Essenzielle Linux-Befehle - Torben Kopp - E-Book

Essenzielle Linux-Befehle E-Book

Torben Kopp

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Beschreibung

Unter Linux sind Terminal-Befehle eine mächtige Methode, um mit dem System zu interagieren. Mithilfe von Befehlen können Benutzer Aufgaben ausführen, Einstellungen konfigurieren und das System effizient verwalten. Dieser Leitfaden stellt über 50 wichtige Linux-Befehle vor und fungiert als Grundlage für Einsteiger und als Nachschlagewerk für erfahrene Nutzer. Die Befehle decken ein breites Spektrum an Funktionen ab. Ganz gleich, ob Sie gerade erst anfangen oder Ihr Fachwissen vertiefen möchten.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Essenzielle Linux-Befehle

Impressum

Einleitung

Manpages

1. Verzeichnisinhalte anzeigen (ls)

2. Blockgeräte und Partitionen einsehen (lsblk)

3. Integrität von Paketen prüfen (sha256sum, md5sum)

4. Dateien konvertieren und kopieren (dd)

5. Systeminformationen abrufen (uname)

6. Befehlshistorie einsehen (history)

7. Befehle mit Root-Rechten ausführen (sudo)

8. Neue Verzeichnisse erstellen (mkdir)

9. Dateien erstellen oder Zeitstempel aktualisieren (touch)

10. Dateiberechtigungen modifizieren (chmod)

11. Dateibesitz ändern (chown)

12. Softwarepakete verwalten (apt)

13. Archive entpacken (tar)

14. Datum und Kalender anzeigen (date, cal)

15. Dateiinhalte ausgeben (cat)

16. Dateien kopieren und verschieben (cp, mv)

17. Aktuelles Arbeitsverzeichnis anzeigen (pwd)

18. Verzeichnis wechseln (cd)

19. Dateien im System suchen (find)

20. Textmuster in Dateien finden (grep)

21. Dokumentationen aufrufen (man)

22. Laufende Prozesse auflisten (ps)

23. Prozesse beenden (kill)

24. Pfad von Programmen ermitteln (which)

25. Systemdienste steuern (systemctl)

26. Aliase erstellen und löschen (alias, unalias)

27. Speicherplatzbelegung prüfen (df)

28. Dateien und Verzeichnisse löschen (rm)

29. Text ausgeben (echo)

30. Benutzerpasswort ändern (passwd)

31. Druckerwarteschlange einsehen (lpq)

32. Dateien vergleichen (diff)

33. Dateien aus dem Internet laden (wget)

34. Datenträger einbinden (mount)

35. Programmcode kompilieren (gcc, g++, javac)

36. Netzwerkschnittstellen konfigurieren (ifconfig)

37. Netzwerkverbindungen überwachen (netstat)

38. Datenübertragung (curl)

39. DNS-Abfragen durchführen (dig)

40. Systemlaufzeit prüfen (uptime)

41. Nachrichten an alle Nutzer senden (wall)

42. Direkte Nachrichten an Nutzer schreiben (write)

43. Befehle mit Pipes verknüpfen ( | )

44. Systemressourcen in Echtzeit überwachen (top)

45. Dateisysteme erstellen (mkfs.ext4)

46. Texteditoren im Terminal nutzen (nano, vim, emacs)

47. Daten effizient synchronisieren (rsync)

48. Arbeitsspeicher überprüfen (free)

49. MySQL-Datenbanken sichern (mysqldump)

50. Zufallspasswörter generieren (openssl)

51. Textdateien zusammenführen (cat)

52. Geöffnete Dateien anzeigen (lsof)

In eigener Sache

Impressum

Titel: Essenzielle Linux-Befehle

Autor: Torben Kopp

Herausgeber / Verlag: Torben Kopp

Anschrift:

Goethestrasse 72

58285 Gevelsberg

[email protected]

Copyright: © 2026 Torben Kopp

Covergestaltung & Illustration: © 2026 Torben Kopp

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk einschließlich seines Inhalts und der Covergestaltung ist urheberrechtlich geschützt.

Nutzungsvorbehalt:

Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Autors unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung sowie die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

KI-Schutzklausel:

Der Urheber behält sich eine Nutzung seines Werks für Text- und Data-Mining im Sinne von § 44b UrhG ausdrücklich vor. Eine Nutzung des Textes oder der Illustrationen zum Training von Systemen der Künstlichen Intelligenz (KI) ist ohne explizite schriftliche Genehmigung untersagt.

Auflage: 1. Auflage 2026

Einleitung

Unter Linux sind Terminal-Befehle eine mächtige Methode, um mit dem System zu interagieren. Mithilfe von Befehlen können Benutzer Aufgaben ausführen, Einstellungen konfigurieren und das System effizient verwalten. Dieser Leitfaden stellt über 50 wichtige Linux-Befehle vor und fungiert als Grundlage für Einsteiger und als Nachschlagewerk für erfahrene Nutzer. Die Befehle decken ein breites Spektrum an Funktionen ab. Ganz gleich, ob Sie gerade erst anfangen oder Ihr Fachwissen vertiefen möchten.

Manpages

Der Befehl man ist das ultimative Werkzeug für jeden, der tief in die Funktionsweise eines Linux-Befehls eintauchen möchte. Anstatt sich auf externe Dokumentationen oder flüchtige Foreneinträge zu verlassen, bietet das System mit den sogenannten Manual Pages eine integrierte, standardisierte Referenzbibliothek direkt auf der Kommandozeile.

In manchen Linux-Distributionen oder Docker-Containern sind die Handbuchseiten standardmäßig nicht vorinstalliert, um Speicherplatz zu sparen. Falls der Befehl man eine Fehlermeldung ausgibt, muss das Paket man-db nachinstalliert werden. Unter Debian-basierten Systemen wie Ubuntu geschieht dies über die Paketverwaltung mit dem Befehl sudo apt install man-db. Sobald diese Pakete im System registriert sind, stehen die Informationen sofort lokal zur Verfügung, ohne dass eine aktive Internetverbindung erforderlich ist.

Die Handbuchseiten sind in ein striktes System aus nummerierten Sektionen unterteilt, was anfangs verwirrend wirken kann, aber eine präzise Trennung ermöglicht. Sektion 1 enthält allgemeine Benutzerbefehle, während Sektion 2 Systemaufrufe des Kernels beschreibt. Sektion 3 widmet sich Bibliotheksfunktionen von C, Sektion 5 Konfigurationsdateien und Sektion 8 Administrationsbefehlen. Diese Struktur erklärt, warum man manchmal Bezeichnungen wie printf(1) oder printf(3) liest. Erstere bezieht sich auf den Shell-Befehl, letztere auf die Funktion in der Programmiersprache C. Möchte man gezielt eine bestimmte Sektion ansprechen, stellt man die Nummer vor den Namen, beispielsweise man 1 printf, um die Struktur der Dateisystem-Tabelle einzusehen.

Jede Manpage folgt einem festen Aufbau, der mit dem Namen und einer Kurzzusammenfassung beginnt. Der wichtigste Teil für die tägliche Arbeit ist die Synopsis. Hier wird die Syntax des Befehls in einer formalen Kurzschreibweise dargestellt. Eckige Klammern `[ ]` bedeuten dabei, dass ein Argument optional ist. Fettgedruckte Texte müssen exakt so eingegeben werden, während kursive oder unterstrichene Begriffe Platzhalter für eigene Eingaben wie Dateinamen darstellen. Ein senkrechter Strich `|` signalisiert eine Entweder-oder-Auswahl zwischen verschiedenen Optionen. Punkte `...` am Ende eines Arguments zeigen an, dass hier mehrere Dateien oder Parameter desselben Typs hintereinander folgen dürfen. Wer diese formale Sprache beherrscht, kann die Funktionsweise jedes Befehls in Sekunden erfassen, ohne lange Erklärtexte lesen zu müssen.

Ein Beispiel. Nach der Eingabe von man ls erscheint oben eine Zeile, die ungefähr so aussieht: