Ein Arzt wird doch nicht krank! - Patricia Vandenberg - E-Book

Ein Arzt wird doch nicht krank! E-Book

Patricia Vandenberg

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Beschreibung

Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist. »Könnten Sie bitte den Kurantrag für die Patientin Magdalena Reinhardt ausfüllen?« Dr. Danny Norden stand am Tresen und schob Janine das Formular hin, das er vorhin in der Post gefunden hatte. »Und dieser Fragebogen ist für Helmut Herzog. Er nimmt am Desease-Management-Programm teil.« Er wollte fortfahren, als die Assistentin ihn unterbrach. »Hab schon verstanden.« Sie verdrehte die Augen. »Ich muss die Messungen und Diagnosen auflisten und bei der Krankenkasse einreichen.« »Kluges Kind.« Danny lächelte, als sich die Praxistür öffnete. Eine Patientin kam herein. »Guten Tag.« Freundlich lächelnd begrüßte sie das Team. »Mein Name ist Clara Heintze. Ich hab einen Termin bei Dr. Danny Norden. Beim Senior war ja leider nichts mehr frei.« »Dann sind Sie hier genau richtig.« Der junge Arzt hielt ihr die Hand hin.

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Seitenzahl: 108

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Dr. Norden – 26 –Ein Arzt wird doch nicht krank!

Eine böse Erfahrung für Dr. Daniel Norden

Patricia Vandenberg

»Könnten Sie bitte den Kurantrag für die Patientin Magdalena Reinhardt ausfüllen?« Dr. Danny Norden stand am Tresen und schob Janine das Formular hin, das er vorhin in der Post gefunden hatte. »Und dieser Fragebogen ist für Helmut Herzog. Er nimmt am Desease-Management-Programm teil.« Er wollte fortfahren, als die Assistentin ihn unterbrach.

»Hab schon verstanden.« Sie verdrehte die Augen. »Ich muss die Messungen und Diagnosen auflisten und bei der Krankenkasse einreichen.«

»Kluges Kind.« Danny lächelte, als sich die Praxistür öffnete. Eine Patientin kam herein.

»Guten Tag.« Freundlich lächelnd begrüßte sie das Team. »Mein Name ist Clara Heintze. Ich hab einen Termin bei Dr. Danny Norden. Beim Senior war ja leider nichts mehr frei.«

»Dann sind Sie hier genau richtig.« Der junge Arzt hielt ihr die Hand hin.

Sie musterte ihn irritiert.

»Das sind Sie? Sind Sie sicher?«

»Bis vorhin war ich es zumindest noch. Aber warum zweifeln Sie?«

Clara schüttelte lächelnd den Kopf. Endlich nahm sie die dargebotene Hand.

»Ich bin neu in München und habe im Internet nach einem guten Arzt recherchiert. Da bin ich auf Ihre Praxis gestoßen. Auf dem Foto Ihrer Homepage sehen Sie ganz anders aus.« Sie legte den Kopf schief und musterte ihn wohlwollend. »Nicht so reif und vertrauenswürdig. Deshalb wollte ich eigentlich einen Termin bei Ihrem Vater ausmachen«, fügte sie mit einem schelmischen Lächeln hinzu.

Danny lachte erleichtert auf.

»Kein Wunder. Das Bild ist mindestens fünf Jahre alt«, erwiderte er. »Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Seite schon länger nicht mehr gepflegt wurde. Das ist im Alltagstrubel untergegangen.« Er trat beiseite, um Daniel Platz zu machen, der mit einer Unterschriftenmappe an die Theke kam.

»Zu Ihrem Nachteil.« Clara Heintze flirtete ganz offen mit dem attraktiven Arzt. »Sie sollten den Internet-Auftritt modernisieren. Dann werden Ihnen zumindest die Patientinnen die Bude einrennen.«

Während Janine nicht weiter auf das Geplänkel achtete, waren die Augen der langjährigen Assistentin Wendy schmal geworden. Die Annäherungsversuche der Besucherin gingen eindeutig zu weit. Ihr lag ein passender Kommentar auf den Lippen, als Dr. Norden senior ihr zuvorkam.

»Lieber nicht. Wir haben auch so schon genug zu tun«, bemerkte er freundlich, aber bestimmt.

Clara drehte sich zu ihm um und musterte ihn ungeniert.

»Tut mir leid, das sagen zu müssen. Aber das sieht man Ihnen an«, quittierte sie seine Zurechtweisung. »Sie sind bleich wie eine Wand.«

»Wie gesagt: Über Arbeitsmangel können wir uns nicht beklagen«, wiederholte der Senior noch einmal, ehe er sich an Wendy wandte und sie bat, die Briefe aus der Unterschriftenmappe zu verschicken.

Diese Gelegenheit nutzte Danny, um Frau Heintze ins Sprechzimmer zu bitten. Unterdessen hatte sich Janine an den Computer gesetzt und die Internetseite der Praxis aufgerufen. Sie klickte sich durch die verschiedenen Bereiche, las murmelnd die Texte und betrachtete die Fotos.

»Meine Güte!«, stellte sie schließlich fest. »Frau Heintze hat recht. Die Bilder sind fast schon antik. Und auch die Informationen müssten dringend überarbeitet werden. Unsere Teilnahme am Interventionsprojekt für zerebrovaskuläre Erkrankungen und Demenz ist ebenso wenig aufgeführt wie Dannys Fortbildung in Dermatoskopie.«

Daniel stand an einem der Schränke und suchte nach einem Ordner. Nebenbei hörte er dem Gespräch zu.

»Dann fehlt wahrscheinlich auch deine Zusatzqualifikation ›Ambulantes Operieren‹, bemerkte Wendy, die einen Brief in einen Umschlag steckte und zuklebte. »Das ist ja mit Sicherheit auch eine attraktive Option für Patienten, die den Gang in die Klinik bei kleineren Eingriffen scheuen.«

In diesem Augenblick schaltete sich der Chef ein.

»Schon gut, schon gut. Ich hab verstanden!«, gab er sich geschlagen. »Wir müssen die Seite überarbeiten lassen.« Er hatte gefunden, wonach er gesucht hatte, zog den Ordner heraus und schloss die Schranktür.

»Oder am besten gleich ganz neu machen.« Janines kritischer Blick ruhte immer noch auf dem Bildschirm. »Das gesamte Design ist doch ziemlich veraltet. Da gibt es inzwischen ganz tolle Sachen.«

»Mag sein. Aber ich bin Arzt und hab von solchen Dingen keine Ahnung. Und ich kann mich auch nicht mehr daran erinnern, wer das damals für uns gemacht hat«, gab Daniel abweisender als gewollt zurück.

Betroffen presste Janine die Lippen aufeinander.

Um seine Worte abzumildern, setzte er ein versöhnliches Lächeln auf.

»Was nicht heißen soll, dass Sie sich nicht darum kümmern können. Vorausgesetzt natürlich, Sie haben Zeit und Lust dazu.«

Janine dachte kurz nach, ehe sie beschloss, nicht beleidigt zu sein. Inzwischen war Wendy eine Idee in den Sinn gekommen.

»Herr Pawlik ist doch in letzter Zeit öfter bei uns. Sie wissen schon, der Unternehmer mit der Maschinenfabrik. Ich hab gehört, wie er sich mit einem Patienten im Wartezimmer unterhalten hat. Sein Sohn hat offenbar eine erfolgreiche Webdesign-Agentur aufgebaut.«

Während Daniel noch an den schwierigen Fall Pawlik dachte, fackelte Janine nicht lange und gab den Namen in die Suchmaschine ein. Verschiedene Vorschläge wurden angezeigt.

»Marianne Pawlik in Stuttgart ist es nicht. Josef Pawlik in Leipzig auch nicht. Aber hier!« Sie lächelte triumphierend. »Da haben wir den Vater Emil Pawlik, Autozulieferbetrieb«, las sie die Ergebnisse ihrer Suche vor. »Und gleich darunter sp-design, Sebastian Pawlik, Webdesigner. Ihr exklusiver Internetauftritt vom Profi.« Sie strahlte, als sie zu Chef und Kollegin hinübersah. »Na, wie klingt das?«

Daniel lächelte.

»So, als ob sie dort anrufen und einen Termin vereinbaren möchten. Ich habe nur eine Bitte: Halten Sie mich so weit wie möglich aus der Sache raus. Sie machen das schon richtig. Und im Zweifel können Sie sich mit Danny absprechen.« Er nickte den beiden Assistentinnen zu, ehe er mit dem Ordner in sein Zimmer zurückkehrte. Auf seinem Schreibtisch häufte sich die Arbeit. Manchmal in letzter Zeit hatte er das Gefühl, in einem Hamsterrad zu laufen. Er diktierte Diagnosen, schrieb Briefe, füllte Formulare aus, verhandelte mit Krankenkassen, und doch wuchs der Papierberg anscheinend immer weiter.

Die beiden Kolleginnen sahen ihrem Chef verwundert nach.

»Irgendwas stimmt nicht mit ihm. Er wirkt so erschöpft und leicht reizbar.« Wendy war sichtlich besorgt. »Außerdem humpelt er. Oder habe ich mich getäuscht?«

»Das ist mir nicht aufgefallen.« Janine teilte die Sorgen ihrer Freundin. »Übrigens finde ich, dass Frau Heintze recht hat. Er ist ganz schön blass.«

In Gedanken versunken saß Wendy einen Moment da.

»Ich geh mal zu ihm«, beschloss sie einer plötzlichen Eingebung folgend. »Es wird Zeit, ihm zu sagen, dass er sich zu viel zumutet.«

Janine schnitt eine Grimasse.

»Ob er das so gern hören wird?«

»Er ist erwachsen und kann auch mal eine unangenehme Nachricht verkraften.«

»Dein Wort in Gottes Ohr«, unkte Janine. »Begib dich in die Höhle des Löwen. Aber beschwer dich hinterher nicht, wenn er dir das Fell über die Ohren gezogen hat.« Sie zwinkerte Wendy zu. »Ich ruf inzwischen mal den Herrn Webdesigner an. Mal sehen, ob er Lust hat, unsere Internetseite aufzumöbeln.« Mit diesen Worten hob sie den Hörer ab, während sich die langjährige Assistentin auf den Weg zum Chef machte.

*

Daniel ahnte nicht, dass er Gegenstand eines Gesprächs war. Und wenn, dann hätte es ihn nicht interessiert. Dazu war er viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Auf dem Rückweg in sein Sprechzimmer passierte es wieder. Wie so oft in letzter Zeit schossen ihm unvermittelt Schmerzen in den Rücken und die Beine. Sie raubten ihm den Atem, und eine Muskelschwäche machte ihm das Gehen schwer. Aber erst, nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte, ließ er der Schwäche freien Lauf. Stöhnend humpelte er auf seinen Schreibtisch zu. Unterwegs griff er in die Kitteltasche und zog einen Blister mit Tabletten heraus, die er seit einiger Zeit immer bei sich trug. Derart abgelenkt stolperte er über die Teppichkante. Dr. Norden taumelte und schwankte wie eine Zeder im Wind. Die Pillen fielen ihm aus der Hand. In letzter Sekunde gelang es ihm, sich abzufangen. Dabei wischte er so unglücklich über die Tischplatte, dass er ein paar Ordner, Patientenakten und Briefe hinunter fegte. Wendy sah gerade noch, wie er sich danach bücken wollte.

»Um Gottes willen, Chef!« Sie eilte auf ihn zu. Ehe er zu Boden stürzte, bekam sie ihn am Arm zu fassen. Mit aller Kraft packte sie zu und drückte ihn in seinen Stuhl. Wie ein nasser Sack fiel Daniel hinein. Er atmete schwer. Schweißperlen standen ihm auf der Stirn.

»Ganz ruhig, Chef. Ich bin ja da. Keine Angst«, redete sie beschwichtigend auf ihn ein, während sie seinen Puls zählte. Ihr Blick fiel auf die Medikamente, die neben dem Schreibtisch auf dem Boden lagen. Nachdem sich Daniel ein wenig beruhigt hatte, bückte sie sich danach. Mit Kennerblick wusste sie sofort, worum es sich handelte.

Langsam erholte sich Dr. Norden von der Attacke. Die Schmerzen und Krämpfe ließen nach, sein Atem ging ruhiger, und er lehnte sich erschöpft, aber erleichtert zurück.

Wendys besorgter Blick ruhte auf ihm.

»Wie lange geht das schon so?« Auf einmal war ihre Stimme streng.

Überrascht sah Dr. Norden hoch.

»Was wollen Sie damit sagen? Das war ein kleiner Schwächeanfall. Nichts weiter.« Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, drückte er sich aus dem Stuhl hoch. Er bückte sich nach den Unterlagen und legte sie auf den Schreibtisch.

Wendy sah ihm dabei zu.

»Sie sind ein schlechter Lügner«, erwiderte sie kühl. »Vor zwei Wochen hab ich so was schon mal beobachtet. Und das hier«, sie hielt ihm die Tabletten vor die Nase, »spricht ja wohl für sich.« Als er nichts zu seiner Verteidigung sagte, seufzte sie abgrundtief. »Chef, ich mach mir ernsthafte Sorgen um Sie«, gestand sie ganz gegen ihre Art.

Daniel richtete sich auf und legte die Papiere zurück an ihren Platz. Er lächelte milde.

»Das müssen Sie nicht. Es war einfach ein bisschen viel in letzter Zeit. Die Aufregung um Dési; der Patient, der an Tollwut gestorben ist; Aprils Ärger mit ihrem Lehrer … und das alles zusätzlich zu der normalen Arbeit, die wir hier bewältigen müssen. Aber das wird schon wieder.«

»Tatsächlich?«, fragte Wendy verschmitzt. »Was sagen Sie den Patienten immer, die mit solchen Ausreden zu Ihnen kommen?«

Dr. Norden konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.

»Ihnen kann man nichts vormachen, was?«

»Dazu kenne ich Sie zu gut«, erwiderte Wendy unerwartet sanft. Sie schwankte zwischen der Sorge um ihren Chef und dem Ärger, dass er so leichtfertig mit seiner Gesundheit umging. »Ich weiß, dass Sie gesundheitlich angeschlagen sind. Deshalb möchte ich Ihnen auch raten, zum Arzt zu gehen.«

Doch davon wollte Daniel nichts wissen. Er nahm ihr die Tabletten aus der Hand und steckte sie wieder ein.

»Arzt bin ich selbst«, gab er zurück und erwiderte ihren Blick. Es war ein stummer Kampf, den sie fochten.

Schließlich zog er den Kürzeren und senkte den Blick.

»Also gut«, räumte er unwillig ein. »Dann gehe ich eben zu einem Kollegen. Unter einer Bedingung. Die Angelegenheit bleibt unter uns. Kein Wort zu irgendjemandem. Weder zu Danny noch zu Fee oder Janine. Solange ich nicht weiß, was los ist, müssen wir die Pferde nicht scheu machen.« Er sah Wendy herausfordernd an. »Also?«

Sie überlegte nur kurz. Fast sofort war ihr klar, dass sie chancenlos war.

»Einverstanden. Ich werde keiner Menschenseele was erzählen.«

»Gut.« Dr. Norden nickte und setzte sich wieder an seinen Schreibtisch, sortierte die durcheinander geratenen Unterlagen und machte sich an die Arbeit, als wäre nichts geschehen.

*

In Gedanken versunken kehrte Wendy an den Tresen zurück. Dort wurde sie schon sehnsüchtig von ihrer Freundin und Kollegin erwartet. Bevor sie aber ihre frohe Botschaft verkündete, erkundigte sie sich pflichtschuldig nach der Gesundheit des Seniors.

»Wie geht es ihm?«

»Er hat nicht gefrühstückt heute früh. Das hat sein Kreislauf nicht mitgemacht«, behauptete Wendy. Sie war immer stolz darauf gewesen, dass lügen nicht ihre Stärke war. Jetzt konnte sie nur hoffen, dass sie glaubwürdig klang.

Doch Janine schluckte den Köder anstandslos.

»Ein Glück. Ich hatte schon Angst, es könnte was Schlimmes sein, weil du so lange bei ihm warst«, seufzte sie erleichtert und fuhr fort, Belege in einen Ordner einzusortieren. Guten Gewissens wechselte sie das Thema. »Stell dir vor, ich hab vorhin mit Herrn Pawlik telefoniert«.

»Herr Pawlik?« Im ersten Moment wusste Wendy nicht, von wem die Rede war. Sie setzte sich wieder an den Schreibtisch und starrte blicklos auf den Computerbildschirm.

»Der Webdesigner«, erinnerte Janine sie. »Er hat versprochen, gleich herzukommen.«

Endlich tauchte Wendy aus ihrer Versunkenheit auf.

»Das ging aber flott. Hat er keine Aufträge?« In ihren Augen gab es im Moment Wichtigeres als den Internetauftritt.

Eine Wolke der Enttäuschung schob sich über Janines Strahlen.

»Ein Kunde hat ihm zufällig abgesagt. Deshalb hat er Zeit«, gab sie beleidigt zurück. »Wir haben Glück. Herr Pawlik ist nämlich heiß begehrt. Seine Webseiten haben schon Preise bekommen. Dabei klingt er sehr sympathisch. Offenbar ist ihm der Erfolg nicht zu Kopf gestiegen.« Janine musterte Wendy unverhohlen. »Aber sag mal, was ist denn mit dir? Du hörst mir ja gar nicht richtig zu.«

In diesem Moment wusste Wendy, dass sie sich zusammenreiße muste, wenn ihre Freundin keinen Verdacht schöpfen sollte.