Ein Loblied auf den König - Sandra Dürr - E-Book

Ein Loblied auf den König E-Book

Sandra Dürr

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Beschreibung

Viele Menschen schieben Gott gerne das ganze Leid, das auf dieser Welt passiert, in die Schuhe und machen sich gleichzeitig keinerlei Gedanken darum, wie er wirklich ist, was er für Gedankengänge hat und wie er fühlt. Eine kurze Exkursion durch das alte und neue Testament soll aufzeigen, dass Gott ein Gott voller Liebe ist und nach wie vor ein großes Interesse an uns Menschen, an seiner Schöpfung hat. Dieses einfach gehaltene Büchlein, soll Menschen, die Gott noch nicht kennen oder erlebt haben, dazu ermutigen, in eine liebevolle Beziehung zu Gott, bzw. Jesus Christus einzugehen. Christen soll es Mut und Lust machen, mehr Zeit in der Stille und in der Anbetung die Gott einfach gebührt, zu verbringen. Manche Menschen haben damit Schwierigkeiten, aus diesem Grund gibt es am Schluss des Buches einen kleinen, vorgefertigten Anbetungsteil, der helfen soll, in die Gegenwart Gottes zu kommen.

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Seitenzahl: 89

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Gott ist Liebe! Je mehr ich mich von Gott lieben lasse, desto größer wird meine Liebe für ihn, je mehr ich meinen Wert durch Gott erkenne, desto größer ist meine Freude über ihn und über das Leben, das er mir geschenkt hat. Je besser ich Gott kennenlerne, je inniger meine Beziehung zu ihm wird, desto wichtiger ist es mir, dass Menschen erkennen, dass Gott gut ist und dass er es absolut wert ist angebetet und geliebt zu werden. Und weil ich mich so über Gott freue, möchte ich über dieses Thema gerne ein einfaches Manuskript erstellen, in dem ich einfach ein bisschen beschreibe dass Gott gut ist und gar nicht groß auf das Thema, warum lässt Gott Leid auf der Welt zu, eingehe. Über dieses Thema gibt es schon ein paar sehr gute, biblisch fundierte Bücher.

Vielleicht bekommt durch das Lesen, jemand Lust dazu, Gott besser kennenzulernen oder mehr Zeit mit ihm zu verbringen.

Theologie habe ich nicht studiert und einen Professorentitel habe ich auch nicht, deswegen rede, bzw. schreibe ich, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Vor allem soll es leicht zu lesen sein. Als Christ lese ich in der Bibel und auch wenn sie von Menschen geschrieben wurde, glaube ich, dass die Menschen selbst von Gott inspiriert wurden all das aufzuschreiben, was heute in der Bibel so steht. Warum hat Gott das getan? Weil er möchte, dass wir ihn kennenlernen, es steht ja auch ganz schön viel über Gott drin, z.B. wie seine Persönlichkeit ist, für was sein Herz schlägt, was er haßt. Allerdings glaube ich, dass wir Menschen Gott in seiner ganzen Person, solange wir auf der Erde leben nie ganz erkennen werden, wenn man bedenkt, dass Gott in jede Person einen Teil seiner Persönlichkeit hineingelegt hat, wie facettenreich muss er doch sein. Gott möchte durch die Bibel zu uns sprechen, uns ermutigen, trösten, ermahnen und heilen. Ich bin überzeugt davon, wenn Menschen mehr in der Bibel lesen würden, glauben würden was da so steht und umsetzen würden, was sie lesen, dann könnten sich viele den Therapeuten und manche vielleicht sogar den Arzt ersparen (z. B. wegen psychosomatischen Krankheiten).

Außerdem würden wir Menschen wesentlich weisere Entscheidungen treffen. Das gilt im Übrigen auch für mich! Gott kennenlernen oder besser kennenlernen ist ein lebenslänglicher Prozess, aber das macht nix, Gott hat alle Zeit der Welt. In den letzten paar Jahren ist meine Dankbarkeit und meine Freude Gott gegenüber ziemlich gewachsen, deswegen wünsche ich mir manchmal während der Anbetungszeit, ich würde über Gott neue Wörter erfinden können, z.B. eine Steigerung für super, herrlich, vollkommen, heilig aber da gibt’s halt nix!! In der Bibel steht auch, was für Gedanken Gott über Menschen hat, welche Pläne er für uns hat oder was er sich für uns wünscht. Gleich am Anfang in der Bibel kann man lesen, dass Gott unser ganz persönlicher Schöpfer ist. Er sagte in 1.Mose 1,26: Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind. Gott spricht von, WIR wollen Menschen schaffen nach unserem Bild. Das bedeutet, dass Gott vor der Erschaffung der Menschen nicht alleine war. Die Engel waren da, der Heilige Geist und wie man in Joh. 1,15 nachlesen kann war Jesus wohl auch schon da, wie das ganz genau war weiß ich nicht, aber das ist, glaube ich, jetzt auch nicht so wichtig. So gehe ich davon aus, dass Gott sich nicht einsam gefühlt hat und dass es ihm nicht unbedingt langweilig war, als er daran dachte den Menschen zu erschaffen. Ich denke, dass er seine Liebe ganz einfach großzügig verschenken, weitergeben, in uns hineinlegen wollte, eben alles was ihn als Person ausmacht, auch seine unglaubliche Kreativität und seinen Schöpferreichtum wollte er mit uns teilen. Ich bin ein sehr visuell veranlagter Mensch und ich habe mich gefragt, wie es wohl war als Gott den ersten Menschen erschuf. Es könnte vielleicht so gewesen sein: Eines Tages saß König ELOHIM (ich nenne den König ELOHIM, das heißt auch Schöpfer) im Thronsaal auf seinem Thron und unterhielt sich mit Engel Martin, der stets an ELOHIMS Seite war. Engel Martin sagte: König ELOHIM, du hast die Erde wirklich wunderschön gemacht. Die ganze Natur, die Berge, das Meer, die verschiedensten Tiere, es ist alles so vielfältig geworden, dass ich nur noch staunen kann.

Zufrieden nickte König ELOHIM: Ja es ist alles sehr gut geworden. Aber es fehlt noch jemand. Engel Gabriel schaute ELOHIM verwundert an. Ich möchte ein Geschöpf erschaffen, nach meinem Bild, mir ähnlich. Jemand in den ich mein Wesen hineinlegen kann, dem ich meine Intelligenz, meine Weisheit geben kann. Ja, jemand der meinen Charakter auf der Erde repräsentiert und den ich einfach glücklich machen kann. Es soll ein Mensch sein und der erste Mensch soll Adam heißen. Ich werde ihm einen Geist geben, so dass er mit mir jederzeit in Verbindung bleiben kann, mit mir reden kann, auf mich hören kann. Der Mensch wird eine Seele besitzen, die unsterblich ist, er bekommt einen eigenen Willen und Gefühle, damit er sich ausdrücken kann und einen schönen, gesunden Körper. Er soll jemand sein, der für immer gerne mit mir zusammen ist, mich genießen kann, sich mit mir freut und sein Leben mit mir teilt. Ich werde dem Menschen die Verantwortung über die Natur und die Tiere geben. Er darf sich an allem erfreuen was ich geschaffen habe.

ELOHIM war begeistert über seinen Herzenswunsch. Also begab er sich eines Tages auf die Erde um aus Lehm den ersten Menschen zu gestalten. Er gab ihm einen kräftigen Körper, große Hände und Füße, außerdem schöne dunkle, gewellte Haare und braune Augen. Er war perfekt und wunderschön! ELOHIM gab Adam einen Verstand, Gefühle und eine Persönlichkeit. Er beugte sich über Adam und hauchte ihm seinen Lebensatem in die Nase. Mit diesem Atem machte ELOHIM ihn zu einem lebendigen Wesen, das in Ewigkeit lebt. Dann wartete er kurz, bis der Mensch langsam seine Augen aufschlug und in ELOHIMS Augen blickte. Er war etwas verwirrt, denn er wusste noch nicht wo er sich befand. Sei willkommen im Leben, mein Sohn, begrüßte ELOHIM Adam. Adam richtete sich ein wenig auf. Voller Liebe schaute ELOHIM ihn an. Wie fühlst du dich? fragte er Adam und Adam erwiderte: Oh, ich fühle mich sehr wohl, aber wo bin ich? ELOHIM erklärte ihm: Du bist der allererste Mensch auf dieser Erde, ich habe dich aus Lehm geformt und habe dich angehaucht damit du lebendig wirst. Du sollst Adam heißen! Ich bin dein Schöpfer Adam und du meine Schöpfung! Adam stand langsam auf und betrachtete sich noch etwas ungläubig von unten bis nach oben. Er schaute ELOHIM in die Augen und dadurch, dass sein Geist und sein Herz absolut rein waren, nicht von schlechten Erfahrungen geprägt waren und Adam keine negativen oder böse Gedanken hatte, konnte er ELOHIMS bedingungslose Liebe zu ihm empfangen.

Er spürte sie… ja, er konnte hören, wie ELOHIMS Geist unablässig seinem Geist zuflüsterte: ICH LIEBE DICH, ICH LIEBE DICH, ICH LIEBE DICH, DU BIST MEIN! Immer noch etwas benommen schaute er an sich hinunter und wackelte mit seinen Zehen. Auf einmal fing er an zu grinsen und hüpfte von einem Bein auf das andere. Dann lief er ganz schnell los, hob die Arme und schwang sie hoch und runter, wie bei einem Vogel der fliegt. Dabei fing er an laut zu lachen und zu jauchzen.

Nachdem er ein paar Minuten um Bäume herum gerannt war, lief er zu ELOHIM zurück. Er strahlte über das ganze Gesicht und war außer Atem. Das hat Spaß gemacht! rief er aus, ich fühle mich so lebendig. Ich selbst bin das Leben und ich habe mein Leben in dich hineingelegt, erklärte ELOHIM Adam, ich bin der Schöpfer von allem, ohne mich gäbe es nichts. Ich bin die Liebe, ich bin der Friede, ich bin die Freude, mit all dem und noch mehr habe ich dich erfüllt. Ich persönlich weiß nicht ob Gott zuerst Adam erschuf oder zuerst den Garten in Eden anlegte, jedenfalls brachte Gott Adam dorthin.

Es muss ein besonders schöner und geschützter Ort gewesen sein. Adam bekam von Gott die Aufgabe den Garten zu bebauen und gut zu bewahren. Er sollte sämtlichen Tieren ihre Namen geben und über die Tiere im Garten herrschen bzw. man kann auch sagen sie versorgen und anleiten. Gott der Herr sagte zu sich: Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine ist, ich will ihm eine Hilfe schaffen, die zu ihm passt (1. Mose, 2,18-19). Gott ließ Adam in einen tiefen Schlaf fallen, entnahm eine Rippe von ihm und gestaltete aus der Rippe eine Frau. Für mich ist das ein wunderschönes Bild von Einheit. Gott hat sich das perfekt ausgedacht. Mann und Frau sind manchmal sehr unterschiedlich, na und? Sie sollen oder dürfen sich dadurch ergänzen.

Egal ob man verheiratet ist oder einfach platonisch befreundet. Gott trägt weibliche und männliche Persönlichkeitsmerkmale in sich und Adam gab er vielleicht ein bisschen mehr Testosteron als Eva. Es braucht das männliche und das weibliche um sich fortpflanzen zu können. Gott war und ist sehr kreativ, Einfallslosigkeit kann man ihm sicher nicht vorwerfen. Wer kommt schon auf die Idee ein Geschöpf zu erschaffen, wo das Essen oben rein und unten wieder raus kommt? Ansich eigentlich genial, andererseits fände ich es nicht schlecht, wenn man im Himmel auf den Toilettengang verzichten könnte! Adam und Eva lebten also in Eden.

Bestimmt waren sie sehr glücklich. Sie hatten genug zu essen, zu trinken, sie waren nackt, froren aber nicht, das Klima muss angenehm gewesen sein. Sie hatten eine wunderschöne Umgebung, die sie genießen konnten und sinnerfüllte Aufgaben von Gott bekommen. Bestimmt hatten sie eine liebevolle, angstfreie Beziehung zu Gott und warscheinlich haben sie auch viel miteinander geredet und gelacht. Gott versorgte sie mit allem was sie benötigten. Er gab Adam nur ein einziges Gebot, welches natürlich auf für Eva galt: (1.Mose, 2,17) Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, nur von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen. Denn sobald du davon ißt, musst du des Todes sterben.

Es wäre schön, wenn man jetzt schreiben könnte und so lebten sie glücklich und zufrieden bis zum heutigen Tage. Leider kam es anders.

Ich versuche mir vorzustellen, wie das mit dem Sündenfall gewesen sein könnte: Eines Tages saß Eva am Uferrand des Flusses. Sie bestaunte die Schönheit der blühenden Blumen, hörte dem Gezwitscher der Vögel zu, sie schloß die Augen, legte sich ins grüne Gras und genoß den Klang der vorrüberfließenden, leichten Wasserwellen. Die verschiedensten Bäume dufteten nach reifen Früchten, die darauf warteten gepflückt zu werden. Eva summte vor sich hin, als sie ein zischen neben sich wahrnahm. Verwundert schlug sie die Augen auf