Ein außergewöhnliches Märchen - Monika Maier - E-Book

Ein außergewöhnliches Märchen E-Book

Monika Maier

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Beschreibung

Diese Erzählung entführt uns in ein Land, wo Magie und Träume Wirklichkeit werden. Es ist die Geschichte eines Mädchens namens Mia, das von einem Kind zu einer erwachsenen Frau heranwächst und den Leser in verschiedene Wendungen des Lebens hineinzieht, während sie zahlreiche aufregende Abenteuer mit ihren Freunden erlebt. Sie muss unteranderem auch gegen die dunkle Macht kämpfen, um das Licht , das in ihr ist, zu bewahren und zu beschützen.

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EPUB
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Seitenzahl: 255

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Ein außergewöhnliches Märchen

Oder doch Realität ?

Inhalt

Cover

Titelblatt

Einleitung

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Kapitel 19

Kapitel 20

Kapitel 21

Kapitel 21

Kapitel 22

Kapitel 23

Kapitel 24

Kapitel 25

Kapitel 26

Kapitel 27

Kapitel 28

Kapitel 29

Kapitel 30

Kapitel 31

Kapitel 32

Kapitel 33

Kapitel 34

Kapitel 35

Kapitel 36

Kapitel 37

Kapitel 38

Kapitel 39

Kapitel 40

Kapitel 41

Kapitel 42

Kapitel 43

Ein außergewöhnliches Märchen

Cover

Titelblatt

Einleitung

Kapitel 43

Ein außergewöhnliches Märchen

Cover

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Einleitung:

In einer Welt, die häufig von der Eile des Alltags bestimmt ist, existieren Orte, die nur für diejenigen erreichbar sind, die an das Unmögliche glauben. Diese Erzählung entführt uns in ein Land, wo Magie und Träume Wirklichkeit werden. Es ist die Geschichte eines Mädchens namens Mia, das von einem Kind zu einer erwachsenen Frau heranwächst und den Leser in verschiedene Wendungen des Lebens hineinzieht, während sie zahlreiche aufregende Abenteuer mit ihren Freunden erlebt.

Kapitel 1 :

Es war einmal ein kleines Mädchen namens Mia, das in einem malerischen Dorf am Rand eines dichten, geheimnisvollen Waldes lebte. Sie verbrachte viele Tage damit, Blumen zu pflücken und von aufregenden Abenteuern zu träumen. Eines Tages, während sie am Fluss spielte, bemerkte sie ein sanftes Funkeln zwischen den Bäumen. Ihre Neugier war geweckt, und ohne Zögern folgte sie dem Glitzern, das sie immer tiefer in den Wald zog. Der Duft von frisch gebackenem Brot und das Zwitschern der Vögel umgaben sie wie eine sanfte Umarmung. Plötzlich trat sie auf eine Lichtung, die mit bunten Blumen und strahlenden Sonnenstrahlen erleuchtet war. In der Mitte der Lichtung schwebte eine wunderschöne Fee mit funkelnden Flügeln, die im Sonnenlicht wie bunte Kristalle strahlten. Ihr Lächeln war warm und einladend. "Willkommen, liebe Mia," sprach die Fee mit einer melodiösen Stimme.

"Ich bin Liora, die Hüterin dieses Waldes. Du trägst das Licht der Hoffnung in deinem Herzen und bist hier, um das Wunder zu entdecken."Mia war von der Schönheit der Fee überwältigt und konnte kaum glauben, dass sie tatsächlich vor ihr stand. "Darf ich an diesem magischen Ort verbleiben?" fragte sie aufgeregt. Liora nickte und schwang ihren Zauberstab. Plötzlich blühten die Blumen in noch lebendigeren Farben, und die Luft war von einer zarten Melodie erfüllt. "Doch das ist noch nicht alles," flüsterte Liora geheimnisvoll. „Es gibt ein Einhorn, das in diesem Wald lebt, und nur die reinsten Herzen können es sehen.“ Mias Herz pochte vor Aufregung. Sie hatte in Büchern von Einhörnern gelesen, doch die Vorstellung, tatsächlich eines zu begegnen, erschien ihr wie ein märchenhafter Traum. Die Fee führte sie durch den Wald, wo die Bäume wie Wächter standen und die Vögel fröhlich sangen. Nach einiger Zeit erreichten sie einen funkelnden Wasserfall, dessen Wasser im Sonnenlicht wie flüssiges Silber schimmerte. ,,Hier lebt das Einhorn," sagte Liora, während ihre Augen vor Freude strahlten. Mia hielt den Atem an, als sie das Einhorn hörte. Es trat aus dem Dickicht hervor; sein schneeweißer Pelz glänzte und seine Mähne schimmerte wie ein Regenbogen im Wind.

Das Einhorn näherte sich Mia und schnüffelte neugierig an ihrem Handgelenk, als ob es ihre Seele scannen würde. In diesem Augenblick verspürte Mia eine Welle der Wärme und des Friedens in ihrem Herzen. „Du bist besonders“, sprach das Einhorn mit einer Stimme, die wie ein sanfter Wind über die Wiesen strich. „Deine Liebe zur Natur und dein reines Herz haben mich zu dir geführt.“Mia hatte das Gefühl, in eine andere Welt eingetaucht zu sein, in der alles möglich war. Sie und das Einhorn begannen zu spielen, als wären sie alte Freunde. Sie galoppierten über die Lichtung, sprangen über Blumen und lachten vor Freude. In dieser magischen Verbindung wurde Mia bewusst, dass die wahre Magie nicht ausschließlich in der Fantasie existiert, sondern in der Liebe und der Freundschaft, die man mit anderen teilt.Als die Sonne begann, hinter den Bäumen zu sinken und der Himmel in schimmernden Farben erstrahlte, wurde Mia bewusst, dass es an der Zeit war, sich zu verabschieden. „Wirst du mich wieder besuchen?“ fragte sie mit einem Hauch von Traurigkeit in der Stimme. Das Einhorn lächelte sanft. „Immer wenn du an die Magie glaubst, werde ich bei dir sein. Du trägst die Kraft der Feen und Einhörner in deinem Herzen.“Liora lächelte und schloss ihre Augen. „Die wahre Magie besteht im Vertrauen auf das Unbekannte und im Glauben an die Wunder um dich herum. Vergiss niemals, dass du einen Teil dieser Welt in dir trägst.“ Mit einem letzten Blick auf ihre neuen Freunde machte sich Mia auf den Weg zurück in ihr Dorf, das Herz erfüllt von Erinnerungen und dem Versprechen, die Magie niemals zu vergessen.

Kapitel 2:

Mia fiel erschöpft, aber sehr glücklich in ihr Bett und schlief sofort ein. Am folgenden Morgen wollte sie sogleich wieder in den Wald rennen, um zu sehen, welche Geheimnisse er noch verbarg. Ihre Mutter rief sie jedoch zurück. „Bitte nimm den Hund mit und bleibe nicht zu lange im Wald, sei bitte rechtzeitig zum Mittagessen wieder zurück.“ Sie erhielt noch einen Kuss von ihr. Mia lächelte sanft und gab ihrer Mutter ebenfalls einen Kuss zurück. Nun konnte sie jedoch nichts mehr aufhalten und lief mit Benny, ihrem Golden Retriever, in den Wald. Die sanften Geräusche der Natur umhüllten sie wie eine warme Decke, während die zarten Sonnenstrahlen durch die Blätter tanzten. Plötzlich entdeckte sie eine Lichtung, die wie ein geheimer Ort wirkte, der nur auf sie wartete. Ihr Herz klopfte vor Aufregung, als sie sich an einen mächtigen Baum lehnte, dessen Rinde rau und kühl war. In ihrer Fantasie stellte sie sich ein Zwergen Dorf vor, voller Hütten und fröhlicher Wesen. Doch plötzlich, wie aus dem Nichts, spürte sie einen Ruck, der sie nach hinten zog. Ihr Kopf drehte sich, und bevor sie die Situation vollends erfassen konnte, fand sie sich in einem Zwergen Dorf wieder. Die Zwerge um sie herum hatten große, leuchtende Augen, die vor Neugier funkelten. „Wo warst du nur so lange? Komm, sei unser Gast!“ rief einer von ihnen.

Ein älterer Zwerg, dessen Gesicht von freundlichen Falten geprägt war, ergriff sanft ihre Hand und führte sie zu einer bunten Bank, die im Schatten eines blühenden Baumes stand. Dort bot man ihnen köstlichen Kuchen an, der nach Zimt und Zuneigung schmeckte, sowie frisches Wasser aus einer glitzernden Quelle. Mia hatte das Gefühl, sich in einem Traum zu befinden, umgeben von Zwergen, die ebenso viele Fragen an sie stellten, wie sie den köstlichen Kuchen genossen.

Nachdem ihre Mägen gefüllt waren, erhob sich der älteste Zwerg und nahm Mias Hand. ,,Komm, ich zeige dir unser Dorf," sagte er mit einem herzlichen Lächeln, das ihre Vorfreude weiter steigerte. Sie schlenderten durch die mit bunten Blumen geschmückten Gassen, und Mia war beeindruckt. Alles erschien der Menschen Welt so ähnlich und gleichzeitig so zauberhaft. Die Zwerge lebten in kleinen, liebevoll gestalteten Häusern. Umgeben von hohen Bergen.Neugierig öffnete Mia die Tür eines der Häuser und trat ein. Im Inneren herrschte eine gemütliche Atmosphäre, die nach frischem Brot duftete. Auf der einen Seite gab es ein Fenster, das einen Blick auf einen glitzernden Fluss freigab. Als sie hindurchblickte, weiteten sich ihre Augen vor Staunen. Was sie dort erblickte, raubte ihr fast den Atem: Ein Regenbogen spannte sich über die Berge, die in sämtlichen Farben des Spektrums schimmerten. Mia fühlte sich, als wäre sie in eine andere Welt eingetaucht, in der Träume und Realität eins wurden. Die Zwerge um sie herum lachten und freuten sich über ihre Begeisterung. Es war der Beginn eines unvergesslichen Abenteuers, das sie für immer in ihrem Herzen tragen würde. Erfüllt von Staunen und Glück, wusste Mia, dass sie in diesem magischen Zwergen Dorf eine neue Familie gefunden hatte.

Kapitel 3:

Die Zwerge berichteten ihr von einem bevorstehenden Unheil. Der älteste unter ihnen erklärte: ,,Ein mächtiger Drache hat unseren magischen Kristall gestohlen, der das Licht und die Fruchtbarkeit des Waldes gewährleistet. Es ist unerlässlich, dass wir ihn zurückerlangen." Entschlossen, den Zwergen beizustehen, machte sich Mia auf die Suche nach dem Drachen. Begleitet von einer Gruppe mutiger Zwerge begaben sie sich auf eine aufregende Reise durch den Wald. Während ihrer Expedition spürte Mia eine tiefe Verbindung zu den Zwergen, die sie nie für möglich gehalten hätte. Als Mia und die Zwerge schließlich die Höhle des Drachen erreichten, wurden sie von einem dröhnenden Grollen empfangen, das durch die Wände der Höhle widerhallte. Der Geruch von Schwefel und verbranntem Gestein durchzog die Luft, während sie vorsichtig durch die schimmernden Gänge schritten, die von leuchtenden Kristallen beleuchtet wurden, die an den Wänden hingen und aus dem Boden herausragten.

Ihre Herzen schlugen vor Aufregung und Angst, doch der Entschluss, den magischen Kristall zurückzuerlangen, ließ sie nicht wanken.Die Zwerge, unter der Führung ihres tapferen Anführers Thimble, schlichen weiter voran. „Wir müssen leise sein,“ flüsterte er mit einer Stimme, die sowohl Autorität als auch Nervosität ausstrahlte. Die Gruppe hielt an einer großen, geschwungenen Steinformation an, die den Eingang zur Schatzkammer des Drachen verbarg. Mia stellte den Atem ein, als sie die riesigen schuppenbedeckten Flügel des Drachen durch einen Spalt zwischen den Steinen schimmern sah.

Der Drache, bekannt als Zornblitz, war ein imposantes Wesen mit schimmernden, smaragdgrünen Schuppen und glühenden, feurigen Augen. Er war im Schlaf, doch sein Schnarchen erinnerte an das Donnergrollen eines fernen Gewitters. „Wir müssen ihn ablenken“, murmelte Mia, während sie einen Plan entwickelte. Sie vermutete, dass der Drache nicht nur kräftig, sondern auch intelligent war. Zusammen mit Thimble und den anderen Zwergen begann sie, leise kleine Steine zu sammeln. „Wenn wir diese geschickt in die Höhle werfen, könnte Zornblitz geweckt werden und sich umsehen“, schlug Thimble vor. Mia nickte zustimmend. Mit einem tiefen Atemzug warf Mia den ersten Stein. Der Stein klirrte, als er gegen eine Wand schlug. Der Drache zuckte zusammen und öffnete ein Auge. „Lauter! Wir benötigen mehr Ablenkung!“ rief Thimble. Gemeinsam warfen sie mehrere Steine, und das Geräusch hallte durch die Höhle.

Zornblitz, nun wachsam, erhob sich und blickte sich um, seine Augen funkelten vor Neugier und Zorn.

In diesem Augenblick setzten die Zwerge ihre Schnelligkeit und Gewandtheit ein, um in die Schatzkammer zu gelangen, in der der magische Kristall auf einem Sockel aus goldenen Edelsteinen ruhte. Der Kristall leuchtete in allen Farben des Regenbogens und pulsierte mit einer Energie, die den gesamten Raum durchdrang. Mia konnte die Wärme des Kristalls auf ihrer Haut spüren und fühlte sich unwiderstehlich zu diesem hingezogen. Doch als sie sich ihm näherte, ertönte ein wütendes Brüllen. Zornblitz hatte die Zwerge entdeckt und raste auf sie zu. ,,Schnell, wir müssen den Kristall holen!", rief Mia, während sie sich zwischen den funkelnden Schätzen hindurchbewegte. Die Zwerge arbeiteten gemeinsam, um den Kristall zu erreichen, während der Drache seine Flügel ausbreitete und die Höhle in einen schimmernden Schatten hüllte, während er voller Wut Feuer spuckte.

Thimble, der tapferste der Zwerge, stellte sich dem Drachen entgegen und rief: ,,Wir sind hier, um dir keinen Schaden zuzufügen! Wir wollen nur den Kristall zurück!" Zornblitz fixierte Thimble, seine Augen funkelten vor Wut. ,,Warum sollte ich euch vertrauen, kleine Kreaturen?" dröhnte seine tiefe Stimme. Mia spürte, dass dies der entscheidende Augenblick war. Sie trat vor und sprach mit festem, doch freundlichem Ton: ,,Wir sind hier, um den Wald und die Zwerge zu beschützen. Der Kristall ist das Herz des Waldes, und ohne ihn wird alles sterben. Wir möchten helfen, nicht kämpfen." Ihre Stimme war klar, und in ihren Augen funkelte Entschlossenheit. Durch Mias Mut und Aufrichtigkeit überrascht, hielt Zornblitz inne. ,,Warum sollte ich euch glauben?" fragte er, wobei seine Stimme einen nachdenklichen Unterton annahm. ,,Weil ich nicht für die Zwerge spreche, sondern für die Natur selbst," antwortete Mia aufrichtig. ,,Wenn du uns den Kristall zurückgibst, verspreche ich, dass wir dich nicht als Feind betrachten werden. Lass uns gemeinsam eine Lösung finden." Der Drache, von Mias Worten tief berührt, senkte seinen Kopf und sah nachdenklich auf den Kristall. ,,Vielleicht habe ich mich geirrt. Vielleicht gibt es einen Weg, wie wir zusammenarbeiten können," murmelte Zornblitz. Mit einem tiefen Seufzer gab er nach und ließ den Kristall in Mias Hände fallen. ,,Nehmt ihn, wenn ihr versprecht, dass der Wald weiterhin gedeihen wird." Mia und die Zwerge waren überglücklich. Sie hatten nicht nur den Kristall zurückerobert, sondern auch einen neuen Verbündeten gewonnen. Gemeinsam verließen sie die Höhle, und Mia wusste, dass dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft war.

In diesem Konflikt hatten Mia und die Zwerge gelernt, dass Mut und Kommunikation mächtiger sind als Gewalt. Sie hatten nicht nur den Kristall gerettet, sondern auch das Herz eines Drachen gewonnen. Ihr Abenteuer war lange nicht beendet, aber sie waren bereit, sich jeder Herausforderung zu stellen, die vor ihnen lag. Mit dem Kristall in der Hand kehrten Mia und die Zwerge siegreich in ihr Dorf zurück. Der Kristall strahlte, und das Licht kehrte in den Wald zurück, während die Zwerge Mia als Heldin feierten. Mia versprach, ihre neuen Freunde nie zu vergessen und bald wiederzukommen.

Kapitel 4 :

Mia, das Mädchen mit dem großen Herzen, das mittlerweile etwas älter geworden war, empfand große Vorfreude, als sie erneut in den Wald ging, um ihre Freunde – die Zwerge, die Feen und das Einhorn – zu suchen. In ihrem Herzen trug sie die Erinnerungen an ihr vorheriges Abenteuer und die Magie, die sie dort erfahren hatte. Doch diesmal würde sie den Wald ohne den Strudel betreten, der sie zuvor in die Welt der Fantasie gezogen hatte. Stattdessen sollte sie das Wunder selbst entdecken und erleben.An einem strahlend schönen Morgen machte sich Mia auf den Weg. Der Wald war erfüllt von den sanften Geräuschen der Natur, und die Vögel sangen Lieder, die wie Melodien aus einem Märchen klangen. Mit jedem Schritt fühlte sie sich lebendiger und freute sich auf das, was vor ihr lag. Die Sonnenstrahlen fielen durch die Blätter und schufen ein schimmerndes Muster auf dem Boden. Mia war sich bewusst, dass sie bald die Lichtung erreichen würde, wo sie ihre Freunde treffen konnte.Als sie die vertraute Lichtung betrat, traf sie auf die Zwerge, die Feen und das Einhorn. Diese waren damit beschäftigt, ein großes Fest zu ihrem Ehren vorzubereiten. Die Zwerge trugen farbenfrohe Hüte, während die Feen mit ihren glitzernden Flügeln umherflogen und alles mit Blumen und funkelnden Lichtern schmückten. Das Einhorn stand stolz in der Mitte und schnaubte vor Freude. ,,Mia! Du bist zurück!” rief Liora, die Fee, mit einem strahlenden Lächeln. ,,Wir feiern dich und die Magie des Waldes!”Bald gesellten sich auch andere magische Wesen zu ihnen – sprechende Tiere und sogar lebendige Blätter, die fröhlich im Rhythmus der Musik tanzten. Der Duft von süßen Leckereien erfüllte die Luft, während ein Lagerfeuer loderte. Das Knistern des Feuers und die fröhlichen Melodien verschmolzen zu einem harmonischen Klang, der die Herzen aller erfüllte.

Doch während alle fröhlich tanzten und sangen, ereignete sich das Unerwartete. Ein Baum, der in die Feierlichkeiten vertieft war und nicht aufpasste, wurde plötzlich von Feuer erfasst. Die Flammen loderten empor, und ein Schrei der Panik durchzog die Versammlung. Die Zwerge rannten in alle Richtungen, die Feen flatterten aufgeregt umher, und die Tiere suchten verzweifelt einen sicheren Zufluchtsort. Mias Herz schlug heftig in ihrer Brust. Inmitten des Chaos wusste sie, dass sie handeln musste. Entschlossen trat Mia vor die lodernden Flammen, und etwas in ihrem Inneren regte sich. Sie konnte kaum fassen, dass sie dies tat, doch sie fühlte sich stark und mutig. „Ich kann das schaffen!“ dachte sie, während sie ihre Hände ausstreckte. Plötzlich spürte sie eine Kraft in sich aufsteigen, die sie noch nie zuvor erlebt hatte. Mit ihren Händen zog sie das Wasser aus dem Boden, sprudelnd und klar, und löschte die Flammen, die den Baum gefährdeten. Die anderen schauten mit weit aufgerissenen Augen zu. Mia hatte das Feuer gelöscht – einfach so! Doch sie war noch nicht am Ende. Mit einem tiefen Atemzug legte sie sanft ihre Hände an den Baumstamm, der von den Flammen beschädigt war. Ein warmes, helles Licht strömte von ihren Fingern aus, und die Rinde des Baumes begann zu leuchten. Nach und nach heilte der Baum, und die Wunden verschwanden. Mia spürte eine tiefgehende Verbindung zur Natur, während sie die Magie in sich weckte. Als die letzten Flammen erloschen waren und der Baum wieder erblühte, brach Jubel aus. Die Zwerge, die Feen und die Tiere umarmten Mia und hoben sie in die Luft. „Du bist eine Heldin, Mia!“ rief das Einhorn, und die Freude des Augenblicks erfüllte die Lichtung. „Dein Mut und deine Magie haben uns gerettet.“ Mia fühlte sich überglücklich und stolz. Sie wusste, dass in ihr etwas Besonderes lag, etwas, das sie mit anderen teilen konnte. Die Feier setzten sie fort, tanzend und lachend, als wäre nichts geschehen. Doch in ihren Herzen waren sie sich bewusst, dass sie durch diese Erfahrung noch enger zusammengewachsen waren.

Kapitel 5

Mia, die inzwischen 10 Jahre alt geworden war, unternahm einen Ausflug auf den Berg, der sich in die Höhe über ihrem Dorf erhob. Sie hatte den Wunsch, ihr Dorf einmal mehr aus der Vogelperspektive zu betrachten. Begleitet von ihren treuen Hunde machte sie sich auf den Weg zum Gipfel, während sie die frische Luft und die umgebende Natur in vollen Zügen genoss. Der Pfad führte sie durch ein schimmerndes Tor, das sich majestätisch vor ihr auftürmte, kurz bevor der letzte Abschnitt zum Gipfel begann. Dieses Tor stellte nicht nur ein einfaches Eingangssignal dar, sondern schien auch die Grenze zwischen der vertrauten Welt und etwas Magischem zu kennzeichnen.

Nachdem sie den höchsten Punkt erreicht hatte, setzte sich Mia auf einen Stein und betrachtete die sanften Berge sowie das funkelnde Dorf, das sich unter ihr erstreckte. Plötzlich gesellten sich einige Tiere zu ihr: ein mutiger Rehbock, der etwas hinter ihr verharrte, ein paar schüchterne Kätzchen und ein neugieriger schwarzer Vogel, der über ihren Kopf hinwegflog und neben ihr landete. Während sie in die Ferne schaute, wurde sie unerwartet von einem Ruck erfasst, als ob eine unsichtbare Kraft sie anhebt. Verwirrt und erstaunt fand sie sich in einer völlig anderen Welt wieder. In dieser Welt erstrahlte alles in einem überirdischen Licht, einem sanften, schimmernden Glühen, das die Landschaft in ein traumhaftes Farbenspiel verwandelte. Mia schwebte, als ob sie von einer unsichtbaren Hand getragen wurde, auf ein strahlendes Schloss zu, das inmitten dieser wundersamen Umgebung thronte. Es bot einen Anblick von ergreifender Schönheit; die Wände des Schlosses glitzerten wie Edelsteine in der Sonne, während die Türme stolz in den Himmel ragten.

Ein Engel, dessen Gesicht von einem warmen Lächeln erleuchtet war, öffnete das schwere Tor des Schlosses und führte sie in einen Raum, der mit goldenen Verzierungen und schimmernden Lichtern dekoriert war. Mia nahm an einem langen Tisch Platz, der mit erlesenen Speisen und funkelndem Wasser gedeckt war. Nach und nach traten viele Engel ein, die sich ebenfalls um den Tisch versammelten, und durch ihre Stimmen klang wie das sanfte Plätschern eines Baches. Besonders auffällig war ein größerer Engel unter ihnen. Mit einer sanften Geste nahm er Mia auf seinen Schoß, und sein liebevolles Lächeln vermittelte ihr ein Gefühl von Geborgenheit.

In seiner Hand hielt er eine goldene Schachtel, die in der Luft zu pulsieren schien, als ob sie lebendig wäre. Neugierig und aufgeregt bat Mia darum, die Schachtel zu öffnen. Als sie den Deckel anhob, strömte strahlendes Licht daraus hervor. In der Schachtel befand sich eine leuchtende, kristallene Kugel, die in einem hypnotisierenden Rhythmus pulsierte. „Dies ist das Licht der Hoffnung und der Heilung“, erklärte der große Engel, „es wird dir helfen, die Schönheit und das Gute in der Welt zu erkennen und das, was krank geworden ist, zu heilen, selbst in dunklen Zeiten.“ Mit einem Gefühl der Dankbarkeit und einem tiefen Verständnis für die Botschaft des Engels fühlte Mia, wie ihr Herz von Freude und Liebe erfüllt wurde. In dieser wunderbaren Welt erkannte sie, dass nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch die Magie und die Wunder des Lebens in jedem Moment um sie herum existierten. Als der Engel ihr schließlich die Kugel überreichte, war Mia sich sicher, dass sie diese wertvolle Erfahrung in ihre Welt zurücktragen würde, um anderen von der Magie und dem Licht zu berichten, das sie in diesem zauberhaften Schloss entdeckt hatte. So bereitete sie sich, mit der goldenen Schachtel in der Hand, darauf vor, in die vertraute Welt zurückzukehren, um gestärkt durch die Wunder, die sie erlebt hatte. Mia nahm die Kugel erneut heraus und bewunderte das sanfte Licht, das von ihr ausging. Es schien, als würde die Kugel ein eigenes Leben führen und eine Wärme ausstrahlen, die ihr Herz erfüllte. In diesem Moment fühlte sie sich tief mit der magischen Welt um sie herum verbunden, während ein Gefühl der Aufregung sie durchströmte. Doch als sie die Kugel bewunderte, fand sie sich plötzlich wieder auf dem Stein des Berges. Die vertraute Umgebung war zurückgekehrt; die sanften Hügel und ihr Dorf lagen wieder vor ihr, aber etwas war anders. Ein Gefühl der Verwirrung überkam sie. Was war gerade geschehen? Hatte sie wirklich das Schloss und die Engel getroffen oder war es lediglich ein Traum? Ihre Gedanken wirbelten, während sie versuchte, die Ereignisse zu verarbeiten. Inmitten ihrer Verwirrung hörte sie plötzlich eine leise Stimme, die direkt in ihr Herz sprach: „Die Kugel wirst du bald brauchen. Mach dich auf den Weg. Es eilt!“ Die Worte klangen wie ein sanfter Wind, der sie vorantrieb, und in diesem Moment erkannte Mia, dass die Kugel eine besondere Bedeutung hatte. Mit neuer Entschlossenheit sprang sie vom Stein, und ihr Hund, der sich neben ihr niedergelassen hatte, spürte ihre aufkeimende Energie und sprang ebenfalls auf, bereit für das nächste Abenteuer. Ohne zu zögern, machte sich Mia auf den Weg den Bergpfad hinunter, das Bild des strahlenden Schlosses noch vor ihrem geistigen Auge. Je näher sie dem Dorfeingang kam, desto stärker spürte sie die Präsenz der leuchtenden Kugel in ihrer Tasche. Es war, als würde sie sie führen und ihr den Pfad zeigen, den sie gehen sollte. Die Gedanken an die Worte der Stimme ließen ihr Herz höherschlagen. Was war der Grund für ihre plötzliche Rückkehr? Was erwartete sie?

Kapitel 6:,

Als sie das Dorf erreichte, bemerkte sie eine seltsame Stille in der Luft. Die Dorfbewohner schienen in ihren Häusern gefangen zu sein, und eine bedrückende Atmosphäre umgab den Ort. Mia machte sich schnell frisch und wechselte ihre Kleidung, da sie nach dem Wandern stark geschwitzt war. Sie verspürte eine Welle der Besorgnis, die durch sie hindurchging. Irgendetwas schien nicht in Ordnung zu sein. Plötzlich bemerkte sie einige Kinder, die traurig auf der Straße saßen. Ihre Gesichter waren von Sorge gezeichnet, und Mia wusste, dass sie ihnen helfen musste. Sie hielt die leuchtende Kugel fest in der Hand und trat auf die Kinder zu. „Was ist los?“ fragte sie mit besorgter Stimme. „Es gibt ein Monster im Wald,“ erzählte eines der Kinder mit zitternder Stimme. Mia fühlte, wie die Kugel in ihrer Tasche zu pulsieren begann, als ob sie auf die Nöte der Kinder reagierte. „Ich werde euch helfen,“ sagte sie entschlossen. „Ich habe etwas, das uns helfen kann.“ Sie nahm die leuchtende Kugel heraus und hielt sie hoch, sodass das Licht hell strahlte und die Umgebung mit einem warmen Glanz erfüllte. Die Kinder schauten mit staunenden Augen auf die Kugel. „Seht ihr das Licht?“ fragte Mia. „Es ist stark und voller Hoffnung. Es wird uns helfen, das Monster zu finden.“ Mit dem Licht der Kugel als ihrem Führer und den Kindern an ihrer Seite machte sich Mia auf den Weg in den Wald. Die Dunkelheit erschien weniger bedrohlich, als sie sich von der Kugel umgeben fühlte. Sie wusste, dass sie nicht allein war und die Kraft besaß, das Böse herauszufordern. Mit jedem Schritt, den sie weiter in den Wald machte, wuchs ihr Mut und ihre Entschlossenheit. Was auch immer sie erwartete – mit der Kraft der Freundschaft, die sie mit den Kindern teilte. Im Wald standen Mia und die Kinder bald vor einer neuen Herausforderung. Rote Schlingpflanzen, die giftig und bedrohlich wirkten, versperrten ihnen den Weg. Ihre langen, sich windenden Ranken schienen alles in der Nähe zu umschlingen und hatten bereits einige Bäume ergriffen. Das Tor, das sie passieren wollten, war vollständig von diesen Pflanzen umschlossen, als ob es von einem bösartigen Wesen bewacht wurde. Mia näherte sich dem Tor, doch im letzten Moment trat ein majestätischer Hirsch in ihren Weg. Seine Augen waren weise und voller Verständnis. „Warte, Mia,“ sprach er mit sanfter, aber eindringlicher Stimme. „Bevor du weitergehst, musst du ohne Angst voranschreiten. Die Kugel wird dir helfen, die Schlingpflanzen zu überwinden. Sei bitte vorsichtig.“

Mias Herz schlug schneller, denn sie war sich nun bewusst, dass dies eine entscheidende Herausforderung war. Plötzlich vernahm sie hinter dem Tor eine verzweifelte Stimme, die um Hilfe bat. Ein Gefühl der Dringlichkeit überkam sie. „Ich muss mich beeilen“, dachte sie und wandte sich an die Kinder. „Ihr müsst nach Hause gehen! Es ist hier zu gefährlich. Ich werde das alleine erledigen.“ Die Kinder betrachteten sie mit besorgten Augen, nickten jedoch zustimmend und liefen schnell in Richtung Dorf zurück. Mia atmete tief ein, nahm die leuchtende Kugel in ihre Hände und konzentrierte sich auf die bevorstehende Aufgabe. Mit dem Licht der Kugel strahlte sie und wurde von einem Gefühl des Vertrauens durchströmt. Langsam näherte sie sich den Schlingpflanzen, die das Tor umschlangen. „Bist du bereit, mich zu unterstützen?“, flüsterte sie zu der Kugel. Plötzlich pulsiert das Licht stärker, und ein sanfter, aber kraftvoller Strahl emanierte aus der Kugel. Die Schlingpflanzen begannen sich zurückzuziehen, als wären sie von der Energie des Lichtes überwältigt worden. Mia bahnte sich einen Weg durch das nun leicht geöffnete Tor.