemerkung erinnerte Fee an etwas.

»Darf ich offen zu Ihnen sein?«

»Natürlich.« Carola legte den dunklen Pagenkopf schief und musterte ihre Chefin interessiert.

»Ich sehe es als riesigen Fortschritt, dass Sie nicht mehr nur Augen für den Kollegen Lammers haben, sondern sich anderweitig umsehen«, gestand Fee. »Allein das ist ein Gewinn auf ganzer Linie.«

Carola machte keinen Hehl aus ihrem Schreck.

»Das wissen Sie?« Sie schnappte nach Luft.

»Keine Sorge!« Felicitas lächelte beschwichtigend. »Ich bin eine aufmerksame Beobachterin, glaube aber nicht, dass die anderen etwas bemerkt haben.« Sie nickte ihrer Kollegin zu und wandte sich nach kurzem Abschied endgültig ab. Während sie dem Ausgang zustrebte, erlaubte sie sich einen Anflug von Schadenfreude, eine Eigenschaft, die ihr im Normalfall fremd war. Doch mit seinen Spitzen und Gemeinheiten, den gescheiterten Intrigen und Versuchen, sie aus der Klinik zu vergraulen, hatte sich Dr. Lammers selbst ins Aus katapultiert. Nur seine außerordentlichen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Kinderchirurgie sprachen noch für ihn. Deshalb konnte und wollte Fee kein Mitleid haben. Als in diesem Moment das Klinikhandy klingelte, fühlte sie sich unwillkürlich bestraft für ihre Härte.

»Ja, Norden«, meldete sie sich in der Hoffnung, es würde sich lediglich um einen Scherz der Kollegin May handeln. Ihr Wunsch sollte nicht in Erfüllung gehen.

»Es tut mir wahnsinnig leid, aber Sie müssen zurückkommen!« Carolas Tonfall war alarmierend. »Ich war gerade bei dem kleinen Klinger. Seit Tagen geht es ihm schon nicht gut. Volker wollte nicht, dass sie davon erfahren. Aber jetzt ist es so schlimm geworden … ich muss Sie einfach informieren.«

Fee musste einen Moment nachdenken.

»Ist das der Junge, der sich beim Klettern verletzt hat? Lammers hat ihn operiert.«

Carola bestätigte diese Vermutung.

»Irgendwas stimmt nicht mit ihm. Er weint vor Schmerzen, hat Muskelkrämpfe und kann den Kiefer kaum noch öffnen. Kommen Sie schnell, bevor Schlimmeres passiert.« Diese Bitte aus dem Mund der erfahrenen Ärztin war verstörend.

Fee wusste, dass sie handeln musste. Sie schickte einen heißen, sehnsüchtigen Gedanken nach Hause. Dann machte sie auf dem Absatz kehrt und lief zurück auf die Station.

*

Verzweifelt saß Mandy auf dem Boden ihres WG-Zimmers und starrte auf den Stapel Papier, der über den nagelneuen Designerteppich verteilt war. Kontoauszüge, unbezahlte Rechnungen, Mahnungen, alles durcheinander.

»Zweitausend Euro im Minus. Einen Kredit über Zehntausend, den ich nicht abbezahlen kann, und die Miete ist demnächst auch wieder fällig«, murmelte sie vor sich hin. »Ganz zu schweigen von den unbezahlten Rechnungen. Was soll ich denn jetzt machen? Gehalt bekomme ich erst Ende des Monats.« Sie hob den Kopf, und ihre babyblauen Augen richteten sich wie Scheinwerfer auf den jungen Mann, der auf der Ledercouch lümmelte und an einer Tasse Tee nippte.

»Mist«, erwiderte Alex lakonisch. »Dabei wollte ich dich gerade fragen, ob du mir einen Zwanziger leihen kannst.«

»Schon mal einer Nackten in die Tasche gegriffen?«, fragte Mandy ätzend. »Allmählich glaube ich, dass der Umzug nach München eine Schnapsidee war.« Sie nahm ihren ehemaligen Kollegen ins Visier, der sie zu diesem Schritt überredet hatte. Eine neue Stadt, ein neuer Job, ein neues Leben. Diese Vorstellung hatte Mandy gelockt. Es schien eine gute Möglichkeit, um über ihre unglückliche Liebe zu dem untreuen Markus hinweg zu kommen. Doch wie so oft wollte der Traum nicht Wirklichkeit werden. Sie konnte Markus nicht vergessen und tröstete sich mit immer neuen Sachen. Das Ergebnis lag vor ihr auf dem Teppich. Und damit nicht genug. »Und jetzt hast du auch noch deinen Job verloren«, sagte sie zu Alex.

Der nippte ungerührt an seiner Tasse.

»Was hat denn das mit deinen Problemen zu tun?«

»Ich muss deinen Anteil der Miete auch noch zahlen. Schon vergessen?« Mandy griff nach dem Umschlag, der zuoberst auf dem Stapel lag. Er war gelb. Ein schlechtes Omen. Sie überflog den Text und wäre um ein Haar in Tränen ausgebrochen. »Wenn ich meine Schulden bei dem Online-Kaufhaus nicht innerhalb einer Woche beglichen habe, wird mein Gehalt gepfändet. Dann bin ich meine Stelle auch noch los. Was soll ich denn jetzt tun?« Ihr verzweifelter Blick klebte an Alex.

Der zuckte mit den Schultern.

»Die Miete bekommst du, sobald ich einen neuen Job hab«, versicherte er. »Und für deinen Kaufrausch kann ich nichts.« Dieser Einwand war berechtigt. »An deiner Stelle würde ich es mal beim Escort-Service versuchen. Ich hab gehört, dass man da in kurzer Zeit viel Geld machen kann. Und du bist ja nicht gerade hässlich«, witzelte er.

»Herzlichen Dank für die Blumen.« Mandy hatte jeden Sinn für Humor verloren. Sie strich sich eine hellblonde Strähne aus dem runden Gesicht mit hellrosa Teint und verzog den Schmollmund. »Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich so was tun würde. Meinen Körper verkaufen? Niemals«, wehrte sie sich entrüstet.

Alex lachte belustigt. Er leerte seine Tasse und setzte sich auf dem Sofa auf.

»Worüber regst du dich auf? Du kennst das doch schon von Markus. Okay, er hat nicht so gut bezahlt dafür, dass er dich nur benutzt hat. Aber sonst sehe ich keinen Unterschied.«

Mandy rappelte sich vom Boden auf.

»Das ist nicht wahr!« Ihre Stimme bebte und in den babyblauen Augen glitzerten Tränen. »Er hat mich geliebt! Auf seine Weise eben. Was kann er dafür, dass seine Mutter ihn weggegeben hat und er jetzt ständig Bestätigung braucht?«

»Eine sehr eigenartige Sichtweise, wenn du mich fragst.« Alex hatte genug von dem Gespräch, zumal es für ihn ergebnislos verlaufen war. Die zwanzig Euro, die er so dringend brauchte, würde er nicht von Mandy bekommen. So viel war ihm inzwischen klar geworden. Und über Markus hatten sie schon so oft gesprochen, dass ihm dieses Thema inzwischen zum Hals heraushing. »Der Escort-Service wäre wirklich keine schlechte Idee. Vielleicht kommst du dann mal auf andere Gedanken. Und wenn nicht, verdienst du wenigstens ordentlich Geld.«

Mandy legte den Kopf schief.

»Du meinst das ernst, oder?«

»Fragen kostet nichts. Die Telefonnummern findest du im Internet«, gab er ihr einen nicht ganz uneigennützigen Tipp, während er zur Tür ging. Dort angekommen, drehte er sich noch einmal um. »Oder du gehst ins Casino. Wenn du schon so viel Pech in der Liebe hast, hast du vielleicht Glück im Spiel.« Er lachte herzlich über seinen eigenen Witz und verließ das Zimmer.

Sein Gelächter hallte im Flur wider und jagte Mandy einen Schauer über den Rücken. Es wurde immer klarer, dass es ein Fehler war, gemeinsam mit ihm nach München gegangen zu sein. Während Alex seine Stelle kurz nach Antritt aus Unzufriedenheit gekündigt hatte und keine große Lust auf was Neues zu haben schien, stand sie vor dem Bankrott, und Mandy wusste nicht, welches Schicksal das Schlimmere war.

*

»Manchmal hab ich das Gefühl, richtig langweilig geworden zu sein.« Die Beine hoch ausgestreckt an der Wand, lag April auf dem Rücken auf dem Bett. Ihr rechtes Bein steckte in einem karierten, das linke in einem geblümten Strumpf. Die Arme hatte sie hinter dem Kopf verschränkt und starrte so bedrückt an die Decke, dass Felix lachen musste.

»Das hab ich mir allerdings auch schon gedacht«, zog er sie auf. Damit meinte er beileibe nicht nur ihren ungewöhnlichen Kleiderstil. Nach wie vor fand er alles an April exotisch. Daran hatte sich seit ihrem Kennenlernen nichts geändert, auch wenn sie inzwischen die Abendschule besuchte, um ihr Abitur nachzumachen. Noch immer faszinierte ihn diese Mischung aus Unschuld und verwegener Wildheit; Aprils Wissensdurst, der in krassem Gegensatz zu ihren Umgangsformen stand. Die kindliche Natürlichkeit, die im Widerspruch zu der Weisheit in ihren Augen stand. »Was könnte dir denn helfen, dich wieder so aufregend zu fühlen, wie du bist?«

April drehte den Kopf und musterte ihn eingehend.

»Wie wär’s mit einer Runde Fliegen?«

»Leider nicht möglich.« Bedauernd schüttelte Felix den Kopf. »Bis ich die Lizenz habe, dauert es noch ein bisschen.«

Regelrecht empört schnappte April nach Luft.

»Doch nicht solches Fliegen. Das ist ja genauso langweilig wie das, was ich grad mach.«

»Vielen Dank für die Blumen«, gab Felix pampig zurück. Er hatte gedacht, sie mit seinem Berufswunsch beeindruckt zu haben. Ein Trugschluss, wie er in diesem Moment feststellen musste. »Dann fällt Fliegen wohl flach.«

»Warum denn? Es gibt doch auch noch Bungee-Jumping. Ganz zu schweigen von Flying Fox oder Fallschirmspringen«, zählte sie ungerührt die Optionen auf, die ihr spontan einfielen.

Felix‘ Augen wurden kreisrund vor Schreck. Händeringend suchte er nach einem Ausweg, ohne gestehen zu müssen, dass er Angst hatte.

»In München gibt es keine Bungee-Anlage«, schwindelte er so überzeugend, dass April ihm glaubte.

Seufzend ließ sie sich zurück aufs Bett fallen und unterzog ihre Beine einer eingehenden Betrachtung.

»Dann müssen wir eben woanders hinfahren.«

»Meinetwegen«, mimte Felix Coolness. »Wenn dir das nicht zu teuer ist. Ein einziger Sprung kostet hundert Euro, ein Tandem-Fallschirmsprung sogar zweihundert. Ich kann nicht schnell mal so viel Geld locker machen. Meine Eltern würden mir was erzählen.«

»Dann lad ich dich eben ein.« Das verschmitzte Grinsen war auf Aprils Gesicht zurückgekehrt. Mit seinem Einwand hatte er sie auf eine fabelhafte Idee gebracht.

Felix lächelte milde. Er wusste, dass April neben der Abendschule jobbte, um wenigstens ein bisschen Geld zur Verfügung zu haben.

»Mit welchem Geld bitteschön? Willst du eine Bank überfallen?«, fragte er belustigt.

»Nein.« Aprils Augen blitzten vor Vergnügen. »Ich werde es gewinnen.« Obwohl sie sich selten sahen und ihr Beziehungsstatus alles andere als geklärt war, erinnerte sich Felix an dieses besondere Funkeln in ihren Augen. Es verhieß nichts Gutes. »Wir gehen nämlich in eine Spielhölle.« Sie schwang die Beine zur Seite und kugelte zu ihm hinüber. »Gleich heute. Nach dem Essen«, bestätigte sie seine böse Vorahnung prompt.

»Apropos Essen«, stürzte er sich dankbar auf ihren Hinweis. »Wollten wir nicht heute Abend alle zusammen essen?« Sein Ablenkungsmanöver fruchtete.

»Deine Mutter hat so was gesagt. Dafür schwänze ich ausnahmsweise sogar die Schule. Obwohl das gegen meine Prinzipien verstößt.«

»Hört, hört!«, unkte Felix und stand auf. Er hielt April die Hände hin, um sie hochzuziehen. Sie bedankte sich mit einem stürmischen Kuss dafür, den sich Felix gern gefallen ließ. Fürs erste war die Gefahr gebannt. Doch ein Garant dafür, ihrem teuflischen Vorhaben zu entkommen, war das noch lange nicht.

*

»Mein armer Kleiner. Wenn ich gewusst hätte, welchen Leidensweg er vor sich hat …« Weiter kam die unglückliche Mutter nicht.