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Frieden im Licht – ein Lichtstrahl in den dunkelsten Momenten des Lebens.
Dieses Buch ist ein inspirierender Wegweiser für alle, die sich in einer Zeit des Verlusts und der Trauer befinden. In zwölf autobiografischen Erfahrungsberichten wird eindrucksvoll gezeigt, dass es möglich ist, auch aus tiefster Dunkelheit herauszufinden und das Leben neu zu gestalten.
Die Autorin ermutigt die Leserinnen und Leser, im Hier und Jetzt zu leben und die Schönheit des Lebens (wieder) zu entdecken.
Die Geschichten machen Mut, zeigen Wege zu Zuversicht und Neuanfang und helfen dabei, Ängste zu überwinden, neue Kräfte zu schöpfen und innere Blockaden zu lösen.
Dieses Buch ist ein kraftvoller Ruf nach Hoffnung – und nach dem Aufbruch in ein neues Leben.
Frieden im Licht ist ein wertvoller Begleiter auf dem Weg zu einem erfüllteren, lichtvolleren Dasein.
Katrin Beatrice Klug ist Mutter von zwei Kindern und befindet sich gemeinsam mit ihrer warmherzigen Familie auf dem Weg zur Freiheit. Als Scheidungskind und Halbwaise inmitten ihrer Pubertät hat die Schriftstellerin vielfältige schwierige Situationen erlebt. Tatsächlich litt sie 15 Jahre lang unter körperlichen Schmerzen. Ihre medialen Fähigkeiten entdeckte sie durch mystische Erfahrungen in Heilsitzungen, wie Meditationen. Heute hilft sie Menschen, die Unterstützung brauchen, aus langanhaltender Trauer herauszukommen.
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Katrin Klug
Frieden im Licht
© 2025 Europa Verlagsgruppe | Berlin
www.europabuch.com – [email protected]
ISBN 9791257030452
Erstausgabe: Mai 2025
Vertrieb für Deutschland: Libri GmbH
Gedruckt für Italien von Rotomail Italia
Finito di stampare nel mese di maggio 2025
presso Rotomail Italia S.p.A. - Vignate (MI)
Frieden im Licht
Dieses Buch widme ich all jenen, die sich in Momenten der Schwere und Trauer befinden – denen, die nach Licht in dunklen Zeiten suchen, nach Hoffnung, wo sie fern scheint.
Es ist zugleich eine Widmung an den Frieden – den Frie-den in unseren Herzen, zwischen uns und anderen, und an den tiefen Wunsch nach Verbundenheit und Heilung. Mö-ge dieses Buch ein leiser Begleiter sein, ein sanftes Flüstern von Trost, Mut und Zuversicht.
Möge der Frieden in uns wachsen – und mit ihm die Welt
erhellen.
Von Herzen danke ich meinen elf wunderbaren
Mitautorinnen, die mit ihren Worten und Gedanken die-ses Buch zu einem leuchtenden Mosaik der Hoffnung ge-macht haben. Jede von euch hat ein Stück ihrer Seele hin-eingegeben
dafür bin ich unendlich dankbar.
Mein besonderer Dank gilt Dajana Langemann, deren Unterstützung und Vertrauen dieses Projekt mitgetragen und bereichert haben. Deine Begleitung hat vieles möglich gemacht und diesen Worten Kraft verliehen.
Meiner Familie danke ich von tiefstem Herzen – für ihre unermüdliche Unterstützung, ihre Liebe und ihr
unerschütterliches Vertrauen in all meine Projekte. Ihr seid das Fundament, das mich trägt.
Und schließlich danke ich all jenen, die sich diesem Thema widmen – einem Thema, das für viele noch im Ver-borgenen liegt. Es braucht Mut und Offenheit, sich ihm zuzuwenden. Möge dieses Buch ein sanfter Begleiter sein und einen Funken Licht in die Herzen bringen.
Von Herzen – danke.
„Frieden beginnt in uns – in der Sanftheit, mit der wir uns selbst begegnen, in der Hoffnung, die wir in schweren Zeiten bewahren, und in der Liebe, die wir mit anderen teilen. Erst wenn unser Herz Frieden findet, kann die Welt ihm folgen.“
- Katrin Klug
Mit der Trauer Frieden schließen
„Wenn etwas uns fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen.“ Das schrieb der sprachmächtige Dichter Rainer Maria Rilke. Und fügte an anderer Stelle hinzu: „Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach, das Bis dahin abreißend vom Seither: das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein, die wir mit allem tun.“ So ist es, nicht wahr, man kann es kaum besser ausdrücken.
Wenn wir einen geliebten Menschen oder ein anderes geliebtes Lebewesen verloren haben, ist Trauer in allen Variationen – vom rasenden Schmerz bis zum stillen Gedenken - etwas vollkommen Angemessenes und Normales. Erschwert werden kann der Trauerprozess dadurch, dass alle anderen um uns herum irgendwann schon wieder zur Tagesordnung übergegangen sind, während wir immer noch wie betäubt und mit schwerem Herzen durchs Leben gehen.
So ist es Katrin Klug ergangen, der Autorin dieses Buches, als sie in der Pubertät – also viel zu früh – ihren geliebten Vater verlor. Viele LeserInnen dieses Buches können das vielleicht nachvollziehen, weil sie selbst in sehr jungen Jahren von geliebten Lebewesen getrennt wurden. Vielleicht starb der Lieblings-Hund, oder die beste Schulfreundin erlitt einen tödlichen Unfall. Da trennten sich die Eltern und ein geliebtes Elternteil verschwand auf Nimmerwiedersehen. Warum betone ich das „geliebt“? Nun: Nur wenn wir lieben, kann uns der Verlust so schwer treffen, dass wir denken: Ich schaffe es gar nicht, ich komme nicht darüber hinweg.
Das trifft für alle Lebensalter zu, auch wenn wir besonders in solch vulnerablen Lebensphasen wie Kindheit und hohem Alter unter abrupten Verlusten leiden. Doch zu allen Zeiten kann uns der Schicksalsschlag eines Todesfalles allzu lange die Lebensfreude und das Gefühl einer eigenen freien Zukunftsperspektive rauben.
Was ist, wenn wir die Trauer schier nicht aushalten? Wenn wir vor Schuldgefühlen vergehen, oder die Schwere des Kummers uns vollkommen niederdrückt, wenn unsere Gedanken kreiseln um das „Warum nur?!“ oder etwas in uns einfach nicht wahrhaben will, dass der Verlust endgültig ist?
Katrin Klug erzählt hier nicht nur ihre persönliche Geschichte, sondern sie lässt auch viele andere erzählen, wie sie mit Trauer umgegangen sind und welchen Sinn sie im Nachhinein ihrer Verlusterfahrung zuschreiben.
Anschließend diskutiert sie die Möglichkeiten, wie Menschen nach dem Tod eines geliebten Wesens die eigenen Wertvorstellungen neu überdenken können, indem sie sich auf Selbstfürsorge, Zeit zum Nachdenken und spirituelle Praktiken konzentrieren. Dabei stellt sie verschiedene Möglichkeiten vor, von Naturverbindung, Meditation, Gemeinschaftserfahrung, Trauerritualen (anrührend auch die Rituale zur Trauer für „Sternenkinder“) bis zu professioneller Unterstützung.
Katrin Klug möchte mit ihrem Textband Hoffnung und Trost sowie praktische Anleitungen vermitteln. Ihre Mischung aus persönlicher Perspektive, authentischer und einfühlsamer Sprache und der Einbindung von Erfahrungsberichten wird viele individuell Trauernde erreichen. Ihre Perspektive auch der spirituellen Inspiration und Verarbeitung kann selbst jenen, die es schwer haben loszulassen, eine tiefere Verbindung zu ihrem innersten Wesen und zur äußeren Gemeinschaft vermitteln und so einen Weg zur Heilung der Wunde aufzeigen. Den Schmerz des Verlusts irgendwann als Geschenk annehmen zu können, ihn nicht nur zu verwandeln in eine Akzeptanz des Unbegreiflichen, sondern daraus gestärkt und innerlich gereift hervorzugehen, das ist der Autorin selbst gelungen und es spiegelt sich in diesem Buch an vielen Stellen als Möglichkeit auch für die LeserInnen wider.
So ist „Frieden im Licht“ zu wünschen, dass viele Lesende sich angeregt fühlen, ihre eigenen Verlusterfahrungen auf die eine oder andere hier beschriebenen Weise genauer zu betrachten. Sich zu trauen, zu trauern. Denn echte Trauer vertreibt die Depression, die „danach“ oft nicht nur drohen könnte, sondern auch tatsächlich durch Seelentaubheit die unaushaltbaren Empfindungen dämpft bis zur Unkenntlichkeit.
Wozu sonst könnte es sich lohnen, den Blick nach innen trotz allen Schmerzes zu wagen? Vielleicht um eines Tages mit dem Dichter Johann Wolfgang Goethe zum Lebewesen, das betrauert wird, innerlich uneigennützig und frei von Groll und Kummer sagen zu können: „Nur du bist fortgegangen. Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück.“ Und zu sich selbst: „Es ist eine Ferne, die war, von der wir kommen. Es ist eine Ferne, die sein wird, zu der wir gehen.“ Sich selbst mit dem geliebten Lebewesen „in der Ferne“ weiterhin verbunden zu fühlen und zu wissen, dass wir dort (wieder) hingehen werden, kann Menschen jenseits aller religiösen Glaubensvorstellungen ein tiefer Trost sein. Möge das Buch von Katrin Klug einiges dazu beitragen.
Michaela Huber ist Psychologische Psychotherapeutin, Ausbilderin in Traumabehandlungsmethoden und Autorin zahlreicher Sach- und Fachbücher.
Prolog
Ich freue mich sehr, dass du dieses feine Büchlein gerade in deinen Händen hältst, als E-Book liest oder als Hörbuch anhörst. Allein die Tatsache, dass es zu dir gefunden hat, lässt mein Herz höherschlagen, denn es gibt eine Resonanz. Einen gemeinsamen Nenner zwischen dir und diesem Buch, sonst hätte es nicht zu dir gefunden. Und das freut mich sehr!
Ich hoffe, dass die vielen Impulse und Lichtfunken dieses Buches dein Herz in Schwingung bringen und dir neue Wege eröffnen. Wege, die es dir ermöglichen den Schmerz, den du vielleicht derzeit erlebst, anzunehmen und ihn für dich zu nutzen, neue Werte in dein Leben einzuladen.
Was ich genau damit meine, werde ich im Kapitel „Ein neues Kapitel: Aufbau von Sinn und Werten nach dem Verlust“ noch einmal genauer beschreiben.
Schon oft wurde ich gefragt, wie sich ein so junger Mensch wie ich, intensiv mit dem Tod auseinandersetzen kann. Denn lange Zeit hatte auch ich den Tod aus meinem Leben verbannt. Ich wollte damit nichts mehr zu tun haben. Schließlich hatte er mir meinen geliebten Vater mitten in der Pubertät genommen. Mitten in einer Zeit, in der ich ihn am meisten gebraucht hätte.
Doch heute, nach mehr als 20 Jahren der Trauer, hat sich mein Bild komplett gewandelt. Dies gilt nicht nur für mich, sondern für viele andere, die einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier für immer loslassen mussten.
Für viele von uns, eröffneten sich wundersame Fenster, die uns komplett neue Blickrichtungen offenlegten und unseren Horizont wesentlich beeinflussten.
Mein Herzensdank geht an alle wundervollen Menschen, die ihre persönliche Geschichte in diesem Buch teilen, um dir Hoffnung und Kraft zu spenden.
Ich danke meinem Mann Axel, dass er mich in jeder Hinsicht unterstützt, dass ich meinem inneren Ruf folgen kann und mir stets zur Seite steht. Ich danke meinen Kindern Leia Magali und Nio Lysander, dass sie mir in jedem Moment meines Lebens eine Inspiration sind für Wahrhaftigkeit und Klarheit. Und ganz besonders danke ich mir selbst, Katrin Beatrice Klug, Mutter von zwei wundervollen Kindern, Ehefrau, Beraterin und Wegbegleiterin für ein Leben in Wahrhaftigkeit und als Mensch, der an sich glaubt (und an dich!).
Was Dich in diesem Buch erwartet
Es gibt Dinge im Leben, die können wir schlecht in Worte fassen. Wir können sie wahrnehmen, doch sobald wir versuchen sie in Worte auszudrücken, verändert sich genau diese Wahrnehmung.
Dazu gehören vor allem Gefühle wie Liebe und Angst, aber auch energetische Erscheinungen, wie Seelen, Engel, u.v.m., die unseren herkömmlichen Wahrnehmungshorizont erstmal übersteigen. Denn unsere Sprache entspricht unserem Kulturgut. Wenn wir in einer Kultur leben, in der geistige Erscheinungen zur Normalität gehören, in der Ahnenfeste gefeiert werden und Verstorbene dazu gerufen werden, dann ist die Sprache auch gefärbt von dieser Wahrnehmung. So verwenden beispielsweise die Inuit in Alaska etliche Wörter für verschiedene Weiß-abstufungen, denn in ihrer Kultur ist die Wahrnehmung der Facetten der Farbe Weiß essenziell für den Bestand der Kultur und das Überleben im Eisoder im Schnee.
Am einfachsten ist es also sprachlich Dinge zu vermitteln, die jeder bereits erlebt hat, die von der Gesellschaft anerkannt und kulturell etabliert sind, wie beispielsweise das Laufen, Einkaufen oder den Hausbau. Wobei selbst bei diesen Begriffen jeder einzelne von uns ein anderes Bild vor seinem inneren Auge sieht.
Es ist also eine Kunst über die Ausdruckssprache den Menschen das zu vermitteln, was wir selbst nicht kennen, womit wir nicht gerechnet haben. Denn es ist schlichtweg nicht möglich. Es ist lediglich ein Versuch. Doch das, was möglich ist, ist ansatzweise die Gefühle zu vermitteln, die entstehen, wenn wir Menschen Dinge erleben. Denn Gefühle berühren uns, schlagen Brücken, verbinden uns Menschen unabhängig von Raum und Zeit.
Vielleicht kennst du Momente, in denen du an jemanden denkst und prompt klingelt das Telefon.
Dieses Phänomen besteht aufgrund von Gesetzen, die mittlerweile von der Quantenphysik mehr und mehr erforscht und beschrieben werden. Im Kapitel „Die Magie des Lebens und das Mysterium des Unbegreiflichen“ gehe ich tiefer darauf ein.
