Eine Tasse Tee genießen - Petra Dobrovolny-Mühlenbach - E-Book

Eine Tasse Tee genießen E-Book

Petra Dobrovolny-Mühlenbach

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Beschreibung

Der Frühling bricht an, die Apfelbäume beginnen zu blühen. Lauschen Sie nachts der absoluten Stille. Die Katze belegt ihren Lieblingsplatz. Klaviermusik verzaubert die Stimmung am Morgen. Schauen Sie bei Chopin vorbei. Tee mit Lyrik wird serviert. Vom blauen Planeten und einer Zeitenwende wird berichtet, davon wie sich unsere Welt zerstört. Frauenträume verspinnen sich mit dem Leben, der Suche nach dem richtigen Mann. Zeilen erzählen von Mißerfolgen und wie man zum Hundesohn wird. Der schwarze Gral und andere düstere Visionen kommen gereimt zur Sprache. Syrische Blickwinkel tauchen auf, Häuser, die sich in Schuttberge verwandelten. Kritik erfolgt an Diktatoren und der schwarzen Rechten. Was passiert, wenn Menschen, die uns lange begleiteten, nicht mehr sind, umreißt ein Gedicht. Auch im nächsten Jahr blühen wieder Krokusse.

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Veröffentlichungsjahr: 2020

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Inhalt

Sieglinde Seiler

Übermut des Frühlings

Sonnentag

Es ist …

Herbstnebel-Elfen

Zierde des Raureifs

Der Wintermorgen träumt

Angela Hilde Timm

Sonntagmorgen

Sieh, die Natur erzählt uns was!

Die Vögel zwitschern ‚Gute Nacht‘

Dietrich Krome

Ach wie so trügerisch…

Einander

Das kleine Reim-mal-Eins

Süntelbuchen

Stille

Miezekatze

Zum 64. – ein Rechenspiel

Acht

Aneinander – Ineinander

Die stille Macht der Poesie

Zeit

Zeitenwende

Deborah Rosen

Regenbogen

Hans Sonntag

Alleinsein

Anfang und Ende

Letztes Gebet

Klavierzauber

Giftiger Cocktail

Dornenreich

Suchen und finden

Vom Osten her

Kommunismus als Wunder

Macht und Opium

Prachtvoller Bio-Humus

Rätselhaft

Kreisläufe

Bei Chopin

Und Gottes Wille geschah

Letzter Wunsch

Einst und Jetzt

Vulkane und Agaven

In Netzwerken

Samuel Betsayyad

Berg und Tal

Petra Dobrovolny-Mühlenbach

Ein Gedichtband ist wie ein Freund

Vor-Wort

Tee mit Lyrik

Deine Werke

Wolke 9

Dein Leben ist wie ein Gedicht

Was Mutter Erde dir flüstert (1)

Der Krokus

Aufbruch

Dein innerer Wachhund

Das Herz der Eiche

Was die Eiche dir flüstert (2)

Was die Eiche dir flüstert (3)

Wettkampf der Jahreszeiten

Unser blauer Planet

Was der Meteorit dir flüstert

Lächle wie Buddha

Die Entscheidung

Frühlingserwachen

Himmlische Begleitung

Heidi Axel

Die Biene und die Hummel

Alt wird man langsam!

Frauenträume

Das Alter

Besiop Lete

Welchen Schuh?

Die vier Mächte

Der Mensch und das Leben

Johanna Sedlbauer

Melancholie

Julia Kleinhenz

Zerstörte Welt

Felix Gutermuth

Mein Hollywood

Misserfolg

Hundesohn

Neue Erkenntnis

Kulturlos

Höllentrip

Frieden

Brief an Sophie

Speed & Pullover

Antje Dreist

30 Jahre

Hannah Strauchmann

Hoffnung für alle?

Marko Ferst

Herbstlichter

Festliches Band

Gegenlicht

Dissidenz

Nachtmeer

Stimmen

Lichtland

Danziger Notizen

Countdown

Tonvisionen

Wie man Naturschutz aushebelt

Alles klar?

Muhammed Semih Karabacak

Sehnsucht

Heimat

Melancholie

Wolfgang Matschl

Der schwarze Gral

Der Tod der Justitia

Die vier Plagen

Marita Wilma Lasch

Höchstpersönliche Trilogie rund um meine Einsamkeit

Guckloch in ein privates Affentheater (eine Ballade)

Vielschreiberei

Spontanes Reim-Hilfs-Alphabet

Gabriele von Dalwigk

Besinnliche Weihnacht

Fühl‘ ich mich reich ...

Das Dilemma oder Keule, Brust, Bauch

Philipp Noever

Des Tages Tod

Das Borderline-Mädchen

Grenzwandeln

Der erste warme Tag

Beate Loraine Bauer

Klimafrage anders

Wenn die Stimmen

Lass uns gehen

Erinnerungsstift

Schwarze Rechte?

Der Planet braucht Herz

Eduard Preis

Kein Dichter

Im Zug

Im Zug (2)

Vater

Sehnsucht

Ich

Anti-Anthropozentrismus

Menschen

Mario Ragnar Glöckl

Ich bin der, der ich bin

Let me rot in Hell

Autorinnen und Autoren stellen vor

Sieglinde Seiler

Übermut des Frühlings

Der Frühling scheut keinerlei Mühen,

klettert im Mai sogar auf den Apfelbaum,

lässt die winterkahlen Äste erblühen

und nimmt ein seinen blühenden Raum.

Blätter schenkt er allen Baumkronen.

Lampionlichter setzt er den Wiesen auf.

Er lässt Schmetterlinge dort wohnen,

nimmt störende Mauswurfshügel in Kauf.

Bächlein dürfen frohgemut gluckern,

und eine Lerche schwingt sich in die Luft.

Vom Dach klingt der Tauben Ruggern

und uns erfreut des Frühlings Blütenduft.

Welche Kraft steckt im neuen Werden,

wenn der Saft aufsteigt und in Äste fließt!

Frische Triebe durchbrechen die Erde,

weil in sie kraftvoll das Wachstum schießt.

Sonnentag

Hinter den Wolken gerade aufgewacht,

zeigt sich die Morgensonne in ihrer Pracht.

Sie strahlt die blühenden Wiesen an,

wie sie das im Sommer am besten kann.

Bald schreitet sie am Himmel entlang

und wärmt die Vögel beim Morgengesang.

Die Sonne vertreibt eine Nebelschwade

und begibt sich weiter auf die Zielgerade.

Hoch droben steht sie zur Mittagszeit

verschönt mancher Blume buntes Kleid,

wärmt ein Kätzchen beim Mittagsschlaf

das sie ganz sanft mit ihren Strahlen traf.

Bevor sie verschwindet auf ihrer Bahn,

kündigt sie mit schrägem Gesicht dies an.

Sie badet in ihrem Sonnenuntergang,

begleitet von der Vogelwelt Abendgesang.

Als Trost schickt sie uns ein Abendrot,

nach alter Weisheit ein „Schönwetterbot‘“.

Es schickt den Sommertag in die Nacht,

wo der Sternenhimmel im Dunkel wacht.

Es ist …

Entspannt im Liegestuhl liegend,

von der Abendsonne gestreichelt

und in den Augenblick eingebettet,

empfindet meine Seele das, was ist.

Sie spürt, entspannt, riecht und hört,

die Gegenwart, die Gegenwart,

die Gegenwart, die Gegenwart,

die Gegenwart, die Gegenwart,

die sie in des Alltags Hektik vermisst.

Vorbei ist längst die Vergangenheit.

Auch die Zukunft ist noch nicht da,

so dass ich für einen Augenblick

tatsächlich die Gegenwart sah.

Herbstnebel-Elfen

Die Tautröpfchen weinen

wenn die Nebelelfen entschwinden,

weil sie damit das Gefühl,

dass der Winter kommt, verbinden.

Ihr Glanz bleibt verborgen,

da die Herbstsonne nicht scheint,

sich der Himmel düster zeigt,

weil auch er übers Vergehen weint.

Auf leisen, eiskalten Sohlen

schleicht sich der Winteranfang an

und nimmt den frühen Morgen

in seinen frostigen Raureif-Bann.

Zierde des Raureifs

Der Raureif schmückt die kahlen Bäume,

legt auf Äste seiner frostigen Kristalle Zier,

denn einzunehmen der Landschaft Räume

ist des Winteranfangs hartnäckige Begier.

Glitzernd zeigen sich die zarten Kristalle,

die an trockene Grashalme geheftet sind.

Der unverhoffte Anblick erfreut uns alle!

Sein Zauber lässt staunen selbst ein Kind.

Die Wintersonne rückt mit ihren Strahlen

ins Licht der Raureifkristalle grazile Gestalt.

Wie Brillanten lässt sie Eiskristalle strahlen,

bis sie ihnen wegnimmt den sicheren Halt.

Als Tropfen fallen sie auf die harte Erde.

Sie nehmen noch Glanz mit im freien Fall,

sorgen uneigennützig fürs neue „Werde“,

wenn Frühling wirft seinen blühenden Ball.

Der Wintermorgen träumt

Es scheint, als würde

der Wintermorgen träumen,

denn des Friedens Stille

liegt über dem Wiesengrund.

Geheimnisvoll fungiert

der Hauch des leichten Nebels

wie ein Weichzeichner

zur frühen Morgenstund`.

Der fröstelnde Winter

träumt klirrend kalte Träume.

Er hat mit Eiskristallen

stattliche Tannen geschmückt.

Mit feinen hohen Tönen

er Eisglöckchen am Bachsaum

in den traumverlorenen

Blick des Wanderers rückt.

Sanft will ihn die Sonne

aus seinen Träumen wecken.

Eiskristallen verleiht sie

zum Funkeln Brillantenglanz.

Ihre schwachen Strahlen

können ihn leider nicht locken.

Er genießt noch träumend

im weißen Ballkleid den Tanz.

Angela Hilde Timm

Sonntagmorgen

Sonntagmorgen

Blätterrauschen

und meine Sinne lauschen.

Froh und dankbar

für das Leben

für die Farben

für den Duft

für die Tiere, die sich rings rum regen

und für die Vögel in der Luft, –

für die Klänge, für das Rauschen.

Sonntagmorgen – Schöpfungsfeier

und mein Geist wird immer freier.

Lächelnd so im Leben stehen,

und auf Erden so den Himmel sehen:

das ist Glück!

Das ist Segen,

der um und in mich fällt

wie warmer Regen.

Sieh, die Natur erzählt uns was!

Liebesboten gleich

grüßten Tulpen – leuchtendrot! –

ohne Spur von Leid und Not.

Freundlich und zahm

der sonnige Löwenzahn

die Rolle der heiteren

Frühlingssonne übernahm.

Saftig grün spross das frische Gras.

Sieh, die Natur erzählt uns was!

Wolken sich am Himmel tummeln,

Winde in den Haaren fummeln.

Mummeln wir uns auch ordentlich ein,

und fehlt noch Wärme dem Sonnenschein,

so können wir doch sehen,

was die Natur uns gibt zu verstehen:

Die wahren Feste

– und dies ist das Beste –

schenkt uns die Schöpfung von allein;

wir brauchen bloß aufmerksam zu sein.

nach Spaziergang am Elbdeich im Mai 1992

Die Vögel zwitschern ‚Gute Nacht‘

und auch die Rose – gib fein Acht –

bietet ihren letzten Gruß

bevor sie im Nachtdunkel träumen muß.

Die Luft wird kühler und ein wenig feucht,

die Zweige und Blätter der Bäume rascheln leicht

im seichten kühlen Abendwind.

Oh, wie bin ich froh gestimmt!

Die Nacht, sie kommt so sanft und mild,

und Frieden aus dem Herzen quillt.

Wie liebreich beschließt die Schöpfung den Tag,

warum wohl der Mensch immer nur Hetzen mag?

Ach, besähe sich der Mensch öfter

das wundersame Schauspiel der Natur

im Laufe der Jahre seiner Lebensuhr,

er höbe Schätze, die kein Termin ihm schenkt,

indem er Blick und Sinn einfach

auf das Natürliche lenkt.

Warum muß ich diese Zeit mir stehlen?

Mög‘ es in meinem und in deinem Leben

nie an solchen Stunden fehlen.

Schließen tue ich mit dem Gebet:

Herr Jesus, hilf, daß die Schöpfung

den Menschen überlebt.

Dietrich Krome

Ach wie so trügerisch…

In jeder Wurzel steckt eine Kraft,

Geheimnisvoll und rätselhaft.

Ich sah ein seltenes Exemplar –

Ein Torso lag so vor mir da:

Das rechte Bein – lang hingestreckt,

Das andere – halbhoch angehoben.

Das Ding schien nahezu perfekt!

Urwüchsig die Form, die helle Holzstruktur,

Halb Kunstwerk schon und doch Natur:

Dies alles hat mich angezogen!

Zu spät hab´ ich indes erkannt:

Die Wurzel da - ist sehr pikant!

Glaubt ja nicht, dass ich es erdichte,

Es ist fürwahr ‘ne lustige Geschichte:

Auf ‘nem Antikmarkt in Steinhude

Stand ich neulich vor ‘ner Bude.

Entdeckte jene Skulptur da

Aus einer Wurzel in natura.

Sie hat es mir gleich angetan;

Herr X. … bot sie für nur 17 Euro an!

Ich erstand sie ganz spontan.

Konnt´ mich des Eindrucks nicht erwehren,

Als sei er froh, sie loszuwerden!

Monika sah sie kurz an

Mit einem Blick:

Was schleppst du da schon wieder an?!

Die bringst du sofort zurück!

So glatt poliert und mit Lasur!

Was für Formen - - - so verwegen!

Wohin willst du die denn legen?

Nichtsdestotrotz: Ich blieb da stur!

Kauf ist Kauf – welch´ schönes Holz!

Sprach ich – nicht ganz ohne Stolz.

Beim Weitergehen, Weiterschlendern

Ein zweiter Blick auf dieses Kunstobjekt:

Da schien´s mir plötzlich auch suspekt!

Musst´ ich ganz schnell die Ansicht ändern.

Denn ich hatte was entdeckt,

Das man an sich… zu gern versteckt.

Und so verbarg ich meine Beute

Vor all´ den Blicken anderer Leute!

Halt ich das Ding mal in den Händen,

Zeigt ein Penis wahre Größe.

Bin ich versucht, dies abzuwenden,

Enthüllt sich eines Leibes Blöße.

Dann erkennt man – selbst von fern

Des holden Weibes dunklen Kern!

Mehr Frust als Lust – hier das Obszöne

Wenn du es musst, lob´ du die Schöne! –

Erst betörend, dann verstörend!

Siehst du nur die äußere Schale

Fliegst du unversehens – so mit einem Male

Hinein in diese Venus-fliegen-falle!

Verflixt – Herr X. hat, wie ihr alle seht,

Die Nixe fix mir angedreht – zu spät!

Ich kann indessen nicht verhehlen:

Hätt´ ich sie nicht, sie tät´ mir fehlen!

Will ich aufs Dichten

Denn verzichten? – Mitnichten!

Sie fiel so leicht mir in den Schoß –

Lässt mich vielleicht… nicht wieder los!

Scheinheilig liegt sie vor mir – so in natura:

Sie sei ja bloß – eine Madonna obscura!

Ich hab´ darüber nachgedacht:

Ist sie gar jene dunkle Macht,

Die mir so arg zu schaffen macht?

Ich darf jetzt dichten – Tag und Nacht!

Ist das Weibsbild ‘ne Dryade?

Schwebt sie als Nymphe in dem Baum,

Geisterhaft wie in der Griechensage,

Trugbild oder bloßer Traum?

Sie ist verwurzelt jetzt – wie schade!

Ach wie so trügerisch… ist die Figur da!

Ach ist doch nur… das Steinhuder Luder!

Einander

Lasst uns finden – zueinander,

Und erfreuen – aneinander.

Leid ertragen – miteinander,

Uns dann kümmern – umeinander.

Rücksicht nehmen – aufeinander,

Auch mal lernen – voneinander.

Da sein immer – füreinander,

Lieben einfach so – einander.

Das kleine Reim-mal-Eins

Als Eins steh´ ich schon ziemlich keck

So einfach mal ganz vorneweg.

Ich bin als Primzahl immer wichtig

Vor mir ist alles null und nichtig!

Ich bin ein Single, ein Individuum –

Mich umgibt ein besonderes Fluidum!

Ohne mich könnt´ ihr nicht weiterzählen,

Und solltet ihr euch noch so quälen!

Aus Einzelnen wird leicht ein Paar.

Ob rechts und links, ob Mann und Frau

Die Zwei passt auch als Gegenpol genau:

Plus oder minus, falsch oder wahr?

Aller guten Dinge sind halt drei!

Die Drei stellt sich der Zwei zur Seite

Maßvoll stets in Länge, Höhe, Breite.

Die Vier orientiert sich am besten

Nach Norden, Osten, Süden, Westen:

Zwei Zweien hält sie hier parat,

Formt nebenbei mal ein Quadrat.

Mit fünf Sinnen kann man hören, sehen,

Riechen, tasten, schmecken – auch verstehen?

Fünf Finger, Zehen sind an Hand und Bein.

Lasst alle fünf mal gerade sein!

Doch pi mal Daumen – das geht daneben!

Sie allein habe das richtige Bauchgefühl,

Meint selbstbewusst erst jetzt die Sechs.

Und bringt den sechsten Sinn ins Spiel.

Manchmal hat man beim Würfeln Glück,

Fällt die gewünschte Zahl im Augenblick!

Verflixt – im andern Fall ist es verhext!

Mit Siebenmeilenstiefeln nun zur Sieben!

Auf Wolke sieben dahinzuschweben –

Ein jeder träumt davon im Leben.

Mystisch erscheint die Sieben als Zahl:

Weltwunder, Meere, all diese Plagen,

Die Woche halt mit sieben Tagen.

Zwerge im Märchen – das war einmal!

Passt nun gut auf und gebt mal acht,

Die Acht hat sich was ausgedacht:

Sie hätt´ zwei Vieren mal versteckt!

Doch nein – es seien ja vier kleine Zweien!

Nein, nein – sie hätt´ nur eine Zwei entdeckt,

Hoch oben dort – so in Etage drei!

Selbst einmal auf den Kopf gestellt,

Bleibt sie stets gleich in ihrer Zahlenwelt!

Dreht man die Sechs einmal herum,

Erscheint die Neun – die Sechs ist weg.

Drei, sechs und neun – gar nicht so dumm!

Was ihr vermutlich noch nicht wisst:

Wirst du von einer Muse je geküsst,

Ist neun das höchste der Gefühle,

Weißt du zwar mehr – doch ist es Liebe?

Man muss nicht alles gleich verstehen!

Es wartet nämlich schon die Zehn.

Die Null meldet sich zuletzt zu Wort:

Sie sei schon länger hier vor Ort.

Am liebsten stelle sie sich hinten an.

X-mal hätte sie´s bereits getan!

Macht logisch damit alles richtig:

Ihr Wert ist keinesfalls so null und nichtig!

Die Eins voraus – die Null sodann:

Sie sind ein ideales Gespann.

Beim Rechnen somit allererste Wahl!

Denkt drüber nach – das nächste Mal!