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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration. Als sich die Tür zu ihrem Krankenzimmer öffnete, blinzelte die Haushälterin der Familie Norden nur desinteressiert. »Ach, du bist es, Felix!«, begrüßte sie ihren Besucher matt und schloss die Augen gleich wieder. Bei einem Sturz von einer Leiter hatte sich Lenni einen komplizierten Trümmerbruch im Knie zugezogen. Wegen ihrer Herzprobleme war eine Operation gescheitert. »Was machst du denn um diese Uhrzeit noch hier?« »Ach, Lenni«, seufzte Felix in gespielter Verzweiflung. Er zog sich einen Stuhl ans Bett und ließ sich demonstrativ darauf fallen. »Ich will dich ja nicht mit meinen Sorgen belästigen. Aber ich weiß einfach nicht mehr weiter.« Als Lenni das hörte, öffnete sie doch die Augen und musterte den zweitältesten Sohn der Familie kritisch. Vages Interesse flackerte in ihrem Blick. Sie ahnte nicht, dass Felix einen Plan hatte. Im Gespräch mit seiner Familie war ihm an diesem Abend eine Idee gekommen, die er direkt in die Tat umsetzen wollte. »Was ist los?«, fragte sie unsicher. Felix antwortete nicht sofort, als haderte er mit sich. Nachdenklich starrte er auf seine Schuhspitzen. »Ich wollte es dir ja nicht sagen.
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Seitenzahl: 112
Veröffentlichungsjahr: 2023
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Als sich die Tür zu ihrem Krankenzimmer öffnete, blinzelte die Haushälterin der Familie Norden nur desinteressiert.
»Ach, du bist es, Felix!«, begrüßte sie ihren Besucher matt und schloss die Augen gleich wieder.
Bei einem Sturz von einer Leiter hatte sich Lenni einen komplizierten Trümmerbruch im Knie zugezogen. Wegen ihrer Herzprobleme war eine Operation gescheitert. »Was machst du denn um diese Uhrzeit noch hier?«
»Ach, Lenni«, seufzte Felix in gespielter Verzweiflung. Er zog sich einen Stuhl ans Bett und ließ sich demonstrativ darauf fallen. »Ich will dich ja nicht mit meinen Sorgen belästigen. Aber ich weiß einfach nicht mehr weiter.«
Als Lenni das hörte, öffnete sie doch die Augen und musterte den zweitältesten Sohn der Familie kritisch. Vages Interesse flackerte in ihrem Blick. Sie ahnte nicht, dass Felix einen Plan hatte. Im Gespräch mit seiner Familie war ihm an diesem Abend eine Idee gekommen, die er direkt in die Tat umsetzen wollte.
»Was ist los?«, fragte sie unsicher.
Felix antwortete nicht sofort, als haderte er mit sich. Nachdenklich starrte er auf seine Schuhspitzen.
»Ich wollte es dir ja nicht sagen. Aber seit du in der Klinik liegst, geht es daheim drunter und drüber. Anneka hat eine ganze Trommel Wäsche mit einem roten Socken rosa gefärbt. Janni ist das Essen so schlimm angebrannt, dass wir sogar den Topf wegwerfen mussten. Und Dad hat beim Staubsaugen Mums neue Bodenvase umgeworfen. Jetzt ist die Vase kaputt, und der Wohnzimmertisch hat eine ganz schöne Macke.« Nichts davon war wahr. Aber der Zweck heiligt die Mittel, und wenn diese Gruselgeschichten imstande waren, die sture Haushälterin von ihrem Vorhaben abzubringen, in ein Pflegeheim umzuziehen, dann waren sie allesamt gerechtfertigt.
Tatsächlich blieben seine Worte nicht ohne Wirkung.
»Der schöne Holztisch!« Für einen Augenblick vergaß Lenni ihren Vorsatz, sich nicht mehr um diesen Teil ihrer Vergangenheit zu kümmern. Sie setzte sich aufrecht im Bett auf und schlug die Hände über dem Kopf zusammen. »Und die Vase! Deine Mutter ist bestimmt sehr enttäuscht. Sie war ja noch ganz neu und nicht billig.«
Nur mit Mühe konnte sich Felix ein zufriedenes Grinsen verkneifen. Er dachte kurz darüber nach, wie er jetzt weitermachen sollte, und beugte sich schließlich näher zu Lenni.
»Du darfst mich auf keinen Fall verraten, aber Mum weiß jetzt schon nicht mehr, wie es ohne dich weitergehen soll«, raunte er ihr im Vertrauen zu.
Über diese Information dachte die langjährige Haushälterin, die inzwischen ein gleichwertiges Familienmitglied war, einen Moment nach. Sehr zu Felix‘ Enttäuschung verschloss sich ihre Miene jedoch wieder.
»Dann müssen sich deine Eltern eben wieder eine neue Haushälterin suchen«, erklärte sie trotzig und drehte den Kopf zur Seite. »Es ist besser, die Tatsachen zu akzeptieren. Ich werde nie mehr richtig laufen können und wahrscheinlich das nächste Jahr gar nicht mehr erleben.«
»Stimmt. Wenn du dir keinen Herzschrittmacher einsetzen lässt …«, warf Felix unbarmherzig ein.
Aus Erfahrung wusste er, dass er zu härteren Mitteln greifen musste, um die sture Haushälterin zu ihrem Glück zu zwingen.
»Herzschrittmacher, neues Knie … Du willst aus mir ein wandelndes Ersatzteillager machen«, schimpfte sie missmutig vor sich hin.
»Wenn das nötig ist, damit du weiter bei uns bleibst und unser Haus vor der Verwahrlosung bewahrst, dann sehr gern«, grinste Felix so verschmitzt, dass Lenni seinem Charme nicht länger widerstehen konnte und ebenfalls schmunzelte.
Doch das Glück war nicht von langer Dauer, und bald verfinsterte sich ihre Miene wieder.
»Selbst wenn ich die ganzen Eingriffe machen lasse, werde ich nie mehr so arbeiten können wie vorher«, brachte sie einen berechtigten Einwand vor, den der Arztsohn jedoch mit einer energischen Handbewegung zur Seite wischte.
»Aber du hast bestimmt noch genug Kraft, um uns anzulernen und uns zu zeigen, wie alles funktioniert. Hilf uns, es selbst zu tun!«, lieh sich Felix kurzerhand den Leitspruch der Pädagogin Maria Montessori aus. »Stell dir mal vor: Du sitzt mit der Peitsche im Sessel und sagst uns, was wir zu tun und zu lassen haben. Und wenn wir nicht spuren, schwingst du die Rute!«, malte er ein amüsantes Bild vor Lennis geistigem Auge. Diesmal verschwand das Lächeln nicht mehr aus ihrem Gesicht.
»Eigentlich eine ganz verlockende Vorstellung«, musste sie wider Willen zugeben. »Janni und du, ihr habt mich ja immer schon auf die Palme gebracht mit eurer Schlamperei.«
Mit dieser Reklamation hatte Felix nicht gerechnet, und Entsetzen machte sich in seiner Miene breit.
»Ich verstehe auch nicht, warum man ein Zimmer nicht auf Werkseinstellungen zurücksetzen kann«, erwiderte er treuherzig. »Ein Knopfdruck, und zack!, ist alles wieder in Ordnung.«
»Leider funktioniert das Leben aber anders«, gab Lenni belustigt zu bedenken.
»Andererseits zeichnen sich unordentliche Menschen durch eine besondere Kreativität aus«, setzte der Arztsohn nach.
Lennis Augen wurden schmal.
»Wenn du willst, dass ich bei euch bleibe und nicht ins Pflegeheim umziehe, wendest du die falsche Strategie an.«
Felix seufzte abgrundtief.
»Kein Glück ohne Schmerz!«, deklamierte er, doch das lustige Blitzen in seinen Augen verriet, wie wenig ernst es ihm damit war. »Soll das heißen, dass du doch bei uns bleibst?«, ging ihm plötzlich die Bedeutung ihrer Worte auf.
Lennis Wangen färbten sich zartrot.
»Ich kann euch doch nicht im Stich lassen«, gestand sie, und Felix konnte sich nicht zurückhalten. Trotz ihrer Schwäche fiel er ihr stürmisch um den Hals.
Die Tatsache, dass er sein Ziel erreicht und Lenni von ihrem Plan abgebracht hatte, entlohnte ihn für alle Unannehmlichkeiten, die zu Hause noch auf ihn zukommen mochten.
*
»Felix schafft es immer wieder, mich zu überraschen.« Fee Norden war gerade von der Arbeit aus der Klinik gekommen, und ihr Mann, der das Haus kurz vor ihr betreten hatte, begrüßte sie liebevoll.
Noch in der Jacke stand sie im Flur vor der Tür, die rechts ins Wohn- und links ins Esszimmer mündete, und sah ihrem ältesten Sohn Danny und Annekas Freund Noah dabei zu, wie sie Seite an Seite die Treppe hinunter kamen. Die beiden Männer hatten einen Tisch vom Keller in den ersten Stock getragen.
»Wieso? Was hat er denn jetzt schon wieder angestellt?«, fragte Danny belustigt.
Er musste die Stimme heben, denn aus dem Wohnzimmer schallte laute Musik.
»Stell dir vor, er hat Lenni nicht nur davon überzeugt, dass sie sich operieren lässt, sondern auch davon, dass sie bei uns im Haus bleibt«, berichtete Fee bereitwillig von ihrem Besuch bei ihrer geliebten Haushälterin.
»Alle Achtung!«, staunte auch der junge Arzt nicht schlecht über diesen Erfolg. »In meinem Bruder scheinen wirklich verborgene Talente zu schlummern. Wie hat er das denn angestellt?«
Während Fee aus der Winterjacke schlüpfte, zuckte sie ratlos mit den Schultern.
»Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Er wollte mir nicht verraten, was er ihr dafür versprochen hat.«
»So wie ich Felix kenne, werdet ihr das ganz schnell am eigenen Leib zu spüren bekommen«, versprach der angehende Rettungsassistent Noah belustigt und küsste Fee zur Begrüßung links und rechts auf die Wange, ehe er sich zu seiner Freundin ins Wohnzimmer gesellte. »Was schaut ihr euch denn da an?«, fragte er und setzte sich neben Anneka auf die Sessellehne. Dannys Freundin Tatjana war bei ihr. Die Bäckerin saß mit untergeschlagenen Beinen auf dem Boden und starrte angestrengt in die Röhre.
»Du kennst doch die Mädchenband ›Hexentöchter‹«, erwiderte Anneka, ohne den Blick von der Mattscheibe zu wenden. »Die Sängerin da ist die ehemalige Frontfrau Cleo. Sie hat die Band verlassen, um eine Solokarriere zu starten!« Annekas Augen leuchteten, als sie sich ihrem Freund zuwandte. »Das ist eine tolle Frau. Sie weiß, was sie will. Sie zieht ihr Ding durch und verwirklicht sich selbst.«
Schmunzelnd blickte Noah auf seine Freundin hinab.
»Du kannst dich auch selbst verwirklichen«, bemerkte er frech. »Dein Dad und ich haben den Tisch in dein Zimmer gestellt. Jetzt haben wir genug Platz, um zusammen dort für dein Abi zu lernen.«
Obwohl sich Anneka die Hilfe ihres Freundes gewünscht hatte, verzog sie den Mund zu einer Schnute und schickte Tatjana einen hilfesuchenden Blick.
»Och, hat das nicht Zeit bis später?«, fragte sie. »Wir würden die Sendung über Cleo gerne zu Ende anschauen.«
Noah warf einen Blick auf die Uhr. Eine kritische Falte stand zwischen seinen Augen.
»Viel Zeit bleibt uns eh nicht mehr. Danny und ich müssen in einer halben Stunde los. Aber ich könnte versuchen, Konzertkarten für Cleo zu bekommen.« Er deutete auf den Text, der gerade unten im Bild eingeblendet wurde. »Schau mal, sie spielt in München ihr erstes Konzert als Solokünstlerin.«
»Das würdest du tun?« Begeistert wie ein kleines Mädchen klatschte Anneka in die Hände. »Du glaubst gar nicht, wie gern ich da hingehen würde.« Sie sprang auf und fiel ihrem Freund um den Hals, während sich Tatjana fragend an Danny wandte, der gemeinsam mit Fee und Daniel in der Tür stand.
»Was habt ihr zwei Hübschen denn heute noch vor?«, erkundigte sie sich verwundert. »Ich dachte, dass wir den Abend gemeinsam verbringen.« Seit Lenni in der Klinik lag, traf sich die Familie nur noch selten am Abendbrottisch, zumal jedem die Zeit zum Kochen fehlte. Das war besonders für Tatjana schwer. Sie hatte keine eigenen Angehörigen, und die Nordens waren ihre Ersatzfamilie geworden. Sie liebte das gesellige Zusammensein, und die Enttäuschung stand ihr ins Gesicht geschrieben. Schnell schloss Danny sie in die Arme.
»Jenny hat mich gefragt, ob ich nicht eine Schicht im Rettungswagen übernehmen könnte. Die Grippewelle hat ganz schön gewütet und auch vor den Kollegen in der Klinik nicht Halt gemacht.«
»Du willst Rettungswagen fahren?« Diese Neuigkeit beruhigte Tatjana nicht gerade. »Ist es dir schon zu langweilig mit mir?«, versuchte sie zu scherzen. Doch der sorgenvolle Ausdruck in ihrem aparten Gesicht sprach eine andere Sprache.
»Wie kommst du denn darauf?«, hakte Danny verständnislos nach.
»Stell dir vor, ein Autofahrer passt nicht auf und übersieht euch! Dann ist die Katastrophe schneller passiert, als du denkst. Vor allen Dingen, weil es bestimmt glatt draußen ist.« Sie wandte den Kopf in Richtung Wohnzimmerfenster, und ihr Blick wanderte hinaus in den Garten.
Obwohl es noch nicht so spät war, hatte sich die Dunkelheit wie ein schwarz-samtenes Tuch über die Landschaft gelegt. Hier und da blitzten weiße Sprenkel auf – Schneeflocken, die durch die Luft tanzten. Doch die konnte Tatjana wegen ihrer Sehbehinderung nicht erkennen.
»Keine Angst, mir wird schon nichts passieren«, versuchte Danny, sie zu beruhigen. »Mal abgesehen davon, dass ich mich wirklich drauf freue. So was hab ich schon lange nicht mehr gemacht.«
Während Anneka die Fernsehsendung zu Ende schaute, gesellte sich Noah zu Danny und Tatjana. Er hatte das Gespräch mitangehört und lächelte der Bäckerin tröstend zu.
»Du musst dir wirklich keine Sorgen machen. Mir ist ja bis jetzt auch noch nichts passiert«, sprach er ihr Mut zu. »Außerdem bekommt Danny eine schicke Neonjacke, damit ihn alle sehen, wenn er auf der Straße unterwegs ist.«
Er deutete auf seine eigene Jacke, die an der Garderobe am Haken hing.
»Schickes Outfit!«, lächelte Tatjana und fühlte sich tatsächlich etwas beruhigter. »Irgendwie erinnert es mich an die Müllmänner, die morgens durch unsere Straßen fahren.« Kichernd wich sie dem liebevollen Klaps aus, den Danny ihr geben wollte.
»Nur kein Neid!«, musste sich der junge Arzt mit einem mündlichen Kommentar begnügen. »Da draußen findet die Hilfe statt, die am dringendsten gebraucht wird.«
»Ach, komm schon!«, winkte seine Mutter Felicitas amüsiert ab und pflückte einen Fussel von Pullover ihres Mannes, der neben ihr stand. »Da draußen kannst du gar nichts ausrichten. Die wirklich wichtigen Dinge passieren in der Klinik.«
»Wenn wir da draußen Fehler machen, läuft bei euch in der Klinik gar nichts mehr«, grinste Noah mit einer guten Portion schwarzem Humor.
Die Fernsehshow war inzwischen vorbei, und Anneka trat zu ihrer Mutter und der schwesterlichen Freundin, um den beiden Schützenhilfe zu geben. Fürsorglich legte sie einen Arm um Fees und den anderen um Tatjanas Schulter und drückte beiden einen schmatzenden Kuss auf die Wange.
»Lasst die beiden doch«, empfahl sie gut gelaunt. »Danny und Noah sind eben Frischluftfanatiker. Wir sollten sie auf keinen Fall von ihrer Leidenschaft abhalten. Während sie draußen ihre Pflicht tun, kochen wir uns halt einen leckeren heißen Tee und bestellen uns eine schöne Pizza bei Enzo.«
Die drei Frauen lächelten die Männer engelsgleich an, ehe sie kichernd in der Küche verschwanden. Daniel blieb neben Danny und Noah stehen.
»Und was ist mit dir? Kommst du mit uns?«, erkundigte sich Noah bei dem Vater seiner Freundin.
Daniel Norden dachte kurz nach. Dann schüttelte er schmunzelnd den Kopf.
»Tut mir leid, aber dem Angebot von drei so schönen Frauen kann ich beim besten Willen nicht widerstehen.« Mit diesen Worten nickte er Danny und Noah zu und machte sich ebenfalls auf den Weg in die Küche.
*
»Wahnsinn, diese Songs sind dir förmlich auf den Leib geschrieben!« Auch Severin Probst hatte die Musiksendung über seine Freundin gesehen, und seine Anspannung löste sich in einem wahren Freudentaumel.
Er schwenkte Cleo durch das kleine Studio im Dachgeschoss und übersäte ihr hübsches Gesicht mit Küssen.
Lachend presste sie die Hand auf ihren Kopf, um die große Haarspange in ihrem dunklen, lockigen Haar festzuhalten.
»Findest du?« Ihre Wangen glühten, und das Lächeln auf ihren rot geschminkten Lippen strahlte mit ihren grauen Augen um die Wette.
»Das und noch viel mehr! Du wirst der hellste Stern am deutschen Musikhimmel werden. Die Menschen werden dich verehren wie eine Königin!«, rief Severin und drehte sich übermütig mit Cleo im Kreis.
Ein paar Mal kamen sie der Treppe gefährlich nah, die direkt vom Studio hinunter ins erste Stockwerk führte. Die junge Sängerin schrie erschrocken auf.
»Vorsicht, Sevi, die Treppe!«, rief sie, aber ihr Freund lachte nur.
